Rollei erweitert seine Lion Rock Pro Serie um zwei neue Modelle, die gezielt für den rauen Outdoor-Einsatz entwickelt wurden.
Leicht, stabil, tragfähig: Die wichtigsten Eckdaten
Das beiden Modelle Lion Rock Pro Instinct und das Lion Rock Pro Instinct Video sind aus Carbon gefertigt und tragen jeweils bis zu 25 Kilogramm. Das Foto-Modell wiegt dabei 1,99 Kilogramm bei einem Packmaß von 55,8 Zentimetern, das Video-Modell kommt auf 2,7 Kilogramm und 60 Zentimeter. Beide haben fünf Beinsegmente und erlauben damit flexible Arbeitshöhen von der Bodenposition bis auf Schulterhöhe.


Das Foto-Modell setzt auf einen Aluminium-Kugelkopf für präzise Ausrichtung auch bei langen Brennweiten. Das Video-Modell bringt einen integrierten Fluid-Videokopf mit 60-Millimeter-Basis mit, der sanfte Schwenks und Neigebewegungen ermöglicht. Im Lieferumfang sind beim Video-Modell beide verbreiteten Schnellwechselplatten enthalten, also sowohl Manfrotto- als auch Arca-Swiss-kompatibel.


Für wen sind die Instinct-Stative gedacht?
Die Modelle sprechen vor allem Naturfotografen an, die mit Teleoptiken und schweren Vollformatkameras arbeiten, sowie Videografen, die für Natur- und Wildlifedrehs ein portables und stabiles Stativ brauchen. Die Carbon-Konstruktion soll auch bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen zuverlässig bleiben, was für Outdoor-Einsätze ein relevanter Vorteil ist.

Einschränkung: Der integrierte Videokopf beim Video-Modell lässt sich nicht separat austauschen. Wer auf einen anderen Kopf wechseln möchte, ist mit dem Foto-Modell besser beraten. Das Lion Rock Pro Instinct ist derzeit ab 449 Euro erhältlich (UVP 549 Euro), das Video-Modell ab 499 Euro (UVP 599 Euro).
Wenn ihr generell auf der Suche nach einem hochwertigen Carbon-Stativ von Rollei seid, sollte ihr auch einen Blick auf das limitierte Rollei C6i Carbon Heritage werfen, das wir euch ebenfalls bereits vorgestellt haben.


Gehört hier vielleicht nicht so wirklich rein, aber gibt es hier jemanden, der ein Benro Theta besitzt und mal seine Erfahrungswerte berichten kann?
Ich habe auf YouTube ehrlich gesagt keine Lust, mir noch ewig viele weitere sinnlose Videos anzuschauen. Bei den meisten habe ich eher das Gefühl, dass sie niemals ein Stativ in der Hand hatten. Andere haben vielleicht Unterhaltungswert, aber das war es dann auch schon.
Abseits von Influencern findet man im Netz sonst kaum Rückmeldungen. Deshalb würde mich interessieren, ob hier jemand das Theta tatsächlich besitzt und mal etwas aus der Praxis berichten kann.Wäre klasse!
Hab`mir (schon etwas her) auf unserer großen Fotobörse in Gladbeck zusätzlich ein relativ kompaktes Metallstativ gekauft, ein Velbon VE-3. Top-Verarbeitung, kein einziges Plastikteil angebracht, mit Kinoneiger, leicht ausziehbarem Kopf und sechs massiven Feststellern. Weiterer Vorteil: Kein Kameraadapter, alles fest angebaut. Das robuste Velbon hat sogar mein AFS-Nikkor 4/500 mm getragen. Der Vorteil: Passt hinten längs auf meinen Fahrradgepäckträger. Der Gebrauchtpreis: Zehn Euro! Für mich ist das Velbon besser, als jeder Carbon-Wackeldackel.
Ich muss mir unbedingt ein neues Stativ zulegen, mein geliebtes Berlebach Report(er 😉 ) aus D-Mulda “muss jetzt weg” – gefühlt 2x die Woche gibt’s Gerüchte oder Neu-Vorstellungen – das muss ein gigantisch umkämpfter Mega-Markt sein – klar, als Menschenfotograf im dynamischen Home-, Street-, Urban-, Beruf- und Sozial-Habitaten hab’ ich “leicht reden mit meinem schweren Kugelkopf-2,5kg-Holz-Dreibein und bis ca. 175cm Okularhöhe”, dass im Kauferraum einfach mitfährt – jetzt lese ich die Dinger von oben wiegen das Gleiche – “nuu, ihr Berlebäächer aus’m säächs’chen Muuldaa”, seit 1898 wisst ihr, als älteste Stativmanufaktur der Welt, was Eschenholz leistet, 25 Jahre hat’s nun schon gehalten, sieht aus wie frisch “gedrechselt”, das hält sicher weitere 25 Jahre in meinen üblichen Foto-Habitaten – und schööön ist es noch dazu …
…trägt das Holzding auch eine Praktica? Frage für, 🎼🎵🎶🎹 Du da im Radio …🤩
Das trägt zur Not den Sänger, wenn es nicht gerade der Sänger trägt … 😂
…zum Glück besitze ich einen fliegenden Teppich und muss mir darüber keine Gedanken machen 🪔
Liebe Hersteller, begegnet eurer Zielgruppe endlich auf Augenhöhe! Kunden, die bereit sind, 500 Euro oder mehr für ein Carbon-Stativ zu investieren, sind keine naiven Anfänger. Es sind Profis oder ambitionierte Amateure, die ihr Handwerk und die Physik der Fotografie genau verstehen. Doch anstatt diese Zielgruppe ernst zu nehmen, konfrontiert man sie im Marketing viel zu oft mit realitätsfernen, inszenierten Bildern wie diesem hier. Zeigt uns den echten Alltag, in dem ein Fotograf ergonomisch korrekt neben seinem perfekt ausgerichteten Stativ arbeitet und demonstriert, wie das Produkt reale Probleme löst. Bei solchen Kampagnen schalte ich sofort auf Abwehr, egal wie oft „Pro“ oder „Instinct“ auf der Verpackung steht. Die ergonomische Fehlhaltung: Das Dreibeinstativ ist viel zu niedrig eingestellt. Wenn man fast zwei Kilo Carbon mitschleppt, dann für maximale Ergonomie – man arbeitet auf Augenhöhe. Zudem ist das gezeigte Gegenstemmen und Umklammern die klassische Technik, um ein Einbeinstativ manuell zu stabilisieren. Bei einem stabilen Dreibein führt dieses Dagegenquetschen lediglich zu unerwünschten Verwacklungen. Die Video-Ausrede zieht nicht: Selbst wenn das Argument kommt, er würde hier filmen – die Haltung macht es nur noch schlimmer. Um ein schweres Teleobjektiv im Video sauber zu führen, benötigt man Bewegungsfreiheit für flüssige Schwenks. In dieser tiefen, verkrampften… Weiterlesen »
Das Foto “Fotograf mit schwerem Rucksack fotografiert mit Stativ” hat mich auch verwundert, ich fotografiere sehr viel mit Stativunterstützung, aber den Rucksack stelle ich immer sofort ab. Das Stativ sollte stabil sehen – der Fotograf/die Fotografin aber auch!..
Immer wenn ich eines meiner Stative auf eine Anhöhe/Berg geschleppt habe kommt mir der Gedanke das vielleicht eine Profi-Drohne die GFX transportieren könnte. Meine Wenigkeit sitzt im SUV/Bus vor dem Bildschirm steuert das Flugobjekt genau in die Position aus der ich Fotos/Videos machen möchte – fertig. Sind weitere Akkus vorhanden könnte ich flott mehrere Stand-Flug-punkte abarbeiten.
Vielleicht eine DJI FlyCart 30 für schlappe 19.400 Euro plus der Vorrichtung um die GFX zu montieren.
Oder jemand erfindet ein aufblasbares Stativ das zusammengerollt federleicht in der Seitentasche Platz hat.