Kameras

Die größten Fehler von Canon, Nikon, Sony & Co.

Welches waren in den letzten Jahren die größten Fehler von Canon, Nikon, Sony & Co.? Dieser Frage geht Tony Northrup in einem neuen Video nach.

Fehler großer Unternehmen

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Und so ist es auch für uns Fotografen oftmals nicht besonders schwierig, Kritik an den Kameras der letzten Jahre zu üben. Letztendlich wird man vermutlich im Zusammenhang mit jeder Kamera den ein oder anderen Kritikpunkt finden können. Doch welches waren eigentlich die größten Fehler, die Unternehmen wie Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Pentax und Olympus in den letzten Jahren begangen haben?

Dieser Frage ist Experte Tony Northrup in einem interessanten Video auf den Grund gegangen. Und dabei hat er sich weniger auf einzelne Kameras konzentriert, sondern vielmehr nach ganz grundlegenden Fehlentscheidungen gesucht, welche die Unternehmen seiner Meinung nach in den letzten Jahren getroffen haben. Wir wollen im Folgenden den Inhalt des Videos grob zusammenfassen.

Canons größter Fehler

Dass Canon in Bezug auf die Sensoren oftmals leicht hinter der Konkurrenz hinterherhinkt, haben in den letzten Monaten und Jahren nicht nur die Tests von DxoMark gezeigt (siehe zum Beispiel: Canon EOS 7D Mark II enttäuscht im Test von DxOMark). Doch warum ist das so? Zumindest im APS-C-Bereich kann man das relativ einfach begründen. Denn Canons APS-C-Sensoren sind minimal kleiner als die APS-C-Sensoren der Konkurrenz. Genauer gesagt bieten sie 8,6 Prozent weniger Fläche. Das bedeutet: 8,6 Prozent weniger Licht bei identischen ISO-Werten, minimal mehr Rauschen, Crop-Faktor 1.6 anstatt Crop-Faktor 1.5 wie bei anderen Kameras. Und dieser höhere Cop-Faktor wiederum bedeutet, dass eine Nikon Kamera mit dem Weitwinkel-Objektiv eines Drittherstellers einen größeren Bildbereich einfangen kann, als das mit einer APS-C-Kamera von Canon der Fall wäre.

Nikons größter Fehler

In Bezug auf Nikon kritisiert Tony Northrup vor allem den Autofokus – genauer gesagt den Autofokus im Liveview und im Video-Bereich. Hier weisen die Nikon Kameras im Vergleich zur Konkurrenz nämlich deutliche Schwächen auf. Der Autofokus reagiert langsam und träge, was Nikon DSLRs beispielsweise für Videographen deutlich uninteressanter macht. Eine neue bzw. verbesserte Autofokus-Technologie würde hier helfen und wäre wünschenswert.

Sonys größter Fehler

Sonys hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf das E-Bajonett und die spiegellosen Systemkameras konzentriert. A-Mount-Kameras wurden vernachlässigt – und genau das gefällt Northrup nicht. Denn Sonys A-Mount-Kameras waren mit ihrem halbdurchlässigen Spiegel und den damit einhergehenden Vorteilen anderen DSLRs in einigen Hinsichten überlegen. Da können wir nur hoffen, dass die Sony A99 II wirklich bald auf den Markt kommen wird – so, wie es aktuelle Gerüchte andeuten.

Pentax größter Fehler

Mit der Pentax K-1 wurde vor einigen Monaten die erst Vollformatkamera des Unternehmens vorgestellt. Viele hatten darauf seit Jahren sehnlichst gewartet – Tony Northrup gehörte nicht dazu. Ganz im Gegenteil, seiner Meinung nach war es der größte Fehler von Pentax, die K-1 zu entwickeln, auch wenn es sich hier um eine hervorragende Kamera handelt. Doch entscheidend für die Bildqualität sind nicht nur die Sensoren und in diesem Fall der Vollformatsensor, sondern vielmehr die Objektive. So spricht Northrup davon, dass man mit einer APS-C-Kamera und einem herausragenden Objektiv sehr sehr ähnliche Ergebnisse erzielen kann wie mit einer Vollformatkamera. Gute Objektive sind also sehr wichtig – und Pentax muss nun erst eine ganze Reihe von guten Objektiven für die neue Vollformat-Linie produzieren. Er hätte es begrüßt, wenn die dafür notwendigen Ressourcen für herausragende APS-C-Objektive verwendet worden wären.

Panasonics und Olympus größter Fehler

Ähnlich wie bei Nikon kritisiert Northrup auch bei Panasonic und Olympus – sprich bei allen Micro-Four-Thirds-Kameras – den Autofokus. Denn der Autofokus einer teuren MFT-Kamera wie der Olympus E-M1 ist dem einer Einsteiger-DSLR im Sport- und Action-Bereich unterlegen. Daran hätten die Unternehmen in den letzten Jahren seiner Meinung nach verstärkt arbeiten sollen.

Tony Northrups Video & eure Meinung

Es gibt noch viele weitere Fehler der großen Unternehmen, die man an dieser Stelle anführen könnte. So haben es beispielsweise Canon und Nikon verpasst, Vorreiter im spiegellosen Bereich zu sein – und dort ist der Zug nun möglicherweise bereits abgefahren. Doch darüber sollte man final vermutlich erst in ein paar Jahren urteilen.

Hier das 15 Minuten lange Video von Tony Northrup. Verratet uns gerne in den Kommentaren, ob ihr mit ihm einer Meinung seid und welches eurer Meinung nach die größten Fehler von Canon, Nikon, Sony & Co. waren!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

11 Kommentare

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  • Einer der größten Fehler fast aller Hersteller ist, dass sie die Priorität beweglicher Kamera-Monitore für die Gestaltung eines Photos völlig unterschätzen. Dies sage ich als Profi, der über 20 Jahre Photographie lehrte. Und zwar schwerpunktmäßig eher in Gestaltung als in Technik. Die beste Wahl hierbei ist ein dreh-und schwenkbarer Monitor, der auch für Hochformat-Aufnahmen geeignet ist, während ein nur klappbarer Monitor allenfalls für Querformat-Aufnahmen hilfreich ist. –

    Leider wird dieses wichtige Werkzeug fast nur in guten „Noch“-Amateurkameras verbaut. Eigenartigerweise jedoch NIE in Profi-Kameras – mir völlig unverständlich, da sich die Bild-Qualität durch die Optimierung eines dezentralen des Standorts in mindestens 50% der Photos optimieren lässt, bzw. überhaupt erst möglich wird. An einer guten Kamera würde ich dafür mindestens € 400,- mehr zahlen !!

    Dies könnte auch ein Tipp an Ihre Redaktion für einen entsprechenden Artikel sein …

    • Hallo Herr Prof. Warwas! Vielen Dank für Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen. In der Tat fordern ja viele Profis seit langer Zeit, dass auch im absoluten Profi-Bereich flexible Displays verbaut werden – aus den Gründen, die Sie hier auch nennen. Was halten Sie persönlich von der Pentax K-1? Das ist ja eine der wenigen Vollformatkameras, die mit einem wirklich flexiblen Display ausgestattet sind. Könnte das Ihrer Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung sein?

      Liebe Grüße
      Mark

      • Die Kamera macht einen guten Eindruck, ABER – den Monitor auf groteske Insektenbeine zu stellen ….
        komplizierter geht’s nimmer – und bringt nicht halb so viel wie ein dreh- und schwenkbarer Monitor!
        Beste Grüße! KW

    • “ An einer guten Kamera würde ich dafür mindestens € 400,- mehr zahlen !!“

      Sehr geehrter Herr Prof. Warwas, dafür bekommen Sie 1,5 kalibrierte 27″ IPS-Monitore – mindestens. Der Preis ist also unangemessen.
      Abgesehen davon gibt es auch noch Leute, die nicht so gut alimentiert sind wie Professoren. Der Durchschnittsrentner bekommt aus der Rentenversicherung ca. 850 bis 900 Euro je Monat – also einige wenige deutlich mehr und die große Masse weniger.
      Die können über 400 Euro nur für einen Klapp-Monitor nur den Kopf schütteln.

      Warum kaufen Sie sich denn dann nicht beispielsweise eine Nikon D5xxx oder eine Canon mit Klappmonitor? Die Bildqualität ist dieselbe. Und mit Klappmonitor fotografiert man für gewöhnlich doch keine Autorennfahrer.

    • Hallo Herr Prof. Warwas.
      ich stehe vor einem riesigen Problem. Soll ich von Olympus auf die Pentax K1 umsteigen. Meine Ausstattung besteht aus E-M1 und E-M5, das MFT-Zuiko 2.8 /7-14, das FT Zuiko 2.8-4 /12-60 und das FT 50-200. Mir kommt es nur auf die Schärfe an. Alles andere interessiert mich wenig. Nun habe ich mir einen 4K Rechner plus 27″4K Monitor zugelegt. Und hier fängt das Problem an. Alle Fotos wirken jetzt nicht richtig scharf. Hier ist meine Frage. Wird es mit der K1 einen Quantensprung ins Sachen Schärfe geben? Für eine Antwort wäre ich dankbar.

      Beste Grüße
      Cornell Bach

      • Sehr geehrter Herr Bach,
        Wenn Sie sich ein neues Kamera-System zulegen wollen – eher nicht die Pentax-K1 ! Zwar eine Super-Kamera, ABER – der Stelzen-Monitor kann nur als absolute Krankheit bezeichnet werden. Dann (wegen des dreh-und schwenkbaren Monitors) eher die Pentax K-70 ! Ansonsten hätte ich die Pentax K1 auch gekauft. – Wenn für Sie Auflösung eine so hohe Rolle spielt, sollte Sie sich mal die besseren Kameras von FUJI anschauen. Von der Qualität sind die erste Sahne. Ich werde mir wohl die FUJI- GFX zulegen, die im März auf den Markt kommen soll. Meine Canon 5D Mark II will ich dann verkaufen, die ich bisher für meine eher statischen Motive brauchte. ABER – nicht jeder kann sich natürlich die FUJI leisten.
        Zum Problem Ihres 27″-Monitors kann ich wenig sagen, da ich mit einem 27″-Apple arbeite – ohne Probleme. Vielleich liegt es auch an der Auflösungs-Einstellung des Monitors …

  • Ein Fehler im Vorfeld

    aller Beteiligten ist die Abhängigkeit von den wenigen Sensor Herstellern oder anderen Zulieferern. Das ist zwar ein Vorteil in der Kalkulation und sorgt für die Gewinnmaximierung, andererseits bleiben am anderen Ende (besser gesagt am Anfang) die Innovationen oder solche Dinge wie Alleinstellungsmerkmale aus kaufmännischen Gründen auf der Strecke. Mit elektronischen Pseudospielereien die kein Mensch wirklich braucht versucht man das Interesse des Kunden zu gewinnen und fehlende Weiterentwicklung zu kaschieren.

    Weil das Smartphone zunehmend die Funktion von kleinen Film- Fotoapparaten mit Zusatzfunktionen übernommen hat versucht die Fotoindustrie krampfhaft mit der „Eier legenden Wollmilchsau“ (Geräte die alles können sollen) dagegen zu steuern.

    Ist das denn so schwer zu verstehen? Urlaubsbilder, Familienfeierlichkeiten, Spaß und Freizeitbilder entstehen mit dem immer dabei Smartphone, warum sollte ich mich mit zusätzlichen schweren Geräten abschleppen und mich mit deren Bedienung auseinander setzen, wenn es so unkompliziert und einfach mit dem Smartphone funktioniert? Wer dennoch ein Fotoalbum vom Urlaub ausbelichtet wird von der Bildqualität der Smartphone Fotos überrascht sein.

    Der Hobby Fotograf oder Videograf ist in den Hintern gekniffen, muss er doch für beide Systeme bezahlen obwohl er nur eines nutzen möchte. Der Foto Enthusiast muss wegen unterschiedlichen Dateiformaten (will er das Beste aus den RAW Bildern holen) zusätzlich teure Software kaufen um zu seinem geliebten „Superposter“ zu gelangen. Die Fotoindustrie hat für seine Belange nur Allrounder Lösungen parat.

    Warum ist es der Foto Industrie nicht möglich gemeinsame Standards (Dateiformate, Objektiv Anschlüsse, Blitz Synchronisation, einheitliche Bediensoftware) für einen breiteren Anwenderbereich zu entwickeln?

    Bleibt der Fotograf der von seinen Bildern leben muss. Das sind weltweit nicht sehr viele. Damit wird sein Hochleistungs- Equipment sehr teuer. Weil dem so ist leihen sich viele Fotografen für die Produktionszeit die benötigte Ausrüstung einfach aus. Das fördert den Umsatz der Industrie erst recht nicht.

    So lange Aktien Gesellschaften hinter den produzierenden Firmen stehen wird sich in Sachen Innovation, Visionen nicht viel verändern, denn die Aktien werden im Sekundentakt ohne ansehen der dahinter steckenden Idee als Spekulationsobjekt gehandelt. Viertel Jahresbericht und Dividende sind die Zauberworte für den Hauptaktionär. Risiko, Forschung, Neukonstruktionen oder gar der Kunde sind da nur störendes Beiwerk.

    Da stellt sich die von mir bevorzugte freie Marktwirtschaft momentan wohl selbst das Bein worüber sie stolpert.

    Fred Proksch
    Fotograf

  • Wer in Zeiten der Smartphone-Kameras möchte, dass sich die Leute trotzdem noch eine Digitalkamera zulegen, muss dafür Argumente liefern – also sichtbar bessere Bildqualität zu einem vertretbaren Preis.

    Wenn ich dann an den Ärger mit meinen dezentrierten Sony-Objektiven denke und einen Geissler-Reparatur-Service, der mir weis machen wollte, das sei so in Ordnung, dann ist das bestimmt kein Argument für DSLx.

    Oder die Fantasiepreise von mehreren 1000 Euro, die beispielsweise für manche einfachen Objektive von Zeiss aufgerufen werden. MIr kann man ja gern erzählen, dass deren Entwicklungs- und Produktionskosten dem eines Autos nahe kommen, allerdings nicht erwarten, dass ich das glaube. Solche Preise zeugen von einer gehörigen Respektlosigkeit vor dem Kunden.

    WLAN oder NFC an der DSLM? Und dazu noch in auf unter Smartphone-Qualität heruntergerechneten Bildern! Da machen sich die Hersteller doch nur lächerlich, weil man da gleich das Smartphone benutzen kann.

    Was hingegen ein nettes – aber nicht notwendiges – Zubehör wäre, ist das Versehen von Fotos mit Standortkoordinaten. Aber da herrscht eher Flaute bei den DSLx Herstellern

    Was mich vor allem ärgert, ist, dass Kamerahersteller Kameras auf den Markt bringen, ohne dass mit Objektiven der Brennweitenbereich in solider Qualität vom Ultraweitwinkel bis zum Tele abgedeckt ist, mitunter noch nicht mal Bildstabilisatoren eingebaut sind. Nikon leistet sich das nach wie vor bei seinem 10-24 mm DX, welches zudem viel zu große CAs und zu geringe Schärfe aufweist, um die 24MPx-APS-C-Sensoren bedienen zu können. Aber großkotzig 800 Euro aufrufen. Hauptsache großer Zoombereich – Qualität und moderater Preis sind nicht so wichtig. Schließlich sind Fotografen Idioten, die gemolken werden müssen.

    Und natürlich Inkompatibilitäten auf der ganzen Linie. Unterschiedliche Bajonette, unterschiedliche Akkus und Ladegeräte. Da kann man wohl noch froh sein, dass die Kamerahersteller nicht auch noch die Speicherkarten selbst produzieren – denn dann würde keine Speicherkarte in eine andere Kamera passen und die Kamerahersteller vermutlich großartige Adapter für den Kartenleser des Computers anbieten.

    Da werden die Codierungen des Bilds in den RAW-Dateien nicht offengelegt, in den eigenen RAW-Konvertern Fremdherstellerobjektive nicht unterstützt und diese ganze Kasperei, die einen als Knipser einfach nur abstößt.

    Natürlich nutze ich DXO mit der Prime-Rauschminderung und nicht Capture NX (D). Was glaubt denn Nikon? Die hatten selbst jahrelang im APS-C-Bereich noch nicht mal überhaupt ein UWW, so dass die Leute auf Sigma 10-20 zurückgreifen mussten, was aber von Nikons Capture NX nicht unterstützt wird.

    Wer den Kunden als Idioten betrachtet, der darf sich nicht wundern, wenn der sein Geld zusammenhält oder sich gar zurückzieht.

  • Und jetzt noch zu Herrn Tony Northrups Sichten:

    Ich habe bei der EOS M3 nicht den Eindruck, dass deren Sensor der Sony A6000 oder der Nikon D5100 hinterherhinkt. Im Gegenteil. Vielmehr scheint mir die angeblich höhere Dynamik – also das bei einem bestimmten Signal-Rauschverhältnis noch nutzbare Verhältnis zwischen kleinstem und großtem Eingangspegel bei Sony und Nikon durch Einsatz von Rauschminderung künstlich erhöht auf Kosten der Daten in den Tiefen. Da ist bei der EOS M3 von Canon nämlich deutlich mehr herauszuholen.

    Nikon – Autofokus im Liveview
    Bei DSLR nutze ich keinen Liveview, sofern ich nicht im Ausnahmefall auf den Klappmonitor zurückgegriffen habe (so 1x im Jahr). Und da kann ich auch mit langsamen Fokus leben, solange er genau ist.
    Ich denke eher, dass der Fehler von Nikon ist, keine Spiegellose APS-C anzubieten.

    Sony halbdurchlässiger Spiegel
    Meiner Auffassung nach eine Totgeburt ohne Marktargument. Der Sensor erhält weniger Licht als bei DSLR oder Spiegellosen. Gleichzeitig ist der Kasten genauso groß wie bei DSLR.
    Die Alternative zur DSLR ist nicht der halbdurchlässige Spiegel sondern die Spiegellose Kamera.
    Der größte Fehler von Sony sind dezentrierte Objektive, fehlende Qualitätskontrolle und ein Geissler-Reparatur-Service.

    Pentax
    Die KB-DSLR dienen in erster Linie der Abschöpfung wohlhabender Amateure und nicht gehobener Bildqualität. Solange da genug Geld abschöpfbar ist, ist das – ökologische und gesamtwirtschaftliche Betrachtungen mal außen vor gelassen – für das Unternehmen richtig, da ein wenig mit abzuschöpfen.

    Olympus / Pentax
    „Denn der Autofokus einer teuren MFT-Kamera wie der Olympus E-M1 ist dem einer Einsteiger-DSLR im Sport- und Action-Bereich unterlegen.“
    Dass ist das individuelle Problem des Herrn Tony Northrups, wenn er noch nie was von kurzer Belichtungszeit gehört hat und wenn er meint, dass die Leute verpflichtet seien, Aktion zu fotografieren. Ich habe jedenfalls noch jedes Fahrzeug mit kurzer Belichtungszeit und ausreichender Schärfentiefe scharf bekommen. Notfalls nutzt man höhere ISOs und die DXO-Prime-Rauschminderung.

    Und was heißt eigentlich unterlegen?
    Heutige als langsam kritisierte Kameras bewegen sich auf dem Niveau ehemals 1000de Euro teurer „Voll“format DSLRs wie der Nikon D700 oder Canon 5D bzw. sind denen sogar haushoch überlegen.

    Tony Northrup sollte aufhören, Blödsinn zu schreiben.

  • Was mich bei CaNikon stört ist die vernachlässigte Auswahl an DX bzw ES Objektiven für den ambitionierten Hobbyfotografen, außer einen 17-55 f 2.8 findet man dort nichts besonderes ( Zoom)