Canon Kameras Top Vergleiche

Canon EOS R6 Mark III vs. R6 II: Alle Unterschiede im Überblick

Lohnt sich die Anschaffung der Canon EOS R6 Mark III? Wo liegen die Unterschiede im Vergleich zur Vorgängerin? Wir klären auf.

Am 6. November 2025 hat Canon mit der EOS R6 Mark III die Nachfolgerin der drei Jahre alten EOS R6 Mark II präsentiert. Interessant ist, dass Canon die alte EOS R6 Mark II (zumindest vorerst) im Lineup behält. Wer sich für eine neue spiegellose Vollformatkamera des Herstellers interessiert, wird in den nächsten Wochen und Monaten also unter Umständen zwischen den beiden Modellen schwanken.

Wir wollen euch in diesem Artikel bei der Kaufentscheidung unterstützen, indem wir über die wichtigsten Unterschiede zwischen der Canon EOS R6 Mark III und EOS R6 Mark II sprechen. Eines kann man dabei gleich vorwegnehmen: Die Canon EOS R6 Mark III ist im Gesamten ganz klar die bessere Kamera. Trotzdem kann sich ein Blick auf die EOS R6 Mark II – immerhin eine der meistverkauften Kameras der letzten Jahre – auch heute noch lohnen. Vor allem, da in Kürze der Black Friday 2025 ansteht und es mit hoher Wahrscheinlichkeit gute Angebote für die EOS R6 Mark II geben wird.

Das sind wichtigsten Unterschiede

Sensor: 32,5 vs. 24 Megapixel

  • Canon EOS R6 Mark III: 32,5 Megapixel, Vollformat, FSI
  • Canon EOS R6 Mark II: 24,2 Megapixel, Vollformat, FSI

Die für Fotografen vermutlich relevanteste Neuerung der Canon EOS R6 Mark III ist die höhere Auflösung. 32,5 Megapixel stehen 24 Megapixeln der Vorgängerin gegenüber, das entspricht einer Steigerung von rund 34 Prozent. Die R6 Mark III liefert also nicht nur mehr Details, sondern bietet euch auch etwas mehr Spielraum, um Bilder im Nachhinein ohne sichtbaren Qualitätsverlust zuzuschneiden.

Die ISO-Empfindlichkeit des neuen Sensors reicht von ISO 50 bis ISO 102.400, die ältere R6 Mark II hingegen schafft auch noch ISO 204.800. Die Auslesegeschwindigkeit des neuen Sensors scheint sich leicht verbessert zu haben (was positiv für Rolling-Shutter-Effekte wäre), aber die genauen Details in Bezug auf Bildqualität, Dynamikumfang, Rauschverhalten und Geschwindigkeit müssen ausführliche Testberichte zeigen.

Video: R6 Mark III hat klar die Nase vorne

  • Canon EOS R6 Mark III: 7K 60p, 4K 120p, Full HD 180p, Open Gate & mehr
  • Canon EOS R6 Mark II: 6K 60p extern via HDMI, 4K 60p, Full HD 180p

Nicht falsch verstehen, die Canon EOS R6 Mark II ist nach wie vor eine leistungsstarke Videokamera. Doch die Unterschiede im Vergleich zur neuen R6 III sind wirklich deutlich. Neben dem neuen Sensor sind die verbesserten Videospezifikationen deshalb in unseren Augen die wichtigste Neuerung der Canon EOS R6 Mark III.

Interne RAW-Aufzeichnung mit 7K 60p, Open-Gate-Aufnahmen, 4K mit 120p, 4-Kanal-Audio, ein Waveform-Monitor, Proxy-Aufnahmen, CLog2, ein vollwertiger HDMI-Ausgang – mit all diesen Merkmalen kann die alte R6 II nicht auftrumpfen. Trotzdem schafft die drei Jahre alte Vollformatkamera immerhin 6K 60p RAW-Videos, wenn auch nur extern via HDMI. Intern kann in 4K bis 60p in 10-Bit (Oversampling von 6K) aufgezeichnet werden.

Serienbilder, Voraufnahme & Speicherkarten

Bei der Canon EOS R6 Mark III wird einer der beiden SD-Slots durch einen CFexpress Typ B Slot ersetzt. Der zweite Slot ist weiterhin ein SD-Slot (UHS-II). Die neuen CFexpress Typ B Speicherkarten erlauben deutlich höhere Datenraten, was sich im Falle der EOS R6 Mark III zwar nicht auf die Serienbildgeschwindigkeit an sich (es bleibt bei 40 fps mit elektronischem und 12 fps mit mechanischem Verschluss), dafür aber auf die Größe des Zwischenspeichers auswirkt.

Konkret bedeutet das: Mit der EOS R6 Mark III können 330 JPEGs und 150 RAWs bei voller Serienbildgeschwindigkeit geschossen werden, bei der EOS R6 Mark II sind es nur 190 JPEGs und 75 RAWs.

Auch der Voraufnahme-Funktion (“Pre-Continuos Shooting”) wurde ein Update spendiert. Grundsätzlich ist es über den RAW-Burst-Mode zwar auch bei der R6 II möglich, Bilder schon vor der eigentlichen Betätigung des Auslösers zu speichern. Bei der R6 II können allerdings nur RAWs in einer einzelnen Datei gespeichert werden, die dann im Anschluss erst wieder etwas umständlich geöffnet werden muss, um das gewünschte Einzelbild auszuwählen.

Bei der EOS R6 Mark III werden Bilder im Pre-Continuos Shooting jetzt wahlweise in RAW, JPEG oder HEIF gespeichert – und zwar als ganz normale Bilder und nicht in einer Art Container-Datei. Zudem steigt die Geschwindigkeit von 30 fps auf 40 fps.

Weitere Unterschiede zwischen R6 III und R6 II

Die wichtigsten Unterschiede zwischen der Canon EOS R6 Mark III und Canon EOS R6 Mark II hätten wir damit abgehandelt. Es gibt allerdings noch weitere Unterschiede, die für manche unter Umständen ins Gewicht fallen können.

  • IBIS: Der 5-Achsen-Bildstabilisator der R6 III ist etwas effektiver geworden (8,5 Blendenstufen vs. 8 Blendenstufen)
  • Akkulaufzeit: Die R6 III arbeitet zwar mit dem neueren LP-E6P Akku, die Akkulaufzeit sinkt dennoch leicht (390 Aufnahmen mit EVF vs. 450 Aufnahmen mit EVF)
  • Autofokus: Laut Canon besitzt die R6 III einen verbesserten AF-Algorithmus. Außerdem kann die Kamera bis zu 10 Personen, die zuvor festgelegt wurden, mit höherer Priorität folgen. Praktisch für Hochzeiten oder Events.
  • Blitzsynchronzeit: Beide Kameras schaffen eine Blitzsynchronzeit von 1/250 Sekunde, die R6 III bietet zusätzlich noch 1/320 Sekunde im APS-C-Crop-Modus.
  • Gewicht: Hier gibt es nur eine minimale Abweichung, die neue R6 III wiegt 699 Gramm, die R6 II ist 29 Gramm leichter.
  • Video-Streaming: Bei Kameras erlauben Live-Streaming in Full HD via UVC/UAC, nur die R6 III schafft zusätzlich aber auch 4K 60p.
  • Bluetooth: Die Canon EOS R6 Mark II unterstütz Bluetooth 5.0, die R6 III Bluetooth 5.1.

Gegenüberstellung in der Tabelle

SpezifikationCanon EOS R6 Mark IIICanon EOS R6 Mark II
SensorVollformat CMOSVollformat CMOS
Auflösung32,5 Megapixel24,2 Megapixel
ISO100-51.200 (erweiterbar: 50-102.400)100-102.400 (erweiterbar: 50-204.800)
IBIS8,5 Blendenstufen8 Blendenstufen
ProzessorDIGIC XDIGIC X
Serienbildrate mechanisch12 fps12 fps
Serienbildrate elektronisch40 fps40 fps
Zwischenspeicher JPEG330 Bilder190 Bilder
Zwischenspeicher RAW150 Bilder 75 Bilder
VerschlusszeitMax. 1/16.000s (elektronisch)Max. 1/16.000s (elektronisch)
Sucher Auflösung3,69 Millionen Bildpunkte3,69 Millionen Bildpunkte
Sucher Vergrößerung0,76-fach, 120 fps0,76-fach, 120 fps
Display Auflösung1,62 Millionen Bildpunkte1,62 Millionen Bildpunkte
Display Größe3 Zoll3 Zoll
Display MechanismusVari-Angle (seitlich ausklappbar)Vari-Angle (seitlich ausklappbar)
Videos7K 60p RAW intern, 4K 120p, Full HD 180p, Open Gate 7K/30p4K 60p, 6K/60p ProRes Raw extern, Full-HD 180p
MikrofonanschlussJa (4-Kanal-Audio)Ja
KopfhöreranschlussJaJa
Akkulaufzeit390 Aufnahmen (EVF), 620 Aufnahmen (Display); Akku: LP-E6P450 Aufnahmen (EVF), 760 Aufnahmen (Display); Akku: LP-E6NH
Gewicht699 g670 g
Maße138,4 x 98,4 x 88,4 mm138,4 x 98,4 x 88,4 mm
WetterfestJaJa
Speicherkarten1x CFexpress Typ B + 1x SD UHS-II2x SD UHS-II
AnschlüsseFull-Size HDMI, 2,4/5GHz Wi-Fi, Bluetooth 5.1Micro-HDMI, 2,4/5GHz Wi-Fi, Bluetooth 5.0
Markteinführung20252022
Preis UVP2.899 €2.899 €

Fazit & Preisvergleich

Die Canon EOS R6 Mark III bietet die größten Verbesserungen beim Sensor und den Video-Funktionen. Der neue CFexpress-Slot sorgt außerdem dafür, dass die maximale Serienbildgeschwindigkeit ungefähr doppelt so lange gehalten werden kann. Auch das verbesserte Pre-Continuos Shooting ist eine willkommene Neuerung. Ansonsten gibt es vor allem kleinere Verbesserungen im Detail.

Ob die Summe dieser Neuerungen den Aufpreis der Canon EOS R6 Mark III rechtfertigt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Zum Zeitpunkt dieses Artikels (11.11.2025) kostet die R6 III 2.899 Euro, während die R6 II bei den meisten Fachhändlern für 2.299 Euro erhältlich ist. Wir rechnen damit, dass die R6 II am kommenden Black Friday (28.11.2025) deutlich reduziert wird und für rund 1.800 bis 1.900 Euro erhältlich sein wird. Damit würde der Preisunterschied zur R6 III dann rund 1.000 Euro betragen.

Canon EOS R6 III bei: Calumet | Koch | Erhardt | Fotoprofi | Mundus | Köster

Canon EOS R6 II bei: Calumet | Koch | Erhardt | Fotoprofi | Mundus | Köster

Für welche Kamera würdet ihr euch eher entscheiden? R6 Mark III oder R6 Mark II?

guest
30 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
chris XX

Die 2900€ waren der Preis bei der Markeinführung der Mark II. Jetzt liegt der Durchschnitt bei 2200€. Zum BF wird der Preis für die Mark II bei ca. 1900€ liegen. Da stellt sich wirklich die Frage, welche Camara ich kaufe. (;:-)) ´22, wie die Mark II auf den Markt kam, kostete die Mark I nur noch 1350€, ist heute gebraucht teilw. noch teurer. Nur wer meint, die mehr an MP zu brauchen (;:-(), oder wer viel filmt greift eher zur Mark III. Ich würde mir am BF eher die Mark II kaufen; reicht mir vollkommen aus die Eigenschaften.

joe

Ich würde auch zur Mark II greifen, aber eigentlich würde ich mir am BF die R5 I kaufen, wenn ich entscheiden müsste, da mir auch ohne Precapture hervorragende Tieraufnahmen gelingen und sogar mit weniger als 12B/S. Aber für alle die gerne Bilderserien durchknallen ist das natürlich keine Alternative.

Bernd

Ich sehe keinen Grund von meiner R6 II auf die neue umzusteigen. Sie ist für meine Zwecke gut genug und wird es auch noch ein paar Jahre sein.

Jürgen Zerbin

Das gute: die Preise der gebrauchten mk ii sind gesunken ( gerade b-c. Qualität) hab gestern eine gebrauchte gekauft zum preis einer gebrauchten R6

austrian

IMO für den Preis top, ich bin gespannt was Sony bei der @7 V bringt bzw. wie lange Nikon versucht mit 24 MP dagegen zu halten (eine Z7 könnte auch 33 MP haben)

Rolf Carl

Eine Z7 hatte schon immer 45 MP.

Turmfalke

Genau, und die Z 7 II hat auch immer noch 45 MP. 🙂 Wahrscheinlich hat austrian sie mit der Z 6 verwechselt.

austrian

Ja, Tippfehler, sollte Z6 heißen

Rolf Carl

Okay, alles klar.

Rolf Carl

Ja, und eine III wird auch mindestens 45 MP haben.

J.Friedrich

“32,5 Megapixel stehen 24 Megapixeln der Vorgängerin gegenüber, das entspricht einer Steigerung von rund 34 Prozent” – aber Zuwachs real ist (nur) 7.000 x 4.650 Px versus 6.000 x 4.000 Px.
Man sollte diese “34%” somit nicht überschätzen, zumal “effektive Auflösung” ein relativer Begriff bei 100, 400, 800 … 12800 ISO ist, der noch zu prüfen ist …

Daniel_S

Das ist alles richtig und aus genau diesem Grund mag ich die Argumente (ich habe 45 MP, da kann ich ohne Qualitätsverlust reincroppen) nicht, denn Brennweite lässt sich durch nichts ersetzen. Höchstens durch noch mehr Brennweite, wobei auch das durch die Luftunruhe begrenzt ist.
Bei gleicher Distanz und Optik sind mehr MP, wegen der höheren Auflösung, natürlich immer willkommen.

J.Friedrich

Nö, hinsichtlich letztem Satz. Nicht, wenn man viel Availablelight ohne Nachbearbeitungsaufhübscherei arbeiten will/muss, also viel bei >=1600 ISO, dann ist die effektive Auflösung ab >800/1600 relevant und eben der Pixelpitch – die R6ii liefert(e) da schon gut! Für “ISO 100 Schönwetterfotografen” gilt dein Satz natürlich …

Markus S.

Mehr MP rauschen nicht direkt mehr. Wenn du in der gleichen Größe das Bild betrachtest wird das mit mehr MP feinkörniger sein und das Rauschen weniger auffällig damit.
Nur wenn du jeweils 100% anschaust kommt es dir so vor als ob es mehr rauschen würde.
Das war vielleicht vor vielen Jahren der Fall, aber mit den heutigen Sensoren sind 45MP da ohne große Probleme nutzbar.

J.Friedrich

Alles andere ist Physik 😉

Daniel_S

Und ich gehe mal davon aus, dass die Mark iii da nicht schlechter liefern wird.

J.Friedrich

Schön, dass Du davon ausgehst, Tests werden es zeigen, alles andere ist Physik 😉

Leonhard

Solange Canon eine schweineteuere Knipse (R1) mit 24MP anbietet scheint zumindest Canon davon auszugehen, dass diese Bildpunktzahl wohl in der Regel ausreichen dürfte.

Wer was braucht ist eben Ansichtssache, dies muss jeder selber entscheiden, meinereiner sieht es jedenfalls so: Hat man eine gewisse Summe und fängt mit Fotografie an, dann würde meinereiner so einem neuen Fotokameraden eher dazu raten, die preiswerte R6II zu kaufen und das “gesparte” Geld dann in ein besseres Objektiv zu investieren.

Meinereiner hat jedenfalls kein Muffensausen, auch noch mit einem 24MP-Sensor um die Häuser zu ziehen, aber kaufe jeder was ihm gefällt!

Leonhard

Als dummer Bauer (ohne Landwirtschaft) versteht meinereiner die ganzen akademischen Diskussionen hier nicht so wirklich, kann mir aber gerne mal einer erklären, falls der es dann wirklich verstanden hat: Licht fällt auf eine Fläche, auch wenn die Pixelkuhanbeter und die Spar-MP-Fetischisten es nicht wahr haben wollen, 24X36 sind und bleiben eben 864mm², da beißt nun mal die Maus keinen Faden ab. Wenn meinereiner 33MP beschneiden will und es sollen dann 24MP erhalten bleiben, da dürfte der Spielraum des Beschneiders aber recht eingeschränkt sein, würde meinereiner vermuten, denn Diagonale ist eben nicht Länge mal Breite, da geben die Augen Wasser. Nichts geht über große Brennweite außer noch mehr Brennweite? Klar, liebe Leute, besonders im weitwinkligen Bereich, da wird dann aus “beschissen” noch “beschissener”, braucht jeder. Luftströmungen, auch so eine Baustelle! Bei der Luft reden wir ja wohl von der unendlichen Masse, welche uns diese verdammte Entfernung bringt, ob meinereiner mit einem 24-105mm oder mit einem 200-800mm aus 2 Metern ein Blümchen ablichtet, da dürfte in beiden Fällen bei 2m so ziemlich die gleiche Luft dazwischen strömen, sollte man mal annehmen. Deshalb mein Fazit:Wer fotografieren kann, der kann es auch mit einem 24MP-Sensor, wenn es einer nicht kann, dann dürften 34% mehr… Weiterlesen »

Rolf Carl

Leonhard, die zusätzlichen Beschnittmöglichkeiten finde ich schon ein gutes Argument. Wenn man nicht nahe genug ans Motiv herankommt, schneidet man sowieso immer, bei Tieren z.B. Aber auch bei Landschaften: Manchmal weiss ich schon bei der Aufnahme, dass ich das Foto von 3:2 auf 4:3 beschneiden werde, oder bei anderen Motiven auch mal zum Quadrat. Dann bleiben auch nach dem Beschnitt noch genug Pixel übrig. Ich würde auf jeden Fall die 33 MP wählen, aber wenn ich schon eine R6 II hätte, würde ich nur deswegen auch nicht wechseln.

Leonhard

Beschnittmöglichkeiten ja, aber wenn man 33MP KB auf Canon C-Sensor schneidet, dann ist man ganz schnell auf unter 13MP (was auch im Prinzip reicht) und auch der 45MP-Sensor betrachtet sich mit 17,5MP schon die 20MP von unten.

Genau wie sich andersrumm der Sensor der R1 (24MP) ausser für Beschneider in der Regel für alles ausreicht!

J.Friedrich

👍 – Und es gibt sogar Tests dazu, dass die R1 hinsichtlich BQ viele Mitbewerber mit mehr MPx (deutlich) hinter sich lässt … lg

Leonhard

Du sagst es, werter Freund, Du sagst es!

Genau deshalb gibt es ja heute noch Idioten, die für eine R1 das Dreifache bezahlen wie für eine R6III und dann noch 9MP weniger bekommen.

Die ganzen Sprüche “eine Spezialistin, die sich nur für Sport rentiert”, alles Unsinn, mit der R1 kann man auch Standbildknipserei bei Einzelfeuer und Stinknormalfotografie betreiben, da muss sich keine Braut Rollschuhe anziehen, geht auch bei langsamem Schreiten.

René

Es gibt leider kein Tamron 35-150 F2-2.8 für das Canon RF System.
Die Kamera kann so viele Features haben wie sie will, das Objektiv macht das Bild.

lichtbetrieb

Gleiche „Logik“: „Es gibt leider kein 24-105f2.8 bei allen anderen Herstellern. Die anderen Hersteller können so viele Features haben wie sie wollen, das Objektiv macht das Bild.“

Puh…

Leonhard

Richtig, lieber Nils! Zumal bei dem Objektiv ja die 2.0 ganz schnell Geschichte ist. Ein 24-70mm plus ein 70-200mm, beide 2.8, am Besten an zwei Knipsen montiert, dann braucht man kein 35-150mm mehr, zumal 35 ja auch schon recht eng für Unten ist.

Das 24-105mm 2.8 ist eine Klasse für sich, allerdings auch eine Gewichtsklasse für sich, an der R1 hat man dann mal 2,5 Kilo vor sich, worüber Bauarbeiter aber nur lachen können.

lichtbetrieb

Das 24-105f2.8 ist genauso schwer (also ganz sicher nicht leicht) wie das 28-70f2. Da es länger ist und eine Stativschelle hat (damit am Gurt), verteilt sich das Gewicht besser, sodass es tatsächlich recht angenehm ist, damit länger zu fotografieren.

Leonhard

Dies zum einen, zum anderen ist es erheblich angenehmer zu tragen wie das 100-500mm, da es innen fokussiert und damit die Hebelwirkung ausbleibt.

Meinereiner findet die Glasrolle auch an der R1 angenehmer als an der R5II, da sich die erste Kombination ausgewogener in Bezug auf den Schwerpunkt ist, Die 1.100 Gramm der R1 fallen auch kaum auf, wenn man es richtig macht und die Kamera hinten und das Objektiv vorne hat.

Lässt sich auch deshalb gut halten, weil man die Finger um die Auflage der Schelle legen kann und sich die Brennweite mit dem Daumen gut drehen lässt, da sehr leichtgängig.

Poke104

Ich habe die R6 MII und werde nicht umsteigen. Die Neuerungen benötige ich nicht und Video nutze ich selten.
Bei Neuvorstellungen wird mal schnell eine Top Kamera als schlecht dargestellt bzw. mit Aussagen wie „nur 190 Bilder im Zwischenspeicher“ oder „nur 24MP“. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Alfred Proksch

Es geht bei der EOS R6 Mark lll doch um eine universelle Kamera. Die liefert viel mehr als der Anwender in 95% aller Fälle braucht. Der Kunde ist mit Der R6 Mark lll „auf der sicheren Seite“, er kann mit dem Kauf fast nichts falsch machen.

Ob der R6-ll Besitzer wechselt ist fraglich, es sei denn Canon oder Händler bieten eine vernünftige „Inzahlungnahme“ an.

Über „Pixelmania“ Auflösung und dergleichen lässt sich wunderbar diskutieren. Ehrlich – wichtig ist was VOR dem Sensor an Objektiven angeboten, sowie was HINTER dem Sensor rechnerisch korrigiert wird weil wir ausschließlich die Bildergebnisse beurteilen können. Welche „Fehler“ der Fotograf beim Bilder fertigen unwissentlich beigesteuert hat bleibt außen vor.

Für mich persönlich sind zusätzlich wichtig: Der Gegenstand muss gut in der Hand liegen, die Bedienung selbsterklärend, intuitiv und flüssig in der Anwendung sein. Dann habe ich das zu mir passende Equipment gefunden. Welches LOGO die Gerätschaft ziert ist mir egal!

Photografix Newsletter

In unserem kuratierten Newsletter informieren wir dich regelmäßig über die wichtigsten News und Gerüchte aus der Welt der Fotografie.

Wir senden keinen Spam und teilen niemals deine E-Mail-Adresse.
Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.