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Canon EOS M: Die Spiegellose von Canon ist da

Viele Jahre dauerten die Spekulationen um eine spiegellose Systemkamera von Canon an, doch nun ist es endlich soweit: Canon stellt die spiegellose Canon EOS M vor. Doch was kann die Kamera und wie schneidet sie im Vergleich zur Konkurrenz ab?

Kommen wir zunächst einmal kurz auf den Namen der Kamera zu sprechen. Die Tatsache, dass Canon seine spiegellose Systemkamera mit „EOS“ betitelt, zeigt nämlich den engen Bezug zu Canons EOS-Spiegelreflex-Serie. So kommt beispielsweise der Bildsensor der EOS 650D zum Einsatz: APS-C-Format mit 18 Megapixeln und Crop-Faktor von 1,6. In Sachen Autofokus wird der Canon EOS M ein stetig nachschärfendes Hybrid-Autofokus-System mit 31 Messfeldern spendiert, einen Bildstabilisator gibt es allerdings nicht. Die ISO-Empfindlichkeit liegt zwischen ISO 100 und ISO 12.800, kann allerdings noch auf ISO 25.600 erweitert werden. Die Tatsache, dass die EOS M dank der Serienbild-Funktion bis zu vier Fotos zu einem Bild mit reduziertem Rauschen zusammenschnippeln kann, das kennen wir schon von anderen Kameras. Dank Digic 5 Prozessor ist die Canon EOS M außerdem pfeilschnell und kann bis zu 4,3 Bilder pro Sekunde verarbeiten.


 

Touchscreen und Full-HD

Rein äußerlich erinnert die Canon EOS M weniger an die Modelle der Spiegelreflex-Serie, sondern ähnelt eher einer hochwertigen Kompaktkamera aus der PowerShot-Serie. Das Gehäuse ist dabei hervorragend verarbeitet und sieht mit seinen abgerundeten Ecken zudem auch noch ziemlich elegant aus. Dank eines Touchscreens soll die Bedienung der EOS M leicht und intuitiv von der Hand gehen.

Schick ist, dass die Canon EOS M Videos in Full-HD beherrscht. Möglich sind bis zu 1.080p bei einer Bildwiederholrate von 30, 25 oder 24 Bildern. Die spiegellose Systemkamera verfügt zwar über keinen integrierten Blitz, ermöglicht dem Nutzer allerdings dank eines E-TTL-II-Systemblitzschuhs den Einsatz eines entsprechenden Blitzes. Und nicht nur das, Canon legt sogar ein kleines Blitzgerät bei.

Neue und alte Objektive

Bei der EOS M kommt erstmals das neue EF-M-Bajonett zum Einsatz. Canon bietet dabei zum Start der spiegellosen Systemkamera zwei Objektive, zum einen das 22mm-Pancake und zum anderen das 15-55mm-Standardzoom. Mithilfe des EF-M Adapters lassen sich allerdings auch die alten Objektive weiter verwenden.

Fazit & Preis der Canon EOS M

Der Preis für die Canon EOS M inklusive 18-55mm-Objektiv liegt bei ungefähr 850 Euro. Das ist eine ordentliche Summe Geld für eine spiegellose Systemkamera, gerade im Vergleich zur Konkurrenz. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die Canon EOS M im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten von beispielsweise Nikon keinen verkleinerten Bildsensor verwendet, sondern auf den Chip zurückgreift, der auch in einer Canon EOS 650D zu finden ist. Die Bildqualität der EOS M ist also ausgezeichnet und in Kombination mit der einfachen Bedienung und der tollen Verarbeitung ist Canon mit der EOS M ein wirklich toller Einstieg in die Liga der spiegellosen Systemkameras gelungen.

Die Canon EOS M kann jetzt bei Amazon vorbestellt werden!

Quelle der Bilder: Canon

 

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

2 Kommentare

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    • Hallo Dominik!
      Fotografieren im RAW-Format ist selbstverständlich möglich. Blende und Belichtungszeit kannst du manuell einstellen (nicht wundern, das ist auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt ersichtlich, die EOS M spart ein bisschen was „Knöpfe“ angeht), bei Bedarf macht das die EOS M aber natürlich auch automatisch. 🙂
      Liebe Grüße!
      Mark