Adaptalux erweitert sein modulares Beleuchtungssystem für die Makrofotografie um den Pod Mini 2.0, ein kleineres, günstigeres Steuergerät als Ergänzung zum bisherigen Control Pod.
Ein Anschluss statt fünf, dafür günstiger und flexibler
Das Herzstück des Adaptalux-Systems sind austauschbare Leuchtarme mit LED-, Xenon-Blitz- oder UV-Licht-Technologie. Sie lassen sich einzeln per Bluetooth in Helligkeit und Einstellungen steuern. Der bisherige Control Pod 3.0 bietet fünf Anschlüsse für diese Leuchtarme. Der neue Pod Mini 2.0 kommt dagegen mit nur einem Anschluss aus. Dafür verfügt er über eigene Bedienelemente für die Helligkeit sowie zum Ein- und Ausschalten direkt am Gerät.


Der Clou: Wenn ihr mehrere Leuchtarme unabhängig voneinander positionieren möchtet, könnt ihr statt eines Control Pods mit zwei angeschlossenen Lichtern auch zwei einzelne Pod Mini 2.0 einsetzen. Das schafft mehr Flexibilität bei der Lichtführung, da sich so jede Lichtquelle frei und unabhängig platzieren lässt.
Beide Pod-Typen verbindet Adaptalux über eine Smartphone-App, womit ihr mehrere Pods gleichzeitig ansteuern könnt. Damit lassen sich auch komplexere Aufbauten mit einer zweistelligen Zahl an einzelnen Lichtquellen verschiedener Farben und Typen bequem vom Smartphone aus regeln.

Der Pod Mini 2.0 ist mit einem fest verbauten Akku ausgestattet, der sich per USB-C laden lässt, bis zu acht Stunden durchhält und auch während des Ladens weiterarbeitet. Über ein 1/4-Zoll-Gewinde lässt sich das Gerät direkt an einer Kamera, einem Stativ oder anderem Zubehör befestigen.
Preis und Einstieg
Der Pod Mini 2.0 kostet 102,30 US-Dollar (umgerechnet rund 88 Euro). Die Leuchtarme müsst ihr separat dazukaufen. Wer sich gleich ein komplettes Kit zusammenstellt, spart laut Adaptalux bis zu 15 Prozent. Ein Einsteiger-Set aus Pod Mini 2.0 und einem flexiblen LED-Leuchtarm kostet 150,25 US-Dollar (rund 130 Euro). Offizielle Preise für den deutschen Markt liegen uns noch nicht vor.
Wer bereits mit anderem Makro-Zubehör liebäugelt: Für schnelle, gezielt platzierbare Blitzlichtstöße eignet sich weiterhin ein klassischer Zangenblitz wie der Godox MF-T76 S, während Adaptalux mit seinen flexiblen, einzeln steuerbaren Leuchtarmen eher auf feinere, mehrteilige Lichtaufbauten zielt. Für richtig hohe Vergrößerungen lohnt sich zudem ein Blick auf die neuen Laowa-Aksen-Makro-Zooms, die zwischen 1:1 und 10:1 Vergrößerung scharf bleiben. Wer bei der Makrofotografie noch ganz am Anfang steht, findet in unserer Einführung in die Makrofotografie die wichtigsten Grundlagen zu Ausrüstung und Technik.
Setzt ihr bei der Makro-Beleuchtung eher auf ein modulares System wie Adaptalux, oder reicht euch meist ein einzelner, gut positionierter Blitz?
via PetaPixel


Bei meiner besseren Hälfte ist die Beleuchtung in sämtlichen Mikroskop Dingern integriert, man kann alle Frequenzen wählen die sie benötigt.
Bei mir ist bei 1:1 Schluss. Als Beleuchtung kommen „Taschenlampen“ plus Reflektoren zum Einsatz.