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Darktable 3.0: Kostenloser RAW-Konverter mit zahlreichen Verbesserungen

Mit Darbktable 3.0 ist kürzlich ein neuer RAW-Konverter vorgestellt worden, der wie die Vorgänger auch komplett kostenlos ist.

Günstige Alternativen zu Lightroom

Luminar & Co. haben in den letzten Monaten immer wieder deutlich gemacht, dass man auch für deutlich weniger als 100 Euro ein leistungsstarkes Tool zum Entwickeln von RAWs und zur Bildbearbeitung erhalten kann. Doch theoretisch muss man noch nicht einmal Geld ausgeben, um eine ansprechende Software zu erhalten, denn es gibt auf dem Markt auch einige kostenlose Programme.

Darktable 3.0 erschienen

Zu den populärsten kostenlosen RAW-Konvertern zählt ohne Frage Darktable, das vor wenigen Tagen in der Version 3.0 erschienen ist. Die Entwickler haben sich hier anscheinend richtig ins Zeug gelegt und zahlreiche Neuerungen realisiert, eine Liste der wichtigsten neuen Funktionen findet ihr hier.

Unter anderem wurde bei Version 3.0 das Modul zum Entrauschen komplett überarbeitet und es gibt einen neuen Tonwert Equalizer. Zudem wurden Benutzeroberfläche und Bedienung optimiert, so wurde zum Beispiel das Modul für Schlagwörter verbessert.

Wie gesagt, Darktable ist eine komplett kostenlose Software, schaut also einfach mal rein, ob das vielleicht etwas für euch ist. Herunterladen könnt ihr Darktable 3.0 hier auf der offiziellen Webseite.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

15 Kommentare

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  • Gutes Programm, aber nichts für mal schnell. Wer noch schnell ein Bildverarbeitungsstudium abschließt, sollte halbwegs damit klarkommen.

  • für den ganzen organisatorischen Kram habe ich bereits meine Software, nach einer Konverter-Alternative suche ich allerdings schon lange. Darktable hatte ich bislang noch nicht ausprobiert – glaube ich.
    Danke für den Link, werde ich versuchen.
    Frage mich des öfteren, was Softwareentwickler dazu bewegt, ihr Produkt zu verschenken, anstatt es sinnig zu vermarkten. GeoSetter ist da auch so ein Kandidat. Geniales Tool und für mich mittlerweile unverzichtbar. Allerdings wäre auch hiefür eine Alternative hoch willkommen, vielleicht sogar mit Offlinekarten (?)

    • Warum ist Wikipedia kostenlos?
      Open Software, was anderes als Freeware. Abkömmlinge, meist aus der Linux-Welt. Zu Darktable gehört eigentlich noch RawTherapee und GIMP.
      Die Bildbearbeitung GIMP gibt es auch als portable Version für den USB-Stick. Damit hat man dann immer, seine vertraute Bildbearbeitung am fremden Rechner. Mit den drei Programmen, kommt man mit Einschränkungen eigendtlich ohne Adobe Produkte aus. Jedenfalls für den Hausgebrauch.
      Wer eine gute Textverarbeitung, mit allem, sucht, OpenOffice/LibreOffice.
      Gibt es auch als portable Versionen.
      Download z.B. bei Chip oder heise.de/download/

      • Bei Wikipedia geht es um Politik.

        Die haben alle Bezahl-Lexika tot gmacht und damit kann die auf Wikipedia publizierte politische Meinung durchgesetzt werden.

        Und man kann die Lüge jederzeit nachjustizeren, um sie gegen Entlarvung zu schützen, falls jemandem Widersprüche auffallen sollten.

        Deshalb ist Wikipedia sehr gefährlich.

        Und deshalb sind Spenden sind zur Aufrechterhaltung von Wikipedia übrigens nicht notwendig.
        Die bekommen auch so das Geld von Reichspropagandaministerium.

        Das gleiche gilt übrigens für „Amnesty International“, die nicht einen in Deutschland wegen Holocaustleugnung Inhaftierten aus dem Gefängnis geholt haben, geschweige denn diese Praxis auch nur kritisiert hätten.

        Auch Amnesty International werden sowieso vom Reichspropaganaministerium bezahlt.

      • Zitat Sabrina:

        „Das gleiche gilt übrigens für „Amnesty International“, die nicht einen in Deutschland wegen Holocaustleugnung Inhaftierten aus dem Gefängnis geholt haben, geschweige denn diese Praxis auch nur kritisiert hätten.“

        Da stellt sich natürlich die Frage, weshalb man einen wegen Holocaustleugnung Inhaftierten überhaupt aus dem Gefängnis holen soll.

        Zweite Frage: Wieso sollte man etwas, was man nicht tun sollte, auch noch kritisieren?

        „Bei Wikipedia geht es um Politik.“

        Stimmt! Bei Wikipedia geht es nebst allen anderen Themen auch um Politik.

        „Deshalb ist Wikipedia sehr gefährlich.“

        Stimmt! Wissen ist Macht und deshalb per se gefährlich.

        „Die bekommen auch so das Geld von Reichspropagandaministerium.“

        Ich glaubte bisher immer, dass diese Zeiten schon 80 Jahre vorbei sind. Gab es da Wikipedia schon???

      • Das Wesen der Meinungsfreiheit ist, dass man auch etwas falsches für richtig halten und sagen kann. Das kann man ja kinderleicht widerlegen. Außerdem wird hier nicht gehetzt.

      • Sabrina,

        entweder hast Du exzessiv ins neue Jahr reingefeiert und bist noch nicht wieder ganz klar im Kopf, oder Dein SP übernimmt, dank KI, einige Textblöcke von den Seiten, auf denen Du Dich so rumtreibst. Sollte das Deinem eigenen Gedankengut entspringen, müssen wir uns enrsthaft Sorgen machen….

      • @ Matthias

        Ich nehme mir das Recht, mich überall rumzutreiben, sogar auf Kriegstreiber-Medien wie ARD/ZDF, Südddeutsche oder die Zeit, die allesamt den Ukraine-Putsch gegen den demokratisch gewählten und rechtmäßig amtierenden Präsidenten Janukowitsch propagandistisch unterstützten und die sogar heute noch behaupten, der mehrheitliche Wille der Krimbevölkerung, zur Russischen Förderation beizutreten, nachdem die Ukraine vom Westen anektiert wurde, sei eine Annexion durch Russland.

        Außerdem haben die Russen gezeigt, dass sie Brücken bauen können.
        Na ja sind ja auch keine deutschen Flughafenbauer.

        Wer sich nur einseitig informiert, der informiert sich gar nicht.

    • „Frage mich des öfteren, was Softwareentwickler dazu bewegt, ihr Produkt zu verschenken, anstatt es sinnig zu vermarkten.“

      Ich denke, dass es dafür doch vernünftige Gründe geben kann.

      1. bei Bezahlprogrammen kann es schnell passieren, dass sie nicht mehr verwendbar sind, beispielsweise sich nach Kauf eines neuen Computers nicht mehr aktivieren lassen.

      Das kotzt einen doch an.
      Da kann man schon aus Wut darüber und aus Rache, denen mal so richtig eine reinzudrehen, ein kostenloses Programm ins Netz setzen.

      2. bei den kostenlosen Programmen, die ins Netz gestellt werden, arbeiten sehr viele Leute mit. Wenn es jemanden kribbelt, er eine Idee hat für ein Softwaremodul, dann schreibt er das und wenn es gut ist, entschließt man sich, das einzubauen.
      Der Arbeitsaufwand ist dann für den einzelnen gar nicht mal so groß.

      3. So ein Programm ist einfach zukunftssicherer als die Bezahlprogramme. Selbst wenn es mal nicht mehr weiterentwickelt wird, kann man es weiterverwenden.

      Die Bezahlhersteller legen hingegen einfach alles tot, wenn sie keine Lust mehr haben oder insolvent sind.

      Da wäre eigentlich auch die Politik gefragt, hier Gesetze zu machen, dass die Software weiter genutzt werden kann, und nicht die Arbeit von Jahren plötzlich verloren ist.

      • @Sabrina
        Was sollen diese Statements? Kaum glaubt man, ja, es ändert sich zum Besseren wird man wieder negativ überrascht – Schade!!!

  • Darktable 3.0, RAW Therapee, Gimp und ähnliche Programme funktionieren für den Zweck recht gut.
    Weil ich ein neugieriger Mensch bin habe ich einen älteren Rechner auf Linux Ubuntu gesetzt. Macht Spaß mit kostenloser Software zu arbeiten.
    Leider ist es aber so das die RAW Verarbeitung mit den von den Kamera Herstellern empfohlenen Konvertern einfach bessere Ergebnisse liefern.
    Schön das es Menschen gibt die sich um Alternativen kümmern.