Mit dem neuen Lumix S 20mm f/2.5 bringt Panasonic eine zweite ultrakompakte Festbrennweite für L-Mount, die besonders an der Lumix S9 glänzen soll.
Panasonic hatte es auf der im April veröffentlichten Objektiv-Roadmap bereits als “Wide Prime” angekündigt, jetzt ist es offiziell: Das Lumix S 20mm f/2.5 ist eine ultrakompakte Weitwinkel-Festbrennweite für das Vollformat, die sich am besten als Zwilling des im Frühjahr vorgestellten Lumix S 40mm f/2 beschreiben lässt.
Die Gehäuse der beiden Objektive sind praktisch identisch, das neue 20mm ist mit 142 Gramm Gewicht 2 Gramm leichter als das 40mm. Die Länge von 40,9 mm stimmt exakt überein, auch den Filterdurchmesser von 62 mm teilen sich die beiden Geschwister.
Die wichtigsten technischen Daten
Im Inneren des 20mm f/2.5 arbeiten 11 Linsen in 9 Gruppen, darunter 3 asphärische Linsen und 3 ED-Elemente. Die Offenblende von f/2.5 verteilt sich über sieben abgerundete Blendenlamellen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 18 cm, was einem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:6,7 entspricht.


Wie auch beim 40mm f/2 finden sich am Gehäuse ein AF/MF-Schalter und eine programmierbare Funktionstaste. Der Fokusring lässt sich auch als Funktionsring nutzen und wahlweise linear oder nicht-linear konfigurieren. Auf eine Gegenlichtblende muss man verzichten. Das Gehäuse ist gegen Spritzwasser und Staub geschützt und verfügt über ein Metallbajonett sowie eine Fluorbeschichtung auf der Frontlinse.
Panasonic positioniert das neue 20er ganz klar als Begleiter für die Lumix S9. Zusammen ergibt sich ein kompaktes Vollformat-Setup, das sich für Street-Fotografie, Reisen und Video gleichermaßen eignen dürfte. Auch für Video hat Panasonic mitgedacht und das Focus Breathing nach eigenen Angaben minimiert. Passend zum Marktstart des Objektivs soll die Lumix S9 ein Firmware-Update auf Version 2.1 erhalten, mit dem sich unter anderem der Crop-Zoom über die Fn-Taste am Objektiv steuern lässt. Weitere Infos zu den angekündigten Firmware-Updates in einem separaten Artikel.

Preis und Verfügbarkeit
Das Panasonic Lumix S 20mm f/2.5 soll ab Oktober 2026 für 499 Euro (UVP) erhältlich sein. In Schwarz gibt es das Objektiv im regulären Handel, die silberne Variante wird exklusiv über den Panasonic-Onlineshop angeboten. Zusätzlich plant Panasonic ein neues Kit-Bundle aus der Lumix S9 und dem Lumix S 40mm f/2, das ab November exklusiv im eigenen Shop für 1.599 Euro verkauft werden soll.
Als Konkurrent im L-Mount-System kommt vor allem das Sigma 20mm f/2 DG DN Contemporary in Frage. Das Sigma bietet eine etwas größere Offenblende, ist mit 370 Gramm und 72,4 mm Länge aber deutlich wuchtiger und kostet auch mehr als das neue Panasonic (aktueller Straßenpreis ca. 620 Euro).
Was sagt ihr zu Panasonics neuem Objektiv?


Prinzipiell schöne Brennweite für die streamende und youtubende Selbstdarstellerabteilung im Netz – aber “Streetfotografie” mit einer Festbrennweite 20mm, na, ich weiß nicht, welche Protagonisten da nicht verloren und oder “entstellt” werden – die perspektivische Proportions-Verzerrung ist da schon heftig – bei “Urban-Street”, also tendenziell Street-Raumbezogen, wo die Menschen nur als Beiwerk vorhanden sind, da lasse ich mir 20mm noch gefallen…
Ich denke für einen entspannten Stadtbummel an einer S9 geeignet. Die anderen Blickwinkel bringt das digitale Zoomen, statt Kompaktkamera.
Man hätte dann immer noch die Möglichkeiten Wechselobjektive einzusetzen.
Also, da macht das 20-60mm aber mehr Sinn…
Das neue 20-60 von Sigma wäre definitiv sinnvoller.
Ja, verwende ich auch an meiner S9
“ Selbstdarstellerabteilung im Netz”
…also genau das richtige Obi für uns beide ….😂😂😂
https://i.ibb.co/0RkF6Prs/Collage-39.jpg
🍺😎😎🍺 – wie ich im Fujistrang gesehen habe, hast Du die Lösung gefunden 😂
…Bokeh ist ja persönlicher Geschmack und ich mag ja das “alte” Rendering. Wäre mir 99€ wert aber ich habe ja schon genug “Bokeh Objektive” 😂
https://phillipreeve.net/blog/review-ttartisan-af-50mm-f-1-8-neo/#more-91389
Ein f2,5 Objektiv zum 25. Geburtstag der Marke Lumix? Nun ja, aber es wird sein Fans finden. Spannend, ob Pana in dieser Kompaktform auch noch ein Tele oder Telezoom vorlegt, dann natürlich wieder mit Auszug wie beim 18-40 mm Zoom. Jedenfalls wird es Zeit für S9 II und allmählich auch eine S5 III.
Schön das Panasonic, wie auch Sigma, die Auswahl an kompakten Objektiven ständig vergrößert.
Eine beachtliche Leistung bei 20 mm und f2.5 in der Größe.
Seit ich die S9 besitze, verwende ich meine MFT- Ausrüstung kaum noch, außer Nachts in unsicheren Gegenden. Bei Klau, wird nichts ersetzt.
Ein MFT- Äquivalent wäre ein 1.25/10mm und das wäre größer, schwerer und teurer, da viel schwieriger zu konstruieren.
Im Telebereich wäre dann MFT im Vorteil, aber brauche ich längere Tele in Städten? So gut wie nie!
Meine S9 mit dem sehr guten 3.5-5.6/20-60 Lumix ist ebenso groß, wie meine MFT PenF mit dem Olympus 2.8/12-40.
Dabei äquivalent sogar über weite Bereiche lichtstärker, etwas leichter und besser im Gegenlicht, bei ebenbürtiger Schärfe, auch am Rand bei Offenblende.
Dabei hat die S9 den deutlich besseren AF, die bessere Bildqulität und den besseren IBIS. Gut die PenF ist auch 10 Jahre alt, aber gibt es etwas vergleichbares bei MFT? Sagt jetzt nicht die neue Pen mit dem über 10 Jahre alten Sensor und dem gekappten IBIS.
F2.8 bleibt F2.8 egal elcher Sensor dahinter ist. Die äquivalente Brennweite sagt nur was über die Tiefenschärfe aus.
natürlich bleibt die Blendenzahl genau wie die Brennweite egal an welchem Sensorformat gleich, aber wenn man Äquivalenzrechnungen anstellt, um am Ende den gleichen Bildeindruck zu erzielen, muss auch die Blendenzahl mit dem Cropfaktor multipliziert werden. Da der kleinere Sensor bei gleichem Bildwinkel eine größere Tiefenschärfe hat UND auch im Fall von MFT 2 Blenden Rausch- und Dynamiknachteil ist das Bildergebnis mit dieser Äquivalenzrechnung nahezu identisch.
Als Beispiel, ein MFT-Foto mit gleichem Bildausschnitt mit Brennweite 10mm, mit ISO 200, Blende f/4 entspricht sowohl bezüglich Rauschen, Bildwinkel als auch bezüglich Tiefenschärfe einem Kleinbildfoto mit 20mm, f/8 und ISO 800
Richtig
Nein, definitiv nicht.
Der Cropfaktor ist anzuwenden auf:
Manche lassen sich durch die gleichen Belichtungszeiten bei gleichem Blendenwert täuschen, wird auch von MFT- Herstellern und Influenzern regelmäßig falsch dargestellt.
Bei der Belichtung der einzelnen Sensoren, zählt die Lichtmenge pro gleicher Sensorfäche, aber in Summe nimmt ein größerer Sensor mehr Licht auf. Und die Gesamtlichtmenge bestimmt die Bildqualität maßgeblich.
Der Crop- Faktor ist ein Hilfsmittel um aufzuzeigen, welche Bedingungen die gleichen Bildergebnisse bringen.
Ein f.2.8/100 an MFT bringt bei ähnlicher Sensortechnologie exakt die gleichen Ergebnisse wie ein 5.6/200 am KB Sensor und zwar in allen oben genannten Belangen.
Natülich bleibt ein 2.8/100 Objektiv, ein 2.8/100 Objektiv.
Hier wird es an Beispielen gut erklärt:
http://www.fotostammtischffm.de/files/Equilavence-v11.pdf
Oder hier:
https://www.dpreview.com/articles/2666934640/what-is-equivalence-and-why-should-i-care/
Falsch.
Belichtung bleibt Belichtung – egal bei welchem Sensor.
Die Bildwirkung einer Blende ist ein streitbares Thema – erst recht beim Vergleich von verschiedenen Objektivkonstruktionen.
Richtig, Belichtung bleibt Belichtung, egal an welchen Sensor, schrieb ich ja.
Aber bei der Gesamtlichtmenge ist ein KB- Sensor gegenüber einem MFT- Sensor 2 Blenden im Vorteil und deshalb ist der Cropfaktor auch auf die ISO, Sprich Rauschen/Dynamik anzuwenden.
Ansonsten noch mal aufmerksam lesen, auch den Link, der es meiner Ansicht nach gut und richtig erläutert.
Glaubst du ein Dipl. Ing. Technische Optik, will sich hier so blamieren, wenn er es nicht sicher wüsste ?
So ist es. Wenn man das sagt, wird man jedoch so gut wie immer von den mFT Freunden korrigiert oder angefeindet.
Ja, die Erfahrung hab ich auch schon oft gemacht, obwohl ich mit MFT und L- Mount fotografiere, aber das interessiert viele MFT- Sektenmitglieder nicht.
Manche können eben nicht zwischen Fakten und Meinung unterscheiden…..
Könnte eine gute Figur abgeben an meiner LEICA SL (601). Mal sehen was sie leistet.