Die Fotobearbeitung in DaVinci Resolve erhält ein größeres Update. Blackmagic erweitert vor allem die Kameraunterstützung.
Blackmagic Design hat DaVinci Resolve 21.1 veröffentlicht und erweitert damit die Photo-Seite, die der Hersteller im April vorgestellt und im Juni final veröffentlicht hat. Mit dem kostenlosen Update für die ebenfalls grundsätzlich konstenlos verfügbare Software könnt ihr Dateien weiterer Kameras ohne vorherige Konvertierung importieren. Außerdem verbessert Blackmagic die RAW-Entwicklung.
Fujifilm, Leica SL und Sony A7R VI direkt importieren
Die Photo-Seite unterstützt jetzt Dateien der Fujifilm GFX- und X-Serie, der Leica SL-Reihe und der Sony A7R VI. Ihr könnt die Bilder dieser Kameras nativ in Resolve öffnen und bearbeiten.
In der kostenpflichtigen Studio-Version (einmalig 305 Euro) lassen sich die neuen Kameras zudem per Tethering steuern. Ihr passt dabei Einstellungen wie ISO und Belichtung der angeschlossenen Kamera direkt in Resolve an und speichert die Aufnahmen in einem Album. Bisher unterstützte Resolve dafür nur Canon- und Sony-Kameras. Für die Live-Ansicht bei der Aufnahme lässt sich jetzt ein eigenes Tastenkürzel vergeben.
Bessere RAW-Schärfung und Steuerung per Color Panel
Blackmagic hat die Schärfung überarbeitet, die Resolve nach dem Umwandeln der RAW-Daten anwendet. Im Inspector setzt ihr einzelne RAW-Parameter jetzt gezielt zurück, ohne die übrigen Anpassungen zu verlieren. Bei DNG-Dateien unterstützt die Photo-Seite neu Korrekturen für Verzeichnung, chromatische Aberration und Randabschattung.
Die Bildeinstellungen im Inspector lassen sich jetzt über die DaVinci Color Panels regeln, also die Hardware-Bedienpulte von Blackmagic, darunter das Micro Color Panel. Blackmagic hat außerdem den Resolve-FX-Effekt Sky Replacement auf Fotos erweitert, der den Himmel automatisch freistellt und ersetzt.
DaVinci Resolve 21.1 steht ab sofort kostenlos auf der Blackmagic-Website zum Download bereit. Blackmagic zeigt das Update auf der IBC in Amsterdam, zu der wir auch eine ganze Reihe von Objektivneuheiten erwarten. Auf dem Mac setzt die Software macOS 15 Sequoia und einen Rechner mit Apple Silicon voraus.
Quelle: Blackmagic Design


Wenn mein Adobe Abo 2028 endgültig ausläuft und ich auf Linux wechsle, könnte das DaVinci mein neues Fototool werden. Bis dahin wird der Fotobereich noch deutlich mehr aufgebohrt sein und die beste Alternative auf Linux sein.