Sony • Objektive

Sony: Nächste Präsentation schon am 15. September

Sony wird das FE 400mm f/4.5 GM und das FE 600mm f/6.3 GM aller Voraussicht nach am 15. September um 16 Uhr vorstellen.

Die Gerüchteküche rund um Sonys neue Supertele-Festbrennweiten kann langsam abkühlen. Wie Sonyalpharumors unter Berufung auf mehrere vertrauenswürdige Quellen berichtet, sollen das Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS und das Sony FE 600mm f/6.3 GM OSS am kommenden Dienstag, den 15. September 2026, offiziell vorgestellt werden. Die Präsentation soll gegen 15 Uhr Londoner Zeit stattfinden, also um 16 Uhr deutscher Zeit. Gleichzeitig sollen auch die Vorbestellungen starten.

Damit bestätigt sich, was sich in den vergangenen Tagen immer deutlicher abgezeichnet hat. Nachdem ein geleaktes Bild des 400mm f/4.5 GM aufgetaucht war und die Hinweise auf eine baldige Ankündigung immer konkreter wurden, steht nun also das genaue Datum fest.

Die bisherigen Spezifikationen im Überblick

An den bereits durchgesickerten Spezifikationen hat sich nichts geändert. Das Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS soll 994 Gramm wiegen, Abmessungen von 108 x 242 mm aufweisen und in der EU rund 3.000 Euro kosten. Das Sony FE 600mm f/6.3 GM OSS kommt wohl auf 995 Gramm bei 108 x 263 mm und einem EU-Preis von etwa 4.200 Euro. Die Naheinstellgrenze des 600mm f/6.3 GM soll bei nur 2,5 Metern liegen.

Geleaktes Bild des 400mm f/4.5 (Quelle: Sonyalpharumors)

Beide Objektive würden damit wie erwartet unter der magischen 1-Kilo-Marke bleiben. Im Vergleich zum Nikon Z 400mm f/4.5 VR S wäre das Sony-Pendant 14 Prozent leichter, beim 600mm f/6.3 fällt der Unterschied mit 28 Prozent sogar noch deutlicher aus. Auch preislich würde Sony die Konkurrenz von Nikon unterbieten, wie wir bereits in unserem Vergleich aufgeschlüsselt hatten.

Übermorgen wissen wir mehr

Damit legt Sony im Bereich der Objektive gerade ein beachtliches Tempo vor. Erst vergangene Woche hatte der Hersteller mit dem FE 8-14mm f/3.5 Fisheye G sein erstes natives Fisheye-Zoom für E-Mount präsentiert, nun folgt also direkt der nächste Streich. Ob die geleakten Daten in allen Punkten stimmen, wird sich am Dienstag zeigen. Spannend dürfte vor allem sein, wie die optische Leistung der beiden Leichtgewichte in der Praxis ausfällt.

Übrigens wird am 15. September auch die Canon EOS R8 Mark II erwartet. Dass Sony ausgerechnet denselben Tag für die Enthüllung der neuen Tele-Festbrennweiten gewählt hat, dürfte also kein Zufall sein.

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WRDS

Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe aber ich finde es super, dass Sony auch die letzten Lücken im Sortiment schliesst. Solche superleichten Tele-Festbrennweiten gab es bis jetzt nicht. Ein Fisheye ebenfalls nicht. Gleich zwei Lücken wurden somit jetzt im September geschlossen.

Thomas Nordsee

Mich beeindruckt die Leistungsfähigkeit von Sony… Sony FE 100-400 f/4,5 GM OSS oder das FE 400 und soviel leichter (…). Und die Kameras… kein Grund für mich, zu wechseln. Aber die Vielfalt der Präsentationen flößen mir Respekt ein. Es ist schwer, für andere Firmen hier gegen zu halten. Als Laie formuliere ich: chancenlos!?

Jürgen K.

Gruss aus Spanien
Moin Thomas, Chancenlos würde ich nicht sagen, aber Strecken sollte sich der eine oder andere Mitbewerber schon. Interesse hätte ich schon, aber bei den Festbreiten bin ich draußen dann sehr unflexibel unterwegs. Aber das Gewicht……warten wir die Schärfe und AF-Leistung ab.
Glaube aber, das neue 100-400mm würde besser zu meinen Motiven passen. Der Praxistest nach unserem Urlaub wird es dann zeigen. Jetzt bin ich noch mit dem alten Objekt unterwegs.
Gruss Jürgen

Thomas Nordsee

Danke für die Antwort… viel Freude und schöne Motive! Das 100-400 soll sich prima schlagen (Aussage Kamerad aus der Fotogruppe). Gerade mit TC.
Nach den anstrengenden Zeiten werden Orts- und Motivwechsel gut tun… spannt ab und verarbeitet. Nachtrag: Schöne Spiegelungen. Mir tun solche Bilder einfach wohl. Keine Krieg, kein Leid… Gruß Th.

Mirko

…da möchte ich mich anschließen bzgl. der “Spiegelbilder” aber dein Tölpel hat auch einen sehr geilen Blick drauf 📸😂

Thomas Nordsee

… machte ich mit der Ausrüstung meiner Gattin. Durfte mal…

Conny

Mir geht es ähnlich, bin am hadern ob ich mein altes 100-400 GM gegen das neue eintauschen soll…

Rene Stämpfli

Es lohnt sich. Ist ein super Tele. Auch mit dem 2x TC von Viltrox. Ich habe mittlerweile alle 3. Ist einfach gross. Habe deshalb nich den PGYTECH Rucksack gekauft.

Conny

Ja, ist schon größer und das ist genau leider der Punkt.
Aber die durchgehenden 4,5 Lichtstärke reizen mich halt enorm.

Das alte GM ist ja irgendwo weit unter 200mm Brennweite schon bei 5,6.
Mit der Schärfe bin ich sehr zu frieden die ist top.

Ich habe beide Konverter von Sony.
Arbeite viel mit dem 1.4er.
Die Kombination funktioniert super.

Mit dem 2er wird es halt dann schon sehr lichtschwach.
Aber man hat eh selten ruhige klare Luft ohne Advektion/Konvektion, wo man sauber > 600mm wirklich gute Ergebnisse bekommt.
Funktioniert eigentlich berechenbar nur früh morgens bis in den frühen Vormittag.

Was sind Deine Erfahrungen mit dem neuen Tele!

Was machst Du mit allen Dreien?

Die neuen Festbrennweiten sind sicher toll, das 400er würde ich jetzt nicht wählen, da es jetzt ja das neue 4,5 GM Tele-Zoom gibt.

Das 600er dann wieder für mich von der Brennweite her zu unflexibel …

Jürgen K.

Es kommt doch darauf an, wo man was fotografieren will. Das neue 100400mm und das neue 600m mit 2 Bodies in Afrika….Wäre ein Traum. Die meisten Bilder auf meinen Touren sind zwischen 400 und 600mm entstanden. Ich würde dann mit 3 Objektiven auskommen.
1.4 Konverter ist auch schon vorhanden.

Conny

Hallo Jürgen,
danke für Deine Antwort.
Ja das passt schon aber mit 2 Bodies und großen Objektiven möchte ich wirklich nicht einkaufen.
Deshalb war für mich das 100-400GM optional mit dem Konverter der beste Kompromiss.

Conny

SP Autokorrektur 😬
Sollte rumlaufen nicht einkaufen heißen.

Daniel_S

Ja, genau. Das ist auch immer meine Kombi: 100-400mm an der VF und 4/500mm an der APS-C. Ggfs. kann man beides mit 1,x Extender kombinieren. Besser geht es eigentlich nicht.

Rene Stämpfli

Das 100-400mm F/5.6-8 habe wegen der Grösse und dem Gewicht gekauft. Habe es für Streetfotografie und mehrtägigen Bergwanderungen benutzt. In den Bergen vor allem für Panos. Hatte damit auch Inline Hockey fotografiert, um es für Sport zu testen. Ist bei gutem Licht brauchbar, wenn man die relativ hohen ISO Werte nicht scheut. Für mich ist ideal für die Streetfotografie. Verwende es momentan in Projekt “Fotografieren von Fotografierenden” an touristischen Hotspots wie Luzern ein. Das 100-400mm F/4.5 verwende ich primär zusammen mit dem 50-150mm F/2.0 für Sport. Manchmal auch für Landschafts Panos oder Situationen, wo ich gezielt die Reichweite haben möchte. Paraglider, Heissluft Bollone und auch schon in Streets. Da bin ich dann nur mit diesem Objektiv und dem 2x TC unterwegs. Dafür habe ich den PGYOne Pro ST gekauft, der exakt für diese grossen Objektive gebaut ist. Bezüglich BQ, Gewicht ist schon von vielen berichtet worden. Was mich sofort beeindruckt hat, ist der Kontrast. Persönlich werde ich keine Festbrennweiten mehr kaufen. Die Zoom Objektive haben inzwischen eine derart hohe Qualität erreicht, dass sich Festbrennweiten für mich nicht mehr lohnen. Schon der Flexibilität wegen. Das alte 100-400mm werde ich dem Enkel schenken. Der filmt momentan mit der A7SIII. Bin trotzdem gespannt,… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Interessanter Überblick… auch der Hinweis zum PGYOne Pro ST. Tatsächlich stellt mein 800ter ein Transportproblem dar. Vielleicht hilft dein Hinweis hier weiter.

Conny

Hallo Rene,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Ich werde es mir sehr wahrscheinlich in 4 Wochen wenn ich wieder zu Hause bin mal holen und es vergleichen und dann entscheiden.

Daniel_S

Ich kenne die Sony-Objektive nicht, aber einen 2,0 Konverter finde ich schon an einer Festbrennweite grenzwertig.
Ich benutze den 1,4x ungern an meinem EF 100-400mm, am EF 2,0/135mm und am 4,0/500mm ist er super!

Im Yellowstone hatte ich mal mit jemandem die 1,4x (meiner) mit dem 2,0x (seiner) Extender ausgetauscht und kombiniert. Er hatte das EF4,0/600mm, ich mein 4,0/500mm. Er wollte tauschen, also mein 1,4x + 4/500mm gegen sein 2,0x + 4/600mm. Er hätte auch nur meinen 1,4x gegen seinen 2,0x getauscht. Ich wollte nicht. 😉
Das 500mm war bei Canon immer besonders korrigiert, aber ab dem EF 4,0/600mm L IS USM ii (was er hatte) haben sie dieses enorm verbessert.
Dennoch würde ich da keinen 2,0er Extender dran hängen. Und Sony kann die Physik/Optik auch nicht revolutionieren.

Ich fände die Kombination 4,5/100-400mm plus 6,3/600mm ziemlich geil. Dazu nach Bedarf der 1,x Extender.
Ich habe normalerweise das EF 100-400mm an der VF und das 4/500mm an der APS-C. Aber Sony hat ja leider mit der A6700 keine aktuelle, aktionreife APS-C Kamera (in meinen Augen die einzige Baustelle).

WRDS

Für andere Hersteller wird das tatsächlich schwierig. Der einzige Hersteller der hier etwas gegenhalten kann ist Canon. Vor allem sind die Sony Objektive ausnahmslos alle top. Nicht nur die G und GM Objektive, sondern z.B. auch das günstige kürzlich erschienene 100-400 f5.6-8. Lichtschwach aber dafür günstig und trotzdem knackscharf mit schnellem AF. Eigene Erfahrung. Wenn ich mir da das Trauerspiel bei OM System anschaue, die zwar alte Objektive modernisieren aber nur das Gehäuse etwas ändern und umlabeln und die steinalten LInsen nicht anfassen, ist das schon bedenklich. So geschehen beim 9-18, 17 und 25mm f1.8 und jetzt kürzlich beim alten Kitobjektiv 14-42mm.

Vision_by_curtis

Leistungsfähigkeit… Ich als Sony User bin unglücklich über die Linsen.
Brauche was lichtstarkes I’m Tele Bereich und die kommen mit 4.5 ich liebäugel mit Canon … Denn was Brauch ich denn ? 70-200 100-300 und 24-70 2.8
Die tausend Sony Linsen braucht kein Mensch

Rolf Carl

Aber sicher gab es schon so superleichte Festbrennweiten, nämlich das Nikon 4/300 mit nur gerade 750 g.

WRDS

Bei Sony nicht. Dachte eigentlich es sei klar, dass ich Sony meine spätestens beim Fisheye (die gibt es ja definitiv auch anderswo). Und das alte Nikkor gab es nur für F-Mount und es beinhaltet Phasen Fresnel Linsen mit entsprechenden Nachteilen. Und es ist ein 300mm und hier geht es jetzt um 400 und 600mm. Und bevor noch ein Einwurf kommt: mir ist auch bekannt, dass Canon ebenfalls leichte Teleobjektive mit PF Linsen im Sortiment hatte.

Turmfalke

Ja, ja, Sony ist der Beste, ein Sonyaner wohl der hier schreibt, Nikon hat schon Objektive und Kameras entwickelt und verkauft, wo Sony noch ihre Walkmans verkauft hat. 😉

Turmfalke

Absolut, das sind die Festbrennweiten mit der Bezeichnung PF von Nikon, da gab es auch noch das AF-S Nikkor 500 mm 1:5,6E PF ED VR mit nur 1460 g, für diese Festbrennweite natürlich ein echtes Leichtgewicht. Soviel zum Alleinstellung Merkmal 😉 was Canon und Sony kann, kann Nikon auch, das Objektiv ist aus dem Jahre 2018. 🙂

Rolf Carl

Genau, das 5.6/500 PF gehört auch in diese Kategrorie, hatte ich auch mal auf dem Radar, aber leider brachte Nikon zuerst das 5.6/200-500, das ich dann schon hatte.

Turmfalke

Wenn mir das 5.6/200-500 nicht zu Boden gefallen wäre, und leider dann kaputtgegangen ist, das erste überhaupt, seit ich Fotografiere, fand ich das Objektiv wirklich Spitze, darum habe ich mir dann als Ersatz das Z 180-600 mm gekauft, sonst hätte ich es behalten und damit weiter fotografiert. Die Linse ist wirklich Klasse.

Rolf Carl

Das Z 180-600 ist sicher besser als das 5.6/200-500. Dieses hat zwar eine gute BQ und stellt präzise scharf, aber es ist grottenlangsam. Im Vergleich mit dem Tamron 6.3/100-400 eine Schnecke. Beide Nikkore sind gleich schwer, also etwa 2 kg, was für eine stundenlange Prisch für meinen Geschmack etwas zu schwer ist, weshalb ich es nur für die Vogelfotografie einsetze. Deshalb werde ich mir noch das Z 4.5/400 kaufen mit dem 1.4-fach TK. Dann bin ich flexibler und die Kombi ist einiges leichter. Und 560 statt 600 mm kann ich verschmerzen.

Turmfalke

Ja, eine sehr gute Wahl, das Z 4.5/400 ist eine S Linse, und hat sein super Gewicht, würde ich auch machen bei stundenlangem Pirsch, absolut. Denn das Kameragewicht ist ja nicht mit eingerechnet. Das Z 180-600 mm so gerne ich es habe, für langes pirschen nicht zum Empfehlen, das ist für mich der einzige Haken bei dem tollen Objektiv, aber auch ein ganz wichtiger.

Thomas Nordsee

War es nicht dein Bruder: Z5 II mit Z 180-600? Diese Kombination nutzt jetzt auch meine Herzallerliebste… wunderbar, da etwas leichter als mit der Z8. Das von dir angesprochene 400/4,5 erfreut mich bei jeder Nutzung. Wie Sony es hinbekommen hat, das Gewicht noch weiter zu reduzieren… ich weiß es nicht. 400ter mit Z5 II: erfreulich handlich. Und in der Tasche schnell gezückt – der TK. Es hat sich in der Entwicklung soviel getan…

Turmfalke

Freut mich zu hören, und das glaube ich gerne, da trage ich schon schwerere Ware mit mir herum, die Z8 und das Z 180-600 mm, ein wenig Leiden bringt ja auch keinen um, nun bin kein Masochist, zudem war mein Vater Bergsteiger mit Steigeisen und Pickel und in einem Bergsteigerverein, er hatte mich schon als Kind auf große Bergwanderungen mitgenommen und sind dann mit Plastiksäcken ungefährliche Gletscherzungen heruntergerutscht. 🙂

Thomas Nordsee

Bloß kein Unglück… schweres Gepäck und Müdigkeit am Ende des Tages sind beste Voraussetzungen für einen kapitalen Schaden.

Rolf Carl

Ja, stimmt genau, und er ist sehr zufrieden mit der Kombi, hatte sie auch im Frühling bei einer längeren Reise in Vogelschutzgebiete in Australien dabei, super Aufnahmen! Er ist übrigens doppelt so breit wie ich, das Gewicht ist für ihn also kein Problem.

War übrigens dein Tipp mit dem 4.5/400 + TK, und je länger ich darüber nachdenke, desto überzeugter bin ich davon. Dann habe ich nämlich mehr Licht bei 400 mm und sehr gute 560 mm 6.3, mit nur einem Objektiv. Die Kombi Tele + TK liegt unter 1.5 kg, das ist okay für mich. Die Z5 II wäre allenfalls als 2.-Kamera interessant, oder dann eben eine Z500, falls sich das Gerücht bewahrheitet.

Thomas Nordsee

Ich vermag es mir nicht auszumalen… unwegsame Gebirgspfade, Kamera, Objektive, Stativ, Kieker, Speis – und Trank… jede Erleichterung zählt. Es ist schon eine interessante Art, so zu fotografieren. Auch Manfred Ruoß (Lesergalerie) scheint solche Wege zu gehen… starke Leistung von euch…

Turmfalke

Wenn man in den Bergen aufwächst, wie gesagt, und es von Kind an gewohnt ist, lernt man sich gut zu kleiden, gut vorbereitet zu sein, gute und leichte Wanderschuhe zu tragen, einen Pullover mitzunehmen, etwas Getränk, Nahrung und natürlich eine gute Wetterschutzkleidung, im Falle eines Gewitters, in den Bergen wechselt das Wetter unglaublich schnell, ich war schon mal nahe einem Bergsee, den ich fotografieren wollte, dann kam ein Wolkensturm auf, habe dann aber unter einem Heustall Schutz gefunden, in den Bergen kann es dann richtig donnern und regnen, dafür belohnt einem später das Schauspiel am Himmel umso mehr, wenn sich alles wieder lichtet. 🙂 Bisher ist mir nichts zu Bruch gegangen und die Kamera hat das auch ausgehalten. Gut vorbereitet zu sein, ist die halbe Wanderschaft, hat mein Vater immer gesagt.:-)

Turmfalke

Nachtrag, bis jetzt bin ich zwar noch nicht mit dem Z 180-600 mm so hoch in die Berge gegangen, aber die Ausdauer aus der Kindheit, die mir mein Vater so beigebracht hatte, dafür bin ich Heute dankbar. Und das 200-500 mm/5.6, ist von meinem Motorradsitz heruntergefallen, dumm dort hingelegt, weil ich was einpacken wollte.

Rolf Carl

War bei uns auch so, wandern im Sommer mit Rucksack und Ausrüstung auch schon als Knirpse. Zudem waren wir auch ab etwa 6 Jahren schon mit den Skiern in den Bergen unterwegs. Unser Vater war im Skiclub Flumserberge, und wir waren jeden Winter etwa 3 Wochen dort am Skifahren.

Rolf Carl

Ja, es gibt einiges, was man in die Berge mitnehmen muss: Zu deiner Aufzählung noch ein kleines 1.-Hilfeset, Teslaband und Taschenmesser, um z.B. defekte Schuhe notfallmässig zu reparieren, und meistens noch zusätzliche Kleidung/Regenjacke, wie Turmfalke es beschrieben hat. Wetterschutz kann man wirklich nur bei beständigen Hochwetterlagen und warmen Temperaturen zu Hause lassen, wenn nur schon ein paar Wolken angesagt sind, ist Wetterschutz Pflicht. Dann muss man halt bei der Kameraausrüstung sparen und nur mitnehmen, was man voraussichtlich braucht. Das Stativ kommt nur mit bei Langzeitbelichtungen, also z.B. Wasserfällen. Das kann natürlich auch mal schiefgehen, wie bei mir im Frühsommer, als ich in einem Hotspot für Schmetterlinge unterwegs war auf über 2000 m Höhe. Da hatte ich nur das 150er Makro dabei und ein leichtes Telezoom bis 300 mm, da in dem Gebiet auch Steinwild unterwegs ist. Tja, wie es halt bei der Fotografie jeweils ist, man hat immer das Falsche dabei. Statt Steinwild waren Steinadler unterwegs und flogen in nächster Nähe über mich hinweg. Sie waren zwar schön gross auf den Fotos, aber kein einziges war richtig scharf. Das ist der Nachteil von einem Billigzoom. Für Steinwild topp, für Adler flopp.

Rolf Carl

Noch ein Nachtrag, man kann schon mehr Material mitnehmen, muss aber bei der Wanderzeit mehr einrechnen. Wenn man fotografiert, sollte man schon mal grosszügig Zeit dazurechnen, mit mehr Gewicht nochmals mehr als üblich. Wenn eine Tour 4 Stunden ist, rechne ich in der Regel noch 2 Stunden dazu. Das ist wichtig, wenn man z.B. noch die letzte Bergbahn ins Tal hinunter erwischen muss.

Thomas Nordsee

Erfrischender Humor… Steinwild topp, Adler flopp… es ist unser Hobby! Und macht das Leben leichter…

Turmfalke

Ja, erfrischend, wer Tiere fotografieren will, braucht viel Geduld, Ausdauer und auch Humor, sind keine Fotomodels die auf Abruf still stehen und machen, was der Fotograf will, gerade deswegen mag ich auch die Tierfotografie, immer für eine Überraschung gut und man lernt soviel von der Natur. Was ich nur in den letzten zwei Jahren über Vögel gelernt habe, das sind so kluge und mutige Tiere. 🙂

Conny

Die PF (Phasen Fresnel) Linsen sind ein interessantes Thema.

Ich wollte mal vor vielen Jahren ein Leichtbau Astrorefraktor damit bauen und hab mir so eine Linse mal zum Testen besorgt und ein paar Versuche gemacht.
Ich hab es aber wegen der Nachteile wie Streulicht Halos und Kontrastverlust, sobald ein heller Stern im Bild mit drauf war, letztlich wieder verworfen.

Sind ja keine optischen Linsen im herkömmlichen Sinne.
Das sind eher flache oder leicht gekrümmte Glasscheiben mit konzentrischen Mikroringen welche durch Beugungseffekte die Brechung erzeugen.

Die Fresnel-Struktur faltet diese optische Kurve quasi flach zusammen.

Da es nur relativ dünne Glasscheiben sind, sind sie billig und sehr leicht.

Die Ringe selbst sind ja in der Massenfertigung, wie bei einem Nikon oder sonstigen Fotoobjektiv, nicht mal im Glas selbst eingebracht, sondern in einer darauf aufgebrachten dünnen Harzschicht (optisches Polymer) über einen Masterstempel eingepresst.

Damit leichtere und billiger Objektive herzustellen geht wohl kaum!

Nur leider gibt es wie immer im Leben nichts umsonst, alles ist irgendwie Kompromiss behaftet.

Und das ist auch der Grund, dass kaum jemand sowas baut und geschweige für Spitzenobjektive einsetzt.

Turmfalke

Sehe ich auch so, alles hat seinen Preis, das ist wohl wahr. Ein Fotokollege der fotografiert mit einem AF-S Nikkor 500 mm 1:5,6E PF ED VR, und ich muss sagen, das Objektiv überrascht mich in seiner Qualität, aber auch der Optik sind Grenzen gesetzt, darum wiegen die Spitzenobjektive dann halt auch, denke nicht das man hier die Physik der Optik noch weiter ausreizen kann. Ein Hobby Astroteleskop wie ich lese, wiegt auch zwischen 5 – 30 Kilo. Jene für die Wissenschaft wiegen sogar um die Tonnen herum. Irgendwo muss man Abstriche dann machen, fragt sich nur wo und ob das nicht am Ende zu Lasten des Fotografen geht? Übrigens danke für die interessante Zusammenfassung über die Fresnel Linsen, habe selber mich zu wenig damit beschäftigt.:-)

Forumname

Ich bin mal auf die Bildqualität und das Bokeh beim 600er gespannt.
Das hört sich für mich sehr verlockend an.

Vision_by_curtis

Wirkt für mich mittlerweile echt unnötig man bringt mehrmals Upgrades zu den eigenen Linsen raus aber neu ist nichts an der ganzen Objektive

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