Sony wird Gerüchten zufolge zeitnah ein neues 100-400mm Telezoom mit Bildstabilisator und einer Lichtstärke von f/5.6-8 vorstellen.
Nimmt sich Sony Canon zum Vorbild?
Eigentlich hat Sony in diesem Jahr schon ein neues 100-400mm präsentiert, das Sony FE 100-400mm f/4.5 GM OSS nämlich. Im Mai 2026 wurde dieses neue Supertele mit Innenzoom offiziell vorgestellt, der Preis von 4.999 Euro machte allerdings deutlich, dass es sich hier nicht gerade um ein Objektiv für Hobbyfotografen handelt. Das etwas ältere Sony FE 100-400mm f/4.5-5.6 ist mit rund 2.200 Euro zwar deutlich günstiger, Neueinsteiger wird Sony auch mit diesem Preis aber nur in den seltensten Fällen erreichen können.
Canon hat aus diesem Grund schon im Jahr 2021 ein bezahlbares RF 100-400mm f/5.6-8 auf den Markt gebracht, das mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von nur 730 Euro auf sich aufmerksam macht. Dieses Objektiv scheint sich Sony nun zum Vorbild genommen haben, Gerüchten zufolge hat der Hersteller nämlich ein Sony FE 100-400mm f/5.6-8 OSS entwickelt. Sowohl die Webseite Sonyalpharumors als auch der X-Account how2fly berichten über das neue Telezoom – das erhöht die Chancen, dass an den Informationen tatsächlich etwas dran ist.
Präsentation schon in wenigen Stunden möglich
Laut Sonyalpharumors könnte die Präsentation des Sony FE 100-400mm f/5.6-8 OSS schon in wenigen Stunden erfolgen, nämlich am Nachmittag des 22. Juli 2026 zusammen mit der neuen Sony FX5. Objektiv und Kamera passen zwar nur bedingt zusammen, aber das muss Sony ja nicht abhalten, die beiden fertig entwickelten Neuheiten in einem Atemzug zu enthüllen. Alternativ dürfte die Präsentation des 100-400mm f/5.6-8 OSS irgendwann in den nächsten Wochen erfolgen.
How2fly ergänzt auf der Plattform X noch ein interessantes Detail zur Bedienung des 100-400mm f/5.6-8, so soll Sony nämlich den Fokusbegrenzungsschalter (∞-3m) in den AF/MF-Schalter integriert haben. Wie genau das im Detail aussieht, müssen wir abwarten.
Weitere Informationen zu den technischen Daten sind – abgesehen von Brennweite, Blende und Bildstabilisator – noch nicht bekannt. Aus der geringen Lichtstärke kann man aber ableiten, dass wir es mit einem relativ kompakten, leichten und bezahlbaren Objektiv zu tun bekommen werden.
Update: Inzwischen ist durchgesickert, dass der Preis des neuen FE 100-400mm f/5.6-8 OSS bei 899 Euro liegen soll.
Update 2: Die Sony FX5 wurde inzwischen offiziell vorgestellt, das neue 100-400mm f/5.6-8 OSS allerdings nicht. Sony plant für das Objektiv wohl eine separate Präsentation, die laut Sonyalpharumors irgendwann in den nächsten 1-2 Wochen erfolgen soll.
Würde ein Sony 100-400mm f/5.6-8 für weniger als 1.000 Euro euer Interesse wecken?


Ein günstiges Sony 100–400 mm klingt zunächst interessant. Blende 8 am langen Ende bringt jedoch klare Nachteile. Gegenüber f/5,6 fällt nur halb so viel Licht auf den Sensor. Für dieselbe Verschlusszeit muss deshalb die ISO verdoppelt werden. Gerade bei Tier-, Vogel- und Sportfotografie, wo kurze Verschlusszeiten nötig sind, verschlechtert das die Bildqualität. Auch der Autofokus erhält bei f/8 weniger Licht. Besonders bei schlechtem Wetter, im Wald, in der Dämmerung oder bei schnellen Motiven kann die Verfolgung dadurch weniger sicher und treffsicher arbeiten. An einer Sony A7R V mit 61 Megapixeln kommt die Beugungsunschärfe hinzu. Ab ungefähr f/7,1 verteilt sich ein Lichtpunkt zunehmend über mehrere der kleinen Sensorpixel. Bei f/8 gehen dadurch bereits feinste Details verloren und die maximal mögliche Auflösung des Sensors wird nicht mehr vollständig erreicht. Gerade an einer hochauflösenden A7R V oder einer A7R VI halte ich das für kontraproduktiv. Als Alternative bietet sich das Tamron 50–400 mm f/4,5–6,3 an. Seine Bildqualität liegt erstaunlich nah am bisherigen Sony 100–400 mm GM. Das Sony ist bei 400 mm und an den Bildrändern etwas schärfer und besitzt leichte Vorteile beim Kontrast und Autofokus. In normalen Bildern ist der Unterschied jedoch klein und fällt meist erst im direkten Vergleich oder bei… Weiterlesen »
Das Objektiv zielt sicher nicht auf die Käufergruppe der Sony A7R V Besitzer. Für die gibt es bereits das GM 100-400mm
Da würde ich fast eine kleine Wette anbieten: Ich behaupte, dass nicht einmal die Hälfte der Besitzer einer A7R IV, A7R V oder α7CR weiß, dass bei diesen 61-Megapixel-Sensoren ab ungefähr f/7,1 die Beugung zunehmend feinste Details kostet und die maximal mögliche Sensorauflösung nicht mehr vollständig ausgeschöpft wird.
Wenn man sich die weltweiten Fragen und Probleme zu diesen Kameras der vergangenen Jahre anschaut, liegt der Anteil möglicherweise sogar noch deutlich höher. Viele kaufen 61 Megapixel, beschäftigen sich aber kaum damit, welche Anforderungen diese Auflösung an Objektiv, Blende, Verschlusszeit und Aufnahmetechnik stellt.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass ein 100–400 mm f/8 grundsätzlich an der Zielgruppe der A7R- α7CR Modelle vorbeigeht. Viele werden es allein wegen des Sony-Schriftzugs, des Preises und eines möglicherweise niedrigen Gewichts kaufen – ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass f/8 gerade an einer 61-Megapixel-Kamera ein deutlicher Kompromiss ist.
Und dabei sind die anderen Nachteile von f/8 noch gar nicht berücksichtigt: höhere ISO-Werte, weniger Reserven bei schlechtem Licht, Nachteile bei kurzen Verschlusszeiten und eine potenziell unsicherere Motivverfolgung.
Die Wette mit der Beugung gewinnst du wahrscheinlich, da es viele wirklich nicht wissen bzw. manche aufgrund der geringen Auswirkungen (je nach Kameramodell und Objektiv) schlicht nicht interessiert. Zumindest würde ich keinesfalls dagegen wetten.
Mein Ansinnen ist eher, dass jemand der für eine Kamera zwischen 3.5 k € und 4.k € ausgibt, auch eher das 100-400mm G Objektiv kauft und nicht plötzlich in die consumer Nische geht.
Das Canon RF 100-400mm wird bsp. häufig mit der R8, R7 und R10 verkauft, gelegentlich mit der R6, aber so gut wie nie mit der R5. Da ist ein ähnliches Verhalten bei Sony zu erwarten, insbesondere wenn das Objektiv unter 1.000 € kostet… wovon ich ehrlich gesagt ausgehe. Ich meine damit den bundle Kauf im Laden und ich beziehe mich hier auf Aussagen und die Erfahrung von Fotoverkäufern (Calumet/ Foto Erhardt).
Absolut die richtige Antwort, ich hatte das RF 100-500mm und das 100-400 an R6/R6ii und R7, zum Hundegassi gehen immer das 100400mm – da ich keine 400/500mm benötige hatte ich sogar das 100/500mm vorzeitig verkauft, da zu selten genutzt – es ist richtig, dass man Dunkelzooms max. 1(-2) Blendenstufen abblenden sollte, da sonst Schärfeverbesserung vs. Beugung sich sozusagen “gegeneinander aufheben” – das Canon 100400 IS “Billoteil” ist mMn nicht zu unterschätzen …
https://ibb.co/39rfptBx
Originale 40% beschnitten 400mm, 12800 ISO, F:9, 1/400 IS an R6, 2022 durchs Küchenfenster …
Also, ich wäre da ganz locker, mit der neuen Sonylinse …
Schon ne richtig geile BQ, wenn man bedenkt, dass es F9 und ISO 12.800 ist. Das war vor 10 Jahren noch undenkbar.
Bei mir ist das RF 100-500mm tatsächlich eines meiner meistgenutzten Objektive, zumindest laut div. Analysen meiner Mediathek oder bestimmter mit Photostatistica. Daher habe ich erstmal das RF 100-400mm “abgegeben”, kann es mir aber jederzeit ausleihen.
Canon refurbed USA hatte es beim Black Friday 2024 für schlappe 319 $ plus MwSt…unfassbar…
Wenn es bei Kleinanzeigen in der Nähe mal wieder unter 500 € auftaucht, schlage ich zu. Mein letztes Exemplar bekam ich für 485 € via Kleinanzeigen.
Ja, finde ich auch, für so einen Preis, mit diesem Gewicht, inkl. IS absolut toll.
https://ibb.co/WN6vF6Tn
Hier Kopf Mitte brutal aus Foto gecroppt mit 90 % F10, 1/500 aber ISo 100, ebenfalls einfach JpgOutOfCam – Sony wird sich da sicher nicht hinten anstellen!
Sind halt Linsen die man noch im Rucksack oder Kofferraum einfach dabeihaben kann oder wie ich beim Gassigehen am See oder im Feld …
Das Bild gefällt mir auch sehr gut! Mit dem RF 100-400mm habe ich auch schon so manchen Kücken vor die Linse bekommen 🙂
Was ist das eigentlich für eine Seite/ Anbieter, über den die Bilder teilst? https://imgbb.com/ wenn ich richtig liege. Kannst du die empfehlen? Ist es ähnlich wie Flickr oder so? Oder ne eher wie Dropbox?
Hab’ ich von Mirko, einfach die App installiert und Du kannst kostenlos so ein, zwei Fotos täglich hochladen, einstellen wie lange der Link gültig sein soll und dann verlinken – ich mache halt meistens eine Collage draus, damit sichergestellt ist, dass ich die Originale (auch bezüglich Auflösung/Exif usw.) habe – ist echt eine easy Sache – bei meinem (Hidrive und) PicDrop ist natürlich mehr Möglichkeiten, kostet aber, und Direktlink mit ibb ist einfach super schnell: hochladen, zack fertig … gibt auch ProVersion, aber ich nehme an Mirko nutzt auch die Freie …
…ja ich nutze auch nur die freie Version und lade auch nur in Jpeg (Instagramformat) da rein 😂
…das gute an ibb.co ist, man kann mal schnell ein “Beispielbild” verlinken und noch schöner ist das es sich von selbst wieder löscht 😉
…nicht schlecht Hr. Specht 👍 Wusste garnicht das Du Hundebesitzer bist 🐕 Oder gehörst Du zu dieser neuen Gruppe die einfach nur mit der Hundeleine Gassi gehen 😂
Hi Mirko, Hidrive, weil schon 2 Fotos heute hochgeladen – stimmt, ich gehöre zu denen die meistens nur die Leine Gassi führen – bei dem Burschen aber auch verständlich oder?! LG
https://my.hidrive.com/lnk/anmo9Newq
Übrigens auch mit dem RF100400 gemacht, also keine Angst vor BilloObis – keines ist aber schärfer als Hundili 😉
Das ist ja ein hübscher, halt ein typischer Vertreter der 10 Kilo Gewichtsklasse 😂 aber scheinbar liebt er das Wasser, meiner freut sich auch schon wieder auf das Meer ( er weiß es nur noch nicht) Was die Schärfe angeht da höre ich lieber auf die Experten 😉 Meine gesamte Fotoausrüstung habe ich auf Expertenmeinungen zusammengestellt , ich bin glücklich 😂
6 brutal-kraftvolle kg auf jedem Bein seines 4-feet-Powerantriebs trifft es besser – Wasser (auch Schnee, wie im Foto) ist sein Ding, “Leine(n)” los und ab geht’s … lg 👍🐕👍
Danke @J.Friedrich und Mirko! Ich werde die App mal ausprobieren und schauen, ob es zu mir passt.
Insta ist für mich ein No-go geworden, mit FlickR werde ich nicht warm. Zum versenden nutze ich häufig die cloud, aber gerade für so Foren etc. ist mir das auch nicht so recht.
“Das war vor 10 Jahren noch undenkbar”
War for 10 Jahren mit der SONY A7RII und dem 2xTC am 70-200mm f/2.8 GM OSS bereits möglich. Als vor 9 Jahren dann das 100-400mm F/4.5-5.6 GM OSS kam war es auch mit diesem Objektiv möglich.
Es soll mit einer UVP von 899 Euro auf den Markt kommen.
Für die Freaks gibt es das 100-400 f4.5 GM. Ein superleichtes 100-400 passt an die A7CII, A6700 oder irgendeine andere günstigere Sony Kamera. Und ja es ist dann halt lichtschwächer. Fremdobjektive sind im Telebereich für mich keine Alternative. Die haben oft Probleme beim nachfokussieren wenn man zoomt. Absolut lästig für fliegende Vögel und ähnliches.
Man sollte dabei zwei Dinge auseinanderhalten: Parfokalität und Nachfokussieren in AF-C.
Ein wirklich parfokales Objektiv hält die eingestellte Schärfe beim Zoomen optisch, ohne dass der Autofokus korrigieren muss. Weder das Tamron 50–400 noch das Sony 100–400 GM wird vom Hersteller als parfokal ausgewiesen. Eine garantiert unveränderte Fokuslage während des Zoomens sollte man daher bei keinem der beiden voraussetzen.
Das Tamron kann aber sehr wohl in AF-C während des Zoomens nachfokussieren. Tamron hat diese Funktion mit Firmware-Version 4 ausdrücklich für Foto und Video verbessert. Interessanterweise wurde auch beim Sony 100–400 GM die AF-C-Leistung während des Hineinzoomens per Firmware verbessert.
Ob das Sony in einer bestimmten Extremsituation etwas schneller oder zuverlässiger arbeitet, müsste ein kontrollierter Direktvergleich zeigen. Die pauschale Behauptung, Fremdobjektive hätten dabei häufig Probleme, lässt sich daraus aber nicht ableiten. Parfokal garantiert ist übrigens keines der beiden.
Ich kenne das 100-400 GM aus eigener Erfahrung. Das hat Null Probleme beim Nachfokussieren. Egal ob parfokal oder nicht. Das 200-600 von Sony ebenfalls nicht. Das Sigma 150-600 für Sony E war nicht imstande bei einem Bergrennen mit Motorrädern nachzufokussieren an der Alpha 1. Ich habe dann sehr schnell auf das bewährte 100-400 GM gewechselt, das ich vorsorglicherweise mitgenommen hatte. Bei fliegenden Gänsen, die auf mich zuflogen gab es ebenfalls Probleme. An Alpha 9.
Mag sein, dass es bei Tamron besser ist.
Das liegt dann aber daran, dass Sony Fremdobjektive ausbremst. Mein Tamron 100-400 performt an der Nikon Z8 hervorragend, auch schnellste Vögel im Flug, Libellen und Schmetterlinge im Flug.
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/?pgid=lglzmngz-076bff2d-1165-42b6-929d-8f36ddb9e93f
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/?pgid=lglzmngz-cae4e426-b183-4c62-bd70-45e9e064f4a8
Bremsen halt auf 15 B/s aus, aber die würden ja auch reichen würde ich mal sagen um schöne Aufnahmen zu bekommen.
Ansonsten bremst Sony da glaube ich nicht weiter außer das die Sony Telekonverter nicht an den Fremdobjektiven funktionieren.
Ja, 15 fps reichen für fast alles, trotzdem ist es unschön, dass Sony die Geschwingigkeit bei Fremdobjektiven ausbremst. So richtig offen ist das System auch nicht.
Kann schon sein, dass Sony die Fremdobjektive beim AF-C nicht behindert, dann wäre einfach die Aussage von WRDS falsch. An Nikon funktioniert auf jeden Fall alles einwandfrei, allerdings musste ich beim Tamron auch die neuste Software installieren lassen, das war aber gratis.
Ja, das kann gut sein das sonst noch was drin steckt was gar nicht so direkt offiziell ist.
An den neuerem Tamron Objektiven kannst du ja auch das LenseUtillity über USB-C nutzen, das sollte auch das Problem bzgl. “Installieren lassen” beheben.
Stimmt, dazu braucht es aber noch Zubehör, das ziemlich teuer ist. Deshalb habe ich das verworfen und das Tele eingeschickt. Kostet mich nur einmal Porto. Mein Tele ist schon 8 Jahre alt, nur mit Kabel geht nicht, es braucht noch eine TAP-in-Konsole.
Weiß nicht, also die aktuellen Modelle lassen sich mittels USB-C mit dem Handy/PC verbinden. Man braucht kein Dock oder ähnliches.
Kann bei älteren natürlich anders sein. Dann ist das wohl noch nicht so ausgestattet das es ohne so ein Dock geht, schade.
Kein Problem, das Tamron hat noch 2 Jahre Garantie, in dieser Zeit kann ich nochmals gratis nachjustieren und updaten lassen, mehr wird nicht nötig sein.
Bei den Sigmas, die meisten sind Art, ist es noch besser. Da haben wir in der der Schweiz eine schwarze Servicekarte. Die berechtigt zu einem Service pro Jahr, also Reinigung, Kontrolle, Nachjustierung und Verschleissteile ersetzen wie zum Beispiel den OS, alles gratis und lebenslang. Natürlich sind auch Updates inbegriffen. Ist noch spannend, oder? Nur Nikon verlangt etwas, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist, und das ist nach 3 Jahren.
Ja das nenn ich dann guten Service, sehr gut 🙂
Der Viltrox 2fach Telekonverter löst das Problem.
Ja klar, ich schrieb ja auch die Sony Konverter.
Das ist eine supersinnvolle Ergänzung. ich hatte das Canon 100-400mm (habe es dem Schwiegervater weitergegeben) und werde es mir, wenn ein Schnäppchen kommt, erneut holen. Für jetzt war es erstmal ein overkill, da ich das 100-500mm und das 70-200mm F4 habe. Für bestimmte Zwecke leihe ich es trotzdem beim Schwiegervater aus.
mMn. ist das Canon 100-400mm in Bezug auf Preis-Leistung eines der besten Objektive überhaupt und es performt absolut überragend. Das Gewicht, die Naheinstellgrenze und auch die BQ sind super, außer wenn ein “Pixelpeeper” ist. Für Wanderung ist es ein tolles Objektiv, auch wenn man normalerweise zu L oder GM Objektiven greift.
Da fühlt Sony ne Lücke. Interessant wird die Reaktion all der Sony Fanboys die einen “Dunkelzoom” mit F8 für absolut unbrauchbar halten. Die werden sicherlich trotzdem vom Sony schwärmen, weil irgendein Detail “besser” ist als das von Canon…
Das Sony nun das Objektiv bringt, zeigt dass Canon hier wohl schon vor Jahren den richtigen Riecher hatte.
Dein eigener Kommentar widerspricht deiner Aussage zur Zielgruppe ziemlich deutlich. Du nutzt vermutlich selbst eine hochwertige und entsprechend teure Canon-Kamera, besitzt mit dem RF 100–500 mm und dem RF 70–200 mm f/4 teure L-Objektive – und trotzdem hältst du das günstige RF 100–400 mm für eines der besten Preis-Leistungs-Objektive überhaupt. Du leihst es dir für bestimmte Zwecke aus und würdest es bei einem guten Angebot erneut kaufen. Genau davor hast du aber geschrieben, Käufer einer Kamera für 3.500 bis 4.000 Euro würden eher ein G- oder GM-Objektiv kaufen und nicht „plötzlich in die Consumer-Nische gehen“. Deine eigene Nutzung zeigt doch, dass diese Trennung so pauschal nicht funktioniert. Besitzer hochwertiger Kameras kaufen durchaus günstigere Objektive, wenn Gewicht, Größe, Preis oder der konkrete Einsatzzweck dafür sprechen. Allerdings geht es hier um Sony und nicht um Canon. Im Sony-System gibt es mit dem Tamron 50–400 mm f/4,5–6,3 bereits eine starke Alternative: Es bietet einen deutlich größeren Brennweitenbereich, ist bei 400 mm lichtstärker als das neue Sony und trotzdem erheblich günstiger als ein GM-Objektiv. Eine direkt vergleichbare Alternative mit einem Bereich von 50 bis 400 mm gibt es im Canon-RF-System derzeit nicht. Das neue Sony muss sich deshalb nicht nur am Canon RF 100–400… Weiterlesen »
Bin erst durch Deine Kommentare darauf gekommen, daß es bei Sony, dem Marktführer der Herzen, so viele Probleme gibt und die Hälfte der Nutzer das gar nicht bemerken. Gut, daß Du das mal angesprochen hast.
Übrigens: bei der D3s aus dem Jahr 2009, also so um Christi Geburt rum, sind ISO 12.800 überhaupt kein Problem
;-))
…und schwupp ist der Nächste auf der schwarzen Liste 😵💫😂
Dann können wir künftig ja gleich ein 1200 mm f/16 bauen. Was soll’s – einfach die ISO noch weiter hochdrehen. ISO 12.800 ist schließlich „überhaupt kein Problem“, ISO 204.800 dann vermutlich auch nicht. Dass Lichtstärke, Verschlusszeit, Dynamikumfang, Rauschen und Detailzeichnung zusammenhängen, ist offenbar nur etwas für Menschen mit fotografischem Anspruch.
Viel gespottet, keinen Punkt widerlegt. Schachmatt durch Physik.
Uhh, in der Bauart des 600mm F11 und 800mm F11 würde ich mir das ernsthaft überlegen. Ohne scheiß jetzt… die Teile performen!
Eigentlich geht es darum, ob ich das Foto verkaufen kann oder nicht. Also eine Rechnung schreiben. Diese Zusammenhänge sind Dir jetzt nicht so ganz klar, weil Du ja nicht Dein Geld damit verdienst. Und dann frage ich mich, welchen fotografischen Anspruch Du an Deine Fotos stellst. Mal abgesehen von Deiner aufwändigen Bildbearbeitung solltest Du einfach mal beim Framing anfangen und kannst Dich dann bei den Inhalten noch steigern. 61 MP nützen da wenig…
Ahhh, mein Fehler. Dir fehlt noch eine entscheide Info: Ich habe noch ne R8 als leichtes Reise-Wandersetup. Da kommt das 100-400mm dran 🙂 Beim 45 MP sieht man dann doch als die Unterschiede in der Auflösung zum RF 100-500mm. mMn sieht man auch beim 32 MP Sensor der R7 bereits manche Unschärfen, die anderen Optiken nicht entstehen. Bei 24-30 MP (also R8/ EOS R) sieht man mit dem 100-400mm nur sehr wenig Unterschiede, im Alltag absolut zu vernachlässigen.
Widerspruch sollte damit gelöst sein.
Sony hatte eine Lücke bei günstigen Telezooms. In den letzten Jahren kamen nur G und GM Telezooms. Ein günstiges Telezoom ist hochwillkommen. Wer das doof findet, gehört nicht zur Zielgruppe. Natürlich muss das neue auch abliefern aber da habe ich bei Sony keine bedenken. Zusammen mit dem 20-70 an der 7CII ist das eine unschlagbar leichte Reisekombi. Wem es zu lichtschwach ist, muss halt ein 70-200 f4 nehmen oder so.
Nimmt sich Sony Canon zum Vorbild? Sehr schöne Zweitüberschrifft. Ich denke nicht, da ist Sony sicher selbst draufgekommen, dass ein Dunkelzoom noch im Portfolio fehlt.😉
Ich benutze für Tier und Vogelfotografie das Canon RF100-400mm f5.6-8 IS USM, und wenn es sein muss mit TK 1.4x Probleme mit dem AF hatte ich bisher noch nicht, bzw. nicht mehr als mit anderen Objektiven. Ich könnte mir vorstellen, dass es gut läuft wenn es in der gleichen Preisklasse wie das Canon ist.😊
Wenn es superleicht und kompakt wird, dann ist das interessant für mich. Und zwar für die A7CII und die a6700.
Wem F8 zu düster ist, der bekommt bei Sigma ein bisschen mehr Licht. Ein 5.6-8/100-400 hätte ich eher von dort erwartet. Kommt vielleicht auch noch.
Warum? Sigma ist schon lange kein Billigheimer mehr.
Nein.
Ich habe ein Auge auf die neuere, lichtstärkere Version geworfen. Das alte 100-400mm habe ich schon seit vielen Jahren. Deshalb kommt für meine Fotografie nur die lichtstärkere Version in Frage.
Schön, dass noch jemand Lichtstärke als praktischen Vorteil betrachtet. Nach der Logik der „ISO einfach hoch“-Fraktion könnte man beim Auto schließlich auch den kleineren Motor nehmen und bei Bedarf einfach stärker aufs Gaspedal treten. Problem gelöst. 🙂
Nicht alle wollen 1,5 – 2kg schleppen. So gibt es für jeden Einsatzzweck, das passende Objektiv. Heutzutage kann man sich eine wirklich kleine und leichte Vollformatausrüstung zusammenstellen.
So sehe ich das auch. Ist doch super wenn Anbieter beide Versionen im Angebot haben, leicht und günstig, dafür etwas lichtschwächer und lichtstark, optisch vermutlich besser, dafür schwerer und teurer. So kann jeder das finden, was für ihn passt. Für manche passen sogar beide Versionen, nämlich je nach Einsatzzweck. Ich verstehe deshalb die ganze Diskussion nicht, wenn Anbieter einem beide Versionen bieten gibt es doch nichts zu diskutieren.
Nicht nur das höhere Gewicht möchte nicht jeder schleppen, es möchte auch nicht jeder über 1000 € für ein Objektiv ausgeben. Lichtstärkere Versionen gibt es meistens, aber wenn ich das nicht brauche/möchte, und ich mich mit was lichtschwächerem begnügen würde, sah es bei Sony nicht gut aus, und diese Lücke wird wohl jetzt geschlossen (zwar noch ein Gerücht, aber…).😊
Moin Stefan, ich schraube die ISO nicht ins Unendliche. Max 6400ISO und dann ist Schluß.
AUch wenn die kleinen Bären morgens in der Schlafenszeit den Baum hoch sind. Blende 2.8 und max 6400Iso
Danach ist bei mir Schluß, Egal ob DxO da noch was kann oder jetzt CP1 mit der neuen Entrauschversion.
Gut dass Sony beides anbietet.
Yep. So kann jeder für sich entscheiden, was an die Kamera kommt und was besser zum Hauptmotiv passt.
Ich verstehe hier so einige Anwender nicht……Meistens klingt es nach mein System ist das Beste…..
Egal, ich habe mich damals(2011) für Sony entschieden und langfristig betrachtet, mit meiner jetzigen Ausrüstung, keinen Fehler gemacht. (aber verbessern kann ich mich mich immer noch 🙂
“Würde ein Sony 100-400mm f/5.6-8 für weniger als 1.000 Euro euer Interesse wecken?”
Nein, ich habe bereits das alte 100-400mm F/4.5-5.6 GM OSS und das neue 100-400mm F/4.5 OSS GM incl. den 2x TC von Viltrox.
Das SONY 100-400mm f/5.6-8 OSS wir aber sicher genügend Abnehmer finden, für die die Spezifikationen gut genug sind. Es wird dabei vor allem gegen das Tamron 50–400 mm f/4,5–6,3 konkurieren, das in Bezug auf Lichtstärke und Brennweite klar besser ist, jedoch preislich minmal teurer ist.
Wenn die Nahgrenze so gut ist wie beim Canon und es konverterkompatibel ist, dann hätte ich endlich einen Grund auf Sony umzusteigen.
Das ist der absolute Witz des Tages 👍🤣
Moin Rolf,
Warum dieser Kommentar? Nur weil Du mit Deiner Z8 glücklich bist, muss das doch nicht auf jeden zutreffen.
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen, das hat nichts mit Canon oder Sony zu tun, sondern damit, dass ich niemals einen TK an ein Telezoom mit f8 schrauben würde, nicht mal an ein lichtstärkeres. Da kracht der Kontrast komplett zusammen, vor allem bei so einer Billiglinse. Und deshalb ist es ein Witz, wenn das jemand als Wechselgrund bringt. Die Naheinstellgrenze ist übrigens sowieso bei den 100-400ern ähnlich, das sollte also auch kein Kriterium sein.
Gruss Rolf
OK, das ist jetzt etwas verständlicher.
Absolut Richtig, eine Blende – 8 ist wirklich dann schon ein Dunkelzoom, und dann noch ein Telekonverter dazu, das nochmals 1-2 Blenden schluckt. Kann mir nicht vorstellen das etwas Gescheites dabei herauskommt. Wenn ein Telekonverter, dann nur bei Blenden 2.8 – 4! Blende 5.6 denke ich wird noch gehen mit Kompromissen.
Genau, bei Topp-Zooms bis f4 würde ich es auch noch machen, aber nur mit einem 1.4-fach TK. Bei Festbrennweiten vielleicht auch noch bei f5.6. Wenn das Sony-Tele preiswert werden soll, dann ist vermutlich nicht nur die Blende nur 8, sondern es ist auch noch ein günstigeres AF-Modul verbaut. Mit einem TK 1.4-fach ist man dann bei f11, der AF trifft bei bewegten Zielen auch nicht mehr und vom übriggebliebenen Kontrast müssen wir gar nicht reden. Es ist ja nicht ohne Grund, wieso die Hersteller solche lichtschwachen Teles gar nicht erst konvertertauglich machen.
Sehe ich sehr ähnlich wie viele hier… Alles was bisher bzgl. Tele von Sony kam, ist technisch exzellent aber auch sehr hochpreisig. Es gibt sicherlich viele Fotografen die in Ihrer Fotografie Teles selten einsetzen oder es sich nicht leisten können und somit auf Fremdhersteller ausweichen müssen. Dass es da ein Tamron gibt in vielleicht ähnlich Preisklasse, tut dem keinen Abbruch, Konkurrenz belebt das Geschäft und ist ein Vorteil für den Verbraucher. Die Blende 8 am langen Ende wird es genauso wenig wie das CANON unbrauchbar machen. Auch mit 61 oder 67MPx Sensor, wofür das Tele sicher nicht schwerpunktmäßig gedacht, halte ich das Beugungsproblem noch als akzeptabel, ist ja keine harte Grenz die da sofort nachteilig bzw. überhaupt sichtbar wird. Überschlägig reden wir hier dann von einem Sensorpixel mit ca. 3,6um und einem Beugungsscheibchen von ca. 10um je nach Wellenlänge. Durch die Airyverteilung, näherungsweise auch Gaußverteilung, der Lichtintensität im Beugungsscheibchen reduziert sich das in der Praxis in seiner Auswirkung nochmal. Dann kommt ja auch noch dazu dass zuerst mal durch die Bayermatrix 2×2 Pixel zusammengefasst werden und danach erst durch Demosaicing auf einzelne Sensorpixel interpoliert wird. Dagegen steht ja dann sicher auch besserer Detailreichtum und bessere Schärfe über das gesamte Bildfeld… Weiterlesen »
Danke Conny, wie immer weiterführend.
Ich bin ständig mit der Kombi a6700 + 70-350mm f/4,5-6,3 G für Wildlife unterwegs.
Das 200-600 kam aufgrund Größe und Gewicht(!) bisher nicht in Frage.
a6700+70-350 ist eine super Kombi! klein, leicht und knackscharf 🙂
Das preiswerte 100-400 käme für mich nicht in Betracht, dann eher das lichtstarke 100-400 f/4.5