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Tamron stellt das erste eigene Objektiv für Fuji X vor

Tamron stellt erstmals ein eigenes Objektiv für Fuji X Kameras vor, auch für Sony E wird das neue 18-300mm f/3.5-6.3 erhältlich sein.

Tamron: Erstes Objektiv für Fuji X

Als Besitzer einer spiegellosen APS-C-Kamera aus dem Hause Fujifilm darf man sich innerhalb kürzester Zeit über den Einstieg von zwei neuen Drittherstellern in die Welt des X-Bajonetts freuen. Vor genau einer Woche hat nämlich Voigtländer mit dem manuellen Nokton 35mm f/1.2 X das erste eigene Objektiv für X-T4 & Co. vorgestellt und nun zieht auch Tamron nach. Das heute angekündigte Tamron 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD wird nämlich nicht nur für die APS-C-Kameras von Sony, sondern auch für Fuji X erhältlich sein.

Für Besitzer einer Fuji Kamera ist das natürlich eine erstklassige Nachricht. Bei Sony hat sich Tamron ja bereits mit einigen tollen Objektiven einen Namen machen können, schön, dass man nun auch als Fuji User in den Genuss eines ersten Objektivs kommt.

Doch werfen wir mal einen Blick auf die bereits kommunizierten Merkmale des neuen 18-300mm Objektivs.

Die bisher bekannten technischen Daten

Tamron spricht davon, dass es sich bei dem neuen 18-300mm f/3.5-6.3 um das erste Objektiv für spiegellose APS-C-Kameras mit einem 16,6-fach Zoom handelt. Trotz der enormen Brennweite soll die Bildqualität durchweg überzeugen und “zu den besten aller All-in-One-Zoomobjektive” gehören. Genaue Angaben zur optischen Konstruktion oder den verbauten Speziallinsen macht Tamron noch nicht, auch zu den Abmessungen oder dem Gewicht des Objektivs ist noch nichts bekannt.

Angaben macht Tamron aber noch zum Autofokus, der dank VXD-Technologie schnell und leise reagieren soll, sowie zum maximalen Abbildungsmaßstab von 1:2 und der Naheinstellgrenze von 15 cm im Weitwinkelbereich. Außerdem werden Tamrons VC-Bildstabilisierung und ein abgedichtetes Gehäuse mit von der Partie sein, das Filtergewinde ist außerdem 67mm groß.

Die Markteinführung des neuen Tamron 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD ist für Herbst 2021 geplant, ein genauer Preis des Objektivs steht noch nicht fest.

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Alfred Proksch

Gerade eben mache ich Pause und lese diese Nachricht. Im Kopf Berichte aus den deutschen Katastrophengebieten wo nichts funktioniert weil wir digital abhängig sind. Vorwarnungen haben die lokale Bevölkerung nicht erreicht, was Menschenleben gekostet hat.

Lieferketten funktionieren rund um den Globus nur stockend. Nikon trifft es nun zum ungünstigsten Zeitpunkt. Seltsam finde ich in diesem Zusammenhang das Smartphones lieferbar sind.

Belastbare Aussagen mit Quellenangabe wären jetzt hilfreich. Nikons Pressemitteilung bleibt da unverbindlich.

Baumaterialien Mangelware, Halbleiter Mangelware, einen Dachdecker oder Klempner aufzutreiben ist schier unmöglich!

Was ist da los?

Aykan

Ein Unglück kommt selten allein!

Marcel

Dominoeffekt. Pandemie führt zu Maßnahmen führt zu Wirtschaftskrise führt zu Jobverlust führt zu wenigen Mitarbeitern und weniger Geldern für Investitionen führt zu und so weiter und so fort.

BEN

Wer Sozialismus möchte, bekommt auch Sozialismus. Mit allen Nebenerscheinungen. 😉

Alfred Proksch

Entschuldigung das sollte unter Nikon stehen!

renus

Hobbyfotografen dürfen sich freuen.
Profifotografen werden wohl eher die Nase rümpfen.
Wer wird wohl richtig liegen? Wahrscheinlich sind es die Umsatzplaner von Tamron!

Azzaro

Das ist eine sehr spannende Neuigkeit, das Objektiv an sich weniger, aber wenn Tamron jetzt nach und nach seine Objektivpalette auch mit X-Mount Anschluss anbietet und das im Bereich der größeren Teleobjektive wird das sicherlich eine heiße Sache! *freumichdrauf*

Ralle Art

Schlechte Nachrichten für Fuji, bedeutet weniger Umsatz. Gerade wurden in den USA schon Fabriken geschlossen. Personal entlassen. Remdesivir kann auch nicht verkauft werden weil es gegen Covid doch nicht wirkt. Da verliert Fuji pharmacy richtig Geld. Milliarden.

Raphael

Inwiefern soll denn ein Tamron Objektiv, welches zudem einen Brennweitenbereich bedient den Fuji gar nicht im Angebot hat für weniger Umsatz sorgen? Ich würde ehr sagen langfristig wird sogar das Gegenteil der Fall sein, dass sich nämlich zukünftig mehr Kunden für Fuji entscheiden werden, wenn namhafte Hersteller wie Tamron den X Mount bedienen und das gesamte System dadurch attraktiver wird- ähnlich wie bei Sonys E Mount und denen scheint es trotz unzähliger Dritthersteller ja auch nicht gerade schlecht zu gehen.
Und wenn Fuji das nicht beabsichtigt hätte, hätten sie letztes Jahr wohl kaum absichtlich den X Mount freigegeben, oder?

Und bezüglich der Fuji Fabrik in den USA: da ist die Abteilung graphische Systeme (also Druckplatten, Druckvorstufe etc) betroffen (eine Bereich, der auch in anderen Firmen im Rahmen der allgemeinen Digitalisierung schrumpft) und NICHT die Sparte “Foto und Imaging”, wo auch die Fuji Systemkameras dazugehören (die produziert gar nicht in den USA). Der Bereich Life Sience/Medizintechnik ist bei Fuji übrigens seit Jahren ein sehr margenträchtiger Wachstumsmarkt (ähnlich wie bei Olympus)…

Also besser selber informieren und nicht so viel “Raw Flash”- Fake News schauen 😉

Mirko

das weiß eben nur Ralle Art 😉

Maratony

Touche’

Paul

Der neue CEO von Fujifilm hat angekündigt in den nächsten drei Jahren die Hauptinvestionen 11 Billionen $ im Bereich Healthcare und in die Herstellung Pharmazeutischen Produkte zu tätigen. Der Bereich Medizin und Healthcare bringt den Löwen Anteil am Gesamtumsatz bei Fujifilm. Der Kamera und Imaging Bereich gerade mal 13%.
Ausserdem wurde vier Fabriken geschlossen in den USA.
Das heisst von Fujifilm werden, wahrscheinlich, keine Bahnbrechende Innovation erwarten zu sein. In diesem Bereich liefern sich Canon und Sony gerade einen Technik Krieg um die Spitze.
Nikon ist auch nicht Tatenlos, und wird mit seinem neuen Partner bei Computerchips, Tower Semiconductor, ehmals tower jazz, mit Volldampf aufholen oder mit dem ein oder anderen Gimick aufwarten.
Die Frage die sich bei Fujifilm stellt, ist die gleiche wie bei Olympus: “Wie viel wollen wir in ein stätig schrumpfenden Markt investieren? “.

Raphael

Paul, ich glaube du hast meine obige Antwort nicht richtig gelesen. Anders kann ich deinen Beitrag nämlich nicht nachvollziehen. Die geschlossene Fabrik in den USA hat nichts mit der Imaging Sparte zu tun! Es ist daher absurd (auch noch ohne jeden Beleg) zu behaupten die Schließung einer Fabrik einer fachfremden Sparte der Fuji Cooperation würde zu weniger Innovation in der Imaging Sparte führen…

Auch verstehe ich nicht die Logik, warum nur weil die Sparte Medizintechnik weiter ausgebaut wird (was zu begrüßen ist) eine andere zukünftig zwangsläufig erodiert werden soll. Auch das geht aus dem Interview des CEOs an keiner Stelle hervor.

Der Vorteil von Fuji ist ähnlich wie bei Sony, dass sie international breit und sehr differnziert aufgestellte Unternehmen mit vielen Geschäftsfeldern sind und damit eine hohe Zukunftsfähig besitzen.

Bie Nikon ist das dagegen nicht so. Die haben nur die Imaging Sparte, die zudem schlecht läuft und Millionen Verluste schreibt: https://www.photografix-magazin.de/nikon-595-millionen-verlust/

Für Nikon sehe ich auch deshalb mittelfristig schwarz, weil sie zu spät in den spiegellosen Markt eingestiegen sind und im Gegensatz zu Canon nicht mehr den Anschluss zu Sony schaffen.

Paul

Bitte auch meinen Beitrag genau lesen.
Ich beziehe mich darauf, dass der Foto und Imaging Bereich lediglich 13% zu dem Monetären Gesamtumsatz beisteuert. Das bedeutet auch das dieser Gewinn erzielt.
Jedoch die anderen Bereiche wie, Healthcare und Forschung neuer Medizinischer Produkte usw. die restlichen 87% erwirtschaften.
Die Hauptgelder für Forschung und Entwicklung werden also im Medizinischen Bereich erfolgen, weil profitabeler, und nicht im Imaging Bereich.
Was bedeutet das Fujifilm nach wie vor neue und sehr gute Kameras herausbringt solange diese Sparte keine dauerhaften Verluste schreibt.
Wenn aber der Gewinn ausbleibt, wäre ein Weg wie Olympus ihn eingeschlagen hat, möglich. Allerdings auch bei Panasonic.
Den Artikel kannst du bei Petapixel nach lesen.
Ob du den Versprechen der Firma glaubst, ist dir selbst überlassen.

https://petapixel.com/2021/07/09/fujifilm-pivoting-to-healthcare-but-claims-it-wont-abandon-photography/

Raphael

Jetzt widersprichst du dir eigentlich nur noch weiter. In deinem ersten Beitrag behauptest du, dass von Fuji keine bahnbrechende Innovationenen zu erwarten sein, weil…? Weil Fuji auch andere Wachstumsfelder hat und eine Fabrik geschlossen hat, die mit der Fotosparte nichts zu tun hat? Ah ja… Nun sagst du, dass ein Unternehmen dort weiter investiert wo es keine dauerhaften Verluste schreibt. Das ist zwar eine richtige, aber genauso triviale und allgemeine Aussage, die für alle Firmen gilt und wo ich keinen spezifischen Fujibezug erkennen kann. Im Gegenteil: wo macht Fuji mit der Kamerasparte Verluste? Mir ist nur gegenteiliges bekannt: https://www.photografix-magazin.de/fujifilm-25-milliarden-yen-gewinn-kamerasparte/ Auch bei Canon, Sony, Panansonic wird der Hauptumsatz in anderen Zweigen als der Fotosparte erwirtschaftet. Komischerweise behauptest du da aber nicht, dass deshalb deren Fotosparten zukünftig nicht mehr innovativ/anschlussfähig sein sollen… Wenn wir uns über Kamerasparten, die (teils horrende) Verluste einfahren bzw. deren Zukunft tatäschlich auf ehr wackligen Füßen steht, unterhalten wollen gibt es zZ. ganz andere Kandidaten als Fujifilm. https://www.photografix-magazin.de/panasonic-geruchte-ruckzug-kamerabranche/ https://www.slashcam.de/news/single/Nikon-beendet-nach-ueber-70-Jahren-die-Kameraproduk-16262.html Wenn ich mir anschaue wie viel Fuji in der jüngeren Vergangenheit für den X und GFX Mount herausgebracht hat und was noch alles auf der Roadmap steht, sehe ich wirklich keinen Grund zur Beunruhigung Gerade dass sie im APS-C… Weiterlesen »

Mirko

Raphael hatte oben schön geschrieben um welche Fabriken es sich handelt, keine von denen hat irgendwas mit „digitaler Fotografie“ zu tun. Samsungs Isocell Plus Sensor wurde zusammen mit Fujifilm entwickelt (nur mal so am Rande) und würde es begrüßen wenn vielleicht Samsung Fujis neuer Sensorlieferant werden würde. Dann gab es noch die Zusammenarbeit mit Panasonic und dem organischen Sensor (vielleicht kommt er oder eben nicht) So und Nikon hat nun TowerJazz übernommen, hatte Panasonic keine Lust mehr?

Thomas Müller

Diese Frage stellt sich bei allen Marktteilnehmern an einem schrumpfenden Markt. Mich würde aber interessieren, welche Unternehmensbereiche betrafen die Fabrikschliessungen in den USA? Was haben die bisher zu “bahnbrechenden Innovationen” im Fotobereich von Fuji beigetragen, oder waren das reine Fertigungs- oder Servicebetriebe? “Bahnbrechende Innovationen” waren von Fuji in letzter Zeit vor allem die Annäherung von MF-Kameras an den Massenmarkt von VF-Kameras.

Übrigens, der neue CEO sagte folgendes:
“Health care and semiconductor materials will be our future earnings drivers,” Teiichi Goto, who took the top post at Fujifilm last month, said in an interview Wednesday.”

Medical Diagnostic, pharmaceutical manufacturing and supplying materials für chipmakers erzeugen 2/3 des Betriebsergebnisses. Das heisst aber auch, 1/3 kommt aus anderen Unternehmensbereichen.

Robbi

Also mal ganz ehrlich, Thomas, was soll den bei Foto überhaupt so furchtbar “bahnbrechendes” kommen, wenn heute eine Kamera mit 30 statt 20 B/S kommt, natürlich mit mindestens 50 MP, dann sehe ich dies viel eher als “kartenfüllend” denn “bahnbrechend” an. Fuji ist ein Hersteller, der exzellente Kameras baut, absolut kein Zweifel, die GFX sehe ich als “richtungsweisend”, aber keiner der Hersteller wird irgend etwas “bahnbrechendes” in der nächsten Zeit bringen. M.M.n. wäre ein “bahnbrechendes” Gerät, wenn einer eine Kamera heraus bringen würde, der man einen Namen geben könnte und die man dann zum alleine Foto´s machen schicken könnte. Die wollten wir aber mit Sicherheit alle gar nicht haben! Außer bei den A…bomben Deiner Jungs vermisst Du ja anscheinend die 30B/S in den meisten Situationen herzlich wenig und wir wollen immer alle besser, aber wir können auch mit dem Vorhandenen Leben. Na gut, Vogelfotografen brauchen so was, aber wer (wie z.B. ich) niemals auf den Gedanken käme, einen Vogel zu fotografieren, der wird es wohl auch mit den “alten Kameras” einigermaßen ertragen können. Zumal man einen alten Spruch der Vogelfotografen, den ich von meinen Ausbildern gelernt habe, immer im Auge haben sollte: “Lieber ein Adler vor der Linse als einen… Weiterlesen »

joe

Also Achtung! Amerikanische Billions = Milliarden!!! 11Billionen $ sind mehr als das 3-fache des jährlichen Deutschen BIP (Bruttoinlandsprodukt). Ich würde mal vermuten das übersteigt nicht nur die Möglichkeiten von Fuji, das könnten nicht mal annähernd Tesla, Google oder Apple stemmen.

Robbi

Lieber Joe,
leider haben wir immer wieder das Problem, dass wir Leute lesen, die uns zwar auch noch sagen, wir sollen “genau lesen”, dabei aber weniger genau bei den Übersetzungen vor gehen, hier kommen m.M.n. dann die Billionen her!
Also war es entweder die fehlende Übersetzung in unsere Milliarden, wie Du schon richtig schreibst, oder FUJI-San hatte, was ich eher weniger glaube, wegen ein Paar Promille zu viel, verursacht durch Reiswein oder ähnliches, hier den Faktor 1.000 dabei, aber egal.
11 Billionen kann nur Super-Mario stemmen, der hat sie zwar auch nicht, dies hat den aber bisher noch nie in keiner einzigen Position, die er inne hatte gestört.
Wenn man hier im Städtchen vor der öffentlichen Toilette steht und hat kein 50 Cent Stück, dann nutzen einem die fehlenden 999.999.999.999,46 $ auch nichts, dann geht es aber voll in die Hose!

joe

Also wegen so einem Objektiv würde ich mich für alles entscheiden, aber nicht für Fuji. Da gibt es wesentlich bessere Gründe um eine Fuji zu kaufen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Objektiv die Bildqualität liefert, die ein Fujianer von einem Objektiv erwartet, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Raphael

Joe, habe nicht geschrieben, dass sich jemand wegen dem Tamron 18-300 für Fuji entscheidet, sondern Zitat: “dass sich nämlich zukünftig mehr Kunden für Fuji entscheiden werden, wenn namhafte Hersteller wie Tamron den X Mount bedienen und das gesamte System dadurch attraktiver wird”

Es geht also darum, dass wenn Tamron auch Objektive wie zB. das 11-20 2,8, 17-70 2,8 für den X Mount bringt oder Sigma mit den 1,4er Gläsern einsteigt, dass dann das Fuji System attraktiver wird. Natürlich geht man davon aus, gerade wenn es ein namhafter Hersteller ist, dass da langfrsitiger noch mehr kommt als ein einzelnes Superzoom. Ansonsten würde ich das auch nicht als ernsthaften Systemeinstieg bezeichnen wollen.

Ein reichhaltiges Angebot an Objektiven, eben auch von Drittanbieter, kann schon ein sehr gewichtiger Grund sein sich für ein System zu entscheiden. Der Erfolg von Sonys E Mount gibt ihnen Recht.

Also wenn du die Qualität der neueren Tamron Objektiv anzweifelt, dann hast du die letzten 2-3 Jahre auf jeden Fall was verpasst^^ Wenn deren Holy Trinity fürs Vollformat qualitativ sogar mit Sony GM mithalten kann, werden die Objektive für Fuji wohl nicht viel schlechter sein. Tamron ist alles, aber nicht mehr der Billghersteller von vor 10 Jahren.

joe

Raphael ich wollte Dir nichts unterstellen, aber es ist einfach so, dass man eigentlich viel weniger Objektive braucht als man denkt (zumindest ich). Ich hatte am Ende meiner “Spiegelära” immerhin 14 EF Linsen, 9 Canon L, 5 Fremdhersteller. Regelmässig benutzt habe ich zwei oder drei. Bei RF hatte ich anfangs eines (RF28-70/2.0) damit konnte man fast alles machen, dann brauchte ich etwas gutes für die Ferne (EF100-400/4.5-5.6II), das hätte eigentlich gereicht, aber jetzt sind noch zwei lichtstarke Samyang dazugekommen (RF 85/1.4AF und RF14/2.8AF) und das RF800mm/11 und dann noch das RF 35/1.8. Was brauche ich wirklich? Inzwischen etwa 30% 28-70, 40% 100-400, 30% 35/1.8. Die drei anderen liegen rum. Man (ich) brauche nicht so viel wie ich denke kaufen zu müssen. Lieber zwei drei sehr gute Objektive, als Massenware. Der einzige Vorteil, den ich in Fremdobjektiven sehe, ist der Konkurrenzdruck, aber das war’s dann auch schon.

Raphael

Joe, da gebe ich dir vollkommen Recht dass man als einzelner Fotograf im Grunde nur wenige Objektive braucht, die dann aber in sehr gut. Dennoch zählt für die Attraktivität eines Systems, die am Ende auch seine Marktrelevanz bestimmt, neben dem qualitativen auch das quantitative Angebot. Wenn ich wie bei Sony e als Kunde die Wahl habe zwischen gefühlt 20 verschiedenen 35mm AF raussuchen zu können, ist das immer besser als wenn ich nur 1-2 vom Hersteller zur Wahl habe oder schlimmsten Falls bestimmte Objektive sogar ganz fehlen. Ich bin kein Sony Nutzer, aber auch ich muss eingestehen dass das massive (Über)angebot am e Mount schon für viele Foografen mit der wichtigste Grund war zu Sony zu wechseln. Und der Erfolg gibt Sony einfach Recht.

Martin Berding

Wird sicher nicht die Schärfeleistung von Festbrennweiten und kleineren Zooms erreichen. Aber für die unkomplizierte Fotografie, der Objektivwechsel entfällt und damit auch die Schlepperei, wohl ein gutes Teil. Wenn man sich mit etwas reduzierter Qualität und Lichtstärke arrangieren kann.

Holger

“ein genauer Preis des Objektivs steht noch nicht fest.”
Und wie ist dann zumindest der ungenaue Preis, wenn der genaue noch nicht feststeht?

Maratony

Bei den Specs würde ich schätzen, 800-900€ für den Anfang. 600-700€ nach der Eingewöhnungszeit.

joe

also das Canon RF 24-240/4-6.3 kostet umgerechnet etwas mehr als 600.-€. Allerdings würde ich es nicht einmal geschenkt nehmen. Wer will denn solche Objektive?

Maratony

Ich glaube für efs gibt es ein Tamron 16-300mm. Das soll ziemlich gut sein.
Ich denke das hier viele Möglichkeiten entstehen wenn man weiß wie. Vielleicht dazu noch eine Lichtstarke Festbrennweite und dann hat man viel in der Hand. Schneller AF, Wetterfest sind gute Specs. Die optische Leistung ist dennoch entscheidend. Allerdings haben da in den letzten Jahren die Superzooms gut aufgeholt.
Mal sehen was passiert.

Robbi

Mein Nachbar zum Beispiel!
Hat sich diese Kombi damals für wenig Geld neu bei einer Aktion eines Fotohändlers erworben, der gute Mann ist hoch zufrieden mit seinem Kauf. Ob es bessere Optiken gibt weiß der nicht, interessiert den auch nicht, er kann erkennen, was auf den Bildern drauf ist, dies reicht ihm vollkommen!
Wir dürfen nicht vergessen, zum Unzufrieden werden muss man erst einmal einen Vergleich haben, wer den nicht hat, der ist dann zufrieden!

Nicola

Ich finde das Objektiv könnte interessant sein. Wenn die Bildqualität am oberen Rand von gut ist wäre das cool. Das letzte was ich will, auf Bergtouren oder Reisen mit wenig Gepäck, ist Objektive wechseln. Eine Bridge kommt aber wegen dem kleinen Sensor nicht in Frage. Also mal sehen…

Alfred Proksch

Unbestritten ist der Vorteil eines Zoom das es weite Brennweitenbereiche abdeckt. Somit bedient Tamrons 18-300mm f/3.5-6.3 genau diesen Kundengeschmack. Die kürzeste Brennweite beginnt da wo das Smartphone angesiedelt ist.

Wer mit der Bildqualität eines SP zufrieden ist empfindet das 18-300mm f/3.5-6.3 von Tamron bestimmt als Fortschritt.

Fuji bietet im Gegensatz zu den anderen Herstellern im APS-C Sektor eine Vielzahl an unterschiedlichen Kameras an. Denke ich an Kombinationen wie z.B. X-S10 oder X-E4 und dieses Tamron 18-300mm f/3.5-6.3 so kann ich mir einen Erfolg gut vorstellen.

Im Grunde kann der Kunde mit dieser Kombi eine hochwertige Bridge-Kamera erwerben.

Pini

An ‘ner X-E4? Echt jetzt ;-)))