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Canon EOS 200D: Vollständige Liste der Spezifikationen geleakt

Auch zur Canon EOS 200D sind nun, kurz vor der offiziellen Präsentation, alle Details durchgesickert. Scheint eine interessante Kamera für Einsteiger zu werden!

Update: Inzwischen wurde die EOS 200D offiziell zum Preis von 599 Euro vorgestellt!

Ursprüngliche Nachricht:

Canon EOS 200D mit Dual-Pixel-Autofokus

Nachdem gestern bereits alle technischen Daten der Canon EOS 6D Mark II geleakt wurden, gesellen sich nun auch alle Details zur neuen Canon EOS 200D hinzu. Hier waren ja vor einigen Tagen schon zahlreiche Infos durchgesickert, doch nun wurden wirklich alle Spezifikationen geleakt.

Insgesamt scheint die Canon EOS 200D durchaus eine interessante Kamera für Einsteiger zu werden. Das liegt unter anderem an dem 24-Megapixel-Sensor, dem DIGIC 7 Prozessor sowie dem Dual-Pixel-Autofokus, mit dem die DSLR daherkommen wird. Der Dual-Pixel-AF hält nun also auch in der absoluten Einsteiger-Klasse Einzug, worüber man sich als Kunde natürlich freuen darf. Insgesamt wird die Kamera mit 9 Autofokus-Messfeldern und einem zentralen Kreuzsensor daherkommen.

Bewegliches Display & weitere Spezifikationen

Des Weiteren wird die EOS 200D – wie die 6D Mark II auch – mit einem kipp- und klappbaren Touchscreen ausgestattet sein. Das Display wird also sehr flexibel und vielseitig einsetzbar sein, zum Beispiel bei „Über-Kopf-Aufnahmen“. Hier die vollständige Liste aller technischen Daten:

  • Sensor mit 24,2 Megapixeln
  • DIGIC 7 Prozessor
  • Dual-Pixel-Autofokus
  • Autofokus mit 9 Messfeldern (ein zentraler Kreuzsensor)
  • Sucher deckt 95 Prozent des Bildfeldes bei 0,87-facher Vergrößerung ab
  • 3 Zoll großes Display mit 1,04 Millionen Bildpunkten
  • Touchscreen, kipp- und klappbar
  • ISO-Bereich: 100-25.600 (erweiterbar auf 51.200)
  • Verschlusszeiten von 1/4.000 bis 30 Sekunden
  • Videos in Full HD
  • WiFi, Bluetooth und NFC
  • Akkulaufzeit von 840 Bildern
  • Ein SD-Slot (unterstützt UHS-I)
  • Größe: 122,4 x 92,6 x 68,8
  • Gewicht: 453 Gramm
  • Farben: Schwarz, Weiß, Silber

Der Preis der Canon EOS 200D soll in Großbritannien 579 Pfund betragen, das entspricht umgerechnet etwa 655 Euro.

Quelle: Nokishita | Quelle Bild: Digicame Info

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

8 Kommentare

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    • Eine kleine, leichte Einsteiger Kamera die alles hat was man fürs erste braucht. Wer mehr möchte hat weiter oben jede Menge Auswahl. Wem sie zu groß ist benützt sein immer dabei Smartphone und wird sowieso niemals „Kamera Kunde“ egal was für ein System angeboten wird.

      • Ich habe inzwischen den Überblick verloren über all die „Einsteiger“ Kameras von Canon, von M1 – 10, von 1200D – bis was weiss ich wohin und nicht zu vergessen, die ganze Powershot Serie. Diese Kameras sind in meinen Augen flüssiger als Wasser! Nämlich überflüssig. Die sollten sich auf Highend konzentrieren 1D, 5D, eine hochwertige Vollformat DSLM eine APS-C und von mir aus eine Powershot und eine günstige DSLR, das würde Entwicklungskapazitäten frei machen.

  • Ich hab inzwischen auch keinen Überblick mehr, über die Canon Spiegelreflexserie. Da unterscheiden sich die Kameras nur noch um Nuancen. Kann sich jemand noch erinnern, als es lediglich eine 450D, eine 50D, eine 7D, eine 5D und zwei 1D Modelle gab? Jetzt gibt es 200D, 1300D, 100D, 800D, 750D, 760D, 80D, 77D, 7D, 6D, 5D in drei oder 4 Variationen, 1Dx. Wer soll da noch durchsteigen? Ich bleib bei meiner 50D, die kann (fast) alles, was ich gerne hätte.

  • Ja, es sind viel zu viele Kameras

    auf dem Markt die eigentlich niemand wirklich braucht. Das gilt für alle Hersteller, weil jeder glaubt er müsse das gesamte Spektrum abdecken. Dazu kommt noch das nur drei Hersteller eigene Sensoren produzieren. Der Rest muss zukaufen. Das ist hinderlich weil die neuesten Entwicklungen erst viel später den Mitbewerbern angeboten werden.

    Nach unten ist wegen der mittlerweile sehr guten Smartphones und deren universellen Möglichkeiten kaum noch Platz um Geld zu verdienen. Bleibt eine kleiner werdende „Mittelklasse“ um die sich drei Sensorgrößen streiten.

    Im stabilen aber zahlenmäßig überschaubaren oberen Segment tummeln sich VF/MF in einer Preisregion von 3.500 bis 15.000 Euro die Geräte die für das Image sorgen oder die beruflich genutzt werden.

    Dazu sorgt noch eine sehr schnelle ungute Entwicklung rund um das Bild und dessen Weiterverarbeitung für eine ungewisse Stimmung mit nicht berechenbarem Ausgang dafür das Entwicklungen erst mal auf Sparflamme stattfinden.

    Wann sich diese Situation ändert und in welche Richtung sie sich bewegen wird, das ist eher eine Überlebensfrage für die jetzige Fotoindustrie.

    • Es geht leider nicht nur um das Abdecken des gesamten Spektrums, es geht auch darum immer wieder in der Presse zu erscheinen und Entwicklung vorzutäuschen, dabei sieht es für mich eher nach „Resteverwertung“ aus. Nicht ganz unschuldig sind wir Konsumenten, die immer nach was Neuem gieren.

      • Es kommt noch hinzu, dass der Markt der DSLRs und DSLMs derart hart umkämpft ist, dass jeder Hersteller möglichst bald eine Antwort auf ein neues Produkt eines Wettbewerbers geben möchte, wenn dieser mal wieder eine neue Kamera mit dem ein oder anderen neuen Feature herausgebracht hat. Dies führt dann dazu, dass oftmals nicht wirkliche Neuentwicklung auf den Markt gebracht werden, sondern nur aufgemotzte Modelle aus dem aktuellen Produktportfolio des Herstellers. Für die drei grossen Hersteller sowie für Fuji scheint diese Strategie aber aufzugehen. Wenn ich mir hingegen Pentax anschaue, die gewollt oder aus der Not heraus eine andere Strategie verfolgen und anscheinend auf viel geringere verkaufte Stückzahlen kommen, dann scheint im Verdrängungsmarkt die Strategie mit einer hohen Anzahl an unterschiedlichen Modellen tatsächlich die richtige Strategie zu sein. Kunden werden wohl kaum zu einer anderen Marke gehen, nur weil man bei der einen Marke aus verschiedenen Modellen auswählen muss. Umgekehrt ist aber ein Markenwechsel viel wahrscheinlicher, wenn einem die eine in Frage kommende Kamera des Herstellers wegen des Fehlens von irgendeinem Feature nicht zusagt und Alternativen fehlen.

  • Sie ist silber! Silber! Vielleicht gibt es sie für gelangweilte russische Oligarchenkinder/amerikanische Philantrophenkinder (ist im Grunde das gleiche) auch bald in Gold und mit Swarovski Steinen dran, damit man dann sagen kann, wenigstens das Glas sei brilliant, wenn der Sensor erwartungsgemäß nicht viel zerreißt!

    Nun kommt schon! Das schmucke Leder und das ‚Silber‘. Das ist ja fast wie bei Fuji oder Oly, ein richtiges ‚Manufaktum Katalog‘-Gefühl für Jungärzte- oder Lehrerehepaare, die früh das Triebleben eingestellt haben!

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Canon nicht so bald die Zahlen ausgehen. Ich meine, wir haben nur ein 10er System und bei fünf Stellen könnte es unübersichtlich werden. Ich mein ja nur. Damit haben wir dann den Sony-Effekt in der Nomenklatur und für diese Hersteller sollte es Apps im Sinne eines Profil- und Persönlichkeitstests geben, damit man das auch richtige Modell findet.

    Ich bin Einsteiger/Hobbyshooter/ ambitionierter Hobbyshooter / Profi /Noop mit zuviel Geld : (if/then/else)

    Ich fotografiere gerne Blumen (trifft zu/trifft nicht zu/weiß nicht)
    Ich fotografiere gerne Leute (trifft zu/trifft nicht zu/weiß nicht)
    Ich fotografiere gerne Dinge, die sich bewegen, also Sportler, Kinder, Vögel, Autos (trifft zu/trifft nicht zu/weiß nicht)
    Ich gehe gerne mit leichtem Gepäck auf Reisen (trifft zu/trifft nicht zu/weiß nicht)
    Ich weiß, was ein Stativ ist und habe ein solches schon mal benutzt(trifft zu/ ein Sta..was?/weiß nicht)
    Ich weiß, was ein Raw ist und habe einen Converter, den ich regelmäßig nutze(trifft zu/Was ist ein Raw/weiß nicht)
    Ich möchte meine Bilder schnell und unkompliziert in Social Media teilen(trifft zu/ich hasse SM/gelegentlich)
    Mode und was die Leute von mir denken, ist mir sehr wichtig ….. usw….

    Ich glaube, ich stoße da in eine Marktlücke! Der fotografische Typberater als App.
    „Finde Deinen persönlichen Fotografen Style mit Society- und Personality Coach Tobi! Jetzt auch in silber!“