Internes Bildbearbeitung

Was sind eure Fragen zum neuen Affinity?

Affinity wurde gründlich überarbeitet, und damit ergeben sich sicherlich ein paar Fragen. Was wollt ihr wissen? Wir stellen sie.

Liebe Photografix-Community! Selbst wenn ihr vorher nicht treuer Affinity-Nutzer gewesen seid: Den großen Relaunch der Kreativ-Software-Suite habt ihr sicherlich mitbekommen. Unter Canvas Herrschaft sind die Programme zur Bildbearbeitung, Vektordesign und Layoutgestaltung verschmolzen und – noch viel wichtiger – jetzt völlig kostenlos verfügbar, einen Canva-Account vorausgesetzt.

Im Zuge unserer Berichterstattung hat mich ein Interviewangebot mit Canvas Europa-Chef Duncan Clark erreicht, das ich gerne angenommen habe. Deshalb möchte ich euch an dieser Stelle die Möglichkeit geben, eure Fragen unter diesem Beitrag in den Kommentaren zu sammeln. Ich gebe sie dann beim Interview am 13.11. weiter.

Vielen Dank schonmal für eure Inspiration!

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Richard

Eine vernünftige Alternative zu Photoshop ist mir wilkommen.Während – nach dem was man so hört – Vektoring und Satz sehr gut sein sollen, hat die Bildbearbeitung noch einiges an Nachholbedarf, da diese recht umständlich sein soll.(Achtung: keine Erfahrung von mir, sonder Auskünfte von Kollegen, die Affinity mal probiert haben)
Was mich interessiert, da das Programm kostenfrei ist, wird die Bildentwicklung/gestaltung weiterentwickelt (z.B. Updates per Geld) und ist das jetzt der Bildentwicklungsstand für alle Zeiten? (ausgenommen Ki)

Marcel

Ok. Linux-Version. Wann? Da warten einige schon seit Jahren drauf. Vor Ewigkeiten angekündigt und bis auf ne WINE Anleitung nie was passiert. Mit den Shenanigans von Windows 11 und den vielen Switches, kann man die Frage gerne mal wieder stellen. Zumal dann eine Abdroidversion (basierend auf Linux) dann auch mal im Raum stehen könnte und so eine noch breitere Masse Zugriff hätte. Das würde mich mal interessieren. Oder ob man wieder nur Apple und Microsoft bedienen will. Denn dann kann mir Serif/Canva zukünftig ziemlich egal sein

Frank

Du kannst doch im normalen Linux Betriebssystem mit WinBoat in einer virtuellen Partition ein Windows erstellen, in dem Du dann Affinity 3 als Windowsversion betreibst. Da braucht es gar kein Affinity für Linux.

Marcel

Ist aber sau umständlich. Als Nutzer will ich ja eine nutzerfreundliche Erfahrung und weder Bottles noch Lutris gingen bis jetzt und WinBoat ist auch nicht das einfachste zurzeit. Plus die Extraleistung da bei Windboat ein komplettes Windows noch simuliert wird. Und dann die Perfomance dadurch. Und dann fragt sich wie es bei bazzite läuft. So einfach funktioniert das dann auch nicht. Alleine beim Grafiktreiber musste ich zwei Stunden rum machen weil die GraKa älter ist und von NVidia. Von dem her. Linuxversion, am besten Flatpak für größtmögliche Kompatibilität und danach weiterschauen.

Trainspotter_Brenzbahn

Hallo Jonathan,
danke für das Angebot, Wünsche zum neuen Affinity einbringen zu dürfen.
Ich arbeite mit drei Monitoren. In der Regel öffnet Affinity wie gewünscht auf dem linken Monitor. Aber eben nicht immer. Es ist einfach ärgerlich, wenn Affinity immer wieder auf dem mittleren Monitor geöffnet wird. Dann kann ich das Programm nicht in einem Stück auf den linken Monitor verschieben, sondern muss alle Werkzeugfenster einzeln verschieben.
Die Lösung wäre, immer den mittleren Monitor zu verwenden, aber dann öffnet Affinity doch wieder auf dem linken Monitor.
Sehr gut gelöst ist das übrigens bei Paint.Net. Meine Taskleiste wird auf allen Monitoren angezeigt. Wenn ich unten in der Taskleiste auf Paint.NET klicke, öffnet sich das Programm auf dem entsprechenden Monitor.
Mehr kann ich zu Affinity gar nicht sagen, da ich das Programm nur zum Unscharf-Maskieren verwende. Das mache ich über die Funktionstasten F10-F12, nachdem ich in Luminar NEO zuvor beim Abspeichern ein Foto auf 4K (3840 x 2160 Pixel) verkleinert habe. Zum Einarbeiten ist mir Affinity zu schwer.
Viel Erfolg bei deinem Interview. Gruß Bernd

August Klose

Eine Version für LInux wäre wünschenswert. Ebenso übrigens für Excire. Man könnte sich dann endlich von Windows befreien.

Marcel

Sehe ich auch so. Leider war Serif ziemlich still die letzten Jahre bei dem Thema. Canva geht ja noch im Web. Aber Affinity auf Linux wäre schon gut. Wobei es dann drauf ankommt welches System sie genau verwenden. Mir wären ja flatpaks ganz lieb. Aber ich habe das Gefühl dass da nix groß kommt. Außer man würde wie beim iPad auch eine Androidversion rausbringen. Dann könnte man wenigstens über Waydroid damit arbeiten und eine Desktop-Version wär dann nicht weit entfernt da Abdroid eh auf Linux basiert. Mal schauen. Vielleicht hält Canva ja Wort bei ihrem Versprechen allen den Zugang zu hochwertigen Tools geben zu wollen. Schön wäre es.

Gabi

Sind alle Funktionen der Einzelversionen 2 erhalten geblieben?

August Klose

Ja!

Frank

Ich Frage mich allen Ernstes, welche Fotografengruppe 110.- Euro pro Jahr im Abonnement für die neuen, KI-gestützten Funktionen ausgibt, wenn er diese Funktionen auch bei Lightroom/Photoshop zum vergleichbaren Preis bekommt?
Natürlich verfügt Affinity 3 noch über andere Programmteile, deren Funktionen nicht im Adobe Abonnement enthalten sind, aber für die reine Amateurfotografie braucht es die doch gar nicht.

August Klose

Für die reine Amateurfotografie braucht man auch kein Lightroom/PS. Da reichen die Funktionen von Affinity dicke. Für die Verwaltung Excire.
Eigentlich ist der reine Amateurfotograf sogar mit Darktable und Gimp bestens bedient,für die Verwaltung Digikam.

Tom

Als langjähriger Photoshop- und Lightroomnutzer, der jetzt endgültig die Nase vom Abo-Unwesen von Adobe voll hat, muss ich sagen, dass ich nach den ersten Stunden mit Affinity recht zufrieden bin. Aber ich mach auch keine unglaublich komplexen Geschichten. Jetzt schau ich mir noch darktable an & wenn das auch passt, dann sag ich: Goodbye Adobe.

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