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Leicas erstes internationales Smartphone setzt auf mechanischen Kameraring

Mit dem Leitzphone wagt Leica auch hierzulande den Schritt ins Smartphone-Segment. Das Gerät entstand in Zusammenarbeit mit Xiaomi und kostet knapp 2.000 Euro.

Leica hat mit dem “Leitzphone powered by Xiaomi” sein erstes internationales Smartphone vorgestellt. Bereits im vergangenen Sommer hatte Leica-CEO Matthias Harsch ein eigenes Smartphone für Europa angekündigt, damals noch mit dem Hinweis auf ein “anderes Format” als herkömmliche Handys. Nun ist das Ergebnis da. Die Partnerschaft mit Xiaomi entwickelt sich damit von einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsansatz hin zu einem strategischen Co-Kreationsmodell.

Leica-CEO Matthias Harsch beschreibt das Leitzphone als Ausdruck davon, “wie wir die Entwicklung der Fotografie heute verstehen”. Es bringe Leicas “Designprinzipien, Knowhow über Bildverarbeitung und fotografische Haltung in den Alltag”.

Triple-Kamerasystem mit 1-Zoll-Sensor

Im Zentrum steht ein Triple-Kamerasystem. Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf und arbeitet mit dem Light Fusion 1050L Sensor im 1-Zoll-Format. Dank 4-in-1-Superpixel-Technologie erreicht sie eine effektive Pixelgröße von 3,2 μm. Die lichtstarke Blende von f/1,67 wird durch LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor) ergänzt, die den Dynamikumfang deutlich erweitert. Die Brennweite entspricht 23 mm.

Ergänzt wird die Hauptkamera durch eine Periskop-Telekamera mit 200 Megapixeln auf einem Samsung HPE Sensor im 1/1,4-Zoll-Format. Sie bietet mechanischen optischen Zoom zwischen 75 und 100 Millimetern bei einer variablen Blende von f/2,39 bis f/2,96. Autofokus und optische Bildstabilisierung sind an Bord. Per Digitalzoom lassen sich bis zu 120-fache Vergrößerungen erreichen.

Als dritte Kamera verbaut Leica eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera mit 14 mm Brennweite, f/2,2-Blende und 115 Grad Sichtfeld.

Auf der Vorderseite sitzt eine 50-MP-Frontkamera mit Autofokus, 21 mm Brennweite und 90 Grad Sichtfeld. Sie beherrscht Dolby-Vision-Video in 4K bei bis zu 60 fps.

Das gesamte Objektivsystem trägt die Bezeichnung Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH. und soll chromatische Aberrationen über alle Brennweiten hinweg minimieren.

Kamera Auflösung (MP) Äquivalente Brennweite (mm) Sensorgröße Sensor Blende
Hauptkamera 50 23 1,0″-TypOmnivision OV50X50 Light Fusion 1050L f/1.7
Telekamera (3,2-4,3x 200 75-100 1/1.4″Samsung ISOCELL HPE f/2.4-f/3.0
Ultraweitwinkel 50 14 1/2.76″Samsung S5KJN5 f/2.2

Mechanischer Kameraring als zentrales Bedienelement

Ein besonderes Merkmal ist der mechanische Kameraring mit geriffelter Oberfläche. Darüber lassen sich Zoom, Belichtung, ISO und Verschlusszeit stufenlos steuern. Leica orientiert sich damit bewusst an der Bedienlogik klassischer Kameras und will das Handling einer Zoomkamera simulieren.

Die Kamera-App bietet 13 Leica Looks, fünf Bokeh-Simulationen und den sogenannten Essential Mode. Dieser bildet den fotografischen Stil ikonischer Leica-Kameras nach. Dazu gehört ein von der Leica M9 inspirierter Farblook sowie ein monochromes Profil im Stil der Leica M3 mit Monopan-50-Film.

Eigenständiges Design und Leica-Benutzeroberfläche

Auch die Benutzeroberfläche wurde vollständig von Leica gestaltet. Homescreen, Widgets und Kamera-App folgen einer eigenständigen Designsprache, die sich an den Bedürfnissen von Fotografen orientiert.

Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung mit nickel-eloxierter Oberfläche. Die Rückseite ist aus schwarzer Glasfaser gefertigt, der Metallrahmen gerändelt. Dazu kommt der ikonische rote Punkt.

Für Bildauthentizität unterstützt das Leitzphone die Content Authenticity Initiative (CAI). Ein integrierter Sicherheitschip versieht Aufnahmen mit kryptografisch gesicherten Metadaten nach dem C2PA-Standard, um Herkunft und Urheberrecht nachweisbar zu machen.

Technische Basis von Xiaomi

Die technische Plattform liefert Xiaomi. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 wird im 3-nm-Verfahren gefertigt und arbeitet mit 16 GB RAM zusammen. Der interne Speicher beträgt 1 TB. Das 6,9 Zoll große Xiaomi HyperRGB OLED-Display löst mit 2608 x 1200 Pixeln auf und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.500 Nits. Die Bildwiederholrate passt sich per LTPO zwischen 1 und 120 Hz dynamisch an.

Der Akku fasst 6.000 mAh und lässt sich kabelgebunden mit 90 Watt sowie kabellos mit 50 Watt laden. Videos nimmt das Leitzphone in bis zu 8K bei 30 fps auf, Dolby-Vision-Aufnahmen sind in 4K bei bis zu 120 fps möglich. Log-Video unterstützt das Gerät ebenfalls in 4K bei 120 fps.

Das Leitzphone ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt und läuft mit Xiaomis Oberfläche HyperOS 3 auf Basis von Android 16. Es misst 162,9 x 77,6 x 8,32 mm und wiegt laut Datenblatt 223,4 Gramm.

Das Leitzphone erscheint parallel zur neuen Xiaomi-17-Serie, die ebenfalls mit Leica-Optik ausgestattet ist. Das Xiaomi 17 Ultra teilt sich wesentliche Kamerakomponenten mit dem Leitzphone, darunter den 1-Zoll-LOFIC-Sensor und die 200-MP-Telekamera. Es ist ab 1.499,90 Euro erhältlich. Das Xiaomi 17 startet bei 999,90 Euro mit einem 1/1,31-Zoll-Sensor und 60-mm-Teleobjektiv.

Erster Eindruck

Ehrlich gesagt hatte ich mir nach der Ankündigung vom letzten Sommer mehr erhofft. Damals klang es so, als würde Leica ein eigenständiges Gerät mit innovativem Formfaktor entwickeln. Das Leitzphone entpuppt sich nun als eine zugegeben aufwendig angepasste Sonderversion des Xiaomi 17 Ultra.

Design, Software und der mechanische Kameraring setzen eigene Akzente, doch die technische Basis ist weitgehend identisch. Ob das den Aufpreis von 500 Euro gegenüber dem Xiaomi 17 Ultra rechtfertigt, muss sich zeigen.

Ich habe das Leitzphone freundlicherweise zum Testen bekommen und konnte bereits erste Fotos schießen. Ein ausführlicher Testbericht folgt in den kommenden Wochen. In der Zwischenzeit lohnt sich ein Blick zu den Kollegen, die ihre Eindrücke bereits veröffentlicht haben.

Preise und Verfügbarkeit

Das Leica Leitzphone powered by Xiaomi ist ab sofort für 1.999 Euro in Schwarz mit 1 TB Speicher erhältlich. Ihr bekommt es über die Leica-Webseite, Leica Stores und ausgewählte Xiaomi-Kanäle. In Deutschland ist die Telekom exklusiver Vermarktungspartner, der Verkaufsstart dort ist am 2. März. In Österreich übernimmt Magenta den Vertrieb.

Zum Marktstart erhalten Käufer bis zum 14. März das Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro im Wert von 199,90 Euro kostenlos dazu.

Das Leitzphone ist kein komplett neues Konzept. Leica hatte die Serie bereits 2021 gestartet, damals allerdings als Japan-exklusive Geräte in Zusammenarbeit mit Sharp. Insgesamt erschienen drei Generationen. Das Leitz Phone 1 basierte auf dem Sharp Aquos R6 und setzte als eines der ersten Smartphones überhaupt auf einen 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln. Das Leitz Phone 2 folgte Ende 2022, das Leitz Phone 3 kam 2024. Alle drei Modelle waren exklusiv über den japanischen Mobilfunkanbieter SoftBank erhältlich.

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Mirko

Endlich….Alfred seine Hosentaschenkamera ist nun erhältlich 📷

Alfred Proksch

Meine Enttäuschung ist groß denn ich habe mir DAS eigenständige Gerät mit innovativem Formfaktor erhofft, so wurde das einmal geäußert.

Nun ist es NUR ein schickes aber für mich uninteressantes weiteres Smartphone geworden. Noch dazu eines aus dem Hause Xiaomi. Leica durfte sich ein wenig wichtig machen! Mag sein das es unter den Smartphones zu den Besten gehört. Es bleibt aber eben auch NUR ein Smartphone!

Frank Linden

Oh Gott…
Wieder böse L Wort…
🤣

RaniT

… läuft mit Xiaomi HyperOS 3.

Ist dieses Betriebssystem ausreichend kompatibel mit Android,
damit auch normale Android-Apps installiert werden können?

Turmfalke

Für diesen Preis bekommt man ja eine neue Nikon Z 6 III, und das nur für ein Handy mit einem Zoll Sensor, nichts für mich, die normalen Handy machen schon gute Fotos für den Dokumentationsbereich und Alltag, und wer mehr Qualität braucht, greift zu einer Systemkamera von Sony, Canon oder Nikon zum gleichen Preisverhältnis. Also das ist nur meine Meinung. Aber wenn der Name Leica darauf steht, ist der Preis eh immer astronomisch hoch!

chris xx

… ja, aber mit der Z6III kannste nich telephonieren …
… )(;:-)) …
… ich weiss; is ziemlich abgedroschen …

Turmfalke

Ha ha ha, der ist gut. 🙂 Wenn ich irgendwann noch mit einer Nikon Z Kamera telefonieren kann, dann höre ich auf zu fotografieren. 😉 Mir liegt das Hybride Zeugs eh nicht so, mich nervt schon, dass man nicht eine reine Fotokamera mehr hinbekommt, sondern auch noch eine Videokamera da hineinpackt. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. 😉 Und vor allem so viel Geld für ein Smartphone ausgeben, nein das würde mir nie im Leben einfallen.

chris xx

Wenn du nur photographieren willst, bleibt entweder nur die analoge Photographie oder eine uralte Digitale übrig. Aber bei den DSLMs brauchst du halt die Videofunktionen damit die Sucher funktionieren (auch bei DSLRs im Livebildmodus). Mir wäre auch eine Camera lieber, bei der die Videofunktionen auf die funktionalität als Photocamera beschränkt wären.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Für diesen Preis bekommt man eine neue Nikon Z6 III, mit der man nicht fotografieren kann, weil keine Objektive dabei sind. Sollte man die für einen fairen Vergleich nicht mit einkalkulieren? Wo liegen wir da mit einem zusätzlichen 14er, 24er und 85er Objektiv? Und wie sieht es mit der Bildbearbeitung aus? Funktioniert Lightroom auf der Nikon, oder braucht es dafür noch zusätzliche Hardware?

Turmfalke

Ok, zugestanden, der Vergleich hinkt jetzt gewaltig von mir mit der Nikon Z 6 III. 🙂 Wie gesagt, nur für ein Smartphone soviel Geld auszugeben, hat halt jeder andre Prioritäten, ist auch gut so, dann kaufe ich mir lieber für den Preis ein weiteres gutes Objektiv.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Smartphones sind halt schon stimmige Gesamtpakete. Aber ich würde auch nicht so viel Geld dafür ausgeben. Dann lieber in ein gutes Objektiv investieren. Damit hat man auch länger Spaß, wenn man es denn halbwegs pfleglich behandelt. 😀

O.G.

Nikon Z6II für 1299,00 €, dazu das Nikon Z28mm und 40mm für zusammen 400,00€ oder mit dem Z 24-70mm incl. Kamera für 1650,00€.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Besten Dank!

Stefan Zimmermann

Das Leitz Phone ist im Grunde ein leicht modifiziertes Xiaomi 17 Ultra – mit ein paar kleinen Designänderungen, minimaler Leica-Software wie den SW-Profilen und dem Drehring auf der Rückseite. Dafür ist das Xiaomi 17 Ultra 500 € günstiger. Meiner Meinung nach lohnt sich das kleine Leica-Brand nicht, die Kameras und Optik sind identisch. Schön wäre, wenn Deutschland selbst solche Phones bauen und herstellen würde, aber aktuell wird fast alles bei den Chinesen eingekauft. Früher war das mal andersherum, und so geht es mit Deutschland und Europa leider immer weiter bergab. Die Leistung gebührt den Chinesen. Interessant ist der LOFIC-Sensor: Er erhöht den Dynamikumfang nicht durch Software-HDR oder Mehrfachbelichtungen, sondern jeder Pixel im Sensor hat einen kleinen Überlauf-Kondensator, der überschüssige Ladung speichern kann. So wird mehr Licht eingefangen, ohne dass helle Bereiche ausbrennen. Ob so etwas auch in Vollformatkameras möglich wäre? Ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Die Fotos wirken sehr natürlich, die Kamera macht einen tollen Eindruck für ein Smartphone und dürfte zu den besten gehören. Vielleicht hole ich mir das Xiaomi 17 Ultra in Zukunft für 1.200 € mit 1 TB, da ich einen Rabatt bekomme. Das von Huawei finde ich technisch noch besser, aber ohne Play Store ist es in… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Nachtrag: Mein jetziges Smartphone wird sieben Jahre alt, bekommt keine Updates mehr, läuft aber immer noch wie am ersten Tag. Sogar der Akku ist für das Alter noch recht gut. Vor allem wegen den fehlenden Sicherheit Updates wird es langsam Zeit für ein neues Smartphone mit guter Kamera. Ich hatte auf das neueste Samsung gehofft, aber weil sie jetzt schon wieder die alte Kameratechnik von vor drei Jahren verwenden, aber immer mehr Geld dafür verlangen, können sie es behalten. Eierphones sind nicht meine Welt, falls mir das jemand empfehlen möchte 😉

Maik Richter

Vielleicht wären die Google Pixel (Pro) Handys ja was für Dich. Die sind deutlich günstiger, als Samsung oder Apple und bieten trotzdem hervorragende Kameras (für Handys). Ab der 8. Generation (Pixel 8, bzw. 8 Pro) bietet Google sogar 7 Jahre Updates (Android und Sicherheitsupdates). Aktuell ist die 10. Generation. Ich selbst habe das Google Pixel 7 Pro (von 2022), gebraucht vom Händler, aber m Zustand “wie neu”, für rund 300,- €, gekauft. Und ich war schon ziemlich erstaunt, was damit möglich ist. Selbst Polarlichter konnte ich damit in relativ brauchbarer Qualität fotografieren. Qualitativ sind die Aufnahmen mit meinen Sony Kameras (a7III und a7IV) und lichtstarken (Ultra-) Weitwinkelobjektiven zwar sichtbar besser und benötigen vor allem deutlich kürzere Belichtungszeiten. Aber wenn man die Sensorgröße der Handyknipsen bedenkt, liefern die schon erstaunlich gute Ergebnisse. Vor allem bietet Google eine sehr brauchbare Software. Im Astromodus kann man bis zu 4 Minuten belichten, das Smartphone macht dann 15 Aufnahmen von je 16 Sekunden, stackt diese automatisch (auch die Sterne, ähnlich wie man es am PC mit Sequator machen kann, nur vollautomatisch) und man kann das Ergebnis dann sogar in RAW/DNG speichern und anschließend z.B. in Lightroom entwickeln (und dadurch sogar die Rauschreduzierung auf KI-Basis, von… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Danke, Maik. Um das Pixel schleiche ich aktuell auch herum 🙂 Samsung hat mich sehr enttäuscht, weil sie bei der Kamera gar nichts mehr machen. Dort gibt es hier etwas KI, da etwas, aber insgesamt ist seit langem Stillstand, und sie fallen immer weiter zurück. Sie müssen das Rad ja nicht jedes Mal neu erfinden, aber wenigstens den Stand der Technik bieten.
Ja, ich nutze meist auch nur die Hauptkamera im alten Phone. Leider sind die anderen Kameras nur winzige Schönwetter-Sensoren und abseits davon kaum brauchbar. Wäre schön, wenn zukünftig auch mal in der Range von 14 bis 70 mm 1″-Sensoren angeboten würden – das wäre toll. Aber ich glaube, das dauert noch 5 bis 10 Jahre.
Wahrscheinlich wird es eines dieser beiden Modelle werden: Xiaomi 17 Ultra oder Google Pixel 10 Pro. Aktuell kann ich leider (noch) keine Originalaufnahmen vom Xiaomi finden. Danach würde ich entscheiden, wer für mich die bessere Fotoqualität hat. Eigentlich benötige ich gar nicht so viel: großes Display, lange Akkulaufzeit und eine hervorragende Kamera.

Vitalik

Die kleinen und feinen Leicas Upgrades finde ich absolut genial.
Aber 500€ eher maximal 200€.

Was eher erschreckend mein fast 2 Jahr altes Vivo X100 Ultra für nur 1.200€ hat fast ziemlich gleichen Kameras Specs. Das UWW ist sogar bei Vivo deutlich größer 1/2,0′ gegen 1/2,76 Leicas.

Aber Grundsätzlich wenn es ein weiteres Leica Smartphone kommt, wäre es eine Überlegung Wert.

Der Leica JPG fand ich schon damals an Huawei P10 und P40 absolut gut.

Maik Richter

Schade, dass die Ultraweitwinkelkameras bei Smartphones immer nur solche Winzsensoren bekommen und damit nicht wirklich für z.B. Aufnahmen in der Nacht geeignet sind.

Meine Idee wäre ja, nur einen einzigen Sensor im Smartphone zu verbauen (z.B. 1″) und im Ring darüber nur die Objektive (mit verschiedenen Brennweiten) zu verbauen, sowie diesen Ring dann drehbar zu konstruieren, so dass man verschiedene Objektive vor den 1″ Sensor schieben kann . Vielleicht könnte man den Sensor (und/oder die Objektive) noch so konstruieren, dass sie sich ein Stück vor oder zurück bewegen lassen, um unterschiedliche Brennweiten zu ermöglichen.

Keine Ahnung, ob das technisch so möglich wäre, wie ich mir das vorstelle, aber es wäre mal was Neues.

Vitalik

Vivo X300 Ultra hat bei 14mm einen 1/1,28′ mit 50MegaPixel verbaut.
Und beiden anderen Kameras bieten das gleiche wie das Xiaomi 17 Ultra.

Gabi

Das ist eine gute Idee!

Gabi

Hab ich für Dich was gefunden: https://www.instagram.com/p/DHG8GY8NAh0/

Klaus

Erinnert an die alten Studiokameras.War ja so auch bei Filmkameras. 3 oder 4 Festbrennweiten.

Gabi

Interessant, bin gespannt auf die ersten Tests und dann natürlich auf das iPhone 20. Das soll ja mit 20 Blendenstufen Dynamikbereich glänzen? Der Smartphonemarkt ist nartürlich ein Haifischbecken. Schwierige Lage für eine Manufaktur wie Leica. Denn ohne eine Beteiligung in diesem Zukunftsmarkt ist Leica ja irgendwann nicht mehr wettbewerbsfähig, denn die Zukunft wird immer bessere Smartphones hervorbringen und die Kameras weiter verdrängen. Schade, dass Leica die gesamte Softwareentwicklung nicht alleine stemmen kann, das würde ich mir wünschen. Aber es bleibt wohl ein Traum.

Frank Linden

Leica hat im Bereich Software Firmen dazu gekauft.
Ebenso die strategische Partnerschaft mit Xiaomi und vormals mit Huawei.
2016 hat es in der Tat sogar Gespräche mit Apple gegeben, wie man in diversen alten Tech-News Beiträgen lesen kann.
Die Gespräche sind dann ja gescheitert.

Raphael

2000€ für ein umgelabeltes China Handy?? Bahahahaha

Rolf Carl

So komisch finde ich das auch wieder nicht. Für ein Handy mit rotem Punkt drauf ist das Gerät ein absolutes Schnäppchen, da wird jeder Leica-Fetischist sofort zugreifen.

Gabi

Abwarten, was ein in China produziertes Apple Handy in der Pro Version nächstes Jahr kosten wird. Das iPhone wird ja 20, mit 20 Blendenstufen für 2000 Euro?

Peter Braczko

…oder 4.500 Euro für die “Leica” SL-3, eine umgelabelte Panasonic!

chris xx

SPs sind halt die neuen compakten. Keine GR oder irgend eine X zum gleichen Preis, SPs haben halt auch den Mehrwert, das man mit denen telephonieren kann. Für alles andere gibts die DSLRs und DSLMs.

Rolf Carl

Ach, wusste ich gar nicht… kann man mit SPs tatsächlich auch telefonieren???

chris xx

… na ja, die meisten nutzen die Dinger ja nur zum schreiben und irgend was angucken; aber ja man kann damit telephonieren …
… ((-:;)(

Leonhard

Alleine die Formulierung “erstes eigenständiges SP” ist schon irreführend, letztendlich handelt es sich ja um ein Xiaomi 17 Ultra mit leicht modifizierter Umverpackung.

Ist der Preis des 17 Ultra mit 1.500 € schon sportlich scheint dieses Handy eine reine Sportkamera zu werden, zwar kosten gute richtige Kameras noch etwas mehr, dafür verbleiben sie aber auch länger in der Fototasche als ein Laberknochen. Wenn meinereiner sich die Sache so durchliest entsteht bei mir der Eindruck, man kann hier ein “Deutschländer-SP” kaufen, wie lange es aber z.B. Updates für dieses Gerät gibt, dies entscheidet keinesfalls Leica, dies entscheiden andere Spieler.

Da meinereiner keine großen Unterschiede zu meinem “alten” 15 Ultra ausmachen kann werde ich mir weder das Eine noch das Andere zulegen, würde ich es tun wäre es das Xiaomi 17Ultra, da es hier diesen wundervollen Laberknochen in diesem ekelhaften “spinatschissgrün” gibt, damit kann man auffallen, wenn auch nicht positiv!

Leonhard

Über Sinn und Unsinn dieses Kamerarings lässt sich ja nun trefflich streiten, da man aber schon für die Auswahl der Ringbelegung nicht am Menü vorbei kommt erscheint es eher eine Spielerei zu sein.

Bei aller Betrachtung, was das SP hat sollten wir uns aber auch betrachten, was es eben nicht hat: Ein dummer Knopf, auf den man drückt, um ein Bild zu machen, dies hat dieser Laberknochen eben nicht, da hilft auch das Auslösegeräusch, welches man ja so oder so frei erfinden kann auch nicht weiter.

Und wenn meinereiner, um ein Bild zu machen, immer noch auf diesen Bildschirm tippen muss, dann brauche ich dieses Gedönsrad vorne auf dem Handy auch nicht.

Heute kann man auch mit bezahlbaren Laberknochen akzeptable Bilder machen, ob da bei diesen Teuertelefonen so viel mehr kommt soll jeder für sich selber entscheiden.

Stefan Zimmermann

Lieber Leonhard, für nur 200 € extra bekommst du deinen zusätzlichen Knopf zum Fotos auslösen mit einem Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro Upgrade 🙂
Ohne das Pro kostet es nur noch 100 €, aber der Kopf sieht so aus, als könnte man ihn kaum vernünftig drücken, lach. Ein vollwertiger Knopf ist daher erst ab 200 € möglich. Für 100€ ist das heutzutage nicht mehr möglich.

Leonhard

Lieber Stefan, da muss ein roter Punkt drauf, da ansonsten diese speziellen Bildstile nicht möglich sind.

Wenn man sich so einen Knopf so einfach vorstellt, dann kann man auch nicht mit der Knopfstimme singen, oder wie der Quatsch wieder heißt.

Wankelmuth

Die Bilder sehen jedenfalls aus, wie mit einer beliebigen Zoomkompaktknipse geschossen.

licht+perspektive

Eigentlich ist damit alles gesagt: “Leica-CEO Matthias Harsch beschreibt das Leitzphone als Ausdruck davon, “wie wir die Entwicklung der Fotografie heute verstehen”.

“Entwicklung”! Da geht die Reise hin, ob es dem ein oder anderen nun gefällt oder nicht 😉

Leonhard

Vielleicht, vielleicht, oder vielleicht auch nicht!

Da es Firmen gibt, die im Technikbereich schon lange etwas hinter den anderen Mitspielern herrennen könnte der Trend langfristig auch wo ganz anders hinlaufen:

Meinereiner behauptet mal ganz frech: Auf lange Sicht gesehen wird gar nicht mehr fotografiert sondern dann wird nur noch generiert. Dann steht meinereiner da und sagt dem Laberknochen: Mach mir ein Bild von einem Käfer auf einer Ananas in der Farbe einer Blutorange und setze das Bugäääääää (oder wie der Quatsch wieder heißt) auf Stufe 3 und schon kommt mein Bildchen auf den Monitor, welches ich nie gemacht habe.

Rene Stämpfli

So wie die Entwicklung momentan aussieht, geht sie eher in Richtung Verkauf von Leica. Xiaomi??

Thomas S.

Panasonic hatt seine Fernsehsparte ( war vor 10 Jahren Marktführer mit glaube 40% ) jetzt nach China verkauft.
Bei Bildgebenden Geräten sind Sie zu vernachlässigen,ich weis es klingt böse…. Schau mer mal.

Alfred Proksch

Eine kompakte Kamera die sich recht einfach mit jedem Smartphone verbinden lässt ist die kleine, leichte Hosentaschen Kamera Canon Ixus 285 HS A. Die kostet ungefähr 350 Euro, ein Smartphone hat jeder bereits in der Tasche, das ist eine preiswerte Alternative. In diesem Fall geht es NICHT um die absolute Bildqualität einer DSLM Systemkamera sondern um den NUTZEN den ein Zoom bietet sowie um das schnelle TEILEN der Ergebnisse mit dem Rest der Welt.

Mit den verbliebenen 1.650 Euro (Leitzphone 1.999,-) kann man auf einem Kurztrip Bilder machen die genau so gut/schlecht rüber kommen wie die vom teuren Telefon.

Den Denkansatz das ein aufgehübschtes mit Software Funktionen aufgepepptes 0815 Mobiltelefon aus dem fernen Osten die Werte von Leica repräsentieren kann finde ich persönlich ziemlich schräg.

Gabi

Der letzte Satz beschreibt es sehr deutlich, in welcher brisanten Lage die verbliebene deutsche Kameraindustrie steckt. Es wäre außerordentlich schade, wenn Leica die Früchte der letzten 20 Jahre einfach so vergammeln ließe, obwohl man natürlich anerkennen muss, dass diese bevorstehende Aufgabe äußerst schwer zu lösen ist. Leica hat hier schon einen guten Ansatz in Arbeit, die Entwicklung eines eigenen Sensors. Jetzt fehlt noch eine Kamera mit Smartphoneformfaktor und eigenem Sensor. Wäre für mich wünschenswert. Und wenn ich schon dabei bin, dann wünsche ich mir noch eine R7 mit digitalem Sensor und exakt dem gewohnten analogen Bediensystems, sowie den Abmessungen. Ohne Bildschirm und gedöns, aber mit optischen Sucher. Mit meiner kürzlich erworbenen SL komme ich nicht so einwandfrei zurecht. Ich bin eben den optischen Sucher meiner R7, meiner K5II und den Rolleiflexkameras gewohnt.

Alfred Proksch

Servus Gabi,

wir sind einfach zu wenige als das es sich für die Industrie lohnt, die jüngsten sind wir ebenfalls nicht. Uns fehlen die plattgedrückten „Wisch Finger“!!!

Gabi

Hallo Alfred, womöglich hast Du einfach nur Recht damit.

Norbert

Gemessen daran, daß für das Samsung Galaxy S26 Ultra mit 1TB Speicher eine UVP von 1949,00 EUR angesetzt ist, erscheint der Preis für das Leitzphone gar nicht mehr so hoch. Auch das Iphone 10 Pro Max ist mit 1949,00 EUR angesetzt. Sonst kostet Leica doch immer das dreifache wie der Wettbewerb.

Norbert

Ich meinte natürlich Iphone 17 Pro Max.

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