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Olympus E-M1 Mark III: Neues Flaggschiff offiziell präsentiert

Olympus hat die neue E-M1 Mark III vorgestellt! Die Kamera kommt mit kleinen Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängerin daher und wird 1.800 Euro kosten.

Olympus E-M1 Mark III vorgestellt

Die E-M1 Mark III ist das neue kompakte Flaggschiff aus dem Hause Olympus. Mit der E-M1 Mark II hatte Olympus im Jahr 2016 neue Maßstäbe gesetzt, das gelingt mit der neuen E-M1 Mark III in dieser Form nun nicht mehr, da die Kamera lediglich in einigen Punkten weiterentwickelt wurde. Trotzdem weiß das Gesamtpaket der neuen DSLM auf dem Papier ohne Frage zu überzeugen.

Vieles bleibt beim Alten

Viele technische Daten der Olympus E-M1 Mark III kennt man bereits von der Vorgängerin bzw. der E-M1X. Dazu gehören zum Beispiel der mit 20 Megapixeln auflösende Micro-Four-Thirds-Sensor, der Autofokus mit seinen 121-Phasen-AF-Messfeldern, der dreh- und schwenkbare Touchscreen mit 1,04 Millionen Bildpunkten Auflösung, die Serienbildgeschwindigkeit von 18 fps sowie der elektronische Sucher mit seiner Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten und der Bildwiederholrate von 120 fps.

High-Res-Aufnahmen aus der Hand

Wenn man einen Blick ins Innere der neuen DSLM wirft, dann dürfte der neue TruePic IX Bildprozessor die wichtigste Neuerung im Vergleich zur Vorgängerin sein. In Kombination mit dem absolut herausragenden 5-Achsen-Bildstabilisator, der nun bis zu 7 Blendenstufen (!) längere Belichtungszeiten bzw. 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten in Kombination mit einem IS-Objektiv ermöglicht, sind beispielsweise High-Resolution-Aufnahmen aus der Hand möglich. Das kennt man bereits von der E-M1X. Aus der Hand können Bilder mit 50 Megapixeln geschossen werden, bei Nutzung eines Stativs sind 80-Megapixel-Bilder möglich.

Des Weiteren beherrscht die E-M1 Mark III auch neue AF-Algorithmen, einen Starry-Sky-AF, der automatisch auf Sterne scharfstellen kann, eine verbesserte Gesichtserkennung sowie eine ND-Filtersimulation.

Kleine Verbesserungen am Gehäuse

Am Gehäuse der Systemkamera hat sich wenig verändert, die Kamera bleibt also gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet, kommt mit einem Magnesiumgehäuse daher und ist frostsicher bis -10 Grad. Neu sind allerdings der Acht-Wege-Fokusjoystick auf der Rückseite sowie der USB-C-Anschluss, dank dem die Kamera zum Beispiel über eine PowerBank mit Strom versorgt werden kann. Das Gehäuse bietet außerdem Platz für zwei SD-Speicherkarten.

Videos nimmt die Olympus E-M1 Mark III in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde oder in Full HD mit 120 Bildern pro Sekunde auf. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch Bluetooth und WLAN, HDR, Fokus-Bracketing (999 Bilder), Fokus-Stacking (15 Bilder), einen Kopfhöreranschluss sowie einen Mikrofonanschluss.

Preis und Verfügbarkeit

Die Olympus E-M1 Mark III wird ab Februar 2020 im Handel erhältlich sein – zum Preis von 1.800 Euro. Damit ist die Kamera im Vergleich zur Vorgängerin (UVP 2.000 Euro) etwas günstiger geworden.

Vorbestellen könnt ihr die E-M1 Mark III bereits bei Calumetphoto oder Foto Koch.

Neues 12-45mm f/4 Pro Objektiv

Des Weiteren hat Olympus auch ein neues Objektiv präsentiert, das M.Zuiko Digital ED 12-45 mm F4 Pro. Es ist extrem kompakt, wiegt lediglich 254 Gramm, ist wetterfest und wird zu einem Preis von 650 Euro auf den Markt kommen. Damit ist das Objektiv das günstigste der Pro-Serie, die für eine exzellente Bildqualität und eine robuste Bauweise steht. Nicht schlecht!

Das Objektiv kann hier bei Calumetphoto oder  hier bei Foto Koch vorbestellt werden.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

51 Kommentare

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  • Nicht schlecht, aber für den heftigen Preis hätten sie wenigstens zur G9 aufholen können, zB 4k 60p, High-Res mit 80 Megapixeln aus der Hand, Serienbildgeschwindigkeit, 6k Focusstaking und warum nur 15 Bilder, usw… Hoffentlich ist wenigstens der AFS jetzt schnell, wie bei der G9.

    • Die G9 ist ein riesiger Glumpen gegen alle Olympus E1-Mark II oder III. Der AF ist lahm und der Video-AF noch mehr. Der Sucher (obwohl höher auflösend) ist eine Zumutung. Verzeichnungen, unscharf und flau. Kein Vergleich zu dem 120p Sucher der Olympus.

      Das ist das Gesamtpaket von Olympus schon besser mit den neuen Funktionen wir HR-Aufnahme aus der Hand.

      Olympus kann alles sehr gut. Foto, Video, Sucher, schneller AF und Aufnahmefolgen, kompakt und hochauflösende Bilder. Keine Kamera in dieser Preisklasse kann vergleichbares.

      • OlyNik,

        die Testresultate in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Colorfoto“ sagen betreffend AF-Geschwindigkeit aber etwas anderes:

        AF Zeit bei 300/30 Lux:

        – Oly E-M1 Mark II: 0.13/0.14 sec.

        – Oly E-M1 X: 0.10/0.20 sec.

        – Pana G9: 0.13/0.20 sec.

        Da würde ich jetzt eher von gleicher Augenhöhe als von lahmem AF der Pana reden.

      • Wer Panasonic G9 Und E-M1X kennt, weiß das der G9 AF extrem schneller ist, aber im AF-C zu nervös, was zu mehr unscharfen Serienfotos führen kann.
        Beider verglichen mit Oly 4/300 mm und Leica 100-400 mm.
        Das der Sucher von Pana nicht erheblich besser wahrgenommen wird als der alte Oly Sucher scheint mir mehr an den Augen des Betrachters als am OLED Panel von Pana zu liegen.

        Oly ist besser bei Staub, einen Hauch besser bei IBIS und Farben und hat nette Software-Zugaben.

      • Cat,

        was mich jetzt mal interessieren würde; dass das Leica 100-400 an der G9 nicht so toll ist, habe ich schon gehört. Aber denkst du, dass es der AF-C der Kamera ist (hast du alle AF-Möglichkeiten und auch mal weniger Messfelder ausprobiert?) oder dass es am Objektiv liegen könnte? Vielleicht arbeitet das Oly 4/300 ja auch nicht perfekt mit der G9 zusammen. Das ist vermutlich noch schwierig zu beurteilen. Fragen über Fragen. Oder wie schlägt sich die Oly mit dem Leica-Zoom?

        Noch eine letzte Frage: Welche MFT Kamera-Objektivkombination würdest du für die schnelle Tierfotografie wählen?

      • „Die G9 ist ein riesiger Glumpen gegen alle Olympus E1-Mark II oder III. Der AF ist lahm und der Video-AF noch mehr. Der Sucher (obwohl höher auflösend) ist eine Zumutung. Verzeichnungen, unscharf und flau. Kein Vergleich zu dem 120p Sucher der Olympus.“

        Sag’s doch gleich: eigentlich kann man mit der G9 gar nicht richtig fotografieren. Deine Übertreibungen sind doch lächerlich!

      • HL,

        Fotos machen kann Sie sicher und die Kameras von Panasonic sind grundsätzlich sehr gut.
        Nur in den genannten Punkten haben sie gepatzt und den AF scheinbar bisher nicht behoben. Den Sucher können Sie nicht beheben. Der ist ein Fehlkonstruktion bzw. der Ersparnis geschuldet.

        Aber nimm mal die neue E1-MarkIII als Vergleich in die Hand und teste Sie vielleicht auch.
        Dann wirst du sehen wie schnell in Verbindung mit dem neuen Prozessor der AF und der Video-AF ist. Der Stabi erreicht bei Video Gimbal-Niveau.

        Kenne das alles aus der E1MX und werde mir die E1-Mark III als 2. Gehäuse kaufen.

      • Alle die mit mFT ernsthaft Tele-Fotografie betreiben warten auf Preis und Details zum 4.5/150-400 mm. Und manche jetzt sicher auch ob das Oly 6.3/100-400 mm bei 400 mm besser sein kann als das Leica und eben nicht die lästigen Brennweitenbremse hat.
        Ich fotografiere schnelle Motive mit mFT (bei gutem Licht) überwiegend mit Leica 2.8/200 mm – meins ist sogar mit Konverter mindestens auf dem Leistungsniveau des 4.0/300 mm Oly und im AF noch bissiger, kürzer und leichter und die Option mit f:2.8 zu fotografieren ist nicht zu verachten.
        Das Leica 100-400 mm lässt ab 270 mm etwas Details vermissen, was aber für beinahe alle Tele-Zooms gilt. Es fehlt ein richtig gutes Zoom und auch das 2.8/40-150 mm oder das 2.8-4.0/50-200 mm sind bisher kein echter Trost.
        Ich bin sehr gespannt ob Olympus da mehr Potential bietet.

        Der G9 AF-C ist zu nervös, meistens nimmt man ja 9 Bilder, da fällt das besonders auf, aber das Problem gibt es auch mit 1 Feld – es gelingen scharfe Aufnahmen – kein Problem – aber in einer schnellen Serie wandert die Schärfe gerne etwas weg und dann sind nur wenig Fotos knackscharf. Die E-M1II oder E-M1X ist träger, bis sie überhaupt auf dem Motiv ist, arbeitet aber im AF-C weniger unstet – aber beide sind nicht mit D500 vergleichbar und alle drei sind nicht mit A9 vergleichbar.
        Daher führt am Limit, wenn man scharfe Serien bei jedem Licht braucht, derzeit nichts an Sony (neue Objektive!) und vermutlich 1DXIII mit neuesten Objektiven vorbei.
        Viel ist bei solchen Serien ja leider Glückssache, aber jeder Fotograf wird bemüht sein, das Glück so weit es geht zu reduzieren… deshalb probiert man immer wieder alles aus und schaut, mit welcher Technik man selbst am besten zurecht kommt.
        Eine schnelle Kamera alleine nützt gar nichts und deshalb frage ich immer wenn jemand behauptet, er habe die schnellste Kamera, mit welchem Objektiv, bei welchem Licht/Kontrast und welchen AF-Einstellungen er fotografiert.
        Eine mFT-Kamera kann durch den verkleinerten Sensor und vergrößerte Schärfentiefe deutliche Vorteile erreichen – aber 1. nur bei gutem Licht/Kontrast und zweites kommt das sehr auf das Objektiv an.

      • Lieber Cat,

        Deine AF-Performance (0,13sec. G9 zu 0,10 bei der E1MX und vermutlich auch bei der neuen E1-MarkIII) oder dein Leica 200mm 2.0 halten bei weitem nicht das was du hier schreibst.

        Auszug aus Digitalfoto-Test mit G9:

        https://www.digitalkamera.de/Zubehör-Test/Testbericht_Panasonic_Leica_DG_Elmarit_200_mm_2_8_Power_OIS/10748.aspx?page=2

        Das Versprechen der besonders hohen Auflösung hingegen bestätigt sich in unserem Labortest an der Panasonic Lumix DC-G9 nicht.

        Panasonic versprach eine höhere Auflösung als das Olympus 300 mm F4, jedoch erreichte das Olympus in unserem Laborbest (siehe weiterführende Links) über zehn Prozent mehr Auflösung als das 200er von Panasonic. Ganz vergleichbar sind die Zahlen aufgrund der unterschiedlichen Kameras zwar nicht, aber zum Widerlegen der Panasonic-Behauptung reicht es allemal.

        Optisch gesehen ist das Panasonic Leica DG Elmarit 200 mm 2.8 Power OIS hervorragend auskorrigiert. Weder eine nennenswerte Verzeichnung noch Randabdunklung oder Farbsäume konnten wir messen. Die maximale Auflösung liegt jedoch bei nur 44 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent, immerhin wird diese bereits bei Offenblende annähernd erreicht (siehe Diagramm aus dem Labortest unten). Jenseits von F5,6 setzt bereits die Beugung ein, bei F8 liegt die Auflösung nur noch bei knapp unter 40 lp/mm. Der Randverlust der Auflösung ist tatsächlich nie hoch und liegt stets unter 20 Prozent. Im Maximum werden 39 lp/mm bei F5,6 erreicht.
        In Kombination mit dem 1,4-fachen Telekonverter DMW-TC14 bleiben die optischen Fehler minimal. Die Farbsäume beispielsweise verringern sich sogar noch, die Verzeichnung hingegen ändert ihren Charakter von minimal kissenförmig auf minimal tonnenförmig. Das alles spielt aber in der Praxis keine Rolle. Anders sieht es bei der Auflösung aus, die jedoch im Bildzentrum nur minimal sinkt. Das Maximum liegt nun bei 41 lp/mm bei Offenblende F4, oberhalb von F5,6 wird die Marke von 40 lp/mm unterschritten. Die Randauflösung beträgt nur noch maximal 32 lp/mm bei F8. Der Einsatz des Telekonverters lohnt also allemal.

        Fazit:
        Die optische Qualität des Panasonic Leica DG Elmarit 200 mm 2.8 Power OIS ist sehr gut, die Auflösung macht jedoch keinen Höhenflug, vor allem wird nicht wie versprochen das 300 mm F4 von Olympus überflügelt. Sparen kann man sich hingegen den optionalen zweifachen Telekonverter, der die Auflösung sehr deutlich reduziert.

        Aber die (Marketing-) Märchen von Panasonic und Leica sind ja mittlerweile vielen bekannt, nur dir scheinbar nicht und können somit auch zukünftig nicht mehr erst genommen werden.

      • Olympus 300mm / F4.0 weil´s gerade dazu passt:

        https://www.digitalkamera.de/Zubehör-Test/Testbericht_Olympus_300_mm_4_ED_IS_Pro/9812.aspx

        Fazit:

        Das Olympus M.Zuiko Digital 300 mm 4 ED IS Pro ist mit ca. 2.300 Euro zwar das bisher teuerste Objektiv im Micro-Four-Thirds-Line-Up, aber es liefert auch die beste optische Qualität und ist hervorragend verarbeitet. Es fokussiert schnell, besitzt eine tolle Naheinstellgrenze für beeindruckende Vergrößerung und überzeugt mit pfiffigen Detaillösungen wie der Umschaltung auf manuellen Fokus mittels Zurückziehen des Schärferings, der Arca-Swiss-kompatiblen Stativschelle oder der ausziehbaren Sonnenblende. Zudem arbeitet der Bildstabilisator, insbesondere in Zusammenarbeit mit bestimmten Kameras, besonders effektiv und erlaubt handgehaltene Belichtungszeiten, die bisher nur vom Stativ aus möglich waren. Der Vergleich mit einem entsprechenden Kleinbildobjektiv relativiert sogar den hohen Anschaffungspreis, denn das Olympus wiegt ein Drittel, ist halb so lang und dick und kostet sogar nur ein Fünftel. In der Praxis lässt es sich jedenfalls hervorragend handhaben und überzeugt mit einer atemberaubenden Bildqualität.

        Fokus:

        Die Fokussierung erfolgt äußert schnell und flüsterleise. Bereits ab einer Entfernung von 1,4 Metern stellt das M.Zuiko Digital 300 mm 4 ED IS Pro scharf, das sind etwa 1,15 Meter ab Frontlinse.

        Ein weiterer entscheidender Vorteil gegenüber einem 600 mm Kleinbildobjektiv, dessen Naheinstellgrenze normalerweise bei 4,5 bis 5 Meter liegt. Das Olympus 300 mm erreicht damit einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:4,2.

        Schaut man sich das kleinste Motiv an, das man mit dem Olympus formatfüllend abbilden kann, wird der Unterschied zum Kleinbild noch deutlicher: 7,3 mal 5,5 Zentimeter sind es beim Olympus, während ein Kleinbildobjektiv wie das Nikon 600 mm 1:4E FL 25,6 mal 17 Zentimeter als kleinstes Motiv formatfüllen abzubilden vermag.

      • Cat,

        danke für deine ausführliche Einschätzung. Dann bin ich ja mal gespannt auf das 4.5/150-400. Ebenso bin ich gespannt, ob es Panasonic beim G9-Nachfolger gelingt, den AF-C zu verbessern. Spannend ist noch, dass beim RAW-Test in der aktuellen Colorfoto-Ausgabe die Autoren schreiben, dass die beiden Oly-Spitzenkameras betreffend Performance, insbesondere bei höheren ISO-Werten, nicht an die G9 herankommen.

      • Der AFC ist tatsächlich nervös. Man kann den AFC aber umfangreich selber tunen, zusätzlich zu verschiedenen Grundsettings. Ich habe eine Zeit gebraucht den richtig einzustellen. Nach dem letzten Firmwareupdate kann man Vordergrund oder Hintergrund Priorität einstellen und er trifft noch besser als es Oly bis jetzt konnte. Da ist nur die A9 etwas besser. Ich hab wenigstens Oly und Pana getestet.
        Ansonsten zeigt OlyNik mir seiner Oly-Neurose wieder, dass er wirlich keine Ahnung hat.
        Übrigens ist das PanaLeica 50-200 einiges schneller als das 100-400.

      • Mit Leuten, die so vernagelt aus der Kiste heraus schwätzen ist ja kein vernünftiger Austausch von Erfahrungen und Argumenten möglich.

        Die zitieren Digitalfoto oder was weiß ich wen – was ja alles bestenfalls Unterhaltung ist – in den allerseltensten Fällen mit Erfahrung erstellte Praxistests.
        So einen Quatsch lese ich dir erst gar nicht durch, könnte ich ja gleich nach DXO-Studio-Versuchen meine Objektive auswählen.

        Nein ich habe ausreichend Gelegenheit und Motive alles was mich interessiert selbst einem Praxisversuch zu unterziehen und das vertrete ich hier auch.
        Da so ein Fass von Olympus gegen Panasonic aufzumachen ist entsetzlich –
        das ist ja gerade das geniale an mFT – das sich die beiden Hersteller sehr gut ergänzen und befeuern – ich habe nie verstanden warum man sich da auf eine Seite schlägt – für mich ist entscheidend, das ich für ein Bajonett viele Möglichkeiten habe.
        Ich muß weder O noch P leben – beide haben je nach Situation tolle Geräte und auch ihre Schwächen. Und wer noch nie ein 2.8/200 mm mit dem 4.0/300 mm am Motiv verglichen hat, schweigt besser und träumt von seinen albernen Testberichten.

      • Was ich jenseits des Schärfewahnsinns viel wichtiger finde, ist dass der unscharfe Hintergrund mit dem Olympus 300mm meiner Meinung nach wirklich scheußlich aussieht, wenn er nicht ganz verschwimmt und nicht sehr weit vom Motiv entfernt ist. Wenn dieser Aspekt nicht wäre, hätte ich es mir schon lange zugelegt. Wem eines der beiden teuren Tele nicht scharf genug ist, dem ist finde ich auch nicht mehr zu helfen. An einem 20 MP Sensor ist da nicht nennenswert mehr rauszuholen. Ich habe mit beiden Objektiven mal eine Tierfotografie Session über zwei Tage gemacht und bin (an der G9) auf jeden Fall mehr vom Leica Pendant überzeugt. Wenn das Geld mal dafür übrig ist und das neue Supertele von Olympus wie erwartet sehr teuer wird, ist das 200mm das nächste Objektiv auf der Einkaufsliste. Alles natürlich nur meine subjektive Meinung.

      • Hallo,
        darf ich mal fragen, wann das 2,8/200er von Leica auf den Markt gekommen ist? Hab davon noch gar nicht gelesen.
        Ist das auch für den Sportbereich gedacht?

      • Das wurde vor gut zwei Jahren zusammen mit der G9 vorgestellt und klar ist Sport ein wesentlicher Zielmarkt. Der AF ist auf jeden Fall flott genug dafür.

      • Edsger und Cat,

        Ihr beide tut mir leid. Wenn da jemand verhagelt argumentiert, dann seid ihr das.

        Wenn man nicht einmal einen Testbericht zusammenfassend lesen kann, der übrigens von einem seit Beginn der digitalen Fotografie existierenden und anerkannten Testlabor kommt, und dann nur noch auf der persönlichen Ebene mangels Argumenten weitermachen kann, sollte er eher still sein.

        Und wenn man Tatsachen (Objektivqualität des Leica und des Olympus) in Schärfe und Linien pro mm ignoriert, dann wird nach eurer Aussage das Objektiv im Praxistest durch Streicheln oder durch eure Einstellungen auf einmal wesentlich besser. Und alle anderen haben ja keine Ahnung nur ihr beiden. Völlig lächerlich und wehleidig.

        Cat: Deine Behauptungen, das Leica 200mm / 2.8 sei ja so toll wurde wissenschaftlich und messtechnisch wiederlegt. Da hilft auch jeder persönliche Angriff und deine angebliche Überlegenheit nichts.

        Edsger: Auch den Oly Autofocus kann man sehr umfangreich tunen. So viel das viele Fotografen die Einstellungen gar nicht mehr verstehen. Aber die Standardeinstellung sind schon sehr gut und brauchbar. Es ist mir keine Kunde bekannt, der Schwierigkeiten mit dem AF hätte. Und wenn, das ist er meist selbst schuld, weil er daneben gefahren ist oder die Kameras völlig verstellt hat.

        Unter uns: Ob der AF in 0,08 oder in 0,10 oder in 0,12 sec. scharf stellt wird keiner von uns merken. Ober der AF jedoch permanent pumpt und die Schärfe nicht findet bzw. bei wenigen Messfeldern nicht sofort richtig sitzt, merken bald viele. Und ob der Stabi bei Video nicht gut ist merkt man auch sofort, wenn man sich auskennt oder sehr gute Videokameras hat oder hatte.

        Mit keiner Ahnung wäre ich mal vorsichtig, solange noch keine Beweise eurer einzigartigen Fotos gezeigt wurden. Groß reden könnt ihr ja aber immer ohne Nachweise oder den Hinweis und Überlegenheit oder Unwissenheit aller anderen.

        Daran würde ich mal arbeiten, wenn man hier nicht zur Witzfigur verkommen möchte.

  • Für den Preis gibt es schon eine richtige Kamera wie z.B. eine Sony alpha 7II + Zeiss VarioTessar 24-70mm OSS.

    Gut das ist jetzt Äpfel und Birnen verglichen, aber ehrlich so denkt der Foto interessierte Kunde im ersten Moment. Ob er sich die Mühe macht um mit einem zweiten Blick die Möglichkeiten beider Systeme zu vergleichen wage ich zu bezweifeln.

    Andere Aspekte wie die vielen praktischen Software Funktionen der Olympus E-M1 Mark III oder Volumen und Gewicht fallen hinten herunter. Echt schade den nicht jeder braucht das Vollformat wirklich!

    • Da stimme ich dir zu. Vollformat lässt sich halt besser verkaufen. Und da liegt das große Problem von MFT durch die gesunkenen Preise im Vollformat bei Gehäusen ist der Reiz oder haben wollen Effekt halt größer. Nur viele vergessen um alles aus dem Sensor rauszuholen braucht es halt erstklassige Objektive und da ist MFT dann doch günstiger ( wenn auch nicht billig). Also Olympus für die 1800€ noch das 12-45 oder 12-40 dazu dann passt es.

    • Warum glauben viele eine KB ist die richtige Kamera für jeden ?
      Bis auf den großen Sensor weit abgeschlagen und von den technischen Möglichkeiten im Vergleich zu Olympus noch in der Steinzeit.

      • Weil die Werbung, Foren oder irgendwelche Youtuber das suggerieren das MFT gar nicht geht. Da ich beides besitze hat für mich PERSÖNLICH MFT nur einen Nachteil und der fängt je nach Motiv zwischen ISO 1000 und 2000 an.

      • @OlyNik
        Vielleicht ist KB nicht immer der Stein der Weisen. Ein Bekannter besitzt die EM1MK2. Sie ist wirklich gut, sofern das richtige, also auch das hochwertige Objektiv verwendet wird. Sie ist aber auch kaum kleiner und nicht günstiger als z.B. eine Nikon Z6. Und schon haben wir den Grund, dass das KB, wenn es richtig gemacht ist, nicht teurer und schwerer ist als eben die EM1. Denn wenn der Hauptgrund der MFT, also die Handlichkeit und Größe im Vergleich zu KB, wegfällt, gibt es dafür keinen einzigen Kaufgrund. In kritischen Lichtsituationen sind KB und auch APS-C überlegen, je größer der Sensor umso mehr Licht wird eingefangen. Und bei allen Kommentaren habe ich eins vermisst, der MFT Sensor hat das Bildseitenverhältnis 4:3, üblicherweise werden Fotos im 3:2 aufgenommen. Lässt sich auch Umschalten, nur dann geht die Auflösung noch weiter runter. Natürlich könnte man höher auflösende Sensoren fertigen, nur dann ist in Punkto ISO und Unschärfen noch eher Schluß. Nun kann man ja auch sagen, mit den modernsten Handys gehen auch Nachtaufnahmen. Stimmt, nur die Handybilder sind kaum dazu bestimmt, um sie auszubelichten, sondern für Whatsapp.
        Unterm Strich: MFT für klein und günstig, ansonsten die größeren Sensorklassen.
        Panasonic ist schon bei KB gelandet, der MFT Abschied ist da nur eine Frage der Zeit.

      • Hallo Martin,

        Ja, stimmt für viele ist bei mFT der Hauptgrund die Kompaktheit, die ja auch mit den kleinen uns sehr guten Fixbrennweiten 1.8 gegeben ist. Was leichteres mit besserer Qualität ist schwer zu bekommen.

        Aber ich spreche mehr die technischen Möglichkeiten an. 18 Bilder/sec. mit AF, 60 Biler /sec. ohne AF, PreCapture bis 35 Bilder vor Auslösung, großer Puffer, Graufilter eingebaut, HR-Modus 50MP aus der Hand! oder 80MP eingebaut!, Focus-Stacking, Langzeitbelichtung am Display überprüfbar, verbesserter AF für Sternenfotografie, optionaler Batteriegriff, guter Sucher und lange Batterielaufzeit. Perfektes und komplettes System für alle Belange bis ISO 1600 (mehr wird wegen des anerkannt sehr guten Stabis) nie gebraucht. Bei JPEG gehen auch noch ISO 3.200 ohne Probleme wegen der guten Rauschunterdrückung.

        Was davon kann eine vergleichbare KB ? Besseres Rauschen in RAW und ein höher Auflösender Sucher – das war´s dann aber schon auch. Ansonsten kann eine KB nichts besser, ausser das Sie schwerer, größer und globiger ist.

        Bei KB ist die Entwicklung stehen geblieben ausser mal ein paar Pixel mehr …

    • Alfred, die neue OM-D ist also keine „richtige“ Kamera weil wegen was nochmal genau?

      Hab mir das Datenblatt jetzt noch nicht genau durchgelesen, aber ich gehe schon davon aus, dass sie unter anderem auch die Funktion „Foto machen“ bieten wird 😉

      • Hallo Patrick,

        alles unterhalb vom Mittelformat ist sowieso Spielzeug, ODER? Wenn ich an professionelle Repro Scanner denke ist auch Mittelformat „Kinderkram“.

    • Ich muß mich hier als jemand outen, der bisher überhaupt nicht verstanden hat, weshalb man solche Summen in ein potentiell unterlegenes System investiert.
      Früher hieß es immer, durch die Größe des Vollformat-Sensors würde bei der Produktion zu einer hohen Fehlerrate führen und wäre deshalb erheblich teurer als als die Herstellung kleinerer Sensoren.
      Heute zeigt mir die Panasonic LX100, daß meine Toleranzschwelle bei ungefähr 2000 ISO liegt. Bei der Fuji ist das so 6400 ISO, die ich ungerne überschreite, auch wenns öfter notwendig ist.
      Ist denn die Computertechnik in der OMD-EM 1 Mark 3 so spannend, daß sich die Investition lohnt? Ich meine, am Computer lässt sich doch vieles sehr schnell ebenfalls machen, und die Fotos spiele ich so oder so erstmal auf den Rechner.
      Ich muß allerdings sagen, die Größe spielt für mich keine so große Rolle, solange es in einen Rucksack passt.

      • @Ingo
        Du liegst mit 6400 ISO bei der Fuji richtig, ich bleibe sogar noch darunter. Bei MFT hält sich das Rauschen bis ISO 1600 in Grenzen, bei KB bis 6400 (höher auflösend).
        Die EM1 bietet wohl hochwertiges Finish und gute Technik, nur für den Preis erhält man auch Kameras mit größeren Sensoren.

      • @ Martin Berding,
        genau, und da komme ich nicht weiter.
        Klar, bis 2000 Euro gibt´s schon eine Reihe von Vollformat-Gehäusen, die sind aber noch nicht so richtig sporttauglich, was ich gelesen habe.
        Und dann natürlich die Linsen. Ich meine, ein 2,8/400 (im Extremfall, nicht bei mir) bringt nunmal an einer RP nicht die Höchstleistungen.
        Eine Olympus scheint ja in dem Bereich (OM-1…) schon einiges zu bieten, aber da langt der Sensor dann wieder nicht.
        Also, entweder Sensor oder Geschwindigkeit oder deutlich mehr investieren und beides haben.

      • Die Frage ist immer, was heisst „unterlegen“? Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele hier die Kameras über ihre Sensorgrösse definieren. Ich habe aktuell mit PEN-F, X-T3 und Z7 immer noch alle drei Systeme im Einsatz und wenn ich vergleiche, dann haben alle ihre Vor- und Nachteile. Wer Pixelpeeping betreiben will oder ein Nachtsichtgerät braucht, der ist bei VF mit höher Auflösung gut bedient. Hier kann man schon über die 6400 ISO hinausgehen. Bei Fuji liegt die Grenze ungefähr bei 6400 ISO (das ist auch meine Erfahrung) und bei MFT, auch das kann ich bestätigen, sollte man nicht über 1600 ISO gehen. Aber ist das wichtig? Es gibt Situationen, da ist mir die höhere Schärfentiefe und vor allem der grössere Telebereich bei MFT wichtiger. Und es gibt Situationen, da will ich vielleicht wirklich die grösste Auflösung. Im normalen Bereich der alltäglichen Fotografie, in dem sich die meisten Amateure bewegen, gibt es meines Erachtens eine grosse Schnittmenge zwischen MFT, APS-C und VF. Und hier spielt es überhaupt keine Rolle mit welchem System man fotografiert. Die wenigsten von uns werden die Bilder bei 100% Grösse unterscheiden können. Letztlich haben alle Systeme ihre Stärken und Schwächen. Die Diskussion um die Sensorgrösse hat was von einer „Hubraum“-Diskussion. Viele die so diskutieren, sind noch nie einen aufgeladenen 4-Zylinder mit Turbo gefahren…so mancher moderner 4-Zylinder mit Turbo schlägt jeden alten 6-Zylinder um Längen…Die neue EM1 III ist sicherlich ein Topkamera. Auch wenn sie auf mich eher wie ein Update wirkt. Aber kann es nicht manchmal auch ausreichend sein, ein gutes Produkt zu optimieren?

      • @ Markus B.
        Ja, natürlich ist es überhaupt nicht verkehrt, sich so eine Olympus zu kaufen.
        Insbesondere, wenn man vorher weiß, wie man damit arbeiten will.
        Für mich sind die 1600 ISO ein sehr großes Problem, weder beim Indoor-Sport noch beim Konzert bei Kerzenlicht in Kirchen werde ich damit glücklich. Auch nicht bei nächtlichen Fußballspielen.
        Klar, Tagsüber oder auch in normal beleuchteten Räumen ist das kein Problem, abgesehen von den Situationen, wo man einen völlig ablenkenden Hintergrund mit offener Blende so weit wie möglich wegblenden sollte.
        Aber wie gesagt, man muß seinen Foto-Bereich vorher kennen, um hinterher nicht enttäuscht zu sein.

      • @ Markus B.
        Was einen aufgeladenen Vierzylinder betrifft, da kann ich sogar mitreden. Stimmt. Im Vergleich ich noch den alten 3er Reihensechzylinder mit 128 PS oder so von früher. Klanglich waren die seinerzeit wirklich schön anzuhören.
        Aber ich hab das einmal auf der Autobahn erlebt. Wollte mit dem Wagen mich eigentlich nur links hinter die Autos einreihen. Dann fuhr einer nach dem ander rechts rüber, offensichtlich, um mich vorbeizulassen. Naja, das war dann schon eher unangenehm für mich, als ich so ab 140 beschleunigt hatte.

    • Wenn man nie etwas besseres getestet hat, dann ist man sicherlich mit der Kombi Sony A7II plus Zeiss 24-70 glücklich. Für mich war es die trägste und langsamste spiegellose Kamera, die ich je hatte und beim Zeiss ist es eine Schande den guten Namen drauf zu schreiben. Aber wie gesagt, die meisten vergleichen nicht und sind trotzdem glücklich…für mich hat da schon die EM1 II in einer anderen Liga gespeilt – auch wenn es nur MFT war.

  • @Ingo
    Sportaufnahmen sind meistens gleichbedeutend mit Fotografie bei schlechten Lichtverhältnissen, dazu kommt noch, das nur bei kurzen Verschlusszeiten fotografiert werden kann. Das geht nur mit lichtstarken Optiken und hoher ISO. Eine MFT oder APS-C ist dafür in der Regel nicht gemacht, auch die hoch auflösende KB nicht. Bei diesen Anforderungen gibt es die Nikon D6 und die Canon 1DX. KB, 20MPX Auflösung, wenig Rauschen bei hoher ISO und schneller AF. Dafür sind diese Kameras konstruiert.

    • @Martin

      jetzt verrate doch bitte hier nicht alles – nachher sind die Kameras auf Monate ausverkauft…
      Kurze Verschlußzeiten sind für Bewegung ähnlich wie Stative für Landschaften meistens der entscheidende Schlüssel zu den besten Fotos und deshalb kann keine mFT und keine APS-C ohne entsprechend lichtstarkes Objektiv an Vollformat heran (mFT= 2.0/300 mm – APS-C= 2.8/400 mm – VF= 4.0/600 mm). Aber nach der Gehirnwäsche durch Olympus und andere versteht das ja kein Amateurfotograf mehr.

      • Standardkommentar von CAT, wenn ihm nichts mehr einfällt.

        Er macht Fotos nur in einer mondlosen Nacht am Friedhof in der Gruft. Natürlich aus der Hand mit hoher ISO und mind. 1/2000 sec. Belichtungszeit.

        Das was du hier immer wieder durchkaust, weiß doch ein jeder der sich eine solche mFT und Objektive in dieser Preisklasse kauft !
        Viele brauchen die hohe Lichtemfindlichkeit nicht, weil sie bei normalem Licht fotografieren und wenn´s mal duster wird ist der Stabi da. Für Sportfotos bis ISO 1600 gibt´s keine Probleme und wer mehr braucht soll sich ein 20 MP Flaggschiff und die teuersten und lichtstarken Objektive kaufen.

        Das sind aber Spezialisten und nicht die breite Masse.

      • Armer OlyNik! Wie gut, dass du dich nie wiederholst!
        Ist schon klar, und deine rauscht im HighRes Mode bei ISO 3200 nicht mehr als eine KB Kamera. So einen Schwachsinn hast du doch schon behauptet.
        Ich hab nicht umsonst noch Nikon Vollformat zusätzlich zur G9, weil ich die Grenzen genau kenne. Trotzdem ist die G9 in den meisten Disziplinen performanter als jede Oly und rauscht weniger. Bei ISO 1600 matscht dein Klumpen mit der internen Raschunterdrückung die Auflösung schon zuviel runter. Das kann man aber nur sehen, wenn man es will.

      • Lieber Edsger,

        Falls du es nicht mehr weisst.
        Auch ich habe eine Z6 und eine D500 mit kompletter Objektivausstattung neben der E1MX.
        Und darum weiss ich auch was alle diese Kameras können.

        Deine Rauschbewertung kennen wir ja mittlerweile auch alle und auch dieser von dir verbreitete Blödsinn wurde mit dem Vergleichschart wiederlegt. Ausserdem: Wer würde schon so in ein Foto hineinzoomen ?

        Klar ist eine KB (2 Stufen) oder eine DX (eine Stufe) in RAW etwas besser. Aber nicht in JPEG bis ISO 1600 oder in High-RES. Was anderes habe ich auch nie behauptet. Das geringste Rauschen haben ca. 20MP KB Kameras. Leider gibt es keine Mittelformat in 20 KB. Die wäre dann noch wesentlich besser. Und von 40.000 Fotos habe ich keine 50 in ISO 3.200, sorry. Somit nicht relevant und auch nicht überzubewerten.

        Panasonic hatte ich mal ein FZ-1000. Die war gar nicht schlecht. Habe ich aber mittlerweile verschenkt. Die Haptik und die Bedienung gefielen mir hier nicht.

    • @ Martin Berding
      Ja, ich weiß. Für mich ist gerade bei „Flutlicht“, das nicht in den großen Stadien leuchtet, eigentlich immer das 2,0/90 von Fuji die große Hilfe. Dann eben an der Mittellinie stehen, oder jedenfalls unter einem Flutlicht, dann geht es auch mit APS-C. Aber die Objektive müssen dann immer eine Blende offener sein als Vollformat, also 2,0/90 im Vergleich zu 2,8/70-200 bei Vollformat.
      Hast du aber völlig recht mit, was du schreibst.

  • Hallo Olympusfans,
    Das Startbild zeigt jedoch die Olympus OMD-E-M5-MkIII.
    Ansonsten ist die M1-MkIII erher eine M1-MkII-plus o.ä.
    gruß aus SG

    • Danke Wolfgang, du hast absolut Recht, auf dem Startbild war lediglich das neue Objektiv zu sehen. Mein Fehler, jetzt ist das richtige Bild eingebunden.

  • Die einzigen Merkmale, die für diese Kamera sprechen, sind 80 Mpx im Pixelshift-Modus und die Bildstabilisierung. Aber für den Preis von 1800 Euro – ohne ObjektivE – werden von der E-M1 Mark III nur sehr wenige Exemplare verkauft werden. Das ist im Preis schon eingepreist. Und aufgrund des hohen Preises wiederum werden die verkauften Stückzahlen noch niedriger sein. Nach der Oympiade wird man noch ein paar Monate die Entwicklung abwarten und dann wird vieles sehr schnell gehen.

    Am 12.02.2020 ist die Kameratechnik übrigens in eine neue Galaxy vorgestoßen.
    Nach ersten Testvideos zu urteilen bis zu einem Zoom von 10fach tagsüber messerscharf, bis zu einem Zoom von 30fach noch gut brauchbar. Mit der Hauptkamera selbst im Nachtmodus feine Texturen und brilliante Fotos ohne faden Rauschminderungsschleier. Der Pixelpitch bei 9 zusammengeschalteten Pixeln und dann 12 Mpx Auflösung beträgt 2,4 µm. Das entspricht schon fast dem Pixelpitch eines mFT-20Mpx-Sensors. 8K Video sind auch an Bord. Aus den Videos kann man dann 33 Mpx Fotos ausschneiden. Das ganze übrigens im Paket mit Objektiven von UWW bis 5-fach-Zoom übrigens für knapp 1500 Euro. Objektivwechsel per Fingertip automatisch beim Zoomen. Kein zeitaufwendiges Anstöpseln von Objektiven mehr. Für die absoluten Dilettanten wie mich fast genau das Richtige, jedoch nichts für echte Profis.

    Da kann Dr. Schuhmacher seine Prognosen für den Kameramarkt wieder ein Stück korrigieren.

    • In ein neues Sonnensystem vielleicht. Zur nächsten Galaxie ist es doch noch etwas weit, wei der Ionenantrieb doch noch zuviel rauscht und der Energieausstoss zu sehr divergier.
      Aber den Dr Schumacher find ich immer wieder geil 🙂

      • Ich denke, das Rauschen wird beim S20 Ultra zumindest innerhalb des optischen Zooms und insbesondere bei der Hauptkamera kaum ein Problem sein.
        Es ist vor allem die Auflösung, bei der die Smarties nach wie vor nicht mithalten können und die freie Wahl des Objektivs. Derzeit ist etwa beim 5 bis 10-fach optischen Zoom spätestens Schluss.
        Auch wenn Wind weht, kommt es an den Blättern beim S10 mitunter zu Bildfehlern beim Zusammensetzen der mehreren Aufnahmen.

        Da ist schon immer noch deutlich Luft nach oben.

        Dennoch ist die bereits erreichte Qualität so gut, dass die Frage, ob man sich eine große Kamera anschafft, sehr oft verneint wird. Die Vorteile erscheinen vielen gegenüber den Nachteilen (z.B. Klotz, hoher Preis, aufwendige Bildbearbeitung) zu gering.

        Folglich werden die immer geringeren Stückzahlen immer teurer, was natürlich dann erst recht nicht zum Kauf führt.

        Und diese Olympus hier ist bestimmt keine schlechte Kamera, dass muss man ehrlicherweise schon sagen.

      • Ja du hast im Prinzip Recht.
        Ich vermute, das die klassischen Kamerahersteller auch viel mehr könnten und Innovationen bewusst zurückhalten solange es halt geht. Die wollen ihr Pulver möglichst spät verballern, solange der Kunde kleine Fortschritte noch bezahlt. Kleinigkeitenpolitik, wie bei Merkel 🙂

  • Flaggschiff bleibt die E1MX.
    Die neue E1-Mark III ist sehr gut und etwas leichter als die E1MX. Mit Batteriegriff jedoch gleich schwer und ähnlich groß.

    Alle Olympus-Freaks warten noch auf das neue Tele-Zoom. Aber ich denke, das wird nicht so gut sein wie die Fixbrennweite 4.0/300mm. Wäre das erste Mal dass ein Zoom besser ist als eine optimierte Fixbrennweite, gerade in diesem Fall.
    Flexibler ja, besser eher nein.

    • Da gebe ich dir Recht.
      Weiterhin hoffe ich, Olympus bringt bald einen starken (nicht so klobigen) Nachfolger für die E1MX, damit Panasonic in Zugzwang kommt und ebenfalls einen Nachfolger für die G9 bringt.

  • Dieser Sensor soll kommen:
    https://www.sonyalpharumors.com/possible-leaked-spec-sheet-of-the-new-sony-43mp-8k-aps-c-sensor/
    Ich denke das man so einen Sensor, abgestimmt auf die größen MFT & VF, auch in Olympus einbauen kann. Evtl. ist das der Grund warum Olympus keinen neuen Sensor hat oder der Vorgänger ist storniert worden aus Kostengründen. Der Vorgänger (noch immer in der Entwicklung bzw ist noch nicht am Markt) war ähnlich nur nicht mit 16Bit.