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DxO PhotoLab 2: Neue Lightroom Alternative präsentiert

DxO hat mit PhotoLab 2 die neuste Version der hauseigenen Lightroom Alternative vorgestellt. Im Vergleich zur Vorgängerversion gibt es diverse Neuerungen.

Einige von euch werden PhotoLab wahrscheinlich noch als „DxO Optics Pro“ kennen, vor einiger Zeit hat der französische Hersteller die Bildbearbeitungssoftware jedoch umbenannt. Nun ist sie in Version 2 erschienen, womit DxO eine brandneue Lightroom Alternative im Angebot hat.

Was ist neu bei DxO PhotoLab 2?

DxO möchte den Anwendern zunächst einmal mit der optimierten Bildverwaltung „Fotothek“ eine leistungsstarke Möglichkeit zur Bildverwaltung an die Hand geben. Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten für Suche, Auswahl, Anzeige und Sortierung, so kann beispielsweise nach bestimmten Kameraeinstellungen wie Blende oder Verschlusszeit gesucht werden und es lassen sich auch verschiedene Suchparameter miteinander verknüpfen. Die Suchergebnisse werden alle in einem Raster angezeigt, welches unkompliziert in der Größe verändert und verschoben werden kann.

Des Weiteren wurde auch die U-Point-Technologie der Nik-Filter, die DxO vor einiger Zeit von Google erworben hat, in PhotoLab 2 implementiert. Dank der U-Point-Technologie können in bestimmten Bildbereichen komplexe Auswahlen getroffen und entsprechende Korrekturen vorgenommen werden.

Eine weitere wichtige Neuerung der Software ist DxO ClearView. Dabei handelt es sich um ein Werkzeug, mit dessen Hilfe Dunst oder Nebel aus Bildern entfernt werden kann – auf Wunsch auch nur lokal. Zudem sorgt der sogenannte PRIME-Entrauscher dafür, dass das Bildrauschen minimiert wird, ohne dass dabei Bilddetails verloren gehen.

PhotoLab 2 unterstützt zudem nun auch DCP-Farbprofile. So wird das Farbmanagement von RAW-Bildern erweitert, was zum Beispiel eine unkomplizierte Zusammenarbeit mit Adobe Lightroom ermöglicht.

Wie teuer ist PhotoLab 2?

DxO wird PhotoLab 2 in zwei verschiedenen Versionen anbieten, der Essential- und der Elite-Version. Die Essential-Version, bei der man zum Beispiel auf die PRIME-Rauschreduzierung oder ClearView verzichten muss, wird noch bis zum 18. November 2018 zum Preis von 99,99 Euro anstatt 129 Euro erhältlich sein. Für die Elite-Edition werden bis zum genannten Termin 149,99 Euro anstatt 199 Euro fällig. Zudem kann die Software auch 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Auf ein Abo-Modell verzichtet DxO, Besitzer der Vorgängerversion können PhotoLab 2 zu einem vergünstigten Preis erwerben.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

28 Kommentare

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  • Ja – ich soll 69 Euro fürs Elite – Update berappen …
    Ich habe mich gestern Abend schon mal hingesetzt und mal probiert – aber leider spielte meine Intelligenz nicht gut mit – war wohl schon zu spät – darum kam ich mit der neuen Fototheke noch nicht gleich klar – na ja – Rom wurde auch nicht in einem Tag gebaut – auf jeden Fall freue ich mich das ich jetzt Lightroom noch unbesorgter auslaufen lassen kann …
    U – Point ist eine tolle Sache und Clear – View ist sehr zu empfehlen – da lohnt es sich doch die Elite – Version zu nehmen da dann auch noch die Prime – Rauschunterdrückung dabei ist …
    DXO habe ich schon seit der 3er Version – eine wirklich gute BIldbearbeitungs-software – bislang fehlte leider immer eine Verwaltung – diese Neuheit werde ich nicht ablehnen …
    Für mich als „Bearbeitungsfaulen“ das beste Programm – die Bilder sehen schon nach dem Laden wesentlich besser aus ….
    Jetzt da Googles Nik – Collektion auch noch dabei ist, ist DXO schon recht umfangreich geworden und man kann recht viel Zeit dabei verbringen alles einmal auszuprobieren , aber ich persönlich finde DXO wirklich überzeugend und sein Geld wert …
    Seit einem halben Jahr habe ich noch Luminar nebenbei laufen – da soll in diesem Jahr ja auch noch eine Bildverwaltung kostenlos nachgereicht werden – und dann denke ich hake ich Adobe für immer ab – ich nutze noch Elements 14 – für das neue Elements wollen sie schon 99 Euro haben ! – ich glaube die spinnen – wo sind nur deren Preise hingeklettert und das jedes Jahr neu !
    Es grüßt Gustav ….

  • Als DxO anfing, die U-Points (ehemals aus Nikon Capture NX2) zu implementieren, lud ich mir die Testversion um, einen Vergleich zu NX2 anstellen zu können.
    In den DxO Standardeinstellungen werden die Bilder schon beim Importieren „optimiert“. Eine Nachtaufnahme wurde eben mal zum Tag konvertiert und Farben/Kontaste wurden vollkommen überarbeitet, so dass ein völlig anderer Bildeindruck entstand.
    Beim Wandeln der RAW in JPG wurden diverse Metadaten anders oder gar nicht mit ins JPG Bild geschrieben (z.B. das Objektivmodell). Wer seine Bilder in einer Datenbank verwaltet kann das nur schwer hinnehmen.
    Die sinvolle Anwendung der (absolut genialen) U-Points ist mir einfach nicht gelungen, obwohl CNX2 auch nicht durch intuitive Bedienung glänzt.
    DxO PhotoLab ist ein Programm, was eher auf Automatiken setzt, als dem Fotograf die Entwicklung zu überlassen (wem’s gefällt…) und das ist in meinen Augen ein absolutes nogo. Das empfinde ich, wie schon die Überarbeitung beim Import, als ziemlich anmaßend.
    Nach ein paar Tagen des Ausprobierens habe ich es mit einer Träne in den Augen wieder deinstalliert. Die Träne nicht weil ich dem Programm auch nur irgendwas abgewinnen konnte, sondern weil es für CNX2 bis heute einfach keinen ebenbürtigen Ersatz gibt. Die D750 wird von NX2 noch durch Tricksen unterstützt, was für mich der Grund war noch eine zu kaufen, sonst wäre es vielleicht heute eine D850.
    An der Stelle danke an Google für den Todesstoß an CNX2, hoffentlich rauchen Dir dafür eines Tages alle Server ab!

    • Hallo Mimas …
      Es kann ja jeder auch mit seinem Programm der Wahl arbeiten – nur dem ist nicht so das sich DXO „anmaßt “ beim Import zu bearbeiten …
      Das ist drastisch ausgedrückt denn man kann in den „Einstellungen“ auswählen was man möchte und wenn nicht gleich mit „Standard“ importiert werden soll nimmst Du die Vorgabe „Keine Bearbeitung“ – dann bekommst Du Dein Original serviert ….….
      Weiter will ich auch nichts an Deinem Beitrag kritisieren – nur eben die Sache mit dem Import – alles andere ist Geschmackssache und es ist auch gut das wir eine gute Auswahl an Programmen haben …
      Es grüßt Gustav ….

    • Mimas,

      ich benutze jetzt DxO PL Elite seit einem halben Jahr. Meine Erfahrung: DxO optimiert die Fotos innert 3 Sekunden genau so, wie ich sie jeweils in mühsamer Kleinarbeit für die Wettbewerbe aufbereitet habe (mindestens 15 – 20 Min. pro Bild). Ich habe die Bilder verglichen, 95 % davon sind einfach perfekt, und wenn nicht, kann ich entsprechend nachbessern. Meistens betrifft es, wie du es schon angetönt hast, die Helligkeit, sowie meiner Erfahrung nach auch ab und zu den Weissabgleich. Vor allem das optimale Schärfe-/Rauschverhältnis war früher immer eine Gratwanderung. DxO erledigt das in 3 Sekunden in Perfektion. DxO macht ja nur einen Vorschlag, und gegen die perfekten Objektivkorrekturen hat ja wohl kaum jemand etwas einzuwenden. Denn genau deshalb habe ich das Programm gekauft, weil Capture NX-D nur Objektivkorrekturen von Nikkor-Objektiven durchführt, und die sind ehrlich gesagt auch ziemlich mässig. DxO hat alle möglichen Kamera-Objektivkombinationen auf Lager und korrigiert einfach perfekt.

      Ich würde DxO PL Elite nicht mehr hergeben, zusammen mit den Nikon eigenen Programmen einfach perfekt.

    • Hallo Gustav und Rolf Carl,
      es stimmt schon, die Änderungen beim Import kann man abstellen. In den DxO Standardeinstellungen werden sie aber erst mal über die Bilder drüber gebügelt. Anmaßend ist ein hartes Wort, ja. Mir kam es eben so vor, als würde DxO mir sagen wollen: …so muss Dein Bild aussehen, damit es richtig ist! – Anmaßend war damals der erste Begriff, der mir spontan dazu eingefallen ist 😉
      Gegen einen „Automatikknopf“ habe ich nichts ein zu wenden, aber erst möchte ich mal selbst beurteilen, ob eine Korrektur überhaupt notwendig ist. Ich versuche möglichst die Dinge genauso ab zu lichten, wie ich sie sehe. Besonders die Lichtstimmung ist mir dabei wichtig.
      Eine kleine Kerze in einem Raum macht die Wände nicht hell. Der Belichtungsmesser der Kamera (nicht nur bei Nikon) will aber auf seine 18% Grau kommen, also belichtet die Kamera in den Automatiken/Halbautomatiken entsprechend lange oder schraubt den ISO Wert hoch.
      Genau das macht auch DxO, nur eben auf Softwareseite. Will ich das Licht wie es ist, muss ich manuell belichten, oder die (Halb)Automatik korrigieren. Deshalb verwende ich ausschließlich die RAW Dateien, um ggf. im Nachhinein noch etwas korrigieren zu können.
      DxO ist für die Nachbearbeitung genau der Automatismus, den ich in meiner Kamera zuvor korrigiert oder gar abgestellt habe. Für mich einfach nicht zweckmäßig, da es eine Standardkorrektur durchführt, die dem Algorithmus in der Kamera entspricht.
      Die fehlenden/geänderten Metadaten sind ein Problem bei vielen Konvertern, da ist DxO leider keine Ausnahme. Anmaßend hier wieder, dass DxO z.B. die Objektvbezeichnungen der Hersteller gegen seine eigenen Bezeichnungen ersetzt und sie nicht einfach genau so übernimmt, wie sie in den EXIF Daten der RAW Datei stehen.
      Das macht mir in der Datenbank einige Probleme, da ein und dasselbe Objektiv plötzlich zweimal auftaucht. Die meisten Menschen pfeifen wohl darauf, mir ist Ordnung in der Datenbank bzw. den Metadaten extrem wichtig (Berufskrankheit von mir).
      Ich habe außer LightRoom ALLE verfügbaren RAW Konverter getestet und bin zu dem Schluss gekommen, dass NRW/NEF nur per Software von Nikon „richtig“ konvertiert wird. Richtig in dem Sinne, dass das Bild auf dem Kameramonitor dem konvertierten Bild entspricht (ohne dass ich Änderungen vornehme, wohlgemerkt) und zwar 1:1. Bei Nikon schaffen das wirklich nur die Nikon Programme, keine anderen Konverter.
      Große Hoffnungen hatte ich in die Übernahme der U-Points bei DxO gesetzt, aber die Umsetzung der Anwendung dieser lokalen Korrekturmöglichkeiten war hier mehr als grottig, um nicht zu sagen völlig undurchsichtig / willkürlich und keines Falls auch nur annähernd wie bei CNX2. Und nochmal, CNX2 ist alles andere als intuitiv zu bedienen! Mit DxO ist mir eine vernünftige lokale Korrektur überhaupt nicht gelungen.
      Mit NX-D freunde ich mich so langsam notgedrungen an, weil ich eben keine Alternative habe und die D750 auch gerne mal benutze. Es ist aber durch die fehlenden U-Points ein großer Rückschritt und einfach nur ein Silkypix, was auf Nikon angepasst wurde. Will sagen, im Grunde war es schon mit der ersten Version veraltet und nicht mehr Zeitgemäß. Eben ein sehr „altes und simples“ Programm, was die nötigsten Funktionen bietet. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich bin froh, dass es wenigstens noch das gibt.
      Perfekt wäre für mich ein Capture One speziell für NRW und NEF, wobei Capture One von der Bedienung wieder eher was für Leute ist, die mit Bildbearbeitung ihr Geld verdienen. Für den Hobbyisten einfach etwas überdimensioniert.
      Wer mit DxO, Silkypix, Affinity, Corel, Adobe usw. die Resultate bekommt, die er auch auf seinem Kameradisplay sieht, dem kann ich nur gratulieren, denn mit Nikon ist das anscheinend nicht möglich – meine Meinung.

      …und stupid Google soll seine Krakenfinger aus meinem Hobby lassen!!!! Strickt euch gefälligst einen eigenen Konverter, wenn ihr einen haben wollt!

      LG 🙂

      • Hallo Mimas …
        Ich nutze DXO – ich glaube über 10 Jahre schon – und bin froh das dieses Programm meinen Bildern fast immer noch den letzten Schliff geben konnte ohne das ich Abends noch meinen Grips stressen musste …
        Ich hatte nie viel Zeit fürs Hobby – für mich ist DXO ideal – sicherlich gibt’s noch besseres aber mit 68 fange ich nichts neues mehr an …
        Gottseidank mache ich mir nicht so viele Gedanken wie Du – da kann einem ja die Lust vergehen …
        Gut das sie mich „Alten“ noch im Betrieb gut einspannen – sonst käme ich nach dem Lesen Deiner Lektüre des Martyriums mit Deinen Softwares auch noch auf den Gedanken vor Langeweile mal nach den Schwachstellen in DXO zu suchen !!
        Ich wünsche Dir das Du einen passenden Konverter schnell findest !!!!
        Gustav …

      • Hallo Mimas,

        endlich jemand der die Problematik für sich und die verwendete Kamera/Sensor Kombination offen anspricht.

        Wie du habe auch ich ständig 7 „Bezalkonverter“ auf meinen beiden Rechnern installiert. Dazu noch zwei offene, kostenlose Konverter.

        Um Ordnung in meinem System zu halten arbeite ich mit ich mit einem einfachen Explorer ähnlichem Programm das meine externen Festplatten mit einbeziehen kann und eine Verschlagwortung zulässt. Da gibt es keine Sternchen zu verteilen und meine Suchkriterien habe ich im Laufe der Zeit selbst einpflegen können. Das reicht mir.

        Zu den RAW Entwicklern muss ich sagen das jedes dieser Programme seine Stärken und Schwächen hat. Noch wichtiger ist aber wie gut Kamera, Objektiv Kombinationen erkannt werden.

        Mit meiner GFX kommt nur Capture One für Fuji zu erstklassigen Ergebnissen. Nimmt man das Papture Pro sind z.B Canon und Nikon mit dabei. Auch das dafür Fuji empfohlene Silkypix ist sehr gut obwohl es preiswert ist.

        An die Bedienung von Capture One und die vielen Möglichkeiten muss man sich erst gewöhnen oder wie ich einen Kollegen haben der seit Jahren damit arbeitet und der einen „einschult“.

        DXO finde ich für Amateure recht gut geeignet. Mein Programm wird es nie werden weil es ein klein wenig bevormundend ist. Klar kann man in den Voreinstellungen alles mögliche ab oder anstellen, aber warum soll ich mir das antun wenn es professionelle Konverter mit besseren Ergebnissen für meine Kameras gibt.

        Ich mache doch keine komplette Systemkalibrierung, vom Licht über Kamera, Monitor und Drucker um mir von einem Konverter die Suppe versalzen zu lassen.

        Mimas ich gebe dir Recht das es schwierig ist nicht einen dicken Hals zu bekommen.

      • @Alfred Proksch
        >Ich mache doch keine komplette Systemkalibrierung, vom Licht über Kamera, Monitor und Drucker um mir von einem Konverter die Suppe versalzen zu lassen…
        Genau so sehe ich das auch!
        @Steffen
        Das ist die Nachricht des Jahres für mich, Danke! Kann man das Programm schon irgendwo laden?

    • Mimas,

      jeder soll mit der Software arbeiten, mit der er am Besten zurechtkommt. Capture NX2 ist ein Auslaufmodell, das nicht mehr mit Updates unterstützt wird. Die Aktuelle Software von Nikon sind View NX und CNX-D, die ich übrigens sehr gut finde. Aber – Die Objektivkorrekturen sind einfach schlecht, und Fremdobjektive werden überhaupt nicht unterstützt (typisch Nikon). Deshalb habe ich mir DxO zugelegt. Die Objektivkorrekturen auf DxO sind unschlagbar! Das kriegt die Nikon Software einfach nicht hin. Dann das Entrauschen und Nachschärfen, optimal abgestimmt, unschlagbar! Kriegt Nikon auch nicht hin, respektive man muss in mühsamer Kleinarbeit versuchen, die optimale Balance hinzukriegen. Aber gegen DxO; sorry, kein Stich, einfach perfekt!

      Ich kann alle Arbeitsschritte und Korrekturen, die DxO vorschlägt, nachvollziehen und korrigieren. Also wo bitte liegt das Problem? Ich benutze den RAW-Konverter als Basis und wenn ich noch Korrekturen anbringen möchte, konvertiere ich die Datei als Tiff und bearbeite sie in CNX-D weiter. Aber ich kann dir versichern, dass das nur sehr selten vorkommt.

      Aber eben, jedem das seine …

      • @Gustav
        >Gottseidank mache ich mir nicht so viele Gedanken wie Du…
        🙂 ja, man kann sich das Leben schon schwer machen und der bequeme, einfache Weg war noch nie meiner. Es geht mir aber nicht darum aus Langeweile nach Schwachstellen zu suchen, denn Langeweile gibt es bei mir nicht. Möchte lediglich aus meinem teuren Equipment das maximale raus holen können, ohne dabei Vorgaben gemacht zu bekommen. Und keinesfalls möchte ich DxO als schlechtes Programm darstellen, das ist es nicht. Es ist einfach nur nicht meins.
        @Rolf Carl
        Kein Problem! Kann mir ja auch mit NX-D ein Tiff konvertieren und das in CNX2 mit U-Points weiter bearbeiten. Nur werden die Bearbeitungsschritte im Tiff nicht gespeichert. Für mich einfach wieder nicht zweckmäßig, denn ich möchte ggf. später noch mal auf die Schritte zugreifen können. Mit Tiff geht das eben nicht und ich muss alles noch mal von vorne machen. Kommt aber zum Glück auch nur selten vor.
        @Steffen
        Vielen Dank für den Hinweis! Auch wenn diese Kontrollpunkte von NX-D ziemlich abgespeckt sind und man damit bei weitem nicht die Möglicheiten wie in NX2 hat, so sind sie wenigstens wieder da. Hoffentlich werden die mit kommenden Updates noch etwas weiter ausgebaut.

  • Tja, alles gut und schön, doch hat das auch dauerhaft Bestand?
    DxO geht es bekanntlich nicht so gut… Aktuelle Informationen diesbezüglich wären schon auch sehr interessant, besonders VOR einem kostenpflichtigen Upgrade dieser Software.
    Es war ja schon etwas dreist von DxO Nik-Software von Google zu übernehmen und völlig unverändert zu verkaufen, wenn auch recht preiswert. Nik-Software von DxO funktioniert jedoch nicht in PSE-12 (das entsprechend Häkchen wurd bei der Installation gesetzt), die von Google funktioniert problemlos. Auf eine Antwort vom Support warte ich in 2 Jahren vermutlich noch immer, wenn die Firma bis dahin überhaupt durchhält.
    Ja, alles in allem ist es eine gute, wenn auch gewöhnungsbedürftige Software, Geld, auch wenn es nur (?) 69 €uronen sind, kann ich aber einfacher verbrennen. Zu denken gibt mir diesbezüglich auch die Tatsache, daß man auf der DxO-Website keine Sprache mehr wählen kann, Googleübersetzer hilft da nur bedingt weiter.
    PSE-12 deshalb noch, weil Adobe auf Grund ihres Geschäftsmodells von mir keinen €uro mehr bekommt. Neuerliche Ansage, daß nun auch noch auf Win10 umgestiegen werden muß, wenn der dumme User alle Funktionen nutzen will, haben dem noch die Krone aufgesetzt. Das aber nur nebenbei zu Erklärung.

    • Hallo Micha …
      ja – das hat mich mit der Webseite auch etwas irritiert – aber da ich ein Konto bei DXO habe stellt sich das für mich nicht als Problem heraus da nach dem Login alles in Deutsch ist ….
      Außerdem war mein Vater 3 Jahre in französischer Kriegsgefangenschaft und da er zu seinem „Gastbetrieb“ in Südfrankreich auch später immer guten Kontakt hatte mit gegenseitigen Besuch – war er erpicht darauf das ich französisch lernte (sogar unsere Tochter hat er überredet) – und so juckt mich das mit der Webseite nicht so sehr – ich hoffe natürlich das das geändert wird …
      Und was ist heute noch „Dauerhaft“ – sogar Nikon und Olympus kriselten – und wer weiß wer noch insgeheim auf der Abschussliste steht …
      Ach ja – der Euro steht auch bald drauf …
      auf Elements bin ich auch nicht mehr gut zu sprechen – Adobe bei mir Ade …
      Es gibt genügend anderes …
      Aber DXO nutze ich gerne – wenn es das nicht mehr gibt – dann gibt’s eben was anderes …
      Davon gehe ich nicht pleite wenn sie pleite machen …
      Es grüßt Gustav …

      • Hallo Gustav

        da ich südlich der Alpen geboren und in den Bergen aufgewachsen bin wurde ich „Zwangsitalienisiert“!

        Die Generation meines Vaters und auch ich haben aktiv für die Freiheit Südtirols gekämpft, erreicht haben wir eine weitgehende Autonomie. Immer wenn ich italienisch sprechen muss denke ich an die Staatlichen Repressalien denen wir wehrlos ausgesetzt waren. Deswegen bin ich heute für Schüleraustausch, Städte Partnerschaften eben für alles was das Kennenlernen fördert. Dann haben die Populisten von links und rechts weniger Zulauf.

        Das hatte jetzt nichts mit DXO oder der Fotografie zu tun aber Dein Vater war ein kluger Mann.

        Wem hat man schon ein nahes Ende angedichtet? Leica, Pentax, Olympus, Cosina usw. sie mischen immer noch munter mit. Hingegen sind Software Schmieden bis auf wenige Ausnahmen immer höchst gefährdet wenn sie mit der sich stark verändernden Fotografie zu tun haben. Nur wer Funktionen fürs Smartphone anbieten kann verdient noch 2-3 Euro.

        Da ich noch von der „alten Garde“ bin möchte ich ein Produkt kaufen und nutzen können wie ich das will. Deswegen stehen Firmen mit Abo Modellen bei mir vor der Türe, sie kommen nicht ins Haus. Genau so wenig würde mir einfallen meine hochwertigen Aufnahmen einer „Datenwolke“ (Rechtsverhältnisse nicht geklärt) anzuvertrauen solange ich meine eigenen Speicher nutzen kann.

        Konverter werden immer besser, manche bieten Bearbeitungsebenen an. Wer sauber fotografiert kann sich oft den Umweg über ein extra Bildbearbeitungsprogramm ersparen. Was mich stört ist, das es manchmal lange dauert bis neue Kameras, Objektive in das System eingepflegt werden.

        DXO mit seinen Grundeinstellungen ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber er gehört sicher zu den für Normalverbraucher interessanten Konvertern.

      • Guten Abend Alfred …
        Da hast Du mit Deinen Ahnen ja auch schon ein bewegtes Leben hinter Dir …
        Ja die Zeit meines Vaters in Frankreich wurde nach dem Krieg bei den gegenseitigen Besuchen Der „Kriegsgegner“ immer ausführlich besprochen – daher weiß ich so viel …
        Man sollte immer davon etwas an die jüngere Generation weitergeben sonst gerät irgendwann alles in Vergessenheit und das merkt mal dann leider immer zu spät …
        Wenn wir mal mit den Nachbarn zusammen sitzen versuchen wir den Jungen alle alten Anekdoten von früher weiterzugeben – erst wenn man alt ist erkennt man so was …
        Ich habe noch einen kleinen Karton voll Fotos meiner Eltern – leider vergaßen sie bei anderen Personen darauf diese zu benennen – ich habe die Namen zwar gehört aber genau weiß ichs auch nicht mehr – also schade sowas …
        Ich bin auch noch sehr konservativ mit meiner Foto- Behandlung – aber ich denke ich sichere sie besser als meine jungen Leute die sehr nachlässig damit umgehen …
        Es existiert ja jetzt ein Wust von Bearbeitungsprogrammen – welche Auswahl – da kann es durchaus sein das Hersteller die Konkurrenz nicht verkraften ..
        Elements unterstützt meine A 6500 RAWs auch nicht mehr – darum lasse ich dieses auch auslaufen und schaue mal was Luminar bringt und Capture One habe ich durch Sony ja auch – obwohl ich dessen Verwaltung nicht so gut finde ..
        So geht es auch ohne Adobe immer weiter und es grüßt Dich Gustav …

  • Hallo Mark, gute Info Danke! Ich habe nun als Adobe LR alternative den Photodirector 10 als Testversion am Mac laufen und diese Version kann nun mehr als LR 🙂👍inklusive Bibliotheksmodul, hohe Geschwindigkeit, Farbprofile LUTs, sowie Kameraprofile… und zuguter letzt noch Layers …..
    Das Produkt ist von Cyberlink und wird um 99,00,- Euro angeboten. Zzt. Gibt es auch Halloween discount 15% . Ich kann nur jedem empfehlen die Trialversion zu testen denn das ist wirklich eine Echte LR Alternative !
    Viel spaß beim testen. Hier der link https://www.cyberlink.com/products/photodirector-photo-editing-software/features_en_EU.html
    Gruß from Austria Joe

      • Feedback hier in diesen Chat wäre erwünscht ….wie der erste Eindruck bei euch nach dem Test als LR Alternative ist… Gruß aus Österreich 🙂

      • Feedback hier in diesen Chat wäre erwünscht ….wie der erste Eindruck bei euch nach dem Test als LR Alternative ist… Gruß aus Österreich 🙂

      • Joe,
        habe mal zwei Bilder „entwickelt“, man findet sich schnell zurecht und ist „Benutzerfreundlich“ aufgebaut. Mit den „Ebenen“ habe ich mich noch nicht beschäftigt, Weitergabe an den Drucker ohne Probleme. Maskieren (bei mir war es der Himmel) und das „lokale“ bearbeiten klappte auch 1a, bisher kann ich nichts negatives sagen. Die HDR Filter finde ich ein wenig schräg aber mal schauen was man sich da noch so runter laden kann.

      • Hallo Mirko, Ja , das habe ich auch gesehen, jedoch denke ich, das hier evtl. demnächst Downloads kommen könnten. Ich bin gerade am testen unter den Tab „Bearbeiten“ und habe den totalen „WOW“ effect 🙂 hier ist viel mehr möglich als in LR 🙂 wirklich coole Dinge ….z.B. kann man gan einfach Texte einfügen , Wasserzeichen sind super gelöst, eigene Portrait Gesicht, Haut und Körperform-Bearbeitung sowie Motion Stills !! das ist wirklich cool, …
        Ich habe gerade unter Einfügen einige Muster von Texturen Bildüberlagerung/Filter von der Website runtergeladen und getestet …wie, Flairs, Nassplatte , Sterne, Muster etc. …das ganze Programm macht mir immer mehr Spass. Export Modul funktioniert auch gut. HDR und Pano zusammenfügen funktioniert auch genauso gut wie in LR…. ich denke wenn das so weitergeht, dürfte das mein Favorit werden….
        als nächstes teste ich noch On1 2019 https://www.on1.com/products/photo-raw/ das kommt in November mit einen mega Update!! kann dann angeblich auch die LR RAW Photo Settings mit übernehmen wenn man migriert. Dürfte auch eine gute LR Alternative werden. … Grüße Joe

      • Joe,
        bin seit der Verkündung der Zusammenarbeit Fuji/ CaptureOne mit diesem Programm beschäftigt welches natürlich mehr auf Fuji eingeht und bin sehr zufrieden damit.
        Bin jetzt auch gerade unter „Bearbeiten“ und die „Weichzeichnungstools“ und „Farbeffekte“ lassen sich easy bedienen und bieten einen großen Spielraum. Das Programm findet auch sehr schön die Kanten beim auswählen, bis jetzt brauchte ich noch nicht „verkleinern/ vergrößern „
        Ich sehe es aber weniger als Alternative zu LR vielmehr als eine sehr gute Alternative zu PS bzw PS Elements