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Sony A7000: Gehäuse im Stil der A7, elektronischer Sucher in der Mitte

Neue Gerüchte zur Sony A7000: Die neue High-End-DSLM mit APS-C-Sensor soll mit einem Gehäuse im Stile der Sony A7 auf den Markt kommen!

Sony: Keine neue Kamera auf der photokina

Auf der photokina 2018 hat Sony mit dem 24mm f/1.4 GM zwar ein interessantes neues Objektiv vorgestellt, eine neue Kamera wurde allerdings nicht enthüllt. Und zumindest mit einer neuen Vollformat-DSLM sollte man in diesem Jahr auch nicht mehr unbedingt rechnen, denn Sony hat in einem Interview deutlich gemacht, dass für die Entwicklung der Sony A7s III – auf die ein Großteil der Fangemeinde gespannt wartet – noch mehr Zeit benötigt wird.

Sony A7000 im Oktober?

Trotzdem wird Gerüchten zufolge im Oktober 2018 ein großes Sony Event stattfinden, bei dem voraussichtlich eine neue High-End-DSLM mit APS-C-Sensor präsentiert werden soll. Dieses Gerücht wird nun erneut bestätigt, denn zwei absolut verlässliche Quellen haben verlauten lassen, dass die Sony A7000 (oder wie auch immer die neue APS-C-Kamera heißen wird) „sehr bald“ vorgestellt werden soll.

Und nicht nur das, die Quellen bestätigen zudem, dass die Sony A7000 nicht mit dem Gehäuse der Sony A6500 auf den Markt kommen wird. Vielmehr möchte sich Sony bei der neuen High-End-DSLM wohl an der Sony A7 Reihe orientieren, so soll der elektronische Sucher nämlich mittig platziert werden. Ob das Gehäuse komplett neu entwickelt wurde oder ob es zu großen Teilen auf dem Body der A7 III basiert, das haben die Quellen nicht bekanntgegeben.

Konkurrenz für Fuji und die X-T3

Es sieht also so aus, als wollte Sony mit der A7000 unter anderem der Fuji X-T3 Konkurrenz machen wollen. Und in den Augen von Sony braucht es da anscheinend ein etwas größere Gehäuse und verbesserte Ergonomien.

Das kann in jedem Fall interessant werden. Doch ein kompaktes Gehäuse wie das der A6500, bestückt mit einem Vollformatsensor – das wäre doch sicherlich ebenfalls interessant gewesen, oder nicht?

Was wäre euch lieber?

  1. Sony A7 Gehäuse mit APS-C-Sensor
  2. Sony A6500 Gehäuse mit Vollformatsensor

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

64 Kommentare

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  • Wer braucht eine Sony A6500 mit Vollformatsensor?
    Dafür gibt es doch die A7III.
    Was benötigt wird, sind APS-C Objektive. Hier könnte man viel von Fuji lernen. Die haben aus meiner Sicht, mit ihren XF- Objektiven, einen exelenten Mix aus Bildqualität und vertretbarem Gewicht hinbekommen. Weil wir eben nicht wie früher die dicke Kameratasche durch die Gegend schleppen wollen und trotzdem einen gewissen Qualitätsanspruch haben. Von Weitwinkel bis Teleobjektiv ist alles zu haben, wenn auch nicht immer ganz preiswert.

    • Ein A6500 Body mit Vollformat: ja, doch, das macht Sinn. Zusammen mit einem Pancake-Objektiv kann man damit super auf Understatement machen! Gut in der Street- und Reportagefotografie.

      Was wirklich fehlt, sind zwei, drei gute und bezahlbare Festbrennweiten. Da ist in der Tat Fujifilm sehr viel besser aufgestellt.

      Von Zeiss gibt es ein 35 mm f/2.8, das kostet aber mehr als das Doppelte des Samyang 35 mm f/2.8, welches auch sehr gut sein soll. Warum bringt Sony da nicht selber etwas im Preisrahmen um 350 EUR?

  • Kompakte Gehäuse hat Sony wahrlich genug auf dem Markt.
    Wenn jemand aber mal ein 100-400 mm oder auch nur ein 70-200 mm einsetzen will oder sonst eine bessere Handhabung mit Sucher in der Mitte haben will, braucht es ein anderes Gehäuse!
    Fuji hat das schnell verstanden und Pana und Olympus sowieso.
    Eine Alpha 7000 zur Unterstützung der Alpha 7R3 ist genau das, was ich jetzt brauche.
    Eine Alpha 6500 kann ich für Telefotografie nicht ernst nehmen.
    Dann können Canon u Nikon mal sehen wo sie bleiben – wenn Sony jetzt auch Halbformat professioneller erschließt.
    Go Sony Go!

      • @ Fred

        Kommentare ohne Substanz und Erfahrung sind die Spitze.
        Das Canon und Nikon 10 Jahre verpennt haben und jetzt auf Krücken hinter her kommen, ist offensichtlich, wenn man auf der Photokina alles ausprobieren durfte!

      • @Cat Gesammelte Eindrücke hätte ich dir noch abgenommen, aber das gleich mir Erfahrungen gleich zu setzen ist dann einfach übertrieben. Solche Bemerkungen wie „10 Jahte hinterher“ sind ohne Substanz.

    • Kann ich nur bestätigen. Die Entwicklung in der Elektronik zeigt, was möglich ist (siehe Smartphone Kameras). Nächster Schritt sollte sein: Mit APS-C Sensor die gleiche Bildqualität erreichen wie mit Vollformat, das erlaubt dann kleinere, leichtere Objektive. Die aktuellen, omnipräsenten Vergleiche zu Vollvormat-Kameras ermüden langsam.

      • hallo benno, um so höhere iso-werte bei guter bildqualität erziehlt werden können, desto näher wird aps-c dem kleinbild. irgendwann wird der untschied nicht mehr von bedeutung sein. dann könnte es sein, daß kleinbild „durch sein eigenes gewicht erdrückt wird“. vorteile wie die tiefenunschärfe (sollte man sie wünschen) wird dann doch besser vom mittelformat erfüllt. 😉

  • Das Warten hat sich für Sony gelohnt, siehe Kölner Messe. Sie wissen jetzt was die Mitbewerber vernachlässigt haben, nämlich ihre APSC Kameras zu pflegen.

    Sie haben bemerkt was ihnen im Portfolio noch fehlt und reagieren jetzt, nachdem der Hyphe um das Vollformat vorbei ist, die Aufmerksamkeit wird ihnen sicher sein.

    Ein A-7 Gehäuse mit APSC, warum nicht? Dazu wie bei der Fuji XT schöne kompakte Objektive, könnte ein Erfolg werden.

    • Sehe ich ähnlich. Ich vermisse auch den Fokus auf APS-C, gerade wenn ich mir die Neuigkeiten der Photokina durchlese in bzg. auf Objektive und den Hype um die neuen spiegellosen KB-Kameras. Hier muss man wirklich Fuji loben mit Ihren Objektiven und Ihrer konsequenten Strategie. Ein solches Engagement vermisse ich z.B. bei Canon. Und nein, das vorgestellte EF-M 32mm f/1.4 STM reicht nicht. Das größte Angebot für APS-C Kameras liegt bei den Kameras mit Spiegel und hier passiert zu wenig. Die Vorteile der APS-C werden nicht genutzt in bzg. auf Objektive. Man kann natürlich die EF-Objektive verwenden, vergibt sich aber die Möglichkeiten, die APS-C bietet (kompakte Bauweise und Gewicht).

    • Ich glaube nicht, dass Sony „jetzt APS-C professioneller erschließt“. Wenn uns diese Photokina eins gezeigt hat, dann dass APS-C und Micro Four Thirds so gut wie tot sind.

      Aber man hat ja bei Sony die Baukastenteile, und kann damit Canons EOS 5M und 50M sowie Fujis X-T3 und X-H1 ohne viel Aufwand Paroli bieten.

      • Nein – das glaube ich auch nicht – im Laufe der Jahre sind ja nun viele Fremdhersteller hinzugesprungen und ergänzen APSC mit ganz passablen Linsen …
        es ist die Produktpflege bei Sony – nur mit dem neuen Gehäuse ist diese gut überlegt …
        VF wird immer im Vordergrund stehen und da müssen sie jetzt sich auch Mühe geben um immer Vorn an mitzuspielen …

      • Kleinere Formate tot?

        Eine solche Schlussfolgerung ist einfach lächerlich.
        Dann ist jeder bereit 4000-10000 € für ein VF Start auszugeben?
        Sicher nicht.
        Und größere Schärfentiefe hat mehr Vorteile als geringe Schärfentiefe.
        Die Objektivauswahl von mFT und Fuji bekommen die VF Kameras in 5 Jahren nicht ohne Adapter zusammen.

        Alles totgesagte hat nur umso länger überlebt – siehe Schweizer Uhren oder Leica M.

        Also munter weiter so!
        Wer die Vorteile kleiner Sensoren und kompakterer Ausrüstungen zum geringeren Preis nicht erkennt, dem hilft auch kein Blindenhund mehr.

      • Sorry Basic Instinct, aber diese Aussage, dass APS-C und mFT tot seien, ist Unfug. Aus welchem Grund soll ein Markt tot sein, der nach Angaben von Panasonic ca 70% des Fotomarkts ausmacht? Werden die jetzt alle auf VF-Kameras wechseln und dafür mindestens 4000-5000 Euro (Body plus 2 bis 3 native Objektive) und mehr ausgeben? Die Antwort ist offensichtlich, nein, die Allerwenigsten von denen werden auf VF wechseln. Das DSLM VF Angebot der diversen Hersteller richtet sich vor allem an diejenigen, die bereits in VF (DSLR) fotografieren oder per Adapter eine Ergänzung zu einer bestehenden Ausrüstung suchen. Auch die VF-DSLMs ändern nichts an den generellen Vor- und Nachteilen der einzelnen Sensorformate. Wer eine kleine, leichte und vergleichsweise günstige Ausrüstung möchte greift zu mFT oder APS und das ist und wird die grosse Mehrheit der Fotobegeisterten bleiben. Wieso sollte jemand, der maximal 2000 Euro für eine Ausrüstung ausgeben möchte, nur wegen den neuen VF-DSLMs plötzlich bereit sein, das Doppelte und mehr auszugeben? Ebenfalls richtig, vermutlich so gut wie niemand. Durch die Qualitätssteigerung der Sensoren werden es in der Zukunft anteilsmässig sogar eher noch mehr als weniger mFT und APS-Nutzer werden, denn wer wird grosse schwere VF-Ausrüstungen durch die Gegend schleppen, wenn er selbst mit kleineren Sensoren und deren Ausrüstung hervorragende BQ erreicht? Richtig, ebenfalls so gut wie niemand!

  • Eine Weiterentwicklung im Stile der a6500 würde mir am besten gefallen.
    Wunschliste :
    Deutlich schneller bereit nach dem Einschalten und nach Sleep Modus.
    Autofokus bei low light verbessern.
    Elektronischen Shutter (geräuschlosen Modus) verbessern (Rolling Shutter Effekt reduzieren, schneller).
    Fokus Bracketing bitte.
    APS-C mit 24MP bleibt 😉

    • Dem stimme ich voll und ganz zu. Man hat in den letzten Jahren schnell die Megapixel an den Kameras hochgedreht aber auf die Objektive „vergessen“ die bei APS-C im besten Falle meist nur 7-12 Mpx. auflösen können (Quelle DXO Mark) und dass oft qualitativ nur mittelmäßig (Schärfehomogänität von der Mitte bis zum Rand). Sigma gelingt das besser. Die sind für mich aber zu groß und zu schwer. Die würde ich z.B. auf eine Bergtour nicht wirklich gern mitnehmen wollen.

  • Oha, direkter Angriff auf Fuji. Dann vielleicht noch mit Kampfpreis? Will Sony Fuji platt machen? Man kann gespannt sein. Fuji verdient mit seinen crop Kameras bisher ja kein Geld. Umsatz im Fotobereich wird mit Instax gemacht.

    • Hallo Ralle,

      im ersten Quartal 2018 (April bis Juni ’18) hat Fuji Foto wegen Ausgaben in Investition und Forschung nur 90 Millionen Euro Gewinn gemacht. Richtig ist auch das der Hauptgewinnanteil durch die Sofortbild Sparte Instax entstanden ist. Der Umsatz mit den digitalen Kameras hat den Erwartungen entsprochen.

      Für den Fuji Konzern ist die Foto „Abteilung“ vom Gesamtumsatz gesehen eine nette Sache, aber in keinster Weise Existenz relevant. So lange sich „Foto“ selbst trägt, was bei 90 Millionen Gewinn der Fall ist, dürfen sie weiter arbeiten.

      Ob Sony indirekten Einfluss auf das Bestehen von Fuji Foto hat wage ich stark zu bezweifeln. Es ist bekannter Maßen gefährlich den Löwen zu wecken.

      Schon immer hat Fuji mit Erfolg außergewöhnliche Kameras (Nischenmodelle) für uns Fotografen gebaut, ich glaube das wird so bleiben.

      Sony ist ein Elektronik Konzern mit Ambitionen in der Bild/Video Sparte, für „platt“ machen ist denen der Umsatz von Fuji Foto zu gering.

      • Ich fände es schade, wenn eine A9-Mini auf den Markt käme für 2xxx EUR die neben der Verbesserungen im Videobereich voll auf den Actionbereich abzielen würde.
        Das mit der Bodygröße wäre mir nicht so wichtig, aber ich würde mir einen X-T3 Konkurrenten von Sony wünschen, mit geringerem Rolling Shutter, 4K 60P und der einen oder anderen Verbesserung für dann Strassenpreis 1750 EUR
        Ob Sony es weiterhin praktiziert, die unteren Modelle nicht zu modernisieren sondern die höheren Modelle einfach langsam im Preis zu senken und so die A6000 durch A6300 und dann durch A6500 zu ersetzen. Es könnte doch wirklich eine A6700 UND eine A7000 geben

    • Ich sehe die Zukunft, entgegen aller neuen Produkte, eher im Bereich der APS-C Kameras. Die Rechenleistung reichen mittlerweile aus um der VF-Kamera in vielen Bereichen ebenwürdig zu sein. Der Vorteil liegt klar in der Größe und im Gewicht, vorallem bei den Objektiven, weniger bei den Kameras selbst.
      Schon jetzt ist der technische Fortschritt kaum noch relevant in der Praxis. Sportfotografen können kaum noch besser ausgestattet werden. In Zukunft wird es eher um die Praxistauglichkeit gehen. Und da sind wir wieder bei Größe und Gewicht.
      Wenn ich mit die DSLM von Canon oder Nikon anschaue, dann erkenne ich kaum einen Vorteil zu der DSLR. Der Markt hat diese Entwicklung gefordert, aber nüchtern betrachtet wäre es nicht zwingend notwendig gewesen.

  • Ich sehe die Zukunft, entgegen aller neuen Produkte, eher im Bereich der APS-C Kameras. Die Rechenleistung reichen mittlerweile aus um der VF-Kamera in vielen Bereichen ebenwürdig zu sein. Der Vorteil liegt klar in der Größe und im Gewicht, vorallem bei den Objektiven, weniger bei den Kameras selbst.
    Schon jetzt ist der technische Fortschritt kaum noch relevant in der Praxis. Sportfotografen können kaum noch besser ausgestattet werden. In Zukunft wird es eher um die Praxistauglichkeit gehen. Und da sind wir wieder bei Größe und Gewicht.
    Wenn ich mit die DSLM von Canon oder Nikon anschaue, dann erkenne ich kaum einen Vorteil zu der DSLR. Der Markt hat diese Entwicklung gefordert, aber nüchtern betrachtet wäre es nicht zwingend notwendig gewesen.

    • Es gibt mehr Faktoren außer die Große und das Gewicht die für Spiegellose Systeme sprechen. Z.B. der elektronische Verschluss – Belichtungszeiten bis 32000tel sowie der lautlos Modus. Messung direkt auf Sensorebene, somit kein Back-/Frontfokus usw. Der Klappspiel gehört schon länger in die analoge Mottenkiste und das sagt einer der mit dieser Technik aufgewachsen ist.

      • hallo andreas, die pentax kp schafft auch 24000tel. ja es gibt viele vorteile für spiegellose systemkameras, aber das geht auch bei spiegelreflex. 😉

      • Na, Andreas, du scheinst ja ein Profi zu sein.

        Mal eine Frage: Wie schaffst du es in unseren Breitengraden auf eine Belichtungszeit von 1/32000 sec. zu kommen? So hell ist es hier doch gar nie, oder schraubst du einfach die ISO spasseshalber auf 25’000 hoch? Würde mich echt interessieren!

        Zweite Frage: In welchen Situationen brauchst du eine Verschlusszeit von 1/32’000 sec.? Sorry, ich überlege jetzt schon eine Weile, aber mir fällt echt nichts ein …

        Kein Back- und Frontfokus ist der einzige Vorteil, den ich auch sehe (nebst vielen bekannten Nachteilen).

        Die meisten, die über den Klappspiegel herziehen, fotografieren noch mit MF-Objektiven, weil sie das so toll finden (AF gibt es seit 50 Jahren).

      • rolf carl,
        also mit einer lichtstärke f1.4 die man voll nutzen will (portrait, statuen,…) ist man im sommer schon ziemlich schnell bei über 24000tel. jedes mal einen graufilter davor spannen ist nerfig. 😉

      • Daniel,

        na dann viel Spass mit diesen Bildern, werden sicher super; offenblendig bei grellem Sonnenlicht …

        Also ich fotografiere keine Statuen und Portraits in der Mittagshitze, das überlasse ich den Anfängern.

      • Also, 32000tel hab ich auch noch nicht geschafft aber mit dem XF 56mm 1.2 bei einer Hochzeit im freien mit Gegenlicht, toller Effekt. Zudem lieber Daniel kann man mit derartigen Belichtungszeiten ganz toll experimentieren, frei nach dem Motto „sich auf neues einlassen macht Spaß, verwundert und kann in der richtigen Situation überzeugen.
        Gerne lasse ich mich von dir als Anfänger bezeichnen, da ich 52 Jahre alt bin und seit ca. 30 Jahre von der Fotografie lebe, nehme ich das gelassen hin und sende dir ein lächeln.

      • Tja, Andreas,

        da frage ich mich natürlich, wie du das vor 30 Jahren gemacht hast, als es noch keine 1/32’000 sec. gab.

        Nur so zur Info: beim Tiere fotografieren kam ich bisher noch nie auf eine kürzere Verschlusszeit als 1/8000 sec.

        Also ein Argument für DSLM ist das für mich überhaupt nicht, und für 99 % der anderen Fotografen wohl auch nicht.

      • @andreas, ich habe nichts anderes behauptet bezüglich belichtungszeiten etc. damit kannst du dich gerne an rolf-carl richten. 😉

      • Warum muss der Rolf immer so eine verdammte Zicke sein?
        Bring doch mal ein wenig Anstand mit, wir hatten das Thema doch erst kürzlich.

        Ich komme ab und zu auf 1/32.000, weil ich eben auch gerne offenblendig fotografiere. Es ist sicherlich kein Muss für eine Kamera, aber eine gute Sache. Ich sehe auch nicht, dass dies der einzige Vorteil ist.
        Letztendlich ist es eh egal, denn jeder hat sein System mit dem er arbeiten muss.
        Aber ich bin klar der Meinung, „Mehr, ist heute nicht zwingend noch notwendig“

      • @Rolf Carl. Also vor 30 Jahren habe ich mit der EOS 650 fotografiert, mit Fünfzehn hatte ich meine erste Kamera, eine Praktika TL 1000. Zu deiner Frage, damals habe ich mich mit dem arrangiert was ich zur Verfügung hatte, vor 6 Jahren habe ich mir die Fuji X-PRO1 gekauft und war von Anfang an infiziert. Nach und nach ist ein Teil nach dem Anderen von meiner Canon Ausrüstung (EOS 5D MK II und III), Fujifilm gewichen. Zwischenzeitlich Fotografiere ich auf X100F, 2x X-T2 und 1x X-Pro2 und fürs Studio GFX50s, und seit letzter Woche eine X-T3. Ich fotografiere vorwiegen mit Festbrennweiten 56 1.2, 35 1.4, 23 1.4 90 2.0, 16 1.4 usw.
        Ich liebe die fotografischen Möglichkeiten die mir Spiegelose ermöglichen und meine Schultern danken es mir. Lautlos fotografieren wenn man mit nichts die Atmosphäre stören will, tolle Lichtspielereien mit Offenblende, Serienbildmodus bei 20 B/s im ES usw.

        Und jetzt mal unter uns, die Zeiten wo wir Männer eine große Kamera mit riesigen Objektiv als Phallussymbol vor uns uns herschleppen mussten um als Profi war genommen zu werden, sind glücklicher weise vorbei. Die letzt Hochzeit war im Reportage Style gewünscht und da habe ich mich dabei ertappt, das ich 2/3 mit der x100f fotografiert habe.

      • Okay, Andreas,

        jetzt verstehe ich das. Eine schöne Auswahl an Kameras hast du, muss ich zugeben. Und ja, mehr schleppen als nötig macht auch keinen Sinn. Deshalb schaue ich mich ja auch nach einer MFT um.

        Das einzige Problem an deiner Aussage ist, das du allgemein gesprochen hast, aber eigentlich deine Hochzeitsfotografie gemeint hast. Wie viele Hochzeitsfotos werden gemacht, vielleicht etwa 5 %? Der grosse Rest der Fotografen ist in anderen Genres unterwegs. Und ob du es glaubst oder nicht; bei der Sport- und Tierfotografie führt immer noch kein Weg am Klappspiegel vorbei, der ist noch lange nicht in der Mottenkiste. Da müssen die DSLM’s noch einiges nachreichen. Und zum Schluss noch dies: auch ich würde lieber mit kompakten, leichten Teles durch die Gegend marschieren. Aber leider geht der Trend auch bei den DSLM Objektiven immer mehr Richtung schwerer = besser.

      • @Rolf was fehlt denn den DSLMs für die Sportfotografie?
        bzw. bist du der Meinung, dass dieses Genre größer ist als Hochzeiten? Ich weiß es nicht, aber ivh würde es erstmal anzweifeln.

    • Du hast vollkommen Recht, dieser Vollformatwahnsinn wird schneller abflachen als mancher denkt. Profifotografen und ich meine solche werden diese natürlich für ihre speziellen Zwecke weiterhin benötigen. Ich denke auch, dass APS-C für die breite Masse, also Hobbyfotografen aber auch Profis genügend gute Technik bietet. Kleiner, Leichter und günstiger. Oder sind hier überall Großverdiener die nur auf ein Vollformatmonster warten? Fotografieren muss man können, das Licht richtig nutzen und einsetzen. Egal mit welcher Technik.

      • Definitiv.
        APS-C wird in Zukunft noch wichtiger, denn es kann die Lücke zu den „Profigeräten“ schließen.
        Eine Fuji XT3 mit einem (equivalent) 24-70 f2.8 und 70-200mm f2.8 bekommst du für ca. 4200€. Da gibt es keinen Hersteller auf dem Niveau, der dies zu dem Preis anbietet. Und dann gibt es immer noch die Vorteile der Größe und des Gewichtes. Der AF soll richtig stark sein bei der XT3. Die neue Sony wird dies auch. Da fehlen letztendlich nur noch die Linsen!

      • @Maratony:
        Wo gibt es denn die “ (equivalent) 24-70 f2.8 und 70-200mm f2.8 “ von Fujifilm. Bitte nicht immer vergessen, dass auch die äquivalent Blende mit angegeben werden muss.
        Aus dem Fujifilm XF 50-140mm 2.8 R LM OIS wird so „nur“ ein 75-280 f4.0 am VF. Und das gibt es schon recht preiswert.

      • hallo klaus voigt,
        eigentlich habt ihr doch beide recht. bezieht es sich auf die belichtungszeit, dann gibt es kein cropfaktor. will man aber die tiefenschärfe/schräfentiefe, dann hat man natürlich den cropfaktor.

      • Jaja…normalerweise muss man das auch nicht immer haarklein auseinandernehmen.
        1. die Brennweite und die Blende verändert sich nicht. Nur die Bildwirkung. Also wirken beide Objektive grob wie 24-70 und 70-200mm.
        2. Die Blende bleibt 2.8. Die Tiefenschärfe ist allerdings höher bei APS-C, die Belichtungszeit bleibt.
        3. es existiert kein wirkliches Equivalent, da es sich physikalisch um eine andere Brennweite und dann auch um eine andere Sensorgröße handelt.

        Man kann es als Vergleich für VF ziehen, da dies als ausschlaggebende Größe gilt unter den Fotografen.

      • Es geht nicht nur um die Schärfentiefe. Auch Rauschen und Dynamik sind bei Vollformat um ca. eine ISO-Stufe besser.
        D. h. ich kann mit f4.0 die gleichen Bilder wie am Crop mit mit f2.8 machen. Und damit fällt viel vom Gewichts- und Preisvorteil beim Crop weg.

      • Einheitliche ISO Werte gibt es nicht, daher fällt der Vergleich ins Wasser, abgesehen davon startet eine XT3 bei ISO 200 und käme dem dann, wenn man es vergleicht, widerum näher.

        Spielt ja auch im Grunde keine Rolle, denn ich habe nicht gesagt, dass APS-C die bessere Kamera ist. Es ist für mich das System der Zukunft, bzw. glaube ich, dass der Stellenwert von APS-C steigt. Denn wo brauche ich denn zwangsläufig Vollformat. Vielleicht in 5-10%.

  • Ich würde keine APS-C Kamera von Sony kaufen, wenn die genauso groß ist wie die A7 ff Reihe.
    Daher macht es für mich keinen Sinn darüber nach zu denken.

    Nur unter diesen Umständen würde eine APS-C Version im A7 Gehäuse Sinn ergeben:
    36MP
    8K movie / > 30bps
    Pixel shift Photofunktion in der Kamera (36×4 Megapixel) = 144MP (5xIBIS Voraussetzung)
    Preis von ca. 1500€ inkl. Objektiv.
    Gute Low light photos. (bei 36MP aber nicht so einfach wegen der Pixelgröße).

  • Gruß aus meiner Mittagspause …
    Die einzig richtige Entscheidung von Sony jetzt auch den APSC – Nutzern ein Gehäuse anzubieten was besser mit Tele und den gute FE – Linsen harmoniert …
    Die alte 6000er Reihe wird ja bleiben – wer klein will freut sich und wer anspruchsvolleres anschrauben will hat jetzt Auswahl – wenn es so wie oben angekündigt ist – kommt …
    Ich habe jetzt fast 2 Jahre die A6500 -mit kleinen leichten Zooms – Festbrenner nutze ich FE – Linsen parallel mit VF – das wird auch bei mir so bleiben obwohl ich die Form der A6500 auch optisch nicht so toll finde ist sie aber schön klein und mit großem Griff auch recht handlich und meine Nase hat beim Sucher Platz – also ich werde kein Kunde der Neuen werden (sonst müsste schon was unerwartetes geschehen) sondern noch lange Jahre mit meiner A 6500 knipsen und eher beim VF updaten …
    Was die Linsen – Auswahl betrifft ist schon recht viel auch von Fremdanbietern da – das Argument ist reichlich abgenutzt – aber immer verbesserungswürdig was man aber auch von anderen Herstellern sagen kann …
    Wenns bei Fuji besser ist dann soll man aber auch berücksichtigen das Sony mit Erfolg seine VF – reihe ausgebaut hat und dadurch eben APSC zweitrangig behandelt hat – was wohl jetzt nachgeholt wird …
    Aber es wäre ja auch komisch wenn hier nicht kritisiert würde – das würde ich schon unheimlich finden …
    Aber richtig schön das Sony auf Wünsche achtet und ich glaube das es wohl auch ein Renner wie die A 7 – Serie werden wird .
    Evtl wäre es auch was für Rolf ….
    Es grüßt Gustav …

    • Danke für den Tipp, Gustav,

      um deinen Horizont etwas zu erweitern, würde ich dir mal die Nikon Z empfehlen, das wär doch mal was.

      Es grüsst Rolf

    • Vielen Dank Rolf …
      Wenn ich den Horizont der Fototechnik erweitern wollte hätte ich die Canon behalten – aber meinen Horizont der Vernunft und Zufriedenheit beim Foto will ich immer in Sichtweite behalten – aber ich weiß auch “ hinterm Horizont geht’s weiter“ – aber nicht mit Nikons Neuen – da bin ich doch schon lange bei Sony immer voraus ….
      Tja – ich bin lecker ….Gustav

  • Eine A6500 mit Vollformatsensor?
    Sony kriegt doch noch nichtmal ihre IBIS Hitzeprobleme mit nem APS-C in den Griff, wenn da ein Vollformat-Sensor in nem A6500 Gehäuse verbaut wäre, kämen im Sommer ein paar Hobbits und würden schaun, wo man den Ring am besten reinwirft 😀

  • Defintiv ersteres. A7 Gehäuse mit APS-C Sensor.

    Aber ich denke mir auch, das Sony diese preislich recht hoch ansiedeln wird. Gerüchten sprechen ja auch von der Leistungsfähigkeit einer A9. Nur eben mit APS-C Sensor. Das wird Sony sich bezahlen lassen wollen. Und da bereits die A6500 fast 1.300 € kostet und von ihren Features noch sehr weit von der A9 weg ist, tippe ich auf mindestens 1.800 €. Vielleicht sogar über 2.000 €. Sony wird ihren Kunden wahrscheinlich die Wahl zwischen großen Sensor oder höhere Serienbild-Geschwindigkeit, kürzerer Verschlusszeit usw. geben, ohne preislich ihre A6500 zu kanibalisieren.

    Wenn das wirklich so kommt, warum soll ich dann die A7000 kaufen, wenn mir die Geschwindigkeit und die Features der A7III reichen, dafür aber einen größeren Sensor bekomme?

    Ich sehe im Vorfeld schon wieder eine Kamera, die an den Kunden vorbeientwickelt wurde.

  • 2. Option
    Was will man denn mit noch einer großen Kamera im Produktportfolio? Wer unbedingt viel Gewicht und Volumen tragen will kann doch eine A7R kaufen und im Crop-Modus betreiben. Oder eine A6500 kaufen und Winkel und Batteriegriffe und dergleichen dran schrauben.

    Ein zu großes Gehäuse dagegen bekommt man nicht einfach verkleinert.

    Kleiner Sensor -> kleine Kamera
    Großer Sensor -> große Kamera

    Was anderes macht doch keinen Sinn

  • Zum Abschluss ….
    Die Kamera interessiert mich schon …
    Ich bin zwar kein großer Fotofachmann aber wenn ich die Bilder der A 6500 – die ich fast 2 Jahre habe – mit den Fotos von meiner alten A7 so vergleiche kann ich eigentlich keinen Unterschied feststellen – auch bei weniger Licht und wenn ich Schatten aufhelle …
    Das wird wohl an dem Altersunterschied und dem technischen Fortschritt bei Sensor und Prozessor liegen.
    Also sollte ich jetzt auch eigentlich keine A7 oder die nur leicht bessere A7-2 mehr kaufen denn einen größerer Qualitätssprung gegenüber der A 6500 ist nicht da …
    Wenn da wirklich was gutes kommt überlege ich noch etwas ob ich überhaupt noch ein Update beim VF mache sondern mit meinem schönen leichten APSC – System weitermache …
    Die paar VF – Linsen kann ich ja auch nutzen …
    Desto mehr VF – Hype jetzt von allen Firmen gemacht wird desto kritischer werde ich dem gegenüber …
    Mal sehn was Sony ankündigt ….

  • Die A7III gefällt mir richtig gut, wäre da nicht der Anschaffungspreis. Aber selbst wenn ich bereit wäre für die Kamera 2500.- € auf die Ladentheke zu legen, spätestens bei den FF Objektiven wird dann vollends mein Hobbybudget gesprengt.
    Da warte ich lieber noch etwas und setzte auf eine A7000 oder wie auch immer Sony die neue im APS-C Format nennen wird, die dann hoffentlich den EVF endlich wieder in der Mitte hat. Hatte eigentlich gedacht das ein seitlicher EVF mit den Negativfilmen eingemottet wurde.