Sony Jahresvorschau für 2026: Wir fassen Gerüchte zusammen und spekulieren, welche neuen Kameras Sony auf den Markt bringen könnte.
Mit der A7 V hat Sony Ende 2025 die vermutlich wichtigste der eigenen Kamerareihen auf den neusten Stand gebracht. Für Neuheiten im Profi-Bereich ist es noch viel zu früh, hier ist Sony mit der A1 II und der A9 III nach wie vor sehr gut aufgestellt. Wenn wir über potenzielle Sony Neuheiten des Jahres 2026 sprechen, dann rücken dementsprechend andere Kameramodelle in den Vordergrund.
Hohe Wahrscheinlichkeit
Sony A7R VI
In der Gerüchteküche ist man sich einig, dass die Chancen für die Präsentation der Sony A7R VI im Jahr 2026 ziemlich gut stehen. Die aktuelle A7R V wurde im Oktober 2022 vorgestellt, die A7R IV kam im Juli 2019, die A7R III im Oktober 2017. Wenn man diese zeitlichen Abstände berücksichtigt, wirkt eine Präsentation der A7R VI im Jahr 2026 schlüssig. Wirklich konkrete Hinweise oder gar Leaks lassen aber noch auf sich warten. Sonyalpharumors stuft die Wahrscheinlichkeit einer A7R VI Präsentation im Jahr 2026 im Übrigen mit 80 % ein.

Sony FX3 II
Canon und Nikon ist im Jahr 2025 im Bereich der kompakten Cine-Kameras ein großer Schritt nach vorne gelungen. Sony muss hier dringend nachziehen und zuverlässige Quellen haben bereits durchblicken lassen, dass die Sony FX3 II aller Voraussicht nach 2026 auf den Markt kommen wird. Die Chancen stehen hier also extrem gut und sogar noch etwas besser als bei der A7R VI.
Geringe bis mittlere Wahrscheinlichkeit
Sony RX100 VIII
Ich weiß ich weiß, Gerüchte zu einer neuen Sony RX100 VIII gab es viele Jahre lang, passiert ist nie etwas. Trotzdem stehen die Chancen für eine Nachfolgerin der kompakten RX100 VII aktuell meiner Meinung nach gar nicht so schlecht. Kompaktkameras sind nach wie vor auf dem aufsteigenden Ast, Ende 2025 haben die Hersteller so viele Einheiten verschifft wie seit Jahren nicht. Und: Sony hat 2025 bereits die neue RX1R III vorgestellt und somit bewiesen, dass man den Entwicklungen rund um Kompaktkameras durchaus Beachtung schenkt.
Mit einer von vorne bis hinten erneuerten RX100 VIII sollte man trotzdem nicht rechnen. Ich halte eine punktuell verbesserte RX100 VIII für wahrscheinlicher, könnte mich auch damit aber anfreunden.
Sony A6900
Die Sony A6700 kam im Jahr 2023 auf den Markt und Sony hat dem APS-C-Format in den letzten Jahren nicht übermäßig viel Beachtung geschenkt. Ich rechne also eigentlich eher nicht mit der Präsentation einer A6900 im Jahr 2026, Sonyalpharumors sieht die Chance aber bei immerhin 50 Prozent.

Entscheidend könnte sein, was Canon mit der kommenden EOS R7 Mark II macht. Wenn die R7 II wirklich in diesem Jahr auf den Markt kommt und abliefert, könnte das für Sony eine Motivation darstellen, die A6900 eher früher als später zu präsentieren. Auch die A7 V kam ja kurze Zeit nach der R6 III, was sicherlich kein Zufall war.
Sony A7C III
Gut möglich, dass sich Sony mit der A7C III noch bis 2027 Zeit lässt. Trotzdem kann man sich bei dieser Kamera absolut sicher sein, dass sie früher oder später auf den Markt kommen und viel Technik von der A7 V übernehmen wird. Eine Präsentation im Herbst 2026 und somit knapp ein Jahr nach der A7 V würde ich nicht gänzlich ausschließen, allerdings könnte dieser Zeitraum für die A7R VI reserviert sein.
Und was ist mit der … ?
Sony A7S IV: Die A7S III stammt aus dem Jahr 2020, eine Präsentation ist eigentlich längst überfällig. Doch da sich inzwischen Kameras wie die FX3 und FX2 und die Vlogger-Kameras der ZV-Reihe in Sonys Lineup befinden, ist es fraglich, ob Sony die A7S-Reihe überhaupt weiterführen wird. In den letzten Wochen gab es keinerlei Gerüchte oder Hinweise zu einer A7S IV.
Sony A7C R II: Da noch nicht mal die A7R VI in Reichweite ist, wird die A7C R II frühestens 2027 erscheinen.
ZV-Reihe: Mit den Kameras der ZV-Reihe will Sony vor allem Vlogger erreichen, angeboten werden Kompaktkameras (ZV-1 II), APS-C-Kameras (ZV-E10 II) und Vollformatkameras (ZV-E1). Es gibt zwar keine konkreten Hinweise oder Gerüchte, aber irgendwelche Neuheiten wird Sony innerhalb der Reihe sicherlich in der Mache haben.
Was denkt ihr? Welche neuen Kameras wird Sony im Jahr 2026 auf den Markt bringen?


Obwohl ich mittlerweile ein Iphone besitze greife ich doch immer wieder zu meiner RX 100. Mit der Umhängebereitschaftstasche einfach unglaublich praktisch, bei sehr guter Bildqualität. Ein Update würde ich begrüßen.
Dein Wort in Sony´s Ohr 😉
Am Besten mit einem lichtstärkeren Objektiv als zuletzt.
Eine Brennweite von 24-105,24-120 oder 20-90 wäre wünschenswert.
Wieso Sony a6900? Gibt es Hinweise, dass Sony die Zahl 6800 überspringen wird?
Die Canon R7II steht in den Startlöchern, ich glaube nicht, dass Sony dieser das ganze Jahr den APS-C Thron überlassen wird.
Sony muss sich mit den Namen ohnehin etwas Neues für die Zukunft überlegen – Es gibt ja die günstigste Reihe a6000 und Nachfolger a6100, dann die “Mittelklasse” a6300 und a6400 und die “Oberklasse” a6500, a6600 und a6700. Sie hätten mit dem Names-System keinen Platz mehr für einen Nachfolger der a6400 und nur noch einen Platz für die Einstiegs-Reihe mit einer hypothetischen a6200. Die Benennung war m.M.n. von vorne herein sehr verwirrend, vor allem da Sony ja teilweise die Vorgängermodell recht lange im Handel behält
Jap, bin zwar mit der 6xxx sehr zufrieden. Aber was Neues im APS-C Bereich wäre jedenfalls interessant.
Leider hab ich langsam das Gefühl, dass außer Fuji niemand APS-C ernsthaft vermarkten will.
An alle Hersteller da draußen: Nicht jeder will einen Reisekoffer, 8kg Fluggepäck für sein Hobby mitschleppen!
APS-C fände ich noch immer als den besten Kompromiss aus Gewicht, Größe und Leistungsfähigkeit (besonders bei Brennweiten über 50mm 😉 )
Ich habe zwar 2022 zu Vollformat gewechselt, weil ich mir erhofft hatte, durch die f/2.8-Zooms von Tamron/Sigma die selbe Schärfentiefe zu erreichen, wie an APS-C nur mit Festbrennweiten. So musste ich statt Zoom und Festbrennweite nur noch ein Zoom zum mitschleppen. Spätestens seitdem Sigma das neue 17-40 f/1.8 herausgebracht hat, wäre das aber kein Grund mehr und ich bin auch ernsthaft am überlegen, zurück zu APS-C zu gehen, da es “günstiger” ist, mehr Tele-Reichweite zu bekommen. Fuji spricht mich aber leider nicht so an, Canon hat es sich mit dem stillen Einstampfen der EOS-M-Serie mit mir verscherzt und Nikon hat zu wenig Objektive. Bleibt also nur Sony – Hier würde ich mir aber wünschen, dass sie mal eine APS-C-Kamera mit richtig gutem Sucher, Display und etwas wie Panasonics Real-Time-LUTs wünschen, damit ich meine individuelle Bearbeitung direkt auf die Kamera-JPGs anwenden kann und mir die Bearbeitung spare. Aber das bleibt wohl Wunschdenken
Servus Benjamin
du bist nicht der einzige mit diesen Wünschen. Jedes mal wenn ich mit dem Fahrrad in der näheren Umgebung unterwegs bin freue ich mich wenn mein Neffe mir seine Sony RX10 III Bridgekamera anvertraut. Ist zwar „nur“ eine 1-Zoll Kamera aber man hat eine KOMPLETT Ausrüstung am Mann dabei. Erstaunlich wie gut die Bilder mit dem Ding werden.
Kommt eben auf die eigenen Bedürfnisse an. Sehe ich mir im Gegensatz dazu Mittelformat Bilddateien an ist sofort klar „wo der Bartel den Most holt“. Eigentlich ist der Kamerakauf eine persönliche Kompromissfindung! Mit großem Aufwand bekämpfen sich die Vollformat Produzenten gegenseitig, einer muss dem anderen die weniger werdenden Kunden abjagen. Da bleiben APS-C sowie MFT leider auf der Strecke weil an diesen Produkten weniger verdient wird.
Bildbearbeitung muss man „mögen“ oder eben auf Kamera implementierte Funktionen zurück greifen. Wo funktioniert das sehr gut? Richtig – in den kleinen immer dabei Smartphones mit den angebotenen Software Funktionen. Wo präsentiert man die eigenen Bilder zu 98%? Richtig – auf einem Display/Monitor/Fernseher selten in einem Album noch seltener auf einem großformatigen Wandbild. Braucht es für die 98% Voll oder Mittelformat? Eher nein würde ich behaupten!
Hi Benjamin, ich weiß ja nicht, mit welchem System Du fotografierst, aber warum mixt Du nicht VF mit APS-C?
Sony hat viele tolle APS-C Objektive (in Gegensatz zu Canon RF und Nikon Z). Panasonic hat gar nix und Fuji ausschließlich APS-C. Canon, Nikon und Sony haben jeweils das gleiche Bajonett für VF und APS-C, man kann also deren Objektive entsprechend untereinander verwenden. Bei Canon und Nikon gibt’s natürlich, über Adapter, eine Vielzahl an EF-S und DX Objektiven, die verwendet werden können.
Immer nur verkaufen und neu kaufen, kostet nur Geld und bringt einen nicht voran.
… ich glaube schon, dass u.a. SONY in Summe einiges mehr im APS-C Bereich verkauft als Fuji.
SONY müßte nur mal mutiger sein, einen besseren APS-C Body zu b ringen, dann gäbe es sicher auch noch mehr Käufer.
Sonys APS-C-Modellphilosophie in der Vergangenheit war eigentlich ganz einfach: aus einem Sensor werden drei Kameras abgeleitet und zwar je eine Einsteiger-, Mittel- und Oberklassekamera. Inzwischen ist klar, dass in dieser Denkweise zwei Kameras eigentlich ausreichen (wer will heute noch ernsthaft die a6100 anpreisen?). Andererseits sind zwei Modelle zu wenig, um als APS-C-Anbieter angenommen zu werden. Und APS-C ist sexy.
Was Sony bräuchte, um seine APS-C-Sparte sexy zu machen, wäre eine andere Kamera – und zwar anders mit Blick auf den Sensor. Wie wäre es denn z.B. mit einer 40mp-APS-C-Kamera? Nicht wegen der Datenmenge, sondern wegen der feinsten Auflösung dank der kleinen Sensel. Dagegen wäre die Auflösung der a7RV ein Fliegenschiss.
Und wenn wir dann noch in Rechnung stellen, dass der Namensraum am Ende ist (viele Zahlen mit dem a6x00-Schema gibt es nicht mehr), dann ist nicht die Frage, ob Sony spätestens 2027 neue APS-C-Kameras herausbringt, sondern wie Sony sie benennt. Auf jeden Fall wird es ein System sein, bei denen die Kameras eine feste Zahl zugeordnet bekommen und die Nachfolgerkameras mit “Mark II” etc. betitelt werden.
Den Aussagen kann ich nur zustimmen. Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass APS-C nicht mehr Beachtung bekommt. Man ließt immer, dass sich bei Kleinbild mehr Geld verdienen lässt, aber Fuji zeigt, dass auch höherpreisige APS-C-Kameras sich gut verkaufen können, wenn man ihnen als System Beachtung schenkt. Eine X-T5 ist immer noch deutlich teurer als eine Lumix S5 II, die X-T50 ist nicht wetterfest und hat wesentlich weniger Bedienelemente und kostet trotzdem so viel wie die S5 II – da würde ich behaupten, dass Fuji mit APS-C sogar eine höhere Gewinnmarge hat als Panasonic mit Kleinbild.
Panasonic versucht mit seiner Fotosparte irgendwie zu Überleben, viel Gewinn kann da nicht abfallen.
Leider wird da die letzten Jahre nichts mehr separat ausgewiesen, was da “erwirtschaftet” wird.
Bin gespannt, was sie zuerst aufgeben werden: die TV oder die Fotosparte ( zumal Panasonic mit dem Wegfall von “klimafreundlichen Förderungen” zur Amtszeit von Donny Trump dort nun auch leicht ins Schleudern geraten ist aka Konzentration auf Wärmepumpentechik u.ä. … )
Sony A7S IV: Die A7V ist eine großartige All-Rounder- bzw. Brot-und-Butter-Kamera. Aber um von den aktuellen Fotokameras (A7-, A9, A1-Familien) eine Brücke zu den den Filmkameras der FX- und ZV-Kameras zu schlagen, hätte sie OpenGate gebraucht – das sie nicht hat. Und es ist kaum anzunehmen, dass Sony das aus Schusseligkeit übersehen hat. Warum also hat die A7V kein OpenGate? Die einzige sinnvolle Antwort darauf kann eigentlich nur lauten, dass diese Funktion exklusiv für eine A7SIV vorgesehen ist. Und wer sich fragt, warum es neben den FX- und ZV-Kameras noch eine “sehr videotaugliche Fotokamera braucht”, sollte mal versuchen, mit diesen Kameras ernsthaft zu fotografieren. Nur weil sie es können, heißt das nicht, dass das auch Spaß macht. Es sollte mich überraschen, wenn Sony 2026 keine A7SIV präsentiert.
… Abwarten, vielleicht schiebt SONY in den nächsten Firmwareversionen noch unerwartet was Schönes nach ( wenn zB. die Verkäufe der R6III richtig anziehen sollten, reagiert SONY evtl. noch )
Sony RX100 VII Nachfolger? Gibt’s doch schon, fast ein Jahr bereits!
https://www.digitalkamera.de/Kamera/Sony/DSC-RX100_VIIA.aspx
Junge, das ist doch kein wirklicher Nachfolger! Sind doch kaum merkliche Änderungen (hier: USB), wie damals bei der RX100M5 und der M5A.
Schön wäre es, wenn sich bei einem tatsächlichen neuen Modell bezüglich AF-Geschwindigkeit, Sucherauflösung und Akkuleistung etwas tun würde.
Eine A7 R VI halte ich -als nicht Sony-User- für wahrscheinlich, was da allerdings verbessert werden soll/kann weiß ich nicht wirklich, höhere Auflösung wäre nett (unabhängig von der Frage der Sinnhaftigkeit), höhere Serienbildgeschwindigkeit halte ich für nicht so wahrscheinlich, die R bedient nicht die entsprechende Zielgruppe.
Bei mehr Auflösung ist die spannende Frage wie viel mehr braucht man für einen spürbaren Effekt, grob geschätzt min. 80 MP, ob man das dann aber wirklich auf einem KB Sensor haben will ist eine andere Frage.
Sehr geehrter Herr Austrian, auch als Nicht Sony User, wenn man sich mit der Materie etwas beschäftigt, kann man viele Verbesserung Möglichkeiten bei einer Sony A7R VI erkennen. Aktuell wäre ein Sensor mit mehr als 60MP Auflösung physikalisch auf 36 × 24 mm extrem grenzwertig. Beugungsunschärfe und Objektivauflösung würden das Potenzial stark begrenzen. Z.B. Besseren Dynamikumfang, weniger ISO Rauschen, Rolling Shutter Reduzierung, warum sollte eine höhere Serienbildgeschwindigkeit nicht der Zielgruppe entsprechen? Auch bei einer A7r6 gibt es viele Baustellen. Die größte Lücke sehe ich aber bei Sony, dass es keine aktuelle 45-MP-Kamera im Sortiment vorhanden ist. Ebenso ist die Software bis heute, grottig schlecht, unübersichtlich.
Moin,
Kleine Verständnisfrage… welche Software meinen Sie?
Oder denken Sie an die vielen Einstellungsmöglichkeiten in der aktuellen Kamera?
… ähm ja, andere haben keine 33 MPix, keine 60MPix, keine Global-Shutter – Kameras / Sensoren im Sortiment.
Und viele krauchen noch bei 24MPix rum !
Man kann aber auch immer so argumentieren, wie gerade der Wind weht …
“Und viele krauchen noch bei 24MPix rum !”
Ahm, ja, solche gibt es, gibt sogar Hanseln, die kaufen sich so eine Knipse auch noch neu und dann nicht mal preiswert vom Wühltisch.
Gibt auch noch welche, die setzen weniger KI ein, weil noch NI vorhanden ist, also geben tut es eine Menge, der Herr im Himmel hat einen großen Tiergarten.
Das ist mit Abstand der auf Fotografie bezogene unqualifizierteste Kommentar aus 2026. Das Jahr ist noch jung, wenn du Glück hast, wirst Du noch unterboten, obwohl das wirklich schwierig werden wird. Hättest Du das etwas differenzierter dargestellt und als deine persönliche Meinung deklariert, wäre das ok, aber so? Kaum zu toppen.
Solchen Experten, wie der Peter es auszudrücken pflegt, ist bei ihren geistigen Ergüssen anscheinend auch nicht ganz klar, dass die einzige GS-Kamera, welche Sony z.Z. hat eine Kamera mit ebenfalls “nur” 24MP ist, aber klar, ist bei einem GS ja auch was anderes, denn 120B/S mal 24MP ergibt ja dann 2.880 MP/S, was ja dann verdammt viel sein muss, oder?
Höhere Auflösung würde ich nicht nur für überflüssig sondern sogar für einschränkend halten. Was soll man mit einer Auflösung bei der dann die Beugungsunschärfe bei vielleicht f5.6 beginnt? Das wäre, speziell in der Landschaftsfotografie, ausschließlich von Nachteil.
Mich würde nur die Bildqualität interessieren und damit auch eine A7RVI kaufen. Aber nur wenn diese einen deutlichen Sprung macht. Wenn es aber nur ein paar Prozent? Irrelevant.
Ansonsten gebt mir einen M-, S- und A-Modus, Möglichkeiten weiterhin Kabelfernauslösungen zu nutzen, und ich wäre glücklich. Ob da jetzt 500 weitere Menüfunktionen hinzukommen – mir völlig egal.
Wenn man überlegt, was eine Kamera genau alles hat und dass sich das seit den Anfängen der Kamerageschichte kaum geändert hat, ist es heute immer noch nicht anders. Nur ein Haufen Marketing, oder für Leute, die Kameratechnik nicht wirklich verstehen, stecken da unzählige Funktionen und Varianten drin.
Und ganz ehrlich: Gib mir eine 15 Jahre alte Kamera, und ich werde damit nicht schlechter fotografieren, wenn es darauf ankommt. Vieles ist heute so aufgebläht mit Dingen, die so unnötig sind – aber jeder meint, er könne ohne nicht mehr fotografieren.
Das ist wie im Auto: gefühlt eine Million Assistenten, die mehr nerven, als dass sie wirklich etwas bringen. Aber der Mensch lässt sich eben gerne viel erzählen, bis er glaubt, auf unnötiges Zeug nicht mehr verzichten zu können.
Also gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen die es bei Landschaftsfotografie immer mal wieder gibt, sind die neuen Sensoren den alten überlegen.
Die Sony A6700 ist in Bezug auf ihre KI tatsächlich schon ein Stück in die Jahre gekommen. Für eine A6800 – und warum manche von einer A6900 sprechen, erschließt sich mir nicht – hat sich die KI bislang einfach zu wenig weiterentwickelt.
In den nächsten Jahren wird sich hier noch einiges tun. Erst dann werde ich von meiner A6500 auf eine neu erschienene A6800 wechseln.
Außerdem ist wohl auch eine A6200 als Einsteigerkamera mit KI im Gespräch, um dieses Marktsegment besser abzudecken.