Kameras Olympus Panasonic Vergleiche

Panasonic G9 vs. Olympus E-M1 Mark III: Welche Kamera ist besser?

Welche Micro-Four-Thirds-Kamera ist besser, die Panasonic G9 oder die Olympus E-M1 Mark III? Dieser Frage ist DPReview nachgegangen.

Panasonic G9 und Olympus E-M1 Mark III im Vergleich

Fotografen, die auf der Suche nach einer erstklassigen Kamera mit Micro-Four-Thirds-Sensor sind, werden früher oder später sicherlich an der Panasonic G9 oder der Oylmpus E-M1 Mark III hängenbleiben. Die Panasonic G9 ist im Gegensatz zur Olympus E-M1 Mark III, welche im Februar 2020 offiziell vorgestellt wurde, natürlich schon eine ganze Weile auf dem Markt. Präsentiert wurde sie von Panasonic im November 2017, doch Ende 2019 kam ein umfangreiches Firmwareupdate (Version 2.0) für die G9 auf den Markt, welches die Kamera im Gesamten doch spürbar verbessert und teilweise wieder auf den aktuellen Stand der Technik gebracht hat. Doch kann sie es wirklich mit der deutlich aktuelleren Olympus E-M1 Mark III aufnehmen?

Dieser Frage sind die Experten von DPReview auf den Grund gegangen. Dabei haben sie die beiden Kameras in verschiedenen Punkten in einem ausführlichen Video miteinander vergleichen. Wir wollen für euch hier kurz und knapp die Ergebnisse zusammenfassen.

Handling

Olympus: Erstklassiger Griff, fantastisches Handling, kompakt, robust. Es gibt nur zwei kleine Nachteile: Zum einen können Bedienung und Menüführung am Anfang etwas kompliziert sein, zum anderen unterstützt ein Speicherkarten-Slot nur UHS-I.

Panasonic: Größerer Griff (evtl. besser für große Hände), Handling sehr gut, aber nicht ganz so gut wie bei der Olympus. Menü sehr einfach und übersichtlich.

Gewinner: Olympus E-M1 Mark III

Elektronischer Sucher und Display

Olympus: EVF mit vergleichsweise geringer Auflösung, nicht die neuste Technik. Display ist gut, aber nicht außergewöhnlich.

Panasonic: Deutlich besserer EVF, höhere Auflösung, besserer Abstand, mehr Möglichkeiten. Display ebenfalls gut, aber nicht außergewöhnlich.

Gewinner: Panasonic G9

Bildstabilisator

Die Olympus E-M1 Mark III schneidet etwas besser ab, was nicht überraschend ist, da Olympus in diesem Segment Marktführer ist. Der Abstand zur Panasonic G9 ist aber überraschend gering.

Gewinner: Olympus E-M1 Mark III

Videos

Das Firmwareupdate 2.0 hat die Panasonic G9 in Bezug auf Videos spürbar verbessert. Der Autofokus ist nach wie vor nicht der beste (da schneidet Olympus besser ab), aber ansonsten hat die Panasonic G9 für Videoproduzenten mehr zu bieten.

Gewinner: Panasonic G9

Bildqualität und High-Resolution-Modus

Die Bildqualität der beiden Micro-Four-Thirds-Kameras ist nahezu identisch. Beim High-Resolution-Modus überzeugt Panasonic mit etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten und Olympus mit dem erstklassigen Handheld-Modus, bei dem kein Stativ benötigt wird. Der gibt am Ende auch den Auschlag.

Gewinner: Olympus E-M1 Mark III

Autofokus und Geschwindigkeit

Olympus: Sehr guter Autofokus, aber kein besonders gutes Tracking und nur wenige moderne Technologien.

Panasonic: Kontrast-AF ein klarer Nachteil, dafür aber sehr gutes Tracking und extrem schneller Single-Point-AF. Außerdem mit Eye-AF und Animal-AF moderne Optionen.

Gewinner: Unentschieden

Innovationen und zusätzliche Funktionen

Beide Kameras können in diesem Bereich Punkten, Olympus hat – unter anderem wegen des Handheld-High-Resolution-Modus – aber leicht die Nase vorne.

Gewinner: Olympus E-M1 Mark III

Zusammenfassung und Fazit

Wenn man alle Aspekte des Vergleichs berücksichtigt, dann kann laut DPReview die Olympus E-M1 Mark III als die etwas bessere Micro-Four-Thirds-Kamera bezeichnet werden. Der Unterschied zur deutlich älteren Panasonic G9 fällt allerdings überraschend gering aus. Die Olympus kann sich nie deutlich von der Panasonic absetzen, es sind lediglich Feinheiten, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. In einigen Punkten wie zum Beispiel dem elektronischen Sucher oder den Video-Funktionen schneidet die Panasonic G9 sogar besser ab.

Deutlicher Unterschied beim Preis

Wenn man den aktuellen Straßenpreis der beiden Kameras berücksichtigt, dann wird die Panasonic G9 nochmal deutlich attraktiver. Sie kostet (Stand Mai 2020) nämlich nur noch knapp 1.000 Euro, während die Olympus E-M1 Mark III mit 1.800 Euro zu Buche schlägt.

Außerdem läuft für die Panasonic G9 gerade auch eine Sofortrabattaktion, sodass der Preis auf unter 900 Euro fällt:

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Welche Kamera würdet ihr wählen, wenn ihr euch für eine von beiden entscheiden müsstet?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

70 Kommentare

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  • Hallo, mein Test der beiden Kameras ist zwar etwas anders ausgefallen, bin nicht zum Entschluß gekommen wie die Akteure , habe also meine G9 behalten(super als Fotokamera) und habe mich bei Olympus für die hier nicht erwähnte EM1X entschieden, so habe ich nun beide und bin fast 100% Zufrieden (mehr geht immer). Die E-M1 Mark iii ist mir zu klein und fummelig. Als Minikamera besitze ich ja noch die M5 mark ii.

  • Welche von beiden wählen ist für mich eine sehr hypothetische Frage!

    Nachfolgende Zeilen finden MFT Besitzer vielleicht provokativ ich entschuldige mich schon mal im Voraus!

    Beide MFT Kameras liegen für mich vom System gesehen viel zu nahe an den praktischeren 1Zoll Bridge-Kameras wie Lumix FZ2000, Sony DSC-RX10xx oder einer Nikon COOLPIX P950.

    Bis eine MFT im System für mich passend ausgerüstet ist ergibt das schon wieder eine mittelgroße Fototasche. Einige cm größer ist es ein APS-C System.

    Eine FZ2000 stopft man in den Umhängebeutel und hat eine „komplette“ Ausrüstung mit geilen Software Funktionen dabei! Mein Neffe ist mit seiner RX10xx sehr zufrieden und seine Bilder/Videos gefallen selbst mir als Fachmann.

    Allerdings sollte der Anwender nicht den Fehler begehen und ein MFT System in den Grenzbereichen benutzen. Jedes System hat Grenzen. Deswegen ärgere ich mich über Quervergleiche die mit dem normalen Fotografie Nutzen nichts mehr zu tun haben. Genau so gut könnte ich mich beschweren das der Formel-1 Bolide einen Feldweg nicht befahren kann.

    Eine Kamera muss praktisch und gut bedienbar sein. Das sie gute Ergebnisse abliefert, davon kann der Nutzer ausgehen, ist selbstverständlich. Wenn das zufällig ein MFT System ist, ich habe nichts dagegen!

    • Provokativ ist anders, aber der Vergleich stellt sich einfach nicht. Alle von dir genannten Kameras sind durch das feste Objektiv an sich schon limitiert. Gerade weil man mit kleineren Sensoren schneller an die Grenzen stößt, möchte ich bei diesen Lichtstarke Objektive nicht mehr missen.
      Panasonic bietet in seinen MFT Kameras eine Software an, die den Kompakten in nichts nachsteht. In meine Fototasche passen mit Sony APS-C theoretisch 2 Zooms und 2 Festbrennweiten, mit MFT 2 Zooms und 5 Festbrennweiten. MFT ist kompakter, als man denken möchte.

      Die Nikon hat zum Beispiel nur einen 2/3 Sensor und ist ein Monster, dass meine Fototasche komplett ausfüllt und ich sicher nicht mit mir rumschleppen möchte. Die würde ich wohl eher in einem Busch versteckt zum Stalken benutzen, da aber nur bei Tageslicht.

      Die Sony wäre sicher eine Alternative, wenn man immer unter 200mm bleibt und den Preis nicht beachtet. Für das Geld bekommt man eine G9 mit dem Leica 12-60 und hat nachträglich immer noch die Möglichkeit, das System weiter auszubauen, ohne dass die Tasche zu voll wird.

      Die FZ2000 wäre für mich tatsächlich noch die beste Alternative, sie hat einen großen Brennweitenbereich bei moderater Lichtstärke und ist zudem noch günstig. Allerdings ist auch sie sehr klobig und somit für bestimmte Einsatzzwecke nicht geeignet (z.B. Street).

      Wenn schon kompakt mit festem Objektiv und 1“, dann eher die RX100 mit 24-70 oder LX100, da brauche ich dann auch keine Fototasche mehr.

    • Übrigens, Alfred, von der Grösse her ist der Kleinbildsensor näher an Fujis Mittelformatsensor (nur um den Faktor 1,7 grösser) als der 1 Zoll-Sensor am mFT-Sensor (um den Faktor 1,9 grösser). Trotzdem verwendest Du Fujis Mittelformat und nicht eine deutlich kompaktere VF-Kamera, wie beispielsweise eine der Sonys A7xxx

      • @Fleischwolf, Thomas Müller

        irgendwie richtig Dein Ansatz aber es ist eine Sache von welchem Standpunkt aus der Blick auf die angesprochenen Geräte fällt und welcher Anspruch erfüllt werden soll.

        Kompakt ist leider nicht definiert. Ich habe längere Zeit mit PhaseOne und einem digitalen Rückteil gearbeitet. Dagegen ist die Fuji GFX 50R kompakt und winzig klein, sogar vom Preis fast geschenkt. Bei der von Dir erwähnte Panasonic LX100 II darf man kein Loch in der Hosentasche haben sonst rutscht sie durch!

        Für mich persönlich ist die X-pro die perfekte „Straßen Kamera“ sie ist ein Kompromiss in Sachen Preis, Größe und Leistung. Gott sei Dank gibt es noch Hersteller die sich um uns verrückte Fotografen kümmern.

      • @ Alfred
        Hast schon recht, irgendwie hat jede Kamera ihre Daseinsberechtigung und ich kann nur hoffen, dass man diese Auswahl noch etwas länger hat.
        Habe selber die RX100 und kann damit überall fotografieren, gerade weil sie so winzig ist. Nutze sie auch entsprechend nur dann, wenn größeres nicht gerne gesehen wird.
        Für mich ist die GX80 die perfekte Straßenkamera. Habe sie eigentlich nur aus Neugierde gekauft und soviel Spaß wie mit keiner anderen bisher. Wundert mich bis heute, wie Panasonic sie zu diesem Preis anbieten kann.

    • Hallo Alfred,
      Naja, der Vergleich ist schon etwas provokativ;) Ich hatte mal ein halbes Jahr eine G9 im Einsatz und die Kamera ist von den Funktionen, der Ausstattung, den Videofähigkeiten, dem EVF und dem Autofokus den besten APS-C und auch VF-Kameras mindestens ebenbürtig oder teilweise sogar überlegen. Bedienung und Haptik gehören mit zum besten, was ich kenne. Die einzige Einschränkung ist der kleinere Sensor, aber auch nur dann, wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden. Bei Tageslicht gibt es nahezu keine Einschränkungen. Einschränkungen gibt es bei MFT erst, wenn man bei Dämmerung, Kunstlicht oder in Räumen fotografiert. Oder wenn man hohe Auflösung wirklich braucht oder man ein Freistellungsfetischist ist. Alles andere lässt sich mit MFT wunderbar erledigen. Und die Grösse des MFT-Systems wird meine Fuji oder Nikon niemals erreichen. Deswegen würde ich das System vielen Fotografen nach wie vor empfehlen. Die genannten Superzoom-Kameras sind aus meiner Sicht kein vollständiger Ersatz für eine MFT-System.

  • ich finde solche vergleiche immer sehr relativ. man sollte vielleicht selbst wissen was man von einer kamera erwartet. ich kenne auch nicht die details beider kameras, daß ich jetzt sagen könnte, „aber die … macht die besseren bilder mit der … funktion“. diese besonderheiten jeweiliger kameras werden in solchen tests nie untersucht. ich habe leider keine ahnung was die beiden kameas können. aber ich bin mir ziemlich sicher, daß die panasonic dinge bieten kann die die olmpus nicht drauf hat und umgekehrt. vermutlich ist für photographen aber die oly die bessere wahl und für filmografen die pana. das ist aber rein spekulativ.

    um ein klein wenig abzuschweifen, pentax wird meist sehr schlecht bewertet, weil sie nicht die bildrate bei serienbildern haben wie andere. dafür rockt pentax aber mit anderen funktionen die nie getestet werden. ich schaue mir dpreview sehr gerne an, also bitte nicht falsch verstehen. mir ist bei dpreview zum beispiel aufgefallen, daß ihnen die filmografie sehr wichtig ist und die photographie mehr in den hintergrund rutscht. das beeinflusst sehr stark ihre rezensionen. naja, sie sind halt inzwischen blogger und kaum noch photographen.

    deshalb ist alles sehr relativ.

    • „mir ist bei dpreview zum beispiel aufgefallen, daß ihnen die filmografie sehr wichtig ist und die photographie mehr in den hintergrund rutscht. das beeinflusst sehr stark ihre rezensionen. naja, sie sind halt inzwischen blogger und kaum noch photographen.“

      So würde ich das glaube ich nicht sehen. Wenn man sich bei den DPReview Tests nur die Gesamtpunktzahl einer Kamera anschaut, dann mag das natürlich stimmen. Aber die Arbeit, dass man als Fotograf die Einzelwertungen der Bereiche anschaut, die einem selbst wichtig sind, kann DPReview ja niemandem abnehmen. Insofern ist es schon richtig, dass sie ALLE Bereiche berücksichtigen und in ihre Gesamtwertung einfließen lassen. Aber die Gesamtwertung setzt sich eben aus vielen Einzelwertungen zusammen. Und da kann man sehr gut erkennen, wo die Stärken und Schwächen einer Kamera liegen und ob diese mit den persönlichen Anforderungen übereinstimmen oder nicht.

      • im grunde sag ich ja auch nichts anderes. man darf einfach nicht die gesamtwertung hinnehmen, sondern muss sich schon die details anschauen.

    • Damit hast Du vollkommen recht, daniel. Chris Nichols weist aber im Video auch genau darauf hin, dass ihre Wertung nicht objektiv sondern auch durch die persönlichen Präferenzen geprägt ist. Aber gleich wie die Wertung letztendlich aussieht, ich finde es schon erstaunlich, dass die 2 Jahre alte Panasonic G9 nur einen Hauch hinter der neuen Olympus liegt. Das kann man nun negativ für Olympus werten, dass Olympus keinen grösseren Entwicklungssprung realisierte. Man kann es aber auch positiv für Panasonic auslegen, dass nämlich die G9 bei ihrem Erscheinen zumindest den anderen mFT-Kameras deutlich voraus war.

      • thomas, die g9 ist nach wie vor eine herausragende kamera. in einigen punkten ist sie auch noch heute der x-t3 oder x-t4 überlegen. garkeine frage. die frage die sich aber jeder selbst stellen sollte ist, welche prioritäten jemand für seine photographie hat. ich finde auch gegenüberstellungen gut, da ich mich daran sehr gut orientieren kann. nur sollte es an erster stelle eine orientierungshilfe sein. mehr wollte ich im grunde nicht sagen.

  • DPReview Tests

    sind für mich eine Orientierungshilfe, mehr nicht. Die Jungs müssen damit ihr Geld verdienen und Ernsthaftigkeit legen sie an den Tag. Das sie bei der Gewichtung der Daten andere Schwerpunkte als ich setzen ist in Ordnung. Leid tun mir höchstens die Anwender die sich blind auf die „Testergebnisse“ verlassen müssen wenn sie Kaufentscheidungen treffen.

    • Muss leider Hr. Proksch beipflichten, hinsichtlich G9 und Fz2000. Habe beide paralell gehabt die G9/Fz2000 und auch eine G9X mit den Leica Optiken 12-60, 42,5, es ist einfach das Drama mit dem Sensorformat 4/3, bei mir immer deutlicher Print-Beschnitt. Das System selber ist Top. Ich habe zig Tests gemacht, verglichen. Aber bei 30×40 auf meinem Epson 3800, kein wesentlicher Unterschied zu…jetzt kommt’s Dicke…meinen 10 Jahre alten Prints von meiner 13M-G1x. Und G1xii…Detailzeichnung teils sogar besser…

      Ich bin vor 1 Jahr wieder zu Canon zurück, habe eine Canon RP …mache damit bei leichtem Crop noch A2 Prints, es nützt nix, Vollformat oder mindestens APS-C da deutlich weniger Croppen zu MFT-Print’s aufgrund Format. Bei 1 Zoll bessere Print-Formatfunktion, also weniger Beschnitt. Somit für mich 1Zoll und MFT faktisch identisch vom Nutzen.

      Ich hab mir sogar nun an Ostern in Canon Aktion für 1499,– eine RP plus 24-240mm zusätzlich für das Auto geholt…Vollformat zum Bridge-Preis…

      Grüße

      • ….wie immer liegt alles im Auge des Betrachters, wenn Herr Vollformat, Herr APS-C und Herr mFT zum Beispiel das gleiche Objektiv (was ja Dank Adapter gut möglich ist) vom selben Standpunkt aus fotografieren, erhalten wir 3 unterschiedliche Bildausschnitte. Die 3 Herren hatten aus 1,1 Meter (Naheinstellgrenze) dieses Objekt fotografiert nun muß aber plötzlich Herr Vollformat ziemlich „croppen“ um überhaupt den Bildausschnitt von Herrn mFT hin zubekommen ( er kommt ja nicht näher ran)
        Und letztendlich vergleicht Alfred eine Systemkamera mit einer Hosentaschen Kamera oder glaubt ihr die oben genannten Kameras werden nur von Leuten gekauft die mal eine Ente fotografieren möchten ?

      • Also niemand muss Ausdrucke von mFT-Bildern croppen, wenn er nicht ohnehin nur einen Ausschnitt ausdrucken will. Man nimmt einfach das nächst grössere Papierformat und schneiden sich den Ausdruck dann mit einem Papierschneider für 30 Euro zurecht. Bis Ausdrucke in A2 sehe ich bei mFT überhaupt keine Problem diese hochwertig und scharf auszudrucken.

        Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, wie man aktuelle Aufnahmen mit 10 Jahre alten Prints vergleichen kann? Wie kriegt man das gleiche Motiv bei gleichem Bildausschnitt und gleichen Lichtverhältnissen nach 10 Jahren nochmals hin oder was genau wurde dann miteinander verglichen?

        Die auch zum Vergleich angeführten Canon G1x und Canon G1xii haben übrigens einen 1,5 Zoll grossen Sensor, der ist grösser als ein mFT-Sensor!! Wenn der grössere Sensor der Canon G1xii nur „teilweise“ bessere Detailzeichnung liefert, dann spricht das sogar für den kleineren mFT-Sensor und nicht gegen ihn! Die Sensoren der beiden Kompakt-Canons sind übrigens auch im 4:3 Format, aber anscheinend wurde das bei den Canons gar nicht bemerkt, sind halt auch Canons und keine mFT-Kameras, vielleicht macht auch bei dem ein oder anderen Canon blind 😉

        1 Zoll Kameras mögen ja praktisch sein, obwohl die Bridge-Kameras alles andere als kompakt sind, aber Freistellungen mit Bridge-Kameras können angesichts der geringen Sensorgrösse und fehlender Lichtstärke nur in bestimmten Einstellungs- und Motivkonstellationen und auch nur im Telebereich möglich sein. Viele beschweren sich ja schon bei mFT über das Rauschverhalten, bei Bridgekameras wie der Panasonic dürfte das noch schlechter sein. Da greife ich dann doch lieber auf die sehr preisgünstigen GX80 , G81, e-m10 III oder GX9 zurück, und verwende eine oder mehrere kostengünstige aber lichtstarke Festbrennweiten aus dem mFT-Angebot. Das bietet meiner Ansicht nach die vielfältigeren und fotografisch interessanteren Möglichkeiten als eine der Bridgekameras. Handlicher und kompakter sind sie ohnehin.

  • Ich habe ja mit MFT nichts am Hut, und finde auch APS-C für „zu klein“, aber ein guter Freund hat eine EM 1 MK II. Ich halte meine VF-Bilder für besser, aber es gibt Bereiche wo eine MFT einfach besser ist als eine VF, z.B. Makros oder gerade bei Olympus – IBIS – es ist unglaublich wie gut der bei Olympus funktioniert. Wer nicht in extremen Situationen fotografiert oder regelmässig übergross ausdruckt, der ist mit einer MFT hervorragend bedient, wie ich bei meinem Kollegen sehe.

    • Das mag ja auch völlig richtig sein.
      Für mich ist es aber trotzdem unverständlich, warum sich jemand bewusst für einen so kleinen Sensor entscheidet, wenn er für den gleichen Preis oder auch noch günstiger ein größeres Format haben kann, mittlerweile ja sogar Vollbild. Und dann mit allerlei elektronischen Tricks die Nachteile wieder aufzuholen versucht.
      Das kommt mir so vor, als wenn ich nur auf günstigen Sommerreifen fahre, da ich ja nicht im Winter unterwegs bin.

      • Hallo Ingo,
        genau die gleiche Frage stellen Anhänger von VF uns APS-C-„Fujis“ aber auch 😉

      • @Ingo,
        mit deinem Sommereifen Argument bringst du es auf den Punkt, warum soll ich Winterreifen kaufen, wenn ich nur im Sommer oder bei schönem Wetter fahre, genau das ist es.
        Ich würde mir auch keine MFT kaufen, aber das heisst doch nicht, dass das keine guten Kameras sind und wie gesagt in manchen Bereichen sogar besser oder geeigneter als VF oder MF!!!
        Im Übrigen sind das keine Tricks, sondern Ingenieurskunst!

      • @Mirko

        Dein Link zeigt eindrücklich , dass die, die ihr Handwerk verstehen, mit allen Kameras gute Bilder machen können!

      • Ich würde es mal mit Autos vergleichen. Manch einer kauft sich eine dicke Limousine mit 6-Zylinder Motor, schwärmt vom leisen Motor und dem hohen Langstreckenkomfort. Ein anderer kauft sich einen sportlichen Wagen der Kompaktklasse und und freut sich über den aufgeladenen 4-Zylinder Turbomotor und Handlichkeit des Fahrzeuges. Welches ist nun das bessere Fahrzeug??? Da ich sowohl DSLRs als auch DSLMs mit allen Sensorformaten intensiv getestet habe (ausser MF), kann ich überhaupt nicht verstehen, wenn hier jedesmal Sensorgrössendiskussionen geführt werden („ich habe mir eine VF gekauft und die ist viel besser als Deine MFT“). Sorry, aber das hat was von Hubraumdiskussionen am Stammtisch. Genauso wie ein Motor sich nicht allein über den Hubraum definiert, so definiert sich eine Kamera nicht nur über ihre Sensorgrösse. Wer MFT kauft, weiss warum er das tut und hat in der Regel seine Gründe. Und sei es nur, weil er keine 5kg Gewicht auf den Berg tragen will. Viel spannender finde ich bei MFT z.B. wie die Hersteller das Zusammenspiel zwischen Optik, Sensor und Software immer weiter optimieren. Auch wenn es dem puristischen Gedanken mancher widersprechen mag, die Zukunft liegt in der Software. Wer die hochauflösenden handgehaltenen Aufnahmen von Olympus kennt, versteht was ich meine…

      • @ Thomas Müller
        Ja, natürlich. Und das lässt sich auch nicht mit einem Wort beantworten. Da spielen einige Faktoren mit rein. Obwohl witzigerweise hat mir bisher noch keiner die Frage gestellt, warum ich mit APS-C fotografieren.
        Dafür aber häufig, welcher Hersteller das denn ist (ich habe das Logo der schwarzen Kamera abgeklebt, das ist einfach zu undezent für meinen Geschmack).
        Aber das Konzept der Kamera erregt immer noch Aufsehen und Neugier. Und die Frage natürlich, ob ich damit zufrieden bin.
        Nicht das das so klingt, ich hab Fuji nicht zum Angeben, sondern eben weil das Bedienkonzept einfach klasse ist und die Ergebnisse stimmen.

      • @ Mirko
        Ja, klasse Fotos. Und Macro scheint ja auch eine der Stärken von Micro Fourthird zu sein.
        Aber die tun ja immer alle so, als wäre alle Fotografen nur mit einer Nikon D5 oder Canon 1DX Mark II unterwegs und Olympus die einzigen kleinen Kameras herstellt.
        Gerade auch die Objektive der genannten Fotografin würden hervorragend an eine Vollformat-Kamera á la Sony passen. Und die ist wirklich unwesentlich größer und auch nicht teuere als die Olympus, hat aber eben auch Vollformat.
        Aber abgesehen davon, ihre Fotos sind schon klasse und für sie scheint Micro Fourthird ja zu passen.

      • @ joe
        Hi. Und wenn ich nochmal beim Reifenvergleich bleibe, für mich sind es dann die Ganzjahresreifen, die ich benötige.

      • @Ingo
        Da ich ja sehr Auto-Afin bin und ein kleines bisschen davon verstehe, muss ich Dir leider sagen, dass Ganzjahresreifen mit das Schlimmste sind, was man kaufen kann. Weder Fisch noch Fleisch! Im Sommer zu laut und zu weich, im Winter nicht ausreichend gut für Schnee und Eis! Was heisst das bezogen auf Kameras? Wenn du alles abdecken willst brauchst Du zwei Kameras – sozusagen eine für Sommer eine für Winter, aber wenn du keines im Winter brauchst? Ja dann braucht es keine Winterreifen, also reicht der Sommerreifen „MFT“, so jetzt sind wir wieder am Anfang der Diskussion!

      • @Ingo
        Ich hab es auch nie verstanden, warum man viel Geld für eine Kamera ausgibt. ( Z.b 3000 Euro für eine EM1X) und dann am wichtigsten Bauteil einer Kamera spart.
        Wie Porsche fahren mit einem Drei-Zylinder VW-Polo Motor.

      • ingo, würde ich mich zum beispiel für ornithologie interessieren, würde ich vermutlich auch zu mft greifen. so finde ich als anfänger das sehr günstige 100-300mm f4-5,6. wenn ich dann weiter gehen will, beneide ich schon mft um das panasonic leica 50-200 f2.8-4 und das 100-400 f4-6.3. letzteres hat eine länge von rund 17cm mit nichtmal einem kg gewicht. also nicht nur macro geht mit mft. die größten schwächen würde ich bei schlechten lichtverhältnissen (wenns schnell gehen soll) sehen und wenn man mit tiefenunschärfen arbeiten will. außer beim weitwinkel ist die objektivauswahl bei mft ein traum im preisleistungsverhältnis.

        also ich sehe schon einiges was für mft spricht. aber wie schon des öfteren gesagt, man muss wissen für was man die kamera selbst benötigt.

      • @Bernd
        Man merkt du fährst keinen Porsche – das wichtigste Bauteil beim Porsche sind die Bremsen, sofern es überhupt ein wichtigstes Bauteil an einem Auto gibt, denn gute Reifen, gutes Fahrwerk, gute Lenkung und und und sind mindestens so wichtig wie der Motor. Im Übrigen reden wir nicht darüber ob ich im Porsche einen Polo-Motor einbaue, sondern darum, will ich die nötigen PS mit einem 8Zylinder (im Porsche Fall mit einem Sexzylinder Boxer) oder mit einem 4Zylinder mit Turbo Unterstützung erzielen! Jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile.
        Es ist schon fast ein Treppenwitz, dass ich als überzeugter VF-Knipser MFT verteidigen muss, wobei sich doch herumgesprochen haben sollte, dass es durchaus einige Bereiche gibt wo MFT dem VF überlegen ist!

      • @joe

        Mein Spaß-Auto ist ein Porsche 964 aus dem Jahre 1990.
        Natürlich sind andere Faktoren auch wichtig, aber wenn der Motor schon Unterdimensioniert ist, dann ist bringen gute Reifen auch nicht viel und der Rest ist Kosmetik.

        MFT sehe ich bei Hobbyfotografen für wenig Geld bis zu 1000 Euro. Darüber sollte APS-C schon drin sein. Und ja, ich habe auch schon MFT fotografiert. Da reicht mir auch eine RX100, die passt in die Hosentasche.

      • Danke Joe, ist echt witzig, dass ausgerechnet Du das System mehr verteidigst als die Nutzer selber. Gibt halt noch Menschen, die über den Tellerrand hinaus blicken können.

        Ein 30 Jahre alter Gebrauchtwagen, wenn es für mehr nicht reicht… Davon abgesehen ist der Kofferraum viel zu klein, da kann ich mir ja gleich einen Mini MKI kaufen, der hat sogar schon Wasserkühlung. Soviel zu unsinnigen Vergleichen (nicht ganz ernst gemeint, eigentlich mag ich Porsche).

        Außer Geld gibt es noch mehr Gründe, sich für MFT zu entscheiden und alle wurden hier schon genannt. Ist trotzdem gut, noch ein anderes System in der Hinterhand zu haben.

      • @joe: Klar sind Ganzjahresreifen ein Kompromiss. Wenn ich aber nur wenig fahre, dann lohnen sich 2 Satz Reifen schlichtweg nicht. Denn irgendwann wird jeder Reifen hart bevor er die Laufleistungsgrenze erreicht. Genauso ist beim Sensor. Viele Menschen können sich nicht zwei Systeme – und somit das beste aus 2 Welten – leisten. Auch eine VF ist ein Kompromiss, weil man ständig eine schwere Ausrüstung mit sich rumträgt. Und im übrigen ist auch eine Porsche ein Kompromiss;)

      • Witzigerweise habe ich tatsächlich Ganzjahresreifen.
        Und die passen tatsächlich am besten zum Wagen, den ich fahre.
        Sie geben mir ein besseres Gefühl im Winter und rollen auch sanfter ab als die Original-Sommerreifen.
        Jedenfalls, um auf die Kameras zurückzukommen, ich meinte eher ein für möglichst viele Situationen anpassbares System als ein Kompromiss-System.
        Also, wenn ich ein gutes Bokeh benötige sollte es der Sensor und das Objektiv möglich machen, wenn ich Macro fotografieren will sollte es auch ein gutes Blitzsystem bieten und wenn ich Sport aufnehmen will ebenso ein gutes Tracking. Ebenso sollte es Konzerte auch in dunklen Kneipen fotografieren können.

      • So allgemein gesagt bin ich der Meinung, daß Kameras, die besondere Stärken in einem Bereich bieten, in anderen Bereichen dann auch wieder schwächeln.
        Olympus ist gut bei Macro und kompakt gebauten Tele-Linsen, ist aber in Low-Light-Situationen aber nicht so stark und konzeptionell auch nicht so für unscharfe Hintergründe geeignet.
        Ebenso ist eine extrem schnelle Kamera wie eine Sony A9 oder eine Nikon D5, die auch Low-Light wirklich gut können, nicht so gut wie eine Sony A7r IV bei Fine-Art Aufnahmen, noch deutlicher wird das im Mittelformat-Bereich.
        Also doch Sommer- und Winterreifen, schnell und hochauflösend? Wie joe schon sagt, irgendwie drehen wir uns im Kreis.
        Ist eben schon sehr wichtig, zu wissen, was man tatsächlich für seine Fotos benötigt.

  • Ich halte Den High-Res bei der G9 für besser.
    Ich fotografiere wunderbar mit 80MP aus der Hand! Das funktioniert sogar bei Bewegtbildern! Machen andere auch. Da frage ich mich wie die testen? Ich habe die G9 ausführlich mit der Olympus E-M1 Mark III verglichen, da ich evtl wechseln wollte… Der AFC ist mittlerweile auch treffsicherer mit AFC-near und schneller sowieso, aber nicht so leicht einzustellen bei der G9 und der AFC bei Video ist jetzt genial. Bei schlechten Licht hat man echte -4EV bei der G9. Da zeigt sich der Unterschied noch deutlicher.
    Außerdem rauscht die G9 weniger und Oly schummelt um eine halbe Blende!

  • ich hatte mal die G81, tolle Kamera, aber die Anmutung der Bilder hat mir nicht gefallen. Die jpg der Oly sehen besser aus, und nur über Nachbearbeitung alles korrigieren ist für mich keine Lösung

  • Für mich ist MFT optimal, es bietet vieles wovon die anderen Systeme nur träumen. Aber es hat na klar auch Beschränkungen und dafür gibt es ja auch ne 2. Kamera sowie noch eine analoge, den da reichen die Fuji und Pen F Simulationen nicht aus. Gerade diese Vielfalt ist ja das Schöne.

    • Für mich ist MFT optimal, es bietet vieles wovon die anderen Systeme nur träumen. Aber es hat na klar auch Beschränkungen und dafür gibt es ja auch ein 2. System. sowie noch eine analoge, den da reichen die Fuji und Pen F Simulationen nicht aus. Gerade diese Vielfalt ist ja das Schöne.

      • Frau Besler hat ein phantastisches Auge. Sie macht mit der gewählten Kombi Altglas und MFT ganz aussergewöhnliche Bilder. Schade das diese nur bis A3 ohne Qualiverlust druckbar wären. Das wären Aufnahmen für A2 und A1…und Sie bestätigt meine Aussage hinsichtlich nicht optimalem Seitenverhältnis von 4/3 zu 2/3…mehr als die Hälfte Ihrer Bilder wurden wegen des „ruhigen“ Formats in ein „dynamischeres“ 2/3 oder mehr…transferiert, sprich beschnitten…

      • Nöö, das bestätigt Frau Besler ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil, sie widerlegt diese Aussage sogar, denn sie schreibt:

        „Mein Ziel ist es immer, kreative Fotos zumachen, deren Gesamtkomposition von vornherein stimmt, ohne nachträglich einen Bildausschnitt wählen zu müssen.“

        Sie kroppt also wegen des 4:3 Formats gerade nicht sondern verwendet das Bild in seiner Gesamtheit, so wie es aus ihrer Lumix kommt.

        A2 lässt sich bei 20MP und 4:3 problemlos hochqualitativ ausdrucken, myposter gibt für „beste Druckqualität“ und einem 20MP 4:3 Sensor sogar eine maximale Druckgrösse von 90cm x 67,5cm an. Vorausgesetzt, man hat einen üblichen Betrachtungsabstand zum Foto und steht nicht als Pixelbeeper mit der Lupe 1cm vor dem Ausdruck.

      • @Thomas Müller

        Sie haben Recht. Wahrscheinlich hat Sie bereits bei den Aufnahmen auf 2/3 oder sogar 9/16 umgestellt. Mein Fehler, hatte mir nur die Bilder angesehen. Gut das ich mich so entschieden habe. Die GX9 hätte mich beinahe bei MFT bleiben lassen. Kompakt, beweglicher Sucher, Bildquali identisch zu G9. Die G9 mit Handgriff, aber auch ohne hat viel umbauten Raum, ohne passenden Sensor. Das ist bei der Top-Monster-Oly ja noch schlimmer. Bei den kompakten GXen absolut okay, aber bei Profibody’s eine „1liter-Maschine“ zu verbauen führt halt an physikalische Grenzen.

        Das gleiche leider bei den Optiken. Ich möchte nicht hören was das für ein Geschrei wäre wenn Vollformat-Optik 100-400mm mit Anfangsöffnung 1:5,6-8 als neue lichtstarke! Wundertüte vorgestellt würde, analog oben zitiertem Leica 50-200 Pendant.

        Wenn Sie standardisierte DIN Formate, oder sogar +Formate, verwenden, müssen Sie croppen. Den Hinweis mit dem grösseren Format wählen bitte nicht noch einmal. Schauen Sie einfach mal an Ihre Wände, bin mir sicher das Sie wissen und sehen was ich meine, hinsichtlich Formaten.

      • Sorry, 4:3 war mal ein gängiges Format und heute noch kann man sich Fotos in diesen Format ausdrucken lassen ohne croppen zu müssen. Es soll auch immer noch Menschen geben die sich Fotos ausdrucken lassen um diese dann in Alben zu kleben. Die Welt besteht halt nicht nur aus DIN A4,A3 oder 10×15 ,selbst das IPad kommt im klassischen 4:3 Format daher

      • Ich gebe mich geschlagen…Hinweis zu 3,5MP-Bildschirm in 3/4-Format hat mich endgültig überzeugt. Wenn MFT-Hersteller Panasonic das gewusst hätte, das wir eigentlich nur noch für das IPad fotografieren, dann wäre Ihnen der unsinnige 2/3 Vollformat-Einstieg in einem weiter schrumpfenden Kamera-Markt erspart geblieben. Danke aber für die Einschränkung „war mal ein gängiges Format“, sehe ich genauso. Wie gesagt bei den kompakten Teilen bin ich völlig bei Euch, und ich bin sogar ein echter Panasonic Fan bei Lx3, Lx5 und immer noch im Besitz Lx7 mit klappbaren Sucheraufsatz. Eine der besten Echten Pocketkameras, trotz des noch kleineren Minisensors.

      • Das 4/3 Format ist irgendwie so überhaupt nicht nach meinem Geschmack.
        Es entspricht weder meinem natürlichen Sehempfinden, dafür ist es zu hoch, noch ist ist es wirklich quadratisch.
        Man darf ja auch nicht vergessen, daß die Entwicklung des 4/3 Formats ja keine ästhetischen Gründe hat, sondern technische Gründe. Es ging einfach darum, den Bildkreis optimaler nutzen als 2/3, das eigentlich eher dem menschlichen Sehen nachempfunden ist.
        Für mich mag das technisch ja auch in Ordnung sein, es ist aber optisch für mich weder Fisch noch Fleisch.
        @ Thomas Müller
        MyPoster ist natürlich ganz ok, ja, aber es ist kein hochprofessionelles Fachlabor.
        Soetwas bietet z.B. Grieger in Düsseldorf. Da geht dann der Fotograf hin und entwickelt zusammen mit dem Laboranten den Abzug nach seinen Vorstellungen. Natürlich digital und analog. Und da kommt dann schon auch bei kleineren Prints auf die Qualität des Fotos an. Ich denke, dort wird man dann auch einige Fotokünstler mit Mittelformatkameras finden, Phase One z.B., die dort ihre Fotos vergrößern lassen.

      • Ob zugegebenermassen Grieger auch das 4/3 Format anbietet. 20 MP sind ja auch nicht 12 MP oder 6 MP, mit denen auch künstlerische Fotos vergrößert wurden.

      • J.Friedrich,
        Bitte jetzt hier nichts verdrehen, bei Ihnen hört es sich so an ob nichts mehr im 4:3 Format angeboten werden würde und deswegen alles gecroppt werden müsste und das ist und bleibt Blödsinn. Das IPad sowie die noch vorhandenen Fotopapier Formate dienten als Beispiel aber was soll‘s……

      • j.friedrich, eigentlich ist mft das pocketformat.
        mft: 17,3x13mm (224,9mm²)
        pocket: 17x13mm (221mm²)

        was ich aber nicht verstehe, wieso rechnest du die blende um beim 50-200mm? werden objektive lichtschwächer? muss man dadurch beim kleinbild immer höhere iso-werte einstellen?

      • @Daniel
        um es Bildkreis/Sensorgrößen bereinigt vergleichen zu können und da ist bei MFT zu VF-KB der Faktor 2 (nicht nur bei der Brennweite) anzusetzen. Die Antwort hast Du aber bereits selbst oben ganz gut formuliert…Zitat: die größten schwächen würde ich bei schlechten lichtverhältnissen (wenns schnell gehen soll) sehen und wenn man mit tiefenunschärfen arbeiten will….
        wobei da natürlich noch Rauschen/Pixeldichte Sensorgröße, Auflösung-OptikLPmm usw. eine Rolle spielen

      • @ daniel @ J. Friedrich
        Daniel, du hast völlig recht mit deiner Frage. Die Objektive werden natürlich nicht lichtschwächer.
        Und natürlich werden die Brennweiten auch nicht um den Faktor 2 länger.
        Was tatsächlich passiert, ist, daß du einfach ein Kleinbildfoto nimmst, eine Schere nimmst und im Prinzip Höhe und Länge halbierst. Dadurch wird das Objektiv nicht lichtschwächer, und auch die Brennweite verändert sich nicht, aber es hat einen Bildausschnitt der im Vergleich zum Kleinbild verdoppelt wird.
        Ebenso auch die Tiefenschärfe, die um den Faktor zwei wächst.
        Was die Lichtstärke betrifft, so ist das schon etwas komplizierter. Ein Blende Zwei Objektiv im Vollformat lässt ebensoviel Licht auf den Sensor wie ein Blende Zwei Objektiv im Micro Fourthird.
        Da die Sensorfläche bei Micro Fourthird aber kleiner ist und bei gleicher Pixelzahl auch die Pixelgröße halb so groß ist, muß die geringere Lichtaufnahme des Sensors durch eine höhere Signalverstärkung kompensiert werden. Das bedeutet natürlich auch mehr Rauschen, was bei Tageslicht nicht so ins Gewicht fällt wie im Dunkeln.
        Allerdings ist durch die wachsende Pixelzahl bei Vollformat und die Verbesserung der Elektronik bei Micro Fourthird der Abstand nicht mehr so groß, wie er einmal war.

      • richtig ingo. vergessen darf man auch nicht, daß bei mft viel weniger glas verwendet wird, was den lichttransmissionswert verbessert. außerdem ist mft dadurch besser offenblendig zu verwenden. es ist also sehr schwierig einfach nur die zahlen abzuwandeln. die frage ist wieviel linienpaare je bildhöhe gezählt werden können. croppen geht somit nicht einfach so. wenn jemand natürlich mehr tiefenunschärfe verwenden will, muss man natürlich den f-wert umrechnen. t verändert sich aber nicht. vielleicht hätte ich dem objektiv dies noch hinzufügen müssen. leider wird der transmissionswert selten von den herstellern angegeben.

      • @J.Friedrich
        mFT hat ja fraglos auch seine Nachteile. Dazu gehört aber ganz sicherlich nicht, dass man die Offenblende mit dem Faktor 2 multiplizieren müsste, um bei einem mFT-Objektiv auf eine Vergleichlichtstärke zu kommen. Der Faktor gilt in diesem Fall nur für die Tiefenschärfenäquivalenz. Ingo und daniel haben ja schon darauf hingewiesen.

        Mir ist auch nicht klar, was ich Zusammenhang mit mFT-Ausdrucken an meiner Wand sehen soll? Und warum soll ich den Hinweis, dass man Croppen vermeiden kann, wenn man grössere Formate verwendet, um diese zwar nicht formatfüllend, dafür aber mit cropp-freien eigenen Ausdrucken zu bedrucken, nicht mehr bringen? Etwa weil Sie/Du darauf keine vernünftige Antwort hast?

      • Es ging in meinem Kommentar ursprünglich um das Sensorformat/Beschnitt. Für mich sind Dynamik des Formates (Ausgabe, sprich Print oder Präsentation), Bildkomposition, Bewusste Wahl Schärfe/Unschärfe, Low-Light Fähigkeit die entscheidenden Faktoren. Canon hat „5 Jahre lang bis 2018 gepennt“, gefühlt faktisch Null Innovation, das war der Grund für den Wechsel zu MFT. Hat halt nicht geklappt aus den für mich oben dargestellten Gründen. Ist mir hinsichtlich des Formatthemas damals (vor dem Wechsel) gar nicht so bewusst gewesen. Klar 44 Jahre KB prägen. Wie gesagt von den Systemen her sind PanaOly absolut Top. Es ist nur das „langweilige“ 3/4 Format in Kombi mit der geringen Sensorfläche was die Problematik für mich persönlich ausmacht. Schaut man sich mal das Werbevideo/und Bildbeispiele Tier/Natur/Lifestyle auf der Olympusseite an, dann glaube ich schon das man meine Argumente (in Ruhe, gelassen und mit wohlwollender Distanz und Sachlichkeit) nachvollziehen kann. Im Werbevideo werden beispielsweise Motorradrennen/Fussball/Wildlife gezeigt und als kurze Sequenz dann zusammenfassend die Bilder dazu…alle in 2/3 Format gezeigt. Ich muss sagen „ja, gut“ vom Format gewählt, 3/4 wäre wahrscheinlich nicht passend für diesen dynamischen Fotobereich, aber damit will dieser Profibody ja gerade punkten. Bei den Bildbeispielen auf der Website ist es ähnlich. Bei mir ist es in 50% der Fälle wo 3/4 gezeigt wird so, dass ich sage: Unten und/oder Oben 10-20 % wegschneiden dann würde es passen…wie gesagt für mich persönlich ist das Format „zu ruhig“ fast wie 6×6. Wie oben angeführt entspricht es nicht dem „normalen Seheindruck“, das heißt ich reibe mich daran. Deshalb war bei mir faktisch permanenter Beschnitt angesagt. Ganz extrem ist es bei Hochformataufnahmen, das konnte ich mir eigentlich mit 3/4 sparen, ich kenne fast keine wirkungsvolle Hochformat-3/4 Situation wo das Format dann einen Hochkant-Vorteil ausspielt. Und da die Sensorfläche halt eh schon sehr klein ist, ist das halt das qualitativ begrenzende Maß….aber noch einmal von gaaaaanz oben, rein Subjektiv durchs Objektiv ;-)…und jetzt hör ich auch wieder auf…Grüße an Alle die sich schon eins Feixen ob der Diskussionen.

      • @ J.Friedrich
        Die Argumente sind für mich so auch absolut nachvollziehbar.
        Im Grunde genommen finde ich 6X6 sogar besser, da hat man dann wenigstens eine Symmetrie im Bild und die Ruhe kommt zur Wirkung.
        Das Micro Fourthird Format muß man schon mögen. Beim iPad hat das Seitenverhältnis ja auch seine Vorteile. wenn man nicht immer nur Kinofilme darauf sehen will.
        Und ja, wenn man nicht croppen will, muß man das Format eben mögen.

      • Ingo,
        ich glaube hier wird ziemlich viel durcheinander gewürfelt 🤔
        „ Das Micro Fourthird Format muß man schon mögen.“
        Es ist doch kein Format (4:3) welches von Olympus ins Leben gerufen wurde, im 4:3 Format gibt es noch andere Sensoren/ Filme und eben nicht nur ausschließlich mFT.
        Mir kommt es so vor ob es hier vorrangig um mFT geht und um dessen Größe ( Sensor) denn solche „Format Diskussionen“ habe ich zB beim „645 Mittelformat“ noch nicht mitbekommen, ist ja auch ein bekanntes 4:3 Format

      • @ Mirko
        Hi Mirko, stimmt, an Mittelformat hatte ich deshalb nicht gedacht, weil das ja auch eine völlig andere Begründung hat. Aber klar, 6×4,5, 6×6 und noch mehr 6×7 im Mittelformat entsprechen ja auch nicht dem Kleinbild Seitenverhältnis.
        Nur ist z.B. 6×7 insbesondere für Magazinseiten entwickelt worden, während man bei 6×6 ja überwiegend gecroppt hat und 6×4,5 eben das günstige Format war, das auf Rollfilm basiert.
        Micro Fourthird, das hier ja das Thema ist, hat seine Herkunft im technischen Bereich, sprich, es geht um die bessere Anpassung an den Bildkreis und die hochwertige Herstellung von Objektiven, die auch in den Randbereichen weniger Probleme haben.
        Deshalb sehe ich das Format von Micro Fourthird eben als weniger am menschlichen Blick orientiert. Oder die Kameras werden gleich, wie die Panasonic LX100 als Multiformat-Kameras konzipiert. Auch hier ist die erste Einstellung, wen wunderts, das 2×3 Format.

      • @ Mirko
        Du schreibst ja, daß du neben Micro Fourthird auch ein anderes System hast.
        Gerade hier hätte ich wegen des Formatunterschiedes größere Probleme, die Bilder nebeneinander hinzuhängen oder am Monitor zu betrachten, wenn ich die Formate nicht croppen will.
        Wie machst du das denn? Und wie kommst du mit den unterschiedlichen Farben klar?

      • Ingo,
        genau da liegt der Punkt wo wir einander vorbei reden. Natürlich hast Du recht mit dem was Du schreibst und das ist mir auch klar. Mir ging es um das „croppen“ an sich, wer das 4:3 Format mag muß eben nicht seine Aufnahmen auf das 3:2 Format zu schneiden um es auf Papier bringen zu können.
        Vermutlich würde keiner darüber diskutieren hätte Olympus damals einen Sensor gebracht in der Größe des Kleinbild aber im Format 4:3

      • es ist schon interessant wie sehr die menschen das alte tv-format hassen, aber trotzdem immer vor der kiste saßen. 4:3 sensoren haben doch auch sehr viele kompaktkameras. meine jedenfalls alle. da mir das 4:3 im bild auch nicht gefällt, sind alle auf 3:2 eingestellt. kostet zwar ein paar mp, aber damit muss man dann halt leben. 😉
        ein punkt, was mir an der pana lx100 gut gefällt, da man da das format wechseln kann ohne mp einbußen. vielleicht macht ja irgendwann mal eine firma einen 1:1 sensor der größer ist als der bildkreis, daß man das format selbst wählen kann. 🙂

      • Daniel,
        wie sagte Hitler im Film Er ist wieder da „da entwickelt der Mensch so ein Wunderwerk der Technik und zeigt rund um die Uhr nur Müll“ 😂 von daher könnte so manche Sendung in 8K ausgestrahlt werden und ich würde sie dennoch nicht schauen 👀

      • @ Mirko
        Ja, aber bei 8k könntest du ja wegcroppen, was dich stört. Bei Full HD ist das nämlich schon wesentlich schwieriger ;-).
        Ich glaube übrigens, wir reden nicht wirklich aneinander vorbei.
        Als ich 6×7 als Magazinformat erwähnt hatte oder 24×36 für das Wandbild meinte ich, daß es eben spezifische Formate für einen jeweiligen Anwendungszweck gibt. Und damit optimiert man die Auflösung.
        Sogar eine Panoramakamera wie die damalige Hasselblad XPan oder auch eine Noblex Pro 6 120 im Mittelformat waren für eine optimale Bildqualität für das jeweilige Medium konzipiert.
        Das Format der Micro Fourthird Kameras bedient im Gegensatz dazu nur die technische Sicht der Dinge, man ist eigentlich gezwungen zu croppen. Und das bei einem sowieso schon sehr kleinem Sensor.
        Hätte ein Sensor in dem Format Kleinbildgröße, würde das Croppen ja schon wesentlich einfacher sein, da sie dann vermutlich auch sowas um die 40 MP anbieten würde. Damit hast du vollkommen Recht, da würden dann wesentlich weniger Fotografen über das eigenartige Format meckern.
        Deshalb hat Olympus ja diesen HiRes Modus, um wenigstens so genug Pixel zu bieten, was bei einigen statischen Aufnahmen natürlich auch funktioniert.

      • @ Daniel
        Das TV Format war ja auch völlig in Ordnung, gemacht für den Anwendungszweck, auch Kinofilme im entsprechenden Format ohne Crop zu zeigen.
        Mit dem Aufkommen des Panoramaformats im Kino und damit des Balkens bei vielen Fernsehen (ist bei meinem auch so) war dann ja auch erst da Bedürfnis nach Breitbildfernseher da.
        Also, immer schön Nachfrage schaffen mit neuen Formaten, bin gespannt, wann das Internetz (gell, Mirko?) auch komplett neue Geräte erfordert.

      • @ Mirko
        Natürlich, wenn dir das Format als solches gefällt, verstehe ich, daß du glücklich mit einer Olympus werden kannst.
        Nur kann ich mir einfach nicht wirklich vorstellen, was ich mit einem solchen Format anfangen könnte. Dann doch viel lieber Quadratisch. Ist eben Geschmacksache, ganz klar.

      • Ingo,
        wie Du weißt habe ich keine Kamera im 4:3 Format und wo ich bei DSLM eingestiegen bin stand für mich eh nur Fuji oder Olympus zur Auswahl, ist zwar Fuji geworden aber das hatte nichts mit dem Format zu tun. Wer nun eine Kamera im 4:3 besitzt kann seine Bilder auch im 4:3 Format an die Wand bringen, wer dieses Format mag wird dieses auch anwenden, andere benutzen es bei Hochformat da sie es dafür passender finden und ändern es auf 3:2 bei Landschaft, ob direkt in der Kamera oder später ist ja Wumpe.
        Hin und wieder fotografiere ich ja auch im 1:1 oder 16:9 Format, ich sehe direkt das quadratische Bild im Sucher und kann so das Bild direkt gestalten an den „Verschnitt“ denke ich bestimmt nicht und schon garnicht im privaten Bereich da ich nicht 1×1,5 Meter große Ausdrucke anfertigen lasse 😉
        Fazit, wer das 4:3 Format mag muß auch nichts beschneiden….

      • 8k im tv; ich schau kein tv mehr. da kommt ja sowieso nur noch abm für harz. bezahlen muss ichs trotzdem. und so nah sitze ich nicht am bildschirm, daß 8k sinn für mich macht. 😉

        mirko, den film muss ich mir mal anschauen.

      • Daniel,
        das Buch ist natürlich witziger aber der Film wurde ganz gut umgesetzt, ist ganz witzig wo Hitler plötzlich so eine Filiale der NPD besucht 😂

      • ….naja in der Altglasgruppe läuft gerade ein Auktion, das Fujinon 35/ 1.9 abgegriffen, ein 55/1.4 und ein Zeiss 90/2.8 ….mal schauen was noch kommt

      • Nach dieser langen „Format-Diskussion“ kann man ja mal zumindest ein Zwischenergebnis festhalten:

        – Das 4:3 Format (nicht die Sensorgrösse!) hat keinen technischen Nachteil, eher sogar einen Vorteil, weil es besser zum Bildkreis der Objektive passt.
        – Es geht einzig um Gefallen/Nicht-Gefallen des Formats.
        – Man muss bei einem Ausdruck nicht Croppen, man macht es vor allem dann, wenn einem das Format nicht gefällt.
        – Sämtliche Hochformataufnahmen im beliebten 3:2 Format können eigentlich gar nicht wahrgenommen werden, weil sie nicht dem natürlichen Sehvermögen entsprechen, jedenfalls solange nicht, wie der Betrachter sich nicht auch um 90° dreht.

        Was einem am 4:3 Format nicht gefallen kann ist mir ein Rätsel? Gut, Landschaftsfotografie im Flachland würde ich tatsächlich nicht unbedingt im 4:3 Format machen, wenn ich eine Alternative dazu habe. Aber viele andere Motive gewinnen sogar durch das 4:3 Format, beispielsweise Portraits oder Makros,. Ich kann auch keine grössere „Dynamik“ in der Bildwirkung erkennen, wenn ich das gleiche Portrait oder das gleiche Makro in 3:2 anfertige. Ob das dann im quadratischen Format noch besser ginge, diese Frage stellt sich für mich nicht, da es meines Wissens nach keine Kameras mit einem solchen Sensor gibt, jedenfalls keine Kamera mit einem Sensor in mindestens mFT Grösse und dann auch noch bezahlbar.

        Ach ja, die Hasselblad X1D II 50C für ca 6´000 Euro hat übrigens einen Sensor in der Grösse 43,8×32,9mm. Jetzt darf sich jeder der mag ausrechnen, was diese Kamera für ein Format hat und bemerken, wie undynamisch deren Bilder sein müssen? Aber vermutlich kaufen sich die Leute diese Kamera mit Objektiven jenseits der 20´000 Euro, damit sie besonders viel croppen können 😉

      • @Thomas Müller
        Bin spontan mit meinen Mädels über Pfingsten nach NL-Domburg in einen Villen-Park gefahren. Die Damen schlafen noch, ich sitze im hellen, Morgenlicht durchfluteten Wohnzimmer. Blick wahlweise ins Grün nach draussen, oder drinnen auf eine große, grau angelegte Wand. An dieser Wand ein einziges, riesiges Bild mit rd. 1,5m2 Fläche auf Leinen, rahmenlos, recht Mittig platziert. Es ist eine Aufnahme eines Holz-Dalben-Ensembles, wie es jeder schon 100x gesehen hat, welches sich fluchtend von rechts Vorne dominant nach links hinten verliert. Gute Schule nach Harald Mante. Der Horizont ist exakt mittig platziert, teilt das Bild damit in 2 sehr spannende gleichgrosse Flächen im Kinoformat, welche durch das sandbeige und das himmelblau gut kontrastieren. Das Bild ist handwerklich und vom Zeitpunkt der Aufnahme eher schwach. Einzig der Verlauf innerhalb des Sujets, die Flächen und der gut gewählte, tiefe Aufnahmestandpunkt geben dem Bild eine gute Handschrift. Das Aufnahmeformat ist nicht ohne Weiteres nachzuvollziehen. Das Format an der Wand schon. Es ist: 3/4 und passt perfekt!

        Beste Grüsse von der See…ich gehe jetzt mit dem Hund und mache ein paar bessere Dalben-Fotos in 2/3 Format und printe Sie in 3/4…