Viltrox Objektive

Viltrox: 50mm f/1.2 LAB und 85mm f/1.2 LAB sollen 2026 erscheinen

Viltrox kündigt an, dass im Jahr 2026 sowohl das 50mm f/1.2 LAB als auch das 85mm f/1.2 LAB auf den Markt kommen werden. Außerdem gibt es Neuigkeiten zum 2x-Telekonverter.

Zwei neue LAB-Objektive in 2026

Viltrox bleibt in den sozialen Medien aktiv und hat kürzlich auf Reddit mal wieder ein paar interessante Informationen geteilt. So wurde beispielsweise bestätigt, dass sich ein 50mm f/1.2 LAB und ein 85mm f/1.2 LAB auf der Roadmap befinden und beide Objektive im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen werden.

Viltrox bietet momentan zwei Objektive innerhalb der LAB-Reihe (die gewissermaßen die Flaggschiff-Reihe des Herstellers darstellt) an – das 135mm f/1.8 LAB und das 35mm f/1.2 LAB. Beide Objektive sind für Sony E-Mount und Nikon Z-Mount erhältlich und man kann davon ausgehen, dass auch die kommenden beiden Brennweiten wieder für Sony E und Nikon Z angeboten werden.

Sowohl das 135mm f/1.8 LAB als auch das 35mm f/1.2 LAB konnten mit einer erstklassigen Bildqualität und einem vergleichsweise niedrigen Preis überzeugen. Sollte Viltrox das beim 50mm f/1.2 und 85mm f/1.2 wiederholen können, wäre das ohne Frage ein Gewinn für die beiden Kamerasysteme.

2x-Telekonverter wohl bald mit Sony 100mm Macro kompatibel

Auch zum kürzlich vorgestellten 2x-Telekonverter für Sony E-Mount, der bis zu 120 fps Serienbildgeschwindigkeit unterstützt, hat sich Viltrox geäußert. Konkret geht es dabei um die (aktuell noch nicht vorhandene) Kompatibilität mit dem Sony 100mm Macro GM. Viltrox schreibt dazu: “Das Sony 100 mm Macro GM ist ein neu erschienenes Objektiv, und wir arbeiten derzeit an der Kompatibilität (unsere offizielle Kompatibilitätsliste folgt den Aktualisierungen des Originalherstellers).”

Zu einem möglichen 1,4-fach-Telekonverter gäbe es aktuell hingegen keine Neuigkeiten. Das klingt nicht danach, als würde ein solcher Konverter in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. Anders sieht es bei neuen Objektiven der EVO-Reihe aus, hier stehen wohl ein 55mm f/1.8 und ein 35mm f/1.8 in den Startlöchern.

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Markus S.

Bin ich ja gespannt ob sie es schaffen ein 85 1.2 für Sony zu bauen.
Sony selbst und Sigma scheinen daran ja gescheitert zu sein, ggf. ja doch wegen des kleinen Bajonetts?

Stefan Zimmermann

Ganz ehrlich: Ein 85 mm f/1.2 ein klassisches Nischenobjektiv. Der Unterschied zu f/1.4 ist sehr klein – ein Drittel Blende Licht und ein paar Millimeter Schärfentiefe. Das fällt höchstens bei sehr speziellen Close-up-Portraits auf, und selbst dort nur, wenn man bewusst danach sucht. Für die große Mehrheit der Portraits, Events oder Alltagssituationen bringt f/1.2 keinen echten praktischen Mehrwert, macht das Objektiv aber größer und teurer. Deshalb liegt der Marktanteil solcher Objektive im einstelligen Prozentbereich. Was für mich persönlich dazukommt: Extreme Freistellung, egal ob mit f/1.2 oder f/1.4 wirkt auf mich fast immer super langweilig. Die Magazine und Werbeplakate sind leider voll damit. Aber ich kennen keinen der das wirklich anschaut, es fällt mittereile nicht mal mehr auf im Alltag. Das ist Produktion am Fließband und weil es einfach ist umzusetzen. Es ist einfach nur ein gekaufter Look. Aber so schaut es auch meist aus, langweilig. Spannender finde ich mehr f/2.0, wenn noch etwas vom Hintergrund erkennbar bleibt und bewusst in die Bildgestaltung einfließt. Genau dann entscheidet das fotografische Auge über Linien, Formen und Ruhe im Bild. Das ist anspruchsvoller – aber auch gestalterisch viel interessanter für Betrachter. Macht mal einen Test im Freundeskreis was sie schöner finden… f1.2 oder mehr… Weiterlesen »

Markus S.

Ich sehe die Vorteile nicht in CloseUps, die sind auch mit kleiner Belnde gut freigestellt. Eher im Ganzkröper bereich.
Obn das nun 1.4 oder 1.2 ist, ist relativ egal, da hast du schon recht.
Habe mich auch nicht darauf bezogen, sondern auf den Umstand das Canon und Nikon jeweils ein 1.2 Model haben, Sony jedoch bisher nicht, auch von keinem Dritthersteller.
Da hießt es ja oft, es ginge nicht wegen des Bajonetts, daher mein Post.

Ich muiss sagen, mein 85 1.2 von Nikon gefällt mir ungemein gut. Ob hätte auch 1.4 sein können, gibt es halt nicht von Nikon.
Grade wenn nicht komplett Formatfüllen fotografiert, wie z.B. beim Sport in der Natur wo noch ein wenig Umgebung mit drauf ist, ist Blende 1.2 schon sichtbar, zumindest im Vergleich zu 1.8.

Was das Nieschenprodukt angeht. Jedes Lichtstarke Weitwinkel ist das ebenso da die Astrofotografie per se ein Nieschenbereich ist.
Deutlich kleiner als die Portraitfotografie.

J.Friedrich

Mich interessiert es, als mittlerweile überzeugter PanaSigma-User, eigentlich wenig, was Viltrox entwickelt und liefert – ich verstehe es aber trotzdem nicht, was die in der L-Alliance so alles NICHT machen (dürfen oder können?!) – der Sinn erschließt sich mir jedenfalls nicht, warum man sie “aufgenommen” hat …

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