Sony präsentiert mit dem neuen FE 100mm f/2.8 Macro GM OSS ein außergewöhnliches Makroobjektiv, das auch mit Telekonvertern kompatibel ist.
Jede Menge Neuerungen
Im Vergleich zum alten 90mm Macro hat Sony beim neuen 100mm Macro eine Vielzahl an Verbesserungen vorgenommen. So ist nicht nur die optische Konstruktion mit 17 Linsen in 13 Gruppen und diversen Speziallinsen aufwändiger als früher (15 Linsen in 11 Gruppen), auch der Autofokus ist dank zweier XD-Linearmotoren laut Sony jetzt fast doppelt so schnell. Zudem steigt die Anzahl der Blendenlamellen von 9 auf 11, was ein ansprechendes Bokeh verspricht und das Objektiv grundsätzlich auch für Porträtfotografen interessant machen dürfte.
Eine 1-fache Vergrößerung ist für ein waschechtes Makroobjektiv Pflicht, Sony bietet beim neuen 100mm f/2.8 GM eine 1,4-fache Vergrößerung. Das kennt man beispielsweise von Canon. Sony geht aber noch einen Schritt weiter und macht das neue Objektiv auch mit Telekonvertern kompatibel, sodass die Vergrößerung auf 2-fach oder sogar 2,8-fach erweitert werden kann. Die Naheinstellgrenze liegt bei 26 cm.

Des Weiteren besitzt das 100mm f/2.8 Macro eine Focus-Clutch-Funktion. Bewegt man den Fokusring nach vorne, wird auf manuellen Fokus mit linearem Fokusring umgeschaltet. Auch ein Fokus-Limiter-Schalter ist mit von der Partie, damit kann der Fokusbereich auf 50 cm bis unendlich oder von 26-70 cm festgelegt werden. Zur weiteren Ausstattung gehören unter anderem ein Blendenring mit De-Click- und Lock-Funktion, ein gegen Staub und Spritzwasser abgedichtetes Gehäuse sowie ein besonders effektiver Bildstabilisator, der auch Bewegungen auf der Z-Achse ausgleichen kann.
Die Neuerungen führen in Summe zu einem etwas höheren Gewicht von 646 Gramm und Abmessungen von 81 x 148 mm, das Filtergewinde misst derweil 67 mm. Die Verbesserungen fallen in den Augen von Sony so umfangreich aus, dass das Objektiv jetzt auch zur GM-Reihe gehört.
Preis und Verfügbarkeit
Das Sony FE 100mm f/2.8 Macro GM OSS soll ab November 2025 im Handel erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.599 Euro.


Krass innovativ – absolut angemessener Preis – Respekt! – es gibt doch immer wieder tolle Ideen, die nachhaltig und zielgruppenorientiert die Möglichkeiten erweitern und den Wettbewerber dann hoffentlich motivieren! Super gemacht!
Ich habe mich schon immer gewundert, weshalb Konverter nur für längere Brennweiten angeboten werden, insofern für mich nicht wirklich innovativ, aber eine längst überfällige gute Umsetzung. Zu den 1’600.- € kommen ja nochmal mehr als 500.-€ für den Konverter hinzu, insofern nicht wirklich ein Schnäppchen.
@DrJoe, @Raphael – Vielleicht lese ich einfach zu intensiv, kombiniere die Möglichkeiten aller einzelnen Punkte und freue mich dann viel zu sehr, wenn Firmen super Obis anbieten, die eben so keiner der Mitbewerber hat und dies zu einem sinnvollen Preis anbieten – nicht schlimm für mich und Sony: meckert halt weiter … 😉
Ich habe nicht gemeckert, sondern relativiert, aber positiv bewertet!
Kann ich dir sagen, weil bei Objektiven unter ca. 85 mm die Objektivfehler mit Konverter überproportional zunehmen. Hat übrigens mal ein Sigma-Ingenieur erklärt, als er gefragt wurde, warum es für das Sigma Makro 2.8/70 keinen Konverter gibt.
GM Objektive waren noch nie Schnäppchen. Dafür gibt es andere Objektive. Falsche Erwartungshaltung sorry.
Was ist denn hier die Innovation? konvertertaugliche Makroobjektive gab es schon, ebenso solche mit 1,4:1 Abbildungsmaßstab.
Innovation, wo 😀
Vermutlich die Kombination der beiden Features 🙂
Naja das OM 90mm kombinierte sogar 2:1 und Konvertauglichkeit vor Sony 😉
Aber nur mit Winzsensor. Und das ist auch relativ neu. Das hätte OM System viel früher bringen müssen. Die sind ja als Makrospezialisten bekannt.
Aber nur mit Lichtstärke 3.5, was von der Bildwirkung f7 am VF Sensor entspricht.
Deshalb habe ich es mir auch nicht gekauft, sondern das Sigma 2.8/105 Macro für L- Mount, das in der L- Mount. Version auch kompatibel zu Sigma Konvertern ist.
Hängt von den bevorzugten Anwendungen ab, welches Objektiv besser geeignet ist. Das OM 3.5/90 erlaubt einen größeren Abbm. und erlaubt Fokus-Stacking auch aus der Hand, mit der richtigen Kamera.
Es hat im Nahbereich aber eine starke Brennweitenverkürzung, was schlecht für den Arbeitsabstand ist. Es hat bei 1:1 ca. nur einen Arbeitsabstand wie mein 2.8/70 Macro von Sigma am VF.
Außerdem ist es lichtschwach, schlecht für Blümchenfotos mit schön weichem Bokeh.
So hat jedes Teil Vor- und Nachteile.
Thorsten, ich glaube Du machst da einen Denkfehler. Je mehr Tiefenschärfe, desto besser für Makro, speziell Insekten. Deshalb ist MFT für Makro sehr beliebt. Blümchen sind übrigens nicht wirklich Makro.
„Blümchen sind übrigens nicht wirklich Makro.“
Und wieder eine überaus dumme Aussage von Hausmeister joe 🙄
Und wieder eine überflüssige Antwort vom Stalker! Such Dir Freunde, das hilft!!!
Dadurch wirst du auch nicht schlauer… da hilft leider nichts mehr.
Deine Antwort bestätigt meine Vermutung, lass es einfach, aber selbst dafür reicht es wohl nicht. Jetzt kommt sicher ein noch “intelligenterer” Post.😂😂😂
Mal kurze Zwischenfrage?
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass nicht jeder Hausmeister zwangsläufig dämlich ist und von einer Präsidentschaft im Dackelclub träumt?
Meinereiner hat mal einer gesagt, es gebe auch genug Aggademmiger (oder wie die wieder heißen) die zu dumm wären, sich den Arsch auszuwischen!
Wieviel Schärfentiefe man möchte, ist Geschmacksache. Bei VF kann man übrigens abblenden und kommt erst 2 Blenden später gegenüber MFT in die gleiche Beugungsunschärfe. Wenn man mehr Freistellung möchte, ist man mit MFT hingegen aufgeschmissen. Deshalb haben die meisten Markrofotografen VF.
Du würdest dich übrigens noch wundern, wie winzig Blümchen sein können. Zudem kann man bei grösseren Blumen auch Details fotografieren im Massstab 1:1. Das ist dann eindeutig Makro.
Also wenn du die Ganze Blume abbildest ist es mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit kein Makro, sondern Nahaufnahmen, wenn es allerdings Details sind, ist es was anderes.
Wenn man stattdessen aber ein Blümchen (Stiefmütterchen z.B.) fotografiert, ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Makro.
So ist es!!!
Danke! Endlich mal einer, der es begriffen hat.
Mal kurze Nachfrage von einem, der eigentlich noch nie was begriffen hat:
Obwohl meinereiner von Makro eine Ahnung hat wie eine Kuh vom Tauchen drängt sich mir da ein Verdacht auf:
Könnte es sein, dass es bei Makro weniger darauf ankommt, was man aufnimmt, sondern viel eher wie groß das Objekt ist, welches man ablichtet?
Und wäre die Annahme, dass man mangelndes Fachwissen vielleicht mit einer gewissen Logik ersetzen könnte, um sich dann unsinnige Kommentare zu ersparen, nutzen könnte?
Makro ist eigentlich nicht nur 1:1, sondern auch etwas grösser oder kleiner. Grundsätzlich handelt es sich um Nahaufnahmen, aber so genau ist das nicht definiert. Man kann aber z.B. auch mit einem Tele Makroaufnahmen machen, wie es joe oben beschrieben hat. Ist dann halt nicht 1:1, aber es zählt ja schliesslich das Resultat.
Aber du sprichst vermutlich die Aussage von joe an, dass ganze Blumen per se keine Makros sind. Das ist natürlich Quatsch, klar sind das Makros. Bei kleinen Blumen reicht auch Massstab 1:1 oft nicht, und bei grösseren Blumen bringt man so höchstens die halbe Blume drauf, also muss man mehr Abstand nehmen.
Die Diskussion bringt aber auch nichts, es handelt sich auf jeden Fall um Nah- oder Makroaufnahmen. Es geht ja vor allem darum, kleine Dinge grösser darzustellen und sie so zu zeigen, wie es der Durchschnittsmensch wohl nie sehen würde.
Rolf, bei ganzen Blumen kommt es immer darauf an ob und was es ist, aber auch bei anderen Gegenständen. Wenn man eine 2,8fache Vergrösserung will bzw. hat, ist man erstens an der Naheinstellgrenze und zweitens hat man nahezu Null Tiefenschärfe, weshalb gestackte Aufnahmen eigentlich zwingend sind. Ich hatte von einem Bekannten zur Probe das Canon MP-E 65mm 1: 2,8 Lupenobjektiv mit Vergrösserung von 1:1 bis 5:1, leider für mich unbrauchbar, da vernünftige Bilder (nach meinem Geschmack) mit z.B. 5:1 nur gestackt möglich sind, was mir mein Bekannter auch bestätigte. Probiere es selbst mal aus und du wirst sehen, dass es nur so sinnvoll einsetzbar ist. Natürlich kann man im Falle von Sony, den Abstand durch den Adapter verdoppeln, aber auch dann ist man bei 2.8 :1 nur 52cm von der Sensorebene entfernt, dennoch eine interessante Lösung, aber eben nicht der Heilige Gral!
joe, Makros bis Massstab 5:1 sind eine andere Kategorie, ist zwar spannend, aber nicht wirklich was ich selber machen möchte. Mir reicht Massstab 1.4:1, also mit TK. Deshalb wäre auch das Sony mit 2-fach TK nichts für mich. Ausserdem brauche ich den 1.4-fach TK meistens nur, um die Naheinstellgrenze zu vergrössern. Bei meinem 150er sind es 38 cm, mit TK aber 53 cm, das macht schon etwas aus bei scheuen Tieren wie Schmetterlingen z.B. Bei einem Tele ist der Massstab hingegen wieder zu klein. Ich habe mich mal ziemlich genervt, als ich an einer Felswand mehrere Apollofalter gesehen habe und nur das Tele dabei hatte. Mit dem Makro wären die Fotos perfekt geworden. Mit dem Tele ist der Hintergrund etwas zu unruhig. Ich kenne übrigens einen absoluten Makro-Spezialisten, der extra wegen dem Lupen-Makro zu Canon gewechselt hat. Der Schärfebereich ist natürlich sehr gering und deshalb fast nur für statische Motive geeignet. Zudem braucht man für eine genaue Fokussierung auch einen Makroschlitten oder wenigstens ein Stativ, sonst wird das nichts. Sobald sich etwas bewegt, z.B. auch bei wenig Wind, ist man chancenlos, da klappt vermutlich auch Stacking nicht mehr wie gewünscht. Auch bei deinem Beispiel mit dem Sony mit 2.8:1 und… Weiterlesen »
Volle Zustimmung!
Ich verstehe auch nicht, warum die Leute immer sagen MFT ist so toll für Makro.
Das Bildfeld bei MFT beträgt 17,3 mm × 13,0 mm. Jedes Objekt, das größer als dieses Bildfeld ist, kann man nicht im Maßstab 1:1, sondern nur verkleinert aufnehmen, um es hinterher im Druck usw. zu vergrößern. Und das bei dem kleinen Sensor, der maximal 25 MP hat.
Nur wirklich keine Sachen (kleiner als 17,3 mm × 13,0 mm), kann man mit MFT im Maßstab 1:1 oder größer aufnehmen. Das kann ich dann mit APS-C oder VF aber auch. Dazu in besserer Bildqualität und mit mehr MP.
Genau so ist es, richtig erkannt!
Sorry, entscheidend ist nicht das Format des Sensors sondern der Pixelpitch. Klar führt das bei gleicher Auflösung von VF und Mft dazu das bei Mft die Beugungsunschärfe früher eintritt. Mehr Schärfentiefe bekommt man grundsätzlich mit einem kleineren Format. Bei Makros hatte ich noch nie das Problem von zuviel Schärfentiefe. Bin übrigens kein Freund von Mft.
MFT-Fans bringen immer das Argument mit mehr Schärfentiefe, ist nicht meine Erfindung. Wie schon oben geschrieben, ist der Vorteil diesbezüglich gegenüber einem VF-Sensor obsolet, weil die Beugungsunschärfe bei gleichem Material bei MFT 2 Blenden früher eintritt als beim VF. Damit haben wir wieder Gleichstand, nicht Vorteil MFT. Zudem hat ein VF-Sensor grundsätzlich eine bessere BQ.
Wie bei der Telefotografie kann man auch bei Makros mit MFT tatsächlich Probleme haben, und zwar genau wegen zuviel Schärfentiefe. Denn das Bokeh leidet darunter, die Freistellung ist ungenügend. Auch da hat man Beim VF einen Vorteil von 2 Blendenwerten. Aber auch wenn die MFT-Makroobjektive zwei Blendenwerte lichtstärker wären als beim VF, wäre der Vorteil immer noch beim VF. Und weil die besten Makrofotografen das wissen, nehmen sie das Vollformat. MFT geht natürlich auch, man muss aber Kompromisse eingehen. Ich selber habe APS-C, das ist dazwischen. Auch nicht so gut wie VF, aber besser als MFT.
Rolf, das ist echtes Makro!!! alles andere sind Nahaufnahmen “Mein kleiner Liebling……” Foto & Bild | tiere, wildlife, insekten Bilder auf fotocommunity
Ist übrigens ein Landsmann und ein extrem guter Fotograf!
Absolut super Aufnahmen! Obwohl das nicht meine Welt ist, sehe ich solche Fotos natürlich sehr gerne. Er ist ja sogar Zürcher Oberländer, dort habe ich sehr lange gewohnt. Den Fotografen kenne ich aber nicht.
Aber wie es auch Thorsten unten geschrieben hat, ist es mir so ziemlich egal, ob etwas nun Makro oder Nahaufnahme ist, da können sich die anderen darüber streiten. Ich verpasse jedem Motiv den Massstab, der mir angemessen erscheint. Man kann auch etwas mehr Abstand nehmen und der Umgebung Raum geben. Man kann mal mehr Schärfentiefe und mal weniger geben. Die Abwechslung bringt Würze in ein Portfolio.
Ob man es Makro oder erweiterten Nahbereich nennt, ist mir wurscht, entscheident ist welche Bildwirkung ich erziehlen möchte.
Und nein, das Makro-Bild wird nicht besser je größer die Tiefenschärfe ist, manchmal ist es auch umgekehrt, auch bei Insekten. Aber bei Insekten oft schon, da stimme ich dir zu.
Makro fotografiere ich auch meist mit MFT, aber auch mit VF.
Geile Optik 👍🏻👍🏻👍🏻
Eigentlich ist das neue 100mm Makro schon ziemlich cool. Viele der Neuerungen sind durchdacht und gefallen mir. Für die Makrofotografie ist für mich aber der Arbeitsabstand ein extrem wichtiger Punkt. Sony gibt in den technischen Daten immer nur die Naheinstellgrenze an – und die bezieht sich auf die Sensorebene, nicht auf die Frontlinse. Da das neue 100mm etwas länger gebaut ist als das alte 90mm, fällt der Arbeitsabstand entsprechend etwas kleiner aus. Ob man nun bei 1:1 oder bei 1,4:1 fotografiert, ändert den Abstand praktisch nicht mehr. Ehrlich gesagt finde ich den Abstand beim 90mm schon oft ziemlich knapp, weil viele kleine Tiere schnell flüchten. Noch weniger Spielraum ist da für mich ein klarer Nachteil – eigentlich wünsche ich mir mehr Abstand, nicht weniger. Die 1,4-fache Vergrößerung ist zwar spannend, aber wenn man eher im Bereich 1:1 oder etwas darunter unterwegs ist, bringt das alte 90mm in Sachen Arbeitsabstand Vorteile. Schon da empfinde ich es als manchmal zu wenig. Insofern bin ich hin- und hergerissen. Wie so oft gibt es nicht nur Vorteile, sondern auch Kompromisse. Die Kompatibilität mit Telekonvertern interessiert mich persönlich weniger. Das ist sicher spannend für sehr statische Motive im Studio, zum Beispiel Produktaufnahmen oder Uhren. In… Weiterlesen »
Den maximalen Abbildungsfaktor hat man nur direkt an der Naheinstellgrenze! Ist man nur wenige cm davon entfernt, verringert sich der Abbildungsmassstab relativ stark. Beim Canon RF 100 Makro, werden Abbildungsmassstab und Entfernung im Sucher eingeblendet, nehme an, dass dies bei anderen Systemen ähnlich ist.
Stefan, bei Blende 13 und Maßstab 1:1 bist Du von der maximal möglichen Abbildungsleistung des Sony FE 90mm F2.8 Macro G OSS aber schon ein ganzes Stück entfernt. Auch bei diesem hervorragenden Objektiv macht sich die Beugungsunschärfe deutlich bemerkbar – zumal bezogen auf die maximal mögliche Abbildungsleistung. Dies nur als kleine Korrektur.
Warum nicht preiswerte Zwischenringe nehmen, wenn man auch einen teurer Telekonverter kaufen kann. Mit dem Telekonverter reden wir auch nicht mehr von Blende 2.8.
Zwischenringe würden ja nur die Naheinstellgrenze verkürzen, was zwar den möglichen Abbildungsmaßstab vergrößert, allerdings wäre man dann noch dichter am Motiv, was z.B. für lebende Insekten keinen Sinn ergeben würde (Fluchtdistanz). Selbst ohne Zwischenringe bleiben hier weniger als 10cm Abstand zwischen Motiv und Frontlinse, wenn man an die Naheinstellgrenze des Objektivs geht. Da Telekonverter hingegen die Brennweite vergrößern, braucht man mit der Frontlinse nicht mehr so dicht ans Motiv gehen, wie ohne TK, um z.B. auf einen Abbildungsmaßstab von 1:1 zu kommen. F/2,8 wird wohl eh kaum jemand an der Naheinstellgrenze verwenden, weil dann kaum noch Schärfentiefe vorhanden ist.
Sicher ein tolles Objektiv. Fokus Clutch hatte allerdings schon das alte Sony 90mm 2.8 Macro.
So wie das OM System 90mm 3.5 mit allerdings 4 facher Vergrößerung bei Verwendung der Telekonverter. Verwendung mit Telekonvertern hatte das Olympus schon Anfang 2023..
Beides tolle Objektive.
Man merkt, dass der Autor das alte 90mm Sony Makro von 2015 nie in der Hand hatte. Schon das hatte nämlich die Focus Clutch Funktion.
Ist korrigiert, danke!
Top!
Dann darf mein Sigma 105er Makro gehen und ich freue mich auf das nächste Sony GM. 1,4x und 2,0x TK sind bereits vorhanden.
👍 – das ist der Punkt, den hier fast alle vergessen – manches ist “vorhanden und kombinierbar” – das macht es eben interessant in Verbindung mit weiteren Innovationen und tollen Features!
Warum? Das ist eine der besten Makro Optiken!
Stimmt! Kann aber sein, dass das Sony noch ein Mü besser ist für den doppelten Preis. Ist doch ein guter Deal, oder?
🤦
Für Leute die kleine Sachen groß sehen wollen, sind 1,4fach Vergrößerung und Konverter bestimmt eine tolle Sache. Mich interessiert aber nur die Nahfotografie, nicht Makro, darum hat mich schon Laowa mit 2:1 Varianten nicht gelockt. Und deshalb bin ehrlich gesagt gerade überraschend davon enttäuscht. Gerade von Sony hatte ich etwas modernes, kompakt und leicht erwartet, die haben doch fast alles sonst immer in verkleinerter und leichterer Form gebracht. Warum dann der lange Tremmel und 650gr, wo doch Panasonic allen gezeigt hat wie man so etwas macht. Schon beim Tamron hatte es mich gewundert, das sie danach noch eine alte Bauform brachten, aber das ist immerhin preiswert, neben Fabelpreisen über 1500,-. Nikon hatte davor ja auch noch einen hässlichen Nasenbären daraus gemacht den Canon auch zusammen brachte. Schade, aber mit Konverter würde man mit einer urig langen Trommel herumlaufen, wie zu Zeiten alter Dslr-Optiken plus Adapter. Also ich nicht, außer Panasonic 100mm beeindruckt mich keines, und so stoppt man Abwanderungen zu Mft nicht, obwohl deren 90mm(180mm VF) trotz genialer Lesitung auch schon Fett in Form und Preis angesetzt hat, aber 450gr. sind trotzdem leichter daneben, und dort gibt es immerhin 30,45 oder 60mm mit Fliegengewichten. Wer öfters Stunden damit im Irgendwo… Weiterlesen »
“Wer öfters Stunden damit im Irgendwo unterwegs ist und vor allem viel in Bodennähe herum experimentiert, der kennt den Unterschied.”
Das ist der Grund, warum ich, auch wenn mir das neue 100 mm gut gefällt, es am Ende wahrscheinlich nicht kaufen werde.
Ich werde es ausprobieren und im Laden testen, weil ich es so noch besser beurteilen kann. Oft merkt man innerhalb von Sekunden: Nein, das ist doch überhaupt nicht mein Ding.
Auch wenn ich dem 100 mm eine Chance geben möchte, wird es wahrscheinlich so enden, leider.
Es ist schon ein Brocken von Objektiv. Das 90 mm war ja schon nicht klein.
Hier und da ein paar Zentimeter mehr hören sich nicht nach viel an, aber weil es auch dicker geworden ist, macht das doch einen deutlichen Unterschied zum 90mm aus.
Leute die in der Natur lebende Insekten fotografieren, werden sich das alles genau überlegen.
Und leider ist zudem der Arbeitsbereich, also Abstand Motiv zur Frontlinse jetzt noch kleiner geworden.
Einfach nur das 90mm optimiert und kleiner gemacht, wäre für die Praxis mehr sexy gewesen.
Aber es gibt auch viele Leute die nur im Studio fotografieren und die Motiv nicht weglaufen. Von daher wird es seine Käufer finden.
Ja, es kommt eben immer darauf an was man damit anstellt. Für starkes Marko ist es mit Sicherheit bestens, auch in der Abbildungsqualität. Wer aber den Vergrößerungsfaktor gar nicht sucht, dem nützt es wenig weil es weder kompakt noch leichter wurde.
„Und leider ist zudem der Arbeitsbereich, also Abstand Motiv zur Frontlinse jetzt noch kleiner geworden.“
Wenn man mit 1:1 glücklich ist, wird dieser durch Verwendung der TK deutlich größer.
Genau, das ist der einzige Grund, wieso ich bei Insekten einen TK verwende. Bei Schmetterlingen z.B. ist man ohne häufig zu nahe und verscheucht die Tiere.
Deswegen nehme ich für Schmetterlinge das RF100-500, da hat man bei einem Abstand von 1,10m bei 500mm einen Abbildungsmassstab von 0,33, den habe ich beim Makro bereits bei 50cm, bei 26cm 1,4!
Mit dem Tele hat man keinen Massstab 1:1, da sind kleinere Schmetterlinge nicht gross drauf. Mit meinem Sigma 2.8/150 + 1.4-fach TK komme ich auf eine äquivalente Brennweite zu VF von 315 mm mit Massstab 1.4:1. Das ist dann wirklich Makro.
Das weiss ich, aber du hast es nicht verstanden, dein Makro liefert nur 1:1 oder 1,4:1, wenn du exakt an der Naheinstellgrenze bist. Bist du weiter weg, sinkt der Abbildungsmassstab rapide ab.
Ich habe es sogar sehr gut verstanden, weil ich es regelmässig mache, denn was man oft tut, kann man gut.
Und ja, ich bin oft an der Naheinstellgrenze, aber manchmal auch nicht. Der Unterschied zu deinem Tele ist einfach, dass ich 1:1 oder 1.4:1 habe, wenn ich es brauche, du aber nicht.
Natürlich habe ich das, habe das RF100/2.8 mit 1.4:1 und wenn es Distanz braucht habe ich das RF100-500, mit oder ohne TK.
Leider mit folgenden Einschränkungen beim Telekonverter, Lichtverlust, weniger Schärfe, knappe Tiefenschärfe, höhere Verwacklungsgefahr, zickiger Autofokus und Einbußen bei der Bildqualität. Da ich keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehe, ist das für mich nichts.
Im Nahbereich ist der Verlust der Bildqualität mit TK einiges geringer als im Telebereich. Auf Grund grosser Erfahrung mit TK im Makrobereich teile ich deine Einschränkungen nicht:
Man muss ja den TK nicht dauernd benutzen, aber bei scheuen Tieren macht er nur schon Sinn, um die Naheinstellgrenze zu erweitern. Lieber ein Foto mit minimalen Einbussen bei der BQ als gar kein Bild, weil das Motiv der Begierde schon vorher das Weite sucht.
Tja, dann bietet ja Panasonic-FF genau ein Teilchen wie für Dich gemacht – €800,–, 1:1, 300g und 8cm lang – ist halt L-Mount 😉!
Ja, für mich ein wirkliches Highlight, du weißt ja das mich sonstige Sachen für Tempo, AF und dergleichen nicht interessieren. Nur war ich schon einige Zeit vor Erscheinen vom 100er für Makro zusätzlich auf Mft gewechselt, neben dem sonst gelben VF😉Jetzt nur wegen Makro auf L Mount gehen, da schwanke ich noch. Und zb eine OM5 mit 60mm wiegen kaum mehr als ein 105er VF Objektiv, sowas nimmt man gerne mit. Ich könnte mir aber vorstellen im nächsten Jahr alles durch eine S1 zu ersetzen…schon wegen dem genialen 100mm, mal sehen, ich hab Zeit.
👍
😂😂
Sehr interessantes Objektiv. Da ich die Telekonverter schon besitze ist das echt ansprechend. Nur ist meine Makro Zeit schon einige Jahre her und mein Sony 90mm Makro staubt in der ecke ein.
Wenn ich noch Makro fotografieren würde, würde ich das Objektiv sofort vorbstellen. Gerade die Telekonverter Funktion hätte ich damals oft gebrauchen können.
Bei Sigma waren schon immer alle Makroobjektive ab 105 mm konvertertauglich.
Zeig mir ein Sigma welches ich an meiner Sony mit Telekonver nutzen kann. Ansonsten ist deine Aussage für neu Einsteiger interessant, aber für Leute die schon ein Mount haben Banane.
Ist halt Pech, wenn man mit Sony fotografiert, bei allen anderen Kameras sind TK kein Problem. Habe selbst mehrere Sigma Makros an der Nikon, klappt problemlos (Sigma 2.8/105/150) Wie schon oben geschrieben bei 50/70 mm nicht.
lol, was das für eine Antwort? Erstmal hat Sony kein Problem mit TK, da es schon immer welche hatte und auch Objektive die diese unterstützt. Oder du beziehst dich auf Sigma, dann ist deine Aussage noch größerer Quark, weil Sigma hat kein Makro Objektiv für Canon RF, Nikon Z, Fuji, Laica. (also nicht “allen anderen Kameras)
Zweitens das einzige Makro welches Sigma für Nikon anbietet ist für das alte F-Mount und wenn du 15 Jahre alte gammel Technik hier aufbringst, dann muss du das auch mit Sony A-Mount und nicht E-Mount vergleichen und dort gab es auch alle Makros für die Sonys
Und dein “Ist halt Pech, wenn man mit Sony fotografiert” kannste dir an die Backe schmieren. Dieses sinnlosse Fanboy gehabe bringt kein weiter, entweder bring sinnvolle Fakten oder lass es.
Das Problem ist, dass Sony bei den Sigma-Makros die TKs nicht zulässt, bei allen anderen Kameras geht es (mit Adapter). Und wieso? Weil sie die eigenen teuren Makros verkaufen wollen. Blöderweise können aber die Sony-Makros nicht mit den Sigmas mithalten. Merkst du, was nicht so toll ist bei Sony?
Für L-Mount gibt es die neuen Sigma Art Makros schon, ohne Einschränkungen. Gut, bei Canon kann man es vergessen, bei Nikon kommen die nächstens und bei Sony bleiben die vermutlich auf alle Zeiten konverteruntauglich. Übrigens sind die “alten” Sigmas immer noch hervorragend, auch mit Adapter. Aber du hast ja jetzt dann ein Sony-Makro mit minimalen Vorteilen zum doppelten Preis im Vergleich mit den Sigma Arts. Bei der Bildqualität an diese heranzukommen, dürfte ziemlich schwierig werden.
Und ja, es ist schade das Sigma keine Telekonverter für Sony baut, aber deine Behauptung das Sony diese nicht zu lässt nur eine Behauptung. (Außer du kannst es durch ein offizellen Statment bestätigen) Denn ein Lizenzvertrag wird von zwei Partein geschlossen und da es kein Offizelles Statment gibt ist sowohl Sigma als auch Sony der schuldige für dieses Problem. Vielleicht will Sigma auch keine Telekonverter für Sony bauen, damit Kunden für den vollen Funktionsumfang der Objektive zum L-Mount wechseln muss. Niemand weiß es genau außer Sony und Sigma selbst. Alles andere ist Behauptung und Schuldzuweisungen ohne Belege.
Das mit Nikon ist eher spekulation, gibt nicht mal leak dazu und wegen Telekonverter ist eine noch größere Spekulation. Denn nur wenn Sigma ein Makro Objektiv für Z-Mount bringen würde, heißt es auch nicht das sie auch ein Telekonverter bringen, aber möglich, wer weiß das schon. Dennoch ist es sinnlos das im Vergleich mit reinzubringen da es dazu nichts gibt. Genauso könnte man spekulieren das Sigma und Sony ein neuen Lizenzvertrag vereinbart.
Dankeschön für diesen tollen Artikel 🙂
Ich wundere mich, dass alle nur immer wieder 100mm Makro Objektive auf den Markt bringen, besonders von Canon, die ja vor Jahren mit ihrem 180mm 3,5L schon eines der besten damaligen Auf dem Markt hatten. Es müsste doch möglich sein dieses heute als 2,8L neu zu berechnen und hier an die damalige Qualität anzuknüpfen. Mein RF 100 nutze ich selten, weil man zu nach an die sensiblen Kerlchen ran muss und sie flüchten.
Wenn man Libellen, Schmetterlinge, Hummeln oder ähnliches ablichten möchte und nicht ganz ein 1:1 benötigt. Sony’s 100-400GM hat vor dem TK eine Vergrößerung von 0,35 und das neue 70-200 F4 kommt auf 1:2 und ist ebenso TK kompatibel und bleibt zumindest mit dem 1.4-fach Konverter noch scharf genug für die 61MP der A7RV + dazu sind die Fokus-Motoren echt schnell. Das ist zumindest meine Kombi, wenn die Insekten nicht ganz so statisch unterwegs sind.