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Sony A6500 Test: „Die A6500 ist ein Biest!“

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Der erste Test zur Sony A6500 ist da – und er fällt ziemlich positiv aus. Die A6500 wird als „Biest“ und als ein „Wolf im Schafspelz“ bezeichnet.

Vor wenigen Tagen hat Sony die A6500 vorgestellt, die im Vergleich zur A6300 mit einigen wichtigen Verbesserungen daherkommt. Die A6500 kann auch bei uns in Deutschland bereits vorbestellt werden, auf den Markt kommen wird die Kamera dann im November.

Sony A6500: Der erste Test

Bis man sich selbst ein Bild von Sonys neuem APS-C-Flaggschiff machen kann, wird es also noch ein wenig dauern. Doch nun hat Fotograf Patrick Murphy-Racey den ersten kompletten Test zur Sony A6500 veröffentlicht! Er ist einer der ganz wenigen Fotografen, die die A6500 bereits ausführlich testen durften und er hat fast drei Wochen lang zahlreiche Sportevents besucht, um die Kamera auszuprobieren. Dabei kam er zu folgendem Fazit:

The A6500 is a miniature BEAST of a camera, extremely responsive, fast in every way, and perfect for shooting sports. To use an old car term, it’s „a wolf in sheep’s clothing.“ It is by far the best sports action E-Mount camera Sony has made to date.

Murphy-Racey scheint also begeistert zu sein von der neuen Sony A6500! In seinem Test geht er natürlich detailliert auf verschiedene Punkte ein. Dabei hebt er zunächst einmal positiv hervor, dass sich das Gehäuse der A6500 im Vergleich zur A6300 nun besser anfühlt. Der Griff ist deutlich größer, außerdem sorgt das etwas schwerere Gehäuse dafür, dass sich die Kamera besser mit großen Objektiven kombinieren lässt.

Neuer Prozessor und 5-Achsen-Bildstabilisator

Begeistert zu sein scheint Murphy-Racey vor allem vom neuen Prozessor. Denn dieser sorgt nicht nur für mehr Geschwindigkeit und einen deutlich größeren Zwischenspeicher, sondern auch für eine bessere Bildqualität (zum Beispiel bei schlechten Lichtverhältnissen). Auch der 5-Achsen-Bildstabilisator scheint für ihn ein wahres Highlight zu sein – ganz egal ob man nun eher mit Videos oder mit Fotos arbeitet. Wie nützlich ein solcher Bildstabilisator für Videos ist, das kann man beispielsweise dem Video in diesem Artikel entnehmen. Doch auch bei Fotos sollte man den Stabi nicht unterschätzen, denn er arbeitet mit JEDEM Objektiv zusammen und macht somit auch jedes Objektiv „besser“.

Auch der Touchscreen und die neue Struktur des Menüs werden im Test positiv hervorgehoben. So kommt Murphy-Racey dann zu folgendem Fazit:

As a user of every Pro camera Canon has made since the original EOS1 back in 1992, and more recently as a Nikon shooter with the D4S, I have become accustomed to how these top of the line pro cameras feel and act in my hands shooting news, sports, and photojournalism assignments. […] The A6500 feels much like those high end cameras of today that cost $6,000 each. It has a high frame rate, big buffer, great image quality, and shoots when you want it to. Add awesome 4K for video, tons of real audio solutions, IBIS, and all in a tiny package just a bit larger than a pack of cigarettes and weighing in under a pound with a battery and card inside? It’s crazy.

Man darf sich also anscheinend freuen auf die neue Sony A6500!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

5 Kommentare

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  • Würde ja gerne Sport damit fotografieren, aber es fehlt mir an Objektiven …. -.- (also 300 f4 bspw. oder 200-500)

    • Dem kann ich nur zustimmen. Es fehlt auch ein „echtes “ APS-C (Apo!!!)Makroobjektiv von ca. 120- 180 mm (KB) für die A6500. Würde bis 1800 Euro dafür bezahlen.

      • Ich empfehle das uralt Minolta 4/100mm an einem entsprechenden E-Mount-Adapter. Das kostet in Summe so um die 200Euro, die Ergebnisse sind super.