Drohnen Neuheiten

DJI Avata: Neue FPV-Drohne mit 4K-Auflösung ist da

Zumindest auf dem Papier dürfte die DJI Avata die Erwartungen einiger FPV-Piloten erfüllen.

DJI Avata: Gerüchte nehmen endlich ein Ende

Ich freue mich immer hauptsächlich darüber, dass ein neues Produkt vorgestellt wird, weil ich dann nicht mehr die Augen nach den frischesten Leaks aufhalten und im Zweifel darüber berichten muss. Einige Monate nach den ersten Gerüchten nimmt dieses Kapitel nun endlich auch bei der DJI Avata ein Ende. Wie schon von Anfang an vermutet handelt es sich dabei tatsächlich um eine FPV-Drohne (First Person View), die für den Einsatz in Innenräumen ausgelegt ist. Werfen wir einen kurzen Blick auf die offiziellen technischen Daten, die die vorherigen Spekulationen weitestgehend bestätigen – große Überraschungen gibt es also nicht, falls ihr die Neuigkeiten rund um die DJI Avata bereits verfolgt habt.

Technische Daten der DJI Avata

Herzstück der DJI Avata ist ein 1/1,7-Zoll-CMOS-Sensor mit einer Auflösung 48 MP. 4K-Aufnahmen sind mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde, 2,7K-Aufnahmen sogar mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde möglich. Die Brennweite wird nicht genau angegeben, die Linse soll jedoch einen Bereich von 155 Grad abdecken und besitzt eine f/2.8-Blende. Damit Freunde der Post-Produktion auf ihre Kosten kommen, unterstützt sie einen D-Cinelike-Modus.

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Praktisch: Fotos und Videos werden traditionell auf einer microSD gespeichert, für Notfälle sind aber auch 20 GB interner Speicher an Bord. Bedenkt allerdings, dass die angesichts der hohen minimalen Auflösung relativ schnell gefüllt sein dürften. Die RockSteady und HorizonSteady getauften Technologien sollen außerdem dafür sorgen, dass Videos nicht so sehr wackeln. Spannend finde ich außerdem der Turtle Mode, der dafür sorgen soll, dass die Drohne sich automatisch korrigiert, wenn sie auf dem „Rücken“ landet. Eine Ladung des Akkus soll übrigens für 18 Minuten in der Luft ausreichen.

DJI: Auch neuer Controller und Goggles

Zwar ist die DJI Avata prinzipiell auch mit dem alten FPV Remote Controller 2 und den FPV Goggles V2 kompatibel, der chinesische Hersteller hat parallel zur Drohne aber auch die neuen DJI Goggles 2 und den DJI Motion Controller vorgestellt. Die Goggles 2 sind kleiner als ihre Vorgänger und ist mit einem fortschrittlichen Micro-OLED-Bildschirm ausgestattet. Sie nutzen zur Übertragung den Standard O3+, wodurch in der Theorie 1080p-Videostreams bei 100 Bildern pro Sekunden möglich sind. Besonders wichtig, wenn es um schnelle Reaktionszeiten in der FPV-Fliegerei geht: eine angebliche Verzögerung von gerade einmal 30 Millisekunden. Außerdem kann sich die DJI Avata theoretisch bis zu 10 Kilometer entfernt aufhalten.

Der Motion Controller hingegen erinnert ein wenig an entsprechende Peripherie, die man von VR-Brillen kennt und ermöglicht die Steuerung der Drohne mit Bewegungseingaben.

DJI Avata jetzt ab 579 Euro verfügbar

Die DJI Avata ist ab sofort über den offiziellen Shop bestellbar und kostet alleine 579 Euro. Inklusive dem älteren FPV Goggles V2 und dem neuen Motion Controller in der „Fly Smart Combo“ werden 1.149 Euro fällig, zusammen mit Motion Controller und neuen Goggles kostet die „Pro-View Combo“ 1.429 Euro. Die Auslieferung soll zum aktuellen Zeitpunkt gegen Anfang September erfolgen. Abzuwarten bleibt noch, ob auch die Avata die seit der Mini 3 Pro weiterhin gestiegenen Erwartungen an DJI erfüllen kann.

via: DPReview

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