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Leica und Xiaomi bringen das Smartphone-Highlight 2025

Kurz vor dem Jahresende haben Xiaomi und Leica das vielleicht beste Smartphone zum Fotografieren vorgestellt. Was sonst noch so passiert ist, lest ihr in unserem Rückblick.

Neue Smartphones

SmartphoneBrennweite (mm)Auflösung (MP)SensorSensorgröße (Zoll)Blende
Xiaomi 17 Ultra2350OmniVision 1050L LightHunter1f/1.7
Xiaomi 17 Ultra75-100200Samsung ISOCELL HPE1/1,4f/2.4-3.0
Xiaomi 17 Ultra1450Samsung S5KJN51/2,76f/2.2
Samsung Galaxy Z TriFold24200Samsung ISOCELL HP21/1,3f/1.7
Samsung Galaxy Z TriFold6710ISOCELL1/3,94f/2.4
Samsung Galaxy Z TriFold1312ISOCELL1/2,55f/2.2
Poco F8 Ultra2350OmniVision 950 LightHunter1/1,31f/1.7
Poco F8 Ultra11550Samsung S5KJN51/2,76f/3.0
Poco F8 Ultra1850OmniVision OV50M1/2,88f/2.4

Xiaomi 17 Ultra

Das turbulente Smartphone‑Jahr 2025 endet mit einem echten Highlight: dem Xiaomi 17 Ultra. In Sachen mobiler Kameras setzt die Ultra‑Reihe schon seit einiger Zeit Maßstäbe, entsprechend groß war die Spannung, was der chinesische Hersteller in Kooperation mit Leica für das neue Flaggschiff vorbereitet hat. Der Vorgänger, das Xiaomi 15 Ultra, ging erst im Frühjahr 2025 international in den Verkauf.

Xiaomi arbeitet auch beim 17 Ultra erneut eng mit Leica zusammen, geht dabei aber nach eigenen Angaben einen Schritt weiter als zuvor. Die Partnerschaft wurde organisatorisch vertieft und in ein sogenanntes “Strategic Co‑creation Model” überführt. Leica soll nicht mehr nur punktuell an Optiken und Bildprofilen beteiligt gewesen sein, sondern bereits ab der frühen Konzeptphase Einfluss auf Optikdesign, Bildcharakteristik und Bedienlogik genommen haben. Das Xiaomi 17 Ultra ist das erste Smartphone, das aus diesem neuen Kooperationsansatz hervorgegangen ist.

Ein sanftes, aber nicht zu verachtendes Upgrade erhält die Hauptkamera. Weiterhin kommt ein 1‑Zoll‑Sensor mit 50 Megapixeln von OmniVision zum Einsatz, nun jedoch in einer neuen Light‑Fusion‑Variante. Durch den Einsatz von LOFIC‑HDR soll der Sensor eine deutlich höhere Full‑Well‑Kapazität bieten als die vorherige Generation. Xiaomi verspricht sich davon vor allem mehr Spielraum bei starkem Gegenlicht sowie sauberere Tonwertabstufungen in dunklen Bildbereichen. Auf dem Papier wirkt das eher wie eine evolutionäre Verbesserung, dürfte sich aber vor allem bei Nacht‑ und High‑Contrast‑Motiven bemerkbar machen.

Der Ultraweitwinkel scheint bis auf kleinere optische Anpassungen weitgehend vom Vorgänger übernommen worden zu sein. Die wesentliche konzeptionelle Neuerung betrifft erneut den Telebereich. Statt zweier separater Telekameras mit 70 und 100 Millimetern setzt Xiaomi beim 17 Ultra nur noch auf einen einzigen Sensor, der einen optischen Zoombereich von 75 bis 100 Millimetern abdeckt. Zum Einsatz kommt der größere 1/1,4‑Zoll‑Sensor mit 200 MP, der zuvor bereits für die längere Brennweite genutzt wurde.

Mehrere bewegliche Linsengruppen ermöglichen einen stufenlosen optischen Zoom innerhalb dieses Bereichs, wobei der Sensor über die gesamte Brennweite in nativer Auflösung genutzt wird. Die Entscheidung für einen einzelnen, vergleichsweise großen Tele‑Sensor dürfte die Bildqualität bei Teleaufnahmen nicht nur grundsätzlich erhöhen, sondern zugleich für einen konsistenteren Look über den gesamten Zoombereich sorgen. Ergänzt wird das Ganze durch ein Leica‑APO‑Linsendesign, das chromatische Aberrationen bereits auf optischer Ebene reduzieren soll. Das Xiaomi 17 Ultra ist damit das erste Xiaomi‑Flaggschiff mit offizieller Leica‑APO‑Zertifizierung.

Über alle Kameras hinweg setzt Xiaomi zudem auf eine sogenannte Leica‑UltraPure‑Optik, die Streulicht und Ghosting reduzieren soll. Solche Maßnahmen sind weniger spektakulär als neue Megapixelzahlen, haben in der Praxis jedoch oft größeren Einfluss auf die Konsistenz der Bildqualität.

Xiaomi und Leica verbindet inzwischen eine mehrjährige Partnerschaft, unter anderem im Rahmen des Optical Institute, das neue Optiken für Smartphonekameras entwickelt. Beim Xiaomi 17 Ultra wird diese Zusammenarbeit nun auch in Form einer speziellen “by Leica”-Edition sichtbar. Diese trägt den ikonischen roten Leica‑Punkt auf der Rückseite und verfügt über einen physischen, drehbaren Kameraring, der an klassische Leica‑Bedienkonzepte angelehnt ist und unter anderem zur manuellen Fokussteuerung dienen soll.

Wer das Kamera‑Feeling weiter ausbauen möchte, greift wie gewohnt zum separat erhältlichen Kamera‑Grip mit mechanischem Auslöser, Filtergewinde und zusätzlichen Bedienelementen. Xiaomi positioniert das 17 Ultra damit erneut klar als Werkzeug für ambitionierte Smartphone‑Fotografen und nicht nur als reines Imaging‑Aushängeschild.

Ein globaler Marktstart ist zwar bestätigt, dürfte sich jedoch wie bei früheren Ultra‑Modellen bis ins Frühjahr 2026 hinziehen. Preislich dürfte es wieder um 1.500 Euro liegen.

Ob es sich bei dieser Leica‑Edition bereits um jenes Smartphone handelt, das der Leica‑Chef zuvor als eigenständiges Projekt angekündigt hatte, bleibt weiterhin offen. Zwar trägt das Xiaomi 17 Ultra by Leica mehr Leica‑DNA als jede vorherige Zusammenarbeit, insgesamt wirkt es bislang jedoch eher wie die konsequenteste Ausbaustufe der bestehenden Partnerschaft und nicht wie ein vollständig eigenständiges “Leitzphone”. Die Hoffnung bleibt, dass das hessische Unternehmen parallel an einer noch radikaleren Interpretation der mobilen Fotografie arbeitet.

Samsung Galaxy Z TriFold

Das Galaxy Z TriFold ist Samsungs neuster und mutigster Streich in Sachen Foldables: Jetzt soll nämlich doppelt gefaltet werden, um insgesamt 10 Zoll in der Hosentasche verstauen zu können. Ein Deutschland-Launch ist zwar noch nicht offiziell bestätigt, sollte es aber hierzulande in den Regalen landen, würde ich mit einem Preis jenseits der 2.000 Euro rechnen – was es zu Samsungs teuerstem Smartphone überhaupt machen würde. Umso unverständlicher ist mir, dass Samsung hier Kamera-Hardware von der Resterampe mit angestaubtem Tele und Ultraweitwinkel verbaut. Kein Wunder also, dass in der Pressemitteilung lediglich die 200-MP-Hauptkamera erwähnt wird.

Poco F8 Ultra

Eine freudige Überraschung beim monatlichen Smartphone-Vergleich war das Poco F8 Ultra für mich, das in vielerlei Hinsicht starke Kamera-Upgrades erhalten hat – zumindest, bis ich den Preis gesehen habe. Die vergrößerten Sensoren für Hauptkamera und Ultraweitwinkel und der Sprung von 2,5-facher auf 5-fache Vergrößerung beim Tele haben ihren Preis, weswegen das Smartphone von Poco, das eigentlich mal für große Leistung zu kleinem Preis stand, bei 830 Euro startet. Angesichts des Preisverfalls des Vorgängers auf mittlerweile rund 500 Euro würde ich aber empfehlen, noch ein paar Monate zu warten, dann bekommt ihr aber ein flexibles Dreifach-Setup für den Alltag.

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Carsten Klatt

Es muss sich am iPhone messen. Der Xiaomi Vorgänger war gut, aber noch nicht gut genug.

Rene Stämpfli

“Der Xiaomi Vorgänger war gut …”
Aber besser als das iPhone ;=)

Carsten Klatt

Siehe mein Kommentar weiter unten 😊

Patrick

Das IPhone muss sich spätestens seit 2025 an Xiaomi, Vivo und Oppo messen.
Ich hoffe, dass sich Apple endlich aus seiner Komfortzone bewegt.
Zumindest in Hinblick auf die Kamera.

Carsten Klatt

Das iPhone war Kameratechnisch immer nur Mittelklasse. Führend waren nur die pro Max Varianten. Die 17er Generation ist gerade im Low-Light-Bereich immer noch Banchmark. Aber es stimmt, die Chinesen haben enorm aufgeholt. Apple darf sich nicht ausruhen…

Frank Linden

Hinzu kommt, dass nicht jeder Bock auf Apple hat. – Auf einen China Knochen (Top Kamera oder nicht) schon mal gar nicht.
Ich nutze seit 10 Jahren Apple dienstlich (iPhone, MacBook, iPad) und bis vor 4 Jahren auch privat.
Dienstlich habe ich keine Wahl.
Privat glücklicherweise schon und da will und werde ich nicht wieder zurück zu Apple.
Ich habe im Alltag quasi tagtäglich den direkten Vergleich. – Hat nicht jeder und ist manchmal schon interessant.

Mirko

Ich habe im Alltag quasi tagtäglich den direkten Vergleich. – Hat nicht jeder und ist manchmal schon interessant.”
… stimmt unsere Firma arbeitet noch mit Rauchzeichen 👍 und deswegen fehlt mir der Vergleich …

Frank Linden

Schenkelklopfer…

Frank Linden

…aber ich denke mal, in Kleinbetrieben wird’s so sein…

Uneternal

Apple führt weder mit den Max Varianten noch im Lowlight-Bereich. Mit einem Phone wie dem Xiaomi 17 Ultra, das mit Premium-Kompaktkameras konkurriert, kann Apple sich absolut garnicht messen.

Alfred Proksch

AHA- Xiaomi 17 Ultra – das ist jetzt das Wunderwerk für all jene faulen Leute mit dickem Geldbeutel die keine DSLM Ausrüstung mit sich schleppen möchten.

Schick anzusehen ist das Telefon – mit einem optionalen Special-Edition Kamera-Kit als Zubehör kann man gut dazu verdienen und gleichzeitig den Spieltrieb einiger „Leica“ Nutzer zufrieden stellen.

Nachdem ich privat immer noch ein altes Samsung benutze das langsam aber sicher die Grätsche macht, die ständig wechselnden Firmen-Handys genau so „0815“ sind – angebissenes Obst nicht in Frage kommt – wird es vielleicht dieses mal ein Telefon mit ROTEM Punkt.

Leonhard

Dann hält Dir meinereiner mal die Daumen, lieber Alfred, also wegen dem roten Punkt!

Habe gerade auf dem Vorgängerlaberknochen nachgesehen, also steht zwar Leica drauf, aber einen roten Punkt hat es keinen.

Dir und Deinen lieben einen guten Rutsch und ein frohes, bildreiches 2026, mit oder ohne roten Punkt auf dem Laberknochen!

Alfred Proksch

Dir ein vorsichtiges hineingleiten – musste den Müll selbst zur Tonne bringen – So glatt – ist gerade noch mal gut gelaufen – unsere Frauen leben gefährlich im Haushalt.

Leonhard

Also vorsichtiges hineingleiten war hier überflüssig!

Wir hatten 2 Grad plus, trocken und als meinereiner von der Knallerei wach wurde dachte sich meine Blase, man könne die Wachphase ja auch vernünftig nutzen und mal eine Stange Wasser in die Ecke stellen.

Trotzdem hilfreicher Ratschlag, sollte die Tonnen wohl wieder im Winterbetrieb auf die überbaute Terrasse stellen, damit man sich die Rutscherei zu den Tonnen erspart.

Hoffe mal, alle hier haben das neue Jahr gut erreicht und bei nicht allzu vielen hatte die Klokamera (falls erworben) zu viele Gesichter aufnehmen dürfen, zumal dieses technische Wunderwerk (oder heißt dies Wundertüte) ja auch keine Kotzfunktion hat und schon gar nicht den Alkoholgehalt feststellen kann.

Meinereiner hat einen guten Vorsatz für 2026: Nicht weniger bösartige Kommentare aber die volle Boshaftigkeit auf weniger Silben beschränken!

Mathias

Hallo Alfred und wenn es denn ein neues Handy werden muss, kann ich das Xiaomi nur sehr empfehlen. Es wird eine sehr gute Ergänzung sein.
Sie unten in einem Post ein Link mit Beispielen.

Ein gesundes und zufriedenes neues Jahr.

CJuser

Mag mal jemand erklären, was überhaupt „1 Zoll Sensor“ bedeutet? Das bedeutet ja schließlich nicht, dass der Sensor eine Diagonale oder Seitenlänge von 2,54 cm (also 1 Zoll) hat.

zo34

Der Vorgänger von CCD- und CMOS-Sensoren war die Vidicon-Röhre. Deren Durchmesser (in Zoll) ist das Maß für die Größe der Aufnahmefläche. Die Technik ist verschwunden und hat das Maß hinterlassen.
ein 1 Zoll-Sensor hat etwa eine Diagonale von 16mm.

Peter Braczko

Ohne die “Überführung” in ein “StrategicCo-creation Model” mit Leica wäre das bestimmt nix geworden?!

joe
Marian

Achtung! Das sind Fake-Videos. Diese ganzen Alpha-Tech- oder auch Hyder-Tech-Kanäle nutzen irgendwelche Stock-Videos oder -Fotos. Oft wird sogar das gleiche Video gesplittet, und nur die Farben bzw. Kontraste werden etwas abgeändert. Beim Vergleich zwischen DSLMs kann man am Schattenwurf manchmal sogar ein Smartphone als Aufnahmequelle erkennen.

joe

Also ich bin ja normalerweise sehr misstrauisch, aber wäre nie auf die Idee gekommen, dass sich da jemand die Mühe macht und sowas – eigentlich Unwichtiges – zu erstellen und zu fälschen. Also irgendwas ist in diesen Hirnen falsch gepolt.

Mathias

Zum Xiaomi 15 ultra hatte ich ja schon den ein oder anderen Vergleich hier.

Im direkten Vergleich mit dem iPhone 16 pro kann ich Carsten seine Aussage nicht teilen. In meinen fotografischen Gebieten war das Xiaomi sichtbar besser. Bei Portrait und Makro hat das iPhone die Nase vorn. Leider habe ich dafür keine direkten Belege mehr

Und um es besser einordnen und abgrenzen zu können, hier nochmal ein paar weitere Bilder.

Ein Bild ist ein direkter Vergleich zu Pentax (die nach unten abfallende Häuserfront, wird wohl nicht richtig sortiert kommen).

Die anderen Bilder ein kurzfristiger Ausflug mit den Enkeln und nur das Handy dabei. Nun ja, es kann sich jeder sein Bild machen, wo die Grenzen liegen. Ich hoffe man sieht die EXIF Daten. Es ist von 100mm bis 400mm KB Äquivalent alles dabei.
Der fotografischen Anspruch an Motiv und Komposition war kein Kriterium!

https://photos.app.goo.gl/U2qz4YGSinAbd1jG7

PS: Bei der Echse ist noch eine Scheibe dazwischen.

Und ein gesundes und zufriedenes neues Jahr.

Stefan Zimmermann

Man bekommt letztlich genau das, was die Sensorgröße und die Optik solcher Smartphones erwarten lassen. Es ist nicht ganz auf 1-Zoll-Niveau. Kameras wie die RX10 oder RX100 von Sony liefern hier nach wie vor etwas bessere Ergebnisse. Gegenüber Vollformat haben die Fotos technisch ohnehin keine Chance. Trotz aller softwareseitigen Tricks sieht man relativ schnell KI Artefakte, sobald man ein Auge dafür entwickelt hat und weiß, wo diese Systeme ihre Schwächen haben. Details werden nicht wirklich sauber aufbereitet. Hinzu kommen der geringe Dynamikumfang trotz aller Rechentricks, das Rauschen und die schwachen Mikrokontraste. Wäre der Fotograf lediglich ein durchschnittlicher Smartphone-Knipser gewesen (zum Glück nicht!) und hätte weder auf Wetter noch auf Sonnenuntergang oder Licht geachtet, wäre die Bildqualität technisch noch deutlich abgefallen. In diesem Fall wurde dem Sensor jedoch sehr bewusst entgegengearbeitet. Was mich an Smartphone Fotos grundsätzlich stört, unabhängig vom Hersteller, ist die zu aggressive Aufbereitung. Details wirken übertrieben hart, auf der anderen Seite sind feinere Mikrodetails gleichzeitig matschig, weil Sensor und Optik hier schlicht nichts mehr auflösen können und die KI diese Informationen nur errät. Das wirkt immer sehr seltsam auf mich, vor allem wenn man echte Vollformatfotos mit besten Objektiven gewohnt ist. Gras ist auch so ein typisches Beispiel.… Weiterlesen »

Carsten Klatt

Die RX 100 spielt immer noch in einer anderen Liga, versagt aber mangels KI bei Low-Light. Kann man nachträglich aufbereiten, da ist aber ein SP deutlich besser.

Carsten Klatt

Ein Kollege hat den Xiaomi Vorgänger, den ich testen konnte. Die Bilder kommen noch nicht an das iPhone 17 Pro Max heran. Insbesondere im Low-Light-Bereich ist Apple deutlich besser. Mir haben aber die Schönwetterbilder des Xiaomi gut gefallen. Da gibt es eigentlich keine Unterschiede.

Franz Schott

Smatphones mit immer mehr Auflösung, immer mehr Daten die gespeichert werden wollen, und dann hat kein einziges neues Phone einen Karten-Slot.
Stattdessen verkauft man Zusatzspeicher der an das Phone angedockt wird. Sehr Elegant !!!
Solange die Hersteller keine Smartphones mit Kartenslot anbieten, bleibe ich bei meinem Galaxy S20 bis das den Geist aufgibt.

joe

Genauso sollte man es tun, erspart viel Elektroschrott! Ich habe auch noch das S20!

Rene Stämpfli

Das Xperia 1 VII hat einen 1.5 TB microSD Slot. Auch mein Xperia 1V hat so einen Slot.

Alfred Proksch

Kurz über „RESTLICHT“ Verstärkung nachgedacht – Ich befinde mich nicht im Krieg – Nachts sind alle Katzen grau – Spanner bin ich auch nicht – wenn das Stativ oder die künstliche Beleuchtung für Bilder machen nicht ausreicht ist das die natürliche Grenze für unser Auge. Ob es sinnvoll ist mit aller Gewalt den berühmt berüchtigte „Low-Light-Bereich“ bis zum geht nicht mehr auszuweiten muss jeder für sich selbst entscheiden.

Smartphone Fotografie ist etwas besonderes – rund um den Globus können Menschen ohne Vorkenntnisse ihre Emotionen aufzeichnen und „teilen“. Genau das ist das Erfolgsmodell. Für mich als eher dokumentarischer (geschäftlich) Smartphone Fotograf ist es recht praktisch wenn die Dinger bei weniger Licht gut funktionieren.

Eigentlich warte ich immer noch auf ein Leica Kamera Konzept zum telefonieren.

Telefone mit zugekauften Logos gibt es schon lange – und nur wegen einem ROTEN Punkt altes Zeug in neuem Gewand kaufen?

Mirko

Smartphone Fotografie ist etwas besonderes – rund um den Globus können Menschen ohne Vorkenntnisse ihre Emotionen aufzeichnen und „teilen“.

Ich finde es auch schön “Söder beim Essen” sehen zu können oder Merz,Macron & Starmer zusammen auf einer romantischen Zugfahrt 😍

Frank

Das wird alles nichts gegen die Fotos von Peter B. sein, die er mit seiner Zf anläßlich des Bankraubs in Gelsenkirchen geschossen hatte. Ist ja schließlich direkt bei ihm um die Ecke. 😉

Mirko

Kernbohrmaschinen von HILTI sind Klasse und zusammen mit scharfen Nikkor Kernbohrern bleibt kein Bild mehr an der Wand hängen 😎 Vielleicht ist er auch gerade in Berlin und versucht seine Akkus zu laden 🤔

Perspektive+Licht

Unabhängig, ob ein SP mit oder ohne roten Punkt oder schönem “H” daherkommt, hat sich in den letzten Jahren in diesem Techniksegment viel getan. Eigentlich bleibt es im Bereich Fotografie die einzige nennswerte “Revolution”. Ein paar Megapixel hier, etwas mehr Randschärfe da und noch besserer Autofokus sind doch da eher kleine Weiterentwicklungen, die für kaum jemanden eine echte Relevanz entfalten. Die Kamerahersteller befinden sich in einem Dilemma: steigen sie auf den Zug auf, mehr Innovation in “echte Kameras” zu implementieren, werden große Sensoren und teure Objektive mit der Zeit obsolet. Verweigern sie weiterhin den Einzug moderner rechengestützter Technik, fährt der Zug ohne sie weiter. Erfolgreiche Kamerahersteller (nennen wir sie hier Leica und Hasselblad) haben dies offensichtlich erkannt, und setzen erfolgreich auf Innovationen. Die “anderen” namhaften Hersteller, bauen weiterhin die gleichen schwarzen Ziegelsteine wie schon vor 20 Jahren; mit noch besserer “Randschärfe”… Und jetzt bitte nicht das ewig gestrige: “Nur Vollformat (also Kleinbild!) gilt”; “für den kleinen SP-Bildschirm reicht es” (zu beachten: im Vergleich ist das Display einer aktuellen VF winzig) – und “wenn gedruckt werden soll” braucht es auch große Sensoren mit haufenweise MP (wie oft und wie groß wird denn gedruckt?) – und natürlich der Klassiker: “es kommt auf… Weiterlesen »

joe

@ Perspektive+Licht

Also, ich kann diese Zitate von Menschen die vor dem Durchbruch der Digitalfotografie gestorben sind, nicht mehr hören. Natürlich ist ein technisch perfektes Foto einer Hauswand nichts was irgendjemanden ausser einem Nerd interessieren könnte. Aber ein perfekt ausgeleuchtetes Portrait ist einfach besser als ein schlecht ausgeleuchtetes Portrait und Schärfe bzw. Unschärfe in den richtigen Bereichen ist schöner als umgekehrt. Herr Feininger – würde er heute leben – würde auch nicht die schlechteste Kamera auswählen, sondern die, die zu seinem Fotografie Stil passt. Also hört endlich auf Euch Dinge schön zureden, die nicht schön sind. Natürlich bin auch ich davon überzeugt, dass irgendwann der 1″ oder ein ähnlicher Sensor fast alles andere ersetzen wird, weil KI und Software Unzulänglichkeiten ausbügeln wird, aber noch ist er nur in wenigen Situationen eine gleichwertige Wahl anstelle eines KB Sensors. Das war mein Wort zum Sonntag und die Hoffnung, niemals mehr so einen Zitatenquatsch hören zu müssen (nicht böse gemeint ❤️)

Henry333

@Joe

 „Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.

…”ich kann diese Zitate von Menschen die vor dem Durchbruch der Digitalfotografie gestorben sind, nicht mehr hören” ..”so einen Zitatenquatsch”..

Und ich kann so etwas nicht mehr hören.

Diese Aussage eines der größten Fotografen ist zeitlos und nach wie vor gültig. Dieses Zitat kann man auf jegliche Art der Fotografie egal ob Film oder Digital anwenden.

joe

Ich habe ja nix gegen den Feininger und seine Fotos, aber dieses Zitat ist schlichte Binsenweisheit. Wenn Du meinen Post nochmal etwas genauer liest, dann merkst du worauf ich hinaus will bzw wollte. Natürlich ist das Motiv zentral, aber wenn ich das gleiche Motiv technisch perfekt ablichte, dann ist das halt das bessere Foto. Es wird hier so getan, als wären die mit mittelmäßiger Ausrüstung die Topfotografen und die mit guten Kameras und Objektiven hätten keine Ahnung wie und was man fotografiert. Genauso wenig wie die Armen immer die Guten sind und die Reichen die Bösen. So schlicht ist weder das Leben noch die Fotografie.

Perspektive+Licht

@joe: Eigentlich passt das von mir bemühte Zitat ganz gut in die aktuelle digitale Zeit. Die Wirkung eines Fotos hat nur selten etwas mit der technischen Perfektion – nennen wir diese hier mal beispielhaft “Schärfe” zu tun. Das genaue Gegenteil kann der Fall sein. Spätestens wenn wir BlackMist-Filter vor unsere ach so scharfen Objektive schrauben, sollte es doch klar werden…

Uneternal

Welche Innovationen gabs denn von Leica oder Hasselblad? Außer dass sie ihren Namen an Smartphonehersteller lizensieren? Beide bauen auch immer noch die selben Kastenkameras wie vor 20 Jahren schon. Nur mit mehr Megapixeln.

MplusM

Scheint ein interessantes Thema für Fotografen zu sein….

Uneternal

Wenn die Entwicklung im Smartphonebereich so weiter voranschreitet, dann ist das kurze Revival der Premiumkompaktkameras schon wieder so gut wie vorbei. Eine Canon G7X oder Sony RX100 macht im Vergleich zu solchen ultrakompakten Smartphones mit nur noch wenig Sinn.

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