Fujifilm Kameras

Fujifilm Instax Mini 13 angeblich kurz vor der Ankündigung

Die Instax Mini 12 könnte bald einen Nachfolger bekommen. Ein Gerücht nennt bereits einen möglichen Termin.

Fujifilm könnte die Instax Mini 13 bereits am 17. März vorstellen. Das berichtet die auf Fujifilm-Gerüchte spezialisierte Seite Fujirumors unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Admin Patrick betont ausdrücklich, dass der Hinweis nicht verifiziert ist und man solche Gerüchte normalerweise nicht veröffentliche – in diesem Falle gebe man dem Tippgeber aber mal einen kleinen Vertrauensvorschuss. Ich halte einen nahenden Instax-Launch ebenfalls für plausibel.

Die Instax Mini 13 wäre der direkte Nachfolger der Instax Mini 12, die Fujifilm Anfang 2023 auf den Markt gebracht hat. Die Mini-12-Generation brachte gegenüber der Vorgängerin Mini 11 einige spürbare Verbesserungen. Dazu gehörten ein überarbeiteter Einschaltmechanismus per Drehung am Objektiv, eine verbesserte automatische Blitzsteuerung mit gleichmäßigerer Ausleuchtung sowie eine Parallaxenkorrektur im Sucher für den Nahbereich. Auch die Ausgabegeschwindigkeit der Sofortbilder wurde von rund sieben auf etwa fünf Sekunden verkürzt.

Was Fujifilm bei der Instax Mini 13 konkret verändern oder verbessern könnte, ist bislang nicht bekannt. Die anonyme Quelle nannte laut Fujirumors lediglich den möglichen Ankündigungstermin, ohne technische Details zu nennen. Bislang war die Gerüchteküche zur Instax Mini 13 insgesamt verdächtig still, was aber nichts heißen muss.

Die Instax-Mini-Serie gehört seit Jahren zu Fujifilms erfolgreichsten Produktlinien im Consumerbereich, weshalb ein Update der Reihe nur Sinn ergeben würde. Die kompakten, erschwinglichen Sofortbildkameras nutzen das Instax-Mini-Filmformat und richten sich vor allem an Einsteiger und Gelegenheitsfotografen.

Fujifilm investiert seit Jahren massiv in die Instax-Sparte. Ende 2025 kündigte der Konzern an, weitere 5 Milliarden Yen (ca. 27 Millionen Euro) in den Ausbau der Filmproduktion am Standort Ashigara zu stecken. Die neuen Anlagen sollen ab Frühjahr 2026 die Kapazität um rund zehn Prozent steigern. Zusammen mit früheren Investitionen seit 2022 summieren sich die Ausgaben auf etwa 11,5 Milliarden Yen (ca. 63 Millionen Euro). Die Instax-Filmproduktion liegt damit rund 50 Prozent über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. Bis Ende des Geschäftsjahres 2024 verkaufte Fujifilm weltweit über 100 Millionen Instax-Geräte.

Auch finanziell zahlt sich die Instax-Strategie aus. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erzielte Fujifilm im gesamten Imaging-Segment einen Umsatz von 145,3 Milliarden Yen (ca. 847 Millionen Euro), ein Plus von 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Betriebsgewinn stieg sogar um 37,4 Prozent. Neue Instax-Modelle wie die Wide 400, Wide Evo und der Link 3 trugen maßgeblich zu diesen Rekordwerten bei. Auch die im April 2025 vorgestellte Mini 41 mit ihrem deutlich kompakteren Design generierte laut Fujifilm solide Verkaufszahlen.

Beitragsbild: Janno Pärtna

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Uneternal

Überteuerter Plastik-Schrott für Teenies, der nach 3 Monaten in der Schublade verschwindet.

Markus S.

Sehe ich genau so wie Uneternal.
Auch ist das für die Umwelt nicht grade gut finde ich. Das Zeug ist nach spätestens einem Jahr nicht mehr im Gebrauch.
Die Filme die man dazu braucht sind teuer (wie bei Tinten und Druckern) da sie damit das Geld verdienen. Auch wenn die Kamera vielleicht nur 70€ kostet, aber die Filme sind das Teure.
Wenn die Käufer das “merken” verschwindet die Lust auf das Zeug und wird irgendwann entsorgt. Auch die Bilder selbst landen über kurz oder lang im Abfall und verpesten die Umwelt.

joe

Kenne ich von meinen Töchtern, nachdem ich die Filme nicht mehr bezahlt habe, war es zu Ende mit der Knipserei! Dazu kommt, man muss schon sehr nah dran sein oder Adleraugen haben um Vernünftiges zu erkennen! Uneternal hat meine 100%ige Zustimmung! Das ist Schrottspielzeug und interessanterweise spielen genau die damit, die die Welt retten wollen und über Plastikmüll schimpfen!
Ich nehme aber stark an, dass sie zuvor eine Umfrage gestartet haben! 😉🤣

Markus S.

Da hast du absolut recht finde ich!
Fuji ist hier halt kein gutes Beispiel dafür, das man die Umwelt achten sollte. Diese kurzlebigen Produkte die bald Elektroschrott sind, sind bei Fuji die, die am meisten Geld einbringen.
Streicht man das von Fujis Verkäufen bleibt vom “gehypten” Unternehmen deutlich weniger übrig.

Steffen D.

Meine Enkelin 13J.ist begeistert von der Mini12, hat schon lange ein iPhone 13 von Mutter geerbt, weis das da die Fotos besser sind und für WhatsApp et. Aber der Spaß ist halt mit der Mini größer, wenn Freundinnen da zum übernachten. Die kleine Schwester mit 6J will jetzt auch unbdingt so eine, heute erst uns gesagt, da bald Geburtstag. Hat jetzt so eine VTech KidiZoom Touch 5.0 mit Spielen und auch viel Spassbildern, aber kommt halt nicht raus. Zwei so Instax mini halten wir aber für Unsinn in der gleichen Familie. Also gibts einen Packen Bilder für die Beiden, für die Hälfte davon muss die Große halt die Kamera ausleihen, denk das ist eine vernünftige Lösung. Die mini13 für die Kleine wäre da sicher aus Konkurrenzgründen und Geschwisterneid auch nicht so gut, deswegen google ich nach den Sachen auch hier.

mplus

Ich hoffe Fuji stellt jetzt nicht nur noch solchen unnötigen Plastikschrott her und konzentriert sich endlich wieder auf wirklich innovative Ideen bei den Kameras. Qualität ist gefragt liebe Fuji Leute. zumindest in Europa.

Mirko

Die „heiligen Moralapostel“ sind wieder auf Tournee 🥳

joe

Ich bin alles andere als heilig und bin auch unterwegs! Das ist Müll! Ich habe den zu Hause in den Schubladen, keine/r hat diese “Kameras” beim Auszug mitgenommen! Wozu auch? Apropos heilig, egal was Fuji macht, sie werden von den Fans heilig gesprochen, böse sind nur die, die das – zu recht – kritisieren!

Mirko

Sag es nicht MIR sondern deinen Kindern die sich die Kameras zugelegt hatten 😉 Dann brennt in vielen Teilen der Erde die Hecke und ihr kommt mit diesen Pups um die Ecke …👍

joe

Die sind alle über 18 und hören somit natürlich vor allem auf das was die Alten sagen…..

Patrick > Original Gangsta Dawg

70 Euro ist doch ein guter Preis für eine Sofortbildkamera. Da bezahlen manche Fotografen mehr für einen einzelnen ND Filter oder zusätzliche Rahmenlinien in ihrem EVF. Von den Kosten einer Leica Daumenstütze will ich gar nicht erst anfangen. Und warum diese Sticheleien gegen die jungen Käufer dieser Kameras. Sollten wir nicht jeden, der sich an unserem Hobby ausprobieren will, unterstützen?

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