Canon Kameras

Canon EOS M: So soll es bis 2020 weitergehen (Gerücht)

Gerüchte deuten an, wie es bis 2020 mit der EOS M Reihe von Canon weitergehen soll. Die nächste neue Kamera soll im August 2019 vorgestellt werden.

Canon will EOS M Reihe weiterführen

Canons Fokus liegt derzeit auf den spiegellosen Vollformatkameras der EOS R Reihe, das steht außer Frage. Doch der Hersteller hat in den letzten Monaten in Interviews auch immer wieder betont, dass man die EOS M Serie parallel zu den Vollformat-DSLMs weiterführen möchte. Das macht Sinn, denn die EOS M50 beispielsweise dürfte eine der erfolgreichsten Canon Kameras der letzten Jahre sein.

Doch nach der Präsentation der EOS M50 im Februar 2018 hat sich eben nicht mehr viel getan im Segment der Spiegellosen mit APS-C-Sensor. Eine Quelle hat gegenüber Canonrumors nun aber angedeutet, wie Canons Pläne für die EOS M Reihe derzeit aussehen.

Drei Modelle bis 2020

Anscheinend soll die EOS M Serie auf drei verschiedene Kameramodelle reduziert werden. Die Canon EOS M5 soll an der Spitze stehen, gefolgt von der EOS M50 als Mittelklassemodell und einer EOS M500 als Einsteigerkamera. Die Canon EOS M6 soll dementsprechend wohl keinen direkten Nachfolger mehr erhalten. Die Umstellung auf diese drei Kameras soll im Jahr 2020 final vollzogen werden.

EOS M5 Mark II im August 2019?

Doch auch im Jahr 2019 soll es noch eine neue EOS M Kamera zu bestaunen geben, die Canon EOS M5 Mark II nämlich. Derzeit geht man davon aus, dass diese neue Kamera im August 2019 vorgestellt werden wird. Zusammen mit der M5 Mark II sollen angeblich auch zwei neue EF-M Objektive präsentiert werden.

Der Schritt hin zu drei verschiedenen Kameramodellen innerhalb der EOS M Serie erscheint logisch. Canon kann einfach nicht zu viele Ressourcen auf diesen Bereich verwenden, da gleichzeitig auch noch die DSLRs sowie die spiegellose Vollformatkameras gepflegt werden müssen. Und da alle drei Kamerareihen an eigene Objektive gekoppelt sind, hat Canon eben deutlich mehr Arbeit als die anderen Hersteller.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

25 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Ist doch vollkommen ok und ausreichend, die Zeiten sind vorbei wo man den Markt zuschütten konnte. Auch Canon muss umdenken und seine Produkte ausdünnen, mit der M Serie hat Canon auf jeden Fall eine gute Ausgangslage mal schauen was Konkurrent Nikon macht

    • Wenn man 2012 bei der Einführung der M nicht so feige gewesen wäre und es direkt richtig angepackt hätte, müsste man jetzt nicht drei Bajonette und vier Objektiv-Linien (EF, EF-S, EF-M und RF) bedienen.
      Irgendwann rächt sich die Arroganz (oder Feigheit) der letzten Jahre halt massiv.

    • Ich wiederhole mich an dieser Stelle gern noch einmal wenn ich behaupte, dass es Nikon ganz genauso wie Canon machen wird. Ein kleines, feines APS-C-DSLM-System mit proprietärem Bajonett analog zur EOS-M. Das Z-System wird meiner Meinung nach keine APS-C-Variante bekommen. Das war schon im DSLR-Bereich ein historischer Fehler – auch, wenn das heute keiner mehr hören möchte.

      • Wenn Canon sein M-System killt, schießen sie sich selbst ins Bein.
        Warum war APS-C und VF, auf das gleiche Bajonett zu legen, im DSLR Bereich ein Fehler? Man kann die VF Optiken so ohne Adapter an APS-C verwenden.

      • @Robin

        Für APS-C ist das EF-Bajonett überdimensioniert – und zwar sowohl im Durchmesser, als auch im Auflagemaß. Man könnte also Gehäuse und Objektive kompakter bauen. Die EOS-M im Vergleich zur R belegt das ja eindrucksvoll.

        Adaptierbarkeit und Interoperabilität widerspricht eigentlich eher dem Geschäftsmodell von Firmen wie Canon und Nikon – und das ist nicht einmal böse gemeint.

      • Sehe es auch nicht als Fehler, ganz im Gegenteil.
        Neben den Aufstiegsmöglichkeiten hat man so auch Zugriff auf Objektive, die gar nicht für APS-C konstruiert werden (z.B. die ganzen Teles wie das 5,6/200-500 bei Nikon).
        Bei Sony waren zusätzlich die KB Objektive teilweise die bessere Wahl zu den (vorsichtig gesagt) eher durchschnittlichen APS-C Objektiven.
        Das große Bajonett erzwingt auch nicht zwangsläufig große Konstruktionen. Hinzu kommt der Crop-Faktor, der manchmal schon sehr hilfreich sein kann. Und die Bildqualität ist auch nicht so viel schlechter wie häufig gesagt.
        Kann mir auch nicht vorstellen, daß sich Nikon 2 verschiedene DSLM Bajontette leisten kann und will.

      • @Fleischwolf

        Stimmt absolut, aus Kundensicht ein Mehrwert. In diesem Zusammenhang ist Pentax übrigens absolut Spitze. Da sind sogar APS-C-Objektive an der K-1 kein Problem. Und die alten Sachen ab KA funktionieren auch ohne Einschränkungen. Mit der K-01 hat man sogar eine DSLM im Programm gehabt – da ist die Sache mit dem großen Auflagemaß aber deutlich sichtbar gewesen.

  • Drei unterschiedliche M sind mehr als genug, es würden eigentlich schon zwei reichen, eine Edle mit allen Funktionen und eine abgespeckte Einsteiger.
    Den einzigen Fehler den Canon meiner Meinung nach bei den Bajonetten gemacht hat ist der, dass EF-S nicht mit EF kompatibel ist, denn gerade bei Video verwende ich weitwinklige APS-C Objektive von Tamron und Tokina um den Crop-Effekt/Faktor zu reduzieren/kompensieren.

  • Wenn man bei Canon jetzt noch auf die Idee kommen würde, endlich mal ein brauchbares Objektiv-Angebot für die EOS-M- Reihe auf die Beine zu stellen, dann hätten diese Kameras vielleicht eine Zukunft…
    Gerade das Angebot an Objektiven war der Grund, warum ich mich für das MFT-System entschieden habe – Olympus und Panasonic machen vor, wie es geht! Aufwachen, Canon!

    • Bisher ist das EOS-M-System ein kleines, feines und was die Abbildungsleistung angeht durchaus hochwertiges System. Allerdings ist es relativ billig gemacht – das verrät uns letztlich ja auch ein Blick aufs Preisschild. Da ist natürlich noch ganz viel Luft nach oben. Die wird Canon auch nutzen, wenn man sich davon einen entsprechenden wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Bis dahin bleibt es ein durchaus ansprechendes Amateursystem, wobei ich das gar nicht böse meine.

  • Das sind durchaus positive Nachrichten. Bin auch der Meinung, dass sogar zwei M-Modelle gereicht hätten, die man dann kontinuierlich weiterpflegt. Die M50 bewegt sich für ihre Ausstattung in einem sehr guten Preissegment, die Objektive übrigens auch. Nicht jeder möchte tausende von Euros für VF-Systeme hinblättern. Selbst wenn man mit der M-Reihe und den bisher sehr überschaubaren Objektiven im Gegensatz zur Konkurrenz eingeschränkt ist, es bleibt für die breitere Masse an Fotointeressierten ein attraktives System. Freue mich in jedem Fall sehr auf eine M5 Mark II und bin gespannt, was für Objektive da Canon noch aus dem Hut zaubert.

  • Ich hoffe auch sehr, dass die M-Serie weiter entwickelt wird. Bin gespannt, welche Modelle vorgestellt werden. 2019 scheint sich da wohl nichts mehr zu tun. Hatte im letzten Jahr die kleine M100 mit 2 Objektiven sehr günstig erstanden – für eine kleine Reisekamera ist diese mir inzwischen lieber als meine alte GM5. Werde mich von MFT komplett verabschieden und würde gerne noch einen 2. Body aus der M-Serie erwerben.

  • Ich bin nicht der Meinung, dass die M6-Idee von Canon nicht mehr fortgeführt wird.
    Was sollte sonst aus dem genialen Aufstecksucherprinzip werden (?)

    Die M6 ist für mich die Welt zwischen einer Powershot G1X und einer EOS 80D.
    In sofern glaube ich es erst, wenn Canon wirklich keine M6 Mark II mehr hinterher schickt.

    Und ja, ich würde mich auch ärgern und über die M-Optiken jammern, wenn ich statt dessen auf MFT gewechselt wäre.
    Bei mir war es eher umgekehrt. Dank der riesigen Auswahl an vorzüglichen Canon-Objektiven, die gleich an mehreren Kamerasystemen problemlos einzusetzen sind.

    • Micky,
      versuche es doch mal mit verstehen, nicht jeder hat so einfache Bedürfnisse wie Du.
      Native Objektive, da kannst Du 100 mal den Adapter hervorrufen….ändert aber nichts an der Tatsache das mFT das größere Angebot an nativen Objektiven liefert und zwar von „Einsteiger bis Pro“ , Canon ist leider (durch das dümmliche kannabaliseren Gedankenspiel) bei Einsteigerobjektiven stehen geblieben und hoffe das Canon diese dummen Ansichten mal bei Seite legt.
      Der geniale Aufstecksucher, das dümmste (in meinen Augen) was Canon sich einfallen lassen hat. Was hat Canon dadurch gewonnen, gigantische 4mm in der Bauhöhe hat man im Vergleich zur PEN F einsparen können bzw. 6mm zur Fuji XE3 aber ich darf ihn mir bei Canon für kleines Extra dazu kaufen.
      Ich glaube @ Joe (der bekanntlich mit Canon fotografiert ) ist seine M5/50 zu klein (Griffigkeit) und würde eine noch kleinere M6 nicht vom Hocker holen und schon garnicht wenn da ein L 100-400 vorne dran hängt.
      Canon hat mit der M Serie ein ausbaufähiges und zukunftssicheres System welches man langsam mit pro Objektiven ausstatten sollte, für Sabrina und Dich sind doch weiterhin die Einsteigerobjektive erhältlich bzw. wenn jemand sich zukünftig ein M 55/1.4 aufschraubt kannst Du doch weiterhin, Dank Adapter, ein L 50/1.4 weiter verwenden 📸 (dient als Beispiel)

      • Pro-Objektive an einer Amateur-APS-C-DSLM. Das haut mich glatt vom Hocker! Ich empfand schon mein Nikon 1,2/32mm als reine Geldverschwendung.

      • „Nativ“ scheint so’n neuer Modeberiff hier zu werden, wenn man sich wichtig machen will. Sei’s drum.

        Was ich nicht versehe ist, dass jemand zwanghaft mehr als sagen wir mal grosszügig 5 (in Worten fünf) Optiken braucht. Irgendwann sollte man sich mal entscheiden, was man eigentlich mit seinem Fotogerät machen will.

        Was an einem Apparat „dumm“ sein sollte, müsste man eigentlich dem geneigten User überlassen. Wem die praktikable Lösung nicht gefällt, oder wer sie ganz einfach nicht versteht, kann ich meine Ansicht dazu gerne erklären:
        Die M6 zum Bsp. lässt sich dadurch einerseits Professionell – oder wenn es Ernst wird, durch den Sucher mit seiner sehr guten Auflösung betreiben (es stehen zwei zur Auswahl), andererseits ohne den Sucher zum Bsp. mit einem Pancake EF-M 22mm- f2.0 (Entschuldigung für die „Lichtschwache“ Optik) sozusagen als Hosentaschenkamera nutzen.
        Natürlich beinhaltet so etwas nicht die optimalste „Griffigkeit“ wenn man als Grobmotoriker daher kommt. Doch kann ich mich sehr gut daran erinnern, wieviel Leute einst sich über die klobigen Kameras beschwerten.

        Natürlich habe ich ein Einsehen mit Leuten, deren Sehkraft im Alter eingeschränkt ist, und die mit rheumatischen Problemen in den Fingern zu kämpfen haben.
        Die sollten dann natürlich auf etwas grösseres zurück greifen.
        Es gibt übrigens ein ebenso leicht wie wunderbares 32mm1.4 (Entschuldigung für die Lichtschwäche).
        Tja, so ist es. Auch wenn es die Fraktion der Schnarchnasen partout nicht einsehen will.

      • Micky,
        schön jetzt hast Du alle lichtstarken Objektive aufgezählt und ansonsten wieder nur belangloses geschrieben, wie gewohnt

      • Für die einen ist es „belanglos“, für die anderen „die grösste Praline der Welt“. 🙂

        Es spricht für dich dass du @MIrko dich erstens angesprochen fühlst, und zweitens meinst, nunmehr selbst „belangloses“ kommentieren zu müssen.

      • Noch ein Tip für’s bessere Verständnis lieber @Mirko:
        An meiner M6 „hängt nicht mein 100-400L sondern es ist genau anders herum.
        An meinem 100-400L hängt eine M6 🙂
        Und wenn du nur ein ganz klein wenig Ahnung von der Materie hättest, würde dir bewusst sein, dass das überirdische EF 100-400 1:4.5-5.6L IS II auch z.Bsp. mit einer 6D MII überwiegend an einer Objektivschelle mit Stativ betrieben wird. Einbein oder Dreibein -egal.

      • Stativ was ist das ? Lass mal gut sein, nach deinen Sehschwächen, Rheuma Kranken Mitleid, Förster Tochter, mit Cat im Zelt , geile Mäuse und auf der Reeperbahn Nachts um halb eins Geschichten kann man Dich doch nicht für ernst nehmen 😉

  • Falls Canon wie Gerüchte es vorschlagen die M-Reihe sortiert aufstellt und geschickt mit neuen Objektiven bestückt könnte die Rechnung aufgehen. In der Zwischenzeit müssen eben die EF-S Einsteiger DSLR die preiswerte Aufgabe übernehmen.

    Meines Wissens gibt es einen „Adapter“ zum EF Sortiment. Also alles halb so schlimm, aber neue schöne kleine leichte M-Objektive sind einfach praktischer.

    Wird schon werden, für die breite Kundschaft die gerne mit einem Fotoapparat statt mit Smartphones Bilder machen möchten, reicht es allemal.

  • Ich habe mir erst kürzlich eine m100 gekauft qls es sie für 222€ mit Kit Objektiv gab.
    Dann das 50er 1.8 mit fremdadapter und gestern das 22er m Pancake.
    Meine erste Kamera mit großem Sensor.
    Jedoch vermisse ich die manuellen kontrollen meiner Nikon P7700 und die Funktionen meiner SX50 HS.
    Wieso muss immer alles künstlich limitiert und beschnitten werden?
    Wieso bauen die nicht einfach EINE (oder von mir aus auch zwei) gute Kameras und konzentrieren sich dann auf die Entwicklung und Verkauf von Objektiven?
    Eine m100, mit Fokus auf Kompaktheit und eine m50 oder 5 mit vielen Knöpfen und Rädern.
    Aber bitte ohne die Firmware der m100 künstlich zu limitieren.
    Wie gesagt, meine 6 Jahre alte Canon Bridge / Megazoom Kamera hat teilweise mehr Einstellmöglichkeiten und Funktionen als die m100.
    (Natürlich bietet diese auch viel mehr Wifi z. B., ist ja aber auch viel neuer)

    • @Oxking

      läppische 222.-€ inklusive Objektiv für eine APS-C Sensorkamera bezahlen und – typisch Deutsch – Nörgeln! Für 499.-€ hätte es die M50 inklusive 15-45mm gegeben. Oder alternativ die M5 mit 15-45mm für 539.-€.
      Als ich bei VW war haben die mir doch für 20’000.- nur den Golf in Grundausstattung und mit Basismotor geben wollen, unverschämt, dass die da den GTI-Motor, die Lederausstattung und das grosse Navi nicht eingebaut haben. Immer diese künstliche Limitierung!