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Vivo X300 Ultra: Kamera-Flaggschiff kommt für 2.000 Euro nach Europa

Vivo bringt das X300 Ultra jetzt auch außerhalb Chinas auf den Markt. Im Mittelpunkt steht ein Kamerasystem mit drei Zeiss-Festbrennweiten und zwei optionalen Telekonvertern.

Die drei Kameras decken 14 mm (Ultraweitwinkel, f/2.0), 35 mm (Hauptkamera, f/1.9) und 85 mm (Periskop-Tele, f/2.7) ab. Die Hauptkamera nutzt einen 200-Megapixel-Sensor im 1/1,12-Zoll-Format (Sony Lytia 901) mit einer mehrachsigen Bildstabilisierung. Die 85-mm-Telekamera setzt ebenfalls auf 200 Megapixel, hier auf einem 1/1,4-Zoll-Sensor mit optischer Stabilisierung und Autofokus-Tracking bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Das Ultraweitwinkel löst mit 50 Megapixeln auf einem für diese Brennweite ungewöhnlich großen 1/1,28-Zoll-Sensor auf und ist ebenfalls optisch stabilisiert. Alle Objektive tragen Zeiss T*-Vergütungen.

Ungewöhnlich ist die Brennweite der Hauptkamera: Statt der bei Smartphones üblichen 24 mm arbeitet sie mit 35 mm, was Nahaufnahmen mit weniger Verzerrungen ermöglicht, aber bei gleichem Abstand einen engeren Bildausschnitt liefert. Vivo gibt für die Telekamera einen 3,7-fachen optischen Zoom an, berechnet diesen Faktor allerdings auf Basis der gängigen 24 mm und nicht der eigenen 35-mm-Hauptkamera.

Optional lässt sich das System um zwei Telekonverter erweitern. Vivo hatte bereits zum Vorgänger X200 Ultra einen 200-mm-Telekonverter vorgestellt, der auch mit dem X300 Pro kompatibel ist. Solche aufsteckbaren Teleobjektive für Kamera-Smartphones gehören inzwischen zum festen Repertoire mehrerer Hersteller, darunter auch Oppo mit einem Hasselblad-Telekonverter.

Der neue 400-mm-Telekonverter feiert mit dem X300 Ultra seine globale Premiere. Er besteht aus 15 Glaselementen in zwei Gruppen, unterstützt 200-Megapixel-Ausgabe und bietet kardanische Stabilisierung. Die zweite Generation des 200-mm-Konverters wurde von 210 auf 153 Gramm reduziert.

Die Videofähigkeiten umfassen 8K bei 30 fps sowie 4K bei 120 fps mit 10-Bit-Log oder Dolby Vision auf allen drei hinteren Kameras. Vivo unterstützt den ACES-Workflow und erlaubt den Import eigener 3D-LUTs zur Echtzeitvorschau beim Filmen. Als Zubehör bietet Vivo ein Pro Video Rig Kit in Zusammenarbeit mit SmallRig an.

Die Kollegen von Heise haben das X300 Ultra bereits getestet und bescheinigen der Hauptkamera und dem Tele sehr gute Ergebnisse mit hoher Schärfe und natürlichen Farben. Bei voller 200-Megapixel-Auflösung seien die Fotos hervorragend, im reduzierten 12-Megapixel-Modus zeigten sich allerdings sichtbare Artefakte. Das Ultraweitwinkel falle qualitativ deutlich ab und zeige weniger Details. Den optionalen 400-mm-Telekonverter loben die Tester für scharfe Aufnahmen, bemängeln aber die umständliche Handhabung.

Als Prozessor kommt der Snapdragon 8 Elite Gen 5 zum Einsatz. Der Akku fasst je nach Region 6.400 oder 6.600 mAh und unterstützt kabelgebundenes Laden mit 100 Watt sowie kabelloses Laden mit 40 Watt. Das Smartphone wiegt je nach Farbvariante 232 oder 237 Gramm und ist nach IP68/IP69 geschützt.

Mit einem Preis von knapp 2.000 Euro bewegt sich das Vivo X300 Ultra im selben Segment wie das Leica Leitzphone, das technisch auf dem Xiaomi 17 Ultra basiert und ebenfalls für 1.999 Euro erhältlich ist. Leica setzt dort auf einen 1-Zoll-Hauptsensor, einen mechanischen Kameraring und eigene Bildstile, die legendäre Leica-Kameras nachempfinden. Wer beim Vivo das volle Kameraerlebnis will, muss zusätzlich 599 Euro für das Zubehörpaket mit Telekonverter, Kameragriff und Hülle einplanen. Zum Marktstart bis zum 23. April ist es allerdings im Kaufpreis enthalten.

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Stefan Zimmermann

Das ist wohl eines der besten Kamera-Smartphones auf dem Markt. Ich durfte es schon vor etwa zwei Monaten auf den Lofoten bei der Polarlichtfotografie erleben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das ausgewählte Personen waren, die damit Reviews erstellen sollten, aber auf jeden Fall war es deutlich besser als andere Smartphones, die ich dort vor Ort live gesehen habe. Das Vivo X300 Ultra war dabei ganz weit vorne und klar über den meisten anderen Smartphones – zumindest was Polarlichter angeht. Vor ein paar Tagen habe ich mir auch originale Fotos angeschaut, und für ein Smartphone ist das schon wirklich gut. Was mich bei Smartphones generell stört – und worauf man leider kaum Einfluss hat, wenn man nicht in RAW fotografiert – ist die Nachschärfung. Die ist mir fast immer zu hart, auch hier. Ich weiß, dass damit die Nachteile kaschiert werden sollen, und ungeübten Augen wird das auch gefallen. Aber wenn man näher hineinzoomt, sieht man, dass echte Mikrodetails gar nicht vorhanden sind. Es wirkt nur durch die KI-Aufbereitung so, als wären Details da. Für mich sieht das dann oft seltsam und künstlich aus. Letztendlich wird man ein Stück weit getäuscht. Geübte Augen erkennen das sofort. Wer allerdings sein… Weiterlesen »

Patrick > Original Gangsta Dawg

Ein super Foto! Das ganze Album gefällt mir. 🙂

Vielen Dank, Patrick. leider fehlt dort noch sehr vieles aus 30 Jahren Fotografie. Ich habe vor etwa einem Jahr, nach wirklich langem Überlegen – ich glaube, das ging fast fünf Jahre – beschlossen, meine alten Portfolios aufzugeben und einen kompletten Neuanfang zu wagen. Das war alles andere als leicht. Aber man entwickelt sich weiter, lernt über die Zeit enorm viel dazu, und auch die Werkzeuge in der Nachbearbeitung sind heute ganz andere als noch vor 20 Jahren. Dazu kommt, dass man früher Fotos gar nicht in dieser Qualität und Auflösung im Internet zeigen konnte. Da ich keine Kompromisse mehr eingehen wollte, habe ich mich letztendlich dafür entschieden, ein neues Portfolio aufzubauen. Es werden auch noch viele remasterte Aufnahmen dazukommen, aber das braucht einfach Zeit. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin heute sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Auch wenn noch vieles fehlt und die Auswahl aktuell klein, aber fein ist, wird alle paar Tage etwas Neues hinzugefügt – Schritt für Schritt. In ein paar Jahren werden dann wieder alle Highlights der letzten 30 Jahre enthalten sein, aber in einer ganz neuen Qualität und endlich in richtig hoher Auflösung, nicht mehr diese winzigen Fotos von damals. Gerade auf heutigen… Weiterlesen »

Jürgen K.

So ausgeprägt hatten wir in diesem Jahr die Polarlichter in Finnland leider nicht. Nur einen einzigen Abend von 6, wo wir mal 3 Stunden keine Wolken vor dem Polarlicht hatten. Der Frust war schon ziemlich stark vorhanden…….
Unsere Bilder sind nicht zu vergleichen mit Deinem Polarlichthimmel.
Sehr schön sieht das aus.
Gruß Jürgen

Stefan Zimmermann

Ach Jürgen, das tut mir wirklich leid. So etwas ist immer richtig doof. Ich hatte mir zwei Wochen Zeit genommen. In der ersten Woche hatte ich drei Nächte draußen – wovon eine eher bescheiden war. In der zweiten Woche sind dann Freunde nachgereist, und da gab es noch eine richtig gute Nacht. Sie hatten großes Glück, denn ohne diese eine Nacht hätten sie gar nichts gesehen. Ich habe wirklich jede kleine Chance genutzt. Wenn auch nur minimal die Hoffnung bestand, dass es vielleicht ein paar Wolkenlücken gibt, habe ich die Nacht durchgezogen. Und da waren auch viele Fehlversuche und die Wolken wollten einfach nicht weichen – man geht dann schon enttäuscht ins Bett. Die beste Nacht der ganzen zwei Wochen war letztlich pures Glück. Eigentlich hat alles gegen diese Nacht gesprochen, absolut chancenlos laut Bericht und Live Date Wäre ich nicht zufällig um 2 Uhr aufgewacht, weil ich auf die Toilette musste, hätte ich die plötzlich aufkommenden Berichte gar nicht gesehen, dass der Himmel über Norwegen „explodiert“. Ich hätte das komplett verschlafen. Sehr viele Leute, auch Norweger, haben sich am nächsten Morgen extrem geärgert. Kaum jemand hat nach den Wetterberichten damit gerechnet. Und dann wurde es plötzlich ab zwei Uhr… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Es gehört sich nicht das man darüber spricht – Vor meinen Augen sehe ich das Bild von dieser Smartphone Abbildung in der vorderen Hosentasche!

Spaß beiseite, wenn ich das Zubehör-Zeug mitschleppen muss dann kann ich gleich eine 1-Zoll Sony Kompaktkamera verwenden. Ein „normales Smartphone“ ist in diesem Fall als eine preiswerte Beigabe zu betrachten.

Jürgen K.

Sehr gut formuliert.
Gruss Jürgen

Daniel_S

Servus Alfred, das war auch mein erster Gedanke, dass ich dann endlich die Hasenpfote aus meiner Tasche nehmen kann.
Aber auch ich will nochmal kurz den Spaß beiseite legen. 2.600 Tacken inkl. Zubehörpaket? Für ein Handy? Da wird ja eine Canon R8, eine Panasonic S5, eine Nikon Z5, usw. ja zu einem echten Schnäppchen. Mit denen man an Ende auch noch richtig fotografieren und nicht nur knipsen kann…

Thomas S.

Immer die eventell Zielgruppe beachten wenn das Ding beim Photografieren und Filmen auch noch vibriert ..wirds der Burner…

Daniel_S

Und ich Dummerchen bin eher davon ausgegangen, dass es eine shake reduction hat. 🤣

Thomas Nordsee

Wahrscheinlich passe ich nicht mehr in die heutige Zeit: Handy dabei zum Telefonieren, gut. Handy mit einfacher Kamera zum Dokumentieren des Fahrplans, gut. Foto von Wachtel auf dem Stadtbrunnen, Kamera. Vielleicht MFT oder VF oder sonst was. Aber Kamera. Dieses ganze Gedöns auspacken, zusammenstecken… und dann mit so einem Ofenrohr rumlaufen? Zwerg-Nase mit Griff. Nein. Zu alt, zu müde, zu sehr Fan von Kamera (alleine für sich). Macht es gerne – aber ohne mich.

Rolf Carl

Habe jetzt endlich mal die Vogel-App von Merlin aufs Handy geladen. Eine super Sache, da gibt es ziemliche Überraschungen. Heute hat sie z.B. eine Sumpfmeise und eine Heidelerche angezeigt. Gesehen habe ich keinen von beiden, und bei der Lerche dachte ich zuerst an eine Feldlerche. Kann die App also empfehlen, funktioniert auch ohne Internet.

Thomas Nordsee

Sag Rolf- hast du sie tatsächlich erprobt? Du bist ja immer für eine Überraschung zu haben… Ich hörte viel davon. Vor allem: kostenlos.

Rolf Carl

Ja, habe sie seit ein paar Tagen auf dem Handy, klappt wunderbar, und zwar auch, wenn ich das Vogelgezwitscher fast nicht mehr höre oder noch Flug- oder Autolärm zu hören ist. Und wenn schon ein paar Vögel auf der Liste sind und einer singt, zeigt die App gleich an, welcher Vogel das war. Eine wirklich tolle Sache. Die App ermittelt den Standort und überprüft die Vogelstimmen, die zu hören sind. Es gibt noch andere Apps, aber diese läuft ohne Internet, das ist mir sympathischer, weil ich ein Internet-Abo noch vermeide, solange es geht. Aber Parken kann man leider auf manchen Parkplätzen nur noch mit Apps, es wird also für Nostalgiker immer enger, die das SP nur fürs Telefonieren brauchen wollen. Heute war ich an einem Fluss (Wutach), ich hörte Lerchengezwitscher und dachte noch, dass es komisch ist, dass hier Feldlerchen sind. Dann zeigte die App Heidelerche an. Die gibt es zwar in dem Gebiet, in dem ich wohne, aber sie sind extrem selten. Und eine Sumpfmeise habe ich überhaupt noch nie gesehen. Diesmal zwar auch nicht, aber laut App war eine dort. Ich nehme an im Uferbereich. Aber interessant war auch noch, dass auf dem 2 km langen Rückweg am… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Wer so motiviert kommentiert, hat sofort seine Follower…

Rolf Carl

👍

Jürgen K.

Moin Rolf, die App ist aber längst nicht vollständig und manchmal werden such Vögel gehört, die bei uns nicht leben. Wir hatten zB einen Iberienzilpzalp , bei uns in der Lüneburger Heide…….
Aber, man kann die App nutzen
Gruß Jürgen

Rolf Carl

Hallo Jürgen, ich habe auch gelesen, dass nicht immer alle Vögel angezeigt werden. Ich habe bis jetzt noch nicht so viel Erfahrung damit, aber bis jetzt wurden Vögel angezeigt, die ich auch regelmässig sehe. Die App checkt ja auch jedemal wieder den Standort, das schränkt die Auswahl an möglichen Vögeln auch schon ziemlich ein. Die Sumpfmeise habe ich noch kurz gecheckt, die ist in der Gegend ziemlich häufig und sieht der Bachstelze zum Verwechseln ähnlich. Kann also auch gut sein, dass ich die schon oft gesehen, aber für eine Bachstelze gehalten habe.

Ich werde die App weiterhin nutzen als Hilfe, finde ich wirklich noch sehr spannend. Habe erst letzte Woche einen Ornithologen getroffen, der damit eine Schleiereule gefunden hat, nebst den Spuren bei einem Stall. Und da ich schon oft gutes gehört habe über die App, habe ich sie jetzt endlich mal installiert.

Gruss Rolf

joe

Hallo Rolf, ohne Internet bräuchte ich kein Handy, das was ich damit praktisch nie mache ist telefonieren. Für mich ist es ein tragbarer Taschencomputer, weil ich immer alles sofort wissen will, wenn mir etwas Unbekanntes über den Weg läuft oder ich etwas verifizieren will. Zur Kommunikation verwende ich inzwischen fast ausschließlich WhatsApp.

Rolf Carl

Hallo joe, da bin ich genau das Gegenteil, ich hatte schon ein Handy, da gab es noch gar kein Internet für die breite Masse. Ich will so wenig wie möglich mit dem kleinen Display machen. Auch wenn ich ein paar Tage weg bin, nehme ich lieber noch einen Laptop (ca. A4) mit und mache alles was geht damit. Das Handy ist wirklich nur für die Not, und jetzt eben noch für die Vogel-App. WhatsApp habe ich auch noch, aber nur, weil das alle anderen haben.

Turmfalke

Ja, die Vogel-App hat mir auch jemand vor ca. 2 Monat empfohlen, gute Sache, sehe auch allerhand Vögel dann, die mir die App per Vogelstimme anzeigt, aber sehe bisher auch nur die wenigsten davon dann leider real, vielleicht sind die andren Vögel einfach zu scheu. Ein Zilpzalp z.B. habe ich bisher noch nicht vor die Linse bekommen.

Rolf Carl

Jetzt ist es wieder schwierig Vögel zu entdecken, weil die Bäume wieder Blätter haben. Heute wurde auch wieder laufend der Zilpzalp angezeigt, gesehen habe ich keinen einzigen. Aber was solls, dafür Uferschwalben und Schwarzmilane, beide hat die App zuverlässig erkannt.

Uneternal

2000€ für so ne Wischkiste, die in 2-3 Jahren schon wieder veraltet ist.
Klar, die Kamera liefert teilweise irgendwas zwischen Premium-Kompaktkamera und DSLR-Qualität, aber dennoch nur mit einer qualitativen Auflösung von 12-16 MP, egal wie viele Hunderte von Megapixeln sie auf die winzigen Sensoren quetschen. Und dazu einer Menge nicht abschaltbarer Korrekturen.

reddit.com/r/Vivo/comments/1s22fen/vivo_x300_ultra_photo_samples/

Die Marketingfotos sehn gut aus, aber für das Geld würde ich mir lieber ne ordentliche APS-C besorgen.

Johannes Pottfay

„Normale“ Smartphones stoßen in der Fotografie zunehmend an ihre Grenzen. Um weiterhin mit klassischen Fotokameras konkurrieren zu können, werden immer mehr, teils fragwürdige, Anbauteile entwickelt.

Im konkreten Fall sieht das Gerät bereits wie eine richtige Kamera aus. Der eigentliche Vorteil, es einfach und jederzeit einstecken zu können, geht damit verloren.

Auch preislich bewegen sich solche Lösungen zunehmend in Regionen hochwertiger Kameras.
Damit gibt es immer weniger überzeugende Gründe, Smartphones als vollwertigen Kameraersatz zu betrachten.

Möglicherweise ist das auch ein Grund, warum wieder mehr junge Menschen Kompaktkameras für sich entdecken: sie sind oft günstiger, ebenso leicht zu transportieren und liefern in vielen Fällen die besseren fotografischen Ergebnisse.

Alfred Proksch

Eigentlich hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert. Analog waren drei Film-Formate PFLICHT (KB-Mittelformat-Planfilm) für Bewegt-Bilder waren es die 16 und 35mm Filmrollen wollte man für jeden Zweck das Beste abliefern.

Heute sind die Anforderungen nochmals gewachsen! Multimedia, KI – Erzeugnisse sind zu den bestehenden „Sensorgrößen“ mit dazu gekommen. Statt im Nass-Labor schlagen sich die Kreativen mit entsprechender Software am PC die Nächte um die Ohren. Das Ziel jeweils immer das Beste abzuliefern hat sich hingegen nicht verändert.

Fröhlichen Schaffen – egal womit!

Mark

Mich reizt dieses Produkt nun auch wirklich nicht und so ein riesen Kamera-Modul auch ohne Zusätze würde es für mich als Handy disqualifizieren, dennoch finde ich das Produkt als solches gut – es führt ja quasi den Handy-Foto-Grafen an die Funktionsweisen einer richtigen Kamera ran. Wenn Leute die Spaß an der Fotografie über das Handy bekommen und auf der Suche nach der besten Handy-Kamera zu so einem Produkt greifen, ist der Weg zu einer klassischen Kameras nicht mehr weit. Ich kann mir nur kaum vorstellen, dass Leute die eine Kamera besitzen hier vor Freude aufspringen, dass sie zwei Produkte gegen ein einzelnes austauschen können.

Rene Stämpfli

Als ich gestern Samstag ein Rockkonzert fotografierte, hatte sich ein Bekannter zu mir gesellt und demonstrativ sein neues Xiaomi 17 Ultra gezückt und mit mir fotografiert. Ehrlich gesagt war ich erstaunt, wie gut diese SP mittlerweile geworden sind. Wir werden uns nächte Woche mal treffen und seine Bilder bei mir Ausdrucken. Auf dem Bildschirm sahen die Aufnahmen ech gut aus. Beim Zoomen sah man schon den Unterschied zu einer VF Kamera. Erkenntniss: mit einem SP kann man durchaus auch Bilder bei anspruchsvollen Lichtverhältnissen fotografieren.

Thomas Nordsee

Wieviel ist beim SP bereits intern verarbeitet worden- ohne Einflussmöglichkeiten unsererseits? Was ist weitestgehend „echt“ – was ist durch Software verändert? Aber es stimmt natürlich: es ist soviel möglich geworden… wie oben von mir dargelegt: die Argumente für eine Kameraausrüstung werden rarer. Wenn Gefühle in der Argumentation zugelassen werden, dann mag die komplette Ausrüstung bei einigen Fotografen noch gewinnen… ansonsten auf der Sachebene spricht für geschätzt 98% der Nutzer das SP. Ich persönlich gönne mir die „Lust“ an RAW, an Bearbeitung, an echten Kameras, schwarz, silbern, gewaltig oder zierlicher und an unterschiedlichen Objektiven. Mit Bedacht ausgewählt, angeschraubt… und dann ausgelöst. Ohne Zweifel: ein Stück irrational.

Rene Stämpfli

Er benutzte das SP im JPG Mode mit den vom UI vorgegebene Einstellunsmöglichkeite wie Objektive, Zoom etc. und zeigte mir dann einige Aufnahmen.Mehr Zeit hatte ich nicht, da ich mich primär um meine Fotografie kümmern musste. Wie echt das ganze sein wird, werde ich dann sehen, wenn er mich besucht. Selber habe ich mehr als genug Aufnahmen als Vergleich. Fotografiert hatte ich das Konzert mit der A9III in RAW und dem Tamron 35-150mm.

thomas Nordsee

Es wäre schön, wenn du kurz berichten kannst… gelebte Praxis. Ich vermute, dass deine bearbeiteten Ergebnisse in RAW als Grundlage ihre Überlegenheit zeigen werden. Fraglich bleibt – auch wenn es schmerzt – ob nur wir wie Unterschiede wahrnehmen und würdigen.

WRDS

Ich frage mich wer sowas kauft. Fotofreaks, die schon alles haben und unbedingt noch ein Smartphone mit der besten Kamera brauchen?
Der Normalo, der nicht hobbymässig fotografiert wird sich kaum ein so teures Smartphone mit komischen Zusatzobjektiven kaufen.
Egal. Smartphone nutze ich nur zum fotografieren, wenn ich nichts anderes dabei habe und zum dokumentieren.
Wie lange wird das Betriebssystem unterstützt? 3 Jahre? Länger?

Rene Stämpfli

Ein SP mit all diesem Zubehör ist sicher Grenzwertig. Hingegen sollte man die neuste Generation der top SP nicht unterschätzen. Hier in der Schweiz gibt es durchaus einen Markt für diese top SP zwischen CHF 1000 – CHF 1500 .

Rene Stämpfli

Auch bin ich mir nicht sicher, ob sich eine neue Generation von Kompaktkameras wie von Canon geplant, gegen SP wie das Vivo X300 Ultra oder das Xiaomi 17 Ultra durchsetzen können.

Conny

Ich authe mich mal…

Ich hab das Packet mit allen Rabatten in der Vorbestellung bestellt.

Das einzige daran was mich nicht wirklich interessiert ist das 400mm Objektiv, ist halt mit drin.

Warum?
1.
Wenn es nicht um Wildlife mit der A1 geht, fotografiere ich sehr wohl des öfteren bei kleinen Wanderungen oder Radtouren mit dem SP, wenn sich was sehenswertes zeigt.

2.
Das neue VIVO ist eines oder das erste was die neuen 200MPx Sensoren von Sony verbaut haben.
Und das gleich 2 mal als 35mm und dem Periskop Tele.
Dieser Sensor LYTIA 901 hat sehr aufwendige Hochfrequenz Signalverarbeitung und sonstige HDR Verarbeitung direkt on Chip und arbeitet mit 12Bit ADC.

Alle Optiken sind OIS stabilisiert.
Die 35mm finde ich super!
VIVO hat da alles umgesetzt was da aktuell so technisch möglich ist und voll auf Fotografie und Videografie gesetzt.

Bildauflösung kann 25 MPx oder auch 50 MPx gewählt werden.
12,5 MPx das haben erste Test gezeigt, sind nicht zu empfehlen da sichtbarer Detailverlust vorhanden ist.
RAW Verarbeitung natürlich möglich sogar in mehreren Varianten …

Das alles zusammen ist schon ein Novum und das will ich selbst testen und sehen was damit wirklich möglich ist als immer dabei Kamera.

thomas Nordsee

Berichte gerne! Spannend…

Conny

Ja, das werde ich gerne machen …
Ich werde das Teil natürlich im direkten Vergleich mit der A1 und entsprechenden Brennweiten testen.

Rolf Carl

Das wäre wirklich echt spannend!

Michael Reichert

Hallo zusammen, es ist interessant wenn ich die Kommentare so lese. Als alter Amateurfotograf angefangen mit einer Exakta und Rolleiflex, über Minolta, Nikon Fe, Nikon F3, Leica R5, R6 und R7 mit verschiedenen Elmerits und Summicrons, fotografiere ich heute ausschließlich mit Handys da ich es leid bin immer quasi einen “Koffer” mit mir zu schleppen, vor allem auch im Urlaub. Und für ca.90-95% der Anwendungen reicht die Qualität vollständig aus. Ich habe schon auf meinem 70 Zoll Fernseher mit 4k Auflösung Bilder vom Handy gezeigt wo mich die Betrachter gefragt haben mit welcher Digitalkamera ich die Bilder “geschossen” habe. Fotografiert habe ich mit dem Xiaomi 13 Ultra 14 Ultra (flexible Blende), Vivo 200 Ultra, Oppo Find X7 Ultra und immer in dem Pro Modus mit voller Auflösung. Aktuell fotografiere ich mit dem Xiaomi 14 und 15 Ultra und werde mir jetzt ein Vivo X300 Ultra zulegen, wegen der 35mm Hauptkamera und der Flexibilität des Telekonverters. Kaufen werde ich es wieder bei tradingshenzhen weil ich es nicht einsehe 2.000 Euro für ein Handy zu bezahlen. Bisher hatte der China Import zum preislichen Vorteil zudem den Vorteil das ein größerer Akku verbaut war. Da ich der englischen Sprache mächtig bin habe ich… Weiterlesen »

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