Canon Kameras

Canon: Präsentation Ende August, zwei neue Kameras erwartet

Ende August soll die nächste große Präsentation von Canon stattfinden. Dort rechnet man mit der Präsentation von zwei neuen Kameras.

Großes Canon Event Ende August

Vor wenigen Wochen hat Canon mit der G5 X Mark II und der G7 X Mark III zwei neue Premium-Kompaktkameras vorgestellt, zudem wurde auch ein neues Objektiv für die spiegellosen Vollformat-DSLMs enthüllt. Eine neue DSLR oder DSLM wurde bei dem Event nicht gezeigt, doch das will Canon anscheinend schon in Kürze nachholen.

Neue Informationen bestätigen nun nämlich nochmal, was in den letzten Wochen bereits gemunkelt wurde: Ende August 2019 wird voraussichtlich das nächste große Canon Event über die Bühne gehen – und dann sollen auch zwei neue Kameras vorgestellt werden.

Zwei neue Kameras

Bei der ersten Neuheit wird es sich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit um die Canon EOS 90D handeln, zur zweiten Neuheit gibt es noch keine konkreten Informationen. Am wahrscheinlichsten dürfte derzeit wohl die Präsentation einer neuen Canon EOS M sein. Zudem könnte Canon auch noch ein paar neue Objektive vorstellen, allerdings keine EF-Objektive, denn das hatte der Hersteller ja bereits vor einiger Zeit verlauten lassen, dass in diesem Jahr keine neuen Gläser für Spiegelreflexkameras vorgestellt werden sollen.

Canon EOS 90D: Keine DSLR?

In der Zwischenzeit sind auch nochmal einige Gerüchte aufgetaucht, wie denn die technischen Daten der Canon EOS 90D aussehen könnten. Diese Gerüchte wurden allerdings noch nicht bestätigt und lesen sich auch ein bisschen… sagen wir „merkwürdig“. Denn einer Quelle zufolge soll die Canon EOS 90D als DSLM vorgestellt werden. Macht irgendwie nicht so richtig Sinn und die Kollegen von Canonrumors vermuten bereits, dass es sich hier vielleicht um eine DSLR mit elektronischem Sucher handeln könnte. Oder die Quelle hat einfach ein paar Informationen durcheinander gebracht und die Angaben zur EOS 90D mit denen zur neuen EOS M vermischt.

Die weiteren möglichen Spezifikationen der Canon EOS 90D lesen sich so:

  • APS-C-Sensor mit 31,2 Megapixeln (zuvor war von 32,5 MP die Rede gewesen)
  • 4K-Videos ohne Crop-Faktor
  • Autofokus deckt kompletten Sensor ab (spricht für DSLM?)
  • 10 fps Serienbildgeschwindigkeit
  • Augen-Autofokus bei Videos
  • LP-6N Akku

Eine EOS 90D mit EF-Bajonett und einem erstklassigen elektronischen Sucher – wäre das etwas für euch?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

98 Kommentare

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  • Also die Information, dass die Autofokusfelder den kompletten Sensor abdecken, spricht schon mal für eine DSLM. Nicht mal die Nikon D500 kommt da ansatzweise ran, von den bisherigen Canon DSLRs ganz zu schweigen.

    • @Maximilian S.
      jetzt wo Du es sagst… Rechts und links ca. 2mm Platz zum Rand und oben/unten sogar ein ganzer cm! Donnerwetter, ist mir bisher nie aufgefallen 😉

      • @- dub –
        na klar sind die DSLT super, die transluzenten/teilverspiegelten, aber die kann man nicht mit einem Hybridsucher kombinieren! Denn da, wo das optische Bild des Suchers ist, wo früher die Mattscheibe war, ist jetzt der zweite Sensor für das Sucherbild des elektronischen Suchers; einen Hybridsucher kann man nur mit den separaten optischen Suchern, wie bei Messsucherkameras, bauen, wo ein zusätzliches Bild aus dem Fotosensor eingespiegelt wird.

  • Oh Gott, eine 90D mit elektronischen Sucher, will Canon nun alle vergraulen?
    Ein Autofokus bei der 90D mit kompletter Abdeckung des Sensors,… ha ha ha,… wer soll das denn glauben?
    Dann wäre es eine DSLM und keine DSLR.

    Das ist ja mehr Gerüchtküche Level 0, als eine Info!

    • Sagen wir mal die „Info“ ist, dass Ende August eine Präsentation stattfinden soll. Und die Angaben zur EOS 90D sind definitiv „Gerüchte“, das stimmt 🙂

  • Hört sich schon gut an! Könnte mir vorstellen, dass der Body ähnlich einer 80D geformt ist (eben nicht wie das M-System), jedoch ohne Spiegel. Vorteil: EVF, EF/EF-S Objektive ohne Adapter nutzbar (wegen Auflagemaß von DSLR), kein lästiges Justieren mehr von Fremdobjektiven. Wenn sie noch mit IBIS ausgestattet ist … =)

  • Nur mal so zum träumen, wenn Canon es schaffen würde einen hybrid Sucher zu verbauen… Quasi so wie bei einer Fuji Xpro 2 umschaltbar zwischen Spiegel und EVF, und dann noch das EF-S Bajonett beibehalten würde… und dann das gleiche System in einer (Hoffentlich) kommenden 5d MK V, ach wäre das schön…. das könnte dann zu einem Game changer im DSLrM Segment werden😍

    • Danke dass Du es aussprichst, ich wünsche es genauso! Allerdings ist Canon viel zu konservativ, um Wunder zu vollbringen. Es wird vorläufig beim Wunsch bleiben, wenn ich Canon richtig einschätze.

    • Also ich würde mir dann mal eine 5er mit RF-Bajonett und IBIS wünschen – das wäre der Hammer und würde sich für etwa 4k-€ verkaufen lassen – ich schiele dabei mal nach Panasonic mit ihrer DSC1 oder wie die beiden vollformatigen da heißen…

      • Naja das gibt es ja quasi schon, das ist in meinen äugen die R. Einzig der Jojstisk und der zweite speicherkartenslot fehlt….

    • Leih Dir mal ein Galaxy S10 und lass das mal parallel laufen. Das S10 hat nicht die Kamera des S9 sondern ist besser. Das ist bei allem noch bestehenden JammernAufHohemNiveau wie der Übergang von einem Entwicklungsland zu einem Hochtechnologiestaat.

      Die Hersteller der großen Kameras haben dem nur noch sehr wenig entgegen zu setzen und dies auch nur noch wenige Jahre. Die Gefahr in ein sterbendes System zu investieren, ist nicht von der Hand zu weisen.

      • Naja, für ein Handy mag das S10 ja eine gute Kamera haben und für die Sensorgrößem der Smartphones liefern die schon beeindruckende Ergebnisse. Von einer guten DSLR oder DSLM sind Smartphones aber immer noch meilenweit entfernt. Fotografiere z.B. mal Vögel im Flug oder Wildtiere mit nem Smartphone, da haperts einfach an der entsprechenden Brennweite. Und die Hintergrundunschärfe, die neuere Smartphones mit zwei Linsen erzeugen mkag zwar unscharf sei, ein schönes Bokeh ist aber was anderes. Mag sein, dass das irgendwann mal besser aussieht, noch ist da aber eine Menge Luft nach oben. Und nachts ist eine Kamera mit großem Sensor und lichtstarken Objektiven auch immer noch deutlich im Vorteil. Für Leute, die sich nicht ernsthaft mit Fotografie beschäftigen und keine allzu hohen Ansprüche haben, mögen Smartphones ja ausreichend sein, eine Systemkamera können sie noch nicht ersetzen. Nichtsdestotrotz ist die Entwicklung der Smartphonekameras schon recht erstaunlich und wenn ich die Kamera mal nicht dabei habe (kommt allerdings eher selten vor) mache ich auch gern mal ein Foto mit dem Handy, aber das Smartphonekameras in den nächsten Jahren die Systemkameras (DSLRs, DSLMs, DSLTs) völlig verdrängen bezweifle ich doch sehr, den auch die entwickeln sich ja weiter, sicherlich etwas langsamer als die Handys, aber wenn man sich z.B. mal anschaut, was Sony in den letzten Jahren rausgehauen hat, ist da auch noch einiges zu erwarten (davon mal abgesehen, das Sony ja auch Hersteller der meisten Smartphone Sensoren ist, was ja auch den größeren Sensoren zu gute kommt).

  • Wenn es wirklich eine DSLM werden sollte, würde das heißen, dass Canon sie zur EOS-M Reihe packt.
    Denn eine DSLM mit EF-S Mount wäre ja ein wenig sinnfrei. Und dass Canon eine APS-C mit RF Mount rausbringt glaube ich ehrlich gesagt zum jetzigen Zeitpunkt nicht – das wäre quasi das Todesurteil für EOS-M.

    Eine EOS-M kann es aber auch nicht sein, denn dann hätte man nicht von 90D geredet sondern hätte gleich gesagt, dass Canon zwei EOS-M Modelle vorstellt.

    Ich lasse mich mal überraschen aber dass die 90D eine DSLM wird halte ich für Quatsch.

  • Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, 40% Einbußen für 2019 über alle Bereiche (Prognose), extremer Einbruch der Verkaufszahlen bei DSLR (besonders China) wäre dumm überhaupt noch eine DSLR zu bringen (vielleicht noch für Sport/ Wildlife) aber von den paar „Spiegelliebhaber“ (gerade auf dieser Seite und die sind eh zufrieden mit dem was sie haben) wird man nicht rosig in die Zukunft sehen können.

  • Also wäre ich Canon würde ich eine R mit APS-C bringen und die M im Stile der M6. Aber da ich dort nichts zu sagen habe, wird so wohl nicht kommen.

    • Ich will dich ja nicht schon wieder provozieren, aber beim Canon-R und Nikon-Z-System ist einfach kein Raum für (Amateur-) APS-C – vertrau‘ mir! Wäre meines Erachtens auch vollkommen sinnfrei, denn was könnte ein kleinerer Sensor bei identischer „Systemgröße“ im Vergleich besser? Und wer nur ein „kleineres“ System sucht, wird ja bei EOS-M durchaus fündig.

      • …sehe ich genauso, es gibt genügend Fotografen die Zweigleisig fahren, klein zB mit Fuji und Groß mit Canon/Nikon (groß/ klein bezieht sich auf das Sensorformat) In meinen Augen macht es mehr Sinn eine kleine M Serie zu führen (wo hoffentlich auch mal lichtstärkere Objektive folgen werden) als eine APSC „R“ wo man dann wieder mit FF Objektiven rumlaufen muss.

      • Na ja, der Markt für Kameras schrumpft insgesamt. Und wenn das noch länger so bleibt. Macht es durchaus Sinn, von zwei nicht kompatiblen Systemen ( EF-M + RF ) eines fallen zu lassen. Die Hand voll an RF-S Objektiven machen, die sie dazu bringen müßten. Die machen den Kohl sicherlich auch nicht fett.

      • Der Markt schrumpf, aber trotzdem kann Canon nicht seine bestverkaufenden Kameras abschießen, weil irgendwer sich ne APS-C EOS R wünscht. Solange die Verkäufe von EOS-M so gut sind, bleibt Canon nichts anderes übrig, als dreigleisig zu fahren. Ich glaube ehrlich gesagt, dass zuerst der EF-Mount vor EOS-M eingestellt wird, sobald Canon genügend RF Objektive hat und keiner mehr Spiegelreflex kauft.

      • @N1USER
        APS-C hat man bei KB-Kameras durch einfache Formatzumschaltung, jedenfalls bei SONY! Damit werden die Objektive zwar engwinkliger (1,5x), aber die Fotos sind bis in die Ecken scharf, haben keine Eckabdunklung (Vignettierung). APS-C-Objektive werden von der (Sony-)Kamera erkannt und das Format wird automatisch umgeschaltet!
        Warum dann noch APS-C-Kameras? Nur wenn sie kleiner, leichter und billiger wären, hätten sie eine Marktlücke für sich.

  • Da ja angeblich der Sensor von Sony kommt und es auf 32,5MP bringt, Canon aber einen Crop-Faktor von 1,6 hat ergeben sich dann wohl nur noch 31,2MP. Müsste man mal nachrechnen.

    • Gerüchte gibt es viele, Canon betreibt in Japan zwei eigene Sensor Fabrikationen, warum in alles in der Welt sollen sie einen Sony Sensor verwenden wenn bei sinkenden Absatzzahlen in den eigenen Werken Kapazitäten frei werden?

      Bei aller Liebe, das käme auch einem moralischen und finanziellem Bankrott gleich.

      Mal sehen was da wirklich vorgestellt werden wird. Ich tippe auf eine EOS R65+ als Antwort auf Sonys Neue und eine semiprofessionelle M Kamera inklusive neuer M-Objektive. Das würde nämlich wirklich Sinn machen.

      • Das würde nur Sinn machen, wenn die Qualität deutlichen, also auf den ersten flüchtigen Blick zu erkennenden Vorsprung vor den besten aktuellen Smartphones hat. Das sehe ich nicht, dass das der Fall sein wird. Ich brauche doch nur meine EOS M3 zu nehmen. Gegenüber dem Smartphone profitiert sie nur mit ihrer höheren Auflösung und davon, dass man mit Stativ, RAW und viel Arbeit noch was rausholen kann, wobei ich da mit Lightroom HDR keineswegs zufrieden bin (krasse Artefakte).
        Da stellt sich die Frage, ob der hohe Aufwand für im günstigsten Fall nur geringfügig bessere Qualität nicht unverhältnismäßig ist.

      • Egal welche System Kamera, sie haben alle den selben Nachteil gegenüber den Smartphones, sie müssen z u s ä t z l i c h mitgeschleppt werden !!! Der Nutzer muss sich damit beschäftigen! Er hat, will er bessere Bilder haben, zu Hause am PC zusätzliche Arbeit mit den Fotos!

        Wozu? Um das Bild zu versenden? Maximal am 4k Fernseher seine Fotos zu zeigen? Für das Urlaubsalbum?

        Die wenigsten speichern ihre Bilder/Videos systematisch. Ein Bekannter fotografiert mit seiner Kompakt-Reise-Kamera bis die Speicherkarte voll ist, dann kommt die in die „Krusch Schublade“ und es wird einfach eine neue SD Karte verwendet. Sein Verhalten würde sich auch mit einer Systemkamera nicht verändern, er hat keine Lust Zeit mit so etwas wie Archivierung zu verplempern.

        Mittlerweile liegt die Kompakte bis auf die 2 Urlaube im Jahr in seinem Büro herum. Er fotografiert im Alltag nur noch mit seinem Samsung Smartphone. Da könnte eine „Ca-Nik-Sony“ alles viel besser können, es interessiert ihn nicht mehr, zu viel „Gedöns“ für seinen Bedarf.

        Wie es die Absatzzahlen zeigen, es muss viele von seiner Sorte geben!

      • @Sabrina
        also wenn du RAW fotografierst solltest Du mit Canon Digital Photo Professional 4 arbeiten, da werden die Ergebnisse um längen besser als z.B. bei Photoshop! Aber das brauchst Du ja nicht mehr, da du ja inzwischen fast ausschliesslich mit dem Smartphone fotografierst.

      • @Alfred,
        yep, das würde, zumindest einem moralischen Bankrott gleich kommen, nichts desto trotz haben sie in der G5 X Mark II & G7 X Mark III bereits Sonysensoren verbaut.

      • @Sabrina: Das kommt aber dann daher, dass du wahrscheinlich nur mit dem Kitobjektiv fotografierst. Selbst eine M3 hat mit dem richtigen Objektiv u evtl. einem Speedbooster (z.B. Sigma Art + Viltrox Speedbooster) Freistellungsmöglichkeiten, da kann ein Handy davon träumen. Handys haben zwar den Portraitmodus, aber da ist die Technik noch nicht weit genug um das perfekt wie Analog aussehen zu lassen, und schon garnicht bei jedem Motiv. Dazu kommt, dass du auf der Kamera auch Zoomobjektive hast, an die Handys nicht rankommen.

        Nachtfotografie hat sich auf den Handys mittlerweile verbessert aber auch da kommt ein Handy nicht gegen jemanden an, der bissl Ahnung von Fotografie hat und selbst weiß wie man mehrere Fotos miteinander verrechnet.

      • @ Uneternal

        Was soll ich denn in der Architektur- und Landschaftsfotografie mit Freistellungsmöglichkeiten?
        Das sieht doch einfach nur grässlich aus, wenn die Schärfentiefe nicht reicht.

        Die Altkameras profitieren von der höheren Auflösung. Das wars.

        Ich habe gerade meine Nachtfotos mit dem EF-M 18-55 Objektiv gesichtet. Die kann ich wegen Lensflares auf den Müll schmeißen. Diese Probleme habe ich beim Galaxy S10 nicht in einer solchen Weise, dass die Bilder nicht zu gebrauchen sind.

        Und nu?
        Nochmal Geld in die Hand nehmen, um dann mit viel Glück mal ein Objektiv ohne solche krassen Lens flare zu bekommen?
        Nichts is !

        Die Hersteller der großen Kameras müssen lernen, eben nur ordentliche Qualität anzubieten bzw. auch von vornherein sagen, wo ein Objektiv Schwächen hat, damit der Kunde Bescheid weiß.

        Stattdessen darf der Kunde erstmal kaufen und hinterher die Schwächen kennen lernen. Da ist mir mein Geld zu schade.

      • @ joe

        Ich habe das DPP von Canon ausprobiert.
        Es stimmt, damit ist sehr gute Qualität möglich.

        Allerdings hat das Programm meinen Sandy-Bridge mit 8 GB RAM überfordert.
        Dreimal was hin- und her ändern und das Programm fängt an zu zicken. Möglicherweise Speicherüberlauf, da das Programm Speicher nicht wieder freigibt.

  • Ich würde auch vermuten daß da was durcheinander gekommen ist. Allerdings wäre eine gute spiegellose APS-C Kamera von Canon auch durchaus interessant. Für diese kommt aus meiner Sicht allerdings nur der RF Mount in Frage, da der EF Mount groß und alt ist und es einen perfekt funktionierenden Adapter auf diesen gibt. Außerdem braucht Canon auch günstige Kameras mit diesem Mount damit Neueinsteiger mit diesem beginnen und auch dabei bleiben (wie bei EF). Günstige native RF-S Objektive kann man dann immer noch nachreichen. Das muss aber nicht heißen das der M Mount Tot ist, aus meiner Sicht ist sind diese Kameras sowieso auf maximale kompaktness ausgelegt und sollen mit MFT Kameras Konkurrieren.

    • Zitat:
      „Außerdem braucht Canon auch günstige Kameras mit diesem Mount damit Neueinsteiger mit diesem beginnen und auch dabei bleiben (wie bei EF).“

      Das ist ein Satz aus der Vergangenheit (also noch vor 2 Jahren), als Smarphones noch deutlich schlechter waren. Und schon damals schrumpfte der Klotz-Kamera-Markt.
      Das kann man nur schreiben, wenn man nicht weiß, was Smartphones heute leisten.

  • Technologisch haben die großen Kameras gegen die Smartphones verloren.

    Insofern fühlt man sich hier und noch mehr auf Photoscale wie der Besucher in einem Altersheim, das geschlossen wird, sobald der letzte gestorben ist.

    Ein Vorteil bleibt aber: Die Altkameras werden nicht ausspioniert. Gut – bei den neuesten Modellen wäre ich nicht so sicher.

    Also Smartphones in die Alutüte, nicht dass die Wohnung mal plötzlich leergeräumt ist.

    • „Technologisch haben die großen Kameras gegen die Smartphones verloren.“

      Hab ich erst am Wochenende gesehen! Hab ’ne Feier fotografiert mit KB-Knipse und 24-70 / 70-200, viele Gäste natürlich mit Smartphone.
      Wenn man dann anschließend mal die Fotos vergleicht, dann fallen die KB-Bilder natürlich qualitativ total gegen die Smartphones ab .. technologisch sind die ganz weit hinten. Braucht man quasi gar nicht ausbelichten die Fotos, insbesondere Gegenlichtsituationen und so. Ach nee … war ja umgekehrt ….

      • @ Jens
        Dass Sie Freihand mit einer Kleimbildkamera nachts bessere Bilder machen als aktuelle Smartphones – das ist Ihr Wunschdenken und hat mit der Realität nichts zu tun.

        Hier mal ein paar Bilder, Galaxy noch ohne Nachtmodus
        https://www.youtube.com/watch?v=lUPGljku_kE
        https://www.youtube.com/watch?v=dDg-Bi6xVyI

        insbesondere die Nachtaufnahmen des Huawei P30 Pro sind beeindruckend.
        Da kommt bei weitem keine Kleinbildkamera heran, es sei denn mit Stativ und Langzeitbelichtung. Aber selbst da scheitert die Kleinbild kläglich, weil sie dann mit Lens Flares zu kämpfen hat.
        Und Sie scheitert dann noch an mittelmäßigen HDR-Programmen wie der HDR-Funktion von Lightroom

        Sie können natürlich gerne Ihre hoch schärfentiefen Kleinbild-Freihand-Fotos nachts gegen das Huawei setzen. Nachts mit Blende acht und entsprechend mindestens ISO 12.8000 und ohne HDR (weil das die Klotz-Kameras nicht können da zu langsam) haben Sie niemals bessere Qualität als das aktuelle Galaxy S10 oder gar das Huawei P30 Pro.

      • @Sabrina
        Jens hat sicher auch kein Nokia 3210 mehr, sondern auch ein aktuelles Smartphone und kann daher vergleichen. Hattest Du jemals eine KB-Kamera in der Hand zum Vergleich?

      • @ Sabrina

        Lensflares? Selbst da scheitert die Kleinbild kläglich.
        Ob Lensflares auftreten hat schon mal nichts mit der Kamera, sondern mit dem Objektiv zu tun.
        Handys sind besser als Kleinbildkameras….Das ist der beste Beitrag, der hier seid langem gepostet wurde.
        Zumal du nicht mal eine Kleinbildkamera hast und gar nicht mitreden kannst.

      • Habe gerad 4 Bilder 70×105 verkauft. Ich denke das Smartphone bringt da gar nix…nada. Das wird auch noch lange so bleiben.

      • @Gopfred Stutz
        Danke! Ersten was sie sagten und zweitens

        @Sabrina:
        Der Sensortechnik sind rein physikalisch aktuell Grenzen bei der Lichtausbeute gesetzt. Selbst wenn die besten aktuellen Sensoren in ein Smartphone gepackt werden, kochen die Smartphones ganz genau so mit dem Belichtungsdreick aus Blende, Verschluss und ISO ihre Bilder wie das alle anderen Kameras tun.

        Bei Nachtaufnahmen sind die Chinesen mit den Smartphones so gut, weil die die Aufnahmen z.B. durch Korrekturrechnungen stabilisieren. D.h. je mehr sie wackeln, desto weniger ist nacher auf’m Bild, weil immer mehr an den Rändern weg geschnibbelt wird.
        Das ist auch super und für die breite Masse absolut alltagstauglich.

        Versuchen Sie das bitte mal mit ’ner bewegten Szene! Sobald sich in der Szene bewegte Menschen befinden, dann kackt Ihnen die Verschlusszeit auf den Schuh! Die ist dann nämlich limitierend und schwupps … muss der winzige Sensor auf ISOs gepuscht werden, dass Sie sich bei Facebook schon im normalen Upload für’s Rauschen im Bild schämen.

        Das wird zwar besser, wenn man intern mehrere Bilder (Smartphone hat ja mehrere Kameras) miteinander verrechnet. Da das Rauschen dann aber statistisch nur um den Faktor „Wurzel aus Anzahl der Belichtungen“ abnimmt, können Sie an Ihrem Taschenrechner mal nachvollziehen, wie viel das ausmachen wird.

        Letztlich ist Smartphone-Fotografie für viele Situationen möglich … aber bitte … nicht für bewegte Low-Light Szenen oder große Prints oder „Bokeh-Shots“.

        Und wenn mit an meiner Knipse bei der Feier wenn alle abends Tanzen die ISO10000 Zuviel ist, pack ich nen Blitz dran. Sagen Sie mir bitte nicht, dass die komische LED Taschenlampe Ihres Smartphones da irgendwas retten könnte.

      • @Sabrina
        Nach dem Huawei P30 Pro ist meines Erachtens nach vorallem das IPhone XS die beste Wahl bei der Smartphonefotografie in der Dämmerung/Nachts aber vorallem auch tagsüber

      • @ jens

        bei bewegten Szenen haben Sie natürlich Recht. Da kann das Smartphone nicht mithalten, sobald das Licht zu wenig wird.
        Da ist die herkömliche Kamera mit großer Offenblende deutlich im Vorteil.

      • @ Jens

        Das mit der Verschlusszeit stimmt nicht so ganz.
        Nachts hat das Samsung bei Straßenbeleuchtung immer so 1/3 oder 1/4 Sekunde gewählt und die ISOs entsprechend angepasst.
        Es fertigt mehrere Bilder und legt diese übereinander.
        Wenn sich da was bewegt, wird es im Bild nicht sauber abgebildet. Da ist die große Kamera im Vorteil, jedoch auf Kosten der Schärfentiefe

        Man darf aber auch nicht außer Acht lassen, dass das Smartphone mit Blende 1,5 bis 2,4 (habe ich bisher in den EXIF gelesen) fotografiert. Bezogen auf die Fläche kommt da genausoviel Licht an, als wenn man mit einer Kleinbild und Blende 1,5 fotografiert (macht das jemand? – nur noch ein Wimpernhärchen scharf?), bezogen auf die gesamte Sensofläche natürlich nicht.

        Teilweise geht das Smartphone bis auf ISO 100 runter bei guter Straßenbeleuchtung.
        Der einzelne Pixel bekommt also bezogen auf seine Größe relativ viel Licht. Und mittels HDR kann die Kamera da auch ein relativ rauscharmes Bild erzeugen. Außer bei fehlender Beleuchtung bzw. in den Schatten, dort sind die Aufnahmen dann doch sehr verrauscht.

        Die Frage ist ja immer, was will man fotografieren, welche Qualität benötigt man, welchen Aufwand will oder kann man betreiben.
        Danach wählt man dann das geeignete Werkzeug aus.

    • Sorry Sabrina, ich bin ja sonst immer bei dir, aber was du da schreibst ist Quark.
      Richtig ist, das Smartphone hat die Digitalkamera mit kleinem Sensor überholt (trotz, dass Smartphones weniger Zoom haben). Aber mit einer DSLR/DSLM möchten Smartphones zwar gerne mithalten, aber schaffen es noch nicht. Der Portraitmodus ist zwar ein nettes Feature kann aber nicht annähernd mit den analogen Freistellungsmöglichkeiten eines z.B. f/1.4 Objektivs mithalten. Der Nachtmodus, bei dem die Smartphones mehrere Bilder zusammenrechnen ist ein nettes Feature für Internetbildchen, der allerdings mit einer APS-C oder Vollformat mit den richtigen Einstellungen und ebenfalls dem richtigen Objektiv mit größer Blende nicht mithalten kann. Schon garnicht wenn man selbst hingeht und hier mehrere Bilder am PC zusammenrechnet.

      Was du mit Lensflares behauptest ist genau andersrum. Beim Google Pixel 3 sind durch das Verrechnen mehrerer Bilder deutlich stärkere Lensflares vorhanden als bei einer DSLR, siehe Bild mit Straßenlaternen:

      https://petapixel.com/2018/11/24/google-pixel-3-vs-sony-a7r-iii-a-low-light-shootout/

      Die restlichen Bilder sehen nur besser aus, weil der Author sich nicht die Mühe gemacht hat, die RAWs viel zu bearbeiten. Das Pixel muss man erstmal 5-10 Sekunden auf die Szene halten und es liefert dann ein fertiges Jpeg, das man nur geringfügig bearbeiten kann. Während man mit einer DSLR/DSLM in 1 Sekunde 1 Foto schießt und im Nachhinein Höhen und Tiefen nach eigenem Geschmack anpassen kann. Wenn man dann noch einen Rauschfilter und Schärfefilter draufklatscht, was alle Smartphones per Default tun, hat man ein detailreicheres und höher aufgelöstes Bild, dass auch noch auf 60x80cm aufgeblasen vermatscht aussieht.

      Wie schon erwähnt wurde, tun sich Smartphones ebenfalls mit Nachtfotos und bewegten Objekten schwer. Das Google Pixel hat noch eine AI-Automatik, die Bewegungen erkennt. Beim Huawei ist das nicht der Fall. Deswegen ist eine Kamera, die nur 1 Foto braucht, hier deutlich im Vorteil.

  • Zitat:
    „Eine EOS 90D mit EF-Bajonett und einem erstklassigen elektronischen Sucher – wäre das etwas für euch?“

    Für mich definitiv nicht.
    Die Hersteller der großen Kameras haben sich seit ca. 6 bis 7 Jahren nicht darum gescheert, was Vernünftiges heraus zu bringen. Ich empfinde diese Politik der Hersteller nur als Kundenverarsche und das nun seit vielen Jahren. Da fehlt einfach der Glaube, dass da nochmal was Sinnvolles kommt.

    Canon muss man ja noch zugute halten, dass sie wenigstens ordentliche Objektive haben – na ja – größtenteils jedenfalls und man nicht auf Fremdhersteller angewiesen ist.

    Aber sonst? Gähn.
    31 MPx? werden die Smartphones nächstes Jahr überbieten – allerdings ohne die gräßlichen Einschränkungen bei der Schärfentiefe.

    Autofokus, der bei Kerzenschein oder nachts an seine Grenzen gerät – gähn. Da lacht jeder Besitzer eines guten Smartphones – habe ich vorher auch nicht glauben wollen.

    Geringes Rauschen? Das S10 rauscht eher weniger als die EOS M3.

    Nachtaufnahmen Freihand? Da sieht aber meine EOS M3 keinen Stich, selbst wenn noch ausreichend Licht durch Straßenlaternen für den Autofokus vorhanden ist. Die Aufnahme geht im Rauschen und evtl auch im Verwackeln unter. Mit dem Smartphone ist eine derart schlechte Qualität Freihand schlicht nicht vorstellbar.

    Unausgewogene Belichtung? Das gehört mit dem Smartphone der Vergangenheit an.

    Schlechter Weißabgleich? Das S10 ist sichtbar besser als alles, was ich vorher hatte (D40, D5000, D5100, EOS M3), wenn auch nicht 100% perfekt in jeder Situation.

    Zu wenig Dynamik? Mit dem Smartphone kein Problem dank HDR
    Zu deutsch: Belichtungsreihen vom Stativ kann man sich sparen.

    Starke Lensflares neben Leuchten, besonders wenn diese in wenigen Metern Entfernung stehen? Beim EF-M 11-22 leider vorhanden, beim S10 in derselben Szene nicht.

    Schärfentiefe? Großartig.

    10 Bilder / Sek Serienbildgeschwindigkeit ? – ich würde mich dafür schämen als Hersteller. Viel zu langsam um moderne Bildverarbeitungstechniken wie HDR oder Rauschauslöschung durch Überlagerung anzuwenden.

    „4K-Videos ohne Crop-Faktor“
    Kann ein Smartphone schon lange, allerdings mit wesentlich mehr Bildern in der Sekunde.
    Und es kann noch ein wenig mehr, z.B. Zeitlupe.

    „Autofokus deckt kompletten Sensor ab (spricht für DSLM?)“
    Kann nicht nur die DSLM, sondern auch das Smart Phone

    Zoom?
    die ersten Smartphones können es.
    Ansonsten sind mehrere Fest-Brennweiten mittlerweile Standard. Wo viele angebliche Fotografen doch so auf Festbrennweiten schwören! Das dürfte doch der Ruf des Smartphones nicht verhallen.

    Nachteile? Ja leider auch
    – Spitzel-Phone
    – Schärfungsradius zu groß
    – außer im Pro-Modus wird nur in JPG gespeichert
    – keine Speicherung von Weißabgleichseinstellungen
    – keine Spotbelichtungsmessung einstellbar außer im Pro Modus

    Wen die Spitzelfunktion des Smartphones nicht stört, der sollte beim Kauf einer neuen Kameras auch ein Smartphone nicht kategorisch ausschließen, sondern Vor- und Nachteile profen.

    ———————-

    In den Altkameras wird nur noch der technische Stand von Gestern recycled. Danke kein Bedarf.
    Und dann noch die Preise! Geht’s noch?

    • @Sabrina

      Es wird sicherlich mal so kommen, dass Handys mindestens so gut sein werden wie heutige APS-C oder VF-Kameras, aber noch ist es nicht so weit. Wer den Unterschied nicht sieht, sollte schon heute aufs Handy umsteigen. Wenn das alles so toll ist wie Du schreibst, warum benutzt du denn noch deine uralt M3?

      • Ich lasse beide Kameras noch parallel laufen um zu vergleichen. Bisher gingen die Vergleiche – von der höheren Auflösung, dem noch fehlenden Zoom und den oben angesprochenen Schwächen wie JPG und dessen Nachteilen abgesehen – eher nicht zugunsten der EOS M3 aus. Allerdings zunehmend bleibt die EOS M3 zu Hause. Die kommt nur noch mit, wenn ich was fotografiere, wo ich sicherheitshalber auch Bilder mit höherer Auflösung und RAW haben will. Momentan hat sie an der ein oder anderen Stelle noch Vorteile. die Frage ist eben nur, wie relevant diese sind und wieviel Jahre das noch gilt.

    • Naja also mehr als 31 Mpx braucht man ja auch nicht. Der Krieg um maximale Pixel ist längst vorbei. Für was brauchst du mehr? Um ein A4 scharf zu drucken reichen dir bereits 12Mpx. Fürs doppelte reichen 31 Mpx immernoch. Wie oft hast du in letzter Zeit grösser gedruckt? Mehr Pixel ab 30 heisst für mich nur: langsamerer Workflow, mehr Speicherkapazität.

      • Kommt immer drauf an was man will. Um DIN A3 mit 300dpi drucken zu können, benötigt man bereits rund 35MP. DIN A3 zähle ich mal noch nicht zu den Großformaten. Wer sehr hochwertig drucken will, dem werden 24MP in der Regel nicht reichen.

    • @Sabrina:

      Ist doch klasse, wenn Ihnen die Qualität der Rohdaten aus heutigen Smartphones schon genügt. Dann entsprechen Sie doch genau der Zielgruppe von Huawei, Samsung und Co! Freuen Sie sich, Sie bekommen brauchbare Fotoqualität in einem „Alltagsgegenstand“ quasi als Dreingabe. Und sparen eine Menge Geld für Fotozubehör obendrein.

      Für mich währe eine Kamera nix, bei der ich nicht die Objektive je nach Anwendungsfall wechseln kann oder Filter vor schrauben kann oder externes Zubehör dran pappen kann. Wenn das aber für Ihre Anwendungen nicht sein muss … alles gut 🙂

      Zur Schärfentiefe muss man aber sagen, dass Smartphone-Hersteller halt mit Software und KI versuchen, die Schärfentiefe am Bild möglichst „gering“ zu simulieren – viele tolle „Bokeh-Bilder“ von Huawei Smartphones etc sind gerechnete Bilder – ich denke das wird auch bei anderen Herstellern der Fall sein.
      Das erkennt man übrigens ganz nett daran, wenn mal ein Gegenstand für die Entfernungsabschätzung durch das Raster gerutscht ist und dann im Bild „falsch“ scharf/unscharf dargestellt wird. Hatte ich schon mal .. sah lustig aus.

      Klar haben Smartphones heute schon ne gute Foto-Qualität … besser als viele Kompakten … aber erklären Sie mir doch mal, warum es schon mehrfach vorgekommen ist, dass z.B. Huawei Werbung mit angeblichen Bildern aus seinen Smartphones macht, bei denen sich im Nachgang rausstellt, dass die mit DSLR/DSLM und dicken Optiken entstanden sind. Wollen die Ihre Bilder künstlich schlecht machen? Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall.

      • Sabrina will Schärfentiefe von 1μm bis zum Mond, Bokeh ist was Schreckliches. Das erfüllt ja ein Smartphone recht gut. Die neuen Portrait-Modi sind da wahrscheinlich ein überflüssiges Feature 😉

      • In der Landschafts- und Architekturfotografie sind die Portrait-Modi definitiv überflüssig.

        Aber es ist ja so.
        – Alle fotografieren schnell auf einen zustürmende Hunde
        – Alle fotografieren Protraits
        – Alle fotografieren freigestellt
        – Alle fotografieren nachts Wildlife
        – Alle fotografieren Makro
        – Alle machen Video
        – Alle fangen nicht unter 4 K an

        Folglich brauchen alle eine richtig teure Kamera

        Außerdem könnten alle Fotografen mal sterben und sollten zwingend eine Todesfall-Versicherung abschließen, am besten mit dem Kauf einer Kamera.
        Allerdings sind durch eine einfache Todesfallversicherung folgende Fälle nicht abgesichert, für die einen Zusatzversicherung nötig ist:
        – Tod durch Unfälle jeglicher Art
        – Tod durch Krankheit
        – Tod durch ärztliche Behandlung
        – Tod durch Suizid
        – Tod durch Fremdverschulden jeglicher Art
        – Tod aufgrund des Alters
        – Tod beim Fotografieren
        Dafür ist jeweils eine Zusatzversicherung fällig.
        Der Versicherer ist von der Leistung frei, soweit die genauen Todesumstände nicht innerhalb von 14 Tagen in Form eines Sachverständigen-Gutachtens dem Versicherer mitgeteilt wurden.

    • @ Sabrina

      Bei uns im Haushalt wird momentan mit dem pixel 3 und oneplus 7 pro fotografiert. Das ist mit das beste, was es auf dem Smartphonemarkt gibt. Auf dem Display sieht das auch alles schön aus….auf dem Monitor sind die Fotos einfach nur gruselig. Wenn ich dagegen die Bilder von meiner A7iii vergleiche, liegen in allen Bereichen Welten dazwischen!

      Vielleicht solltest du deine M3 mal gegen eine richtige Kamera eintauschen 😉

    • Ja, für viel Zwecke reicht heute ein Smartphone aus. Aber ich persönlich sehe definitiv einen klaren Unterschied in den Bildergebnissen zwischen meinen Fujis und meinem iPhone XR. Und ich sehe ebenso einen klaren Unterschied zwischen den Fujis und meiner Z6. Je schlechter die Lichtverhältnisse, desto grösser der Unterschied zugunsten des grösseren Sensors. Würde ich es nicht sehen, dann würd ich mir in die Tasche lügen. Ob man das aber braucht und ob das bezahlen will, das steht auf einem anderen Blatt. Ein Golf ist kein A4 und ein A4 kein A8, egal wie man es dreht und wendet. Trotzdem gibt’s Situationen, wo man lieber im Golf unterwegs ist. Letztlich muss jeder für sich persönlich entscheiden, ob er die Bildqualität braucht und was es ihm wert ist. In einem Punkt gebe ich Sabrina recht: Vielen Hobbyknipsern reicht das Smartphone aus. Es ist aber auch eine andere Art der Fotografie. Vieles, was an einer Kamera über Blende, Zeit und Optik gesteuert wird, das macht die Smartphone Kamera über Software. Wer’s mag…

    • @Sabrina:

      Bei Tageslicht und normale Katzenfotos und Selfies ist das Smartphone ausreichend, egal welche Marke oder was vom Hersteller versprochen wird. Aber auch hier darf man nicht genau hinsehen. Es rauscht schon bei ISO 400 grauslich.

      Sobald es dunkler wird oder eine hohe AF-Performance in Verbindung mit Telezooms benötigt wird (und eine kurze Verschlußzeit) ist Sense mit Smartphones.

      Waren letzte Woche in einer Eishöhle am Dachstein. Dunkel, farbiges Licht und ein paar Eisskulpturen.
      Meine Frau versuchte mit ihrem Smartphone Fotos zu machen. Scharfstellen war praktisch nicht möglich und 9 von 10 Fotos waren ohne Blitze verwackelt. Nur zerstört der Blitz die Lichtstimmung.

      Mit meiner mFT war das kein Problem und es entstanden gute Fotos bei der natürlichen Beleuchtung.

      Solange die Kamerasensoren nicht größer werden (mind. 1″) wird es mit anspruchsvollen Fotos am Smartphone unter solchen Bedingungen nichts werden. Das wird noch dauern …

    • @Sabrina

      Lustig, Sie führen zum Vergleich ein paar Uralt-Nikons auf:
      Die D40 ist von 2006, die D5000 von 2008, die 5100 kam so um 2010 oder 2011 auf den Markt.
      Die „frischeste“ von Ihren Kameras ist die EOS.
      Etwas unpassend, wenn Sie hier solche Vergleiche anstellen

  • WOGO
    man kann für die EOS 90D das R Gehäuse und für die M das EOS RP Gehäuse benutzen wäre doch sehr sinnvoll
    und preiswert für den Kunden.

  • Seit meinem 8 Lebensjahr fotografiere ich,

    das ist schon einige Jahrzehnte her. Nie wieder möchte ich Stunden in der Finsternis verbringen müssen um mit einem Bild aus der Dunkelkammer zu kommen.

    Das Hobby wurde zum Beruf ist jetzt wieder eines meiner Hobbys geworden. Weil ich von den beruflichen Qualitätsansprüchen „verdorben“ wurde benutze ich heute nur wirklich gute Gerätschaften.

    Trotzdem verwende ich ab und zu das Smartphone weil ich das immer in der Hosentasche habe. Wenn man sich bemüht werden die Bilder davon recht ansehnlich.

    Was die beiden neuen Canon Kameras betrifft interessiert mich welche Richtung der Konzern mit den Produkten einschlägt. Wir werden sehen.

      • @OlyNic

        wollte ich schon immer einmal sagen, es gibt keine Amateurgeräte höchstens amateurhaft gemachte Bilder. Das Gerät ist nie schuld immer der Bediener!

        Ein Könner, so würde ich einen guten beruflichen/privaten Bildermacher nennen, kommt mit jedem Gerät und jeder Situation zurecht. Der macht mit einem weniger gut ausgestatteten Grundmodell sehr gute Fotos, das ist sicher.

  • Neben einer 90D würde ich mich auf die Präsentation der M5 Mark II freuen, zusätzlich mit mindestens einem neuen M-Objektiv um die Reihe weiter ins Rollen zu bringen…

  • Die Meinungen über Vergleiche von Phone und Kamera finde ich sehr interessant.

    Eins ist jedoch nach meiner Meinung sicher.
    Die Bild- und Videoqualität beim Smartphone hat sich in den letzten 5 Jahren dramatisch verbessert.
    Bei den Kameras (DSLR) hat sich in den letzten 10 Jahren nicht einmal ansatzweise so viel positives getan.

    Wenn die Hersteller von Nik-Can-Son sich etwas früher bewegt hätten, wäre diese Seite mit Kommentaren bestimmt langweilig geworden.
    So hat es auch etwas Positives.

  • Es ist Unsinn zu glauben, dass man ein Smartphone nicht über Zeit und Blende steuern kann. Das geht sehr wohl. Genau so wie die Verarbeitung im Rohdatenformat, sowie die Nachbearbeitung selbiger.
    Der Unsinn, der hier von vielen über die Smartphone Fotografie geschrieben wird stammt offensichtlich von Leuten, die einfach nicht bereit sind, sich mit dieser Kameratechnologie auseinanderzusetzen, weil ihnen dafür die Vorurteile schon aus den Ohren herausquellen. Nicht aus den Augen offensichtlich denn, wie jedes Medium mit dem man sich rühmt Fotografien zu erstellen muss man natürlich bereit sein , sich ausführlich mit dieser Technologie auseinander zusetzen. Wie mit jeder anderen Kamera auch. Inzwischen ist es auch keine Kunst mehr, das Bild weitgehend verlustfrei auf ein entsprechendes Format hochzurechnen.
    Wie gesagt; Man sollte schon bereit sein, sich auf die Faszination der neuen Möglichkeiten einzulassen.
    Zugegebener Maßen gibt es aber auch Kinder, die brauchen und wollen eben immer wieder ihren Schnuller weil, ohne den geht‘s nicht wirklich 😉

    • Ach so, wegen Canon. Es ist ziemlich irrelevant, was Canon noch raushaut. Alles an erstklassiger Kameratechnologie ist schon vorhanden und unterscheidet sich nur durch Nuancen und in der Bedienung und Haptik. Selbst bei Canon. Von daher haben griffige(re) Kamerabodys selbstverständlich ihre Berechtigung in gewissen Situationen. Der Markt – auch der des anspruchsvollen Hobbyfotografen oder Profis wird zukünftig immer mehr vom Smartphone dominiert werden.
      Es zeigt geradezu von Hilflosigkeit, dass einige Hersteller meinen, mit immer mehr Pixel ihre Sensoren vollstopfen zu müssen um damit ganz nebenbei Objektivfehler zu provozieren um dann den Kunden zu suggerieren, dass nur neu konstruierte immer teurere Optiken alles „gut“ werden lassen. Nach der Aussage eines Fotos fragt aber schon lange keiner mehr.

      Das Smartphone als hochwertige Zweitkamera mit Festbrennweite(n) hat sich schon lange im Profibereich etabliert. Aber auch hier wird die Entwicklung nicht stehen bleiben. Bleibt am Ende die Frage, wo sich z.Bsp. eine Firma wie Canon oder Nikon positionieren wird.

    • Micky,
      Smartphone und Kameratechnologie ist wie Feuer und Wasser. Es muss eigentlich jedem klar sein, dass mit dem Telephon nur Dateien erzeugt werden, die einen eingeschränkten Nutzen haben. Die Software regelt alles, ohne dass der „Fotograf“ noch viel Einfluss nehmen kann. Wenn man damit zufrieden ist: okay. Allein die Körperhaltung beim knipsen mit diesen Geräten hält mich davon ab….

      • @ Micky

        „Es ist Unsinn zu glauben, dass man ein Smartphone nicht über Zeit und Blende steuern kann.“

        Nenne mir bitte mal ein Smartphone, wo ich die Blende einstellen kann?

      • Matthias,
        Sein wir doch ehrlich. „Eingeschränkten Nutzen“ besitzt jedes Wechselobjektiv. Und genau diese Teile sind für die Abbildung zuständig. Ohne die Dinger funktioniert keine Kamera.

        Ich wiederhole mich ungern: Wer nicht bereit ist, sich mit dieser Technologie ernsthaft auseinanderzusetzen, wird auch nie erfahren, wie detailreich man mit diesem praktikablen Gerät und seiner App’s arbeiten kann. Allerdings hat der eine oder andere – wie hier zu lesen, zumindest schon herausgefunden, dass man die Zeit einstellen kann. Nur bei der Blende hapert es noch. 😌
        Aber ernsthaft: Ich meine hier die eher hochpreisigen Smartphones. Nicht die Teile um 200,-Euronen wo inzwischen aber auch schon vieles möglich ist, was vor nur wenigen Jahren völlig undenkbar schien.
        😉

      • StephanKl,
        ich will nicht überheblich klingen also am Beispiel eines iPhones: Du tippst mit dem Finger auf das Display, es erscheint ein gelb umrandetes Quadrat, welches dein Objekt scharf stellt (ja auch Augen Af) Rechts davon erscheint eine Linie mit einer kleinen Sonne. Ziehst du sie entweder nach oben oder unten, wird dein Bild heller oder dunkler. Das ist die Blende und die einfachste Art sie einzustellen. Es gibt Apps, die alles noch umfangreicher mit Blendenwerten in Zahlen darstellen können. 😉

      • Micky,
        man kann ein Telephon ja auch zum Bildermachen benutzen. Die meisten User sind damit hoch zufrieden. Und was da alles so geknipst und weltweit rausgemüllt wird, soll mir auch egal sein. Allerdings fotografieren geht anders. Wahrscheinlich sehen das die meisten hier Anwesenden auch so. Andernfalls kann man sein Equipment verkloppen und hört ganz auf. Oder noch abgefahrener: man fängt wieder analog an. wenn man das nötige Kleingeld hat….:-))

      • @StephanKl

        Es gibt defintiv Smartphones mit einer echten Variablen Blende. Z.b. das Galaxy S9 Plus hat eine Variable Blende von f/1.5 bis f/2.4.

        —-

        Sicher können Smartphones gute Bilder machen. Für die meisten Menschen reicht das auch völlig aus.
        Aber Spaß macht das definitiv nicht. Sehr schlechte Bedienung. Kein Sucher. Oft muss man Histogramm mit Drittanbieter-Apps nachrüsten. Da reicht mir nicht, das es bei manchen Smartphones einen Knopf gibt zum Foto schießen.

        Lieber eine RX100 oder besser.

      • Sie können wählen, ob Sie selbst Hand anlegen wollen, indem Sie in den Pro-Modus gehen, oder der Kamera die Arbeit überlassen wollen. Im Pro-Modus finden Sie fast alles, was man an den großen Kameras einstellt. Beim S10 bei der Blende allerdings nur die Wahl zwischen 1,5 und 2,4.

        Das ist ja das, was bei dem S10 so richtig augenfällig ist, dass die Kamera die Arbeit schon recht ordentlich leistet, was bei keiner meiner bisherigen Kameras auch nur annähernd so funktionierte.
        Konsequenterweise hatte man bei den alten Kameras ja gar keine andere Wahl, als RAW-Bearbeitung, wenn man ordentliche Bilder haben wollte. Die Kamerasoftware konnte es eben selbst noch nicht, jedenfalls nicht befriedigend. Aber – warum sollte das so bleiben?
        Ich wasche ja auch nicht die Wäsche mit der Hand, da es die Maschine besser kann.

    • Bei einem IPhone kann die Blende nicht mechanisch verstellt werden. Wer etwas anderes behauptet, der hat technisch nix verstanden. Das die Blende sich über Software emulieren lässt, das bestreitet niemand. Aber hier kommen Software Algorithmen zum Einsatz, die mit Optik nichts zu tun haben.

      • Alles richtig, eine „mechanische“ Blende in einem Smartphone zu erwarten, wäre auch zu weit hergeholt. 😄
        Dennoch kannst du im Portaitmodus des iPhones bis zu einer Blende von f 1.4 simulieren um eine Freistellung mit ansprechender Hintergrundunschärfe zu gestalten. Das ist ja gerade der Gag. Wir spielen hier also nichtmehr mit der Dampfmaschine, sondern mit der Technologie von morgen. Rein digital.

      • Das hatte ich schon angesprochen.
        Und zudem oben Links gebracht, wo man sich das Ergebnis anschauen kann.

        Es gibt heute Technologien zur Entfernungsmessung. Da kann die Software in Abhängigkeit von der Entfernung unscharf stellen. Da kann man dann sogar nachträglich noch die Freistellung gestalten. Ein Traum, der mit herkömmlichen Kameratechnologien (Große Blende + lange Brennweite) nicht realisierbar ist.

  • Canon bringt zwei neue Kameras…

    Wenn ich mich selbst in meinem „Spielzimmer“ umsehe was da so alles an fotografischem Gerät aus den letzten Jahren nutzlos herum steht, dann kommen mir arge Bedenken wenn ich an die Entsorgungsindustrie denke.

    Das Zeug funktioniert einwandfrei, sonst hätte ich es nicht aufgehoben. Verkaufen kann ich die Dinger nicht weil sie äußerlich aussehen wie alte Taxen, innerlich die mechanischen Teile reichlich Auslösungen auf dem Buckel haben.

    Hoch und heilig verspreche ich mir dann nichts neues zu kaufen, das hält genau bis zu dem Zeitpunkt wo wirklich etwas für mich wichtiges NEUES den Marktplatz betritt.

    Mein Smartphone wird jetzt zwei Jahre alt…….!?

    Was Canon wohl bringen wird? Geiles Zeug? Oder doch nur neue Funktionen aus der Abteilung Software? Hoffentlich letzteres dann brauche ich mir wenigstens keine Gedanken zu machen, weil meine aktuellen Geräte haben genügend Funktionen implementiert.

      • ..der bündelt seine Kräfte gerade im Iran. Huawei hat er dabei gerade nicht auf dem Schirm, weil er damit beschäftigt ist, sein neues Interessengebiet geographisch einzuordnen. Blöde für ihn, dass sponsored by daddy nun auch vorbei ist…

  • So und jetzt bitte zurück zum Thema.. 🙄
    Hab heute zufällig mit einem „Insider“ (jedenfalls lag er damals mit seinen Infos zum M-Mount nicht ganz sooo weit daneben) kurz über Canons kommende Produkte reden können. Die Unterhaltung war in englischer Sprache, was wir beide eher schlecht als recht beherrschen, so some facts might be lost in transition 😜

    Es wird eine EOS90D geben, ganz klassisch als DSLR mit EF-S mount und 100% OVF.
    Gehäuse ähnlich 80D aber etwas robuster und abgedichtet mit Touchdisplay 3.2″ OLED >2 MP über 3Achsen beweglich.
    Sensor >30 MP mit 100% DPAF Abdeckung und nochmals gesteigertem Dynamik Bereich und Empfindlichkeit -> also aus eigener Produktion (Der große AF Bereich wird für LiveView und Video verwendet).
    2 mal Digic8 daher denken wir 4k non Crop 60fps Video.

    Die 2. Neuheit ist angeblich eine EOS2500D???

    EOS M kommt später mit gleichem Sensor aber neuem Prozessor Digic8+

    EOS7D III ist angeblich nicht gecanceled meint er und kommt mit einem QPAF 20MP Sensor und 2 Digic8+ Ende des Jahres ebenfalls als klassische DSLR…

    LG

    Markus K.

    • Hoffentlich endet Canon nicht wie die deutsche Autoindustrie, indem sie nur noch Ladenhüter produzieren. Wär ja irgendwo schade, bei dem Potenzial…😳

      • Also für mich klingt das alles sehr gut und würde Canon erneut deutlich vor dem Mittbewerb positionieren.
        Mindestens 30 MP im APS-C kombiniert mit 4k 60p full ist definitiv ein Alleinstellungsmerkmal.
        Und das Canon weiterhin zuverlässig die langjährige DSLR Kunden bedient kann mann nicht hoch genug anrechnen…
        Camera? Canon!

      • @joe:
        ooops… 30fps w/o crop, sorry…
        Dafür ist die Aufnahmedauer in allen Modi jetzt unbeschränkt!

  • kein elektronischer Sucher, dann ist die 90D was für mich…
    für schnelle Sportaufnahmen in dunklen Hallen taugen diese
    spiegellosten Versuche halt immer noch nicht. Bis das so weit
    ist, ist noch locker Zeit für ein komplettes DSLR- Kamera- Leben.