Ricoh/Pentax Kameras

Pentax KF offenbar vor dem Aus: Die letzte Einsteiger-DSLR verschwindet vom Markt

Japanische Händler listen die Pentax KF als “eingestellt”. Damit könnte die Einsteiger-DSLR bald nicht mehr neu erhältlich sein.

Erinnert ihr euch an die Pentax KF? Als Ricoh die Kamera im November 2022 vorstellte, war sie schon damals ein kontrovers diskutiertes Thema. Wir hatten die KF ausführlich vorgestellt und ich hatte mir damals auch meine persönliche Meinung nicht verkneifen können.

Nun deutet sich an, dass die Pentax KF nur rund dreieinhalb Jahre nach ihrem Erscheinen eingestellt wird. Wie Digital Camera World berichtet, haben mehrere große japanische Händler, darunter Map Camera, die Kamera als “discontinued” gelistet. Auch im westlichen Markt wird die Verfügbarkeit zunehmend dünner. In den USA ist die KF bei Adorama auf “Backorder”, bei Amazon gar nicht mehr gelistet. In Großbritannien zeigen Händler wie Wex den Status “Awaiting stock”. In Deutschland hingegen ist die Verfügbarkeit zum jetzigen Zeitpunkt noch gut.

Das Pentax-Lineup schrumpft weiter

Die mögliche Einstellung der KF ist kein isoliertes Ereignis. Im Januar 2025 wurde die Produktion der Pentax K-3 Mark III beendet, im Februar folgte die K-3 Mark III Monochrome. Im April tauchten dann Hinweise auf, dass auch die Pentax K-1 Mark II dem Ende entgegensteuert, nachdem eines ihrer Kit-Bundles bei japanischen Händlern verschwand.

Damit wäre die KF bereits das dritte oder sogar vierte Pentax-Modell innerhalb weniger Monate, das langsam vom Markt genommen wird. Ricoh hat die Einstellung der KF bislang nicht offiziell bestätigt, doch das Muster ist recht eindeutig. Wer die Kamera noch neu kaufen möchte, sollte nicht mehr allzu lange warten.

Wie geht es mit Pentax weiter?

Ja, die KF war schon bei ihrer Vorstellung keine Kamera, die mich begeistert hat. Aber sie war immerhin ein Zeichen, dass Pentax noch da ist und noch an seine DSLR-Vision glaubt. Wenn jetzt ein Modell nach dem anderen still und leise vom Markt verschwindet, ohne dass gleichzeitig Neuheiten angekündigt werden, dann wird die Luft für Pentax langsam aber sicher dünner.

Glaubt ihr, dass Pentax noch eine Zukunft hat, oder sehen wir hier gerade das langsame Ende einer legendären Kameramarke? Schreibt es uns in die Kommentare.

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48 Kommentare
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Alfred Proksch

Vorne weg – auch wenn es schade ist – Tränen laufen aus nostalgischen ganz persönlichen Gründen meine Wangen hinunter.

Einfach nicht mehr Zeit gemäß ist die Realität. Aktuell muss sich die DSLM Armada gegen Smartphones und deren einzigartigen multimedialen Fähigkeiten wehren. Da fällt eine digitale Spiegelreflex erst recht hinten runter.

Mal sehen wann die K1-ll an der Reihe ist. Diese auf dem Gebrauchtmarkt als Sammler-Objekt erwerben kann ich mir vorstellen. Ansonsten – ein weiteres Traditionsunternehmen geht den Bach runter – wie schon so viele vor Pentax.

christian

Pentax ist seit 20 Jahren nur noch ein Markennamen. Die ursprüngliche Firma ging anfangs 2000 Konkurs und wurde von Hoya übernommen. Die wollten vorallem die Medizinsparte und haben die Kamerasparte nach wenigen Jahren an Ricoh weiterverscherbelt. Schon unter Hoya wurden die Produktionsstätten in Japan geschlossen. Immerhin hatte Hoya noch Geld ins Kamerasegment gesteckt. Also von daher ist Pentax als Traditionsunternehmen schon lange tot. Mich nervt das verlogene Managergeschwaffel von Ricoh von wegen man stehe zu DSLR. Ja man steht zu DSLR solange man die Lagerbestände noch loswerden will.

Thorsten

Sehe ich ähnlich, was sollen die Ricoh Manager auch anderes sagen?

Uneternal

Ich habe bei einem der letzten Artikel über Pentax schon vorausgesagt, dass die Marke leider verschwinden wird. Die DSLR ist tot, das haben alle Hersteller gemerkt. Dabei hatte Pentax eine extrem stylische Mirrorless-Kamera, die K-01. Ich verstehe nicht, warum man die Kritikpunkte an dieser Kamera (wie ihre träge Bedienung) nie verbessert hat.

christian

Der AF der K-01 war unglaublich langsam und die Objektive waren ja für SLR, daher die dicke Bauweise der K-01. Es war so ein Versuch eine DSLM mit alter DSLR Technik zu bauen weil man wenig Geld investieren wollte und Pentax Manager erzählt haben das DSLR ein Comeback feiern wird. Das mit dem Comeback war aber vielleicht auch nur eine Notlüge weil man kein Geld vom Besitzerkonzern Hoya bekam um ein APS-C DSLM System zu entwickeln. Sie hatten ja noch die Pentax Q, eine echte DSLM die aber mit dem winzigen Sensor bald von Smartphones übertrumpf wurde. Dann war damals noch die Mittelformat 645 DSLR die auch Geld verschlungen hat und eine Sackgasse war. Aber eigentlich krass. Pentax war die einzige Marke die zeitweilig mind. 3 digitale Kamera-Systeme hatte: Q, APS-C und 645. Dann auch noch so halbgar Kleinbild.

Thorsten

Exakt

Heiko

Die K-01 hätte ein Anfang sein können. Man nehme den Grundentwurf einer DSLR, räume den Spiegelkasten leer und konstruiere einen vernünftigen Sucher und einen modernen Autofokus. die (kürzeren) Objektive können bleiben; für Sonderkonstruktionen könnten Objektive mit hinten herausragenden Linsen konstruiert werden (die wären dann genau so lang wie die der Konkurrenz).
So ist es schade. Nach Exakta, Miranda, Topcon, Petri, Chinon, Minolta, Konica, Yashica und Praktica geht der nächste große Name.

WRDS

Contax hast du vergessen.

Joerg G.

Ich reiche dann noch Rollei nach.

Peter Braczko

Rollei existiert noch als Zubehörverkäufer (Stative usw.) – ich vermute, die meisten der Beschäftigten in China, Taiwan oder Vietnam wissen nicht, wo Braunschweig liegt….?

Peter Braczko

…und Cosina (als Kamerahersteller), mittlerweile wieder im Geschäft mit Objektiven und dem Namen Voigtländer und weiteren Objektiven unter der Bezeichnung Zeiss

Peter Braczko

Edixa (Wiesbaden) ist schon lange nicht mehr dabei. Existiert eigentlich noch Leica?

Ralf Sonntag

Oh ja, allerdings und erfreut sich bester Gesundheit! Seit 2022 produziert man auch wieder die Leica M6 natürlich mit Film und da ist die Parallele zu Pentax . Die haben nämlich vor zwei Jahren eine nagelneue Filmkamera rausgebracht die Pentax 17. Die verkauft sich sogar ausgezeichnet – klar eine Nische, aber man denkt sogar mittlerweile über eine Nachfolge nach.
Natürlich ist Leicas Hauptgeschäft die digitale Fotografie. Aber immerhin jede fünfte verkaufte Kamera ist analog und hat einen Film statt Sensor. Wer hätte das gedacht im Jahr 2026 ?

N1USER

Dazu noch ein beweglicher Sensor für den AF mit MF-Objektiven (hat Contax bei Analog ja schon mal gebracht) – das wäre zu schön gewesen… 😉

Radioreinhard

Nur mit dem Unterschied, dass Praktica bewusst und gewollt kaputt gemacht wurde. Es könnte sie heute noch geben, auch digital. Aber das durfte ja nicht sein.

Thorsten

Das Problem war das große Auflagemaß, ein großer Vorteil aller spiegellosen Systeme, deshalb setzen alle Hersteller auch auf einen neuen Anschluß.
Durch das große Auflagemaß werden WW- und Normalobjektive unnötig groß, schwer und komplex, damit teuer. Stichwört Retrofocus- Konstruktion.

Frank

Pentax ist schon so lange tot.

Selbst das Management sagt, die Marke muss Wiederbelebt werden.
Wiederbelebung bedeutet, man muss vorher tot sein.

Und irgendwie macht Pentax doch immer weiter, lassen wir uns mal auf die Wiederbelebung freuen.

Kurt

Das der DSLR- Markt stirbt, können sich die Fotomagazine – Alle – auf die Fahne schreiben. Die Spiegelosen werden gehypt und die realen Vorteile der DSLR verschwiegen! Ich hab beide Systeme, bevorzuge für die meisten Aufgaben meine alte K3 – nur wenn mir deren 6B/s nicht mehr reichen und ich einen extrem AF brauche, nehme ich die Sony.
OK, ich bin befangen, meine erste Kamera war eine Pentax ME vor 50 Jahren.. und mit der Ricoh XR-P ging es weiter…K200…Kr….K3…. hoffe auf eine K3 IV

Raphael

Lol welche realen Vorteile? Sorry es gibt einfach keine mehr.

chris xx

… Batterie! …, mit ner DSLM bekommste keine 2000 Aufnahmen mit einer Batterieladung hin

Raphael

Und das ist natürlich DAS entsheidende Argument warum man in 2026 sein teuer verdientes Geld in eine DSLR und nicht in eine DSLM stecken sollte? Wohl ehr nicht. Lieber nehme ich einen Ersatzakku mit und habe dann ua. einen massiv besseren Autofokus, Videofeatures, modernere DSLM Optiken usw.

Kurt

Akku wurde schon genannt. Deutlich besseres Sucherbild und bei Pentax auch das Größere. Ergebniskontrolle ist ja trotzdem hinterher möglich. Die ersten Spiegellosen hatten so eine Sucherverzögerung, dass Sportaufnahmen schwer waren.
Dann wird der Sensor nicht 60-120x/s ausgelesen und ist dadurch kühler und rauschärmer. Schau die Mal auf photonstoprotons die Pentax K3ii gegen eine viel jüngere A6700 an.
Und so lahm ist der Autofocus auch nicht mehr, selbst meine uralte K3 schafft 6von 10 Bildern von meinem Border Collie der auf mich zurennt.

Andreas

Ein bisschen Bashing schadet nie, gell? Richtig ist, dass Pentax den Anschluss an CaNikon bei Schnelligkeit des Autofokus (lange Zeit) verloren hatte. Richtig ist auch, dass Pentax mittlerweile zu klein war, um ein neues DLSM System alleine zu stemmen.

Wer sich etwas intensiver beschäftigt, weiß auch, dass Pentax selbst mit der acht Jahre alten K1 II und mit der inzwischen eingestellten K3 III hervorragende DSLRs auf den Markt gebracht hat. Der Sucher zeigt das reale Motiv, die Kameras enthalten IBIS und damit für ALLE seit 1975 für das K mount hergestellten Objektive Bildstabilisierung. Die Kameras sind hervorragend verarbeitet, und man kann mit ihnen baden gehen. Die in den letzten Jahren vorgestellten Objektive brauchen in Bezug auf AF Geschwindigkeit keinen Vergleich scheuen, und sind optisch hervorragend. Tokina labelt das 50 mm f 1.4 um und stellt es als Opera den beiden großen Systemen zur Verfügung.

Kurt

Ich bin Mal in den Matsch auf meine K3 gefallen, so dass sie untergetaucht war!
Kam dann mit in die warme Dusche und wurde trocken frittiert – Body und Objektiv OK!
Da möchte ich Mal eine Caniso sehen . . .

WRDS

Pentax hat die DSLM einfach verschlafen. Der Markt regelt alles. Die GR bringt vermutlich das Geld in die Fotosparte aber auch das ist ein Nischenprodukt in der Nische.

Raphael

Genau so ist es.

Radioreinhard

Das heißt, dass der Preis um mindestens das fünffache steigt.

Shadow

Schade um Pentax, aber die Firma ist selbst schuld. Meine erste „professionelle“ Berührung mit der Fotografie begann mit einer Pentax K100Ds. Ich habe dieses Gerät wirklich geliebt – allerdings war der Autofokus damals schon extrem langsam im Vergleich zur Konkurrenz. Über 15 Jahre lang habe ich dann hauptsächlich mit dem Smartphone fotografiert, doch es fehlte mir etwas. Nach intensiver Recherche bin ich kürzlich bei Nikon gelandet und habe nicht einmal daran gedacht, bei Pentax zu bleiben. Allgemein kehrt man ja lieber zum Altbekannten zurück, aber da Pentax für mich medial kaum noch präsent war, war die Entscheidung für mich unbewusst schon gefallen.

Marc

Die K100D war 2006 oder so meine erste digitale DSLR. Sie wurde es aus zwei praktischen Gründen: Sie nahm SD-Karten und hatte AA-Akkus. Bei den Objektiven gab es das übliche, das reichte mir.

Aber die Pentaxkameras rauschten mir irgendwann zu sehr, so dass ich auf Sony-E-Kleinbild wechselte, weil ich nicht glaubte, dass Pentax nochmal was mit Kleinbild macht. Wahrscheinlich hätte ich für die Pentax nur mal lichtstarke Objektive kaufen sollen. 😉 Als Pentax dann die K-1 mit Vollformatsensor und 36 Megapixeln rausbrachte, war es bei mir dann zu spät. Ich hatte die Vorteile des lautlosen Verschluss’ bei spiegellos zu schätzen gelernt.

Klaus Gebert

Nach 52 Jahren Pentax nutze ich immer noch K1 und K3III, mit denen man nach wie vor gute Fotos machen kann. Die gehypten technischen Fortschritte der letzten 10 Jahre sind für die meisten Anwendungen kaum relevant.
Die weit verbreitete LBA ebt irgendwann auch ab und dann ist es irrelevant ob es neuen Stoff in Form neuer Kameras oder Objektive gibt.

Markus S.

Ja grade für den Einstieg in die echte Fotografie ist Spiellos sehr von Vorteil.
Man sieht im Sucher und auf dem Display (bei DSLR zumindest im Live View am Display) das fertige Bild bzgl. Belichtung. Dazu eine gute Objekterkennung die Portraits von Mensch und Tier es auch Laien erlaubt scharfe Bilder zu machen.

Das sind doch schon mehrere Vorteile für den Einstieg und für erfahrene Anwender.

Dazu noch bessere Optiken (abseits der späteren SLR Rechnungen, die aber durch die Bank eher zu den teureren Optiken zählen) selbst im unteren Preissegment.

Thorsten

Gerade der elektronische Sucher, der Spiegellosen, ist ein Riesen- Gewinn in der Praxis.

Alfred Proksch

Zu analogen Zeiten hat Pentax immer wieder mal für den Fotografen interessante Spiegelreflex Kameras angeboten. Voll mechanisch, die Kameras funktionierten sogar ohne Batterie. Oder z.B. die Pentax für 6x7cm Dia/Negativ Formate, man konnte sogar den Sucher austauschen.

Allerdings, richtig innovativ waren alle anderen Hersteller. Den Sprung in das digitale Zeitalter haben viele verpasst, Minolta, Mamiya, Rollei, Yashica sind die bekanntesten aus jener Zeit.

Ständige Veränderung sorgt für „Neuheiten“ die zunehmend den DSLM Markt bedrohen. Schön reden oder nicht sehen wollen nützt nichts. In meiner „Kristallkugel“ sehe ich weiter entwickelte Smartphones mit denen der Großteil fotografischer Anwendungen bedient werden kann. Ganz ohne das der Kunde einen schweren dicken Fotorucksack mitführen muss!

Arne Lößl

Bzgl Kristallkugel: ich denke auch, dass Smartphones fotografisch noch nicht am Ende angelangt sind, allerdings wird es jetzt spannend, da die Hersteller der Phones offensichtlich schon draufgekommen sind, dass die Physik auch durch die ausgefeilteste Technik nicht ausgehebelt werden kann und jetzt Objektive (die scheinbar gar nicht so schlecht sein sollen) für Smartphones entwickeln und anbieten. Der geneigte Hobbyknipser muss sich also wieder entscheiden: nur Handy, oder doch mehr Zeugs einpacken. Sprich: wer “gute” Fotos machen will (und das nicht nur bei Sonnenschein und besten Bedingungen), kommt mit dem Handy nicht aus und wird immer Zusatzapparaturen benötigen.

licht+perspektive

“Ständige Veränderung sorgt für „Neuheiten“ die zunehmend den DSLM Markt bedrohen. Schön reden oder nicht sehen wollen nützt nichts. In meiner „Kristallkugel“ sehe ich weiter entwickelte Smartphones mit denen der Großteil fotografischer Anwendungen bedient werden kann. Ganz ohne das der Kunde einen schweren dicken Fotorucksack mitführen muss!”

Genau so sehe ich das auch. Und das Gerede “das die Physik sich nicht überlisten lässt”, verliert doch in diesem Zusammenhang völlig an Bedeutung. Wir reden hier schließlich nicht von einer Mondfähre.

Der Markt bereinigt die alten Zöpfe. Früher oder später. Und wenn wir dann alle verstanden haben, dass ein “womit” nicht so relevant ist, wie das eingentlich tranportierte Bild, ist das ja vermutlich eine echte Chance für die Fotografie.

Alfred Proksch

wenn wir dann alle verstanden haben, dass ein “womit” nicht so relevant ist“

Genau das ist DIE wichtige Information! Worauf sehen wir uns Bilder/Videos an? Richtig – auf Bildschirmen oder Displays – in seltenen Fällen ist es das Urlaubs Album, in noch selteneren Fällen hängt das Poster an der Wand.

Um eine echte Chance für die Fotografie geht es wie du richtig schreibst. Viele haben sich in der verwendeten Technik verloren, manche erhoffen sich von AI/KI Software bessere Ergebnisse. Das mag vielleicht sogar stimmen, für den Bildinhalt ist Gott sei Dank immer noch wie vor ewigen Zeiten der Maler/Foto/Videograf verantwortlich, selbst dann wenn er eine KI Software mit passenden Promts füttert um ein künstliches Bild ohne Kamera zu erstellen.

Bilder Videos fertigen macht Spaß, es ist einfach ein schönes Hobby!

Mirko

Solche Bilder könnte ich mir stundenlang anschauen! Sie sind einfach wunderschön weil sie mit Profikameras entstanden sind 📷👍

https://imgneu.nwzonline.de/image/02a5-20a9ba40fed0-c59d8681b2d6-1000/1600,4-3,low,50,50/von-bruenette-zu-blond-von-der-volontaerin-zur-topmodelanwaerterin-julia-de-boer-aus-der-wesermarsch.webp

licht+perspektive

“Profikameras”; finde den Fehler.

Mirko

Bei „GNTM“ sind doch nur Profis am Start inkl. Profiausrüstung. Ansonsten mag ich meine ironische Art 😉

PetSchum

Ja, Beides stimmt.
Pentax war mal sehr gut und auch die letzten großen Kamerahersteller müssen kämpfen.
Den Einsteigermarkt werden sie verlieren.
Vor einigen Jahren waren die Unterschiede zwischen „Telefon“ und „Kamera“ auf der Kinoleinwand noch beträchtlich, der wird immer geringer und ich glaube das kann nur die Sensorgröße zeitlich noch verzögern.
Für Normalanwendungen gibt es schon fast keinen Unterschied mehr.

Arne Lößl

Ich denke, dass die Pentax mehrere Probleme hat: zwecks Distinktionsgewinn zu wenig sexy, in der Handhabung zu kompliziert, in den Geschäften nicht lagernd und in den Medien nicht präsent.
Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, mir wieder eine Spiegelreflex kaufen wolltert, würde ich am Gebrauchtmarkt nach einer passenden schauen, und auch das wäre wahrscheinlich keine Pentax, sondern eher eine Nikon D750 oder D850. Da gibt es gleich Unmengen an gebrauchten Linsen dazu.
Nischig zu sein alleine reicht nicht aus, um am Markt überleben zu können, das Produkt muss schon auch einen Haben-Wollen-Reflex auslösen, und das ist bei den DSLRs von Pentax meiner Meinung nach nicht der Fall (im Gegensatz zur Ricoh GR).

Peter Braczko

Die Nikon-Kameras D750 und D850 sind wirklich “Spitze”. Viel Erfolg damit. Asahi Pentax verkaufte (so um 1968) die weltweit meisten Spiegelreflexkameras mit dem Modell Spotmatic. Dann endlich keine M42-Schrauberei mehr – und als neuer Standard beim Objektivanschluss entwickelte sich das K-Bajonett, eingeführt von Asahi Pentax. Im Profibereich vertickten die Fotografen, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem “Bildermachen” verdienten, mit großer Freude ihre technisch völlig veralteten Sucherknipsen aus deutscher Produktion (Leica M) und kauften sich japanische Profikameras, denn die Ansprüche der Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen an sehr gutes Bildmaterial wurden immer höher! Da etablierten sich weltweit die legendäre und extrem robuste Nikon F2 (ab 1971) oder die Canon F-1 (ab 1970). Pentax – so nannten sie sich später – reagierte mit dem Modell K2 (ab 1975) und der speziell auf Motorfotografie ausgelegten K2-DMD (Date-Motor-Drive). Die Pentax-Presseabteilung formulierte damals: “Die K2 DMD repräsentiert heute, was in der Fotografie möglich ist.” Widerspruch – eben nicht, denn da fehlten Wechselsucher und weitere technische Feinheiten. Eine richtige Pentax-Profikamera erschien erst, als Nikon 1980 mit der F3 die Profikameras “elektrifizierte”, also kam von Pentax im selben Jahr die LX heraus. Damit zeigte Pentax eine sehr gute Profikamera, denn das konnte sich alles sehen lassen, wie Nikon und… Weiterlesen »

Dittmar Schwarz

Ich muss ganz ehrlich sagen , dass mir die PENTAX LX nie besonders gut gefiel . Vor allem in den 1990er hatte ich immer wieder die Gelegenheit eine LX zu kaufen, entschied mich aber jedesmal dagegen. Austauschbare Mattscheiben waren für mich nie ein Kaufargument. “Gelernt” habe ich die Fotografiererei mit einer PENTAX ME-Super ab 1983 , und ich war sofort in die Kamera verliebt , eine Halb-Automatische mit manueller Funktion , von Anfang an fotografierte ich nur im “M” Modus für manuell . Die ME-SUPER ist klein und leicht, und liegt gut in der Hand. Der Sucher war hell und die Mattscheibe fein , um auch bei schlechteren Lichtverhältnissen klare Bilder im Sucher zu sehen. Und schon damals in den 1980er Jahren und 1990er Jahren war ich ( für mich ) sehr innovativ und hatte Stück für Stück die PENTAX Objektive der “SMC – “A” – Serie anstatt die “M”-Serie für die PENTAX ME-SUPER gekauft, die an der PENTAX K1 elektronisch perfekt funktionieren durch den elektronischen Kontakt im Bajonett. Auch seitdem ich mir 2017 die PENTAX K1 gekauft hatte, fotografiere ich mit der PENTAX K1 wie zuvor mit der PENTAX ME-Super am liebsten im manuellen Modus “M” und alle anderen… Weiterlesen »

KAFDude

Das war abzusehen.
Vor paar Wochen sagten zwei von Pentax/Ricoh, dass sie an einer neuen DSLR dran sind, ohne irgend ein Detail zu nennen (komisch wurde das im Artikel nicht erwähnt) und da Pentax sowieso die Nische ist, ist es verständlich das sie das letzte an Produktionskapazität nutzen für die kommende Kamera.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was nun kommt. Da ich zu 90 sowieso nur analog schiesse und etwa 60 Kameras habe, brauchts noch ne weile..

joe

Als “alter” Pentaxianer erinnere ich mich, dass bereits in den frühen 80er Jahren Pentax in schwierigen finanziellen Situationen war und irgendwann aus Ashai Pentax plötzlich Pentax wurde. Konnte den mangelnden Erfolg nie verstehen, da ich das System als klein, handlich und gut empfand. Alle um mich herum hatten Olympus oder Canon, meine Schwester Nikon, die ich später “erbte”. Den Schritt zu spiegellos haben sie verpasst, vermutlich, weil man nicht Geld in einen schrumpfenden Markt investieren wollte oder konnte. Firmen kommen und gehen und Pentax wird nicht die letzte Traditionsfirma sein, die vom Markt verschwindet.

Radioreinhard

Das bedeutet Abverkauf, was wiederum heißt, dass in Deutschland der Preis um mindestens das Doppelte steigt.

Das spare ich mir nür zu gerne, die Praktica dient noch ein paar Jahre, also Brauch ich noch nix neues.

Thorsten

Für mich sind Spiegelreflexkameras schon lange tot.
Spiegellose haben in der Praxis einfach zu viele Vorteile, und können kleiner und leichter gebaut werden, ebenso die Objektive.
Für mich als Hautgrund, warum ich Pentax keine Chance gebe, sind die Objektive.
WW- und Normalobjektive für Spieggelreflexkameras müssen aufwendiger gebaut werden, wegen des großen Auflagemaßes, das macht sie größer, schwerer und teurer und sind nur mit großem Aufwand optisch sehr gut, im Vergleich zu Konstruktionen für Spiegellose Kameras.
Und mit sinkenden Stückzahlen steigen die Preise weiter, eine Abwärtsspirale.
Bestes Beispiel ist das Pentax 2.8/15-30, es entspricht einem Tamron Objektiv, das ich auch mit EF- Mount besitze und an L- Mount adaptiere.
Ein exzellentes Objektiv das wunderschöne Blendensterne prodiziert, deshalb besitze ich es, aber ein Riesen- Klotz.
Als Tamron Objektiv wird es nicht mehr angeboten.
Schade, wenn es die Marke Pentax nicht mehr gibt, ich habe mit einer Pentax ME- Super angefangen zu fotografieren.
Aber die Firma Asahi Pentx existiert ja längst nicht mehr, sondern der Markenname wurde, wie allseits bekannt, von Ricoh gekauft. Ist sicherlich nicht schlecht.

Ina C.

Ich liebe meine Pentax – allein wg. seiner großartigen Outdoor-Qualitäten. Letztes Jahr auf den Färöer war ich so oft pitschepatsche nass – und die Pentax hat alles problemlos weggesteckt. Hoffentlich bekommen sie noch einmal die Kurve!

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