Kameras Panasonic

Panasonic S1 & S1R: Alle technischen Daten geleakt

Kurz vor der offiziellen Präsentation sind alle technischen Daten der Panasonic S1 und Panasonic S1R geleakt worden!

S1 & S1R Präsentation am 1. Februar

Eigentlich war man davon ausgegangen, dass Panasonic heute, am 31. Januar 2019, die neuen Vollformat-DSLMs S1 und S1R vorstellen würde. Das hatte das Unternehmen gewissermaßen auch selbst so angekündigt, denn in einem offiziellen Teaser-Video wurde der 31. Januar als Datum für die Markteinführung genannt.

Doch nun scheint das Unternehmen die Präsentation nochmal um einige Stunden nach hinten vorschoben zu haben. Die Webseite l-rumors will erfahren haben, dass die offizielle Vorstellung nun am 1. Februar um 12:00 Uhr deutscher Zeit über die Bühne gehen soll.

Technische Daten geleakt

Schon jetzt sind aber die meisten technischen Daten der Panasonic S1 und S1R geleakt worden, sodass wir uns schon vor der offiziellen Präsentation ein genaueres Bild von den beiden DSLMs machen können.

Werfen wir gleich einen Blick auf die Spezifikationen, wie sie von der Webseite Nokishita veröffentlicht wurden:

Panasonic S1R

  • 47,3 Megapixel
  • 5-Achsen-Bildstabilisator, gleicht 5,5 Blendenstufen aus
  • Dual-IS (IBIS + OIS) gleicht 6 Blendenstufen aus
  • ISO 50 bis 25.600 (bis ISO 51.200 im erweiterten Bereich)
  • 4K-Videos mit 60 fps
  • Serienbildgeschwindigkeit: 9 fps, 6 fps mit Autofokus-Nachführung
  • 6K-Foto-Modus mit 30 fps, 4K-Foto-Modus mit 60 fps
  • Elektronischer Sucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten
  • Vergrößerung des EVF wahlweise 0,78, 0,74 oder 0,7-fach
  • Flexibles Display mit 2,1 Millionen Bildpunkten
  • Wetterfest bis -10 Grad
  • High-Resolution-Modus mit 187 Megapixeln
  • Künstliche Intelligenz erkennt Menschen, Hunde, Vögel usw.
  • Größe: 148.9 x 110.0 x 96.7 mm
  • Gewicht: 898 Gramm

Panasonic S1

  • 24,2 Megapixel
  • ISO 50 bis 51.200 (bis ISO 204.800 im erweiterten Bereich)
  • High-Resolution-Modus mit 96 Megapixeln
  • Größe: 148.9 x 110.0 x 96.7 mm
  • Gewicht: 899 Gramm

Beeindruckender elektronischer Sucher

Wir wussten bereits im Vorfeld, dass der einzige große Unterschied zwischen den beiden Kameras wohl die Auflösung sein wird – das scheint sich hier zu bestätigen, wobei ich mich frage, ob auch die Serienbildgeschwindigkeit wirklich identisch sein wird. Hier wäre ja bei 24 Megapixeln theoretisch Spielraum für eine etwas höhere Geschwindigkeit.

Ein Highlight dürfte in jedem Fall der elektronische Sucher sein, der mit einer beeindruckenden Auflösung von 5,76 Millionen Bildpunkten arbeiten wird. Dabei handelt es sich anscheinend um den neuen „Super-EVF“ von Sony, der im Mai 2018 angekündigt wurde. Interessant, dass Sony diesen Sucher nicht zuerst in einer eigenen Kamera anbietet. Das könnte darauf hindeuten, dass Sony damals geplant hatte, die A7s III mit dem neuen Sucher noch im Jahr 2018 auf den Markt zu bringen.


Weitere Artikel zur Panasonic S1 & S1R:


Was haltet ihr von den technischen Daten der Panasonic S1 bzw. S1R?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

19 Kommentare

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  • Wie befürchtet – Vollformat wird für die allermeisten unbezahlbar.
    Die Preise der Objektive noch jenseits von Sony und nicht mehr weit weg von Leica SL.
    Bringt mit für Action- und Tierfotografie kleine erkennbaren Vorteile und der AF scheint sobald nicht auf dem Niveau von Sony an zu kommen.
    Ich mag die Lösung mit Kipp-Monitor und mit Hauptschalter links gar nicht – das sieht aus wie bei einer Stativ-Kamera.
    1 Kilo Gewicht ist stolz.
    Good luck Panasonic.
    Immerhin ist die G9 ja spitze und bleibt spitze.

    • Das Ding sieht sowieso aus, wie ein „Stealth Bomber“ und, wer ständig auf das Niveau von Sony schielt, ist nie wirklich in der Fotografie heimisch geworden. Mal ehrlich jetzt.
      Aber du warst wieder erster. Und das war ja wichtig. 🙂

  • Wenn die Preise auf L-Rumors stimmen, dann kann man denen nur viel Glück wünschen… sie werden es brauchen. Dagegen sehen Sony-Objektive nach richtigen Schnäppchen aus (wobei das Panasonic 24-105 noch geht, aber das 50mm 😫)

  • Die ISO Angaben verstehe ich nicht ganz:

    S2 ISO:50-51200(拡張感度含む・最大標準ISOは25600)
    S1 ISO:50-204800(拡張感度含む・最大標準ISOは51200)

    Demnach scheint die günstigere S1 ja viel (2-4x) Lichtempfindlicher zu sein.

    • Google Übersetzung:
      S2 ISO: 50-51200 (einschließlich erweiterter Empfindlichkeit · maximaler ISO-Standard ist 25600)
      S1 ISO: 50-204800 (einschließlich erweiterter Empfindlichkeit – maximaler ISO-Standard ist 51200)

  • Hallo Marc,
    im freelens Forum hatten wir gerade mal wieder die Diskussion, warum ein eingebautes GPS oder zumindest ein extern per Kabel anzuschließendes GPS in der Praxis zuverlässiger sind, als die Lösung per Smartphone. Weder Sony, Fuji, Olympus oder Panasonic können hier aktuell eine Schnittstelle anbieten. Seit einigen Woche habe ich eine Nikon Z7. Einige Tage habe ich wirklich mit guter Absicht versucht die GPS Daten vom Smartphone in die Kamera zu bekommen. Ja, es hat funktioniert. Aber nicht so einwandfrei, wie mit einer Kabellösung direkt zu Kamera. Jetzt verwende ich an der Z7 (wie zuvor an der D850) den Solmeta N3A und bin sehr zufrieden. Lediglich der Stecker musste für wenige Euro ausgetauscht werden.

    KANNST DU VERSUCHEN am 1.2.2019 IN ERFAHRUNG ZU BRINGEN ob die Panasonic S1R eine mechanische Schnittstelle für das GPS hat. Falls nein, würde die Kamera leider für mich erst einmal ausscheiden.

    Vielen Dank im voraus!
    Bodo

      • Ich bin mit keinem System verheiratet… Hatte seit den siebziger Jahren Konica, Pentax, Zenza Bronica, Mamiya 645, Hasselblad V-System, Canon und nun aktuell Nikon und eine Panasonic FZ1000 für immer dabei. Fotografieren geht mit jeden System. Ist nur die Frage, wie oft musst Du nachjustieren, wie robust ist alles ausgelegt. Wie robust sind die Objektive. Wie gut lässt es sich bedienen, ohne ein Handbuch lesen zu müssen. Die Z7 macht sich bislang vernünftig. Das 24-70 S macht richtig Freude. Aber die Z-Serie ist bislang nicht professionell genug. Wenn Panasonic tatsächlich auf MASSIVITÄT den Body gebaut hat, dann reden wir über eine andere Welt. Und die Objektive sind vielleicht auch massiver. Zumindest lässt es der Preis erhoffen / erwarten. Und Panasonic will doch auch so etwas auf die Beine stellen wie Nikon mit dem NPS. Kleiner Nachsatz: die Z7 würde ich wohl auch behalten als Rückfallebene und für meine Kinder (machen auch gern mal Fotos wenn wir unterwegs sind), selbst wenn ich ins Panasonic-System investieren würde.

      • „Fotografieren geht mit jeden System. Ist nur die Frage, wie oft musst Du nachjustieren, wie robust ist alles ausgelegt. Wie robust sind die Objektive.“

        So ist es. Unterschreibe ich.

        Nebenbei bemerkt: Ich bin da ja eher der vorsichtigere, altmodische. Bei mir braucht es seine Zeit, um mit einem System warm zu werden. Und dann bleib ich da auch bei. So aus Erfahrung heraus. Nicht, dass ich mich auch an anderen probieren würde, und nicht, dass ich auch mal gewechselt bin ( von Nikon zu Canon wegen dem Sensor- jaha ! ), dennoch, am Ende zählt die Qualität des Herstellers und meine Erfahrung damit. Und ja, ich habe tatsächlich einen Hersteller, dem ich nur wegen (dem) einen besonderen Objektiv treu geblieben bin. 🙂

        Allerdings kann sich heute kaum noch einer einen Fauxpas leisten. In diesen schnelllebigen Zeiten. Und trotzdem überlasse ich es getrost Leuten wie z.Bsp. @Bodo herauszufinden, wie „andere Welten“ funktionieren 🙂
        Ich meine, solche muss es einfach geben. YouTube macht’s ja auch möglich.

    • GPS ist der Eintritt zur Hölle – zumindest wenn man die Daten zweiten zugänglich macht.
      Will ich nicht haben und wenn nur extern.
      Zu viele dämliche Menschen teilen Fundstellen, Tierplätze, wundervolle Plätze und danach werden sie totgetrampelt – >Technik bitte erst durchdenken und dann gezielt nutzen.

      • Ich habe mit GPS Daten in der EXIF kein Problem. Stelle 20 Fotografen in die Reihe. Und Du erkennst trotzdem wer es kann … Mit einem Kollegen zusammen haben wir die gleichen Pressetermine besucht. Wir standen oft nur wenige Meter anders. Und trotzdem hat jeder sein Bild verkauft. Und oft haben wir abends bei der Bildsichtung gelacht. Weil wir fragten uns ganz oft, ob wir auf dem selben Termin waren. Konkurrenz belebt das Geschäft und schärft die eigenen fotografischen Sinne…

      • Cat, Du bist ja schon viel in der Welt unterwegs gewesen, wie Du selbst hier schon geschrieben hast – aber gibt es wirklich noch Plätze, die nicht schon längst totgetrampelt wurden? Selbst der Mond wird nicht mehr all zu lange von uns verschont bleiben…
        Geotags in Fotos sind da in meinen Augen nicht das Problem. Eher die lockenden Einnahmen durch den (Massen) Tourismus.

      • Was du schreibst, Bodo Schulz, stimmt genau so. Ich war mit einem Pressefotografen in Haiti und auf einem Karneval in der Dominikanischen Republik unterwegs, und obwohl wir immer nebeneinander standen, haben wir vollkommen verschiedene Fotos gemacht. Sowas von verschieden!

      • „GPS ist der Eintritt zur Hölle“

        @Cat,
        die „Hölle“ ist das Paradies des Teufels.
        Ist wichtig daran zu denken, dass es durchaus andere Interpretationen gibt. Und ich dachte schon, du bist viel rumgekommen. Dabei warst du am Ende nur mit mir im Amazonasdelta wegen dem Faultier. Das eine mal. Und wir hatten grosse Schwierigkeiten unseren Standpunkt zu bestimmen. Unser GPS war sehr ungenau, damals. Welch ein Luxus hat man heute. Also sei nicht so undankbar. 🙂

      • Respekt @Jürgen,
        deine Fotos sind auch wirklich aussergewöhnlich. Sieht man hier selten. Ich schau hier auch nicht so oft weil es langweilt. Aber deine Fotos sind besonders.
        Ganz bestimmt.

  • Tsja. Schade. Mir war danach auf FF zu gehen von meiner OMD 5 mark II aus. Sony war mir mit meinen Wunschobjektiven zu teuer und mir gefällt selbst an der A7iii die Haptik und Bedienung nicht. DSLR kommt nicht in Frage… DSLM Canon ohnehin nicht. Bliebe noch die Z6. Die scheint ja ziemlich gut geworden zu sein, auch wenn noch Luft nach oben ist.
    Meine Hoffnung war daher die S1. Doch der Preis, die Größe und die Objektive….puh. Ich fotografiere Landschaft… Aber nicht von Viewpoints aus sondern mit ordentlich Wanderleistung dahinter. Da sind solche bodys dann einfach nur hinderlich. Naja… Und wie gesagt. Der Preis ist happig. Vll. kommen die sigma objektive der L Serie da ein wenig als Kontrast, aber bis die auf dem Markt sind dauert wohl eher.
    Zwickmühle. Ich wollte im. Ersten Halbjahr umsteigen. Mit den neuen DSLM FF Kameras der hersteller kann ich im Grunde nur auf Sony oder Nikon gehen denn dort gibt’s das entsprechende Objektiv Angebot (mit Adapter).

    Aber irgendwie will ich nirgendwo Kompromisse eingehen. Mir scheint der Weg zu FF derzeit zu schwierig… Der Markt ist derzeit zu unruhig.