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Olympus E-M1 Mark III: Neues Flaggschiff offiziell präsentiert

Olympus hat die neue E-M1 Mark III vorgestellt! Die Kamera kommt mit kleinen Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängerin daher und wird 1.800 Euro kosten.

Olympus E-M1 Mark III vorgestellt

Die E-M1 Mark III ist das neue kompakte Flaggschiff aus dem Hause Olympus. Mit der E-M1 Mark II hatte Olympus im Jahr 2016 neue Maßstäbe gesetzt, das gelingt mit der neuen E-M1 Mark III in dieser Form nun nicht mehr, da die Kamera lediglich in einigen Punkten weiterentwickelt wurde. Trotzdem weiß das Gesamtpaket der neuen DSLM auf dem Papier ohne Frage zu überzeugen.

Vieles bleibt beim Alten

Viele technische Daten der Olympus E-M1 Mark III kennt man bereits von der Vorgängerin bzw. der E-M1X. Dazu gehören zum Beispiel der mit 20 Megapixeln auflösende Micro-Four-Thirds-Sensor, der Autofokus mit seinen 121-Phasen-AF-Messfeldern, der dreh- und schwenkbare Touchscreen mit 1,04 Millionen Bildpunkten Auflösung, die Serienbildgeschwindigkeit von 18 fps sowie der elektronische Sucher mit seiner Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten und der Bildwiederholrate von 120 fps.

High-Res-Aufnahmen aus der Hand

Wenn man einen Blick ins Innere der neuen DSLM wirft, dann dürfte der neue TruePic IX Bildprozessor die wichtigste Neuerung im Vergleich zur Vorgängerin sein. In Kombination mit dem absolut herausragenden 5-Achsen-Bildstabilisator, der nun bis zu 7 Blendenstufen (!) längere Belichtungszeiten bzw. 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten in Kombination mit einem IS-Objektiv ermöglicht, sind beispielsweise High-Resolution-Aufnahmen aus der Hand möglich. Das kennt man bereits von der E-M1X. Aus der Hand können Bilder mit 50 Megapixeln geschossen werden, bei Nutzung eines Stativs sind 80-Megapixel-Bilder möglich.

Des Weiteren beherrscht die E-M1 Mark III auch neue AF-Algorithmen, einen Starry-Sky-AF, der automatisch auf Sterne scharfstellen kann, eine verbesserte Gesichtserkennung sowie eine ND-Filtersimulation.

Kleine Verbesserungen am Gehäuse

Am Gehäuse der Systemkamera hat sich wenig verändert, die Kamera bleibt also gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet, kommt mit einem Magnesiumgehäuse daher und ist frostsicher bis -10 Grad. Neu sind allerdings der Acht-Wege-Fokusjoystick auf der Rückseite sowie der USB-C-Anschluss, dank dem die Kamera zum Beispiel über eine PowerBank mit Strom versorgt werden kann. Das Gehäuse bietet außerdem Platz für zwei SD-Speicherkarten.

Videos nimmt die Olympus E-M1 Mark III in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde oder in Full HD mit 120 Bildern pro Sekunde auf. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch Bluetooth und WLAN, HDR, Fokus-Bracketing (999 Bilder), Fokus-Stacking (15 Bilder), einen Kopfhöreranschluss sowie einen Mikrofonanschluss.

Preis und Verfügbarkeit

Die Olympus E-M1 Mark III wird ab Februar 2020 im Handel erhältlich sein – zum Preis von 1.800 Euro. Damit ist die Kamera im Vergleich zur Vorgängerin (UVP 2.000 Euro) etwas günstiger geworden.

Vorbestellen könnt ihr die E-M1 Mark III bereits bei Calumetphoto oder Foto Koch.

Neues 12-45mm f/4 Pro Objektiv

Des Weiteren hat Olympus auch ein neues Objektiv präsentiert, das M.Zuiko Digital ED 12-45 mm F4 Pro. Es ist extrem kompakt, wiegt lediglich 254 Gramm, ist wetterfest und wird zu einem Preis von 650 Euro auf den Markt kommen. Damit ist das Objektiv das günstigste der Pro-Serie, die für eine exzellente Bildqualität und eine robuste Bauweise steht. Nicht schlecht!

Das Objektiv kann hier bei Calumetphoto oder  hier bei Foto Koch vorbestellt werden.

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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