Fujifilm Objektive

Fuji: Neues 150-600mm Objektiv soll 2022 erscheinen

Fujifilm arbeitet Gerüchten zufolge an einem 150-600mm Objektiv, das 2022 erscheinen soll. Auch ein neues GF-Zoom ist in Arbeit.

Fuji mit Schwung ins neue Jahr gestartet

Fujifilm ist mit Vollgas ins Jahr 2021 gestartet. Mit der X-E4, der neuen Mittelformatkamera GFX100S und drei neuen Objektiven wurden insgesamt sechs neue Produkte vorgestellt. Zudem hat der Hersteller auch einen neuen Filmsimulationsmodus eingeführt, der auf die Bezeichnung “Nostalgisches Negativ” hört und vorerst exklusiv in der GFX100S zu finden sein wird.

Im Grunde hat Fujifilm seinen Soll für das Jahr 2021 also fast schon erfüllt, auch wenn wir uns sicher sind, dass im Laufe des Jahres 2021 noch die ein oder andere Fuji Neuheit auf den Markt kommen wird.

Neues 150-600mm für X-T4 & Co.

Was die Objektivplanung des Herstellers angeht sind kürzlich interessante Informationen zu einem neuen Zoom-Objektiv durchgesickert. Angeblich arbeitet Fujifilm nämlich an einem 150-600mm Objektiv, welches irgendwann im Jahr 2022 bereit für die Markteinführung sein soll. Die genaue Lichtstärke des 150-600mm ist zwar noch nicht bekannt, wenn man sich aber an den Objektiven von anderen Herstellern orientiert, könnte man mit etwas im Bereich von f/5-6.3 rechnen.

Der Bereich der Teleobjektive ist nach wie vor eine kleine Schwachstelle des Fuji Systems, ein 150-600mm Objektiv würde das zumindest zu Teilen ändern – auch wenn so ein 150-600mm etwas wie ein 300mm f/4 natürlich nicht ersetzen könnte.

Zoom-Objektiv für die Mittelformatkameras

Auch im Bereich der GF-Objektive (also der Objektive, die für die spiegellosen Mittelformatkameras geeignet sind) scheint Fujifilm gerade an einem neuen Zoom-Objektiv zu arbeiten. Hier liegen uns aktuell aber leider noch keine Informationen zu Brennweite oder Lichtstärke vor. Die offizielle Präsentation des Objektivs könnte aber anscheinend im Jahr 2021 erfolgen.

Quelle: Fujirumors

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Maratony

2022 ist leider noch lange hin. Da frage ich mich wen das Objektiv ansprechen soll? Wenn es an die Profies geht, dann ist es vielleicht auch Lichtstärker. Da es APSC ist, könnte es die Größe damit kompensieren, vielleicht auch ne feste Blende? F5/f5.6? Aber dann wird es teuer!
Ich hätte gerne so ein Zoom. Das wäre mit 1.4er Telekonverter 1260mm kleinbild eqv. und 1800mm mit dem 2er Telekonverter. Das wäre ne Ansage!

Mirko

….vielleicht die Anwender der zukünftigen XH2 🤔 Mal sehen wie die XH2 ausgestattet sein wird zumindest gibt es dann für eventuelle Käufer auch die erforderlichen Objektive wenn einen „Wildlife“ wichtig ist. Zur XH1 gab es diesbezüglich…sagen wir einfach… NICHTS 😂

Maratony

Naja, nach der A1 und R5 und der kommenden R1 und vielleicht auch der neuen von Nikon, liegt die Latte schon hoch. Da müsste sich Fuji orientieren und da ist eine Linse schon wichtig wie du sagst

Mirko

hoffe ich doch mal das eine XH2 keine 5000 € kosten wird…was die Preislatte angeht 😂 ansonsten ist doch Fuji mit
50-140
55-200
200
70-300 und (kommenden) 150-600
ganz vernünftig für Semipro aufgestellt. Vorher gab es eine „griffige“ Kamera aber keine „griffigen“ Objektive dazu und nun wird langsam ein „griffiges“ System draus

Mirko

100-400 vergessen

Maratony

Naja, ich sehe da eher die professionellen in Zukunft und da hat Fuji nur das 50-140mm und das 100-400mm, sowie das 200mm. Da fehlt definitiv noch was. Ich würde ein lichststarkes Objektiv bevorzugen.

Die XH2 kann gerne 2500€ bis 3000€ kosten wenn der Input stimmt. Nur ist sie so groß wie eine Vollformatkamera, also auch so groß wie die GFX100s, da wird es schwer neue Kundschaft zu generieren wenn nicht wenigstens die Linsen klein und leicht sind.

Mirko

ist schon was zur Lichtstärke bekannt???
Ich bin jetzt kein „Teleexperte“ gibt es überhaupt ein 150-600 mit durchgängig f4.0 oder ähnlich ??? oder meinst Du Fuji sollte anstelle des Zoom ein 400/4.0 bringen ?

Ansonsten sehe ich momentan keine Probleme bei Fuji mit Hinblick zur Konkurrenz, weder R noch Z haben im „Profi Telebereich“ momentan was Neues nachgelegt. (meine jetzt nicht 70-200)und das Canon RF 100-500 hat ja auch NUR f4.5- 7.1 So mag zB das Nikkor 200/2.0 an einer D4/6 noch ein „ausgewogenes“ System bilden aber an einer Z6/7…..ich weiß ja nicht … und wann ein Z 200/2.0 kommt ??? oder das Sonnar 180/2.8 ist bestimmt gut vom Handling her an der Pentacon Six (habe ich ja leider nicht) nur die XT3 versteckt sich förmlich hinter dem Objektiv 😂

Maratony

Bekannt ist nix. Ich finde das von Nikon interessant, das 200-500f5.6.
Ich könnte mir ein 150-600mm f5.6 vorstellen. Cool wäre das allemal.

Maratony

Die Frage ist ja auch was Sigma macht. Wenn die auch so ein Teil raushauen, dann wirds interessant

Rabe

Und dann auch für Sony APS C 🙏😃

Thomas Müller

Naja, „nichts“ ist doch nicht ganz zutreffend, immerhin existiert das 100-400mm, das auf VF umgerechnet den eben noch kleineren Bildausschnitt liefert. Ich habe diese Linse schon einige Zeit und bin damit sehr zufrieden. Sowohl Fussball meiner Söhnchen, auch Amateurfussball, als auch Wildlife lässt sich damit doch sehr passabel fotografieren. Zusammen mit dem AF der H1, obwohl es sicherlich bessere AFs auf dem Markt gibt, habe ich sehr hohe Trefferquoten, was die Scharfstellung betrifft. Mag sein, dass das für Profis noch nicht reicht, für meine Zwecke ist aber mehr als ausreichend, jedenfalls bis auf den Umstand, dass ich mir manchmal dann doch noch etwa 100mm mehr Brennweite wünschen würde.

Maratony

Benutzt du auch den Konverter?

Thomas Müller

Nein, den habe ich damals dummerweise nicht mitgekauft. Mein 100-400 war ein Angebot gewesen, aber eben ohne Konverter. Bin aber schon einige Zeit am überlegen, ob ich mir den 1,4x Konverter noch zulegen soll.

Maratony

Ich schiele auch schon länger auf das Rohr. Jetzt ist das 70-300 draußen. Auch interessant, aber irgendwie fixt es mich nicht gant, zumindest nicht mehr als das 100-400. Habe darüber fast nur gutes gehört, daher würde es passen. Ob ich es brauche ist allerdings eine andere Frage.

Thomas Müller

Mir ging es vor der Anschaffung des 100-400mm ähnlich. Ich hatte mich auch gefragt, ob ich es wirklich brauche. Zwar hatte ich aus meiner Canon Zeit bereits ein 70-300, dieses aber selten benutzt. Ein 70-300 ist, was die Einsatzmöglichkeiten am langen Ende angehen, nicht Fisch und nicht Fleisch. Die 100mm mehr spürt man wirklich und diese erweitern die Einsatzmöglichkeiten mMn enorm. Trotzdem, die 400mm bei APS-C sind aber bei manchen Einsätzen immer noch einschränkend. Auf 300mm Begrenzung möchte ich deshalb auf keinem Fall mehr zurück. Für die Fälle, wenn ich Tele benötige und Gewicht und Grösse eine Rolle spielen, beispielsweise bei Wanderungen oder Städtetrips, habe ich noch das 55-200mm. Mit dem 100-400mm habe ich aber für mich Fotosparten entdeckt, mit denen ich zuvor nichts am Hut hatte. Zuvor hatte ich vor allem Landschaft, Portrait und Street fotografiert. Für mich ist das 100-400mm deshalb zu einer tollen Ergänzung geworden und selbst den vergleichsweise hohen Kaufpreis habe ich bis heute nicht einmal bereut. Solange Fuji kein besseres Telezoom anbietet würde ich mir das 100-400mm jederzeit wieder zulegen. Dann aber gleich mit einem der Telekonverter.

Jörg

Dann wäre Fuji endlich dort, wo MFT seit Jahren ist (was die Brennweite bezogen auf KB angeht)

Mace

https://www.fujirumors.com/rumor-fujinon-xf-150-600mm-lens-coming-2022/

Das ist der Artikel mit Bild von fujirumors. So wie es aussieht, gehe ich mal davon aus, dass es als professionelleres Objektiv geplant ist und entsprechend teuer wird.

Ich

Auf diesem Bild hat es f4

Clemens Scholz

Kann man es wirklich als professionell bezeichnen, wenn ein so großer Brennweitenbereich abgedeckt werden soll? Die professionelleren Zoomobjektive Von Canon und Nikon weisen einen kleineren Brennweitenbereich auf. Die Korrektur ist einfacher und eine höhere Bildqualität erzielbar. Diesen großen Brennweitenbereich weisen vor allen Dingen Consumerzooms von Sigma und Tamron auf. Professionell wäre es eben mehrere Brennweiten als Festbrennweiten anzubieten, was nach dem Bericht von Fujirumors auf der Grundlage der Fuji-Patente über langbrennweitige Teleobjektive von Fuji durchaus als möglich erscheint. Bei dieser gezeigten Konzeption wäre das Objektiv nur eine etwas fettere Kopie des bisher gelieferten Zoomobjektivs und ein absoluter Stativkandidat, für Freihandfotographie wohl kaum nutzbar.

Maratony

Ich denke dass letztlich das Bild entscheidet. Einem Profi geht es auch um die Praxis. Wenn ich mit einer Linse gut arbeiten kann und die Ergebnisse passen, dann ist der Kompromiss machbar. Außerdem arbeiten nicht alle Profis mit den Lichtstarken FBs ala 400mm f2.8 50mm f4 etc.

Mace

Ich glaube nicht, dass der Zoombereich darüber entscheidet, ob ein Objektiv professionell ist oder nicht. Einen Sigma 200-500 f2.8 würde das glaub ich auch keiner absprechen 😉
Es kommt da mehr auf den Einsatz an, wenn ich mir vorstelle auf einer Reise / Expedition mehrere Festbrennweiten aus dem Bereich mitzuschleppen, dann ist das wahrscheinlich nicht zielführend. Am Ende wird die Qualität und der praktische Nutzen entscheiden.

Clemens Scholz

Für Vogelfotografie benutze ich nur die längste Brennweite meines Zoomobjektivs, früher habe ich mit manueller Fokussierung und einer Festbrennweite von 500mm gearbeitet. Entscheidender ist auch die Gestaltung eines Objektivs: Sitzt der Ring für die manuelle Scharfeinstellung so weit vorne wie beim Fuji 100-400mm Zoom, kann von schneller Erreichbarkeit, wenn das nötig ist, kaum die Rede sein. Und man probiert natürlich erstmal im Schilfdschungel durch den Wald der Schilfhalme hindurch zu fokussieren, erst wenn das scheitert, muss man manuell fokussieren. Dies zeigt also die wenig beruhigende Vorstellung, der AF der Kamera werde leistungsfähig genug sein. Und ein 200-500mm Objektiv dieser Lichtstärke würde man deshalb als unprofessionell bezeichnen können, weil es viel zu schwer und umständlich ist, der Hauptteil aller Vogelfotos entsteht mit Festbrennweiten der Brennweite 500mm.

Ingo

Und ich dachte schon das ist ein fertig entwickeltes Objektiv für 2022 ;-).

Mace

@Mark

Da es sich beim Bild um ein weißes Objektiv handelt, könnte es durchaus sein, das der Ersteller erfahren hat um welche „Objektiv-Klasse“ es sich handelt. Das er den Blendenbereich noch nicht kennt, das schreibt er ja.

100carat

Dem Hinweis von @Mace folgend, habe ich auch einen Blick auf das (hoffentlich authentische) Foto des offenbar kommenden 150-600mm von Fujifilm geworfen. Tatsächlich weist der Blendenring als Startblende 4.0 aus. Wenn dazu die Bildqualität auch bei 600mm sehr gut ist, wäre dies ein wirklich interessantes Objektiv. Gleichzeitig dürfen wir von einen ziemlich hohen Einführungspreis ausgehen. 2021 scheint das Jahr ambitioniert bepreister und zugleich sehr spannender Fotoartikel zu werden. Das Fujifilm-Portfolio wird immer interessanter – und ich immer neugieriger darauf, wie Fujifilm die H2 ausstattet. Auf genaue Informationen zu dieser und zur Canon R1 freue ich mich.

Cat

Die f:4.0 bedeutet nur, das es bei 150 mm diese Lichtstärke aufweist, bei 600 mm wird bestenfalls f:5.6 erreicht, wenn nicht sogar f:6.3 oder f:7.1!
Denn sonst wäre die Konstruktion erheblich dicker (größerer Frontdurchmesser) und über 4 Kilo schwer.
Ein 4-5.6/150-600 mm IS wäre von Fuji sehr zu begrüßen- es zeigt ja dann 225-900 mm Bildausschnitt.
Mindestens genauso wichtig ist aber ein 4.0/400 mm FujiFilm.

100carat

Ich weiß, Cat, deshalb hatte ich so meine Zweifel beim Betrachten des Bildes. Aber ich lasse mich auch gerne positiv überraschen. Den von Dir genannten wünschenswerten Brennweiten stimme ich völlig zu. Das wäre eine sinnvolle Ergänzung des Objektivprogramms.

Ingo

Ihr redet wirklich so, als sei ein für 2022 geplantes Objektiv jetzt schon sichtbar.
Wenn ich raten sollte, wird das ein 4,5-6,1 oder noch lichtschwächeres Objektiv werden.

Robin

Entwicklungszeit einfach zu lang.

Alfred Proksch

Für die 2x im Jahr wo ich weiß das ich eine lange Tüte brauchen werde kann ich mir im professionellen Bereich z.B. eine Canon mieten oder bei privater Nutzung kurzerhand eine Canon PowerShot SX 70 HS mit 65-fachen optischen Zoom (21-1.365mm) für schlappe 480 Euronen kaufen. Für die Eiderente in 50 Meter Entfernung wird das reichen, ebenso für die Füchsin mit ihren Jungen hinter meinem Haus am Waldrand.

Weil das Ding fast nichts kostet kann ich sie im Kofferraum in Gepäcknetz stopfen, so für alle Fälle, besser wie NIX oder das Smartphone!!

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