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Kamerahersteller verschiffen so viele Kompaktkameras wie seit Jahren nicht

Die Beliebtheit von Kompaktkameras steigt weiter. So viele Einheiten wie im Oktober 2025 haben die Hersteller zuletzt im Jahr 2020 ausgeliefert.

Im Laufe des Jahres haben wir bereits einige Male über die Renaissance der Kompaktkameras berichtet und die steigende Beliebtheit zuletzt auch zum Anlass genommen, um einen großen Praxis-Vergleich mit sechs verschiedenen Kompaktkameras zu erstellen.

288.183 ausgelieferte Kompaktkameras im Oktober

Jetzt bestätigen neue Daten der CIPA (kurz für “Camera & Imaging Products Association”), dass sich Kompaktkameras weiterhin einer vergleichsweise hohen Beliebtheit erfreuen. Konkret berichtet die CIPA, dass im Oktober 2025 insgesamt 288.183 Kameras mit fest verbautem Objektiv ausgeliefert wurden. Einen solchen Wert gab es zuletzt im Jahr 2020. Insgesamt stehen wir im Kalenderjahr 2025 jetzt bei 1.961.846 verschifften Kompaktkameras.

Kodak – der Name, der in den letzten Monaten für viele verkaufte Kompaktkameras in der günstigen Preisklasse verantwortlich war – ist im Übrigen kein Mitglied der CIPA. Gleiches gilt für Leica. Kodaks und Leicas Verkaufszahlen sind in den oben genannten Daten also nicht inbegriffen.

Hersteller verschiffen 5x mehr Kompaktkameras als DSLRs

Auch der direkte Vergleich mit dem Bereich der Spiegelreflexkameras ist interessant, im Oktober 2025 wurden nämlich lediglich 56.595 DSLRs ausgeliefert. Die Kamerahersteller verschifften zuletzt also rund 5x mehr Kompaktkameras als Spiegelreflexkameras. Auch der Abstand zu spiegellosen Systemkameras ist nicht unglaublich groß, mit 669.162 ausgelieferten DSLMs im Oktober aber am Ende doch deutlich.

Mir ist nach wie vor nicht ganz klar, warum Hersteller wie Panasonic, Nikon und OM System nach wie vor nicht auf die Nachfrage im Bereich der Kompaktkameras reagiert und eigene Modelle auf den Markt gebracht haben. Auch bei Sony und Canon ist weiterhin Luft nach oben da, auch wenn diese beiden Hersteller 2025 ja zumindest mit der PowerShot V1 und RX1R III aktiv geworden sind. In unserer Umfrage zur Kamera des Jahres 2025 liegen diese beiden Modelle aber auf den letzten Plätzen und recht deutlich hinter einer Ricoh GR IV, bei der Ricoh das Rad nun wahrlich nicht neu erfunden hat.

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Alfred Proksch

Warum in der Umfrage so abgestimmt wurde liegt an so Typen wie ich einer bin. Mittlerweile bin ich was Kompaktkameras mit fest verbautem Objektiv betrifft „geläutert“ (GFX100RF). Einfach genial welche Spielereien dort verbaut sind.

Mein persönliches Problem manifestiert sich im Wissen darum was „System Kameras“ wirklich können. Könnte ich das „abschalten“ besäße ich keine DSLM Produkte, hätte in der Hosentasche ein Ricoh GR und für den Urlaub eine Bridge-Kamera – fertig.

So aber wartet der persönlich leicht bekloppte Anwender weiterhin darauf das einer der Hersteller den OPTIMALEN Kompromiss liefert. Vielleicht schon in Kürze??

Turmfalke

Meiner Einschätzung nach haben Systemkameras natürlich den grossen Vorteil, wenn man mehrere Sparten der Fotografie abdecken möchte: wie Landschaft, Wildlife, Portrait usw. Bei Bridgekamera die ein Fotokollege hat, ist mir einfach die Bildschärfe und Autofokusleistung zu gering. Das mag für eine Dokumentaufnahme eines Vogelkundlers reichen, aber für mich persönlich käme sie nicht in Frage. Zu dem ist der Weitwinkel bei Bridgekameras sehr eingeschränkt. Bei Kompaktkameras habe ich dasselbe Problem, Motive wechseln oft, da bin ich dann schon sehr eingeschränkt oder muss noch eine zweite Kamera herumschleppen. 🙂 Das ist aber nur meine persönliche Vorliebe zum fotografieren.

WRDS

Gute Bridgekameras gibt es kaum mehr. Bei der RX10IV von Sony, deren Produktion eingestellt wurde, entspricht das Objektiv einem 24-600mm Objektiv. Also wo bitte ist der Weitwinkel eingeschränkt? Bringt aber wenig darüber zu diskutieren. Die guten Bridgekameras mit den 1 Zoll Sensoren von Pana und Sony sind weg vom Markt. Die Monsternikon mit dem Winzsensor bringt ja wenig. Das will man kaum schleppen.

Mirko

Lesergalerie-Boltenhagen-Kompaktkamera-Danke fürs zeigen @Frank

Frank Linden

Bitteschön! 😊

Bernd Henke

ja das ist mir bei Nikon auch nicht ganz klar warum keine neue Kompaktkamera mehr kommt
ich habe vor Jahren die kleine schnucklige Nikon Coolpix S10 gekauft mit der ich sehr viel fotografiert habe und ab und an auch noch heute, die kann ich genau drehen und wenden wie ich sie haben will und sie macht unglaublichen Spaß, da wäre ne Weiterentwicklung echt super
ich bin sowieso eher für was kleines schnuckliges platzsparendes womit ich so richtig Spaß und Freude haben kann und momentan ist das ja die tolle Nikon Z30 die der coolen Coolpix S10 mit etwas Fantasie doch sehr ähnelt

Rolf Carl

Ich hatte nach der analogen Fotografie eine der ersten Nikon Coolpix auf dem Markt. Tja, der Abstieg war gewaltig, nahezu unbrauchbar das Teil. Kurz darauf wurde es die erste richtige digitale Nikon (D7000). Ehrlich gesagt würde ich vorher mit dem Handy fotografieren als mir so ein Teil nochmals anzutun.

Stefan Zimmermann

Aktuell ist das ja ein klarer Trend, der schon vor einigen Jahren begonnen hat. Wie bei Trends üblich werden viele der Kompaktkameras in ein paar Jahren wieder in den Schubladen landen. Die meisten, die sie kaufen, haben wenig Fotowissen – das muss man einfach so sagen – und es ist für viele auch zu anstrengend, sich da richtig einzuarbeiten. Natürlich gibt es auch die Leute, die bewusst eine Sony oder Fuji mit fest montierter Linse, eine Leica oder eine Kamera mit Festbrennweite wählen, gezielt in Schwarz-Weiß fotografieren oder einfach genau wissen, was sie wollen. Aber der große Teil läuft halt einfach einem Trend hinterher. Nur wenige werden später daraus mehr machen. Wenn ich unterwegs fotografiere, komme ich mittlerweile oft mit Menschen Anfang 20 ins Gespräch. Man merkt sofort, dass sie neugierig sind, gern mehr über Fotografie lernen würden oder sich selbst eine Kamera kaufen wollen. Gleichzeitig schrecken die Preise sie oft richtig ab. Am Ende wird dann vorsichtig gefragt, was das wohl kostet. Man merkt, sie haben schon eine Ahnung, dass es sehr teuer ist, und wissen noch nicht so richtig, ob Fotografie ein Hobby ist, das sie länger betreiben wollen. Begriffe wie ISO, Blende oder Verschlusszeit sind ihnen oft… Weiterlesen »

Carol

Interessant. Woher nimmst du deine Annahme?!

Stefan Zimmermann

Schau doch einfach mal in die sozialen Medien – Trends kommen und gehen, das ist normal. Wenn ich unterwegs fotografiere, treffe ich mittlerweile oft junge Menschen Anfang 20, die sich vor ein paar Jahren noch gar nicht für Fotografie interessiert haben. Meist dauert es keine fünf Minuten, nachdem Stativ oder Kamera draußen sind, bis wir ins Gespräch kommen. Während meiner zweitägigen Tour durch München habe ich mit etwa 40 Menschen gesprochen. Einige haben sogar ihre U-Bahn sausen lassen, um sich länger mit mir zu unterhalten. Es fällt mir auf das es immer mehr jüngere dabei sind mittlerweile. Und wenn ich 3 Stunden auf das perfekte Timing der Züge warte, ist es ganz nett sich zu unterhalten, bei mir völlig normal.
Alles Weitere steht dort schon in meinen Text – mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen.

PS: Und eine Umfrage hier ist eine kleine Nische von Leuten, die größtenteils sehr intensiv fotografieren, was aber nicht dem Alltag entspricht. Die Welt da draußen tickt völlig anders. Ich glaube, das ist hier allen klar.

Mirko

Wenn Du das nächste mal in dieser Stadt sein solltest dann kannst Du dich ja melden …
https://ibb.co/DDDGrX81

Stefan Zimmermann

👍

Turmfalke

Ja, das wäre schön, wenn sich die jüngere Generation mit der Fotografie, wie schon zu analogen Zeiten gemacht wurde, wieder faszinieren würde. Die allermeisten kennen leider nur die automatisch KI generierten Fotos von Smartphones, dass das Fotohandwerk aber in der analogen Zeit besonders anspruchsvoll war, entgeht ihnen leider damit, könnte aber auch gleichzeitig die Faszination um das Wissen auslösen, wie Fotografie überhaupt entsteht, warum Blenden, Verschlusszeit, ISO usw. so wichtig ist um ein Bild zu gestalten. Das wäre mal ein Ansatz für die heutige Kameraindustrie, behutsam die junge Generation für diese Art der Fotografie zu begeistern, mit kleinen Kameras, wo sie die ersten Handgriffe erlernen, ohne gleich eine schwere und teurere High End Kamera kaufen, zu müssen. Frage mich nämlich wie die derzeitige Systemkamerabranche überleben will, wenn man nicht jetzt schon die jüngere Generation dafür begeistert? Da bin ich ganz ihrer Meinung. 🙂

Stefan Zimmermann

Behutsam an solche Themen heranzuführen, wäre wirklich eine gute Idee – vielleicht sogar ein neuer Markt wie du gerade geschrieben hast. Woher sollen junge Menschen es sonst wissen? Für dokumentarische Fotos reicht oft schon ein Smartphone, und über Fototechnik muss kaum jemand etwas wissen. Aber auch Bildbearbeitung selbst zu machen – nicht einfach KI oder Cloud arbeiten lassen, sondern selbst Hand anzulegen und alles zu verstehen – ist viel spannender, als nur einen Button zu klicken und auf irgendein Ergebnis zu warten.
Auch in der Astrofotografie, bei Makros oder anderen Techniken, lernt man das Universum oder die Natur auf eine ganz andere Weise kennen als nur aus Büchern.

Mal sehen, wann die junge Generation genug davon hat, viel Zeit virtuell zu verbringen.
Demnächst muss ich jemandem ein Schweizer Taschenmesser zeigen – das ist keineswegs negativ oder herablassend gemeint. Viele junge Menschen kennen solche Dinge kaum noch. Ob das besser oder schlechter ist, kann und will ich nicht beurteilen.

Ich glaube, wenn die Kamerahersteller das richtig anstellen, könnten sie Marktanteile gewinnen und ein kleines Feuer neu entfachen. Aber mal schauen, schön wäre es wirklich.

Turmfalke

Erinnert mich gerade wieder an die letzte Begegnung mit der Großmutter und ihre Enkelkinder in unserer Familie, die Großmutter konnte noch das einmal Eins im Kopf auswendig vorsagen, die Enkel bekamen dabei den Mund fast nicht mehr zu vor Staunen, und das im Alter von 78 wusste die Großmutter immer noch alles. 😉 Heute wird fast alles uns nur noch auf dem Silbertablett aufgetischt, die Jungen müssen kaum mehr ihren Kopf anstrengen, und ihre Fantasie dabei benutzen, und mit dem Kopf verhält es sich eben wie mit dem ganzen Körper, was nicht trainiert wird, erschlafft mit der Zeit. Ein Rückbesinnen auf die analoge Zeit würde der jungen Generation wirklich wieder guttun, in vielen Bereichen, auch gerade in der Fotografie, wenn die nur noch mit Smartphone aufgezogen werden, wie sollen die irgendwann sich wieder auf das analoge denken in der Fotografie umgewöhnen? Was, keine KI, das mir bei der Gestaltung hilft? 😉 Irgendwann züchtet man so nämlich Fotografen heran, die ohne KI dann nicht mehr fotografieren können in Zukunft. Wie gesagt, da täte sich die Fotobranche gut daran, mal darüber nachzudenken!

Leonhard

Dein Beitrag erinnert meinereiner nun gerade an eine Begegnung mit einigen Muttis hier aus dem Kafter, die wollten meinereiner auf der Parkbank am Rhein mit ihren Lebenserfahrungen erhellen: Die Erste meinte: “Was ein vollkommener Quatsch, dass die die Kinder heute noch mit mit der Hand schreiben quälen, kein Mensch schreibt heute mehr mit der Hand!” Obwohl meinereiner bei einem einzigen Blick klar war, dass eine Erklärung nichts anderes war als Perlen vor die Säue geworfen habe ich den Versuch gemacht, ihr zu erklären, dass dies für das Gehirn sehr wichtig sei, da hierbei der ABC-Schütze Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Bereichen des Gehirns üben muss, will er doch seine Buchstaben mit einem Schreibwerkzeug in die Linien eines Papiers bringen, muss also nicht nur wissen, wie viele Bögen ein “n” und ein “m” hat, sondern er muss diese Bögen eben auch passend mit der Hand auf ein Blatt bekommen. Daraufhin wurde die Zweite natürlich arschig, musste meinereiner angiften, indem sie fauchte: “Ja ja, Du und Deine “Deine Füße unter meinen Tisch Generation” und Eure Vorschriften!” Natürlich muss man einer solchen dummen Nuss erklären, wieso wir Opas und Omas noch so einen Schwachfug wie Erziehung versucht haben und zu was dies dann führte. Habe… Weiterlesen »

Leonhard

Ich glaube, wenn die Kamerahersteller das richtig anstellen, könnten sie Marktanteile gewinnen und ein kleines Feuer neu entfachen. Aber mal schauen, schön wäre es wirklich”

Genau dies glaubt meinereiner nicht, lieber Stefan!

In einer Gesellschaft, in der Erziehung den Schulmeistern überlassen wird, denn Eltern wollen sich ja mit Erziehung nicht den guten Kontakt zu den Nachkommen versauen, in der “mündige ABC-Schützen” dann auf staatliche Vorgaben beigebracht bekommen, dass man alles bestreiten muss außer seinem Unterhalt, da werden Kamerahersteller, welche ja schon in der Elterngeneration nur noch einen Bruchteil der Masse erreichen, eher gar nichts mehr beeinflussen können.

Da Werbung immer an den Bauch und nicht ans Gehirn gerichtet wird dürften Produktverantwortliche auch nicht unbedingt auf Vernunft bei der Produktpalette setzen, jedenfalls wenn sie “verkaufen” und nicht “belehren” wollen und Grafikkarten werden ja auch so optimiert, dass sie beim Datteln viele Bilder/Sekunde mit Details darstellen können und nicht, gute Bilder gut darstellen zu können.

Kein Mensch will “gute Bilder” sehen, wenn er nicht mal eine ungefähre Ahnung davon hat, was dies sein soll und solange man bei einer analogen Kamera bei der Aufnahme sein A…gesicht nicht auf einem Monitor bewundern kann werden diese Dinger nur für Randgruppen von Interesse sein.

Uneternal

Aber der große Teil läuft halt einfach einem Trend hinterher.

Sehe ich ganz genauso.

Thomas Müller

Beim letzten “roten Mond” bzw partiellen Mondfinsternis hatte ich diesen mit einer meiner auf einem Stativ montierten Fujis und dem 100-400mm in verschiedenen Belichtungsreihen festgehalten. Ich war dazu auf einem Hügel am Rand der Stadt gefahren und war dort bei weitem nicht der Einzige, den das interessierte. Es waren sehr viele Leute auf die gleiche Idee gekommen, allerdings war ich – soweit ich das erkennen konnte – der Einzige mit einer DSLM und geeignetem Objektiv. Fast alle versuchten das Naturereignis mit ihren Smartphones festzuhalten. Irgendetwas hatten sie dann auch in ihrem Speicher abgespeichert, der Mond war jedoch kaum zu erkennen und scharf war er schon einmal gar nicht. Als um mich herumstehende junge Leute auf meinem Display die einzelnen Fotos und deren Vergrösserungen sahen, waren sie hellauf begeistert. Es entwickelteten sich daraus mehrere Gespräche, in denen ich ihnen die Vorteile und Möglichkeiten von “echten” Kameras und Objektiven erläuterte, ja fast schon einen Crashkurs “Fotografie” erteilte. Einige sagten mir, diese Unterschiede seien ihnen nicht bewusst gewesen, aber sie wollen sich damit nun auseinander setzen, vielleicht wäre das ja auch für sie etwas. Daraus entnehme ich, dass es wohl sehr vielen der jüngeren Generation so gehen dürfte, sie sind mit “echten Kameras”.… Weiterlesen »

budoni

Unter diesen jungen Leuten gibt’s aber auch welche, die sich ganz bewusst für Fotografie interessieren. Einige Kurse “Analoge Fotografie mit Entwicklung” (SW) schnell ausgebucht bei uns.

Mani

Kompakt ist mir zu starr. Besser gefallen mir kompakte Kameras mit Wechselobjektiv, wie Fuji X-E5 oder Sony a7C..
Schade nur, dass es nur sehr wenige gute, kompakte Objektive gibt.
Mein Favorit wäre eine Sony a7cII oder a7cr mit einem 35mm Pancake für immer dabei, aber eben mit der Möglichkeit auch mal ein Tele oder Superweitwinkel zu adaptieren.

Carol

Im Gegensatz zu der Rentnertruppe für die Kompaktkameras nur Spielzeuge sind… da spricht die Statistik wohl eine andere Sprache.

Markus B.

Viele kompakte Kameras haben heutzutage grössere Sensoren und sind damit Handys deutlich überlegen. Din Kunden wollen mehr Möglichkeiten als beim Smartphone, aber sie wollen keine 2kg schwere Systemkamera durch die Gegend schleppen. Kompaktkameras stossen genau in diese Lücke auch wenn es hier bei vielen altgedienten Fotografen nicht ins Weltbild passt;)

HOLGER

Dank der OM System OM-5 mit nur 420g Gewicht ist die Verlockung noch eine Kompaktkamera zu kaufen nicht zu groß.
Es stimmt allerdings es ist unbegreiflich warum es keine Nachfolger der Panasonic GX 9 oder Olympus PEN F gibt.
Wenn ein sehr guter Bildstabi mehr Platz benötigt dann baut man das Gehäuse halt etwas größer..
Aber EVF mit mindestens 3,86 Mio Bildpunkten, etwas größerer Griff für größere Batterie und Wetterschutz sollten verbaut werden.
Video ist nicht so wichtig.

Jörg

Da Pana nichts bringt hab ich mir aus dem Grund die OM3 gekauft.Klar,sie ist relativ breit.Bietet dann aber wieder auch ein paar Vorteile mit größeren Linsen.
Kann aber immer noch eine GM5 mitnehmen.
Zuletzt in Köln unterwegs OM3 mit Festbrennweite 12mm Leica.GM5 mit dem 35/100 f2.8 durchgehend tatsächlich in meiner Jackentasche.
Mehr benötigt es nicht.

Uneternal

Das wird jetzt einige Jahre ein Trend sein, vor allem gepusht durch TikTok und sonstige Kiddie-Medien. Unter anderem wird ja da die Canon G7X Mark II und Mark III so gehyped, dass Canon die Produktion nochmal neu anfahren musste.
In ein paar Jahren wenn Handyhersteller dazu übergehn, nochmal Xenon Blitze zu verbauen und man mit Handys den selben “Retro-Look” hinkriegt, verschwindet dieser Hype und die Kameras 100% nochmal in der Versenkung.

Ich bin sowieso der Meinung das in +/- 10 Jahren der gesamte Kameramarkt von A.I. aufgefressen wird. Da wirst du ein Handyfoto schießen und A.I. bearbeitet dir das zum Profibild, mitsamt richtigem Zuschnitt, Profilook und glaubwürdigem Bokeh, rauschfrei und scharf wie ein Foto aus einer DSLR. Bei Google Pixel Handys ist man heute schon fast soweit.

Mirko

In 10 Jahren stehen vielleicht die Kids von Heute an der Front von Morgen und wissen nicht einmal wo der Osten liegt…laufen doch schon heute wie die Teletubbies damit durch die Straßen 🖐️

Carol

Ab wievielen Jahren Trend ist ein Trend kein Trend mehr?!

Thorsten

Mir kommt keine Kompaktkamera mehr ins Haus.
Früher besaß ich auch mehrere dieser Kameras mit kleinem Sensor.
Die ergaben für mich vor der Smartphone- Zeit, durchaus Sinn.
Aber seit die Smartphones so gut geworden sind und es kleine MFT- Kameras gibt, bei denen ich kleine Wechselobjektive nutzen kann, sind Kompaktkameras für mich komplett überflüssig geworden.
Auf Städtereisen/im Urlaub trage ich fast immer einen kleinen Rucksack, vor allem für Proviant, einen zusätzlichen Pullover oder Jacke und meine GX9, PenF oder EPL7 passen mit 2-3 kleinen Objektiven, auch noch hinein. Oder aktuell die Vollformat S9 mit kleinen Objektiven.
Und ein Smartphone hab ich eh immer dabei, mit einer sehr guten Kamera.
Für eine Kompaktkamera hab ich keine Verwendung!

Frank Linden

Neben meiner EOS R7 habe ich noch eine Fuji X100VI.
Die will ich nicht mehr missen.
Auf den letzten Dienstreisen habe ich die permanent mit gehabt und im Einsatz gehabt.
Für mich, wenn ich dann abends unterwegs bin genau das richtige.
Wie gesagt: Für mich…
Der Bedarf ist da bei jedem selbstverständlich anders.

Alfred Proksch

Ordentliche Bilder machen für den Bildschirm sowie das Urlaubs/Familienalbum funktioniert mit allem, Smartphone mit eingeschlossen.

Wer was für sein „Spezialgebiet“ anwendet ist die andere Sache. Einer meiner Bekannten ist im Tiefbau unterwegs. Mit dem Schwertransporter Semmeln/Brotzeit für seine Mannschaft holen? Nööö dafür nimmt er lieber den alten verbeulten Polo. Schmeckt die organisierte Leberkas-Semmel deswegen schlechter?

Warum ich immer noch keine Hosentaschen Kamera für mich gefunden habe liegt an Kleinigkeiten. Meine „Wunschliste“ wird noch nicht bedient. Hätten die Ricoh GR Modelle einen eingebauten Sucher, sie wären sofort in meiner Hosentasche, eine links, eine rechts.

Thomas Bube

Einer meiner größten Learnings in der Fotografie war, dass man keine verschiedenen Brenmweiten benötigt um tolle Fotos zu machen. 35mm, 28mm reichen für alles. Selbst Wilflife nur eben anders. Es findet sich immer ein Weg tolle Fotos zu machen. Wichtiger ist es an tolle Orte zu kommen oder tolle Momente zu erleben

Alfred Proksch

Genau so!!! Alle Daumen nach oben!

Rolf Carl

Genau, und besonders toll ist es, wenn man weit oben auf dem Felsen einen Steinbock sieht und nur das 35er dabei hat. Oder ein kleines Vöglein in 15 m Distanz wird mit dem 35 auch super, einfach den Betrachtern eine Lupe geben, damit sie auch etwas sehen.

Wankelmuth

Thomas hat wohl verstanden, dass es in der Fotografie darauf ankommt, den eigenen Blick auf die Welt zu entwickeln und zu zeigen. Bin ich in den Bergen sehe ich Landschaft mit Steinbock und nicht Steinbock mit Landschaft. Lange Linsen sind fakenews.

Thomas Nordsee

Hallo Thomas,
gerne würde ich deinen Beitrag geringfügig modifizieren… 35 mm, 28 mm reichen für vieles. Den Tieren, denen ich gerne fotografisch folge, sind für diese Brennweiten unerreichbar! Es gibt kein Näherkommen oder kein Hineinzoomen… lange Brennweiten sind gefragt. Ein Seeadler in 30 Meter Höhe und 40 Meter Abstand ist für 35 mm unattraktiv. Oder ich übersehe etwas…?

Leonhard

Außer man hat 60 Milliarden Bildpunkte, braucht man nur noch genug Linien in der Linse und dann kann man schneiden, jedenfalls solange einem nicht der Rechner abfackelt und man einen Feuerlöscher holen muss!

Klar, wenn einem eine Kuh auf den Füßen steht geht’s, braucht man nur einen guten AF, weil einem das Wasser in den Augen steht!

Alfred Proksch

Rolf, Thomas Nordsee ihr seit wirklich arm dran – müsst ihr euch doch sooo…. abschleppen mit den langen Brennweiten. Wenn ich den Standartsittich meiner Nachbarin ablichte kommt der aus Neugierde ständig näher ran – ihr habt eure Adler und Konsorten einfach nicht im Griff – das ist es!

Bei mir sind es oft Sachaufnahmen, manches mal auch welche größer als 1:1 mit Balgen-Auszügen jenseits von Gut und Böse weil Mittelformat inklusive Ebenen Korrektur. So richtig würden lange Brennweiten dabei nicht helfen, Weitwinkel allerdings ebenso wenig. Bildkreise sind gefordert würde ich behaupten.

Einfach so mitnehmen um durch die Natur zu streifen möchte ich weder euer noch mein Equipment beim Pilze sammeln.

Thomas Nordsee

Ich weiß eure Kunstfertigkeit, aus 35 und 28 mm alles rauszuholen, sehr wohl zu schätzen… es sind einfach nicht meine Brennweiten. Für mich ist es tatsächlich ein großer Gewinn, mit den langen Brennweiten loszuziehen – deshalb haben Kompakte auch für mich nicht oberste Priorität. Aber: es wird mühsamer… Fernglas, Kamera, zwei Brennweiten, Regen, irgendwie immer Gegenwind und nicht immer Erfolg. Ja- es macht noch Spaß, aber… 10 Jahre jünger… was bleiben wird, ist die Erinnerung und der Kanarienvogel meiner Nachbarin.

Rolf Carl

Es spricht ja nichts dagegen, mit 28 und 35 mm loszuziehen, aber dann sollte man nicht auch noch von Wildlife sprechen, wenn man damit die Tierfotografie meint. Und auch einen Sittich hinter Gittern einer Nachbarin fotografieren gehört definitiv nicht dazu..

Alfred Proksch

Der fliegt frei darf herumklettern wo er möchte aber leider bildet er sich ein ein Mensch zu sein sonst wäre er schon lange auf und davon geflogen, Gelegenheiten hätte er genügend gehabt. Ich würde sagen fehlgeleitete Tierlibe der Nachbarin ist schuld an seinem seltsamen Verhalten.

Rolf Carl

Sittiche sind Vögel, die gahalten werden, ob sie nun frei herumfliegen oder nicht, denn sie sind hier nicht heimisch. Alse sind es Haustiere wie Hunde, Katzen usw. Und das hat nunmal mit Wildlife rein gar nichts zu tun, sagt ja schon der Name.

Alfred Proksch

Ist schon klar Rolf – alles im tief grünen Bereich – trotzdem oder gerade deswegen fotografiere ich das putzige Tierchen gerne auch wenn er nicht in seinem heimischen Habitat wohnt. Wenn er das Verschlussgeräusch nachmacht könnte ich ihn knuddeln!!

Rolf Carl

Dann weiterhin viel Spass damit, Alfred 😊

Thorsten Becker

Auch ich bin in letzter Zeit (wieder) sehr an Kompaktkameras interessiert. Ich fotografiere seit Kindheitstagen. Träumte als Jugendlicher davon, mir mal eine richtig tolle Spiegelreflex leisten zu können. Aber zu mehr als Katalogen hat es damals nicht gereicht. Ende der 90er kaufte ich mir dann meine erste digitale Kompaktkamera, eine Fuji MX-500. Die habe ich immer noch. Dieses Direkte war super, weil die allererste Kamera, die ich je in der Hand hielt, war eine Polaroid (so mit ca. 6 Jahren, bei Bekannten, wo ich stolz Fotos von einem Klumpen Quarz machte). Dann Anfang der 2000er kaufte ich mir meine erste Canon Bridgekamera – die PowerShot IS S1. Dann die S2, die S3. Danach kam die Panasonic Lumix DMC FZ50. Die habe ich geliebt. Besitze ich auch immer noch. Die war, und ist, einfach super. Die Fotos von all diesen Kameras habe ich immer noch in meiner Lightroom-Bibliothek. Aber da war ja noch der Traum von Spiegelreflex. Finanziell passte das jetzt. Ich entschied mich für Olympus und kaufte mir eine E510. Aber kurz nach dem Auspacken überkam mich ein ungutes Gefühl. Ne, ist irgendwie nicht meins. Aber da muss ich halt durch. Ist doch jetzt was Hochwertigeres. Also voll reingehängt und… Weiterlesen »

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