Gleich zwei Interviews bestätigen, dass OM System an einer neuen PEN-Kamera arbeitet. Die Community wartet allerdings schon seit Jahren.
OM Digital Solutions hat auf der diesjährigen CP+ in gleich zwei Interviews über die Zukunft der PEN-Serie gesprochen. Im Gespräch mit dem spanischen Fotomagazin Photolari bestätigten Kazuhiro Togashi (Senior Vice President) und Hiroki Koyama (Director Product Planning), dass es Pläne für eine neue PEN-Serie unter der Marke OM System gibt. Auf die Frage, wann eine neue PEN kommt, antwortete Togashi: “Wir können keinen konkreten Zeitpunkt nennen, aber wir haben Pläne, eine neue PEN-Serie unter der Marke OM System auf den Markt zu bringen.” Das ist eine deutliche Aussage.
Auch im Interview mit dem französischen Magazin Phototrend wurde Togashi auf die PEN-F angesprochen. Hintergrund ist unter anderem die Tatsache, dass sich die originale PEN-F auf dem Gebrauchtmarkt nach wie vor zu Neupreisen verkauft. Togashi erklärte, man erhalte regelmäßig Anfragen nach einem Nachfolger und betrachte die PEN-Serie als wichtige Produktlinie. “Wir sind entschlossen, eine Kamera auf den Markt zu bringen, auf die wir stolz sein können und die unsere Kunden zufriedenstellt”, so die Aussage gegenüber Phototrend. Konkrete Details zum nächsten PEN-Modell wollte man allerdings noch nicht verraten.
Die PEN-Reihe ist schon seit Jahren ein Thema
So erfreulich die Bestätigung auch ist, neu sind Andeutungen in Richtung PEN bei OM System nicht. Bereits im April 2024 deutete Togashi in einem Gespräch mit DPReview an, dass die PEN-Reihe wieder stärker in den Fokus rücken könnte. Im Juli 2025 wurde Eiji Shirota, Head of Business bei OM System, dann etwas konkreter und erklärte, man prüfe “aktiv die Möglichkeit einer neuen PEN-Kamera”. Schon damals sorgte die Formulierung in unserer Community für Spott und Frustration.
Immerhin hat sich der Tonfall in den aktuellen Interviews verändert. Von “wir prüfen die Möglichkeit” zu “wir haben Pläne” ist es ein Schritt nach vorne – gleichzeitig fehlen aber nach wie vor jegliche Details. Kein Hinweis auf einen Zeitrahmen, kein Hinweis auf die Ausrichtung des Produkts, kein Hinweis darauf, ob es eher eine Nachfolgerin der PEN-F oder der PEN E-P7 wird.
Die PEN-F wurde 2016 vorgestellt und bereits Ende 2018 eingestellt. Seitdem warten viele Fans auf einen Nachfolger. An der Technik sollte es jedenfalls nicht scheitern. Sensor und Prozessor der OM-1 Mark II und OM-3 könnten als Basis für eine hochwertige PEN-F Mark II dienen, die Technik der OM-5 Mark II würde sich wiederum für eine modernisierte Nachfolgerin der E-P7 anbieten.
Und was ist mit einer Kompaktkamera?
Und wenn man schon beim Träumen ist: Eine Kompaktkamera mit Micro Four Thirds Sensor wäre angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Kompaktkameras ebenfalls eine reizvolle Idee. Im Photolari-Interview wurde OM System auch auf dieses Thema angesprochen, eine konkrete Schlussfolgerung habe man intern aber noch nicht gezogen. Die Frage bleibt also, wann OM Digital Solutions den seit Jahren gestreuten Andeutungen endlich Taten folgen lässt. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn es bald tatsächlich etwas Neues von OM System innerhalb der PEN-Reihe (und vielleicht auch im Bereich der Kompaktkameras) zu berichten gäbe.


Während OM System – und davor schon Olympus – gefühlt im Dauer-Tiefschlaf verharrt, liefert Fujifilm seit Jahren genau das, was viele Fotografen sich wünschen. Da fragt man sich schon, worauf OM System eigentlich wartet. Und der mittlerweile doch ziemlich betagte Sensor der OM-5 II hätte ebenfalls längst ein Update verdient.
Die OM-5II ist ja nicht mal ein Jahr alt. So schnell wird da wohl kein Nachfolger mit neuem Sensor kommen.
Schon klar. Altes Zeug neu verpackt. Aber derselbe uralte Sensor wird wohl wieder in neuen PENs verbaut werden. Für Leute welche nur auf das Design schauen, wirds wohl reichen. Nur kennt von denen keiner den Hersteller OM System.
Uralt ist ja relativ. Ich habe eine OM-5 Mark I und die kann mehr als ich brauche und der Sensor ist super. Ich bin ja auch dagegen, dass immer nur aufgewärmte Technik neu verpackt wird, aber am Ende sprechen wir hier vom Consumermarkt. Immer besser ist zwar schön, aber für 80% der Hobbyfotografen reicht das doch. Hab mir bspw. Das Leica 25-50 1.7 ausgeliehen und eine Taufe im November in der dunklen Kirche fotografiert… 90% der Bilder sind top geworden. Insofern ich verfalle dem Marketing nicht mehr sonderlich, die Dinge verkaufen, die ich gar nicht brauche. Aber klar, andere mögen das anders sehen und da gibt es ja im gehobenen Segmenz auch Angebote. Ich finde MFT ein klasse System.
Ja ist relativ. Ich hatte die E-M5III mit demselben Sensor. Der AF war lausig. War schnell wieder weg.
Genau das ist der Punkt. Ich hatte 2 Jahre eine R5 mit Top-Objektiven. Eine wahre Fotomaschine, die immer perfekte Fotos geliefert hat. Aber wer will das in seiner Freizeit rumschleppen? Inzwischen habe ich eine OM-3 und eine A7CII. Unterwegs ist meistens die OM-3 dabei. Die PEN-F habe ich damals leider weggegeben. Die E-P7 war mangels ELV bei hellem Licht kein Ersatz.Eine neue PEN F mit Sucher wäre sicher für viele interessant.
Die 7CII ist doch eine Topwahl. Leichter und kompakter als eine OM-1 und kompakte Objektive gibt es auch dazu. Dazu ein Top AF. Ich war damit kürzlich in Bern unterwegs 500 Gramm Body und daran das 90 Gramm leichte 7Artisans 40mm. Leichter geht Vollformat höchstens noch mit einer RX1RIII.
Das trifft aber nur für die Kombination zu. Willst du damit auch ein Zoom betreiben, hast du wieder eine andere Größenkombination. Es ist schön, dass Vollformat auch in klein geht. Das beweist Sony, Sigma und Panasonic, jedoch geht es ja um die Summe aller Teile der Ausrüstung. Eine bestimmte Body-/Objektivkombination ist immer sehr handlich, aber MFT bietet in Summe da die Vorteile. Generell zu dem Thema: Die Vorteile der Kamera können sich je nach Einsatzzweck summieren; bspw. wenn man Tiere fotografiert. Durch den Crop kommt dann noch der Vorteil beim Bildausschnitt zu guter Transportierbarkeit hinzu. Aber es macht eigentlich keinen Sinn immer die Sensorgrößen zu vergleichen. Auch Vollformat ist ja ein Kompromiss. Wenn es darum geht, müssten wir einfach alle mit einer Fuji GFX oder Hasselblad rumrennen… aber das ist weder sinn- noch zielführend. Jede Sensorgröße hat ihre Vor- und Nachteile. Offenbar bietet Vollformat im Massenmarkt heute den Sweetspot. Ganz überzeugt bin ich nicht. Mein Gefühl sagt mir, dass wir viel zu verkopft und besessen von Spezifikationen diskutieren und uns vom Marketing oft blenden lassen. Einige lassen sich offenbar einreden, dass sie nur mit Kameratechnik x oder y gute Fotos machen können. Ich probiere lieber aus und wenn ich die… Weiterlesen »
Klar ist ein Zoom etwas grösser. Aber das 20-70f4 ist ein guter Kompromiss und das 20-200 Sigma ebenfalls. Die liefern beide sehr gut ab.
Aber ich kann auch gut leben mit APS-C. Klar sind da die Objektive noch kleiner. Nutze ich gerne,wenn ich kompakt unterwegs sein will (A6700). Noch kompakter geht es mit der GR IV.
Bei mFT stimmt für mich das Preis-Leistungsverhältnis nicht.
Ich freue mich aber für die Fans, welche schon lange auf eine hochwertige PEN warten. Von einer Einsteiger PEN war übrigens nirgends die Rede auch wenn das hier viele so interpretieren. Mit einer Billig PEN ohne Sucher macht sich OM sicher keine Freunde.
Warum soll ich eine OM kaufen, wenn ich für das gleiche Geld anderswo eine Kamera mit aktuellerer Technik bekomme? BSI Sensor und ein aktueller AF?
Das sind natürlich individuelle Entscheidungen. Eine OM-5 bietet für mich mehr Vorteile als Nachteile. Ich fotografiere Makros, Landschaft und Familie. Dafür ist der AF völlig ausreichend. Dazu kommt der extreme Vorteil der Größe und dem Gewicht. Wenn ich das Vollformatäquivalent 24-90mm drauf habe ist die Kombo leicht und klein. Das 45mm (Vollformat 90mm) stecke ich in die Hosentasche. BSI Sensor vermisse ich gar nicht. Wenn ich das Plus an Technik bräuchte, wäre entweder eine OM 1 oder ein anderer Hersteller meine Wahl. Aber ich brauche es schlicht nicht. Und ich hoffe, das MFT noch lange seinen Platz am Markt hat. Denn APS-C mit vergleichbaren Objektiven ist noch immer größer und schwerer und nicht günstiger. Vollformat habe ich als DSLR… ist aber eine ganz andere Liga. Vor allem vergleichbare Objektive. Da wiegt ein 24-70 4L doch schon mehr als meine OM-5 mit Objektiv. Leicht übertrieben, aber so fühlt es sich eben an. Aber wie gesagt, ist man auf einen anderen AF oder hohe Serienbildgeschwindigkeit angewiesen, ist eine OM der Mittelklasse schlicht nicht die optimale Wahl.
Glaube nicht das der Sensor erstmal das Problem ist und dieser auch nicht schlechter als aus einer GX9 ist.
Wichtig ist doch das die Kamera alle Funktionen hat wie z.b die OM3 und dann im Magnesiumgehäuse angeboten wird.Klar wäre ein BSI Sensor schön wenn sie das Teil noch preislich gut adressiert bekommen.
Jeden wird sie wohl nicht zufrieden stellen können.
Was sollte denn deiner Meinung nach eine neue PEN als Technik verbaut haben? Diese Kamera soll doch wohl eher Fotografen ansprechen, die diese Kamera als Einstiegsmodell kaufen möchten, und welche, die sich eine handliche Kamera für die Tasche zum Immerdabeihaben wünschen. Und wohl eher nicht für den Makrospezialisten, oder für eine Safari.
Da fällt mir statt eines neuen Fotosensors doch eher ein besseres Kitobjektiv ein, als das 14-42mm 3.5-5.6 EZ. Das Teil reicht gerade einmal für die Fotos von Tante Emmis Geburtstag aus. Auf Reisen ist dieses Objektiv nur wegen der Größe wegen empfehlenswert. Die optische Qualität ist da eher unterirdisch im Brennweitenbereich unter 35mm.
Deshalb hat OM-System auch die neue 17mm Festbrennweite auf dem Werbefoto angebildet. Das paßt auch viel besser zu einer solchen Kamera. Und beim Sucher wäre vielleicht auch längst einmal ein Upgrade fällig. Gerade beim manuellen fokussieren gerät der EVF doch schnell an seine Grenzen.
Die beiden Dinge, plus ein verbessertes Bedienmenü, fertig ist die neue Kamera. Fujifilm bedient hier eine ganz andere Preisklasse. Und Fujifilmkameras haben lange Lieferzeiten. Wer jetzt eine Kamera braucht, und nicht eher in 6 Monaten, nach der Urlaubsreise…
Ein halbwegs aktueller BSI Sensor mit 25MP. Stacked muss nicht sein. Zu teuer. Und den heute üblichen AF mit Motiverkennung, den die OM-5 und die OM-5 II nicht haben, weil OM dafür die E-M5III von 2019 recycelt hat. Also absolut nichts unrealistisches, sondern nur Dinge, die andere Hersteller in ihren APS-C Kameras seit Jahren anbieten. OM muss man zugute halten, dass alle Systemkameras einen IBIS haben. Das ist bei Canon, Nikon und Sony nicht bei allen APS-C Kameras der Fall. Bei Nikon sogar bei gar keiner.
Was nicht kommen wird ist ein richtiges Zeitenrad und ein Blendenring. Das ist etwas, das Fuji anbietet und offenbar unter anderem deswegen Erfolg hat. Retrodesign mit Retrobedienung.
Welche Fuji Kameras haben 6 Monate Lieferzeit? Keine Ahnung wo du lebst. Hierzulande sind sowohl die X-E5 wie auch die X-T5 sofort lieferbar in allen Varianten. Die X100VI ebenfalls. Fujifilm bedient auch keine “ganz andere Preisklasse”. Das ist ein direkter Konkurrent von OM System.
Ich schätze mal, daß mit einem 25MP-Sensor einige der kleinen Objektive von Panasonic und Olympus die nicht mehr zufriedenstellend auflösen können.
Aber mal abgesehen davon, ich sehe eher eine Nikon Z50 II als direkten Konkurrenten. Die hat aber auch nur 20 MP. Die reichen auch vollkommen aus. Wer mehr möchte, der sollte sich in Richtung Panasonic orientieren.
Was nun die Motiverkennung angeht, da braucht eine PEN das gar nicht. Wenn nämlich der Vogelmodus geliefert wurde, dann erwarten alle den Mückenmodus, es wird halt immer kleinteiliger. Es reicht völlig aus, ganz grundlegende Dinge wie Sucher, Display und Bedienmenü zu verbessern, vielleicht noch den AF.
Ja das könnte sein. OM System überarbeitet die alten Objektive nicht mal richtig. Beim 17er und 25er mit f1.8 wurde der über 10 Jahre alte Linsensatz einfach in ein neues abgedichtetes Gehäuse gepackt und fertig. Das ist doch schwach.
Die Z50II ist natürlich auch ein schlechtes Beispiel. Da verbaut Nikon einen mehr als 8 Jahre alten Sensor und sie hat keinen IBIS. Weiss nicht ob das wirklich ein Konkurrent ist. Ausserdem fehlen im Z System die APS-C Objektive.
Also, das alte 17mm mit der Kupplung dran ist doch auch nach vielen Jahren noch ein Spitzenobjektiv. Ich weiß gar nicht, warum OM-System da einen Nachfolger aufgelegt hat. Das 25mm habe ich nicht von Olympus, dafür aber das 25mm von Panasonic. Auch dieses Objektiv ist eines der besten im Mft-Programm. Desgleichen beim Olympus 45mm 1.8. Vielleicht das beste Objektiv, welches Olympus jemals gefertigt hatte. Wenn die bei 25 MP an ihre Grenzen stoßen, warum sollte OM-System diesen Weg beschreiten? Da müßte OM-System alle älteren Objektive aus dem Programm nehmen. Neue Objektive werden dafür wohl kaum kommen, denn die Aufgabe von JIP war es ja, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen. Das scheint doch gelungen zu sein. Canon, Nikon und Fujifilm sind vom Preisniveau längst auf einem anderen Planeten. Nur die Einsteigerkameras sind da noch bezahlbar. Und die haben doch auch alle ältere Fotosensoren verbaut, die aber deswegen nicht schlecht sind. Die haben ihre Grenzen, ja, aber nichts mehr im Einsteigersegmant zu besitzen halte ich für einen Fehler. Überleben werden nur die, die entweder breit aufgestellt sind, oder aber die Nische gefunden haben. Denen braucht OM-System aber nun nicht nachzueifern. Sie müssen auch ihre Nische finden, selbst wenn die… Weiterlesen »
Das alte 17mm hatte ich selber auch. Frage: hast du ach mal andere System ausprobiert? OM System darf den Namen Olympus nicht mehr verwenden und da ändern sie auch das Design und dichten das Objektiv endlich ab. Es wird ja immer mit der ach so tollen Wetterfestigkeit geworben. Nur schade, dass das oft nur für die Bodys gilt und natürlich die Pro Objektive aber für fast alle anderen Objektive nicht. Die Chinesen liefern heute übrigens ähnliches für weniger Geld. Z.b. Viltrox für Sony E und Nikon Z. Einfach mal über den Tellerrand schauen. Fujifilm verbaut auch in Einsteigerkameras keine “älteren” Sensoren, sondern den durchaus immer noch aktuellen 26MP BSI Sensor. Denselben aber mit Bayer Matrix verwendet Sony auch in der A6700. OM System hat auch nichts im Einsteigersegment. Die alte E-M10IV wird wohl einfach sang und klanglos verschwinden. Die neue PEN, wenn sie denn kommen sollte, wird wohl eher auch von der teureren Sorte sein, weil da die Marge höher ist. Ich will einfach möglichst aktuelle Technik fürs Geld haben. Sonst brauche ich ja nicht neu zu kaufen. Ich habe aktuell genug Kameras und Objektive. Gekauft wird nur noch, wenn ich einen Bedarf für etwas bestimmtes sehe. Von Olympus habe… Weiterlesen »
Ja, ich habe andere Systeme ausprobiert. Und ich würde nicht behaupten, daß Mft immer gleichwertig ist, das wäre vermessen. Aber verglichen mit einer Z50 Mark II braucht sich OM-System nicht zu verstecken. Fujifilm hat seine Nische gefunden, und braucht kaum einen Konkurrenten zu fürchten, außer vielleicht Sony. Die anderen Mitbewerber sind bei Aps-c mit den Objektiven zu spät dran.
Alles andere liegt in einem anderen Preisbereich. Also für einen direkten Vergleich unbrauchbar.
Aber wer außer Nikon und Canon bietet denn im Einsteigerbereich noch etwas an, was technisch auf der Höhe der Zeit ist? Fujifilm auf jeden Fall nicht.
Außer uns gibt es aber noch die Einsteiger. Wer bietet für die denn etwas an? Einsteiger brauchen keine aktuelle Technik für den Anfang. Also muß es da doch auch etwas geben. Und genau da punktet Mft immer noch.
Die neue PEN soll ja eine PEN-F werden und das ist definitiv keine Einsteigerkamera und wird mindestens soviel kosten wie eine Alpha 6700 oder auch eine Fuji X-E5. Letztere ist ein direkter Konkurrent. Weiss nicht, weshalb du immer vom Einsteigerbereich redest. Daran hat OM System kein Interesse mehr.
Aber ich stimme zu, dass Nikon und Canon ihren APS-C Bereich sehr stiefmütterlich behandeln und die keine Konkurrenz sind für Fuji.
Sie verhalten sich wie Politiker… Man könnte eigentlich vermuten, dass sie nicht soooo wirklich Bock auf eine PEN-F Nachfolge haben und lediglich aufgrund des Aussendruckes eventuell doch darauf eingehen… Wer weiß schon was sie denken, verspielte Köpfe… 😉 Ich verstehe nur nicht , weshalb man sich derart “bitten” lässt endlich mal zu reagieren und zu produzieren, obwohl eine Kamera so sehr an Beliebtheit gewann… merkwürdig..
Schon Olympus hat den Markt nicht verstanden. Deshalb haben sie auch so lange Geld mit dem Kamerageschäft verloren. Geht genau gleich weiter. Die OM-1 von 2022 war der einzige Lichtblick.
Ob Olympus den Markt verstanden hatte ist hier nicht das Thema. Es geht um eine neue PEN, und wie sie aussehen könnte. Und da es sich um eine Kamera im Einsteigerbereich handeln wird, darf man die Erwartung nicht auf das Niveau einer OM-1 hochschrauben.
Weder die Käufer einer neuen PEN, noch OM-System haben das Geld oder den Willen dazu, ein Feuerwerk an neuen Kameras zu bezahlen. Zumal der Kunde Fortschritte nur in den seltensten Fällen goutiert. Wenn die Super-PEN auf dem Markt ist gibt es anschließend gleich neue Forderungen, was sie noch haben sollte.
Seien wir doch froh, daß sich überhaupt bei Micro Four Thirds noch etwas tut.
Nein die neue PEN wird nicht für den Einsteigerbereich konzipiert sein. Keine Ahnung wie du darauf kommst. Die Fans warten auf eine PEN-F II. Eine neue Einsteiger PEN ohne Sucher muss OM System gar nicht erst bringen.
Panasonic streut ja auch gerade das Gerücht neue Mft Kameras auf den Markt bringen zu wollen.
Wer also jetzt im mft Segment der schnellere Hersteller ist wird vermutlich ein gutes Anfangsgeschäft machen.
Die meisten Mft Nutzer warten ja nun schon ewige Jahre auf eine aktuelle Kompakte.Dazu kommen junge Neukunden die ein guten und größeren Sensor für die Bildqualität haben wollen als das Phone.
Wichtig wird die Austattung und Materialwahl der Kamera sein.Sprich wer ist die Zielgruppe.Und da sehe ich das Problem ein wenig wenn man nur auf Kompakt und Preiswert geht was ich mir vorstellen könnte.
Wir wollen gespannt sein.
Will nicht auch ein chinesisches Unternehmen mit einer MFT Kamera und einem eigenen Objektiv einsteigen?
Ja,soll so sein.Glaube aber nicht das es für mich interessant ist.Soll sich wohl um günstige Einsteigerkamera handeln.
Davon abgesehen müssen sie sich hierzulande erstmal einen Namen machen und service beweisen.
Ich habe Jahrelang auf einen PenF Nachfolger gewartet, seit ich die Pana S9 mit dem KB- Sensor und einige kleine Objektive besitze und damit hoch zufrieden bin, juckt es mich nicht mehr.
Würde ich mir auch nicht kaufen, da ich noch eine PenF eine Pen EPL-7 und eine GX9 besitze, das reicht mir.
Obwohl bei der PenF der AF bei wenig Licht eine Zumutung ist und die anderen auch so ihre Nachteile haben, hab mich damit aber arrangiert.
Die Bildqualität ist trotz der älteren Sensoren, wirklich sehr gut, besonders bei der GX9 mit ihrer sehr natürlichen Farbwiedergabe. Die BIldqualität dieser älteren MFT- Kameras ist jedenfalls besser als bei meinem Top- Smartphone mit 3 Objektiven.
Aber klar schlechter als bei meiner Pana S9, dafür aber wegen besonders kleiner (und äquivalent schwacher Lichtstärke) Objektive sehr kompakt.
Außerdem kaufe ich mir nichts von OM- System, wie ich schon mehrfach andeutete, eben wegen des indiskutablen Services.
Gut, dass du auf die angeblich schlechte Qualität des Service mal wieder subtil eingehst.
Siehe meine Antwort an Heiko.
Vor ein paar Wochen konnte ich den “induskatablen Service” von OM-System erleben: Kamera mit dem 60er Makro daran runtergefallen. Kamera heile, Bajonett des Objektives komplett abgerissen.
Sonntag abands den Schaden bei OM-System angemeldet (Reparatur zum Pauschalbetrag, rund 170 EUR mittels PayPal), Montag nach Portugal abgeschickt, Mittwoch mittag war das reparierte Objektiv in der Post.
Man sollte nicht alles was man so hört einfach nachplappern…
Das kann ich nur bestätigen. Kürzlich habe ich eine Olympus E-M 5III wegen Schaden am Display nach Portugal geschickt. Reparatur zum Pauschalpreis. Innerhalb einer Woche hatte ich sie repariert zurück.
Evt hat sich der Service verbessert? Wäre ja schön.
Siehe meine Antwort an Heiko
Ich plappere nicht nach, sondern meine Meinung fußt auf persöhnlicher Erfahrung: 2x hatte ich eine Reparatur, in beiden Fällen dauerte die Reparatur etwas über 2 Wochen, das wäre für mich noch kein Problem, wenn man wüsste wie lang es dauert. (1 Objektiv und 1 Kamera) Und eine Hotline existiert nicht. Aber in beiden Fällen keine Mail, oder anderweitige Rückmeldung, oder Status über die Dauer der Reparatur. Irgendwann lagen die Geräte ohne Vorankündigun vor der Tür, geliefert mit einem Expresservice. Den Sendungen lagen eine mehr als sehr knappe Erklärung bei, was gemacht wurde. Das nenne ich indiskutabel — selbstverständlich! Die letzte Erfahrung war vor 2 Jahren, evt. hat es sich gebessert ?? Vom früheren Nikon NPS- Service bin es deutlich besseres gewohnt, ebenso von Panasonic- Service: Pana- Service: Anruf bei der Hotline, Ablauf wird erklärt, Gerät zum Pana- Service in Deutschland geschickt. Gerät war nach 6 Tagen wieder bei mir, mit Vorankündigung, incl. Postweg. In Worten sechs Tage. Anbei eine ausführliche Liste was gemacht wurde. Zwischenzeitlich 2 Mails: Gerät beim Service eingetroffen, Gerät hat Servive wieder verlassen, mit Sendungsnummer! Eine Woche nachdem die Reparatur abgeschlossen war, eine nette Mail von Panasonic, mit der Frage wie zufrieden ich mit der Reparatur und… Weiterlesen »
Mein Kommentar dazu: Hoffentlich bald.
Bin gerade auf eine Wandertour. Bisher habe ich immer meine Canon- Ausrüstung mitgenommen.
Diesmal nur meine MFT- Ausrüstung.
Was für ein Unterschied.
Die Differenz in der Bildqualität ist sehr sehr unwesentlich.
Aber das TrageGEWICHT. Das MFT-Zeug ist soviel leichter, daß ich beschlossen habe mich ab sofort auf mft zu konzetrieren.
Die Canon- Ausrüstung werde ich wohl verkaufen und ab sofort viel “leichter” hinausgehen.
Sie wollen uns wirklich weismachen das zwischen Vollformat, APS-C und MFT Sensoren, kaum einen Unterschied in der Bildqualität auszumachen ist? Und nur, weil es leichter ist? Warum wohl sind die Vollformatkameras und Objektive so schwer? Tut mir leid, wenn ich ihnen ihre Euphorie bezüglich MFT keinen Glauben schenken kann. Kenne einen Naturfotografen der mit MFT fotografiert, also ich sehe den Unterschied in der Bildqualität schon! Aber trotzdem viel Spaß mit ihrer zukünftigen MFT Fotografie. 🙂
Natürlich ist Vollformat immer besser. Aber wann fällt das auf? Bei starker Vergrösserung und bei Lowlight-Situationen. Und natürlich ist auch der Dynamik-Umfang meist höher. Aber braucht man das? An sonnigen Tagen und bei gutem Licht sind die Unterschiede gering. Nachteil sind schwere Optiken und >40Mpx Dateigrössen, die so manche Festplatte sprengen.
Sehe ich genauso. Bei mft habe ich in einem mittleren Rucksack alles von 6mm bis 400mm, incl. Makro und Stativ dabei. Zusätzlich noch die Features der OM-1. besser geht es nicht. Ich kenne kein KB-System, das vergleichbares bietet. In einer Reisegruppe hatte ich mal das Erlebnis, dass ich mit meiner Ausrüstung die ganze Zeit durchgehalten habe. 2 Mitreisende, mit teuren, umfangreichen Canon- und Nikonausrüstungen, sind bereits am 2. Tag nur noch mit einem Standardzoom auftaucht. Was nützen dann die die paar MP mehr?
Mache ich auch so. Bei längeren Fußwegen oder wenn es in die Berge geht habe ich immer eine meiner Olympus-Kameras dabei. Besonders bei den längeren Brennweiten merkt man den Größen- und den Gewichtsunterschied zu meinen Nikons schon deutlich.
Den Gewichtsvorteil hat man nur, wenn man Abstriche in der Lichtstärke und Freistellung macht.
Ein 4/300 an MFT entspricht eben bei der Lichtausbeite und in der Freistellung einem 8/600 an KB.
Wenn einem das nicht wichtig ist, kann man den Gewichtsvorteil nutzen, mach ich auch.
Ich hatte jahrelang neben meinem MFT-System noch Sony A7III mit div. Objektiven. Ist wegen Nichtnutzung alles verkauft. Meine Vergrößerungen beschränken sich auf A3+, und da sind die Unterschiede wirklich unwesentlich. Ich gehöre nicht zu denen, die Freistellung mit Kreativität verwechseln sondern freue mich an der größeren Tiefenschärfe (oder meinetwegen auch Schärfentiefe).
Bei einem größeren Format als MFT, kann man 2 Stufen weiter abblenden, dann hat man MFT Verhältnisse, muß man aber nicht, manchmal ist gute Freistellung eben doch ein Vorteil:
Ich mag z.B. WW- Aufnahmen mit kurzer Distanz und offener Blende am Vollformat, bekommt man mit MFT so nicht hin.
Ein Oly 1.2/17 an MFT ist eben nur ein 2.4/34 am Vollformat ist auch relativ groß und schwer und kostet aktuell 900 €.
Mein 1.8/35 Pana am Vollformat kostet nur ca. 580 € ist äquivalent lichtstärker und wiegt weniger. Ist ebenso scharf und im Gegenlicht sogar besser und erzeugt auch noch schöne Blendensterne.
Nur ein Beispiel.
Bei Makroaufnahmen und wenn es unbedingt sehr klein und leicht sein soll, ist MFT im Vorteil aber mit lichtschwachen Objektiven.
Und mein 2.8/60 Oly Macro entspricht eben nur einem 5.6/120 Makro an KB.
Mit meinem 2.8/105 Sigma an L- Mount kann ich Blüten eben viel besser freistellen mit viel schönerem und weicheren Bokeh/Hintergrund, als mit dem 60er Oly, das aber ansonsten bei Makro im Vorteil ist.
Wenn einem gute Freistellung egal und die Bildqualität bei wenig Licht egal ist, stimme ich dir zu, aber nur dann.
Ich fotografiere im Übrigen mit Vollformat und MFT, haben beide ihre Vor- und Nachteile, die hinlänglich bekannt sind
Gute und nachvollziehbare Entscheidung.👍🏻
Taten, Worte sind ohne Interesse.
Der vielbesagte Sensor ist auch nicht das Problem. Hinter dem Sensor liegt der AD-Wandler und der Prozessor. Hier spielt hauptsächlich die Musik.
Nur so lässt sich auch erklären, warum man mit 10 Jahre alten Kameras am PC plötzlich qualitativ so ganz anderes zaubern kann als damals. Aber vielleicht ist OM auch einfach zu spät und trift auf gesättigte Märkte.
“Wir haben Pläne”
Aha !!
Haben Sie auch schon das Personal dafür ausgeschrieben?
Das klingt nicht anders, als wir haben noch nichts Neues konzipiert, geschweige denn, schon die Vorserie in Auftrag gegeben.
Märchenstunde Ende!
Oder wie der Märchenonkel enden würde:
“und wenn sie nicht gestorben sind
dann planen sie noch heute”