Panasonic stellt für die S1R II ein weiteres großes Firmwareupdate in Aussicht, das der Kamera zahlreiche neue Funktionen bescheren soll.
Schon kurz nach der Markteinführung der S1R II hat Panasonic ein großes Firmwareupdate in Aussicht gestellt, das es der mit 44 Megapixeln auflösenden Vollformatkamera ermöglichen soll, 7.1K und 8.1K Open Gate Videos aufzuzeichnen. Jetzt wird bereits das nächste große Firmwareupdate für die S1R II angekündigt, das die Kamera in verschiedenen Punkten auf das Level der neu vorgestellten S1 II heben soll. Ausgerollt werden soll das Update voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025, einen genauen Zeitraum nennt der Hersteller noch nicht.
Die wichtigsten Neuerungen des Updates
Zunächst einmal soll das Firmwareupdate die neuen Autofokus-Erkennungsmodi für Urban Sports erhalten, damit die S1R II zum Beispiel dynamische Bewegungen beim Breakdance oder Skateboarding besser erfassen kann. Zudem sollen die Optionen für Bildseitenverhältnisse von 10 auf 17 erweitert werden und es sollen HEIF-Aufnahmen im 4:2:0 10-Bit-Format unterstützt werden.
Wer (kostenpflichtig) ARRI LogC3 nutzen möchte, soll dazu in Zukunft auch bei der S1R II die Möglichkeit erhalten. Des Weiteren wird das Update die direkte Übertragung von CFexpress Typ B- oder SD-Speicherkarten auf eine externe SSD ermöglichen und die Aufzeichnung von Proxy-Dateien auf der internen Speicherkarte während der Ausgabe von HDMI-RAW-Videos unterstützen.
Auch die Möglichkeit zur Timecode-Synchronisation über Bluetooth soll die Panasonic S1R II erhalten, genauso wie eine Bluetooth-Kompatibilität mit DJI-Gimbals. Des Weiteren kündigt Panasonic 10 verschiedene Farben für den AF-Rahmen sowie einen verbesserten HLG View Assistenten an.
Weitere Firmwareupdates für drei Objektive, Lumix Lab und Lumix Flow
Das neu vorgestellte Lumix 24-60mm f/2.8 ist das erste Objektiv des Herstellers, bei dem der Fokusring in Kombination mit einer kompatiblen Kamera als Steuerring verwendet werden kann. Im Moment ist das nur mit der S1 II und S1 IIE möglich, die S1R II soll mit dem kommenden Update die dritte Kamera im Bunde werden. Die Objektive Lumix S Pro 50mm f/1.4, Lumix S 20-60mm f/3.5-5.6 und Lumix S 24-105mm f/4 Macro OIS sollen zeitnah ebenfalls mit Firmwareupdates ausgestattet werden, sodass bei diesen ebenfalls der Fokusring als Steuerring genutzt werden kann.
Zu guter Letzt kündigt Panasonic noch neue Versionen der Apps Lumix Flow (Version 1.1) sowie Lumix Lab (Version 1.5) an. Lumix Lab ist jetzt kompatibel mit der S1 II und S1 IIE und ermöglicht die Bearbeitung von HEIF-Bildern. Das Update für Lumix Flow sorgt ebenfalls für Kompatibilität mit den beiden neuen Vollformatkameras und bringt außerdem zusätzliche Funktionen zur Aufnahmehilfe sowie eine Funktion zur Spiegelung des Monitors mit.


Wenn das alles umsonst ist und bleibt ist das für die Nutzer dieser Geräte ja ne feine Sache,vorausgesetzt man braucht diesen ganzen SchnickSchnack.
Wenn große Pläne heißt das die S Reihe completed ist wäre es schade.
Aber mft ist ja leider auch schon completed.🥺
Was mir an Panasonic schon zu G9/GX9-Zeiten gefallen hat: die machen ihr Ding, stellen “ihr Zeugs” vor uuuund liefern sogar – kaum große Worte – einfach machen, als wäre es ein Hightech-Fön oder -Kühlschrank – ich finde sowas gut – sind Arbeitsgeräte die funktionieren sollen.
Finde ich gut, dass Panasonic im Gegensatz zu anderen Herstellern auch mal neue Funktionen für ihre Premiumgeräte nachliefert. Bei Canon ist es ja so, da kommt ein halbes Jahr später ein neues Einsteigermodell und bietet dann Funktionen, die man bei der Profiklasse vergeblich sucht.
“Bei Canon …” – das ist mir recht neu – wenn ich als Canon User nahezu 1/4 jährliche (teils neu Funktionen umfassende, zur Leistungsklasse passende) Updates habe – Kritikwürdig ist Canon aber aus vielen anderen Gründen …
Naja die EOS R5 kam Ende 2020 raus. Ca. 1 1/2 Jahre später kam die R7 und R10, beide bieten 1/16000 elek. Verschluss, In-Camera Fokus-Stacking und Pre-Shooting Buffer. Hätte man m.E. zumindest einiges können per Software nachliefern. Aber nein, statt dessen gabs einen unnötigen High-Res Modus, der nur Jpgs speichert.
Genauso macht es doch OM- System auch.
Da kommt eine OM1-2 die in erster Linie ein Softwareupdate zur OM1 darstellt, um den unzureichenden AF zu verbessern. Und dafür darf man dann 2000€ berappen.
Nicht mit mir!
Erst eine Petition an den Hersteller, hat ihn dazu bewogen, der OM1 auch ein abgespecktes Update zukommen zu lassen, das Fehlverhalten beim AF korrigiert.
Auch deshalb ist der Hersteller für mich gestorben, neben dem völlig indiskutablen Service.
Vom Bajonetproblemen beim 7000€ teuren 4.5/150-400, das der Hersteller ohne Kullanz aussitzt, mal ganz abgesehen.
3 mal dürft ihr raten, ob ich auch nur noch 1 Cent in OM- System/Olympus Produkte investiere.
So, ich habe fertig!
Den Fokusring als Steuering zu nutzen, ist eine tolle Neuerung, warum ist darauf nicht schon eher jemand gekommen?
Hmm, wenn ich mich nicht täusche bieten das CaNiSo schon seit Jahren bei diversen Objektiven.
Ich habe es immer so verstanden, dass dies aus Platzgründen gemacht wird, wenn das Objektiv zu kompakt ist, um beide Ringe einzubauen. Also eher die Not, als eine tolle Neuerung.
Bis jeder Nutzer seine ihm wichtigen Funktionen an der Kamera „programmiert“ hat dürfte der Tag um sein. Erst einmal finde ich es gut das eine Kamera per Software “personalisiert“ werden kann! Ist sicher von Vorteil weil der Foto/Videograf schnell Aufgabenwechsel durchführen kann.
Um es mit Gerhard Polt (Kabarettist) zu sagen: Braucht es das?! Vielleicht ja, für mich aus persönliche Sicht eher nicht.
Mir sind intuitive Bedienung, Robustheit und eine große vielfältige Objektiv Auswahl wichtiger. Wenn sie Bild verbessernde Funktionen implementiert hat reicht mir das.
Für Fans von Firmware-Updates jetzt die Alternative zur smarten Flachknipse.
Ein Topf-Tipp für alle, die mehr (Kamera) bewegen wollen.
Ich finde die s1r m2 zu klein Panasonic sollte für die s1r eine neue Firmware bringen da sie bestimmt mehr kann