Canon Kameras

So teuer wird die Canon EOS 6D Mark II

Der Preis der Canon EOS 6D Mark II wurde gelakt! Die Kamera soll günstiger werden als ihre Vorgängerin.

Preis der Canon EOS 6D Mark II

Inzwischen sollte es eigentlich kaum noch Zweifel daran geben, dass die Canon EOS 6D Mark II in Kürze präsentiert werden wird. Denn nachdem in den letzten Tagen bereits verschiedene technische Daten geleakt wurden, die wir am Ende dieses Artikels nochmal alle zusammenfassen werden, ist nun auch durchgesickert, wie teuer Canons neue Vollformatkamera denn eigentlich werden soll.

Canonrumors berichtet, dass die Canon EOS 6D Mark II zum Preis von 1.999 Dollar auf den Markt kommen wird! Die alte 6D wurde damals mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.099 Dollar vorgestellt – was bedeutet, dass die Canon EOS 6D Mark II voraussichtlich 100 Dollar günstiger werden wird als ihre Vorgängerin! Das sind in jedem Fall gute Nachrichten, denn in den letzten Monaten und Jahren wurde man bei neuen Kameras tendenziell eher mit Preiserhöhungen konfrontiert.

Euro-Preis zwischen 2.000 und 2.400€?

Es könnte allerdings ein „aber“ geben. Denn man muss bedenken, dass der Euro-Preis der neuen Canon EOS 6D Mark II mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit höher ausfallen wird als der Dollar-Preis. Somit ist es insgesamt sogar recht wahrscheinlich, dass der Preis der neuen 6D Mark II bei uns in Deutschland im Vergleich zur Vorgängerin doch steigt – und nicht sinkt, wie das in den USA der Fall sein wird. Man muss also damit rechnen, dass die Canon EOS 6D Mark II bei uns zwischen 2.000 und 2.400 Euro kosten wird.

Die Canon EOS 6D wurde im Jahr 2012 zum Preis von 2.099 Dollar bzw. 1.999 Euro auf den Markt gebracht. Damals lag der Euro-Preis also noch unter dem Dollar-Preis. Inzwischen ist es in aller Regel genau anders herum.

Zusammenfassung aller Infos

Fassen wir abschließend nochmal die technischen Daten und alle Informationen rund um die Canon EOS 6D Mark II zusammen. Neu sind die Infos, dass alle 45 Autofokus-Messfelder Kreuzsensoren sein werden, außerdem wird die neue DSLR nur mit einem einzelnen SD-Slot auf den Markt kommen:

  • 26-Megapixel-Sensor (Vollformat, CMOS)
  • DIGIC 7 Prozessor
  • Dual-Pixel-Autofokus
  • 45 Autofokus Messfelder (alles Kreuzsensoren)
  • Full HD Videos mit 60p
  • 3-Zoll-Display (Touchscreen)
  • Display kipp- und klappbar
  • 100%-Sucher
  • WiFi, Bluetooth und NFC
  • Einzelner SD-Slot
  • HDR Movie
  • Time Lapse Movie
  • Gehäuse etwas größer als bei der 6D
  • Neuer Batteriegriff (BG-E21)
  • Preis: 1.999 Dollar (nur Gehäuse)
  • Präsentation am 29. Juni 2017

Was sagt ihr zum Preis der Canon EOS 6D Mark II?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

29 Kommentare

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  • Hi,
    die frage die ich mir manchmal stelle ist: Kommt es so sehr auf eine hohe mp zahl an?
    ich finde nicht, ich finde da eher den sensor interessanter.
    + Kann es sein das man mit einem sehr hochauflösendem PC/laptop/usw.
    Sowieso keine Pixel mehr sieht?
    Das von meiner Seite aus.

    • 26mp…..Was ist daran hochauflösend. Das ist gerade mal gehobene Mittelklasse…
      Dafür wird sie vermutlich ein sehr gutes Rauschverhalten haben. Die Specs lesen sich sehr sehr gut.

      • na, ja,
        Es gibt auch kameras mit 16mpx.
        und man darf die a7s nicht vergessen mit ihren 12mpx.

      • Was ein System ausmacht

        ist nicht der Preis oder die Mega-Auflösung, sondern das Rundherum. Zu aller erst das Haus eigene Objektiv Sortiment, die Fremdfabrikate zählen dazu. Aber auch seltene Ausführungen wie Lupen-, Lichtstarke Tele- oder Tilt/Shift Objektive.

        Diese kaum bezahlbaren Spezialisten kann sich der Fotograf beim Leih Service für wenige Tage ordern wenn er sie benötigt. Was sind die Anschlüsse? Canon und Nikon !!

        Eine Kamera ist so gut wie der Service den der Hersteller für berufliche Anwender bietet. Und da ist die Jahre lange Erfahrung der „Platzhirsche“ für den Fotografen Geld wert !

        Für mich spielen 4K Video, mit oder ohne Spiegel eher eine untergeordnete Rolle, was in welcher Qualität als Bilddatei auf der Speicherkarte liegt aber eine sehr große Rolle. Was für mich wichtig ist, eine intuitive, schnelle Bedienung aller Aufnahme relevanten Einstellungen. Da ist man bei Canon gut aufgestellt.

      • @Alex
        Die Sony A7s ist speziell für Videoaufnahmen mit 4k erstellt worden. Da durch Pixelbonding bei hochauflösenden Sensoren Pixel zusammengefasst werden, entsteht eine gewisse Unschärfe, da z.B. 1,4 Pixel für einen Pixel bei 4K Auflösung zuständig.
        Der Sensor der Sony ist so aufgebaut das exakt ein Pixel auf dem Sensor für einen Pixel 4K Video zuständig ist

  • Wieder keine neue Innovation. Ok, Canon steht in einem Dilemma, das EF`s ist ein Fehlschlag da das Auflagemaß und der Anschluss gleich mit dem EF System ist. Um einen echten Schritt in eine neue Zeit zu wagen braucht es ein neues System. Und Mut dies zu tun. Wir können nur warten.

  • Jedenfalls ist Canon mit diesem Preis auf dem Teppich geblieben. Stellt sich nur noch die Frage wie gut der neue Sensor arbeitet, dann könnte die neue D6 unter Fotografen, weniger bei den Videografen, sehr gut angenommen werden. Sei es als erstes oder als Zweitgehäuse das man sicherheitshalber immer dabei haben sollte.

  • ein Marktgerechter Preis ist entscheidend – genau genommen hätte die Kamera für 1500€ auf den Markt kommen können und zur weiteren Verbreitung von Vollformat-KB beitragen können – aber da DSLR-Technik in den letzten Monaten extrem teuer und weniger gefragt ist – ist ein Preis um 2200€ sicher noch angemessen.

    Die Frage ist bei Canon nur:
    Was wurde dafür alles geopfert?
    Beim letzten Modell waren der AF und die Langsamkeit große Schwächen.
    Wenn jetzt 4K Video fehlt ist das sehr zu begrüßen, das braucht kein Mensch in einer DSLR.
    Aber wenn der AF nicht langsam auf D5 – D500 Niveau ankommt und wenn sie keine 50 RAW-Aufnahmen in Serie ohne Unterbrechung schafft und nicht mindestens auch 5 B/Sek bietet, wird zumindest mich Canon wieder sehr enttäuschen.
    Immerhin wird meine wichtigste Forderung hoffentlich endlich bei Canon Realität, der komplett bewegliche Monitor mit Touchscreen und ein zügiger Live-View AF im Vollformat.

    Also, die nächsten Wochen werden spannend – auch die Antwort von Nikon, die sicher bald eine D850 darüber ansiedeln wird zeigen, ob DSLR jetzt schon bei vielen Berufsfotografen sein Leben aushaucht.
    Canon und Nikon wünsche ich, das sie Sony bei weniger als 15% Marktanteil klein halten und es schaffen DSLR- und Spiegelfrei-Gehäuse nebeneinander für die gleichen Objektive zu positionieren.
    Dann profitieren wirklich alle Fotografen – es müssen schnelle, lautlose Kameras mit APS-C und Vollformat zur Ergänzung von DSLR kommen.

    • Hi,

      „es müssen schnelle, lautlose Kameras mit APS-C…“

      Bei Sony längst da: A6xxx

      Ich finde es schade das Sony nur Außenseiter ist (deiner Meinung nach).
      Konkurrenz belebt das Geschäft :)!

      Aber dafür vermisst man bei Sony die guten, günstigen Objektive!

      • Die 6000er Reihe von Sony wird zwar als schnell beworben, aber in der Praxis sind die Kameras es nicht, es gibt auch keine wirklichen Teleobjektive mit denen ein Vergleich im relevanten Telebereich möglich ist – denn im WW und Normalbereich sind alle spiegelfreien Kameras sehr schnell –
        da fällt aber dann auf, das Sony oft nachsetzt und nicht so präzise ist, wie das Oly, Pana und Fuji inzwischen realisiert haben.
        Und ja, richtig gute oder vernünftige Objektive für Sony-Halbformat gibt es kaum und wenn dann teurer als alle anderen.

        Beleben können sie sehr gerne – aber zum besser werden, reicht es bisher noch nirgendwo – was eben auch massgeblich am AF und den Objektiven liegtIch mag auch keine Kamerakonsturktionen mit Sucher links – viele Kollegen fotografieren mit linkem Auge – und die Balance der Kamera wird mit schweren Objektiven noch schlechter.
        Also da muß dringend eine 8000er Kamera her, die mal alles anders macht.
        Und bei den 7er Kameras ist es auch so, das die Bedienung unbefriedigend bleibt und erst ab der 9 endlich Änderungen, Verbesserungen kommen.
        Wie Sony mit seiner Brainwash-Werbung so erfolgreich sein kann, ist mir schleierhaft.
        Auch die Alpha 9 ist trotz kleiner Innovationen zu dem Preis ein fauler Witz, mehr als 3500€ ist die niemals wert – da wird nur mit großen Zahlen geworben und die Einschränkungen ganz klein gedruckt.

    • „Wenn jetzt 4K Video fehlt ist das sehr zu begrüßen, das braucht kein Mensch in einer DSLR.“

      Das mag Ihre Ansicht sein. Das aber als angeblich allgemeingültige Aussage zu posten, halte ich für arrogant, da Sie hiermit Ihre Bedürfnisse über die Bedürfnisse aller anderen stellen. Ich halte die Aussage auch im Hinblick auf die von Canon vermutlich angedachte Zielgruppe der 6D II für unrichtig, denn die 6D II richtet sich wohl höchstens bedingt an Berufsfotografen, was man schon alleine an dem nur einen Slot für eine Speicherkarte erkennt. Für Profis hat Canon andere Kameras im Programm. Viele Amateure filmen jedoch auch auch hin und wieder und da kann dann 4K durchaus gefordert sein. Aus meiner SIcht ist das Nichtvorhandensein von 4K Video deshalb nicht zu begrüssen und ich bin ein Mensch, der das in einer Vollformat-DSLR von Canon gerne zu einem bezahlbaren Preis hätte. 50 oder mehr RAW-Aufnahmen in einer Serie ohne Unterbrechung brauche ich hingegen nicht und würde gerne auf solche Gimmicks verzichten, wenn ich dafür 4K Video hätte.

      • alle schauen im Netz Filmchen die mit geringsten Auflösungen eingestellt werden, das Netz ist gar nicht vorbereitet für massenweise 4K Verbreitung u Verarbeitung – mal von Monitoren, Computern, Speichermedien, Software ganz abgesehen.
        4K und kommendes 8K ist eine Profi-Auflösung, zu der es sehr viel Know-How und sehr spezielles, teures Equipment braucht und das wird auch noch einige Jahre so bleiben.
        Und genau weil das so ist und Filmer sich auch heute noch lieber Filmkameras kaufen, spielt 4K allenfalls eine werbeträchtige Rolle und gar keine in einer Fotokamera!

        Einerseits fände ich 4K auch spannend, zumal jetzt endlich flotter AF über einen beweglichen Monitor bei Canon möglich wird – aber wenn das nicht im richtigen Codec, mit der Richtigen Bildfrequenz, auf dem ganzen Sensor etc. preiswert angeboten werden kann – dann verzichte ich gerne.
        Denn nur weil 4K dransteht wird kein gefilmtes Amateur-Material auch wirklich besser.
        Auf löchrigen Autobahnen mit Tempo 90 bringt ein Sportwagen auch keine Freude.

        Zum 4K Filmen gibt es ganz anderes Arbeitsgerät. Eine Kamera die alles gleich gut kann, wird immer beworben, aber es wird sie nie geben, daher lieber spezialisiert auf Foto und fertig.

        Und es sind immer nur Ansichten, Recht haben gibt es nicht (unterliegt genau genommen schon dem Faktor Zeit und kein Mensch weiß genug!) und Arroganz genau genommen auch nicht.

      • Hallo Thomas, du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Die Aussage stellt den Rest des kompetenten Textes von Cat ein wenig in komisches Licht. Ich benutze meine 6D und 80D zu gleichen Teilen fürs Filmen und Fotografieren um halbprofessionellen Bereich für Event & Food-Fotografie und Youtube-Filme über Events und Food. Die 80D leistet tolle Ergebnisse in beiden Bereichen. Lautlos, das wäre echt genial. Ich habe übrigens auch die M5 3 Monate im Einsatz gehabt: Tolle Kamera, leider leidiges, physikalisches Bedienkonzept – für mich! Ich konnte die Kamera auch nach 3 Monaten nicht blind bedienen, weil ich einfach 2-3 Knöpfe zu wenig hatte und zu oft auf das Display schauen musste. Anyway: Warum 4k? Filme ich in 4k, kann ich in der Postproduction in das Video reinzoomen, obwohl ich mit einer Festbrennweite gearbeitet habe. Mein Output auf YT ist FullHD. Und jetzt kommt das wirklich wichtige. Hätte die 6D 4k, hätte sie ziemlich sicher auch FullHD mit 120fps. Das wäre meine Top-Funktion der Kamera. Unter uns, die 6D MkI ist eine tolle Kamera. Bis auf die Geschwindigkeit und die Autofokuspunkte. Aber sie ist zuverlässig und man kann mit ihr fast alle Semipro-Aufträge erledigen. Auch mit 20MP. Ich weiss aktuell nicht, warum ich mir die 6Dii wirklich kaufen soll. Sie hat kein 120fps FullHD, sie hat kein 4k, sie hat nicht 2 Slots für mehr Sicherheit an Events. Mit dem mittleren AF Kreuzsensor der I kam ich bisher gut zurecht. Einziger wehrmutstropfen: Die 6Di hat kein Video-AF. Aber eben: Ich habe die 80D und bin sehr happy damit.

        Ich werde mir vor dem Kauf der 6Dii definitiv für ein Weekend eine Sony A7Rii leihen. Ich hatte sie mit dem MC-11 und meinem Sigma 35mm an der letzten Photokina in der Hand und war ziemlich begeistert. Ich mag Canon im Allgemeinen sehr und ja – mir ist die Firmenphilosophie wichtig. Aber auch was Canon aktuell im Marketingbereich macht, finde ich nicht mega sympathisch. Die ewigen Cashback Aktionen, wozu? Ein Weitweinkel Zoom L mit Stabi? Ein aktualisiertes EF-S 17-55? Klar, Sony ist bei den Objektiven nicht so weit und auch schweineteuer. Aber langsam wird das echt mal ein Leihwochenende wert.

        Ich bezahle übrigens für die 6D auch gerne 2500 Euro, wenn sie das könnte, was ich möchte. Ich kaufe meine Kamera nicht danach, was mir ein Anbieter vorsetzt. Sondern was ich brauche und am Schluss sogar auch noch, was mir gefällt.

  • Ich würde sagen,daß die Nikon D750 trotz über 2 Jahre auf dem Markt immer noch die bessere Kamera ist.
    Canon hat mich echt enttäuscht.Schon wieder eine Updatekamera.

    • Eine Updatekamera…
      -neuer Sensor
      -neues AF Modul
      -neuer Prozessor
      -Dual Pixel AF
      -GPS
      -….

      Nichts davon hätte die 1er, dass ist alles komplett neu in der 6er….wie definierst du Update und was ist dann die A6000 – – > A6300 – – > A6500 für dich?

  • Wird die 6D II den Spot- AF der 5D III haben, oder die großen AF-Punkte der 80D? Mit der 80D ist es bei sehr lichtstarken Portraitobjektiven teilweise schwer das Auge in den Fokus zu bringen, wenn der Fokuspunkt auf Nase, Augenbraue und Auge gleichzeitig liegt. Was meint ihr?

  • Oje, 2000€ für einen wahrscheinlich grade so wettbewerbsfähigen FF-Sensor, um den man einen technologisch überholten Hartplastikbatzen drumgegossen hat.

    Dann darf sie eh nicht gescheit filmen (4k ist für mich auch kein Argument, das brauch ich nicht, aber ein Full-Sensor-Readout und ein zeitgemäßer Codec wären das mindeste) und fokussieren können und erst recht nicht so schnell schießen dürfen wie die neue 5er, weil sie diesem sittenwidrig überteuerten Flaggschiff Dino sonst schlicht das Wasser abgräbt. Dann noch der Rotstift, der zu einem Plastikprismensucher und eher schwacher und langsamer implementierter Logik nötigt und eben erwartungsgemäß ein Sensor, der sich einem 2014er Sony/Nikon-Sensor grade mal annähert. Wer, der nicht ein hündisch ergebener Fanboy wäre oder der auf Bergen von Glas aber einem kleinen Budget festsäße, würde das haben wollen oder da einen Harten kriegen? Ehrlich jetzt! Bitte!

    Naja, im Grunde wäre zumindest die 5er eigentlich schon ein wettbewerbsfähiges Modell, wenn sie zum angemessenen Preis der neuen 6er verkaufen würden, auch wenn die Sensoren und die Prozessqualität der Fab ein paar Jahre hinterher sind. Aber sie ist eben ein gereiftes Traditionsprodukt und macht alles recht verlässlich und gut, macht einen guten und soliden Allrounder-Spagat. Also wer bräuchte überhaupt eine 6er, wenn nur die 5er angemessen kosten und ohne Crop mit einem gescheiten Codec filmen würde? Warum nicht die 5er für sittliche 2000 Öcken verkaufen, ihr einen Schwenkmonitor und ein Firmware&Filmware-Update spendieren und sich damit noch hinüberretten, in eine neue Zeit?

    Weil es nicht nötig ist! Wie bei Apple oder bestimmten Automarken kann man einfach durch sittenwidrige Preise und die psychologische Erzeugung eines Herden- und Überlegenheitsgefühles die Kundschaft so schön bei den Eiern nehmen. Ein Lacoste-, Boss- oder Lauren Poloshirt war auch nicht besser, schöner oder haltbarer als ein 20€ Shirt vom P&C, aber es war eben teuerer und das war der Mehrwert! Es gab dem Käufer für jeden gut sichtbar das Gefühl, etwas besseres zu sein und zu den Uppers zu gehören …. oder ein Riesen-Depp zu sein. Das hängt von der Perspektive und den Wertmaßstäben des Betrachters ab. Bei technischem Gerät ist es jetzt aber anders als bei Poloshirts schon so, dass es da objektivierbare Größen gäbe. Das scheint im Canonlager aber entweder keinen zu stören oder man weint auf Objektivbergen festsitzend ob der Erpressung durch den eigenen Hersteller. Ich kenne beide Seiten, die Eiferer und Sektierer und Leute die ob der Innovations- und Preispolitik ihres Herstellers mit der geballten Faust in der Tasche herumlaufen.

    Die hätten – wie sie es bei der 7D MkII gemacht hatten – einfach den alten Sensor drin lassen können und nur eine neue Logik und ein neues Phasenautofokusmodul spendieren müssen, dann den Shutter um eine Auslösung aufbohren müssen und den Preis um 30% erhöhen können und das Canon-Unpacking-Expertennetz bis Stefan Traumflieger hätten Feste gefeiert. Naja, da kannst Du nix machen. Die Leute wählen ja auch seit 70 Jahren ihre eigenen Viehhalter, immer wieder die selben und das auch noch freiwillig.

    • nette Replik, aber letztlich läuft fast alles auf dem Planeten genau so, seit ewigen Zeiten.
      Man kann es auch Verarsche nennen.
      Anfangs steht eine tolle Idee, daraus wird ein akzeptabler Produkt-Kompromiss, der dann immer weiter verwässert und destabilisiert wird, bis die Mitbewerber vorbei laufen und keiner mehr das Ding will.
      Ich denke, das Canon nur noch eine 80D und eine 5D braucht – als DSLR – die eine für 1000€ und die andere für 2500€.
      Alles andere kann das Smartphone, oder die Mitbewerber mit den spiegelfreien Kameras besser (womit ich jetzt explizit nicht Sony meine 🙂 aber die lernen es vielleicht noch.
      Aber so lange Fans, Angeber oder Un-Informierte überall in der Welt die Produkte massenhaft kaufen, kommt auch noch eine 6DIII, 7D, 5DV, 5DSr, 1DXIII und vieles mehr.
      Es werden weiter einige sehr gute DSLR-Kameras gebraucht – aber eben auch spiegelfreie Kameras, die neue Möglichkeiten eröffnen und mit den neuesten EOS EF Objektiven kompromisslos und adapterlos zusammen arbeiten.
      Die 6D sollte einen günstigeren Einstieg ins Vollformat bieten – das hat sie für rund 1500€ dann auch leidlich geschafft. Wer also glaubt er braucht Vollformat und schwere L-Objektive für beste Bildergebnisse – der wird vermutlich auch eine 6DII kaufen – denn die 5DIII ist veraltet und die 5DIV ist irrsinnig teuer.

      • Ich bin auch nicht mit Sony verheiratet, auch wenn ich mich einst für deren Systeme entschieden hatte, Crop übrigens auch nur. Ich habe keinen Geldscheißer und der eine Stop Vorsprung beim SNR, auf den ist gesch*****. Was soll das? Ein Riesen-Werbehoax, dass alle große Sensoren bräuchten und man ob der schwachen Optiken eh keine Details oder Zeilen aus kleinen herausbrächte. Aber selbst mit weichen und langsamen Gurken um die 600€ für diesen Bildkreis, fällt es immer schwerer noch einen Unterschied zu den großen Backsteinen (so die nicht selbst auf Zeissglas, das sein Gewicht in Gold kostet) auszumachen oder objektivierbar herauszumessen. Aber wer kennt heute noch Abbe oder Rayleigh. Man plappert einfach nach. Das ist ein Suppenzoom, dort wird der Sensor heiß, ein EVF geht gar nicht (man hat sich noch nie darauf eingearbeitet) und hier der schlechte Service (weiß man von einem Freund von einem Freund von einem Freund). Niemand teilt Erfahrungen aus erster Hand oder hätte entfernt rudimentäre physikalisches Verständnis für die Flanke eines PN-Übergangs oder für Optik. Jeder plappert Forenmythen und -Legenden nach und ja, ich bin auch nur ein Dummschwätzer, ein frustrierter.

        Ich hab mit Sony beide Anschlüsse, etwas das mich heute ärgert. Da ich heute so gut wie keine bewegten Ziele mehr fotografiere (was die kleine eh beherrscht), aber mich selbst sehr viel bewege, werde ich das große System wohl einschlafen lassen, selbst wenn die 77 III dann kommt, also die Entsprechung zur 80iger und 7d Mk II, aber eben in einem einzigen Gehäuse. Die Alte ist eh etwas günstiger und immer noch leistungsfähiger als die beiden Wettbewerber zusammen aber auch je, obwohl von 2014. Das wäre schon eine Politik. Man bringt alle paar Jahre nur einen gescheiten Body, so wie ein grundsolider 7200er von Nikon, der von der IQ heute noch alles von Canon aus den Bäumen schießt, liese ihn so schnell und präzise wie einen 500er Body sein und brächte das ganze zu einem fairen Preis auf den Markt. Dann bräuchte man nicht ständig wegen gar nix nachlegen. Mark hatte da am Gegenstand der 7500er einen interessanten Artikel zu. Sony macht genau die falschen, zerfasernden Schritte jetzt leider auch mit dem kleinen E- Mount System, in FF und Crop und ich k****. Das mit der 6300er und der nachgeschobenen 6500er war derbe, genau wie deren Preise und es zwickt ja doch noch hier und da, gäbe trotzdem noch Kundenwünsche und Nachbesserungen, sieht ja doch einiges noch nur auf dem Papier schön aus. Aber auch beim kleinen Anschluß schöße die ‚uralte‘ 6000er genau wie eine ‚uralte‘ 7200er in der IQ noch für gute zwei Jahre die Canonsensoren aus den Bäumen und der Autofokus stellt bei der Kleinen auch auf Sternenhimmel scharf! Für 400€ O.O detailiertere, höherauflösendere und dynamischere Bilder als mit einer FF, Banding-Artefakt, Dunkelrausch-, Mittelton – 5 Blöd Mk III, so what! Die neue hat auch wieder Banding, wenn man die Tiefen aufreisst, diesmal quer, *lach*.

        Aber so blöd, der Fan eines multinationalen Großkonzerns zu sein, der Menschen versklavt und Kunden verarscht, um seine Shareholder zu befriedigen, bin ich auch nicht. Fuji wäre heute mein Ding, würde ich neu einsteigen. Einfach weil’s klein, sympathisch, unaufdringlich und irgendwie stilvoll ist. Die Linsen sind super. Ich brauche keine unüberschaubaren Berge davon, wie es sie mittlerweile fürs E-Mount gibt, aber ich brauche zumindest eine Hand voll, anders als bei Canon M, wo grade mal eine 22mm Pancake zumindest befriedigende Ergebnisse liefert, in einer Brennweite die nicht Fleisch und nicht Fisch ist und eigentlich nur frustriert.

        Ich bin einfach nur ein Amateur und ein leidenschaftlicher Canon-Hater und möchte den Hersteller ob seiner Preise und Leistungen und der Anmaßungen und Borniertheiten seines Fanblocks endlich da sehen, wo er hingehört, in die unteren zweistelligen Marktanteile. Wenn die Canonblöden – und sie sind nun mal marktbeherrschend – wirklich bereit sind jeden Preis zu zahlen, warum sollte ein anderer multinationaler Großkonzern innerhalb des Kartells dann überhaupt noch sittliche Preise verlangen? Wenn es geht, wie mit Schweizer Chronografen oder Glashütte Uhren! Der Rest kann ja Casio tragen oder aufs Handy schauen. Wir verlieren mit diesen profilneurotischen Narzissten, die sich – um wohl ihr kleines Gemächt zu kaschieren – lieber einen Buckel an ihren Bodies erschleppen, einfach alle! Profis müssen ja kaufen, die können aber auch abschreiben und für die gibt es dann auch schnelle 300er, 400er und 500er Telelinsen, so groß wie ein afrikanisches Männerbein und im Gegenwert eines Kleinwagens und natürlich den tollen, tollen Service, neben den Colours. Hartz-IV Chantalle und Wehr-/Polizeidienst-Kevin und Leiharbeits-Horst fotografieren eh mit dem Handy oder der Gopro und beschissen sind nur wir ambitionierten Hobbyshooter, die wir uns Crop-Bodies gefallen lassen müssen, die wenn sie ein bisschen was zerreißen, nun bei gut 1500€ angekommen sind. Danke schön!

  • Das Genöle von wegen 4K

    ist der absolute Quatsch. Sowohl Canon als auch Sony bieten in ihrem Portfolio perfekte Videogeräte mit all den Anschlüssen die man zum professionellen filmen benötigt an.

    Warum bitteschön soll ich einen Fotoapparat mit einem Rick, diversen Mikrophon-, Beleuchtungshaltern mühsam und zeitaufwendig zur halbwegs gebrauchsfähigen Videokamera umbauen? Fotografieren ist dann fast ausgeschlossen.

    Wer schnell mal 4K Schnipsel benötigt soll doch ein modernes Smartphone oder meinetwegen irgend eine MFT Kamera verwenden und fertig.

    Canon ist mit seiner neuen 6D auf dem richtigen Weg. Meinetwegen hätten sie auch etliches von den elektronischen Spielereien weglassen können. Konzentration auf das Wesentliche ist bei dieser preiswerten Kamera angesagt.

    Wenn ich daran denke das der Fotograf bei manchen Spiegellosen VF Kameras zwecks besserem Handling und der sonst nicht ausreichenden Akku Kapazität zusätzlich einen teuren Handgriff anbauen muss kann ich nur den Kopf schütteln. Schon ist der Größen und der Gewichtsvorteil dahin.

    • Manche kapieren es wohl nie, obwohl man es eindeutig schreibt. Es geht darum, mit dem gleichen Gehäuse und den gleichen Objektiven bei Bedarf auch 4K filmen kann. Nicht jeder hat Lust, eine komplette VF-Ausrüstung und dann auch noch eine Profi-Filmkamera ständig mitzuschleppen, von den hohen zusätzlichen Anschaffungskosten ganz zu schweigen. Für´s Filmen mit 4K muss man an der Kamera gar nichts umbauen, es sollen ja keine oscarreifen Spielfilme mit gedreht werden. Die 6D II richtet sich noch nicht einmal bei der Fotografie in erster Linie an den Berufsfotografen, höchstesn als Zweit- oder Drittbody, alleine deshalb ist der Hinweis auf professionelle Videokameras reines „Genöle“ und „absoluter Quatsch“. Für die Hersteller ist die Realisierung von 4K bei einem für die Fotografie physikalisch entsprechend aufgebautem Sensor auch mit wenig Aufwand verbunden. Warum hier dann einige das rein aus modellpolitischen Gründen Weglassen von 4K durch Canon verteidigen, obwohl das Vorhandensein von 4K sie selbst in keiner Weise einschränken würde, ist mir ein Rätsel.

      • Mir ist klar das es von der Elektronik Seite ein Kinderspiel ist 4K auszulesen. Das die neue D6 kein Super Bolide sein kann oder darf freut doch den Anwender wenn er zum hervorragenden Vollformat Bild kommt ohne das er 3000-5000 Euro auf den Tisch gelegt hat.

        Übrigens werden eine Menge sehr gute professionelle Bilder ohne technisch hochwertigste Kameras gemacht und verkauft. Nebenbei auch solche die aus einer 4K Videosequenz stammen.

        Eine Kamera wie die 6D soll die Qualitätsbewussten Anwender finden die „NUR“ sehr gute VF Bilder machen möchten. Den Mehrwert von diversen Zusatznutzen kann der Hersteller dann sehr gut vom Preis abziehen.

        Wer es von der Ausstattung opulenter, mit mehr Auflösung und auch noch Wetterfest haben möchte kann sich die Pentax K1 (ca. 1.800,- Euro) ansehen. Hat auch nur HD Video.

      • Wer bei einer Einsteiger-Vollformat-Kamera zum „günstigen“ Preis 4K Video fordert – hat vielleicht einfach nur etwas missverstanden.
        Das Marktziel ist keine Allround-Kann-Alles Kamera – dafür gibt es reichlich Geräte mit kleineren Sensoren mit denen sich problemlos Filmen und Experimentieren lässt.
        Selbst mich als Tierfotograf, der das Filmen schon mit 16 mm gelernt hat – interessiert die Funktion im Vollformat gar nicht. Ich bin unbedingt dafür ambitionierte Foto und Video-Geräte zu trennen – eine HD Aufnahme schadet da nicht, aber 4K führt durch den hohen Anbruch in einer Fotokamera in eine falsche Richtung, was Canon mit der 5D da mal los getreten hat, wollen sie heute selbst nicht mehr.
        Dann lieber einfach Sony-Experimentier-Kameras kaufen. oder gleich Panasonic – die wissen wie es geht.

        Ich finde die Forderung hinderlich, weil es die Kameras trotzdem teurer, anfälliger (HITZE!!!) und aufwendiger macht, als sie sein müßten und die allermeisten Fotografen werden nie Filmen und daraus Bildchen heraus suchen, sondern fotografieren wollen – den Augenblick erwischen wollen.
        Und Fotos werden immer mehr BQ zeigen als Filmbilder, selbst bei 8K wird das so sein.

  • Lass man abwarten.Mit Sicherheit schlägt Sony zurück.
    Dann schaut Canon düster aus.Was man dringend braucht
    ist eine Spiegellose Kamera.Alles andere ist für mich
    nur eine Update oder als zweite oder dritte Gehäuse gedacht.
    Was Nikon mit der Kombination D750 und D500 ist doch sinnvoller.
    D750 ist für hervorragende Lowlight-Hochzeitsfotografie und
    D500 ist sehr gut für Sport und 4K Video .
    Solche EOS 6 kostet bestimmt über 2500 Euro und macht in
    2,3 Jahren bestimmt kein Spass mehr denn Nikon bringt nächstes
    Jahr die nachfolge der D750 auf dem Markt .

    • was will den Sony schlagen, mit ihren schlappen 14% Marktanteil?
      Und im Herbst kommt eine Nikon D850 – die wird zeigen ob noch mehr BQ in höherer Auflösung möglich ist.

  • Schade, dass nur ein einzelner SD Slot vorhanden sein wird. Hatte mir die 6D2 als Backup bzw. Zweitkamera für die Hochzeitsfotografie als Ergänzung zur 5D3/4 gewünscht, kommt so aber wahrscheinlich nicht infrage.

    • es ist ja noch schlimmer – Canon hält am falschen, zu langsamen, zu empfindlichen, zu schnell verlorenen SD-Kartenschacht fest. Die SD-Karte ist ein Spielzeug und kein ernsthafter, haltbarer Dauerspeicher.
      Und XQD wird preiswerter, wenn es weiter verbreitet wird, zumindest sollte man den Fotofans die Wahl zwischen beidem lassen. Auch CF ist inzwischen veraltet.

  • Nikon mit der D500 ist wirklich ein Wurf gelungen.Abgesehen vom DX Sensor ist
    die Kamera echt eine Ergänzung zum Vollformat.Solche EOS 6 Mark…. kommt wirklich
    zum falschen Zeitpunkt und nicht nötig.Nikon hat mit super schnell XQD Karte ,vollfläche AF,
    4K Video ,2 Kartenschächte besser gemacht.Bis zur Erscheinung einer
    Spiegellose Kamera kann man schon damit leben.
    Eine echte Enttäuschung für Canon.