Peak Design hatte für den Pro Tripod eine Kickstarter-Kampagne gestartet, die alle Erwartungen übertroffen hat. Statt der angesetzten 100.000 US-Dollar kamen mehr als 4,5 Millionen zusammen.
Von der Idee zum Rekordprojekt
Als Peak Design im Juni 2025 die Kampagne für den Pro Tripod startete, war das Finanzierungsziel klar definiert: 100.000 US-Dollar sollten ausreichen, um die Produktion anzuschieben. Schon nach wenigen Tagen war dieses Ziel erreicht, und bis zum Abschluss im August lag die Summe bei über 4,5 Millionen Dollar. Damit reiht sich das Projekt in die Reihe der erfolgreichsten Fotozubehör-Kampagnen der Plattform ein.
Technik und Varianten für den professionellen Einsatz
Mein Kollege Gino hat euch in seinem Artikel bereits viele Details zu den drei Profi-Stativen verraten. Deshalb will ich mich hier kurz fassen. Der Pro Tripod erscheint in drei Varianten – Pro, Pro Lite und Pro Tall – und richtet sich klar an ambitionierte Fotografen und Filmer. Ihr bekommt ein Stativ aus Carbon und CNC-gefrästem Aluminium, das mit bis zu 18 Kilogramm (Pro und Pro Tall) belastet werden kann.

Der neue Kugelkopf mit doppelter Verriegelung soll mehr Stabilität und Flexibilität bieten, während Zubehör wie eine Leveling Base oder der Tilt Mod zusätzliche Möglichkeiten eröffnet. Je nach Version reicht die maximale Höhe von rund 1,60 bis knapp 2,00 Meter, was euch besonders bei Video- oder Studioeinsätzen entgegenkommt.
Zum Start der Kickstarter-Kampagne lag der Preis für die Standardversion des Pro Tripod bei 799 US-Dollar, während das Lite-Modell für 709 US-Dollar und die Tall-Version für 999 US-Dollar erhältlich war.
Besonders beliebt waren die vergünstigten „Wait and Save“-Angebote, die deutlich unter diesen Preisen lagen – 659 US-Dollar für die Pro-Version, 619 US-Dollar für die Lite-Variante und 729 US-Dollar für die Tall. Diese stark nachgefragten Optionen sind inzwischen vollständig vergriffen.
Erste Auslieferungen für Early-Bird- und Schnellstart-Unterstützer beginnen ab Oktober 2025, alle weiteren Backer erhalten ihre Tripods gestaffelt zwischen November 2025 und Februar 2026. Auch jetzt könnt ihr über die Kickstarter-Seite noch Bestellungen platzieren.
Wie seht ihr den neuen Pro Tripod – ist der hohe Preis für euch gerechtfertigt, oder reichen euch leichtere und günstigere Alternativen für den Alltag?


Wenn das Stativ hält, was es verspricht, dann ist der Preis gerechtfertigt. Das werden dann die Tests zeigen, z.B. von Fototest, wohl dem seriösesten Tester bei Stativen. Mein Sirui, laut Fototest immer noch das beste (obwohl die Tatsache, dass es das einzige Stativ ist, das 100%-ig wasserdicht ist, gar nicht in die Wertung eingeflossen ist) aller Stative auf dem Markt, hat vor ein paar Jahren auch 800 Euro gekostet. Dafür hat man aber Topqualität: Mechanik vom Allerfeinsten, sehr gute Werte bei der Stabilität (Schwingungen) und gutes, leichtgängiges Handling. Auch die Kugelköpfe sind topp. Ich gebe es nicht gerne zu, aber Stative wie Gitzo oder Manfrotto können da mit dem chinesischen Anbieter nicht mithalten und sind noch teurer. Ich bin gespannt auf Peak Design, die Latte liegt allerdings in dieser Preisklasse sehr hoch.
Wahrscheinlich werden unsere Erfahrungen mit Stativen nicht viele Anwender interessieren, die haben doch den IBIS plus hohe ISO Werte, dazu noch wenn sie solvent sind sehr lichtstarke Objektive, die brauchen so überflüssiges Equipment wie Stative nicht! Ach, die Antirausch Software hätte ich fast vergessen!
Und wenn es 100 Gramm leichte, stabile und extrem billige Stative gäbe würden sie diese trotzdem wegen obig beschriebenen Gründen nicht verwenden. Selbst ein Siemens Lufthaken ist denen egal!
Ironie Ende.
Ja, sieht so aus. Wenn man aber Langzeitbelichtungen mit eine Sekunde oder mehr macht, ist man mit einem IBIS schnell mal am Anschlag. Aber wem sage ich das, wir sehen das ja so ziemlich gleich. Für manche Motive kommt man einfach nicht um das Stativ herum, übrigens auch bei der Telefotografie auf lange Distanz. Und ein gutes, stabiles Stativ wiegt halt nun mal etwas. Ich habe auch nicht immer ein Stativ dabei, aber wenn ich die Motive dazu habe, ist es am Rucksack. Mir war es auch wichtig, dass ich eines habe, das ich in einen Bach stellen kann ohne Angst zu haben, dass es innen nass wird und die Teile rosten. Und da ist mir nur das Beste gut genug.
Wieso sollte man Angst haben, dass die rosten? Stative sind doch in der Regel aus Alu oder Carbon, um Rost mache ich mir da keine Sorgen. Mein (inzwischen knapp 10 Jahre altes) Manfrotto MK 055 XPRO3 stand auch schon oft im Wasser (Bäche, Seen, Meer) und funktioniert, wie am ersten Tag. Selbst einen Fahrradsturz, bei dem das Stativ auf dem Gepäckträger war und mit dem Kugelkopf auf den Asphalt geknallt ist, hat es ohne Schaden überstanden (außer ein paar Kratzer). Wirklich miserabel war dagegen ein Rollei Stativ das ich mal hatte (ein c4i). Das hat nicht mal ein Jahr gehalten und ist nach und nach auseinandergefallen, weil viele, billige Plastikteile zwischen den Beinsegmenten verbaut waren, die nicht lange gehalten haben. Außerdem sind dort Sandkörner in und zwischen die Beinsegmente geraten, die nicht mehr rauszubekommen waren, wodurch sich die Beine nach kurzer Zeit nur noch mit sehr viel Kraftaufwand ein- und ausfahren ließen. Das Teil hat zwar “nur” 100,- € gekostet, aber selbst das war rausgeschmissenes Geld für diesen Kernschrott. Danach habe ich mir dann das Manfrotto 055er gekauft und ein Jahr später noch ein Manfrotto Befree Reisestativ, beide funktionieren bis heute, ohne irgendwelche Probleme. Allzu teuer war das 055er auch… Weiterlesen »
Die Beine sind schon rostfrei, aber das Material innerhalb eben nicht, da sind Federn und Schrauben, die rosten können, und dann ist es vorbei mit dem leichten Gang. Das Sirui ist das einzige Stativ, das beim Test auch im Wasser innen trocken blieb. Bei mir steht es eben sehr oft im Wasser, deshalb habe ich mir das beste Stativ in dieser Hinsicht gekauft, nämlich das Sirui W-1204 Waterproof. Dein Manfrotto 055er (Mittelklasse) kann man nicht damit vergleichen, es fällt gegenüber dem Sirui klar ab, ist aber auch einiges günstiger. Gemäss Fototest ist das beste Manfrotto das 755CX3 mit 93.4 Punkten, das Sirui ist mit 96.5 Punkten das beste Stativ überhaupt. Als ich damals dieses Stativ kaufte, waren die Manfrottos und Gitzos immer noch nicht Arca-Swiss kompatibel, deshalb waren die für mich kein Thema, mit Gebastel kann man alles umrüsten, ich habe aber keine Lust dazu. Deshalb kommen diese für mich nicht in Frage, allenfalls noch Novoflex oder dann gleich Berlebach. Rollei auch nicht, nur schon wegen dem miesen Service. Ein Fotofachgeschäft, das ich kenne, hat Rollei aus diesem Grund aus dem Sortiment geworfen.
Dass die Sirui Stative sehr gut sind, habe ich auch schon gehört. Soviel teurer ist es scheinbar auch nicht, trotz Carbon (hab mal geschaut, das W-1204 in Carbon bekommt man ab ca. 300,- €, ohne Kopf). Ganz interessant finde ich, dass es wohl ein integriertes Einbeinstativ bietet, das ist bei meinem 055er leider nicht der Fall. Das Gewicht von 1,45 kg wäre für meine Radtouren natürlich schon ein Vorteil, meins (aus Alu) wiegt über 3kg. Was mir persönlich nicht so gefällt, sind die Drehverschlüsse, da finde ich persönlich die Schnappverschlüsse am Manfrotto praktischer, weil es sich damit sehr schnell auf und abbauen lässt (ich kann beide Verschlüsse, bzw. beim Befree alle drei, gleichzeitig mit der Hand öffnen oder verschließen und brauche dann nur noch die Beine ein- oder ausfahren). Dazu kommen bei mir noch die schlechten Erfahrungen, die ich mit Drehverschlüssen beim Rollei gemacht habe, da waren sehr schnell die Plastikgewinde vernudelt (wobei ich natürlich davon ausgehe, dass das Sirui da hochwertiger ist und solche Probleme nicht hat). Das Problem mit dem Rosten kann ich aber wirklich nicht bestätigen. Meins steht auch sehr oft im Wasser, auf Kanutouren sogar öfters fast komplett und hat, wie gesagt, fast 10 Jahre auf… Weiterlesen »
Stimmt, habe auch nachgesehen, die meisten Anbieter verlangen 300 bis 400 Euro. ich habe vor 10 Jahren etwa 600 Euro bezahlt, dazu noch 200 für den Kugelkopf, auch von Sirui. Ich haben den Kopf eine Nummer grösser genommen, das Fotogeschäft in Konstanz war so nett und hat mir beide Köpfe bestellt, damit ich ausprobieren konnte, wie es mit dem Zusammenlegen geht. Die Köpfe sind auch vom Feinsten, die laufen butterweich. Ich habe auch noch mit einem Novoflex-Kugelkopf verglichen; die Qualität ist etwa gleich, aber der Novoflex war teurer, deshalb wurde es der Sirui. Dann scheint dein Manfrotto auch tauglich im Wasser zu sein, ich wollte damals beim Kauf einfach auf Nummer sicher gehen und habe es bis heute nicht bereut. Du sprichst noch die Verschlüsse an: Ich finde die Schnappverschlüsse nicht praktisch, weil man die dauernd nachjustieren muss, damit sie den richtigen Druck haben. Ich hatte heute mein Sirui den ganzen Tag im Einsatz. Da läuft einfach alles wie geschmiert, die Drehverschlüsse sind nahe beieinander, eine Vierteldrehung und die Beine laufen aus, da muss man nicht nachhelfen, dasselbe beim Einfahren. Wie gesagt, Mechanik vom Allerfeinsten! Und der Kugelkopf – ein Traum! Zusammen wiegt das ganze etwa 1800 g. Und wichtig… Weiterlesen »
Blödsinn Alfred! Eine 100RF halte ich auch 10 Sekunden ruhig in der Hand (auch ohne IBIS), das müsstest Du doch wissen 😂
https://ibb.co/wF87rQfH
Mirko,
Eindeutig – für gute Ergebnisse benötigt man kein Stativ, wie man an deiner wunderbaren Aufnahme sehen kann.
Übrigens langsam freunde ich mich mit den „eingebauten“ vielfältigen Möglichkeiten der GFX100RF an. Weil mir im Porträt Modus die 28/35mm Brennweite zu kurz sind habe ich einfach einen 2x Vorsatz-Konverter aus meinem Fundus vorne dran gebastelt. Ist zwar der optischen Leistung echt abträglich (Ecken sehr weich, im Gegenlicht harte Licht/Schattenkanten mit Farbrändern) und deswegen nur für Porträt verwendbar. Immerhin es funktioniert für diesen einen Zweck.
Moin Alfred
Danke für die Inspiration, habe zuhause auch einen alten Konverter rumliegen und auf diesen Trichter bin ich noch garnicht gekommen 😂 Muss ich auch mal ausprobieren 📷 Es gibt ja einen chinesischen Hersteller welcher für die X100 Serie Konverter anbietet, vielleicht bringt der ja was für die 100RF 🤔
Ansonsten habe ich im Urlaub (mit Auto) immer mein Stativ dabei, egal ob die Kamera IBIS hat oder eben nicht 🧳
… geht das auch wenn ich eine Lupe vors Opjectiv halte? )(;-oh)
Stative und gute Kugelköpfe sind für mich das mit Abstand wichtigste Zubehör, fast wichtiger als die Kamera.
Deshalb benötigt man auch mehrere.
Landschaftsfotografie, oder Insekten früh morgens, ohne Stativ? Undenkbar für mich, trotz Rauscharmut bei hohen ISO- Zahlen und IBIS.
Ich benötige Stative einfach für eine durchdachte Gestaltung, die braucht Zeit und Ruhe.
Meine Lieblingsstative:
Ein Holzstativ von Berlebach. Die Holzstative stehen auch bei Wind stabil, es wird nicht kopflastig und die Beine können nicht voll Wasser laufen, in Teichen und Bächen.
Berlebach bietet außerdem einen hervorragenden Service.
Sowie ein flach auf den Boden legbares, statiles Carbonstativ von FLM mit dem großen Novofles Magic Kugelkof für Makros und Universalanwendungen.
Sowie mehrere kleine Reisestative und große Alustative von Manfrotto und Gitzo.
Und diverse hochwertige Kugelköpfe.
Ja, die Berlebach-Stative haben mich auch immer gereizt. Habe mir die an einer Messe von den Besitzern des Unternehmens persönlich mal ausführlich zeigen lassen. Das Mini für Makro wäre noch cool, kommt aber mit allem Zubehör auch auf etwa 400 Euro. Mal schauen, vielleicht besorge ich mir das eines Tages noch, würde es aber nicht so oft brauchen.
Bei Gitzo und Manfrotto stört mich, dass sie sich lange gesträubt haben, den Arca-Swiss-Standard zu übernehmen. Zudem sind die Stative bei gleicher Qualität häufig teurer als die der Konkurrenz. Da finde ich Novoflex oder Sirui einiges stimmiger.
Ich habe drei Stative und brauche leider keines, da ich einerseits eine sehr ruhige Hand habe oder mir anders zu helfen weiss. Solche Teile sind möglicherweise für gewisse Landschaftsaufnahmen interessant, und für Astro zwingend notwendig ansonsten sind mir die Dinger auch zu schwer und sperrig und mein leichtestes mit 2,2kg hat bei mittlerem Wind versagt und ein schweres und stabileres würde ich niemals mit mir in der Gegend herumschleppen. Da es bei Canon IBIS und IS gibt, ist ein Stativ selten notwendig und wenn, dann nütze ich einen leichten Monopod.
Andere gehen ins Fitneßstudio, ich schleppe Stative.
Bei dem Pana- IS ist auch nicht unbedingt ein Stativ nötig, aber bei Landschaftsaufnahmen und vielen Makros unverzichtbar.
Die Stative lassen sich zusätzlich noch stabilisieren, indem man sie beschwert. Von oben ist am effektivsten, aber etwas schwierig zu realisieren. Gut ist auch, an den Haken den Fotorucksack (oder etwas ähnliches) zu hängen. Dabei muss man aber aufpassen, dass nichts schaukelt, also sollte der aufgehängte Gegenstand noch den Boden berühren.
Ein Stativ ist zwar unbequem, liefert aber in den meisten Situationen die schärferen Bilder.
Man kann vereinfacht sagen: Stativ schlägt IBIS genauso wie kurze Belichtungszeiten IBIS schlagen.
IBIS verhindert zwar das gröbste Verwackeln, aber absolute Pixelschärfe darf man nicht erwarten.
In der Praxis fällt das meist nicht auf!
Im Dokument CIPA DC-011-2012 sind die Kriterien und Testverfahren genau beschrieben:
Bei der IBIS-Bewertung müssen mindestens 50 % der Testbilder als scharf gelten.
Scharf bedeutet: die Linienauflösung wird per MTF-Verfahren geprüft, wobei ein Kontrastverlust bis zu 20 % noch akzeptiert ist.
Das heißt:
Mit Stativ:
0 % Kontrastverlust (theoretisch maximale Schärfe).
Mit IBIS: bis zu 20 % Kontrastverlust, und das auch nur bei 50 % der Testaufnahmen.
Sorry Buchstabendreher😬
Muss natürlich MTF (Modulation Transfer Function), nicht MFT heißen.
Wusste ich gar nicht, das ist gleich noch ein zusätzlicher Ansporn ein Stativ mitzunehmen. Morgen ist es wieder im Einsatz.
Bei einem Stativ muss man aber auch einiges beachten, wenn man verwacklungsfreie Bilder haben will: IBIS + OS/VR aus, ausser bei Tele, sicherer Stand, bei VF sind Spikes stabiler als Gummifüsse, beschweren wenn möglich, vor allem bei Wind oder weicherem Untergrund. Dann sollten die Fotos einigermassen scharf sein, oder wenigstens das, was sich nicht bewegt.
Hallo Rolf,
ich wollte den IBIS keineswegs als untauglich darstellen, ganz gewiss nicht.
Er funktioniert gut, gerade dann, wenn längere Belichtungszeiten nötig sind und man aus der Hand fotografiert, wo ein sichtbares Verwackeln sonst kaum zu vermeiden wäre.
Die Ergebnisse sind absolut brauchbar.
Man sollte sich nur bewusst sein, IBIS liefert nicht in jeder Situation 100% perfekte Schärfe, aber in der Praxis reicht es für die meisten Anwendungen völlig aus.
Hallo Conny,
ein IBIS ist sicher eine gute Sache, ich selber habe aber noch gar keinen. Aber wenn ich deine Analysen richtig interpretiere, ist es besser den IBIS abzuschalten, wenn man ihn nicht unbedingt braucht, also eine ausreichende Verschlusszeit hat, um die optimale Bildqualität zu erhalten. Interessant wäre noch, wie es sich verhält, wenn man mit IBIS und Stativ fotografiert. Sind dann die Bilder auch wie bei eingeschaltetem Antiwackel am Objektiv verwackelt oder hat es keinen Einfluss auf die Schärfe? Ich weiss auch nicht, ob man den IBIS überhaupt abschalten kann.
…der IBIS ist abschaltbar und bei Verwendung eines Stativs sollte man diesen auch deaktivieren, ob man daran immer denkt 🤔… ich jedenfalls nicht 😁
Danke, habe ich mir fast gedacht, auch dass man den mit Stativ deaktivieren sollte, ist bei einem Objektiv auch so.
Habe es auch schon vergessen und musste die ganze Serie wiederholen.
Hallo Rolf,
wie Mirko schon schrieb:
Beim Einsatz eines Stativs sollte man den IBIS abschalten besonders, wenn man den mechanischen Verschluss nutzt.
Der Grund:
Der IBIS versucht Bewegungen auszugleichen, obwohl keine da sind. Bei langen Belichtungszeiten kann er sogar leicht wegdriften.
Aus der Hand habe ich OS & IBIS dagegen immer eingeschaltet.
Bei Teleobjektiven mit kurzen Belichtungszeiten sorgt er vor allem für ein ruhiges Monitor-/Sucherbild.
Die eigentliche Schärfe liefert hier die kurze Belichtungszeit.
Am Stativ kann ich das Abschalten zum Glück nicht vergessen, da die A1 automatisch eine Meldung bringt, andere Kameras machen das übrigens auch.
Hallo Conny,
dann ist es so wie beim Antiwackel eines Objektivs. Wenn man den nicht ausschaltet, versucht er auch irgendetwas zu korrigieren und dann sind alle Fotos verwackelt.
Genau, bei der Telefotografie hat man meistens kurze Verschlusszeiten. Da man bei einem langen Tele aber sowieso leichte Bewegungen hat, auch auf einem Stativ, kann man ihn auch eingeschaltet lassen. Auf die Schärfe hat es aber bei Belichtungszeiten ab ca. 1/1000s (je nach Brennweite) sowieso keinen Einfluss.
Cool, die Meldung betreffend Abschalten. Hätte ich schon einige Male brauchen können, macht meine alte Kamera aber leider nicht. Ich musste auch schon eine ganze Serie wiederholen, weil ich den Antiwackel am Objektiv vergessen habe abzuschalten. Alles unscharf!
Ich habe im Lauf der Jahrzehnte mehrere Fotostative, Videostative mit 75er und 100er Schale, Kugelköpfe, 3D Neiger und Getriebeneiger erworben. Mit der Z9 nutze ich das Gitzo Mountaineer Stativ GT3542L mit einem Manfrotto MHXPRO-3W. Wenn möglich aber aus der Hand. Für Panorama Aufnahmen würde ich die Marken Novoflex oder Markins vorziehen. Von Peak Design habe ich verschiedene Kameratraggurte.
…da ich Urlaub habe und die letzten Sommerabende genieße bevor wieder meine “Depri – Jahreszeit” beginnt. Bin ja bekennender Stativträger und der IBIS ist für mich nur ein “nice to have” mehr auch nicht. Man benötigt für bestimmte Situationen eben bestimmte Verschlusszeiten und wenn ich die nicht erreiche da hilft mir der IBIS auch nicht weiter 😉 Jetzt lasse ich mal unsere Teleobjektiv Benutzer aussen vor (wo es Sinn macht) aber Hardware und vor allen Software sind NICHT im Jahre 2005 stehen geblieben ✌️ So mal ein schnelles “Stillbild” mit ISO 12800, damit ich auch Freihand fotografieren kann 😎 2005 wäre so was mit dieser ISO garnicht möglich gewesen man hätte nur bunte Punkte erkannt. So, Bild wie Kamera gesehen, Schatten angehoben, Bildausschnitt und 100% Ausschnitt
PS: mein Stativ sieht man im Hintergrund 😂
https://ibb.co/WN341RYQ
Hab noch ne Woche. Viele Schwarzbaeren photographiert. Die klettern hier die Baeume hoch und runter, sind putzige kleine Tierschen, aber auch etwas scheu.
… wir haben auch noch eine Woche 🧳 Mussten es die letzten Tage ein wenig ruhiger angehen. Unser Hund dachte wohl er sei ein Schwarzbär und hatte sich verrissen. Gestern durfte er dann wieder schwimmen gehen, vom Kofferraum bis zum Wasser ist es ja nicht so weit 😂
https://ibb.co/VYm46Fgk
Mir sind Preis und Werbung egal – aber nicht das Gewicht. Deshalb bin ich direkt in die Fotoläden gegangen und habe selbst getestet. Dabei war ich überrascht, wie groß der Unterschied zwischen Werbetext und Wirklichkeit sein kann.
Das Ergebnis: Ich habe ein Stativ gefunden, das unter 1 kg wiegt und mit dem ich – zusammen mit einer Nachführung von rund 2 kg und Objektiven um die 2 kg – den Sternenhimmel perfekt fotografieren kann.
Dieses 1-kg-Stativ ist extrem stabil. Mehr Gewicht würde ich nicht auf die Berge schleppen, weil es für mich keinen Mehrwert bringt. Schließlich hat man ja nicht nur ein Stativ im Gepäck.
Schon allein die Frage, wie viel Gewicht ein Stativ angeblich tragen kann, wird von den Herstellern sehr unterschiedlich ausgelegt. Jeder rechnet da nach eigenem Geschmack.
Mein Rat: Einfach mal selbst die verschiedenen Hersteller ausprobieren. Geschrieben wird viel – sowohl von Herstellern als auch von Usern, die oft nur das empfehlen, was sie seit 30 Jahren nutzen, ohne je etwas anderes ausprobiert zu haben.