Fujifilm hat die nächste Generation seiner Einsteiger-Sofortbildkamera vorgestellt. Die Instax Mini 13 setzt auf neues Design und wenig neue Funktionen.
Fujifilm hat mit der Instax Mini 13 wie erwartet den Nachfolger der 2023 eingeführten Instax Mini 12 vorgestellt. Die analoge Instant-Camera nutzt weiterhin das Mini-Filmformat und richtet sich als Einstiegsmodell an alle, die zum ersten Mal zur Sofortbildfotografie greifen.
Optisch setzt Fujifilm auf ein neues, abgerundetes 3D-Design mit halbtransparenten Pastellfarben. Die Kamera wird in fünf Varianten erhältlich sein: Dreamy Purple, Candy Pink, Frost Blue, Lagoon Green und Clay White. Ein silberfarbenes Metallic-Logo auf der Front dient als Akzent.
Die wichtigste Neuerung sind zwei integrierte Selbstauslöser mit 2 und 10 Sekunden Vorlaufzeit. Der kurze Timer eignet sich für Selfies aus der Hand, der lange für Aufnahmen aus der Ferne, etwa Ganzkörper-Shots. Aktiviert wird der Timer über einen Hebel am Auslöser. Fujifilm legt außerdem einen keilförmigen Aufsteller bei, der am Tragegurt befestigt ist und die Kamera auf einem Tisch in Position hält. Bisher war ein Selbstauslöser im Instax-Mini-System teureren Modellen wie der Instax Mini 99 vorbehalten.
Vom Vorgänger übernimmt die Mini 13 den Nahaufnahme-Modus mit Parallaxenkorrektur, die automatische Belichtung, den Selfie-Spiegel und die automatische Blitzsteuerung. Ein- und ausgeschaltet wird die Kamera per Drehung am Objektiv, über die sich auch der Nahaufnahme-Modus aktivieren lässt.
Ein erster Hands-on-Test von Digital Camera World beschreibt die Mini 13 als kleines, aber sinnvolles Update. Der Selfie-Fokus passe gut zu einer Einsteigerkamera, die vor allem auf Partys und Events zum Einsatz komme. Kritik gibt es für die bei Sofortbildkameras typische Neigung zur Überbelichtung bei hellem Sonnenlicht.
Parallel zur Kamera hat Fujifilm die kostenlose Smartphone-App instax UP! (Apple App Store/Google Play Store) aktualisiert. Die neue Version setzt laut Hersteller KI ein, um Sofortbilder beim Scannen präziser zu erkennen und sauberer zu digitalisieren. Außerdem bringt Fujifilm den neuen Mini-Film Pastel Galaxy mit glänzenden Farbverläufen im Weltraum-Look heraus.

Euro-Preise für die instax Mini 13 gibt es bislang nicht. In Nordamerika nennt Fujifilm eine UVP von 93,95 US-Dollar, der Verkaufsstart ist dort für Ende Juni 2026 geplant. Damit liegt die Mini 13 rund 14 Dollar über dem Einführungspreis der Mini 12, die damals für 79,95 Dollar startete. Ein leicht höherer Preis für die Mini 13 ist also wahrscheinlich, sobald Fujifilm die Kamera offiziell für Europa ankündigt.
Die instax Mini 13 reiht sich in Fujifilms anhaltende Offensive bei Sofortbildkameras ein. Erst im Januar stellte der Konzern mit der Instax Mini Evo Cinema eine Hybridkamera vor, die Videos per QR-Code auf Prints speichert. Kurz zuvor kündigte Fujifilm zudem an, die Filmproduktion am japanischen Standort Ashigara weiter auszubauen. Seit 2022 hat der Konzern die Produktionskapazität für Instax-Film um rund 50 Prozent erhöht, um mit der wachsenden weltweiten Nachfrage Schritt zu halten. Ein neues Einstiegsmodell wie die Mini 13 dürfte den Filmverbrauch weiter ankurbeln.
Quelle: Fujifilm


