Zum kommenden Sony FE 100-400mm f/4.5 GM II ist ein erstes Bild aufgetaucht. Das Objektiv soll zusammen mit der A7R VI im Mai vorgestellt werden.
Erst vor wenigen Tagen hatten wir ausführlich über die Gerüchte zum Sony FE 100-400mm f/4.5 GM II berichtet. Jetzt ist im Netz ein erstes Bild des Objektivs aufgetaucht, das die Existenz der neuen Brennweite bestätigt.
Die Anfangsblende des Objektivs soll bei f/4.5 und nicht bei f/4.0 liegen, wie vor einiger Zeit mal vermutet wurde vermutet. Außerdem wird Sony wohl auf ein Innenzoom setzen und sich in Sachen Baulänge ungefähr am FE 200-600mm G orientieren. Preislich soll das neue 100-400mm GM II auf Augenhöhe mit dem FE 50-150mm f/2 GM sein, das würde einen Preis von rund 4.400 Euro bedeuten.

Die Ankündigung des Sony FE 100-400mm f/4.5 GM II wird gemeinsam mit der Sony A7R VI rund um den 13. Mai erwartet.
via: Photorumors


Was die KI zur weißen Farbe von Tele Zoom Objektiven der Spitzenklasse sagt: erstens Thermische Stabilität, zweitens Schutz empfindlicher Materialien (z.B. Fluorit-Linsen), drittens Wiedererkennungswert (Marketing). Drittens ist glaube ich das Hauptargument. Dafür muss man dann 4.400 Euro auf die Verkaufstheke legen. Wer so wie ich für eine Festbrennweite wie das Leica 35mm f/1,4 Summilux-M 4.300 Euronen ausgibt den erschrecken die Zahlen auf der Quittung bestimmt nicht.
Wer das Sony FE 100-400mm f/4.5 GM II wirklich benötigt oder auf die erstklassige Bildqualität steht wird sich das Objektiv gerne kaufen. Persönlich kann ich mit solchen Zoom Objektiven nichts anfangen weil ich keine Motive fotografiere bei denen 400mm oder mehr von Nöten wären.
Sport oder Tier Fotografen kommen ohne diese Zoom Objektive nicht aus. Deswegen gutes gelingen und viel Spaß damit.
Normalerweise kennzeichnet Sony eine neue Generation klar mit „II“ in der Modellbezeichnung. Auf dem gezeigten Bild ist davon nichts zu erkennen.
Auffällig ist außerdem, dass ein Teil des Bereichs, in dem sich weitere wichtige Informationen des Typenschilds befinden, ungewöhnlich stark im Schatten liegt. Dieser Schatten wirkt zudem dunkler und unnatürlicher als der umliegende Schattenwurf, was darauf hindeutet, dass hier bewusst Details verdeckt werden sollen.
In Kombination mit der insgesamt eher schlechten Auflösung des Bildes entsteht der Eindruck, dass diese Unschärfe nicht zufällig ist, sondern gezielt eingesetzt wurde, um genau diesen Bereich schwer überprüfbar zu machen.
Wenn man sich das Ganze genauer ansieht, passt dieses „Typenschild“ zudem nicht zur üblichen Gestaltung von Sony-Objektiven.
Wie auch immer. Das 50-150mm hat auch dieses Typenschild.
wie auch immer, wo ist die 2?
Gab es bereits ein 100-400/f4,5? Das aktuelle ist ein 100-400/f4,5-5,6…
schaue mal auf die Überschrift vom Artikel…
Die Überschrift kann aber ebenfalls falsch sein, oder nicht?
Fakt ist: Es gab bis heute kein Sony FE 100-400/f4,5 GM, daher müsste Sony für ein solches Objektiv nicht den Zusatz II wählen.
Genau, bei SonyAlpharumors steht auch nichts von MarkII.
So ist es. Das ist die erste Generation eines derartigen Objektivs. Der Titel ist falsch.
Da liegt wahrscheinlich der Fehler in der Überschrift.
Es ist ja keine zweite Generation sondern das erste seiner Art: Lichtstärker und es ist ein Innenzoom. Ein völlig neues Objektiv!
Das Typenschild und der Schattenwurf könnten schon authentisch sein. Der Schatten ist der schwarze Riemen, der sich im Schild spiegelt, Was mich aber wirklich stutzig macht, ist der fehlende Hinweis auf OSS! Sämtliche langen Tele von Sony haben OSS und das ist auch sehr sinnvoll! Und bei all diesen Objektiven steht es auf der Typenbezeichung mit drauf.
Sollte das neue 100-400er ohne OSS kommen?? Für mich kaum vorstellbar!
Ohne OSS wäre schon sehr untypisch für Sony. Das 50-150 hat zwar auch keinen OSS aber das ist ja auch viel kürzer.
Da wurden keine Details versteckt. Wenn man das Bild vergrößert oder auf einem großen Bildschirm anschaut, kann man die Schrift im Schattenbereich gut lesen. Da steht nur “FE 4.5 / 100-400 GM” (noch deutlicher erkennt man das bei dem “Original Bild” auf SAR).
Den Preis von 4’400 finde ich schon sehr ambitioniert. Für 5’000 bekommt man von Nikon das sehr gute Z 4.5-5.6/400 + das Z 4.5/100-400 zusammen. Für mich wäre es keine Frage, was ich wählen würde, qualitativ sind die drei auf einer Ebene.
Korrektur: das Z 4.5/400 + das 4.5-5.6/100-400 natürlich
Das Sony 100-400 F/4.5 vereint ja sozusagen diese beiden Objektive, hat also den deutlichen Vorteil, dass man nur ein, statt zwei Objektive, mit schleppen müsste und damit deutlich flexibler wäre. So gesehen, würde ich das Sony definitiv vorziehen (mal davon abgesehen, dass Z-Objektive sowieso nicht an meine Kameras passen würden).
Wobei ich wohl das Sigma 300-600mm F/4 oder das Sony 400-800mm F/6.3-8, wegen der größeren Brennweite vorziehen würde (mit dem Sony 200-600mm F/5.6-6.3, das ich seit 4 Jahren nutze, bin ich aber auch schon sehr zufrieden).
Sigma 300-600/f4 erspart die Mucki Bude (3.970g), meine bessere Hälfte hat sich das Teil geholt und flucht nun immer wieder übers Gewicht 😉
Sehe ich anders, mal braucht man die Lichtstärke, und mal die Flexibilität eines Zooms. Klar hat man mit dem Sony beides, aber eine Festbrennweite ist in der Regel dem Zoom überlegen, ich denke da vor allem an Motive in Bewegung und diffusem Licht.
Aber klar, als Sony Fotograf nützen einem die Nikkore nichts, sondern man muss in den sauren Apfel beissen und den hohen Preis für das Telezoom bezahlen, wenn man es will. Die längeren Brennweiten kommentiere ich jetzt nicht, das ist wieder ein anderes Thema.
So lange Festbrennweiten nützen einem Fussballfotografen wenig.
Das Z400/4,5 ist bei bestimmten Motiven – wenig Licht, sehr schnelle Kleinvögel- großartig, was Geschwindigkeit und BQ angeht… großes Kino. Auch das Gewicht z. B. mit der Z 6III oder Z8 vermag ältere Herrschaften zu überzeugen. Aber es bleibt eine eingeschränkte Flexibilität- hier muss man abwägen. Die Zooms haben ebenfalls viele Punkte auf ihrer Seite.
Und für 11 Mille bekommt man bei Nikon das 180-400 f4. Wieviele andere Nikon Objektive könnte man den dafür kaufen?
Es geht hier aber nicht um f4, sondern um f4.5. Das Nikkor f4/180-400 hat zudem einen eingebauten Telekonverter. Das ist jetzt also nicht Äpfel mit Birnen verglichen, sondern Äpfel mit Speicherkarten.
F4 ist eine ganze Drittelblende lichtstärker. Also so gut wie nichts. Der eingebaute TK muss erwähnt werden, weil der die Sache tatsächlich massiv verteuert.
Warum ist das Tamron 1,8/500 kleiner?
Weil es nicht existiert. Erträumte Objektive sind immer kleiner, als reale Objektive.
Und falls das uralte Tamron Spiegeltele gemeint ist, ist das mal wieder (alleine schon Bauartbedingt), wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Pferdeäpfeln. Das olle Tamron Spiegeltele hat übrigens nur Blende F/8, nicht F/1.8, keinen Autofokus und die Abbildungsleistung ist auch für die (Russen-) Tonne.
Immer wieder erheiternd solche Kommentare. 1.8/500 in klein? Gerne. Wo kann ich bestellen?
@ Rolf Carl
Den Preis von 4’400 finde ich schon sehr ambitioniert. Für 5’000 bekommt man von Nikon das sehr gute Z 4.5-5.6/400 + das Z 4.5/100-400 zusammen. Für mich wäre es keine Frage, was ich wählen würde, qualitativ sind die drei auf einer Ebene.
Wollen Sie ein Objektiv kaufen, oder den ganzen Fotoladen?
Meine gesamte Ausrüstung hat zusammen knapp 5.000 Ostmark gekostet, was beim offiziellen Wechselkurs wohl keine Tausend DM gewesen wären.
Es geht doch mit günstigen Preisen, wenn man es denn wirklich will.
Klar geht es mit günstigen Preisen, ich rechne aber nicht mit Ostmark, sondern mit Euro und vor allem Schweizer Franken. Meine erste Ausrüstung hat auch etwa Tausend Euro gekostet, und sie hat für vieles gereicht. Aber für meine heutigen Ansprüche reicht das eben nicht mehr, sondern es sind eher 10’000 Euro. Und mal ehrlich, es gibt doch einiges teurere Hobbies, z.B. das Auto, das geht dann doch eher Richtung 50’000 Euro. Aber sag jetzt bitte nicht, dass du nur mit dem Fahrrad unterwegs bist…
“So konnte ein Trabant mit 650-ccm-Zweizylinder und 24 PS mehr als 8500 Mark der DDR kosten, mit einigen Zusatz-Ausstattungen sogar 10 000 Mark und mehr. Und die Preisliste des Mittelklasse-Wagens Wartburg mit seinen bescheidenen 45 PS aus einem 1000-ccm-Dreizylinder erreichte oft den doppelten Betrag. Gleichzeitig kostete ein Liter Benzin stets rund 1,60 Mark der DDR” (Zitat aus https://www.zeitzeugenbuero.de/fileadmin/zzp/pdf/Klinkenberg_DDR-Auto.pdf )
Dann fährst Du ja bestimmt auch noch den “guten”, alten Trabant. Jedes modernere Auto kostet dagegen ja ein Vermögen. 🚙💨🫢
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag, mit Erholung und viel Licht!
Hi Thomas, Uiuiui, für Deine üblicherweise empathischen Verhältnisse, ist das ja ein richtiges 😉 “Altenbashing” oder dachtest Du gar an die “Geschlossene”? Frei nach Rosenberg: knallhart, aber halt “Thomas-like” liebevoll verpackt … 😂😇
Moin, ich höre gerne hin, lasse mich auch mal von Wissenden belehren… aber ständig auf den Arm genommen zu werden: Nein. Das ist kein Humor oder Ironie mehr. Insofern… schönen Tag! Bei uns sind die Straßen voll mit Menschen – Touristen. Du hättest für dein Fachgebiet viele Motive… auch das Licht passt. 👋🏻
Das muss ein Satireaccount sein.
👍 – exakt, deshalb, frei nach Peter B.: “bitte mehr davon”. 😂
Wusste nicht, dass es im Jahr 2026 noch Ostmark und Practica gibt. Oder sind Sie etwa von der DDR Mondbasis? Das würde es natürlich erklären.
Ich habe mal gehört, dass in der DDR nichts weggeworfen wird, man könnte es ja irgendwann mal noch brauchen. Nur blöd, wenn man noch einen Sack voll Ostmark hat, kann man damit überhaupt noch etwas kaufen? Naja, vielleicht steigen ja mal die Altpapierpreise, und bei den Altmetallpreisen kriegt man die Practica sicher noch für 30 Westcent weg.
Raucher könnten damit ihre Zigaretten anzünden.
Es soll sogar um 5000 Dollar kosten.
Man kann auch einen Trabi mit einem Benz oder Porsche vergleichen. Beide bringen einem von A nach B.
Das ist durchaus ein spannendes Objektiv (zumindest für die Leute, die diesen BW Bereich brauchen), der Preis ist IMO aber grenzwertig.
Grenzwertig… ja. Ich schaute damals nachdem Z 800/6,3, schaute, schaute und schaute. Es war weit außerhalb der Grenzen. Geht gar nicht, schaute.
Und dann irgendwann hatte ich es.
Nie bereut. Aber die Grenzen für einen Moment verschoben. Wenn jemand es will, gibt es keine Grenzen mehr.🍀🙃
Ist ein Schnäppchen im Verglich zu den nur eine Drittelstufe lichtstärkeren Canon 200-400 f4 und Nikon 180-400 f4. Beide mit eingebauten Telekonvertern aber die kosten mal locker das dreifache.
Das 50-150 hat auch einen grenzwertigen Preis. Ich habe den Kauf nicht bereut. Es hat mir mehrere Festbrennweiten und ein Zoom ersetzt.
Canon ist bei den Objektiven IMO preislich oft jenseits von gut und böse, das Nikon ist ein altes F-Mount Glas, das ist meines Wissens nach nicht mehr erhältlich, war aber preislich ebenfalls vollkommen irre.
Original Objektive von Sony, Nikon und Canon nehmen sich preislich nicht viel. Der Vorteil bei Sony ist die bessere Möglichkeit Dritthersteller Objektive mit AF zu verwenden.
Richtig. Weder von Canon noch Nikon gibt es vergleichbares für spiegellose Kameras.