Canon Objektive

Canon: Update zu den neuen RF-S Objektiven

Aus Asien kommt ein Update zu den neuen Canon RF-S Objektiven, die angeblich in Kürze zusammen mit der R7 und R10 vorgestellt werden sollen.

Canon Präsentation wohl am 24. Mai 2022

Wenn die Gerüchte der letzten Wochen stimmen, dann müssen wir uns nur noch wenige Tage bis zur großen Canon Präsentation gedulden. Am 24. Mai 2022 soll das APS-C-Event, auf dem die Canon EOS R7, die Canon EOS R10 sowie zwei RF-S Objektive speziell für die beiden neuen APS-C-Kameras vorgestellt werden sollen, über die Bühne gehen. Wirklich eindeutige Leaks lassen bisher zwar noch auf sich warten, wir sind aber trotzdem sehr zuversichtlich, dass die Informationen zur baldigen Canon Präsentation korrekt sind.

18-45mm vermutlich lichtschwächer als gedacht

Nun kommt aus Asien ein kleines Update zu den beiden neuen RF-S Objektiven. Canonrumors hatte Anfang Mai berichtet, dass Canon ein Canon RF-S 18-45mm f/3.5-5.6 und ein Canon RF-S 18-150mm f/3.5-6.3 vorstellen möchte. Die Spezifikationen aus Asien lesen sich nun minimal anders. Dort ist nämlich von einem RF-S 18-150mm f/3.5-6.3 IS STM und einem RF-S 18-45mm f/4.5-6.3 IS STM die Rede. Die Blendenöffnung scheint beim 18-45mm also etwas geringer auszufallen, als zuletzt vermutet wurde (f/4.5-6.3 anstatt f/3.5-5.6). Des Weiteren wissen wir nun mit Sicherheit, dass beide Objektive einen Bildstabilisator erhalten werden.

Noch keine neuen Spezifikationen

Neue technische Daten der Canon EOS R7 und Canon EOS R10 sind in den letzten Tagen nicht gesichtet worden. Wir können also nur nochmal zusammenfassen, was wir bereits über die beiden Kameras wussten, nämlich dass die Canon EOS R7 mit 32 Megapixeln, einer Serienbildgeschwindigkeit von maximal 30 Bildern pro Sekunde, 4K-Videos mit 60 fps, zwei Speicherkarten-Slots und einem IBIS überzeugen soll, während die Canon EOS R10 mit 24 Megapixeln und maximal 23 Bildern pro Sekunde auf den Markt kommen soll.

Spätestens am 24. Mai 2022 werden wir hoffentlich mehr über die beiden neuen APS-C-Kameras erfahren!

Quelle: Asobinet

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N1USER

Um „Marcello“ auch mal eine Freude zu machen: Ich bin absolut begeistert, passen diese beiden neuen Canon-Objektive doch sehr gut zu meinen EF-M 15-45mm und EF-M 18-150mm Zooms. Wenn die EF-S-Objektive denn wenigstens eine vernünftige Größe haben, findet man sie in der Fototasche auch besser. Das war ja bei EF-M immer ein Problem 😉

J.Friedrich

Klar, die Linsen müssen halt sein (R10 Bundle usw.) … interessant wird eigentlich nur die R7 bei der Vorstellung und die R10 hinsichtlich Ausstattung-Umfang bzw. möglichem Mangel an Ausstattung …

Ray

Macht den Eindruck, Canon würde einfach sein Zeugs von M auf R umstricken. Hätte auch ein 15-180 f/3,5 – 6,3 sein können, oder ein 17-55 f/2,8 – 4,5 in kompakter Bauweise, da wäre doch die eine oder andere Braue noch hochgezuckt..
Aber so kommt eine R10 mit Standardzoom doch recht mikrig daher. Und die R7 mit einem der beiden Anhänge bringt auch keinen Gorilla auf den Baum.
Nee nee. Da fehlt der Pfiff.
Ich habe wirklich lang gewartet, wie es mit dem M-System weitergeht. Canon hätte sich nur mal umsehen müssen, was z.B. Fuji so macht und hätte bestimmt auch ein R-Bajonet dran geschraubt bekommen.
Bei dem was bisher bekannt ist fehlt mir vor allem eins: Leidenschaft.

Alex R

Ja, Fuji hat z. B. das sehr gute und kompakte 18-55 F2.8-4.0…das ginge doch auch bei Canon aber man will nicht

lichtbetrieb

Peinlich, was Canon hier bringt. Scheinbar können oder wollen sie ihre Fähigkeiten überragende Objektive herauszubringen nicht auf APSC übertragen.
Bisschen mehr Anreize braucht es schon, um potentielle Kunden ins RF System zu locken. So wird das wahrscheinlich nichts.

Diese Dunkelzooms jedenfalls sind die Rohstoffe nicht wert, aus denen sie gefertigt werden. Insbesondere das 18-45 ist völlig am Markt vorbei. Da ist man mit einen relativ aktuellen Handy besser beraten.

joe

Absolut richtig. Warum sollte irgend ein Einsteiger auf die Idee kommen so einen Mist zu kaufen? Corona scheint doch die Denkfähigkeit zu beeinträchtigen.

Roman.Tisch

Sehe ich auch so. Was will jemand, der keine Canon RF VF hat, mit den APS-C Kameras, wenn es erst nur diese beiden Objektive gibt.
Ich frage mich warum Canon überhaupt auf die Idee gekommen ist, diese Objektive so zu entwickeln. Als ob die APS-C Nutzer nur Schönwetter Urlaubsknipser wären 🙄.
Deswegen sage ich immer, dass man, wenn man nur APS-C nutzen möchte, bei Fuji am besten aufgehoben ist.

John Casey

Deswegen bin ich jetzt nach langem Abwarten zu Sony APS-C. Da gibt’s wenigstens F4 Zooms, Sigma Festbrennweiten, einiges von Samyang und Laowa und demnächst ein 11mm 1.8.
Hab keinen Nerv, darauf zu warten, dass Canon sich irgendwann erbarmt ordentliche Crop-Gläser zu bauen. Und wann Dritthersteller RF entziffert haben werden, steht auch in den Sternen. Ja, Canon Ergonomie und Menüführung ist die beste am Markt, aber das reicht halt nicht. War immer bei Canon, aber mir der Entscheidung für APS-C gibt’s da einfach nichts für mich.

Wolfgang Buchhholz

Schließe mich der hier gesagten Meinung voll an. Ähnlich wie bei Nikon Z halbformat werden kleine lichtschwache Mausaugen mit Plaste-Bajonett präsentiert. Vor ca. 2 Jahren war bei Nikon-Rumors mal ein Patent für ein Z-Nikkor 16-80mmf2,8-4 aufgetaucht, welches in Real immer noch nicht das Tageslicht erblickt hat.

Joachim

Na ja, berauschend ist das nicht. Ich vermute mal, dass es die preisbewussten Consumer ansprechen möchte. Eine R 10 mit Vario im Kit für 600 oder 700 Euronen. Da greift man schon mal zu. Für den Hausgebrauch wird es reichen. Und mit Adapter lassen sich meine 3 APS Objektive (35 Tokina, 60 Canon und 10 – 20 Sigma) gut verwenden. Mit der RP sind die Pixel dann doch zu wenig. Wenn preislich OK, dann vielleicht die R7. Und man hat die ganze Palette der RF und Altglaslinsen, sogar mit Crop von 1,6. Dann wird das 60-300 bis 480mm.
Finde das von Canon nicht schlecht. Die anderen sind auch nicht schlecht.

Joachim

Nur zur Info. Habe auch die 750 D; also APS-C. Sensorpixel wie bei der R 10. Bin für meinen Bedarf da auch zufrieden. Die RP war im Prinzip nur gedacht für meine alten Zeisslinsen (Contax/Yashica). Tue mich immer noch schwer mit den Crops und richtige Brennweitenauswahl. Ist so wie beim Autofahren. Bin die manuelle Gangschaltung gewohnt und will auch keine Automatik. Hauptsache, das Auto fährt.

Markus Gaide

Na mal abwarten was es wirklich wird die Linsen sind mir erstmal egal, die R7 ist wichtig für ich. Da würde ich eh erstmal Übergangsweise mein 18-35 adaptieren. und wenn es dann so ist wie es sein soll, andere Firmen haben auch gute APSC Töchter

John Casey

Leider nur zum Adaptieren. Es gibt quasi kein RF Glas von anderen Firmen.

Maratony

Meine erste DSLR war die Canon 350D mit einem 18-55mm ohne IS.
Maximal waren ISO1600 drin. Bis ISO400 war aber nur vernünftig.
Ich habe diese Kamera geliebt. Ich hatte mich damals nicht für Blende oder ähnliches interessiert, sondern einfach geknipst, alles was ging.
Dieses Gerede von Leuten, die, und ich vermute es dringend, Fotografie zum größten Teil als Hobby ausleben und glauben, dass nur Vollformat das richtige ist, ist unsäglich und hochkratig arrogant.
Ich hätte mich damals über die Möglichkeiten einer R10 und einen 18-150mm sowieso gefreut!

Aber hier sind ja nur Profis mit dem neusten und besten Equipment! Das ist natürlich nix für die!

Allerdings vermute ich, dass ich auch mit einer R10 immer noch gute Bilder machen könnte. Vielleicht sogar bessere als manch einer mit einer R5 würde.

Ich würde jedem mal empfehlen sich mal ein wenig zusammen zu reißen, wieder mehr demütigen zu werden und vielleicht manchmal vorher warten, bis man etwas schreibt.

N1USER

Maratony, ich stehe ja bekanntlich zu meinem Amateurdasein. Nun hatte ich sie ja alle (Wortwitz!): Pentax, Nikon, Canon, halt alles, was sich Amateure so zusammenkaufen, um den Markt irgendwie am Laufen zu halten. Leider ist es mir bisher mit keiner Ausrüstung wirklich gelungen, auch nur halbwegs vernünftige Fotos zu machen. Aber darum geht es hier im Forum ja auch gar nicht. Sondern um Gerüchte, Technik und Meinungen. Gute Fotos überlasse ich lieber Menschen wie dir. Aber nur, weil du heute vermutlich was falsches gegessen hast, brauchst du ja nicht gleich Meinereiner zu verteufeln, gelle?

Maratony

Ich habe nichts gegen Amateure. In vielen Bereichen bin ich selbst einer. Nur tun einige hier, als würden sie zur oben Spitze der Fotografen gehören und das stört mich. Nie ist etwas recht, nie ist was ausreichend, alles muss zermeckert werden.
Die R10 und diese beiden Objektive haben klar ihre Berechtigung und sie würden für viele Menschen mehr als ausreichen. Denn nicht jeder Fotografiert im M-Modus. Das kann man ruhig auch mal so akzeptieren.

joe

Maratony, hier geht es nicht um APS – C oder KB, sondern um mittelmäßige oder ganz schlechte Objektive. Wenn sowas wirklich kommt kauft man sich besser ein SP. Und bei guten Bildern ist zu unterscheiden ob technisch gut oder Motiv gut. Sehr gut ist es wenn beides stimmt. Das kriegen Profis und Amateure hin oder auch nicht.

Maratony

Wer sagt denn, was schlecht oder gut ist?
Diese Kameras und Objektive holen mehr Menschen in die Fotografie als jedes Smartphone. Sie sind das was sie sind, Einsteigergeräte. Klar kann Canon auch ein 17-55mm f2.8 bringen. Aber wer von den Einsteigern soll das bezahlen? oder ein 55-200mm f4? Du brauchst eine Antwort für unter 1.000€ und diese Linsen bringen das.
Jemand, der sich eine R5 und ein 28-70mm f2 kauft für über 7.000€ gehört wahrlich nicht zu denen die damit angesprochen sind.

Was Canon bräuchte, wären 24mm f2.8, 35mm f2, 50mm f1.8. Alles Linsen die kompakt sind und nicht extra für APSC gebaut werden müssen. Bis auf das 24mm sind alle bereits da, sogar ein 16mm und ein 85mm schmücken das Portfolio. Zooms würd es so schnell nicht geben, aber dem kann man ja auch Zeit geben. Urteilen, das können alle, aber das nutzen, was da ist, bedeutet aus der Komfortzone herauszukommen. Das müssen die Einsteiger erstmal schaffen, bis dahin ist mit den beiden Linsen genug getan.

alex

Meine erste Kamera war eine 400D mit 18-55 KIT 🙂
Alerdings glaube ich, dass sich die Zeiten etwas geändert haben. Die meisten „Hobbyknisper“ bleiben inzwischen sowieso bei Smartphone und Co. Vor 15 Jahren waren Handys kaum mehr als eine bessere Lochkamera, weshalb jeder der irgendwie halbwegs vernünftig Bilder machen wollte eine richtige Kamera brauchte- und sei es nur für den Familienurlaub einmal im Jahr. Wer sich heute eine Systemkamera kauft, hat sich in der Regel schon etwas tiefer mit Fotografie beschäftigt und demzufolge auch höhere Qualitätsansprüche. Das muss aber nicht bedeuten, dass man dafür gleich viel mehr wie für das KIT ausgeben muss. Gute, lichtstarke und gleichzeitig sehr bezahlbare Festbrennweiten zB. von Sigma und Viltrox gibt es heute wie Sand am Meer. Früher waren solche Objektive alleine durch den Preis fast nur Profis vorbehalten gewesen und der gemeine Amateur hatte (jenseits von einem 50mm 1,8 Joghurtbecher) viel seltener die Möglichkeit mit besseren Objektiven zu arbeiten. Insofern finde ich schon, dass ein so RF 18-45mm 4,5-6,3 in 2022 etwas aus der Zeit gefallen wirkt.

Rawbert

Ich verstehe diesen Smartphone-Defätismus nicht ganz. Wer in Vor-SP-Zeiten nicht zur Einweg-Kamera oder Kompaktknipse griff und sich eine Spiegelrefelx für bessere Urlaubsfotos zulegte wird dies auch heute noch tun, aber sich nicht im Hochpreissegment bedienen wollen. Zu Analogzeiten haben sich die Leute doch auch nicht alle zwei Jahre eine neue Kamera gekauft, die Bildqualität blieb ja immer gleich. Nur signifikante Verbesserungen konnten zur Neuanschaffung bewegen. So auch mit D-Kameras bis sich in der IQ nicht mehr viel getan hat. Die Goldgräberstimmung ist zwar vorbei, aber Kameras werden nicht verschwinden. Das Smartphone selbst führt doch auch einen Überlebenskampf: Nämlich gegen veränderte bessere Kommunikationsmöglichkeiten und Bedienkonzepte. Das ist die Konkurrenz des Smartphones. Wie lange meint ihr, wollen die Leute mit einem Brettchen in der Tasche oder um den Hals baumelnd durch die Gegend laufen? Die Tage des SP sind doch gezählt, es wird eher wieder verschwinden als Kameras mit Wechselobjektiv.

Maratony

Naja, ist ja meine Rede, der Markt ist voll mit Geräten und der Gebrauchtsmarkt tut sein übriges für Preisbewusste.

Die These, dass Käufer sich dahingehend schon tiefer mit beschäftigt haben, bleibt eine These. Die Mensch hat Spaß an der Fotografie und auch am anfassen. Beides hat ein Smartphone nur bedingt. Ein Standartzoom ist nix verkehrte, obgleich ich es mir nicht holen würde. Aber um zu wissen was du nicht brauchst, benötigst du keinen Profi der dir das sagt. Du musst es rausfinden durch das Tun. Welcher Einsteiger kauft sich denn eine Digitalkamera und ein Festobjektiv ohne digitalen Zoom. Niemand!

Man kann für sich solche Sachen ablehnen. Aber das generelle Gemecker über alles ist eben der Knackpunkt.

Und ja, es hat sich verändert, daher kannst du mit solchen Linsen mittlerweile überhaupt erst arbeiten. IBIS, IS und ISO performance ist heute das, was es früher nicht gab. Connnectivität zum Smartphone (außer wenn es Fujifilm ist) , gleich bearbeiten und hoch in die Netzwerke. Das brauchen und wollen die Leute.
Wer beim SP bleiben will, der macht das auch. So eine Kamera wird ihn nicht locken, aber eine teurere auch nicht.

Rawbert

Volle Zustimmung! Wollte nur ergänzen hinsichtlich SP.

Maratony

Du erkennst was richtiges. Es könnte nämlich andersrum sein und es wird vermutlich auch kommen, dass nicht das SP die Konkurrenz ist für die Kameras.

Wenn die Kameras mal anfangen ihre Konnektivität zu erhöhen und die Geräte miteinander zu verbinden, dann wird das klassische SP aussterben.
Meine X100v mit WhatsApp, Instagran und Telefon. Ich hätte nie was anderes am Start.

Joschuar

…nur mal so : Einerseits wollen alle diese Konnektivität und andereseits wird sich über die Videofuktion aufgeregt, weil wir ja NUR Fotos machen wollen 😉
Tatsache wird wohl sein, das sich die Kameras eher als Videokameras mit hoher Konnektivität entwickeln werden und das FOTOGRAFIEREN als nebensache sein wird 😉
Zu der KI die als Sinnvoll erachtet wird und diese Möglichkeiten erst ermöglichen !!

alex

„Zu Analogzeiten haben sich die Leute doch auch nicht alle zwei Jahre eine neue Kamera gekauft“

Die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung ist heute im Digitalzeitalter aber viel schneller als zu Anaologzeiten. Eine Kamera die heute auf den Markt kommt ist zB. was AF, Video, Geschwindigkeit etc.massiv besser als eine Kamera vor 5-7 Jahren.

Rawbert

Völlig richtig. Wir sprachen allerdings nicht über den Enthusiasten, sondern den Gelegenheitsfotografen. Und diesem oder dieser reicht der 5-Jahre alte AF meistens völlig aus oder andersherum: die Einschränkungen in fps oder AF sind in der Regel nicht so gravierend, dass sich eine regelmäßige Neuanschaffung lohnen würde. Deshalb müssen im Einsteigerbereich eben andere Kaufanreize geschaffen werden als immer nur schneller, weiter, höher. Das macht der Konsument nicht mit.

joe

Rawbert, bevor das Smartphone verschwindet ist Frieden zwischen Israel und den Palästinensern und der kommt nicht mehr zu unseren Lebzeiten. Zumindest hier in der Schweiz (weiss halt nicht mehr genau wie das im elektronischen und digitalen Entwicklungsland Deutschland inzwischen ist), geht praktisch nichts mehr ohne Smartphone, angefangen von der Bezahlung bis hin zum Covid Zertifikat, alles ist und letzteres muss auf dem Smartphone sein. Wer Probleme kriegen wird und zum Teil schon hat sind Konzerne wie Telekom und Co, denn Kommunikation läuft fast nur noch über WhatsApp und Co. Verschicken von Bildern, Text- und Audio Nachrichten oder sogar Telefonate oder Videochats alles geht über diese Platformen. Wer schreibt noch SMS? Kenne Niemanden. Ausser gewissen öffentlichen Benachrichtigungen ist SMS doch tot. Herkömmliche Kameras überleben, wenn zwei Dinge gewährleistet sind. Erstens bessere BQ, zweitens optimale Konnektivität. Ich war gerade in Berlin, ich habe noch nie so wenige Fotos mit der Kamera gemacht, zum ersten Mal mehr Bilder und vor allem Videos mit dem SP, Sekunden später war das Foto/Video, bei den Lieben daheim – und dazu in guter Qualität! – meine Meinung!

Matthias

…jetzt hatten Deine Lieben daheim endlich mal sturmfreie Bude, weil der Alte weit weg in Berlin war und schon musst Du sie mit Deinen Videobotschaften belästigen….:-))

Rawbert

Ich meine, dass schon heute das SP-Bedienkonzept ausgereizt ist. Nur darum werkeln die Hersteller an den Kameramodulen herum. Welcher Insta-Knipser braucht jetzt dringend eine Periskopoptik im Handy? Im Prinzip brauchen manche doch gar keine Kamera, sondern nur eine KI die aus ein paar Stichworten oder anderen Vorgaben schnell ein ansehnliches Bild errechnet (will jetzt aber niemandem etwas unterstellen). Klar sind ernsthafte Bilder auch möglich und werden auch gemacht. Aber die Kameras in den Smartphones sind doch momentan der einzige Anreiz für eine Neuanschaffung. Display, Geschwindigkeit, Speicher – alles mehr als Ottonormal benötigt. Wenn jetzt neuartige Bedienkonzepte angeboten werden, wird wieder neue Nachfrage generiert. (Das alles brauch ich doch dir nicht zu erklären!) Google Glasses samt VR, ausrollbare Displays oder Implantate: Wen interessiert da noch das Kameramodul wenn Kommunikation ohne Beule in der Hose und ohne Wischen Tippen und Schütteln möglich wird?
Deshalb wird die klassische Kamera eben nicht verschwinden. Mit ihr hat man die gestalterische Freiheit.

Matthias

Also eine Freundin von mir holte vor einiger Zeit mal voller Stolz ihre Canon Spiegelreflexkamera aus dem Schrank. Frag bitte nicht welche. Irgendwie ging die nicht mehr. Habe natürlich sofort erkannt, dass der Akku leer war. Und der war nicht nur leer sondern klinisch tot. Du weißt, was das beinhaltet:-))
Bei einem Handy passiert das nicht, weil es dauernd in Gebrauch ist…

Matthias

…und nur um das klarzustellen:
meine Freundin hat ein abgeschlossenes Studium vorzuweisen und arbeitet in verantwortlicher Position:-))

Rawbert

Ich würde niemals jemanden als ungebildet ansehen, nur weil es mit dem Technikverständnis hapert… eher andersrum.

Rawbert

Und um den SP-Akku im Urlaub für kommunikative Aufgaben zu reservieren, braucht’s die richtige Kamera!

Rawbert

Anderes Beispiel: Was erklärt den Erfolg der Instax-Cams? Die User haben alle ein SP dabei u. könnten ihre Bilder im Nu teilen, drucken aber dennoch ein super kleines Bildchen in wirklich sehr bescheidener Qualität aus und sind begeistert. Die Bedürfnisse sind vielleicht unterschiedlicher und anders gewichtet, als wir denken!

Matthias

….und genau darum geht es. Das ist wie Zauberei, wenn man ein Bild direkt aus der Kamera in der Hand hält und sofort weitergeben kann. Nicht umsonst hat FUJI die größten Umsatzsteigerungen mit den Sofortbildkameras…