Sonstige Hersteller Bildbearbeitung Neuheiten

EIZO ColorEdge CS3200X: Neuer 4K-Profimonitor für Foto, Video und Design

EIZO erweitert die beliebte CS-Serie um ein neues Topmodell: Der ColorEdge CS3200X verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 31,5 Zoll, eine 4K-Auflösung und zahlreiche Features der Profi-CG-Serie.

Der Markt für professionelle Bildbearbeitungsmonitore erhält Zuwachs: Mit dem ColorEdge CS3200X präsentiert EIZO ein neues Flaggschiff der CS-Serie. Das Gerät positioniert sich unterhalb des ColorEdge CG3100X aus der Topliga der CG-Serie, bietet aber dennoch zahlreiche Profi-Features, die bislang der teureren Linie vorbehalten waren. Der CS3200X richtet sich vor allem an Fotografen, Videografen, Color Grader und Designer unter euch, die farbkritisch arbeiten und ein großes, scharfes Arbeitsfenster benötigen. 

Großes Display, präzise Farben

Mit einer Bilddiagonale von 31,5 Zoll bietet der CS3200X rund ein Drittel mehr Anzeigefläche als ein typischer 27-Zoll-Monitor. Das ist besonders praktisch, wenn ihr z.B. im Videoschnitt gleichzeitig Bild, Werkzeuge und Timeline im Blick behalten möchten. Die 4K-UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln soll für eine gestochen scharfe Darstellung sorgen. Die Maximalhelligkeit liegt laut Hersteller bei 350 cd/m² bei einem Kontrastverhältnis von 1.300:1, die Bilddarstellung erfolgt in 10 Bit und die Look-Up-Tables arbeiten sogar mit 16 Bit intern. Ein Digital Uniformity Equalizer (DUE) gleicht Helligkeits- und Farbunterschiede über die gesamte Fläche aus.

Der CS3200X ist farbraumtechnisch breit aufgestellt und deckt 99 Prozent Adobe RGB und 96 Prozent DCI-P3 ab. Vorkalibrierte Presets für Adobe RGB, DCI-P3, BT.709 sowie ein Display-P3-Preset für Apple-Geräte sollen euch einen schnellen Wechsel je nach Aufgabe ermöglichen, beispielsweise Fotoretusche, Color Grading oder Printproduktion.

Profi-Features aus der CG-Serie

Besonders interessant ist die neue Sync-Signal-Funktion, die EIZO erstmals in der CS-Serie integriert hat. Helligkeit, Gamma und Farbraum passen sich automatisch an die Metadaten des eingehenden Signals an. Dadurch werden manuelle Eingriffe beim Wechsel zwischen SDR- und HDR-Material oder unterschiedlichen Farbräumen erheblich reduziert. HDR-Workflows werden durch Presets für HLG und PQ-Gamma unterstützt. Mit dem ColorNavigator 7 und externen Sensoren wird eine verlustfreie Hardwarekalibrierung ermöglicht.

Auch die Konnektivität ist spannend: Per USB-C werden Bildsignale, Daten und bis zu 70 Watt Ladeleistung durch ein einziges Kabel übertragen. HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Ein integrierter KVM-Switch verbindet eure Peripheriegeräte automatisch mit dem jeweils aktiven Rechner. Hinzu kommen ein lüfterloses, absolut geräuschloses Design sowie eine magnetische Lichtschutzblende, die erstmals serienmäßig im Lieferumfang der CS-Serie enthalten ist. 

Der ColorEdge CS3200X wird voraussichtlich im Herbst 2026 auf den Markt kommen. Einen Preis hat EIZO noch nicht kommuniziert. Zu sehen sein wird er erstmals auf der NAB Show, die vom 19. bis 22. April 2026 in Las Vegas stattfindet.

Wenn 31,5 Zoll für euch zu groß sind, ihr aber unbedingt ein hochwertiges Modell von Eizo haben möchtet, könnte der ColorEdge CG2400S mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll eine gute Option für euch sein. Er ist bereits für rund 1.400 Euro erhältlich.

guest
1 Kommentar
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Stefan Zimmermann

350 cd/m² und dann HDR draufschreiben ist schlicht Verarsche.
Der Trick ist einfach:
Das Display kann HDR-Signale lesen, also nennt man es HDR.
Dass die Hardware den Dynamikumfang gar nicht darstellen kann, wird bewusst weggelassen.
Für alle, die sich damit nicht auskennen:
HDR bedeutet, dass sehr helle und sehr dunkle Bereiche gleichzeitig sichtbar sind.
Dafür braucht es deutlich mehr Helligkeit, eher Richtung ~1000 cd/m², und echten Kontrast.
Hier sind es 350.
Das Panel spielt die Inhalte ab, ja –
aber der eigentliche HDR-Effekt fehlt komplett.
Der Begriff HDR ist nicht geschützt.
Und genau das wird hier ausgenutzt.
Da frage ich mich wirklich, wofür man Marketing studiert –
um Dinge verständlich zu erklären oder um sie so zu drehen, dass sie besser klingen, als sie sind?
Für mich ist bei sowas Schluss.
Bei solchen Herstellern kaufe ich nichts mehr.
Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Wir sind Menschen auf einem Planeten –
da sollte man fair miteinander umgehen.

Photografix Newsletter

In unserem kuratierten Newsletter informieren wir dich regelmäßig über die wichtigsten News und Gerüchte aus der Welt der Fotografie.

Wir senden keinen Spam und teilen niemals deine E-Mail-Adresse.
Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.