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Das ist der Nikon D500 Preis für Deutschland

Die Nikon D500 ist eine beeindruckende Kamera – die allerdings auch ihren Preis hat. In Deutschland wird die Kamera deutlich teurer sein als in den USA.

Nach all den Jahren…

Viele hatten es kaum noch für möglich gehalten, doch nun ist es tatsächlich Realität geworden: Nikon hat den Nachfolger der D300S präsentiert – die Nikon D500. Warum eigentlich nicht Nikon D400, wäre doch irgendwie naheliegender? Vermutlich einfach deshalb, weil man die Nähe zur Nikon D5 symbolisieren möchte (viele der Spezifikationen sind identisch), außerdem gilt die Zahl 4 ja als Unglückszahl in Japan. Zudem zeigt die Zahl 500 auch, dass Nikon hier im Vergleich zur alten D300S ein deutlicher Sprung gelungen ist. Alle technischen Daten könnt ihr in unserem ausführlichen Artikel zur D500 nachlesen.

Nikon D500 Preis

Ein kleines Detail hatte gestern in unserem Artikel aber noch gefehlt – und das ist der Nikon D500 Preis. In den USA wird die neue APS-C-Kamera 1.999 Dollar kosten, bei uns werden allerdings ganze 2.299 Euro fällig werden (Update: anscheinend doch 2.329 Euro). Das sind 300 Euro mehr als in den USA, wenn man mal so tut, als hätten wir es hier mit identischen Währungen zu tun. Das ist schon ein erheblicher Aufpreis, der aber auch für andere Kameras, die in den letzten Monaten vorgestellt wurden, schon fällig wurde (zum Beispiel bei Sony). Das ist also keine Ausnahme, die nur für die D500 gilt, vielmehr konnte man diese Entwicklung bereits in der Vergangenheit beobachten.

Und überhaupt: Die Begeisterung und der Hype um die D500 sind so groß – fallen da diese 300 Euro wirklich ins Gewicht? Natürlich ist das extrem viel Geld, aber (und das ist nur eine Vermutung) vielen wird es vermutlich egal sein, ob sie für ihren „geliebten“ D300S Nachfolger 1.800, 2.000 oder 2.300 Euro auf den Tisch legen müssen.

Wie seht ihr das? Ist der Nikon D500 Preis gerechtfertigt?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

16 Kommentare

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  • Ehrlich gesagt sehe ich in einer DX Kamera keinen Sinn mehr – wo liegt der Vorteil gegenüber einer Kamera im FX-Format? Preislich kann es nicht sein, dafür bekomme ich schon eine D610, D750 oder A7 von Sony – also welchen Sinn macht diese Kamera? Sicher, für Leute mit einem riesigen Arsenal an Objektiven im DX-Format könnte das was sein, aber ansonsten sollte doch heute alles für Vollformat sprechen. Ich sehe da (vor allem zu dem Preis) eine Totgeburt,

  • Fuer mich macht die D500 durchaus Sinn und es wird in der Microsite ja auch beschrieben wo die Vorteile liegen.
    Ich habe eine D810 fuer Landschaft und Portraits ideal.
    Aber bei Tieraufnahmen und im Zoo da wuerde ich mir die D500 wuenschen.
    Mit dem 70-200 f2.8 und einem TC20 habe ich an der D500 600mm Brennweite vgl. zu FX und muss das Riesen Tamron nicht mit rumschleppen.

  • Wenn man die D810 auf DX stellt hat man auch den Brennweitenvorteil. Oder man macht den Crop später am Rechner.
    Eine DX Kamera zu dem Preis macht nur Sinn wenn man die 10 FPS benötigt und eine D5 zu teuer bzw überdimensioniert ist.

  • Ob die Kamera wirklich das Geld wert ist, werden wohl erst die Vergleichstests zeigen. In der Preisklasse muss sich die D500 allerdings der Canon 6D, Sony Alpha 7 II und der hauseigenen D750 stellen… also ausschließlich Vollformat-Kameras. In erster Linie werden mit der D500 wohl eh DX-Fotografen angesprochen sein.
    Ich stelle mir eigentlich eher die Frage, warum Nikon bei UHD nicht professionellere Videocodecs nutzt (auch die D5). Sony hat inzwischen wenigstens zu XAVC S gewechselt (teilweise sogar durch ein Firmware-Update; hier sind bis zu 4:2:2 mit 10 Bit und richtig hohen Bitraten drin). MJPEG oder CinemaDNG wären natürlich das Optimum gewesen für den professionelleren Einsatz. Mit AVC kommt man ja glaube ich nicht über 4:2:0 und 8 Bit hinaus und gerade der größere Farbraum macht doch eigentlich den wirklichen Unterschied zu Full-HD.

  • Die Nikon D500 als auch die D5 wären an sich von den Eigenschaften her Top!

    Zur Nikon D500:
    Pluspunkte in der Reihenfolge:
    + 20 MP (nicht zu viel und nicht zu wenig!)
    + Anzahl der AF-Felder/Verteilung und 10 Aufnahmen/sec
    + SnapBridge, wenn es so wie gezeigt funktioniert
    + Klapp-/Touchbildschirm und hoher ISO-Bereich
    + großer Sucher mit Okularverschluss und Gehäuseabdichtung
    + 4K mit 29 min

    Minuspunkte
    – APS-C-Sensor
    – 2 verschiedene Speicherkarten, wenn dann 2x SD
    – Gewicht und Abmessungen (ca. 100 gr. weniger wären i.O.)
    – zu hoher Preis im Vergleich zum Vollformat (lt. Calumet 2329 €)
    – kein GPS
    – kein Blitz
    – keine wesentliche technische Neuerung sichtbar

    Für meinen Geschmack produziert Nikon immer ein stückweit am Markt vorbei! Aber das ist eigentlich bei fast jeder Nikonneuvorstellung festzustellen, irgendwas fehlt immer oder ist ganz einfach zu viel! Eine D810 mit 24 MP und SnapBridge hätte ich mir gerne gekauft!

    Zur Nikon D5:
    Eine Nikon D5 ohne SnapBridge/WiFi und GPS zu diesem Preis anzubieten, finde ich geradezu lächerlich und auch nicht zeitgemäß! Auch hätte man den Wechsel von D4s auf D5 in ein spiegelloses System nutzen sollen! Leica machts vor!

    Eine D500 mit einem Vollformatsensor hätte ich heute noch bestellt! Auch eine Nikon D5 mit den genannten fehlenden Ausstattungen wäre höchst interessant gewesen! Aber so, sind immer nur Kompromisse zu machen …

    P.S.: Die Photografix-Seite ist absolut Top und wirklich sehr aktuell am Geschehen!
    SUPER UND DANKESCHÖN!

  • Also wenn Sony für eine Taschenkamera(RX 100 IV) über 1000 Euro verlangt, dann finde ich die 2300 Euro für die Nikon schon fast ein Schnäppchen!
    @xare, man liest bei dir den blanken Neid heraus 😀

  • @RHRSH
    Neid auf WAS ? Kenne ich nicht!
    Nur so zur Info: für meine Objektive und zwei meiner diversen Kameras, einer Nikon D300 und einer Nikon D3s (beide zum Einführungszeitpunkt gekauft) suche ich seit längerem adäquate Nachfolger! Leider ist dem so wie bereits ausgeführt! Wenn ich schon 7000 € ausgebe, dann sollte schon alles passen! 😀😀😀

  • Als Natur und Tierfotograf (Semiprofi) finde ich die d500 Klasse.
    Ich habe damals eine d7000 gekauft und habe sie immer noch weil mir die Nachfolger nicht gefielen, zuwenig B/s, Motivprogramme.
    Das fehlen eines internen Blitzes ist kein Nach sondern ein Vorteil weil dadurch der Sucher vergrößert werden kann.
    Zudem hat die Kamera alles was eine d300s hatte und noch viel mehr, ihre Zielgruppe sind ehr Sport und Tierfotografen weniger der Familien und Urlaubsfotograf.

    Zu den Objektiven
    Ich habe fast ausschließlich Objektive in Gebrauch die für das Vollformat gerechnet sind mit Ausnahme eines Sigma 18-35 f 1,8 und einen 8-16 UWW.
    Dafür habe ich ein 70-200 mm f2,8, 150-600 mm f 5-6,3 50 f 1,4, 105 mm f2,8 Makro.

    Mein Blitz ist der Metz AF 52 digital 1 er ist individuell konfigurierbar und allemal besser als jeder interne.
    Wer behauptet in der Kamera seien zuwenig Neuerungen der hat schlichtweg keine Ahnung.
    Bei pfleglicher Behandlung sollte die Kamera lange halten und viel Freude machen.

    Die Zielgruppe sind ambitionierte Hobbyisten ebenso wie Profis, für Anfänger ist sie ungeeignet, für Gelegenheitsfotografen zu teuer.
    Canon hat mit der 7DmarkII eine sehr gute Kamera die aber im Vergleich schon wieder alt aussieht.
    Und Nikon hat nun einen echten Konkurrenten mit der d500 da müssen sich alle anderen dran messen.

    Wer 6.000€ in Objektive steckt sollte an der Kamera nicht sparen.

  • Ganz pragmatisch:
    Eine D7200 bekommt man für ca.1200 Euro, eine D750 für ca.1900 Euro.

    Wenn ich Ambitionen hätte meine vorhandenen Gehäuse zu erweitern würde ich für eine hochwertige DX wie die D500 nur ca.1500-1600 Euro zahlen wollen.

    Am Ende zählt wie das Bildergebniss aussieht, dazu ist der Kamerabody nur ein Teil des Werkzeugs.

    • Da kann ich nur zustimmen, ich sehe da auch ein Riesen Problem mit der Geld Gegenwert -Relation mit Blick auf die D750
      Das wird sich Nikon selber Konkurrenz machen

      • Die D500 ist in meinen Augen nur für den Nutzer interessant der eine hohe Serienbildrate benötigt das Kleingeld für eine D5 aber fehlt.

  • Eine Differenzierung der Begrifflichkeiten wäre nicht schlecht!
    Technische Neuerungen stellen für mich etwas ganz Neues, noch nicht Dagewesenes dar! Da sehe ich nur die SnapBridge-Funktion bei der D500, wobei D5-Nutzer ja leider ohne auskommen müssen!

    Beide Kameras sind bestimmt eine Klasse für sich und besitzen viele Verbesserungen! AF-System, ISO-Empfindlichkeit, Bildschirm, 4K usw.! Aber wirklich neu ist daran nichts!

  • 1. Der fehlende Blitz ist kein Minuspunkt da größerer Sucher.

    2. Die Kamera ist auch nicht zu schwer die meisten Nutzer werden sie wohl in Verbindung mit großen Tele verwenden und da ist eine gewisse Ausgewogenheit von Vorteil.

    3. Die d300s war noch schwerer und hatte sehr viele Anhänger.

    4. Die d7200 kann mit der d500 nicht mithalten außer bei der Megapixelzahl.
    Ich fotografiere mit 16 MP und meine Bilder sind nicht schlecht, warum sollten dann vier MP ein nachteil sein.

    5. Der Preis
    Ja stimmt sie ist teuer, zu teuer wer aber so wie ich und viele andere darauf gewartet haben und wer meint das er diese Kamera unbedingt haben muss der wird auch den Preis dafür zahlen wollen.

    6. Keine wesentlichen Neuerungen, das stimmt so nicht ganz.
    Im APS-C Bereich hat sie sehr wohl sehr viele Neuerungen, bezogen auf das Nikon Gesamtporfolio eher weniger, wie zb. Klappbildschirm (d750).

    7. Gewünscht wurde ein Pendant zur Nikon d300s bzw. Canon 7dmarkII die ebenfalls über einen APS-C Sensor verfügen.
    Daher kann man die Sensorgröße wohl nicht als Minuspunkt verbuchen, weil gewünscht.

  • Warum müssen wir 300,- Eu. mehr zahlen,als in den USA?

    Was ist der Grund dafür, ich werde sie nicht kaufen,es sei denn zum gleichen Preis

    wie die Amis.

    • Weil wir in Europa andere Garantiebedingungen, bessere, haben als in USA.
      Weil in Europa andere Gehaelter bezahlt werden und andere Kuendigungsregelungen herrschen.
      Vor allem aber weil wir in Europa eine Mehrwertsteuer haben, die es in den USA nicht gibt.
      Und weil es in Europa vorgeschrieben ist den ENDPREIS anzugeben.
      Nicht so in den USA dort wird fuer ALLES selbst fuer den Apfel im Supermarkt nur der NETTO Preis ausgeschildert an der Kasse kostet dann alles mehr.
      Dort gibt es lokale Sales Tax die variiert von Staat zu Staat sie betraegt, z.B. 4 oder 7% aber auf keinen Fall 19 wie in Deutschland.

      Also nimm mal den Nettopreis und vergleiche nochmal.