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Sony RX10 vs. Panasonic FZ1000: Vergleich der technischen Daten

Mit der Panasonic FZ1000 hat die Sony RX10 Konkurrenz bekommen. Wir vergleichen die technischen Daten der beiden Kameras.

RX10 und FZ1000 im Vergleich

Lange Zeit gab es nicht allzu viel Konkurrenz für die Sony RX10. Mit ihrem 20 Megapixel 1-Zoll-Sensor, dem 24-200mm f/2.8 Objektiv, den tollen Video-Funktionen und dem recht hohen Preis stach sie definitiv aus der Masse der Bridgekameras heraus. Doch nun gibt es eine ernsthafte Alternative zur RX10 – die Panasonic FZ1000 nämlich. Beide Kameras sind sich im Kern sehr ähnlich, trotzdem gibt es natürlich einige entscheidende Unterschiede. Wir wollen heute die technischen Daten der beiden Kameras vergleichen und klären, ob die RX10 oder die FZ1000 auf dem Papier die Nase vorne hat.

Teilweise beziehen wir uns hier auch auf das Testvideo von CameraStoreTV zur Panasonic FZ1000, da dort auch teilweise ein Vergleich mit der RX10 stattfindet. Das Video findet ihr am Ende unseres Artikels.

Inhaltsverzeichnis:

  • Gehäuse (Seite 1)
  • Sensor & Bildqualität
  • Objektive (Seite 2)
  • Video
  • Display & Sucher
  • Autofokus, Geschwindigkeit & Sonstiges (Seite 3)
  • Preis
  • Fazit

Sony RX10 vs Panasonic FZ1000 1

Gehäuse

Beginnen wir – wie auch bei unserem Vergleich zwischen der Sony A7 und der Fuji X-T1 – mit den Äußerlichkeiten. Die Abbildungen von Camerasize zeigen sofort, dass die RX10 insgesamt etwas kompakter ist als die FZ1000. Das ist bei einer Bridgekamera, die sich ja zum Beispiel an Reisefotografen richtet, mit Sicherheit ein Vorteil, auch wenn beim ein oder anderen die etwas „massivere“ FZ1000 mit Sicherheit gut in den Händen liegen wird. Interessanterweise ist die FZ1000 trotz ihrer Größe mit 831 Gramm nur minimal schwerer als die RX10, die 813 Gramm auf die Waage bringt. Das wiederum lässt auf ein etwas hochwertigeres (Magnesium-)Gehäuse der RX10 schließen, die ja auch etwas besser gegen Wettereinflüsse geschützt sein soll. Alles in allem: Punkt für die RX10.

Stand: 1:0 für die RX10!

Sensor & Bildqualität

  • Sony RX10: 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln
  • Panasonic FZ1000: 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln

In Sachen Sensor liegen beide Kameras gleichauf, denn sowohl die RX10 als auch die Panasonic FZ1000 nutzen einen 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln. Möglicherweise ist es sogar der identische Sensor, der hier zum Einsatz kommt, denn von den Kollegen von Mirrorlessrumors wissen wir bereits, dass die Panasonic FZ1000 den Sensor der Sony RX100M3 nutzt. Dann stellt sich eben nur noch die Frage, ob der Sensor der RX100M3 wirklich 1:1 dem der RX10 entspricht. Wäre natürlich möglich – aber spielt im Prinzip auch keine größere Rolle. Fakt ist, dass beide Kameras eine exzellente Bildqualität liefern, laut CameraStoreTV liefert die FZ1000 etwas mehr Details, dafür rauscht die RX10 weniger, das kann man insgesamt wohl auf die unterschiedlichen Prozessoren zurückführen.

Stand: 2:1 für die RX10!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

4 Kommentare

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  • Hallo
    Ich bin`s mal wieder.
    Du hast in der Kategorie „Sensor & Bildqualität“ der Pana klammheimlich einen Punkt gegeben, obwohl eigentlich alles auf ein unentschieden hinauslaufen müsste; zumindest nach Deiner Beschreibung.
    Also: Endstand 6:3 für die Pana.
    Gruß Karsten

  • Hallo,
    ich wüsste gerne wo man eine 1/16000 Sekunde oder Iso 25600 braucht. Das liegt doch alles weit außerhalbe dessen was man im Alltag benutzt. Dafür dann einen Punkt zu vergeben finde ich überflüssig. Dann könnte ich auch einem Auto Punkte vergeben wenn der Reifen bis 500km/h zugelassen ist.
    mfg
    Manfred

    • Hallo Manfred! ISO 25.600 beispielsweise würde ich nicht von vorne herein als unnütz abtun – einige Fotografen nutzen das tatsächlich, aber klar, nicht jeder braucht das. Trotzdem muss man das objektiv gesehen als kleinen Vorteil werten. Wenn du einen Ferrari mit einem VW Polo vergleichst, müsste der Ferrari einen Punkt für Geschwindigkeit bekommen. Zu sagen „ich fahre eh nur 140 km/h, das schaff ich mit beiden Autos, deshalb bekommen auch beide einen Punkt“ wäre auch nicht ganz richtig, oder? 😉 Was du persönlich brauchst und was für dich ein Vorteil ist und was nicht, kannst du ja selbst entscheiden.