Es gab bereits Gerüchte, jetzt wird es langsam konkret: Sigma wird in Kürze das erste 85mm f/1.2 für Sony E-Mount auf den Markt bringen.
Sigma hat im vergangenen Jahr einige beeindruckende Objektiv-Neuheiten vorgestellt und war für viele Journalisten und Fotografen der Hersteller, dem 2025 der größte Schritt nach vorne gelungen ist. Eine Atempause scheint Sigma trotzdem nicht einlegen zu wollen – im Gegenteil.
Nachdem vor einigen Tagen bereits Gerüchte zu einer lichtstarken Objektiv-Neuheit durchgesickert sind, veröffentlicht der bekannte Leaker Andrea Pizzini jetzt weitere Details. Dabei bestätigen sich die Vermutungen aus der Foto-Community: Sigma wird in Kürze ein 85mm f/1.2 mit Autofokus für die spiegellosen Vollformatkameras von Sony auf den Markt bringen.
Ein 85mm f/1.2 mag für Nutzer einer Canon oder Nikon Kamera vielleicht keine große Besonderheit sein, doch tatsächlich handelt es sich hier um das allererste 85mm f/1.2 für Sony E-Mount. Auch Sony selbst hat bisher keine 85mm-Festbrennweite mit einer Lichtstärke von f/1.2 im Programm. Man kann davon ausgehen, dass das neue Objektiv zusätzlich auch als Variante für das L-Bajonett erscheinen wird.
Genauere Details zum neuen Sigma Objektiv lassen noch auf sich warten. Wenn die Präsentation wirklich im Vorfeld der CP+ 2026 erfolgen soll, dürften in Kürze aber weitere Hinweise und Leaks auftauchen.
Neben Sigma arbeitet im Übrigen auch Viltrox an einem 85mm f/1.2. Das neue Objektiv der LAB-Reihe soll im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen.
Liebe Sony Fotografen: Interessiert ihr euch für das kommende 85mm f/1.2 von Sigma?


Mittlerweile haben sich die „Glaskocher“ sowie die weiteren anschließenden Verfahren zur Herstellung von hochwertigen optischen Gläsern stark verbessert. Restfehler werden mittels Software Korrektur so gut es geht beseitigt.
Es ist also davon auszugehen das das 1,2/85mm Objektiv sehr gute Ergebnisse liefern wird. Wie viel muss der geneigte Fotograf dafür hinblättern? Ist ihm das „Nischen-Objektiv“ diese Summe wert? Wenn ja – bitte fleißig ordern!
Etwas hinterhältig von mir: Das ist wegen dem außergewöhnlichen optischen Bokeh bestimmt besonders gut geeignet für die Fotografen welche nicht auf den Hintergrund achten!
Das ist nicht hinterhältig, sondern wahr, wer sich weiterentwickeln will in der Fotografie, bringt Hintergrund und Motiv in harmonischen Einklang, dann nimmt es der Betrachter als sehr schön wahr, nicht anders ist es in der Kunst allgemein, ein Ölbild z.B. lebt auch vom Hintergrund, und auch Kunstmaler spielten mit Unschärfen, wenn man alte Bilder von Meistern ihres Faches sich ansieht, das ist so und wird auch immer so bleiben. 🙂
“dann nimmt es der Betrachter als sehr schön wahr”
Das ist ja das Problem der Amateurfotografie, es werden massenweise langweilige “Schönbilder erzeugt”. Also das was allgemeinhin als “schön” empfunden wird.
Das Blümchen am Wegesrand ist schön, der Supermarkt um die Ecke natürlich nicht obwohl es sich lohnt auch diesen abzulichten. Kaum einer fotografiert sein Lebensumfeld. Die Dokumentarische Fotografie findet kaum Einzug im Amateurbereich, als hätte es Chargesheimer, die Bechers, Baltz etc. nie gegeben.
Verehrter O. G.,
aber wenn doch die Amateure Freude an ihren Bildern haben?
Die Schönheit des Bildes muss man nicht teilen… aber die Freude daran…
Kurz, aber gut 👍
Zwischen Amateur- und Profifotografie gibt es nur den Unterschied, dass der Profi etwas fürs sein Foto bekommt. Ansonsten gibt es nur schlechte oder gute Fotografie.
Bei deinem Zitat hast du das Wichtigste “vergessen”, nämlich dass die Aussage im Kontext mit einem harmonischen Hintergrund gemacht wurde. Dieser ist sowohl bei einem Blümchen am Wegrand als auch bei einem Supermarkt wichtig, denn damit steht und fällt ein Bild. Der Vorteil des Amateurs ist übrigens, dass er, wie die Bezeichnung schon sagt, das, was er fotografiert, gerne fotografiert. Wenn ich z.B. Profi wäre und den Auftrag hätte, eine Aldi-Filiale zu fotografieren, würde mich das total angurken und den Fotos auch ansehen. Und vielen Profi-Fotos sieht man das auch tatsächlich an, die Medien sind überflutet von so belanglosen Fotos. Nur weil auf der Visitenkarte Profi-Fotograf steht, ist das noch lange kein Gütesiegel.
Essen und kaufen sie nicht auch mit den Augen z.B.? Verstehe ihre Kritik jetzt nicht daran, harmonische Schönbilder zu kreieren. Zudem ist auch die farbliche Zusammenstellung eines Bildes wichtig, Komplementärfarben wirken sehr harmonisch, und die Bildgestaltung sowieso, man kann auch in der Dokumentationsfotografie, bestimmt ein Motiv mit dem richtigen Licht sehr schön und interessant gestalten. Habe selbst in der Produktfotografie in den 90er Jahren einem Fotografen dabei eine Zeit lang assistiert, daher weiß ich genau, wie viel man mit der richtigen Lichtstimmung und harmonischen Hintergrund aus einem alltäglichen langweiligen Produkt ein faszinierendes Bild erzeugen kann. Unabhängig welche Sparte eben die Fotografie beinhaltet, kurz, das hat gar nichts mit Amateur- oder Profifotografie zu tun, sondern es ist die langjährige Schulung des Auges, das den Unterschied am Ende ausmacht, genau solche Details zu sehen lernen. Das Wort Fotografie kommt ja aus dem griechischen und bedeutet nichts andres als mit Licht zu malen.
Nun ja wers braucht. Mein Sigma 85 f1.4 habe ich verkauft. Geiles Glas aber wurde zu selten benutzt. Und f1.4 braucht man eigentlich kaum. F2.0 reicht mir und ist viel leichter. Oder in Form eines Zooms und dann universeller verwendbar.
Sigma wird das 85 f1.2 zu einem akzeptablen Preis und in exzellenter Qualität auf den Markt bringen. Da bin ich sicher.
Ein Nachfolger des Sigma 105mm 1.4 wäre interessanter.
Der Nachfolger des 105mm 1,4 ist das 135mm 1,4.
Wiird siicher riichtiig gut, denn die Mark-ii-er, bzw. alle neuen Teile sind deutlich leichter, meist kompakter und 60MP ausgelegt – das 1,4 85mm Art reicht mir, aber gespannt bin ich auf Gewicht/Größe – die BQ passt sowieso.
Ist auch für l-mount, nicht nur Sony. Alles andere wäre auch nur verwunderlich.
Quelle: https://www.l-rumors.com/finally-new-sigma-85mm-f-1-2-l-mount-lens-is-coming-by-end-of-this-month/
Da Sony das offenbar selbst nicht hinkriegt, ist das eine winwin Situation für Sigma, Sony und die Sony-User.