Kameras Panasonic

Panasonic G9 liefert bessere Bildqualität trotz gleichem Sensor

Die Panasonic G9 arbeitet mit dem Sensor der GH5. Trotzdem scheint es Panasonic geschafft zu haben, die Bildqualität merklich zu verbessern.

G9, das neue Flaggschiff von Panasonic

Die Panasonic G9 ist eine Kamera, die zwar nicht mit einem großen Sensor, dafür aber mit jeder Menge erstklassiger Technik und einer Vielfalt an Funktionen zu überzeugen weiß. Das sehen auch die ersten Fotografen so, die die G9 bereits antesten konnten.

Bei der offiziellen Präsentation der neuen Kamera hat Panasonic angegeben, dass die Bildqualität der G9 im Vergleich zur GH5 verbessert wurde – was im ersten Moment verwunderlich erscheinen mag, schließlich arbeitet die G9 mit dem gleichen Sensor wie die GH5. Zudem geben die Hersteller bei den Präsentationen von neuen Produkten vielleicht auch mal das ein oder andere Versprechen, was schlussendlich dann nicht ganz eingehalten werden kann. Doch man möchte neue Produkte natürlich in einem guten Licht dastehen lassen, unter anderem um die Zahl der Vorbestellungen in die Höhe zu treiben.

Erste Bilder zeigen weniger Rauschen

Doch im Falle der G9 schien die Aussage mit der verbesserten Bildqualität kein leeres Versprechen gewesen zu sein. Vielmehr zeigen erste Vergleichsaufnahmen, dass die G9 beispielsweise in den etwas höheren ISO-Bereichen rauschärmere Bilder liefert. Insgesamt liegen natürlich keine Welten zwischen den Bildern der G9 und der GH5, doch es werden in jedem Fall kleine Verbesserungen sichtbar:

Das Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen mit hohen ISO-Einstellungen ist eine der größten Schwächen von Micro-Four-Thirds-Kameras, deshalb ist hier natürlich jede kleine Verbesserung herzlichst willkommen. Und auch wenn ein Vollformatsensor in den meisten Fällen natürlich die bessere Bildqualität liefert, dann muss man sich als Kunde doch fragen, ob die Bildqualität einer MFT-Kamera für die eigenen Zwecke nicht vielleicht vollkommen ausreichend ist. Und ob man im Gegenzug nicht von den zahlreichen anderen Vorteilen, die eine Kamera wie die G9 zu bieten hat, Gebrauch machen möchte.

Quelle: Imaging Resource | via: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

32 Kommentare

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    • Sie vergessen den Bildstabilisator, joe. Es sieht ja so aus, als zöge der Stabi der G9 mit dem der Olympus EM1Mk2 gleich. Über diese verfüge ich und kann mit dem 12-100, wo die Sensor- und Objektiv-Stabilisierung kombiniert wird, 10 volle Sekunden aus der Hand belichten. Dem hat meine Nikon D850 rein gar nichts entgegenzusetzen!

      • Hallo PGS,
        ist die Rede von 10 Sekunden oder meinten sie doch eher eine Sekunde? 10 Sekunden halte ich doch für ein wenig sehr unrealistisch. Aber sie können mich ja gerne mit einem Beispielbild überzeugen. Vielleicht haben wir ja auch einfach unterschiedliche Vorstellungen was auch nur annähernd brauchbar ist…

      • Erstaunlicherweise erlaubt genannte Kombination die Belichtung eines scharfen Bildes mit vollen z e h n Sekunden. Ich hielt es, genau wie Sie, nicht für möglich, aber, zu meiner völligen Verblüffung, ist es gut möglich. So etwa 9 von 10 Bildern sind wirklich scharf. Außer, natürlich, das Objekt bewegt sich.

      • @PGS

        Das ist sicher ein tolles Feature, keine Frage, und eine intelligente Lösung für einen kleinen Sensor, aber halt nur sehr begrenzt nutzbar, denn wie oft kommt es vor dass sich nichts bewegt?

  • Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das JPEG Bilder bei mittlerer Rauschunterdrückung sind. Das Kleingedruckte an den Bildränder kann ich leider nicht lesen.
    ISO 3200 würde ich für ein Whats App Bild etc. noch ganz ok finden. Da missfällt mir das Rauschen jetzt nicht so dramatisch, zumal ja hier auch Bildausschnitte gezeigt werden. ISO 6400 fällt für mich durch. Ist aber eine rein subjektive Empfindung. An sich kein schlechtes Ergebnis, aber Joe hats ja in seinem Kommentar schon richtig auf den Punkt gebracht.

      • Alles klar Mark – richtig „berauschend“ ist es halt einfach trotzdem nicht. Wo wenig Licht, da keine oder unkontrollierte Helligkeitswerte am Sensor, in Folge keine Signal … das liegt in der „Physik der Sache“ :-). Da hilft die beste intelligente softwaretechnische Signalverarbeitung nicht. Kleinere Sensoren haben halt einfach Nachteile. Den Vorteil bei der Kamera sehe ich eher bei der hervorragende Bildstabilisierung um etwas längere Verschlusszeiten ohne verwackeln aus der Hand halten zu können. Dann könnte man die ISO einfach niedriger halten. Und ab einem gewissen Zeitpunkt brauchts einfach einen Blitz.

  • sollte es sich hier tatsächlich um RAW Bilder handeln wäre das schon sehr beeindruckend. Gerade das Farbrauschen fällt deutlich geringer aus.
    Ich befürchte jedoch, dass das Ganze hier einen Haken hat.
    Tony Northrup unterlief einmal ein Fehler, als er die RAW-Dateien der EOS 7D II mit denen der 7D verglich. Zwar waren beides RAW-Bilder, aber anscheinend hat die Canon-Software andere Algorithmen angewandt. Somit musste er den anfänglich überragenden Eindruck wieder revidieren.
    Ich befürchte hier könnte es etwas ähnliches sein…

  • Heutzutage ist Rauscharme Fotos sehr wichtig und wünscht sich Jeder Fotograf.
    Leider MFT hat hat seine Grenze angestossen.Mehr wie ISo 3200 ist
    nicht möglich rauschfrei zu bekommen.VF hat seine Stärke voll bewiesen.#
    Solche Kamera wie Nikon D850 oder D750 schaffen ohne Problem
    rauschfreie Bilder bis ISO 12800.Solche hohe ISO mit rauscharmen Bildern
    kann MFT noch lange träumen.

    • Ganz ehrlich: ich habe sowohl die Canon 5D IV und auch die Nikon D750 – auschfrei ist da keine! Und schon gar nicht bei 12800. Spätestens bei ISO 800 ist für beide ein Entrauschen notwendig. Bei wichtigen Bildern geh ich auch bei ISO 100 in einzelne Bereiche um sie zu Glätten. Ab 12800 sind Farbbilder für mich schon grenzwertig.

      Zum anderen Teil ihres Kommentars: Nach einem Blick auf DXO-Mark habe ich festgestellt, dass die GH5 in Sachen Rauschverhalten genauso gut abschneidet wie eine EOS 7D – beim Dynamikumfang sogar besser. Von APS-C Werten muss also das MFT-Format schon mal nicht mehr nur träumen.
      Natürlich ist die 7D schon längst veraltet und ja, man benötigt auch höhere ISO-Werte, da der MFT-Sensor kleiner ist, aber es zeigt doch, was für eine Entwicklungsstufe hier schon erreicht wurde.
      Ich gebe ihnen aber insofern recht, als dass ein MFT-Sensor niemals so gute Werte wie ein vergleichbarer APS-C oder KB-Sensor erreichen wird.

      • Sie schreiben, „man benötigt auch höhere ISO-Werte, da der MFT-Sensor kleiner ist“, wieso?
        Wenn ich meine Kameras mit unterschiedlich großen Sensoren vergleiche, hab ich bei gleicher Blende, Belichtungszeit und ISO auch die gleiche Belichtung, das ist nicht von der Sensorgröße abhängig. Ein größerer Sensor nimmt zwar mehr Licht auf, er braucht aber logischerweise auch mehr um die größere Fläche auszuleuchten, womit sich das also wieder relativiert.

      • @fk-fotoreportagen

        Also ich fotografiere u.a. auch mit der 5D Mk IV, aber entrauschen bei ISO 100? Wie gross machst du denn deine Ausdrucke, das schafft doch der Drucker gar nicht mehr, oder?
        Ok, ich verbessere Bilder wo ich denke man könnte Schwarzwerte oder was auch immer anpassen, aber entrauschen? Da werden die Bilder eh nur unscharf.

    • @Mace:
      es geht um das Rauschverhalten. Da ein MFT-Sensor nur ein Viertel der Fläche eines KB-Sensors hat, benötigt er auch viermal soviel Licht.
      Beim Blitzen kann ich bei einem KB-Sensor mit 1/4 Leistung fotografieren, mit MFT brauche ich volle Leistung. Vorausgesetzt man fotografiert bei ISO 200, gleicher Blende und gleicher Verschlusszeit, bekomme ich da dann das Gleiche Ergebnis vom Rauschen her.
      Wenn ich aber nicht die Lichtmenge beeinflussen kann, wird bei MFT der Sensor immer stärker Rauschen.
      Wenn man mit einem 50mm Objektiv bei ISO 200, Blende f2.8 und 1/500 Sekunde mit einem MFT-Sensor fotografiere, könnte ich bei einer KB-Kamera auch mit ISO 800 fotografieren und würde das gleiche Ergebnis Rauschverhalten bekommen.
      Wenn ich aber zum Beispiel an der KB-Kamera bereits bei ISO 100 bin, müsste ich bei einer MFT-Kamera auf ISO 25 gheen um ein ähnliches Ergebnis zu erhalten. Und MFT beginnt leider erst bei ISO 200 und nicht bei ISO 25. Daher kann die optimale Bildqualität bei MFt neimals so gut sein wie bei KB-Sensoren.
      Um diesen Nachteil auszugleichen, müssten eine KB-Kamera mit einem f2.8 Obejktiv gegen eine MFT-Kamera mit f1.4 Objektiv antreten. Dann bekomme ich das gleiche Rauschverhalten.
      Wenn sie gut englisch verstehen kann ich da Tony Northrup empfehlen. Hier wird auch erklärt, warum man Brennweite, Blende und ISO mit dem Faktor 2 (im Falle von MFT) bzw. mit dem Faktor 1.5/1.6 (APS-C) multiplizieren muss. https://www.youtube.com/watch?v=DtDotqLx6nA

      • Da können sie ihrem Tony Northrup huldigen wie sie wollen. Eine technische Darstellung der heutigen Sensortechnologie im Grössenvergleich ist müssig, dient nur dem Zeitvertreib und hat so gar nichts mit der Fotografie als solches zu tun.
        Schon länger beginnt MFT übrigens bei ISO100. Da ich neben FX und DX auch MFT besitze, kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass ihre Behauptung:“Daher kann die optimale Bildqualität bei MFt neimals so gut sein wie bei KB-Sensoren.“ in sofern Unsinn ist, dass sie damit vielleicht keine häuserwandgrosse Bilder ausdrucken können, aber für eine anspruchsvolle Fotoausstellung reicht es dicke. Auch für wandgrosse Bilder, wenn sie sich nicht mit der Lupe davor die Nase plattdrücken, sondern im gemässigten Betrachtungsabstand davor stehen. Tja, und die Zuiko-Optiken, also die etwas anspruchvolleren sind von Haus aus schon immer sehr Lichtstark gewesen. Neben der von Olympus erfundenen Bildstabilisation in der Kamera ein so gut wie ebenbürtiges Team.

      • Danke für die Erklärung, dann hatte ich die Aussage nur falsch interpretiert. Das MFT bei gleicher ISO stärker rauscht als VF ist richtig, aber bei aktueller Entwicklung der Sensoren nur noch in seltenen Fällen ein Problem, wie ich finde.

      • @fk-Fotoreportagen. Entscheidend ist doch was als Bild herauskommt. Da ist der Sensor ein Teil des Systems, dazu kommen Objektiv, Kamera, Software und Zusatzfunktionen, wie der Stabilisator im Kameragehäuse und oder im Objektiv. Die geschickte Kombination dieser Faktoren ist wohlmöglich der Königsweg zur Bildqualität. So habe ich beispielsweise auch die Nikon D850 und mit keinem Nikon 50mm Objektiv kann ich die Qualität des Olympus 1.2 25mm mit der EM1Mk2 erreichen – dies gelingt mir erst mit dem Sigma 1.4 50mm. Desweiteren ist die Olympus Stabilisierung der der Nikon haushoch überlegen, dem hat Nikon rein gar nichts entgegenzusetzen. Ohne Frage hat auch die Nikon ihre Vorteile aber die Unterschiede sind recht gering. Den Hauptgrund für größere Sensoren sehe ich in der besseren Darstellung räumlicher Tiefe. Auch in der Dämmerung, wenn sich, wie beispielsweise in der Tierfotografie, das Objekt bewegt, sind 35mm Systeme überlegen. Um die Olympus zu toppen muß man dann aber auch ein 4/600 schleppen und zahlen; die gängigen Zoom-Linsen in diesem Bereich werden es jedenfalls kaum schaffen.

    • @Mickey:
      Ich habe nie behauptet, dass die Bildqualität nicht alltaugstauglich wäre. Ich bin sicher, dass sie mir meistens ausreicht. Daher werde ich mir die Kamera auch vorbestellen. Aber es schadet eben nicht, wenn man weiß, auf was man sich einlässt und mit was man leben muss. Und SNR (signal to noise ratio) ist eben ein solcher Aspekt auf den man sich einstellen muss.
      Zum ISO Bereich: meines Wissens starten alle MFT Kameras bei nativem ISO 200. Sollte es eine native ISO 100 geben, klären sie mich auf – denn dann würde ich mir die betreffende Kamera nochmal genauer ansehen. Ansonsten wird es für mich wohl die G9

      • @fk-fotoreportagen:
        Ja, das stimmt natürlich. „Nativ“ bei 200. Die 100 ISO hat zumindest Olympus später mit einem Update nachgeliefert.
        Ich kann dich nur zu deiner Entscheidung beglückwünschen und dir aus eigener Erfahrung versichern, dass nach gewisser Einarbeitung das SNR keinerlei Probleme bereiten wird. Leider ist es schon eine ganze Weile her, wo ich mit Panasonic arbeitete und ich mich dann später wegen der damalig sensationellen „Inkamera-Stabilisierung“ für Olympus entschied. In der Nachbetrachtung hatte(!) aber Panasonic für mich am Ende oft den perfekteren autom. Weissabgleich und den gewissen Hauch an besserer autom. Belichtung. Aber das ist Schnee von gestern. Die Optiken mit Zugriff auf Leicatechnologie sind sowieso über jeden Verdacht erhaben.

        Nun gut. Inzwischen nach langem Weg – übrigens auch über FUJI bin ich wieder (nach analoger Zeit) bei Nikon glücklich geworden. Dennoch nutze ich hin und wieder anderes wie z.Bsp. MFT. Eben auch wegen der einen oder anderen vorhandenen „Lieblingsoptik“ und dem kompakten Dasein. Im grossen und ganzen kann man wohl heute – auch schon in unteren Preisregionen nicht mehr viel verkehrt machen – wenn ich da so mein Handy betrachte ;))
        Viel Glück und Freude an deiner neuen Errungenschaft wünsche ich dir (Ihnen).

  • Für mich als Fotograf der von seinen Bildern leben kann ist es erstaunlich mit welchen Innovationen Panasonic den Markt aufgerollt hat.

    Mein Neffe, Dr. der Informatik und der Physik, hat mir ausführlichst erklärt welche physikalischen Grenzen vorgegeben sind und mit welchen Schwierigkeiten Softwaremäßig umgegangen werden muss. Demnach sind die jetzigen Bildergebnisse guter Durchschnitt aber noch ausbaufähig.

    Seiner Meinung nach werden wesentliche Bildverbesserungen erst mit neuer Sensortechnologie und schnellerer Signalverarbeitung erreicht werden.

    Um auf die GH9 zurückzukommen, es ist gelungen eine sehr gute „Alleskönnerin“ für einen erschwinglichen Preis auf den Markt zu bringen. Wer weniger Rauschen haben will soll nach alter Väter Sitte bei 100 ASA ein Stativ verwenden, oder Blitzer mitnehmen, oder Mehrfachbelichtungen machen und DRI anwenden.

    Schade das so eine geile Kamera nicht in mein berufliches Anforderungsprofil passt.

  • Dieser Vergleich ist wieder einer für die Hühner….

    Erstens sieht man, das spätestens ab ISO 3200 die Fotos unbrauchbar sind, bei beiden Gh5 + G9 !!

    Zweitens vergleicht man die Bildqualität mit gleichem Objektiv auch bei ISO 100 +200. Man will doch das Ergebnis bei normaler Fotografie sehen und nicht zuerst die Nachtbilder.

    Drittens, danke für die Fotos, so brauche ich mir keine Gedanken mehr für einen ev Wechsel nach Panasonic zu machen.
    Das die Kameras so schlechte Bilder machen, ist mir pers. ca 4000 Euro nicht wert !! Da bleibe ich bei Nikon !!

    Zum Objektiv steht leider keine Angabe, so ist das ein dummer Jungen-Vergleich !!

    Schade, das so etwas hier steht. – Unqualifizierter Test –

    Da sagt der eine Landwirt, mein Traktor fährt schneller als Deiner, meine Felder sind 5 Tagen fertig….

    • Mit Hilfe der SW in der Kamera und PJEG Format ist durchaus möglich
      weit über ISO 3200 rauchfreie Foto zu bekommen aber leidet stark
      an der Auflösung.Irgendwann merkt man das ist eine Ende für MFT.
      Besonders wenn man schon auf VF umgestiegen hat.#
      VF hat einfach mehr Reserve beim Lowlight und rauscht einfach weniger.
      MFT ist und bleibt nur für Videosgrafie interessant.

      • @ Cook,
        ich habe mal bei Google den Suchbegriff „ Olympus E3“ eingegeben und mir dann die Kommentare in den Fotoforen durch gelesen…
        Mein Fazit, nach knapp 10 Jahren hat sich in der Forenwelt nichts geändert 😂 das kleine Format hat keine Chance, Oly steckt in der Sackgasse, meine Nikon D300 rauscht nicht so stark, Zuikos sind so teuer usw. eigentlich könnte man diese Kommentare aus dem Jahre 2008 einfach hier „rein“ kopieren ….
        Ein Wunder das Olympus überhaupt noch lebt …

    • Danke, das sehe ich genau so… Ist so typisch deutsch. Stiftung Warentest und TÜV Rheinland. Alles muss vermessen und verglichen werden… Fotografie ist doch schon keine Kunst mehr sondern ein Schwanzvergleich wer mehr ISO schafft und wer seine Standard-Motive (gähn) auf ein größeres Poster gedruckt bekommt… 😀

      Geht doch mal auf eine Photo-Ausstellung von namhaften Street- oder auch gerne Portrait- oder Lifestyle-Fotografen und guckt Euch die Bilder mal genau an. Würde zu gerne sehen, wie der Künstler reagiert wenn man das Bildrauschen oder Randunschärfen moniert…

      Aber es gibt halt Pixelpeeper die jedes Foto digital 20x vergrößern wollen nur um die Schärfe und das Rauschen zu checken und bei einer kompakteren und schnelleren (denn von den Fokusreaktionen und Serienbildern kann jede DSLR nur träumen) die gleiche Bildleistung erwarten wie bei einer dreimal so teuren FF-Kombi.. Da frag ich mich wer hier der Experte ist und Äpfel mit Birnen vergleicht.

      P.S: Und dieses Gequatsche von wegen bei Nacht ist MFT unbrauchbar und es hat zu wenig Freistellung….

      Lernt fotografieren!!!

      • Auch Maler und Bildhauer diskutieren über ihr Werkzeug. Bei der Fotografie hat die Technik nun mal einen erheblichen Einfluß auf die Qualität. Hier ist ein Diskussionsforum für die Fotografie. Wir investieren nun mal einiges Geld, Zeit und Mühe in diese Kunst. Warum kritisieren Sie die Diskussionen als typisch Deutsch? Auch so ein Spruch der Halbschlauen.

      • Hey Thorsten,
        genau so ist es. Die Fototechnologie ist heute soweit fortgeschritten, das ist schon als sensationell zu bezeichnen. Kein Vergleich mehr zur analogen „gekörnten“ Fotografie.
        Diese heutige Form der Diskussion über „Bildrauschen“ ist zur schnarchnasigen Beliebigkeit verkommen.
        Wenn hier über fotografische Anforderungen „Nachts“ geschrieben wird, wo man unter normalen Umständen eh nichts sieht, erkennt man die Absurdität.
        Ich wage mal den provokanten Ausspruch; Wer über 1600 Iso meint fotografieren zu müssen, kann es einfach nicht. Denn schon mit 1600 Iso schaffst du heute dank Bildstabilisation alles was in der Dämmerung stattfindet, weil du deine Kamera schnell genug einstellen kannst.
        (…und ganz nebenbei kann da eine MFT-Kamera locker mithalten)

      • @ Thorsten Hej

        grundsätzlich hast du ja nicht Unrecht, und jetzt kommt das dicke „Aber“, um gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen zu machen ist ein grösserer Sensor einfach besser als ein kleinerer, das heisst nicht, dass man mit 43 nicht fotografieren kann, ein guter Kollege von mir ist vor zwei Jahren von Nikon auf Olympus gewechselt und hat jetzt die EM1 MKII. Der macht tolle Bilder, keine Frage, aber ich bilde mir zumindest ein, dass meine mit der 5D MK IV gemachten Bilder im Vergleich immer noch einen Tick besser sind, ob man das braucht sei dahingestellt, aber Fakt ist, es gibt einen Unterschied.
        Der Hinweis: „lernt fotografieren“ war übrigens unnötig – das können die meisten hier!

      • In meinem Besitz befindet sich auch die Olympus M1Mk2 und die Linse 300/4. Objektiv und Sensor sind kombiniert stabilisiert – so sind aus der Hand 1/15 sec möglich. Dies ermöglicht Bilder, die mit 35mm Systemen derzeit unerreichbar sind. Dennoch hat ein 35mm System auch seine Vorteile und zwar, wenn sich das Objekt selbst bewegt. Um die Olympus zu übertreffen, braucht es allerdings ein 600/4. Ein Zoom 100 – 600 hat keine Chance gegen die Olympus. Weil es so groß und schwer ist bleibt es oft zuhause oder, weil es so teuer ist, beim Händler. Was eben auch eine bessere Bildqualität ermöglicht, ist die Kompaktheit des 43er System. Man nimmt gern die Kamera und einige Objektive mit – so hat man die Kamera öfters zur Hand und auch öfters das richtige Objektiv parat.