Polaroid schickt seine kleinste Sofortbildkamera in die dritte Runde. Neues Objektiv und stärkerer Blitz sollen für sauberere Bilder sorgen.
Polaroid hat mit der Go Generation 3 die dritte Auflage seiner kleinsten Sofortbildkamera vorgestellt. Die Kamera nutzt weiterhin das kompakte Go-Film-Format mit dem typischen weißen Rahmen, bekommt aber ein neues Objektiv, einen stärkeren Blitz und ein überarbeitetes Gehäuse.
Längeres Objektiv und feinere Belichtungssteuerung
Der wichtigste Eingriff steckt in der Optik. Statt der 34-mm-Brennweite (Kleinbildäquivalent) der Generation 2 verbaut Polaroid nun ein 42-mm-Objektiv. Das rückt die Go näher an klassische Porträtbrennweiten und eignet sich besser für Personen und Nahaufnahmen. Gleichzeitig arbeitet die Kamera mit den Blenden f/14 und f/32 statt f/9 und f/32, und die kürzeste Verschlusszeit sinkt auf 1/500 Sekunde.

Der eingebaute Xenon-Blitz fällt stärker aus als beim Vorgänger. Selfie-Spiegel, Selbstauslöser und Doppelbelichtung bleiben erhalten. Geladen wird der fest verbaute Akku per USB-C, Polaroid nennt rund 120 Aufnahmen pro Ladung. Mit 106,5 x 83,8 x 64,6 mm und 251,9 Gramm ohne Film ist die Gen 3 minimal größer und schwerer als die Gen 2. Der Titel “kleinste analoge Sofortbildkamera” gilt damit eher für die Baureihe als für dieses einzelne Modell.
Digital Camera World hat die Kamera bereits getestet und zieht ein positives Fazit. Vor allem im hellen Außenlicht belichte die Gen 3 gleichmäßiger als ihre Vorgänger, die dort oft überstrahlten, und liefere insgesamt schärfere Ergebnisse. Der charakteristische Polaroid-Look mit kräftigen Schatten und ausgewaschenen Lichtern bleibe erhalten – wer die Präzision von Instax-Film erwartet, sei bei Polaroid falsch.
In Deutschland kostet sie 89,99 Euro und ist zunächst vor allem in Schwarz erhältlich, insgesamt sind noch vier weitere Farben mit Weiß, Blau, Violett, Teal geplant. Damit positioniert sich die Go Generation 3 direkt gegen Fujifilms Instax Mini 13, die preislich in einem ähnlichen Feld spielt und erst im März aufgefrischt wurde.
Bereits Anfang 2025 hatte der Hersteller die größeren Modelle Now und Now+ in die dritte Generation geschickt, die mit optimiertem Autofokus und präziserem Belichtungsmesser antreten und das doppelt so große i-Type-Format nutzen.



Hat jemand Erfahrung, wie langlebig solche Fotos sind? Also wenn sie an einer Pinwand hängen, nach 10 oder sogar 20 Jahren?
Ich stelle mir das richtig schön vor. Über die Jahre füllt sich die Pinwand mit vielen kleinen Momenten. Freunde, Gäste, Familienfeiern. Keine Retusche, kein Perfektionismus, einfach das echte Leben. Jeder wird so verewigt, wie er in diesem Augenblick war. Und jedes Mal, wenn man an der Pinwand vorbeigeht, erzählt jedes Bild wieder eine kleine Geschichte.
Wenn ich Polaroid wäre, würde ich sie als Erinnerungsmaschine vermarkten.
Die Geräte sind aber auch aus viel Plaste und die Ergebnisse eher mau.
… und die Umwelt? …
…ja die Umwelt ist auch mau 🤣
Also, ich habe so eine Pinnwand und die ersten Bilder sind ca. von 2015 und sehen noch so gut oder schlecht aus wie am ersten Tag.
👍