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Die größte Enttäuschung der Canon EOS 5D Mark IV

Die Canon EOS 5D Mark IV scheint eine hervorragende Kamera zu sein. Doch eine Tatsache ist enttäuschend.

Canon EOS 5D Mark IV präsentiert

Canon hat heute die EOS 5D Mark IV präsentiert. Rund vier Jahre haben die Kunden auf diese neue Kamera gewartet und die Meinungen, ob die neue DSLR nun „Top“ oder „Flop“ ist, gehen teilweise recht deutlich auseinander.

In diesem Artikel soll es noch nicht um eine komplette Einschätzung der neuen Kamera gehen, vielmehr möchte ich hervorheben, welches Merkmal mich bis jetzt am meisten enttäuscht hat.

Nein, es ist nicht der Preis – auch wenn über die extrem hohe Summe von 4.065 Euro für das Gehäuse der Canon EOS 5D Mark IV definitiv noch diskutiert werden muss. Doch diesem Thema werde ich mich in einem anderen Artikel widmen. Nein, es sind auch nicht „fehlende Innovationen“, denn das ist mir irgendwie zu allgemein formuliert. Auch stört es mich nicht, dass die 5D Mark IV keinen neuen ISO-Weltrekord aufgestellt hat, denn das interessiert in der Praxis sowieso niemanden.

Enttäuschend: Zwischenspeicher und Speicherkarten

Was mich an der Canon EOS 5D Mark IV auf den ersten Blick am meisten stört, sind die Speicherkarten und der Zwischenspeicher. Werfen wir hier zunächst einen Blick auf die Fakten: Die 5D Mark IV hat zwei Speicherkarten-Slots zu bieten. Im einen findet eine SD-Karte Platz, im anderen eine CF-Karte. Klingt auf den ersten Blick ganz anständig.

Nun zum Zwischenspeicher: Wenn man die volle Serienbildgeschwindigkeit von 7 Bildern pro Sekunde nutzt, dann können insgesamt 21 RAW-Bilder auf die CF-Karte oder 19 RAW-Bilder auf die SD-Karte geschrieben werden – dann ist der Zwischenspeicher der Canon EOS 5D Mark IV voll und es müssen Speicherpausen eingelegt werden.

Lesetipp: Canon EOS M5 soll noch 2016 erscheinen

Blick auf die Konkurrenz

Mal zum Vergleich: Bei der Nikon D500 und der Nikon D5 können 200 RAW-Dateien am Stück aufgenommen werden. Die Canon EOS-1D X Mark II schafft 170 RAWs am Stück. Die Pentax K-1, die gerade mal die Hälfte der 5D Mark IV kostet, schafft 17 RAWs. Die mit 36 Megapixeln auflösende Nikon D810 (die schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist), packt 47 RAWs (12-bit) bzw. 28 RAWs (14-bit). Und wenn man aktuellen Gerüchten Glauben schenken mag, dann haut Sony bald eine A9 raus, bei der einfach unendlich viele RAW-Dateien mit der vollen Serienbildgeschwindigkeit geschossen werden können.

Diese 21 RAW-Dateien, die der Zwischenspeicher der über 4.000 Euro teuren Canon EOS 5D Mark IV aufnehmen kannn, lesen sich also verdammt schlecht.

Werfen wir nun nochmal einen etwas genaueren Blick auf die beiden Speicherkarten:

  1. Canon setzt auf einen CF-Slot und nicht auf einen schnelleren CFast-Slot.
  2. Der SD-Slot unterstützt nur UHS-I-Speicherkarten, nicht die schnelleren UHS-II-Speicherkarten.

Warum, Canon, warum? Mal ganz weg von der Sache mit dem Zwischenspeicher – schnellere Speicherkarten hätten auch schlicht und einfach den Vorteil gehabt, dass sich die ganzen Datenmengen schneller auf den PC übertragen lassen.

Canon verschenkt Potenzial

Mich enttäuscht diese Tatsache deshalb, weil es ja (soweit ich das beurteilen kann) absolut kein Problem gewesen wäre, schnellere Speicherkarten zu unterstützen. Hier wären keine neuen Technologien oder irgendwelche Innovationen notwendig gewesen, denn CFast- und UHS-II-Speicherkarten gibt es ja schon längst! Und wer jetzt argumentiert, dass diese Speicherkarten etwas teurer sind: Wer mehr als 4.000 Euro für die EOS 5D Mark IV ausgibt, der ist auch bereit, sich eine teure Speicherkarte zu kaufen. Außerdem soll die Mark IV auch in zwei, drei oder vier Jahren noch aktuell sein – und dann werden die genannten Speicherkarten deutlich günstiger sein.

Canon verschenkt hier also Potenzial. Und so etwas ärgert mich immer, wie zum Beispiel auch bei der Fuji X-Pro2 (siehe Artikel: Ärgerlich: Fuji verschenkt bei der X-Pro2 Potenzial). Natürlich kann man immer argumentieren, dass man beispielsweise von der Serienbildgeschwindigkeit enttäuscht ist. Oder dass der ISO-Bereich doch hätte größer sein können. Doch hier ist es für einen mehr oder weniger Außenstehenden ja oftmals nicht so einfach zu beurteilen, ob das aus technischer Sicht für Canon denn ohne Weiteres möglich gewesen wäre.

Doch die 5D Mark IV in Sachen Zwischenspeicher und Speicherkarten etwas besser aufzustellen, das wäre definitiv möglich gewesen. Deshalb bin ich von diesem Merkmal der Canon EOS 5D Mark IV (bisher) am meisten enttäuscht.

Wie seht ihr das? Teilt mir gerne eure Meinungen in den Kommentaren mit und korrigiert mich, wenn ich mit einer meiner Aussagen falsch liege.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

23 Kommentare

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  • Die ganzen Beschränkungen und Unzulänglichkeiten sind m.E. gewollt. Seit es Digitalkameras geht dreht sich die Branche im allgemeinen Hamsterrad der IT mit. Die Produktzyklen wurden entsprechend kürzer und jedes Mal muss man dolle neue Features einbauen, damit man sich im Datenblatt vom Vorgängermodell abhebt. Der Markt wiederum erwartet dies – sieht man ja auch anhand von Kritiken wie dieser.

    Meist ist das Jammern auf hohem Niveau. Vllt. traut ein Hersteller, der eine Kamera für 4000 Euro verkauft seinen Kunden auch zu, sein Arbeitsgerät gut genugzu beherrschen, nicht aus der Masse von 200 Serienaufnahmen das eine scharfe Foto herauspicken zu müssen.

    Klar, das war jetzt stark vereinfacht und provokant ausgedrückt 😉

    Bei all den Pseudorevolutionen muss man sich aber auch immer vor Augen halten, dass man nicht automatisch bessere Bilder schießt, im Jahr hunderte Stunden Arbeitszeit spart, o.ä. Viele erkennen das uns kaufen nicht immer das neueste. Das Vorgängermodell ggf. sogar gebraucht tut es auch. In der Regel spart man da mehr Geld ein, als einem das neueste Modell zusätzlich zum Kaufpreis in die Kasse spülen kann.

    Wir Konsumenten sollten vllt. auch mal unser Anspruchsdenken kritisch hinterfragen.

    • Um auf ihre Äuserung:,,Vllt. traut ein Hersteller, der eine Kamera für 4000 Euro verkauft seinen Kunden auch zu, sein Arbeitsgerät gut genugzu beherrschen, nicht aus der Masse von 200 Serienaufnahmen das eine scharfe Foto herauspicken zu müssen.“ zurückzukommen, muss ich dieser leider vehement wiedersprechen. Ich denke durchaus das es für einen Sportfotografen oder Journalist deutlich angenehmer ist mehrere Bilder in der Reihe aufnhemen zu können, und nicht dann den wichtigen Moment, von dem es Abhängt ob man bezahlt wird oder nicht, dank eines vollen Buffers zu verpassen. Ich denke als Hobbyfotograf wird einen der kleinere Buffer sicher nicht allzusehr stören, doch wieviele Hobbyfotografen sich eine Canon 5d mark 4 für 4000 Euro leisten können& wollen muss sich erst noch zeigen. Natürlich könnte man nun Argumentieren das diese Fotografen dann doch zur 2000 Euro teureren 1dx mk2 greifen sollen, nur ist es hier auch wieder eine Frage des Geldes.

      • Sportfotografie ist nur ein ganz kleiner Teil der Fotografie, und da arbeiten bezahlte Profis,
        die nicht auf eine 5D angewiesen sind. Es gibt nicht nur Hobbyfotografen, auch professionelle Studiofotografen, Landschaftsfotografen brauchen so Speed-Eigenschaften nicht.

  • Und was ist mit Fotos machen…. Nicht wie viele mit 7fps in Folge, sondern einfach Fotos, People, Architektur, Landschaft…. Schon mal geschaut das Canon hier genau alles richtig und besser als bei der MK3 gemacht hat?
    Was ist denn mitv einer A7rII, verschenkt die dann nicht auch Potenzial? Da spricht nur keiner drüber, ist ja Sony…

    Ich denke man wird mit einer 5D Mark 4 verdammt geile Bilder mit verdammt geilen DR und Top Bildqualität machen können….

    • ….“einfach Fotos, People, Architektur, Landschaft…. “ was hat Canon denn „hier genau alles richtig gemacht…“ ?
      Leider kann ich hier nichts erkennen…, auf jeden Fall nichts, dass diesen exorbitanten Preis rechtfertigen würde!
      Die 30 MP etwa?
      Wer ein Pixelmonster braucht, der kann sich die 5ds bzw. die 5ds R kaufen!
      Ohne Zweifel ist die Mark IV eine sehr gute Kamera. Das waren die Mark III und Mark II auch schon!
      Aber wenn ich mir die direkte Konkurrenz anschaue, da muss ich leider feststellen, dass Canon immer nur reagiert, ohne wirklich Nikon oder Sony „gefährlich“ zu werden!

      Wenn ich mir die…, nennen wir es „Evolution“, der 5d Reihe anschaue, sehe ich wie Canon den technischen Fortschritt, jedes Mal nur in homöopathischen Dosen verabreicht!

      Bei der Autoindustrie nennt man Sowas Facelift!

  • Das siehst du alles etwas arg krass.
    Die Geschwindigkeit wurde ja gesteigert und der Buffer vergrössert.

    Canon 5D Mark III 6fps CF-Karte Buffer 17 Bilder, SD-Karte 14 Bilder.

    Soll ich dir sagen wie oft ich den Speed-Modus gebraucht habe? 5-10 mal in 4 Jahren.
    Ich brauche den Modus nicht. Selbst bei Hundsport-Aufnahmen brauche ich den Modus nicht.
    Da gibt es viel wichtigere Dinge, die funktionieren müssen.
    Ich sag Canon hat alles richtig gemacht. Sie haben die Stellen verbessert, die notwendig waren.
    Bräuchte ich was schnelleres, dann muss ich halt eine Klasse höher greifen.

    • Ich sehe nur das Canon für eine eher auflösungsseitig mittelmäßige Kamera zu viel Geld haben will. Bei dieser Auflösung wird es selbst Canon ja wohl gelingen nach Jahren des Hinterherhinkens Dynamik und Rauschen im Griff zu haben? Und wer braucht nachträgliche Fokusverschiebung? Das ist Spielerei und wird wohl kaum jemand wirklich nutzen. Oder er fokussiert ständig falsch, dann mag es eine Bereicherung sein. Fazit: enttäuschend und zu teuer. Mein Schritt geht jetzt weg von Canon und hin zu Sony. Schade um die teuren L’s, aber mittlerweile ist mir die Produktpolitik von Canon zu Jauche

      • Deswegen erfreue jeden Tag auf’s neue meine A7rii und meine A6000 in die Hand zu nehmen…

      • Sehe ich nicht so! Fokusverschiebung könnte ganz interessant sein bei ultralichtstarken Objektiven wie dem 50mm 1.2L oder dem 85mm 1.2L. Da die Schärfeebene so extrem dünn ist, sitzt der Fokus nicht immer 100%ig. Solche Objektive sind bei den Nikonbajonetts überhaupt nicht möglich!

        Außerdem ist die 5D Reihe bei Canon nicht für Sportfotografie ausgelegt. Sehr selten dass ein Sportfotograf überhaupt mit Vollformat fotografiert. Der Crop-Faktor und die Shutterlag sind im Sportbereich ganz wichtig. Wer über die FPS meckert, hat die falsche Kamera für seine Zwecke. Für Sportaufnahmen gibt es die 7DMarkII oder 80D. Vollformat und Sport 1DX MarkII. Wer das beruflich benötigt, kauft sich sowieso nicht die Ausrüstung, sondern leiht sich die vor Ort.

        Ich finde es auch beachtlich, dass Canon das Rauschverhalten gegenüber der 5DMarkIII oder 6D gemindert hat, bei 30mp im Vergleich zu 22/20mp. Das ist eine Mehrleistung die einfach übersehen wird. Laut neusten Tests sogar um eine ganze Blendenstufe. Dazu noch einen besseren Dynamikumfang, klasse.

        Meiner Meinung nach, sind hier einige Leute einfach frustriert, weil sie mit ihrer Canon nicht mehr prahlen können. Bei Sony geht dies und bei Nikon geht das! Wer Berufsfotograf ist, weiß genau wie gut man mit einer 5D arbeiten kann und für die ist diese Kamera eben ausgelegt! 7Fps mit Vollformat bei 30mp sind mehr als genug und dürften jedem Berufsfotograf ausreichen, der nicht gerade Sportfotograf ist. Ein Sportfotograf machts mit 7D & Co sowieso besser..

  • Ich bin da ganz beim Autor. Mal ganz davon abgesehen das die 5D Mk 4 eine tolle Kamera zu sein scheint, bei den Speicherkarten hätte Canon die Kamera ohne großen Mehraufwand besser machen können. Und für mich beispielsweise spielt das schon eine Rolle.

    • Und, was habe von den CF-fast, außer dass sie sehr teuer sind, werden die Bilder damit besser?
      Sie würde trotzdem keine 60fps bei 4K schaffen da ihr dazu der zweite Digic6+ fehlt, das gleiche trifft für die fps der Bilder zu.
      Wenn man das braucht hat man ja eine Option…. Hätte man den zweiten Digic6+ eingebaut würde sehr noch mehr kosten und der Abstand zur 1er eh zu knapp….

  • Das warum ist doch recht eindeutig, das gibt den Leuten von Magic Lantern eine Hardware Grenze die verhindert das sie die ultimative Raw Video Kamera draus basteln.

  • Danke euch für eure bisherigen Kommentare 🙂 Um meinen Standpunkt nochmal etwas deutlicher zu machen: Ich sage nicht, dass die 5D Mark IV eine schlechte Kamera ist – ganz im Gegenteil! Ich sage auch nicht, dass das mit den Speicherkarten und dem Zwischenspeicher jetzt übermäßig wichtig ist, denn für viele ist es das nicht. Und Dinge wie Bildqualität, Autofokus usw. sind selbstverständlich wichtiger! Das ist ja klar.

    Ich habe einfach geschaut, was für mich persönlich der größte Kritikpunkt ist. Und da bin ich mit folgendem Gedankengang herangegangen: Wenn ich im August/September 2016 eine Kamera für mehr als 4.000 Euro kaufe, dann erwarte ich, dass da aktuelle Technik verbaut ist und dass die Kamera absolut auf dem neusten Stand ist. Ich erwarte keine Wunder, ich erwarte nicht dass die Konkurrenz übertrumpft wird – ich will einfach eine aktuelle Kamera. Das ist meine grundsätzliche Erwartungshaltung. In Sachen Speicherkarten/Zwischenspeicher ist die 5D Mark IV nicht auf dem neusten Stand. Und es wäre für Canon ziemlich einfach gewesen, das zu ändern!

    Es geht mir also nicht nur explizit um den Zwischenspeicher und die Speicherkarten. Sondern darum, dass die 4.065 Euro teure 5D Mark IV in einer (kleinen) Hinsicht schon von Anfang an veraltet ist.

    • Gibt es was perfektes? Eher nein. Bei der Canon 1DXMark2 hat man die ganzen Touchfunktionen rausgelassen und die Touchfähigkeit sehr eingeschränkt. Auch nicht optimal.
      Als die Canon 5D Mark III raus kam, wurde sie auch nur mit USB2.0 bestückt, obwohl er schon USB3.0 gab.
      Für meine Arbeitsbereiche bringt mich die 5D Mark IV wieder ein Stückchen nach vorne. Bessere Dynamikumfang, ein paar Megapixel mehr für Ausschnitte,… und ein optimierter Autofokus,…
      Die Video-Funktion an der 5D Mark III habe ich mir gar nicht angeschaut, weil mich die Sache mit dem Autofokus störte. Hier hat man bei der 5D Mark IV viel dran getan und so kann ich mich auch mal auf diesem Gebiet einarbeiten.

      • Meine Rede;
        Bei Canon wird der technischer Fortschritt, jedes Mal nur in homöopathischen Dosen verabreicht!
        Und die haben noch die Aroganz zu behaupten „Das Streben nach Vollkommenheit“

        Ich könnte kotzen!

  • Ähhmm jaaa, aber EINE Frage: Haben Sie denn auch die EINSTELLUNGEN so zurecht gelegt, sodass die
    20,9-Megapixel (Nikon D500)
    21,33 Megapixel (Nikon D5)
    20,2 Megapixel (1D X Mark II)
    22,3-Megapixel (Mark III)
    … also die Mark 4 nach 21 MP-Bereich HERABGESETZT und NICHT die 30,4-Megapixel ausgeschöpft werden ??

    Denn dann wundert es mich echt nicht, dass es so lange bufft.
    Schon ausprobiert die lange da die 5Ds R wohl durchhalten wird …. mein lieber mann.. vermutlich nach 3 Schuss (?)

    Bitte schrauben Sie die Auflösung dementsprechend herunter und machen Sie bitte den Test nochmal, sodass der Artikel auch etwas näher an Tatsachen ist.

    Ich verteidige Canon nicht oder so und besitze selbst eine Mark III, aber hatte mich halt aus einem objektiven Standpunkt gefragt, dass das bissel, ..ja doch zu schlecht ist und das hat seine Gründe (also der 30MP Sensor).

    Mit besten Grüßen, Kirill

    • Kirill,

      ich finde deinen Kommentar prima.

      Man muss nicht alles schlecht reden. Und zu den Speed Fetishisten kann man auch sagen: Macht wenn es unbedingt sein muss, JPG’s, dann dann gibt es auch kein Problem mit dem Buffer,…
      Ich frag mich eh, wofür brauche ich eine RAW Datei bei Sportaufnahmen. Um aus 100 Aufnahmen einer Szene ein Bild noch auszuarbeiten? Na, was soll, ist halt alles eine Glaubsfrage. Meine Mark 4 hab ich heute bestellt.

  • Nein, auch wer 4000 Euro für einen Body ausgibt, gibt ungerne nochmal 500 Euro für eine 128GB-CFAST-Speicherkarten eines Markenherstellers aus zumal CF-Karten mit 90-100MB/s schreibend ausreichend schnell sind. Und was „pausieren“ wirklich bedeutet, nämlich das schon nach 1 Sekunden wieder Platz für 2 Bilder im Puffer ist und der Puffer nach 10 Sekunden geleert ist… also Rollfilm hatten einen Buffer von 24 Bildern… schon klar.

    Die ISO-Leistung liegt sichtlich über der spiegellosen Konkurrenz.
    Serienbildgeschwindigkeit wurde um 2 Bilder erhöht.
    Haters gonna Hate.

  • Ich habe von der Mark III auf die Mark IV gewechselt und freue mich jeden Tag mehr über die Entscheidung. Ich frage mich, wie die Fotografen vor 10 – 15 Jahren gearbeitet haben. Damals hatte man einen 36er Film und dann…. Der verbesserte (bereits zuvor sehr gute) Autofokus ist spürbar besser, die Bildqualität hat zugelegt. Die Dynamik auf höchstem Niveau und die High ISO Eigenschaft liegen weit über der 7R II.
    Es wird keine Kamera geben, welche 100% aller Wünsche abdeckt. Für meinen Einsatzzweck ist sie einfach TOP!!

  • „Auch stört es mich nicht, dass die 5D Mark IV keinen neuen ISO-Weltrekord aufgestellt hat, denn das interessiert in der Praxis sowieso niemanden.“

    Schon mal bei Abendevents und Konzerten fotografiert? Nee, nicht für Lisa und Dennis, sondern für gut zahlende Kunden. Ich kenne auch Canon-Leute, die zur Reduzierung der kognitiven Dissonanz solche Kapriolen schlagen – aber wenn das nächste Modell es dann besser macht, sind sie voll des Lobes.

    • Hast du deinen gut zahlenden Kunden schon mal Bilder mit sagen wir ISO 3.280.000 angedreht? Ich hoffe nicht! Wenn ich von „ISO-Weltrekord“ spreche, dann meine ich neue maximale ISO-Werte. Heißt die ISO 3.280.000 der Nikon D5 müssten beispielsweise überboten werden. Und wenn die 5D Mark IV ISO 4 Millionen oder 5 Millionen schaffen würde hätte da in der Praxis niemand was davon – wäre nur eine nette Spielerei und etwas was auf dem Papier beeindruckt. Was wirklich zählt ist die Bildqualität in den niedrigeren bis mittleren ISO-Bereichen.