Der japanische Hersteller hat seinen jüngsten Quartalsbericht veröffentlicht. Wie erfolgreich die GR IV war, wissen wir aber erst nach dem nächsten.
Bei Ricoh laufen Kameras nur unter der Kategorie „Other“ und verdeutlicht damit, dass es sich bei der Sparte mehr um ein Hobby denn ein wichtiges Standbein fürs Unternehmen handelt. Diese Kategorie verzeichnete einen Umsatz von 18,9 Milliarden Yen (ca. 106 Millionen Euro) und damit ein Plus von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – vor allem dank “neuer Produkte”, die sich gut verkauft hätten.

In den halbjährigen Abrechnungszeitraum des Quartalsberichts vom 1.4. bis 30.9. fällt gerade noch so die Einführung der neuen GR IV, dürfte aber erstmal noch wenig Auswirkungen auf die Verkäufe gehabt haben. Wie gut die Kamera angelaufen ist, wissen wir also erst nach dem nächsten Quartalsbericht. Im gleichen Zeitraum letztes Jahr erzielte Ricoh 26,9 Milliarden Yen (ca. 151 Millionen Euro) und damit ein Plus von 40,6 Prozent.
Auf den wenig überraschenden kommerziellen Erfolg gibt es aber schon deutliche Hinweise. Den Verkauf zusätzlich ankurbeln dürften auch die anstehenden Abwandlungen der aktuellen Kompaktkamera als Monochrom- oder HDF-Variante.
Gleichzeitig investierte Ricoh kräftig in den Aufbau neuer Geschäftsfelder, was in diesem Segment zwar weiterhin zu einem operativen Verlust von 0,2 Milliarden Yen (ca. 1 Million Euro) führte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das aber eine deutliche Verbesserung: Das Ergebnis legte um 2,6 Milliarden Yen (ca. 15 Millionen Euro) zu.
via: Pentaxrumors


Ich hoffe das Ricoh auch in seine Marke Pentax investier; auf das eine K1 III das Licht der Welt erblickt.