Smartphones & Apps

Chip-Hersteller: Dank KI werden Smartphones echte Kameras bald überholen

Smartphones haben gegenüber normalen Kameras einen entscheidenden Vorteil: Rechenleistung. Die öffnet die Türen für Künstliche Intelligenz.

Qualcomm folgt Sonys Linie

Das haben wir doch erst neulich schonmal so ähnlich gehört: Ein Sony-Manager hat nämlich mit der durchaus kontroversen Meinung Schlagzeilen gemacht, dass Smartphones in den nächsten Jahren normale Kameras in Sachen Bildqualität überholen würden. Zu diesem Schluss kommt auch Judd Heape in einem Interview mit Android Authority. Heape ist Produktchef für Kameras bei Qualcomm, dem vielleicht wichtigsten Chip-Hersteller in der Android-Branche. Er ist überzeugt davon, dass die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) eine große Rolle spielen.

Besonders spannend finde ich die Aussage von Heape, dass wir noch drei bis fünf Jahre vom „heiligen Gral der KI-Fotografie“ entfernt wären. Schon jetzt spielt die zum großen Teil automatische Bearbeitung des Bildes noch vor dem Drücken des Auslösers in der Smartphone-Fotografie eine große Rolle. Die Software unterstützt auch Leute ohne Vorwissen bestmöglich dabei, das meiste aus der Kamera herauszuholen, ohne sich stundenlang mit den verschiedenen Reglern im optionalen Pro-Modus der App beschäftigen zu müssen.

„Wir sind in Stufe 3 von 4 der KI-Fotografie“

Laut Heap gebe es vier Stufen in der KI-Fotografie. In der ersten würde die KI bestimmte Objekte in einer Szene verstehen. Im nächsten Schritt würde sie automatische Anpassungen von Fokus, Weißabgleich und Belichtung vornehmen. Derzeit befänden wir uns in der dritten Phase, in der die KI das Bild in verschiedene Segmente unterteilt und sie unterschiedlich optimiert. In drei bis fünf Jahren aber würde sie das komplette Bild verarbeiten, um etwa den Unterschied zwischen Haut und Haar erkennen zu können. Diese Änderungen würden außerdem in Echtzeit, nicht erst ein paar Sekunden nach der Aufnahme angewandt.

Seiner Meinung nach besäßen wir heutzutage schon die Technik etwa im Bereich der Bildsensoren, um normale Kameras in Sachen Qualität zu übertreffen. „Ich denke, dass die Innovation bei den mobilen Bildsensoren wahrscheinlich schneller und fortschrittlicher ist als in der übrigen Branche. […] Denn obwohl wir ein kleines Objektiv und einen kleinen Bildsensor haben, verarbeiten wir ein Vielfaches dessen, was in einer DSLR möglich ist.“

Was sagt ihr zu dem Standpunkt?

via: PetaPixel

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Leonhard

ÄÄÄhhhmm, ja, vielleicht, aber nur, wenn die Kamerahersteller weiter pennen.

SP haben mehr Rechenleistung? Ja sollte es denn nicht möglich sein, diese Rechenleistung auch in im Prinzip doch viel größere Gehäuse einzubauen, kann man die ganze KI nicht auch auf Kameras aufspielen?

Und ein Canon 100-500mm oder ein Sony 200-600mm, dies sind schon Argumente, da hilft nicht nur dicke Backen Musik, da muss dann schon etwas mehr kommen.

Klar, im Normalbereich geht ja heute mit dem SP jede Menge, aber zumindest hier bei uns Diskutanten ist ja nicht so wirklich viel normal, da bietet sich ein SP eher nicht an, jedenfalls nicht ausschließlich.

N1USER

Vielleicht ist bei diesem Artikel auch eher der Wunsch Vater des Gedankens. Von der Kunst des Fotografierens entfernt man sich höchstens weiter anstatt sich ihr zu nähern 😉

Max Headroom

„Von der Kunst des Fotografierens entfernt man sich höchstens weiter anstatt sich ihr zu nähern“

Das sehe ich ein wenig anders. Die Kamera selbst ist bei der Kunst des Fotografierens eher zweitrangig. Und da man das Smartphone in der Regel immer dabei hat, gibt es eben auch eine höhere Wahrscheinlichkeit es im „richtigen Moment“ dabei zu haben. Niemand ist ein besserer Fotograf, weil er eine „Große“ statt Smartphone (ehemals Kompaktkamera) nutzt… Und wenn man sich die IPPA Gewinnerfotos anguckt sollte dies schon allein als Beweis reichen…

Thorsten

Ja genau,
diese Technik könnte man natürlich auch in Kameras einbauen, es bleibt der Vorteil der lichtempfindlicheren, weil größeren Sensoren und der Wechselobjektive.
Allerdings wird mit fortschreitender Technik, immer mehr Kunden die Qualität von SP für ihre Anwendungen völlig ausreichen, was einen weiteren Rückgang des Marktanteils von Systemkameras bedeutet, aber das ist ja auch nichts Neues.

Leonhard

Lieber Thorsten, wir tun hier alle so, als wenn diese KI wirklich immer ein Vorteil wäre, genau dies wage ich aber doch sehr in Frage zu stellen.

Zumindest bei meinem SP (gebe für diese Artikel, welche bei mir mit viel Glück 3 Monate halten keine Unsummen aus) hat man beim Knipsen einen riesigen Nachteil: Zwar werden in der Regel brauchbare Bilder erzeugt, die aussehen wie von der Stange bei Clamotten-August, nur, ob wir diese Eingriffe wollen oder nicht, danach werden wir doch gar nicht mehr gefragt, wenn da was kommt was Du so gar nicht optimiert haben wolltest dann kann man sehen, wie man die Kuh vom Eis bekommt.

Selbstfahrende Autos, ein grauenvoller Gedanke für alle Leute, die gerne Auto fahren. Bei den Internetvideos machen SP zu 99% wirklich Sinn, wieso sollte man für diesen Massenschrott auch noch eine richtige Kamera anschaffen, diese geistigen Anregungen für Leute, die gar keinen Geist haben spotten doch in der Regel jeder Beschreibung.

Sabrina

Die Kamerahersteller besitzen auch alle Smartphones und dürften deren Kameras kennen.
Aber Klötzer haben eben gravierende Nachteile gegenüber Smartphones, zum Beispiel Gewicht und Bedienung. Und für aufwendige Forschung wird man in diesem sterbenden Bereich kein Geld aufwenden.

m0nk3y4rt

Was ich nicht ganz verstehe ist warum du dich auf einer Seite mit Gerüchten der Foto Industrie rumtreibst, wo du doch offensichtlich für anspruchsvolle Fotografie nichts über hast. Den Leuten denen ihr Hobby oder der Beruf noch was bedeutet den Finger in die Wunde bohren 🙄

Sabrina

Was ist anspruchsvolle Fotografie?

Hossy

Hallo, ich bin auch sicher, dass Kamerahersteller die Möglichkeiten der KI auch in ihren Kameras anbieten werden, da werden die Smartphone gegen diese Kombination von Hardware und Software wieder den kürzeren ziehen, zumindest für alle die etwas von der Materie verstehen und nicht wollen, dass ihre Bilder wie Einheitsbrei ausschaut

Mirko

„Dank KI“….wird die Menscheit auch immer mehr verblöden

N1USER

Und wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt die KI daher 😉

joe

Wenn halt NI fehlt muss KI her.

Mirko

da bin ich aber froh das ich zB noch von Hand einparken kann. Mein Auto kann zwar ganz toll von alleine einparken (wirklich) aber scheinbar sagt manchmal die KI „die Lücke ist zu klein lass uns lieber noch zehn mal um den Pudding fahren“

Roman.Tisch

Wie wahr, wie wahr. Eigene Fähigkeiten erlangen und ausbauen möchte anscheinend kaum noch jemand. Hilfe hier, KI da, Smartphone dort und Hirn aus

Max Headroom

Digitalfotografie wird sich niemals durchsetzen.
Spiegelreflexkameras werden immer die erste Wahl für Profis sein.
Smartphones werden einer richtigen Kamera niemals das Wasser reichen können…
Tbc

Mirko

??? also arbeiten die Profis heute immer noch rein analog, oder wie ist die Aussage zu verstehen ?

alex

Du brauchst wohl ein Sarkasmus-Schild, was?

Mirko

falls Du eins über hättest würde ich es kaufen 😉

Alfred Proksch

Es gibt EINEN großen Denkfehler seitens des „Verbrauchers“! Nämlich das KI dem Kunden dient – nein sie dient dazu um uns noch besser und gezielter „kennenzulernen“!

Ein chinesischer Student kann seinen Freunden keine alkoholischen Getränke ausgeben weil es wird bargeldlos bezahlt und die KI stuft ihn als suchtgefährdet ein. Ergebnis? Entweder 4 Wochen UNI Verbot oder Gespräch mit dem beauftragten Funktionär.

WLAN Verbindung der DSLM Kamera und dem Smartphone? Nein besten Dank! CPS Daten zum Bilder sortieren und der zurückgelegten Fotostrecken? Dann auch noch in einer Cloud gespeichert?

Wenn mein Sohn die Enkel per kostenloser App im Auge behalten kann – wer kann das wohl noch besser und professioneller? Richtig die KI.

Max Headroom

„Guns don´t kill people. People kill people“

Alfred. Jede KI ist nur so mächtig, wie der Mensch es ihr zugesteht. Und ich sehe KI eher als Möglichkeit mit weniger Mitteln mehr zu erreichen, Wenn KI dafür sorgt, dass die Belichtung besser gelingt oder weniger Bildrauschen entsteht.. vollkommen okay. Wir nutzen doch alle die Errungenschaften moderner Technik um uns das Fotografieren einfacher zu machen, oder benutzen wir alle noch z.B. separate Belichtungsmesser?

Welche Daten durch die KI gesammelt werden, ist ein anderes Thema. Aber dann darfst Du auch nicht mit Karte zahlen oder durch öffentliche Bereiche laufen, die durch Kameras überwacht sind. Der Überwachungskapitalismus ist doch auch hier schon in vollem Gange… Fluch und Segen zugleich!

joe

Pistolen töten Menschen. Müsste jeder der eine Pistole abdrückt den anderen mit eigenen Händen umbringen gäbe es signifikant weniger Tote. Schau doch mal wie viele mit Pistolen Getöte es in den USA gibt und Vergleiche das mit Kanada oder Deutschland, dann merkst du, daß du auf den Spruch der US Waffenlobby reingefallen bist.

Rawbert

Joe, hier hast du meine volle Zustimmung und klasse rübergebracht!

Thorsten

Guter Beitrag

Leonhard

Lieber Joe,

beim Töten mit den Händen kommt ja auch noch hinzu, dass dies in der Regel nicht so schnell geht und je nach Art auch ein weniger schöner Anblick ist, durch die Zeit kann man noch überlegen, ob man dies wirklich will. Den Finger krumm machen geht in Windeseile, wenn die größte Wut verraucht ist ist die Kugel schon draussen.

Wenn jeder Trottel mit einer Zimmerflagg rummläuft kommen dann noch die bedauerlichen Irrtümer dazu, ich erschieße Dich (wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter), weil Du Deine Waffe gezogen hast, dummer Weise wolltest Du nur an den darunter liegenden Autoschlüssel kommen, von Unfällen beim Reinigen dieser Waffen noch mal ganz zu schweigen

Max Headroom

Joe zeige mir mal eine Pistole, die einen Menschen getötet hat, ohne das ein Mensch diese vorher geladen hat und dann den Abzug gedrückt hat, Pistolen laufen nicht Amok. Pistolen spazieren auch nicht von allein aus dem Waffengeschäft zu den Leuten nach Hause. Bei deiner Logik, müsste die Pistole ja für den Mord ins Gefängnis und nicht der Mensch, der sie verwendet hat. Sorry, aber nein!

Mirko

Du hast leider nicht den Sinn von Joe`s Aussage verstanden

Max Headroom

Doch und sie stimmt einfach nicht. Denn bevor es Pistolen gab, haben sich die Menschen mit Schwertern die Rübe eingehauen und davor mit Keulen und davor mit bloßen Händen. Zu sagen, weil es Pistolen gibt, gibt es mehr Tote ist zu einfach. Bei jedem Mord und jedem Amoklauf gibt es einen Grund, warum dieser Mensch getötet hat und dieser Grund ist nicht die Tatsache, dass er eine Pistole hatte. Es werden genug Menschen erstochen, vergiftet, erwürgt etc… Es gibt einfach mehr Menschen, die bereit sind zu töten und mehr Auslöser für solchen Taten. Das hat nichts mit der Pistole selbst zu tun. Aber ich lass mich gerne von Dir aufklären, falls du mehr schreiben möchtest, als nur lapidar, dass ich es nicht verstanden hätte.

Mirko

denn bevor…richtig zu dieser Zeit gab es KEINE andere Alternative. In Deutschland gab es bekanntlich auch schon Messerattacken und hier muss man sagen „Gott sei Dank“ hatte der Täter nur eine Stichwaffe und keine Halbautomatik bzgl. der Opferzahlen. Es ist schon ein unterschied ob ich jemanden die Kehle durchschneide oder aus sicherer Entfernung nur abdrücke, das es Menschen gibt deren Hemmschwelle bei Null liegt steht dabei auf einen anderen Papier

Rawbert

Erkläre doch mal andersrum, welchen Zweck Pistolen haben, warum gibt es sie? Genau, ausschließlich zum Töten und eben das machen die Menschen dann damit – also kritisierst du, wenn Menschen Pistolen zu ihrem bestimmungsmäßigen Gebrauch einsetzen. Beim Messer ist der Primärzweck was anderes.

Max Headroom

Also Mirko und Rawbert… Weil Pistolen geschaffen wurden um zu töten und angeblich nicht der Mensch die Entscheidung trifft (mit dieser Pistole) zu töten sondern laut eurer Logik die Pistolen es sind, würde es bedeuten, das jeder Mensch, sobald er eine Pistole hat, tötet? Würdet ihr auch jemanden töten, nur weil man euch eine Pistole gibt? Würde ein Mörder jemanden nicht umbringen, wenn man ihm nur ein Messer gäbe? Warum laufen Polizisten nicht mordend durch die Straße, obwohl sie eine Pistole tragen? Der Zweck und ob sie tödlicher ist als ein Messer ist egal. Es sind Dinge, die von einem Menschen benutzt werden müssen um etwas anzurichten. Ihr zieht das Pferd von der falschen Seite auf…

Ich bleibe dabei: eine Pistole, die niemand lädt oder benutzt, richtet genauso wenig Schaden an, wie eine Ki, die niemand installiert oder aktiviert hat.. (um mal wieder auf eigentliche Thema zurück zu kommen).

Leonhard

Ist doch alles zu kurz gesprungen, wir sollten mal nicht vergessen, dass schon zur Zeit der alten Rittersleut genau geregelt war, wer ein Schwert tragen durfte und wer nicht. Der Unterschied zwischen einer Kamera und einer Pistole ist der, wenn sich ein Vollpfosten, der damt nicht umgehen kann eine Kamera kauft, dann richtet der damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Schaden an, bei der Pistole dürfte diese Wahrscheinlichkeit des Unfug anrichtens eher größer sein. Was soll ein gescheiter Mensch denn mit einer Pistole? Der Spruch „was willst Du mit dem Dolche sprich, „Kartoffel schälen, verstehst Du mich““ dürfte ja bekannt sein, mit einer Zimmerflagg kann man kein Gemüse schneiden! Warum habe ich keine Pistole in der Wohnung? Ganz einfach, würde ich, weil ich mir einbilde, sie im Ernstfall einmal brauchen zu können das blöde Ding irgend wo hinlegen, dann bestände die Gefahr, dass einer meiner Enkel die Schusswaffe findet und sich einen Schaden zufügen würde. Wenn ich das blöde Ding hingegen gemäß dem Waffengesetz richtig in Waffenschränken verwahre, die Munition dann noch in einem anderen Schrank weggeschlossen, dann wäre im Ernstfall ein Einbrecher 10 mal schneller als ich, ergo bringt das blöde Ding rein gar nichts. Dann besser das… Weiterlesen »

Max Headroom

Alles vollkommen richtig. Es geht mir auch nicht um freiverkäuflich, verfügbar sein oder ähnliches. Lediglich darum, dass es doch der Mensch ist, der die letzte Entscheidung trifft etwas zu benutzen oder nicht. Das gilt auch bei Drogen…
Das es Menschen gibt, die der „Versuchung“ eher unterliegen als andere ist ja unbestritten. Aber wenn die Pistole es nicht ist, ist es die Machete, eine Amokfahrt mit den Auto oder siehe 9/11. Die Gründe sind dann nicht die Waffe sondern z.B. der soziale Background oder die psychische Verfassung.
Die gleiche Diskussion kommt in den USA nach jedem Amoklauf auf: Die Waffengesetze sind Schuld, Marilyn Mansons Musik ist schuld, die Egoshooter-Games sind schuld… DAS ist alles zu kurz gedacht. Es sind die Umstände, die dazu führten, dass ein Mensch bereit ist eine Pistole überhaupt zu benutzen… Aber diese Umstände anzugehen ist halt aufwändiger zu ändern…
Deine Unfallschilderungen sind alle schön und gut, aber das gilt auch bei Mikrowellen, Rasenmähern etc..

Leonhard

Gilt auch bei kleinen OP-Bestecken und und und!

Nebenbei bemerkt, Deine Schilderungen sind auch zu überdenken, denn „den Menschen“ gibt es ja so nicht.

Wenn einer einem Anderen mit einem Messer die Gurgel durchschneidet hat dies von der Täterpersönlichkeit meist wenig mit den Leuten zu schaffen, die im Suff einen Menschen über den Haufen schießen.

Genau so wenig, wie Messer mit Pistole zu tun haben haben auch hemmungslose Psychopathen etwas mit den meist armen Würstchen zu tun, die sich hinterher dann beim kleinsten laut werden in die Hosen p…….!

Und diesen sensibelen Wesen muss man eben durch den Nichtbesitz einer Schusswaffe dieses feuchte Erlebnis ersparen, nichts mit den anderen Tätern zu tun, ganz andere Baustelle.

joe

Mirko vergiss es, wenn es nicht in den Kopf reingeht, dann geht es nicht rein. Vernunft und Verstand sind nicht jedem gegeben. Das muss man dann akzeptieren.

Max Headroom

Danke, Joe. Das Du jetzt persönlich und beleidigend wirst, nur weil wir unterschiedlicher Meinung sind, spricht nicht gerade für deinen Intellekt…

Maratony

Der argumtation folgend bin ich bei dir.
Da die Schweiz über sehr viele Gewehre und Pistolen verfügt, müsste da auch viele Morde geschehen.
töten ist Moral, Erziehung und Gesellschaft. Und alles hängt zusammen. Die USA dahingehend mit Deutschland zu vergleichen ist nicht statthaft.

Alfred Proksch

Mir ist es egal wer zukünftig bessere KI Bilder macht.

ICH BIN AUF JEDEN FALL DER BESTE wenn es um meine Aufnahmen geht und diese gestalte ich mit der Kamera manuell und zu „Fuß“ in der Bildbearbeitung aus erstklassigen RAW Dateien welche auf externen Festplatten abgelegt werden.

Rawbert

Wenn die SP-Hersteller so auf KI setzen, können sie letzten Endes auch das Objektiv und den Sensor einsparen. Braucht die KI nicht.

joe

Irgendwann enden unsere Kameras in Museen, vielleicht schneller als wir uns wünschen. Wenn ich die Möglichkeiten sehe die meine Tochter mit ihrem SP hat und wie gut ihre Bilder werden, die sie sofort verschicken und bearbeiten kann, dann frag ich mich heute schon, warum ich meine Kiste mitschleppe.

Rolf Carl

Könnte es vielleicht sein, dass das Fotografieren mit einer Kamera einfach mehr Spass macht?

Hans im Klick

Erstens muss sich kein Mensch „stundenlang“ mit Einstellungen befassen, bitte etwas mehr sprachliche Sorgfalt. Zweitens ist es sicherlich richtig, dass für die meisten schon jetzt und zukünftig noch mehr Smartphones zum Fotografieren genügen. Dass allerdings die Sensoren das Niveau großer Kameras erreichen, ist eine physikalisch unsinnige Aussage, denn das gilt für die großen Sensoren genauso. Der Vorsprung bleibt also objektiv erhalten, wird nur subjektiv irgendwann kaum noch wirksam. Uns eines bitte nicht vergessen: KI lässt sich auch in PC-Software integrieren, wenn man das will, in Verbindung mit höherer lokaler Rechenleistung. Sie direkt in die Kamera zu integrieren, ist gar nicht nötig, es sei denn, man lagert die Rechenvorgänge direkt in die Cloud aus. Das dürfte aber Fotografen gar nicht interessieren, sie bearbeiten sowieso am Computer nach. Insgesamt glaube ich allerdings auch, dass für Alltags- und Urlaubsfotografen kaum noch „echte“ Kameras nötig sein werden.

Mark Göpferich

„Erstens muss sich kein Mensch „stundenlang“ mit Einstellungen befassen, bitte etwas mehr sprachliche Sorgfalt.“

Da würde ich widersprechen. Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer weiß doch gar nicht, was RAW, HDR, ISO, Weißabgleich, Histogramm etc. sind. Da geht es nicht nur darum herauszufinden, wo welcher Regler ist, sondern sich überhaupt erstmal mit den Grundlagen zu beschäftigen.

Mace

Ich fände es spannend, wenn diese KI Möglichkeiten in einer Bridge-Kamera eingesetzt würden. Dann könnten die Nachteile der Smartphones beim Fotografieren auch ausgeglichen werden (Handling, Brennweite).

Das Software überall eingreift sollte jedem klar sein und es wird in Zukunft auch immer mehr werden, entscheidend ist nur, was wir daraus machen.
Es ist vielleicht auch nicht allen bewusst, aber Software greift auch immer in unsere Fotografie mit klassischen Kameras (außer natürlich analoge Filmkameras) ein, selbst eine Raw-Datei ist nicht roh, bereits da verbessert die Software das Bildergebnis (bei allen Herstellern).

Alfred Proksch

Was nehmt ihr alles in Kauf?

Segen und Fluch zugleich… deswegen aufgeben? Bequemlichkeit und sich über die weitreichenden Folgen keine Gedanken machen – sich von den angeblichen Vorteilen ködern lassen.

Privat ist nicht die eigene Wohnung/Haus – Privat sind meine Hobbys, meine Reisen, mit wem ich wo Essen gehe, welche Bücher ich lese usw.

KI in Geräten mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen beziehungsweise die Bedienung erleichtern – aber nur so lange wie Energie vorhanden ist und die „Lötstelle“ keinen Haarriss hat.

Smartphones oder DSLM machen Bilder/Videos – das finde ich gut. Meinerseits möchte ich absichtlich in diesen Prozess eingreifen können. Bei KI Smartphones kann ich das zwar nachträglich, bedingt machen – aber die Zeit dafür verwende ich sinnvollerweise lieber vor der Aufnahme – dann muss ich mich nachher nicht mit Kompromissen zufrieden geben.

Glocke

In einer Kamera ist mehr Platz für Rechenleistung, die AF Verfolgung und die Motiv- / Augenerkennung basieren schon auf KI. Es liegt also an den Herstellern. Natürlich finden die Manager das gut wenn das SP die Aufgabe übernimmt. Man erzielt mehr Gewinn mit weniger Aufwand. Nur darum geht es. Es werden nur noch 80% Lösungen angeboten.

Claus Hens

Und gerade die Verarbeitung im Handy ist was die Bilder so häßlich macht.
Im RAW-Modus ist es noch erträglich, was aber die Verabritung im Handy angeht bekomme ich jeden Tag das große Kot…. wenn die Kunden mit ihren Bilder in den Laden kommen.

Marco

Also bei Android Authority ist von DSLR die Rede.
https://www.androidauthority.com/smartphone-camera-future-interview-3183730/
Also alles halb so schlimm.
Obwohl mein Handy mit KI gute Bilder liefern kann, aber nicht immer macht.

Aykan

Man stelle sich vor, irgendwann knipst man Hochzeiten nur noch mit Smartphones…😂

joe

Das wird kommen, ob man es gut findet oder nicht.

Maratony

Glaube ich nicht. Technik ist nicht alles. Außerdem fährt der Chef der Deutschen Bank auch nicht mit einem alten Volvo zum Treffen mit Geschäftspartner, nur weil das auch von A nach B fährt

Alfred Proksch

Ein Volvo P 1800 S aus dem Jahr 1965 kostet locker über 60.000 Euro wenn er gut restauriert ist! Da ist der Fahrer der Chef – und nicht die KI! Mit dem kann man sich heute noch gut sehen lassen – und nicht jedes neureiche A…..och hat ein solches Schmuckstück!

Maratony lass sie doch die unwiederbringlichen wichtigen Bilder mit dem Smartphone machen – die Ehe wird genau so lange halten wie das Smartphone aktuell ist – vielleicht kommst du dann wieder dran wenn es sich für das neue „Modell“ lohnt!

Mirko

in meiner ehemaligen Nachbarschaft in Sthlm hatte jemand so einen Volvo….ein Traum

Rolf Carl

Ich bin froh, dass heute nicht mehr der Fahrer der Chef ist. Als es noch kein ABS und ESP gab, musste man auf Schnee beim Bremsen die Technik des Antippens beherrschen und mit Lenkbewegungen versuchen, die Fahrtrichtung des Fahrzeugs zu halten. Das kann heute kaum noch jemand. Allerdings verleitet die Technik leider auch einige Idioten dazu, einen mit 100 km/h auf Schnee zu überholen. Die sieht man dann aber fast immer später wieder an einem Bord am Strassenrand kleben.

Also, Alfred, schlechter Vergleich: Beim Fotografieren geht es nur um misslungene Bilder, auf der Strasse um die Sicherheit, und zwar auch der übrigen Verkehrsteilnehmer. Ich könnte dir ein Liedchen davon singen, was abgeht, wenn die Flachländer die Berge mit ihren Autos stürmen.

Alfred Proksch

Ja Rolf Carl-

hätten die im Unterrichtsfach Physik besser zugehört – wären nicht so Technik gläubig – dann wäre nichts passiert.

Von welchen Wintern sprichst Du? Künstlich beschneite Pisten usw. Förderbänder für die Bekloppten nach oben – der Hubschrauber im Dauereinsatz – die Knochenflicker im Ausnahmezustand – im Rest des Jahres die Einzelteile von abgestürzten Flachländern einsammeln – die selbst ernannten Gesundheitsapostel mit ihren Bikes mit schweren Verletzungen von der Downhill Strecke holen – gut für die Rollstuhl Hersteller.

Wie sicher und preiswert ist dagegen die Fotografie – Halleluja!

Rolf Carl

Naja, wir haben in den Bergen schon Schnee und letzte Woche waren einige Alpenpässe nicht befahrbar oder nur mit Schneeketten. Also in der Schweiz gibt’s schon noch Winter. Leider für uns Fotografen war in den letzten Jahren bis ca. 1500 m Höhe nix und darüber extreme Lawinengefahr. Ich hoffe wieder mal auf einen normalen Winter.

Ja, die Fotografie ist preiswert, ausser man ist Kriegsfotograf oder man kommt in eine Lawine, dann ist der Preis sehr hoch.

Aykan

Naja, laut Apple soll das Smartphone in Zukunft durch ein anderes technisches Phänomen ersetzt werden.

joe

Natürlich wid es für das SP irgenwann Ersatz geben, ist übrigens keine neue Info, die Frage ist nur wann. Noch sehe ich nichts am Horizont.

Axel

Das mag Software betreffen, nur wird eine Smartphonekamera schon Aufgrund von Physik nicht rankommen. Die größeren Sensoren oder gutes Glas wird ein Handy niemals ersetzen können, spätestens bei schlechten Lichtverhältnissen.

Alfred

In Bayern sagt man ..“a rechter Scheißdreck is“…😆

Rüdiger

Ich bin auch beruflich näher an Qualcomm dran und man muss dazu wissen, dass Qualcomm das Thema KI (englisch AI) gerade massiv im Fokus hat.

Von einer amerikanischen Firma, die etwas verkaufen will, erwarte ich keine nüchterne Analyse. Bis die ihre ganzen AI Features auf ein Tempo gebracht haben, das in der Praxis nutzbar ist, werden noch ein paar Jahre ins Land gehen.

Für die Hersteller „echter“ Kameras reicht es doch, sich die wirklich wichtigen AI Features rauszupicken, wie sie es ja gerade schon beim Autofokus tun.

Thomas Bube

Ich hoffe das die nervige Bildbearbeitung später am Rechner irgendwann entfällt und die Kameras in Echtzeit Presets draufhauen können.
Die Filmsimulationen von Fuji gehen mir noch nicht weit genug.

Alfred Proksch

Hallo Thomas Bube

Das ist jetzt weder gegen Dich oder Deinen Wunsch nach Presets gerichtet – da sind wirklich recht gute und nette Vorlagen dabei – im privaten Gebrauch durchaus sinnvoll und üblich.

Mein Einspruch richtet sich gegen die „Nachmacherei“ im allgemeinen. Kaum hatte jemand einen „Trend“ kreiert wurde sofort abgekupfert was das Zeug hält und nach 3-6 Monaten war das Thema ab geritten.

Jede gute Agentur kann Dir aus dem Stehgreif sofort sagen wie das Preset heißt oder in welchem Bildbearbeitungsprogramm die Bilder entstanden sind.

Genau das ist der Tod für erfolgreichen Bildverkauf – KI vernichtet Kreativität und macht den Hobbyisten faul.

mario kegel

ich finde, das eigentliche aufnehmen des bildes ist nur ein teil zum angestrebten photo. die andere haelfte ist bildbearbeitung. das war in der analogen photographie aehnlich. ein bild direkt aus der kamera ist ein wenig wie ein analoger abzug bei rossmann (wobei das jpg aus der kamera ab und an auch passt). aber da scheiden sich wohl die geister …
presets sind in jedem falle eine vereinfachung in der nachbearbeitung. in der kamera vermisse ich sie allerdings nicht. wichtig finde ich allerdings, das man die verwendeten presets versteht oder noch besser selbst erstellt hat. einfach so ueber jedes bild ein preset zu jagen passt selten und man folgt nur der kreativitaet eines anderen.
wichtiger finde ich presets, um erstmal ein paar grundeinstellungen (schaerfe etc) vorzunehmen und dann nur noch leicht nach zu justieren.
letztendlich entstehen selten hunderte bilder, die eine intensive bearbeitung verlangen. persoenlich finde ich, bildbearbeitung sollte immer vorsichtig eingesetzt werden. es gibt zu viele totbearbeiteten bilder.

Sabrina

Denn obwohl wir ein kleines Objektiv und einen kleinen Bildsensor haben, verarbeiten wir ein Vielfaches dessen, was in einer DSLR möglich ist.“

So ist es. Mit mehreren Fotos hintereinander fängt man auch mehr Licht ein. Leider gibt es aber immer noch Artefakte beim Zusammenfügen der Fotos, die manchmal auch zu sehen sind.

Die großen Kameras sind in manchen Bereichen noch überlegen. Aber im Massenmarkt sind sie tot.

Sabrina

Wer wissen will, was der herkömmlichen Kamera-Industrie bevorsteht, der schaue sich das neue Maximal-Fön 14 von Apple an und den Zoom des Gurgel 7 Pro.
Da klopft der Sensenmann bereits an die Tür der traditionellen Kamerahersteller.