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Sigma stellt 20-60mm f/2.8-4 vor: 385 Gramm, 849 Euro

Sigma präsentiert mit dem 20-60mm f/2.8-4 DG Contemporary ein extrem kompaktes Zoom für Vollformat, das deutlich weiter geht als klassische Standardzooms.

Sigma hat heute ein neues Objektiv vorgestellt, das vor allem eines sein will: der perfekte Begleiter für alle, die ihr Kit-Zoom hinter sich lassen möchten, ohne dafür kiloweise Glas in der Tasche herumzuschleppen. Das Sigma 20-60mm f/2.8-4 DG Contemporary deckt den Bereich von 20mm bis 60mm ab und wiegt dabei gerade einmal 385 Gramm. Zum Vergleich: Das Sigma 24-70mm f/2.8 DG DN II Art bringt fast das Doppelte auf die Waage.

Weiter als 24mm – und das macht viel aus!

Der Unterschied zwischen 20mm und den bei Standardzooms üblichen 24mm klingt auf dem Papier für manche vielleicht nicht allzu groß, ist in der Praxis aber erheblich. Der Bildwinkel wächst von rund 84° auf 94,5°, was beim Fotografieren von Landschaften, in engen Räumen oder beim Filmen einen echten Mehrwert bieten kann. Am langen Ende hingegen fehlen im Vergleich zu einem 24-70mm lediglich 10 mm.

Mit einer Anfangsblende von f/2.8 bei 20mm eignet sich das Objektiv laut Sigma auch für Aufnahmen bei schwachem Licht und sogar für Nachtaufnahmen. Allerdings fällt die Blende beim Zoomen wohl schnell ab. Laut den ersten Eindrücken von DPReview meldet eine Panasonic-Kamera bereits bei 21mm einen Wert von f/2.9. Man sollte das Objektiv also tendenziell eher als f/3.2- oder f/4-Zoom mit einem Bonus am weiten Ende betrachten.

Beeindruckende Naheinstellgrenze

Die optische Konstruktion besteht aus 15 Elementen in 13 Gruppen, darunter drei asphärische Linsen und drei SLD-Elemente. Definitiv erwähnenswert sind die Makro-Fähigkeiten: Bei 28mm liegt die Naheinstellgrenze bei nur 15,8 cm, der maximale Abbildungsmaßstab beträgt 1:2,3 bei 35mm. Das reicht fast an Halbmakro-Niveau heran. Selbst bei 60mm bleibt mit 1:2,9 noch eine beachtliche Vergrößerung übrig.

Für den Autofokus setzt Sigma auf einen HLA-Linearmotor, der auch bei hohen Bildraten schnell und präzise arbeiten soll. Fokus-Breathing wurde laut Sigma minimiert, was das Objektiv auch für Videoaufnahmen attraktiv macht. Dazu passt das kompakte Format, das sich gut für den Gimbal-Einsatz eignen dürfte.

67mm Filtergewinde und Spritzwasserschutz

Mit einem Filtergewinde von 67mm, einer staub- und spritzwassergeschützten Konstruktion sowie einer wasser- und ölabweisenden Frontlinsenvergütung ist das 20-60mm gut für den Einsatz unterwegs gerüstet. Bei der Baulänge von 88mm gibt es allerdings einen Haken: Das Objektiv fährt beim Zoomen deutlich aus.

Wie bei Sigmas Contemporary-Serie üblich, setzt das optische Design auf digitale Verzeichnungskorrektur. Bei L-Mount-Kameras wird diese automatisch angewendet. An Sony-Bodys sollte man die Korrektur hingegen manuell aktivieren, da Sigma diese an E-Mount-Kameras nicht erzwingen kann. Ohne die Korrektur ist vor allem am Weitwinkel-Ende eine deutliche Tonnenverzeichnung sichtbar. Wer gerne mit RAW-Dateien arbeitet, sollte das im Hinterkopf behalten.

Die Konkurrenz und das Mount-Problem

Im L-Mount-System tritt das neue Sigma gegen das Panasonic 20-60mm f/3.5-5.6 aus dem Jahr 2020 an, das zwar einen ähnlichen Brennweitenbereich bietet, aber deutlich lichtschwächer ist. An Sony-Kameras muss sich das Sigma mit dem Sony 20-70mm f/4 G messen, das mehr Reichweite am langen Ende bietet, dafür aber erheblich größer und schwerer ausfällt. Gegenüber dem Tamron 20-40mm f/2.8 punktet das Sigma mit dem deutlich größeren Zoombereich, der im Alltag wohl wertvoller sein dürfte als die durchgängige f/2.8-Blende des Tamron.

Und dann wäre da noch das leidige Thema der Bajonett-Verfügbarkeit: Das 20-60mm wird es wie üblich nur für L-Mount und Sony E-Mount geben. Nikon Z und Canon RF bleiben außen vor. Dabei wäre das Objektiv gerade an Kameras wie der Canon EOS R8 oder der Nikon Z5 II ein hervorragendes Upgrade gegenüber den Kit-Objektiven gewesen. Aber solange Canon und Nikon ihre Bajonette nicht (vollständig) für Dritthersteller freigeben, bleibt das Wunschdenken.

Preis und Verfügbarkeit

Das Sigma 20-60mm f/2.8-4 DG Contemporary soll ab dem 30. September 2026 erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 849 Euro. Im Fachhandel werden bereits Vorbestellungen entgegengenommen:

Sigma 20-60mm f/2.8-4 jetzt bestellen: Calumet | Koch | Erhardt | Fotoprofi

Des Weiteren hat Sigma heute auch das neue 85mm f/1.2 DG Art vorgestellt. Damit haben wir uns bereits in einem separaten Artikel beschäftigt.

Weckt das neue Sigma 20-60mm f/2.8-4 DG Contemporary euer Interesse?

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57 Kommentare
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Red and Gold

Ich habe ja immer wieder damit geflirtet, komplett zu Nikon zurückzukehren. Aber bei so vielen tollen Objektiven macht es einfach Sinn, bei Sony zu bleiben. Gerade für Video finde ich das neue Sigma sehr spannend.

d.b.

Für Video, jedenfalls wenn man Run & Gun ohne Gimval betreibt, würde ich aufgrund des schlechteren nativen IBIS, Sony wählen (m.E. ist der Mount zu klein designed).
Zum Objektiv – wenn du in klassischen rec 709 Bildprofilen filmst, würde ich das mir bei Sigma genau anschauen. Die Sigma Linsen bilden oft mit mehr Mikrokontrast ab, bei Foto toll, bei Video kann das schnell digital wirken.
Ich habe auch noch nichts gelesen, wie beim Sigma die ISO Stufen bei Verwendung von Auto ISO angesteuert werden, evtl. Helligkeitssprünge.

d.b.

Edit: Sony nicht wählen

WRDS

Schlechterer nativer IBIS? Ach ja? Sony hat da sehr deutliche Fortschritte gemacht. Bei der 7RVI gleicht der IBIS 8,5 Blenden aus. Was soll also der ewige Quark mit “IBIS ist schlecht und Mount zu klein”? Die Konkurrenz nutzt ihre grösseren Mounts ja offensichtlich nicht mal aus.

d.b.

Du sprichst von den CIPA-Werten für Fotos (statische Kompensation). Bei Video (Run & Gun), was hier das Thema ist, geht es aber um die Dynamik und den Sensor-Shift bei Schritten. Durch den kleineren Durchmesser des E-Mounts hat der Sensor physikalisch schlicht weniger Spielraum nach links und rechts, um heftige Bewegungen auszugleichen, bevor der Bildkreis abschneidet. Deshalb muss Sony bei Video so stark auf den Active SteadyShot (digitaler Crop), Dynamic Active oder extern auf Gyro und Catalyst setzen, was wieder mit Nachteilen im Vor-Workflow (Belichtungszeit) verbunden ist setzen. Panasonic z.B. kann das oft schon rein mechanisch lösen.
Wie gesagt, wer mit Gimbal rumläuft kein Problem – ohne und ohne Software (Crop) Hilfsmittel, ist Sony schlicht nativ im Nachteil.

maddin

Das Tamron 17-50 f/4 ist seit 2023 mein “Geheimtipp” insbesondere für Videozwecke wenn man nicht zwingend die ZwoAcht benötigt und dennoch WW mag.

Warum? Extrem flexibel, kein ausfahrender Tubus (Innenzoom und daher entsprechend gimbalfreundlich) – per Software individuell einstellbar in Hinblick auf den Fokusweg/Linearität und auch entsprechend manuell halbwegs bedienbar für Video.

Das Ding läuft iwie bei allen unterhalb des Radar aufgrund der “nur” Blende 4…. Aber im Alltag empfinde ich die f/4 am Vollformat häufig vollkommen ausreichend wenn es darum geht Vordergrund vom Hintergrund zu trennen.

Für extreme Bokeh Orgien greift man dann sowieso eher zu einer FB 😉

WRDS

Das Tamron 17-50mm hat in Tests in Sachen Schärfe nicht überzeugt. Das ist der Grund für die Unbeliebtheit und nicht die f4. Vielleicht ist das ja besser geworden.

maddin

Es ging mir um Video – da benötigt man nicht zwingend Glas mit 60MP Auflösungsvermögen wenn ich sehe das solch Objektive an Kameras wie die der FX3/FX6 (12MP) benutzt werden…

Für Fotografen und Pixel-Peeper ist das ‘nen anderer Schnack – aber für Video wo man oftmals sogar noch mit Filtern gegen das digitale Bild arbeitet bin ich mit dem 17-50er Tamron jedenfalls noch nicht an ein sichtbares Auflösungsproblem gestoßen – soviel zu Theorie und Praxis 😉

WRDS

Hochinteressantes Objektiv, weil es so superleicht und kompakt ist. Wenn ich nicht schon das 20-70 hätte, würde ich bestellen.

Benjamin

Perfekt. Wie erhofft und unter dem Gerüchte-Artikel von neulich vorhergesagt bleibt das Objektiv sogar deutlich kompakter und leichter als das Sony 20-70 F4 G. Für mich wirklich das perfekte Reise-Objektiv. Hammer!

N1USER

20-70mm ist wirklich ein sehr schöner Bereich und spart vor allem Gewicht (eines statt zweier Objektive). Ich hätte mir diesen Bereich von Canon gewünscht anstelle eines RF 20-50mm. So bleibe ich notgedrungen beim 14-35mm + X 😉

Benjamin

Ja, das RF 20-50 ist leider etwas kurz am langen Ende und obwohl es generell ein leichtes Objektiv ist, ist es dafür dann finde ich relativ schwer und groß, wahrscheinlich aufgrund des Power-Zooms.

J.Friedrich

Ja, die Blende mehr Öffnung ist da ein Gamechanger – das 20-60mm ist eine schöne Linse, aber echte Freistellung bei komplett offenblendiger Handhabung trotzdem nur begrenzt möglich, siehe Beispiele:

https://ibb.co/mQKj9CY

J.Friedrich

@Benjamin: Berichte mal wenn Du es hast… Naheinstellgrenze & Freistellungs-Potenzial hören sich halt super interessant an – das ist eben die Schwäche beim Pana…

https://ibb.co/6cMz2mgm

Benjamin

Tolle Fotos. Ich bin derzeit noch im Urlaub und werde es bestellen, sobald ich zurück bin. Dann kann ich mich dazu gerne mal melden.

N1USER

Also Freistellungsgedanken kämen mir bei all diesen Zooms (20~70) eher nicht, zumal es in diesen Brennweitenbereichen ja ausreichend lichtstarke Festbrennweiten gibt.

J.Friedrich

Klar, hast’ recht, aber es geht doch bei so einer 2060-“Bummel-, Reise oder Städtetrip-Linse darum, dass man wahrscheinlich nur mit so einem 350 bzw. 380g-Universalteilchen dann unterwegs ist – ansonsten habe ich logischerweise lichtstarke Kombis und dann sogar 2 oder 3 Gehäuse dabel, genau deshalb macht ja 2,8-4,0 dann einen Unterschied zu 3,5-5,6…

Mathias

Eine tolle Collage, klasse 👍👍👍

J.Friedrich

Danke Dir, manche zufälligen Situations-Protagonisten machen es einem einfach, aber “der Held” war das 20!-60mm…

Rene Stämpfli

Im Prizip ja. Entscheidend ist aber primär der Abstand zwischen Kamera und Objekt, sowie Objekt zum Hintergrund. Ich habe in den vergangenen Monaten unzählige Bilder bei 800mm F/9 (400mm + 2xTC) mit einer guten Freistellung und BQ fotografiert. Verstehe den Begriff “echte Freistellung” nicht. Wann ist sie echt und wann unecht? Im Prinzip kann man mit jeder Brennweite freistellen, solange das Verhältnis zwischen Kamera, Objekt und Hintergrund stimmt. Auch mit F/9.

Alfred Proksch

Zuerst eines der üblichen Argumente – „Wichtig ist was hinten raus kommt!“ Das nächste Argument – „Günstig muss es sein!“ Zum Abschluss – „Es muss alles können!“

Auf den ersten Blick könnte das neue Sigma 20-60mm f/2.8-4 DG Contemporary genau diese Anforderungen erfüllen – leider ist es NUR ein aufgepepptes Kit Objektiv! Warum?

Der WICHTIGSTE Satz im Artikel: „Wie bei Sigmas Contemporary-Serie üblich, setzt das optische Design auf digitale Verzeichnungskorrektur.“ Also auf Kamera interne Fehlerkorrektur! Nur so sind Gewicht sowie die moderate Preisgestaltung möglich. Wer erstklassig korrigierte Festbrennweiten gewohnt ist dem blutet das Herz wenn er mit B-Ware Bilder machen soll.

Beim Vergleich mit den Mitbewerberprodukten sollte der Kunde diese wichtige Sachlage mit einbeziehen.

PaBo

Das Fettgedruckte schließt es für mich aus.

N1USER

Canon RF und Nikon Z Objektive kommen ohne die kamerainterne Korrektur auf keinen grünen Zweig – und das trifft sowohl auf Zooms, als auch auf Festbrennweiten zu. Mit der Entwicklung von spiegellosen Kameras hat sich das Thema der optischen Objektivkorrektur weitestgehend erledigt. Schöne, neue Welt 😉

Markus S.

Man muss sagen, alle Objektive benötigen “Software” Korrekturen. Bei manchen mehr (Canon VCM Reihe) bei manchen eher weniger (so gut wie alle Z Objektive).
Mir ist nur mein Z 14-30 bekannt das doch recht stark verzeichnet. Alle anderen Z Objektive die ich habe sind optisch bereits sehr gut korrigiert und man sieht den Unterschied zwischen Korrektur an/aus kaum.

Benjamin

Die Nikon Z Optiken nutzen ebenfalls fast alle digitale Verzeichnungskorrekturen, die sich aber weder in der Kamera, noch im RAW-Konverter deaktivieren lassen, weil das bereits im RAW gemacht wird. Nikon “verschleiert” das nur dadurch, wohingegen Canon dem Nutzer erlaubt, die Korrekturen gänzlich zu deaktivieren

Markus S.

Je nach RAW-Converter kannst du die schon abschalten.
Man sieht selbst in Lightroom eine Änderung. Meistens ist das aber marginal.

Aber wie gesagt, zumindest eher bei den hochwertigen Modellen, wie das bei den günstigeren aussieht, das mag anders sein.
Jedoch ist es schon so, das z.B. Canon da grade bei dem VCMs mehr darauf vertraut. Da sind ja teils Ecken komplett schwarz weil das Objektiv weiter gerechnet ist und danach krass beschnitten wird.

Benjamin

Ganz ehrlich, das Objektiv als B-Ware zu bezeichnen, nur weil es digitale Verzeichnungskorrekturen nutzt, ist lächerlich. Das macht nahezu jeder Hersteller heute und einige der Objektive erreichen trotzdem bessere Auflösungswerte im Endergebnis als fast alle DSLR-Objektive, auch Festbrennweiten.

WRDS

Dann musst du halt Leica kaufen.

Thorsten

Auch Leica hat umgelabelte Sigma- Objektive im Programm, natürlich zum mind. doppelten Preis.

WRDS

Aber bei Leica verwenden sie nur die bei Vollmond von japanischen Jungfrauen geschliffenen Gläser.

Thorsten

Wo werden die geschliffen? Ich brauch die genaue Adresse….

J.Friedrich

Alfred, es geht um ein 20-Superweitwinkel bis leichtes 60-Porträt in f/2,8-4 Obi für €700-800, mit HLA und Abdichtung – zaubern kann da Keiner, Du hast recht und liegst trotzdem voll daneben – LG

N1USER
Thomas Nordsee

Gelesen. Wo liegt die Wahrheit? Was ist Realität?

N1USER

Egal, solange man selbst anderen nicht ein X für ein U vormachen will 😉

Alfred Proksch

Natürlich sind fast alle Einwände sowohl richtig als auch falsch weil einige Punkte (Kosten-Nutzen) für die digitale Fehlerkorrektur sprechen. Wer mit hochwertigen bereits Hardware korrigierten Objektiven arbeitet hat für die spätere Bildbearbeitung eindeutig die besseren Karten.

Leider geistern wegen immer wieder „abgekupferten“ vervielfältigten Halbwahrheiten abstruse Vorstellungen vom Objektiv-Bau beim Anwender durch den Kopf. Ein typisches Beispiel dafür ist die falsche Meinung das hohe Lichtstärke gleichzeitig für bessere Bildqualität stünde. Es gäbe noch jede Menge anderer Qualitätsmerkmale zum abarbeiten. Bringt jedoch nichts denn wer mit dem digitalen Standard Ergebnis zufrieden ist hat noch nie wirklich mit solchen „Referenz-Objektiven“ (jeder Hersteller hat solche im Portfolio) Bilder gemacht.

J.Friedrich

(Wer formatiert lesen will, gleich auf weiterlesen drücken ;-)) Mal abgesehen von der “Frechheit” deines letzten Satzes gegenüber (uns) intelligent abwägenden Fotografen, verschiedener situativer Nutzung von Optiken hast Du natürlich (sehr Prämissenbedingt) recht. Leica M und Leica SL setzen bei FBs und dem abgedeckten Brennweitenbereich den unkorrigierten Maßstab (Referenz) hinsichtlich Verzeichnungs-Korrektur bei eben Festbrennweiten: 21mm, 24mm, 28mm, 35mm und 50mm sind für schlappe €25.000,– zu haben und wiegen im LV-Seereisekoffer zwischen 3.000 und 5.000g, also so zwischen dem 8 bis 15-fache der 20-60mm-Linse die auf der Kamera ist – einen Vergleich mit einem 2ü bis 200mm Megazoom-Bereich wage ich garnicht, denn 65mm, 85mm, 100mm Macro, 135mm und 200mm kommen dann auf >12-15.000g bei der SL und €50.000,– vs. 750g und unter €1.000,– 😉 Nimmt man nur mal die 20/21mm als Maßstab (!! Und ausschließlich die Verzeichnungsfreiheit !!) zum Vergleich, dann sieht man, dass es viele Wege nach Rom gibt: 1. PLATZ: Venus Optics Laowa 20 mm f/4 Zero-D Shift (heißt “Null Distortion” ;-)).Neupreis: ca. 1.150 €. Mit mechanischer Null-Verzeichnung und Shift-Funktion. 2. … Leica Super-Elmar-M 21 mm f/3.4 ASPH.Neupreis: ca. 3.450 €. Die verzeichnungsfreie Messsucher-Referenz für das Leica M-System. 3. … Leica Super-APO-Summicron-SL 21 mm f/2 ASPH.Neupreis: 5500 €. Kompromissloses… Weiterlesen »

Thorsten

Wichtig ist was hinten herauskommt, ja das sehe ich auch so.
Wenn man bei den fertigen Bildern hinterher nicht mehr sagen kann, ob es verzeichniskorrigiert ist, oder nicht, was solls? Wenn man es mit der Korrektur nicht übertreibt leidet auch die Eckenauflösung nicht sichtbar.

Dafür kann die Konstruktion weniger aufwendig ausfallen, das spart Größe, Gewicht und Kosten.. nehm ich gern mit.
Das 20-60 wäre besimmt nicht so kompakt und leicht, wenn es weniger verzeichnen würde und ohne Software-Korrektur auskommen müsste.

N1USER

Hier noch ein interessanter Link zum Thema Objektikorrektur:

https://opticallimits.com/the-list/

Gojira

Eine schöne Brennweite. Kann mit 24mm nix anfangen und mit 75mm auch nicht. Beides weder Fisch noch Fleisch.
Der Preis is allerdings büschn heftig.

WRDS

Was soll daran heftig sein? Das ist wesentlich günstiger als das Sony 20-70mm. Einfach mal realistisch bleiben.

N1USER

Ruhig, Brauner!

WRDS

Na zum Glücke kenne ich diese Redensart auch, sonst wäre ich jetzt beleidigt, wenn man mich als “Brauner” bezeichnen würde.

Thorsten

Preis heftig, bei den technischen Daten sowie Größe/Gewicht ?

Marc

Das Tamron 20-40mm 2.8 hatte zum Verkaufsstart 2022 999 Euro gekostet und kostet aktuell neu 799 Euro.

Uneternal

Also mir ist lieber, wenn Objektive etwas längeren Zoom haben, statt Weitwinkel. Die Weitwinkelkamera in meinem Smartphone ist auch größtenteils unbenutzt. Ideal wäre mal ein 24-80mm 2.8-4.

J.Friedrich

Nimmste halt das L-Mount Leica 2.8-4.0 24-90mm mit 1000g und knappen 5,500 € oder das 28-105mm 2.8 Sigma, ähnlich schwer, aber nur 1/4 so teuer – gibt nix, was es nicht schon gibt 😉 oder?!

Daniel_S

Es gab in den 80/90ern mal ein EF 2,8-4,0/28-85mm L USM von Canon. Da fehlen zwar 4mm am unteren Ende, aber dafür war es umso schwerer. 😉

WRDS

Tamron 35-100 Wenn 35mm reichen.

Explore-shoot-share

Der Trend zum Start der Zoom Objektive bei 20mm ist prinzipiell interessant. Bei einigen Reisen, insbesondere Wanderungen oder auch an der Nordsee, sind 20mm völlig ausreichend und der Zugewinn der längeren Brennweite sehr interessant. Bei Städtereisen sind 20mm aber oftmals noch zu wenig. Da ich oft mit einem zwei-Objektiv Set up unterwegs bin, wären diese neuen Zooms für mich sehr interessant, insofern ich nicht dann noch ein extra Objektiv für den UWA brauche.

Ich habe meine Fotos aus London, Wien und Hamburg der letzten Jahre via Photostatistica ausgewertet: tatsächlich bin ich mit dem 14-35mm hier häufig im Bereich 14-19/20mm und weniger im Bereich 20-24/28mm unterwegs. Da bin aktuell echt ein wenig hin und her gerissen, ob sich der Umstieg auch ein 20er bezahlt macht. Hängt wohl total von den Reisen ab…

Wanderungen mit 20-50/60/70mm (je nach Objektiv und Hersteller) und ein 70-200mm wären/ sind absolut mega. Für Städtereisen bleibt das 14-35mm weiterhin unersetzlich.

Thorsten

Deswegen hab ich mir fürs L- Mount auch 3 Normalzooms gegönnt, jedes hat seine Vor- und Nachteile und je nach Anwendung nehm ich mal das Eine oder Andere mit.

Explore-shoot-share

Aktuell habe ich auch drei Normalzooms: 14-35mm, 24-105mm und 70-200mm jeweils in der F4 Variante. Würde ich das Kit heute neu zusammenstellen, dann wüsste ich nicht, ob es nochmal gekauft worden wäre. Ich wüsste aktuell nicht, ob z.B. die Kombi 20-50/60/70 und 70-200mm wirklich ausreichend ist. Im Nordseeurlaub waren die meist genutzte Objektive aber ohnehin 24-105 und 100-500mm. Da ersparte sich die Entscheidung/ Diskussion für mich.

WRDS

20mm reicht mir fast immer, so dass ich mir die Mitnahme eines UWW Zooms spare. Manchmal packe ich noch das superleichte 14mm Viltrox ein. 16-35 habe ich jedoch schon lange nicht mehr benutzt.

Thorsten

Ein beeindruckendes Objektiv! Bei den technischen Daten, verbunden mit Größe und Gewicht, fast schon ein Geniestreich! Dazu die sehr gute Nahgrenze. Und es erzeugt lt. ersten Reviews auch noch schöne Blendensterne und soll wenig Gegenlichtempfindlich sein, was mir immer sehr wichtig ist. Ein Objektiv, wie für mich gemacht. Aber ich besitze schon das Lumix 3.5-5.6/20-60, mit dem ich sehr zufrieden bin, nicht nur wegen des Brennweitenbereichs und der sehr guten Schärfe, sondern es ist extrem gut im Gegenlicht und erzeugt auch sehr schöne Blendensterne. das Sigma hat leider keinen AF/MF Schalter, wie all meine L- Mount Objektive, den nutze ich oft. Im Telebreich ist die Nahgrenze noch besser als beim Lumix. Aber bei der gleitenden Lichtstärke fällt es sehr schnell auf f4 und ist im mittleren Brennweitenbereich damit nur 1/2 Blende lichtstärker als mein Lumix Aber ein Objektiv in Größe und Gewicht des Lumix 20-60, dabei 1/2 bis 1 Blende lichtstärker, noch besserer Nahgrenze und sehr guter Optik, zu dem Preis, ist schon eine Ansage. Auch besitze ich das Sigma 2.8/28-70, kaum größer, mit sehr schönem Bokeh, aber Gegenlichtempfindlicher als mein 20-60 Lumix. Ich werde das neue Sigma wohl ausprobieren müsssen und mit meinem Lumix vergleichen, mal sehen welches bleibt.… Weiterlesen »

Daniel_S

Thorsten schrieb: Mir tun ja wirklich manchmal Canon und Nikon Fotografen leid, die auf die sehr guten und innovativen Sigma Linsen zu moderaten Preisen, keinen Zugriff haben….

Mir tun vor allem die Canon Fotografen leid, die auf eine gute schöne R8ii gewartet haben. Jetzt kamen ja die ersten Bilder von ihr raus. Mein Gott ist die hässlich! 🫣
Ich hoffe, dass das ein Design-Ausrutscher von Canon bleibt.

J.Friedrich

…Mir tun sie nicht leid – sie haben ja zwei/drei Wechselmöglichkeiten: eine Native und perfekte, die alle Potenziale nutzt und die Markenkombi mit dem besten P/L-Verhältnis ist, eine Luxusoption, basierend auf der Technologie der Ersten und noch eine reduziert kompatible und limitierte Sony-Option. Deshalb: einfach zu PanaSigma wechseln

WRDS

Das 20-60 ist nicht viel grösser und schwerer als das 18-50 für APS-C. Krass.

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