Canon Kameras

Canons Vollformat-DSLM soll völlig neuen Sensor erhalten

Canons spiegellose Vollformatkamera, die möglicherweise Canon EOS M1 heißen wird, soll mit einem neu entwickelten Sensor ausgestattet werden.

Canon EOS M1 mit neuem Sensor?

Canons kommende Vollformat-DSLM, die möglicherweise auf den Namen Canon EOS M1 hören wird, soll im Jahr 2018 vorgestellt werden. Konkret rechnet man derzeit mit einer Präsentation auf der photokina 2018. Vor wenigen Tagen hat die Kamera Gerüchten zufolge die nächste Stufe in der Entwicklung erreicht und aktuell werden wohl intern bei Canon Prototypen der spiegellosen Vollformatkamera getestet. Darüber hatten wir hier berichtet.

Nun ist ein weiteres Detail zur Canon EOS M1 durchgesickert, so will Canonrumors nämlich erfahren haben, dass die Canon EOS M1 mit einem völlig neu entwickelten Sensor ausgestattet sein wird! Das bedeutet, dass weder der Sensor der Canon EOS 5D Mark IV noch der Sensor der Canon EOS 6D Mark II zum Einsatz kommen soll. Das ist natürlich eine gute Nachricht, denn ein neu entwickelter Sensor sollte im Normalfall natürlich auch eine bessere Bildqualität liefern als Sensoren, die schon seit einigen Monaten bzw. Jahren auf dem Markt sind.

Canon scheint sich ins Zeug zu legen

Gleichzeitig deutet die Tatsache, dass Canon anscheinend einen neuen Sensor entwickelt, möglicherweise auch darauf hin, dass sich Canon bei der EOS M1 so richtig ins Zeug legt – oder zumindest hoffe ich persönlich, dass das der Fall ist. In den letzten Monaten gab es ja immer mal wieder Gerüchte, dass die Vollformat-DSLM sehr der Canon EOS 6D Mark II ähneln soll. Sprich Canon hätte einfach Komponenten aus der 6D Mark II und/oder der 5D Mark IV nehmen können, um diese in einem neuen kompakten Gehäuse mit EVF zu verbauen. Das scheint nun aber wie gesagt nicht der Fall zu sein.

Wie viele Megapixel würdet ihr euch von Canons spiegelloser Vollformatkamera wünschen?

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

28 Kommentare

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  • Um die Frage nach den Megapixeln zu beantworten!

    Irgend etwas zwischen 35 und 45 Megapixeln, aus dem neuen organischen Sensor an dem Canon schon seit 2 Jahren bastelt, wären wünschenswert. Pixel sind aber nicht alles. Ich erwarte einen außergewöhnlichen Dynamikumfang und vor allem eine erweiterte Farbtiefe ohne signifikantes Rauschen. Das sind die wesentlichen Voraussetzungen für technisch höchstwertige Bilddaten.

    Eine neue Sensor Technologie erfordert auch eine völlig neue Kamera interne Datenverarbeitung. Fotos und Videos erfordern neben dem mechanischen auch einen elektronischen Verschluss. Dieser sollte auch für zukünftiges 8k Video geeignet sein. Ebenso müssen die Eigenschaften einer Panasonic GH5 übernommen werden sonst hinkt man wieder hinterher.

    Der Sucher sollte dem der Fuji Mittelformat ähneln, 3,64 Mio Pixel haben und schwenkbar sein.

    Das Gehäuse soll Wetter resistent und robust sein, es soll sich einfach in den Studiobetrieb einbinden lassen und alle bisherigen Objektive müssen ohne Einschränkungen verwendbar sein.

    Dann könnte ich mir einen Erfolg vorstellen.

  • Für mich macht in einer neuen Kamera ein Sensor mit weniger als 50 Megapixeln nur noch dann Sinn wenn er mindestens 2 Stufen weniger Bildrauschen zeigt oder ich dadurch 2 Stufen kürzere Belichtungszeiten bei hoher Empfindlichkeit nutzen kann.

    Sonst gibt es keinen Grund mehr das Vollformat mit weniger als 50 MP anzubieten, denn das entspricht ja rund 20 MP beim Halbformat.

    Ernsthaft rückwärts rudern macht ja jetzt keinen Vorteil mehr – wenn einmal die hochauflösenden Objektive angeschafft sind.
    Ich vermute wir werden auch noch 100 und 200 MP Kameras erleben.
    Ob das jemand braucht, danach fragt die Industrie nicht – sonst würde auch keiner mit Diesel-SUW durch die Städte donnern.

  • Es könnte ja auch durchaus sein, daß sie ebenso an einem „gebogenen“ Sensor arbeiten wie Nikon, der speziell für die spiegellosen Systeme genutzt werden soll, was allerdings auch neue Objektive fordern würde, was ich als eher ungünstig finden würde. Und wer braucht wirklich 50 MP? Keine S..!

    • Gebe „Wolf“ vollkommen Recht, Wer braucht wirklich 50MP, ich hoffe auf maximal 40MP, lieber darunter. Die Nachteile einer sehr hohen Pixelzahl sind meiner Meinung nach grösser als deren Vorteile.

      Ich wünschte mir (wobei ich nicht davon ausgehe, dass Canon meine Wunschliste berücksichtigt) Fotos mindestens so wie 5D MK IV, eine überzeugende Video-Performance. 4K mit 60B/s, 4K-HDMI Ausgang, FHD mit 120B/s, Zeitlupe mit FHD sowie Superzeitlupe in HD. Nicht zu vergessen natürlich EF-Mount, dann wird sie mein Zweitgehäuse! Ok, mehr als 4’000.- sollte sie auch nicht kosten, das wäre meine Schmerzgrenze.

    • Widerspruch –
      die Zukunft geht unaufhaltsam zu 50 MP und mehr – egal ob bei Smartphones oder Profikameras.
      Denn der Vorteil – bei entsprechendem Objektiv und Bildstabilisierung ist doch glasklar:
      Aus einem Normalobjektiv kann ich „wahnsinnige“ Bildausschnitte generieren.
      Wer sagt das braucht kein S… der muß auch die meisten heutigen elektronischen Entwicklungen in Frage stellen, den Sport, den Menschen an sich… denn die einzige, kurzfristige Lösung ist doch immer die gleiche seit Menschen denken können – mehr!
      Ich kaufe auch 200MP – wenn ich dafür kein 600 mm und 800 mm mehr schleppen muss!
      Ich befürchte aber das der richtige Schub schon bald in den Smartphones kommt, mit vielen Megapixeln und dann Systemkameras völlig obsolet werden… viele Pixel werden da sehr viel möglich machen.

      Mir wäre aber noch viel wichtiger – das endlich jemand – am liebsten der Marktführer -Canon – das JPEG-Format stark verbessert – RAW wieder zu dem zurückfährt wozu es eigentlich gedacht war (Beweissicherung etc.) – dass endlich das Bayer-Prinzip aufgegeben wird und wird dann ganz anders anfangen mit Pixeln um zu gehen.
      Es gibt viel zu tun!

      Und Canon muß den Stabi zusätzlich in die Kamera integrieren.

      • @ Cat – habe mir im Sommer eine Olympus TG-5 gekauft, habe dafür 150€ mehr ausgegeben als für die TG-4 obwohl man die MPs von 16 auf 12MP reduziert. Die Bilder sind um Längen besser, kein Vergleich zur TG-4 mit 16MP. Die Sehschärfe des menschlichen Auges ist begrenzt. Selbst 4K TV lohnt sich im Vergleich zu FHD nur, wenn man bei einem 55″ TV weniger als 2,50m Abstand hat, darüber hinaus erkennt das menschliche Auge keinen Unterschied mehr (weiss das aus eigener TV Erfahrung). Glaubt nur weiter an den Pixelwahn. Mir sind andere Kriterien viel wichtiger: geringes rauschen, Bedienungsfreundlichkeit, lange Akkulaufzeit, Wetterfestigkeit, Farbtreue und verbesserte Stabilisierung.

      • Zustimmung –
        zu fast allem, vor allem zum IBIS, für mich völlig unverständlich, dass bisher weder Nikon, noch Canon (abgesehen vom Videomodus der M5) noch Fuji bei APS-C und VF einen IBIS anbietet. Eventuell hat das mit der Patentsituation zu tun, dass hier vor allem die mFT-Hersteller oder Sony die anderen Hersteller blockiert? Rein technisch gesehen ist es jedoch unverständlich, denn die 5. Achse (Rollbewegung) kann nur im Body und nicht im Objektiv stabilisiert werden. Zumindest zusätzlich zur IS im Objektiv muss eine Stabilisierung im Body sein, wenn man optimale Ergebnisse erzielen will. Und genau darauf verzichten gerade die Hersteller, die sich gerne selbst als Technologieführer sehen und die beste BQ anstreben?

        Widerspruch aber zur Selbstverständlichkeit, dass der MP-Wahn immer weiter gehen muss. Die Geschichte der Technik zeigt, dass es bei fast jeder Technologie eine Grenze gibt, über die die Hersteller nicht hinausgehen, obwohl es technisch ohne weiteres möglich wäre. Bestes Beispiel ist die Geschwindigkeit von Reiseflugzeugen. Mach 2 oder mehr wäre technisch – und bei entsprechender Stückzahl – auch finanziell gar kein Problem, trotzdem ist die typische Reisegeschwindigkeit seit Jahrzehnten irgendetwas bei ungefähr ca 900 km/h. Das hat damit zu tun, dass man den Überschallknall und die damit verbundenen „Belästigungen am Boden“ nicht zurecht kommt. Es gibt unzählige Beispiele, wo nicht das technisch Mögliche sondern die damit verbundenen Umstände eine Grenze gezogen haben. Lange Rede kurzer Sinn, ich glaube auch bei den MP gibt es eine solche Grenze, bei der sich in Zukunft die tatsächlich von den Herstellern vorgesehene MP-Zahl einpendeln wird. Bei Kameras werden vermutlich eine Vielzahl von Faktoren eine Grenze ziehen, auch wenn diese sich im Laufe der Zeit ändern kann und wird. Die Dateigrössen und die Verarbeitungsgeschwindigkeiten der Softwareangebote sowie der Kameraprozessoren, das Rauschverhalten immer kleinerer Pixel, die Kosten für die Herstellung von immer „dichterer“ Sensoren, die Low-Light-Fähigkeiten, die Wirksamkeit der Stabilisierungsyssysteme, Anforderungen an die Qualität der Objektive sowie die durch das menschliche Auge noch wahrnehmbaren Unterschiede, werden bei den MP-Zahl immer eine Grenze ziehen. Möglich, dass diese Grenze jetzt und bald bei 50MP liegt. Es wird auch immer einen geben, der meint nochmal einen „draufsetzen“ zu müssen. Ich denke aber, dass die Steigerung der durchschnittlich vorgesehenen MP-Zahl nur noch langsam stattfinden wird. Die Kunden werden eben feststellen und vielen ist es schon bewusst, dass man sich mit der Erhöhung der MP-Zahl auch viele und teilweise teure Konsequenzen einhandelt, die einen dann vom Kauf solcher MP-Monster abhält.

      • Die Zahlen täuschen – einfach mal überlegen was die 20 MP auf dem mFT Viertelformat – auf einem 1″ Zoll Sensor (1/8 Format) bedeuten – mal ganz vom Smartphone zu schweigen.
        Betrachtet man dann noch, das ein idealer Ausdruck in nur DIN A2 (42×59,4cm) schon mindestens 35 MP in der resultierenden Bilddatei benötigt…

        Also kurz gesagt, wer dann noch Ausschnitte aus seinen Bilddateien vornimmt, wird sich sehr über 50 MP und deutlich mehr Auflösung freuen.
        Es gilt das selbe wie beim Filmen – die Datenmenge kann zum Problem werden – 4K braucht letztlich auch keiner für Internetfilmchen.
        Nur für Internetbildchen sind 2 MP schon zu viel.
        Mir geht es um die Möglichkeit auf Super-Tele-Objektive zu verzichten und darum Reserven im Bild zu haben – deshalb sind 50 MP und 100 MP sehr willkommen.

        Entweder bringt Canon endlich mal komplett neue Sensortechnik oder den jetzigen Status-Quo und das sind eben 51 MP Auflösung.
        Das weder die Dynamik, noch das Bildrauschen unter hohen Auflösungen zusätzlich leiden müssen, beweist Nikon mit der D850 als erster – alle anderen werden folgen.

      • „Canon der Marktführer“ Der war echt gut. Ich werde heute sicherlich nich öfter daran denken und lachen müssen.

      • ich bin kein Canon-Verfechter –
        aber den TATsachen sollte schon jeder ins Auge sehen, seit 25 Jahren ist CANON bei Wechselsystemkameras mit dem EOS System mit deutlichem Abstand Weltmarktführer.
        dann verkaufte bisher Nikon die meisten Kameras und jetzt schickt sich Sony an aufzuholen.
        Also schlaue Sprüche ohne Fachwissen sind hier nur Ballast.

      • @Cat – Ja, ich akzeptiere doch und stelle keineswegs in Frage, dass eine hohe Pixelzahl auch gewisse Vorteile mit sich bringt. Es geht mir darum, dass diese auch Nachteile hat, selbst wenn man den ein oder anderen Nachteil immer weiter verringern kann. Es gibt eben nicht so viele Anwender, die wirklich grosse Vergrösserungen oder Ausschnittssvergrösserungen benötigen. Für viele Anwender stellt sich die Frage, ob sich Sensoren mit sehr hoher Pixelzahl tatsächlich lohnen, oder ob diese Anwender in einen technischen Overkill hineingeraten, also kaum einen Mehrwert erhalten aber höhere Kosten und gewissen Nachteile sich einhandeln. Das mag ja für Sie und Ihre Anforderungen nicht gelten, völlig akzeptiert.
        Auch wenn die Nikon D850 das Bildrauschen im Griff hat, so sieht man doch bei den aktuellen mFT Top-Kameras mit ihren 20MP und deutlich kleineren Pixeln als bei der D850, dass hier noch ein ernsthaftes Problem besteht, zumindest bei ISO-Bereichen ab 1600/3200. Umgerechnet auf das VF sind das ja ca 80MP. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Olympus und Panasonic in absehbarer Zeit die Pixelzahl weiter erhöhen werden, zumindest nicht relevant erhöhen. Ich vermute eher, dass man für einige Zeit am Rausch- und Dynamikverhalten der Sensoren arbeiten wird. Das dürfte den Kunden und den Verkaufsargumenten pro mFT mehr bringen.
        Hinsichtlich Dateigrössen und den damit verbundenen Anforderungen sehen wir die Sache ja anscheinend ähnlich. Dies ist ein limitierender Faktor und das wird wohl auch für einige Zeit noch so bleiben.

      • „AW wieder zu dem zurückfährt wozu es eigentlich gedacht war (Beweissicherung etc.) “

        Nee nee.

        Canon EOS-M3 RAW hat 14 Bit pro Farbkanal, JPEG nur 8 Bit/Kanal.
        Dem RAW stehen also 64 mal so viel Helligskeitswerte pro Farbkanal zur Verfügung wie dem JPEG-Bild.

        Deshalb kann man ja im RAW auch die Tiefen so schön hochziehen.

        Im JPEG ist man auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass das die Kamerasoftware ordentlich macht.
        Bei Smartphones macht das die Kamerasoftware ordentlich. Bei den meisten großen Kameras nicht. Da braucht man einfach RAW.

  • Völlig Neuer Sensor?
    Hat ja auch bei der 6d mark ii geheißen neuer Sensor mit Hoher Dynamik und besserer Iso.
    Jetzt wissen wir was wir von Canons verspechen halten sollen.

    Gar nichts. Alles nur Show.

  • ich würd mir wünschen das sie WENIGER als 35mp hat, es sei den sie wäre im body bildstabilisiert. dann auch ein wenig mehr.
    für mich der gerne und viel reportagen macht und dabei auch gerne das natürliche umgebungslicht mit einbezieht wäre es bei 35 mp schon kritisch wegen verwackler.
    auch was die bildbearbeitung angeht dauert es schon mit 30mp lang besonders wenn man mit lightroom bearbeitet.
    bisher hab ich es sehr an canon geschätzt das sie mit den mp nicht versuchen die konkurrenz zu übertrumpfen.

    • aber genau das hat doch Canon getan, in meinem Schrank steht eine 5DSR mit 51 MP die alles „übertrumpft“ zumindest Mengenmässig und wenn man sich nicht jenseits 1600 ISO wagt.

      Mehr als 50 MP werden kommen, so sicher wie der Winter kommt und Canon wird keine M1 bauen –
      die das Pendant zur EOS 1D wird, die a) billiger als 5000€ wird und b) nicht die neueste Technik mit die Auflösung vereint – sonst würden sie sich ja lächerlich machen.
      Nikon hat ja gezeigt das die Zeit reif ist für 46 MP auf Vollformat und Sony wird bald ebenso aufstocken und kleines Mittelformat wird sich Richtung 100 MP bewegen.

      • ich sehs anders, ja canon hat 50+ mp kameras im angebot die definitiv ihre berachtigung als spezial werkzeuge haben im angebot. Aber canon hat auch mit der 5d serie profi gerätschaften mit unter 35 mp im angebot. Somit kann ich wählen was ich glaube zu benötigen. mein wenn auch unrealiistischer wunsch wäre eine fuji xpro im kleinbildformat mit ca. 30mp und in body stabilisiert. damit könnte man auch leute zum kauf bewegen die sich leica nicht leisten wollen oder können.

        Was glaubt ihr, ist es möglich für canon ein bajonett bei den neuen objektiven zu konstruieren die es einerseits ermöglicht klein und kompakt zu bauen, andererseits aber auch die EF objektive ohne zu adaptieren weiter zu verwenden?

      • @ Alex – leider geht das nicht – für klein und kompakt gibt es doch APS-C. Ich kenne die Strategie von Canon nicht, aber wenn man die bestehende Kundschaft nicht verärgern will, dann macht sie EF möglich, am besten ohne Adapter. Lieber ein etwas grösseres Gehäuse, aber dafür lange Akku-Laufzeit und Ausgewogenheit zwischen Objektiv und Gehäuse.

  • Keine der hier aufgezeigten Spekulationen wird noch was ändern, die Kamera ist ja bereits fertig konstruiert.

    Lieber fragen was generell bei einer modernen Kamera Sinn macht.

    – interner Bildstabi
    – gebogener Bio-Sensor = scharf bis in die Ecken, kleinere Objektive, wahnsinniger Dynamikumfang der HDR Reihen überflüssig macht, überragende Farben
    – max. 40 MP (Ausschnitt hin oder her) es geht auch um die Zeit, die die Nachbearbeitung benötigt, wer mehr braucht kauft MF
    – 1/16.000
    – Klappbildschirm mit Touchscreen und Zoom-Funktion (Daumen/Finger Spreizung)
    – Komplettsteuerung über Smartphone möglich
    – 2 Kartenslots
    – Hochleistungsakku
    – TOP Sucher

    um nur einiges zu nennen.

    Würde dann 5.000,- kosten (Profis) und ein Jahr später eine abgespeckte Version für Amateure (so wie es Sony mit der A9 macht)

  • Höher schneller weiter hört bloß auf mit dem Quatsch. 40 50 oder wie viel Megapixel auch immer.
    Wer braucht das denn wirklich wenn ich meine Bilder ausdrucken lasse dann max auf 60×40 cm.
    Für diese Größe sind 24 Megapixel völlig ausreichend. Alles darüber hinaus würde nur die Bearbeitung am Rechner erschweren oder zumindest verlangsamen.
    In diesem Sinn. Gut Licht

    • @ Ralf Steinkohl

      ….wenn ich meine Bilder ausdrucken lasse dann max auf 60×40 cm.
      Für diese Größe sind 24 Megapixel völlig ausreichend….

      Stimmt nicht ganz, hier ist 12 MP völlig ausreichend !!
      Mit 24 MP geht es höher rauf.
      Selbst habe viele Fotos mit 12 MP bis zT. 40/60 und 50×75 cm an der Wand.
      Sonst Sie haben jedoch Recht.

  • Die wirklich spannende Frage ist doch wie es Canon schafft den Autofokus im Sensor unterzubringen, die Neuentwicklung des Sensors ist unumgänglich.
    Der Phasenautofokus wie er bisher existierte (separates Modul) kann nicht mehr verwendet werden, wenn die Kamera wirklich spiegellos werden soll. Würde man die alten Sensoren verwenden, hätte man nur den Live View Autofokus. Ne Kamera ohne Phasenautofokus kann sich Canon nicht leisten.
    Bleibt also hauptsächlich die Frage ob der neue Autofokus die Qualität des hochgelobten Spiegelreflex halten kann, oder ob Canon sogar noch was drauflegen kann. Die A9 hat ja gezeigt dass in dem Bereich was möglich ist.

    Ein Adapter für die alten Objektive wird wohl kommen müssen, ansonsten verbaut man sich die Möglichkeiten für modernere Objektivkonstruktionen (z.B. Weitwinkel ohne Brennweitenverlängerung).

    Bei den Megapixeln wird man auf Dauer sicher mehrere Optionen anbieten müssen.
    24MP entwickelt sich gerade zu einem soliden Arbeitsstandard. Mindestens eine Kamera mit mehr MP muss man heutzutage trotzdem im Portfolio haben.

  • Ein Punkt wird immer als Beugungsscheibchen abgebildet auf dem Sensor (Ø = 2.44*λ*k*(m+1) = ca. k/750; Radius also = ca. k/1500) – und nach Rayleigh-Kriterium sind zwei solche Scheibchen nur im Abstand ihrer Durchmesser überhaupt noch auflösbar. Zudem steigert sich unser Schärfeempfinden kaum mehr, wenn mehr als 16 Pixel ein Beugungsscheibchen beschreiben. Dazu wird die Schärfentiefe in etwa maximal weit empfunden bei Blendenzahl k = ca. Sensordiagonale/2 (vom Betrag her; infolge der Beugung nicht höhere k-Zahl). Bsp. APS-C: k = 14. Die Blende weiter zu schließen ist also nicht sehr sinnvoll (Beugungsunschärfe!). Bei k = 14 aber wird ein Beugungsscheibchenradius ergo 14/1500 = 0.0093[mm] groß auf dem Sensor; dies wären also ca. 107 Solche Punkte/mm, also 24*107 * 16*107 Punkte über den ganzen Sensor (also gut 4 Mio Punkte). Wird nun jeder Punkt (Beugungsscheibchen) mit diesen 16 Pixeln abgebildet, quasi ineinandergeschachtelt, so würde dies ca. 18 MP für den Sensor bedeuten 🙂 und interessant: wenn wir so rechnen – stimmt diese Zahl für jeden Sensor. Ist die Blende offener, wird das Beugungsscheibchen natürlich kleiner! Dies lässt auch kleinere Pixel zu, also mehr MP auf dem Sensor. D.h.: 18MP sind eine Minimum – bei sinnvoll-gechlossenster Blende wächst dieses Zahl an 🙂 Und nun? –

    Der Sensor verrechnet Pixelinformationen (Interpolationen), und der Druck optimiert zusätzlich diese Informationen aus allen bereits verrechneten Pixeldaten. Größere Bilder werden meistens auch nicht aus nur 20cm Distanz betrachtet, und «mehr Pixel» meint mitnichten immer «bessere Qualität rundum». Große Pixelflächen haben auch ihr Gutes … Wo liegt das Optimum? Was vermag eigentlich ein Druck noch zu bewältigen, wie viele MP? …

    Für mich ist ca. 24MP durchaus eine optimale Pixelzahl – sofern man eben nicht Ausschnitte macht. Dann aber – wenn wir ausschneiden – müssen wir auch darauf achten, dass damit das Bild ja wieder auf die gewünschte Größe aufgezogen wird – und somit werden alle Fehler auch mit-vergrößert … inklusive Beugungsscheibchen und Zerstreuungskreise! Dann muss auch der maximal zulässige Zerstreuungskreis (eigentlich = ca. Sensordiagonale/1500) u.U. wesentlich kleiner gewählt werden für einen bestimmten Schärfentiefe-Wunsch … und somit die Blende mehr geschlossen – was Lichtverlust bedeutet und allenfalls damit mehr Verwackelungs- und/oder Bewegungsunschärfe und/oder mehr Rauschen im Bild …

    Ein Optimum ist für mich, nach physikalischen und auch praktischen Überlegungen, bei ca. 20 bis 32MP erreicht … So ungefähr 🙂 …

    Herzliche Grüße – Martin Messmer